DER TUT WAS Podcast - was Hunde sichtbar machen

Jule Rettberg

DER TUT WAS Podcast – was Hunde sichtbar machen ist für Menschen, die ihren Hund lieben, aber ihn nicht immer verstehen. Jule Rettberg spricht über Hunde als Sozialpartner, über Bedürfnisse, Grenzen, Überforderung, Beziehung, Alltag und das, was Verhalten sichtbar macht. Kein Sitz-Platz-Fuß-Podcast, keine schnellen 5 Tipps, kein „Der Hund muss funktionieren“. Sondern ehrliche Gedanken, Geschichten aus der Hundeschule und neue Blickwinkel auf Mensch und Hund.

  1. 6d ago

    #13 Wann braucht dein Hund Hilfe – und wann solltest du dich raushalten?

    Wann solltest du deinem Hund helfen – und wann ist es besser, ihn etwas selbst lösen zu lassen? Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Denn manchmal braucht dein Hund die Möglichkeit, auszuprobieren, Fehler zu machen und selbst eine Lösung zu finden. Genau daraus können Selbstwirksamkeit, Selbstvertrauen und echte Lernprozesse entstehen. Und manchmal versucht dein Hund längst, dir zu sagen: „Ich kann das gerade nicht. Hilf mir.“ Nur bekommen wir Menschen diese Kommunikation nicht immer mit. In dieser Folge geht es darum, warum wir in Lernsituationen häufig zu früh eingreifen – und in schwierigen Alltagssituationen oft viel zu spät. Ich erzähle dir unter anderem von einer Hundebegegnung, bei der vermeintlich schlechte Leinenführigkeit eigentlich Kommunikation war, von Futterbeuteln, die auch mal zu schwer versteckt sein dürfen, und von Ashoka, der mich wegen drei heruntergefallener Maiswaffeln um Hilfe gebeten hat. Die wichtigste Frage ist nicht: „Soll ich meinem Hund helfen oder nicht?“ Sondern: Was ist das hier gerade für eine Situation – eine Lernchance oder ein Moment, in dem mein Hund meine Unterstützung braucht? Kapitelmarken 00:00 Wann helfen – wann selbst lösen lassen?00:30 Lernumfeld oder Alltagssituation?01:18 Warum Fehler Helfer sind03:40 Beispiel: Sitz, Bleib und Futterbeutel05:09 Wann Hilfe beim Lernen sinnvoll wird06:25 Warum wir im Alltag oft zu spät helfen08:13 Was macht das mit der Beziehung?09:45 Ashoka und die Maiswaffeln12:38 Was du aus der Folge mitnehmen solltest14:34 Wenn Hunde gelernt haben, nach Hilfe zu fragen

  2. Sep 1

    #12 Warum der Futterbeutel so krass geil ist

    Wie krass genial ein Futterbeutel eigentlich ist, wurde mir bei einer ziemlich simplen Waldrunde mit Shoki nochmal bewusst. Denn während wir eigentlich einfach gemeinsam Spaß hatten, brauchten wir plötzlich all das, was Hunde oft jahrelang einzeln „trainieren“: Sitzen und warten.Distanz aushalten.Impulskontrolle.Rückruf.Frustrationstoleranz.Orientierung.Freigabe.Selbstständiges Arbeiten.Ressourcen abgeben.Und immer wieder miteinander kommunizieren. Nur war nichts davon Selbstzweck. All diese Fähigkeiten waren Teil einer echten gemeinsamen Aufgabe: unserer Ersatzjagd. In dieser Folge geht es deshalb nicht nur um Futterbeutel. Es geht um die Frage, was nach dem Erlernen der Grundlagen eigentlich kommen sollte. Warum lassen wir erwachsene Hunde immer wieder das ABC schreiben, obwohl sie längst komplexere Aufgaben lösen könnten? Ich spreche darüber, warum Futterbeutelarbeit für mich kein klassisches Belohnungssystem ist,wie aus einzelnen Übungen sinnvolle Absprachen werden,warum Management und Verantwortung Voraussetzung für Freiheit sind,was Selbstwirksamkeit gerade auch für ältere Hunde bedeuten kann,warum Ersatzjagd natürliche Bedürfnisse aufgreift,weshalb ein Hund den Futterbeutel nicht apportieren muss, damit die Arbeit wertvoll ist,was das freiwillige Abgeben einer Ressource mit Kooperation und Rollenklarheit zu tun haben kann,warum Fehler für Entwicklung notwendig sind,und warum ich mir wünsche, dass Mensch und Hund draußen nicht einfach nur dieselbe Strecke laufen, sondern wirklich gemeinsam unterwegs sind.Und ganz nebenbei erzähle ich auch, warum meine eigenen Aufgaben eher simpel sind und ich ziemlich froh bin, dass Elli und Annett mit dem Dummy Adventure an deutlich kreativeren Herausforderungen arbeiten. Vielleicht fragst du dich nach dieser Folge beim nächsten Spaziergang nicht mehr nur: „Was muss mein Hund heute üben?“ Sondern: „Was könnten wir heute gemeinsam erleben?“ Kapitel / Timestamps 00:00 Warum der Futterbeutel so krass genial ist00:28 Was ist eigentlich ein Futterbeutel?01:16 Mit Shoki im Wald: Unsere Ersatzjagd beginnt02:55 Wie viel „Training“ plötzlich nebenbei passiert03:29 Futterbeutel verstecken – und erstmal weitergehen05:13 Erst Verantwortung übernehmen, dann loslassen06:21 Management: Was kann mein Hund wirklich leisten?07:31 Blickkontakt, Freigabe und Verantwortung übergeben08:19 Suchen, finden und freiwillig abgeben09:35 Selbstwirksamkeit – gerade auch für einen alten Hund10:51 Die Beute wird gefressen11:25 Wie komplex eine simple Futterbeutelrunde eigentlich ist13:55 Warum wir mit erwachsenen Hunden nicht ständig das ABC üben sollten17:25 Bei Shoki geht es nicht mehr um Erziehung, sondern Beziehung19:59 Warum Ersatzjagd so viel mehr ist als Beschäftigung22:52 Der Hund muss den Futterbeutel nicht apportieren24:18 Was passiert, wenn der Hund seine Beute freiwillig abgibt?27:59 Warum die Fütterung die Ersatzjagd abschließt29:31 Gehen wir wirklich gemeinsam mit unserem Hund spazieren?30:55 Outro

  3. Aug 25

    #11 Trockenfutter: Was auf der Verpackung wirklich steht – und was nicht

    Trockenfutter kaufen, Sack umdrehen, Rückseite lesen, fertig – so einfach ist es leider nicht. Jule spricht mit Futter-Dennis darüber, warum Zutatenlisten, Prozentangaben und Nährstofftabellen auf Verpackungen oft weniger verraten, als man denkt: von versteckten Kohlenhydraten über schwankende Zusatzstoffgehalte bis zu der Frage, warum ein teures Futter nicht automatisch das bessere ist. Es geht nicht darum, Trockenfutter schlechtzureden – Jule und Dennis füttern es selbst –, sondern darum, wie du als Halter:in eine informierte statt eine gefühlte Entscheidung triffst. Und warum echte Sicherheit am Ende weniger mit Marketing und mehr mit unabhängigen Messwerten zu tun hat. Futterdennis-Kurs jetzt buchen 00:00 – Intro & Rückblick auf die letzte Folge01:04 – "Ich lese doch die Rückseite" – der Alltagsglaube ans Etikett02:09 – Wie wenig die Verpackung wirklich über Qualität verrät04:04 – Zutatenliste & Splitting: Wenn Kohlenhydrate sich hinter Fleisch verstecken09:08 – Zusatzstoffe, Chargenschwankungen & die Kupfer-Warnung16:07 – Bioverfügbarkeit: Warum nicht jede Kupferverbindung gleich wirkt20:14 – Monoprotein-Etiketten & Stiftung Warentest als Maßstab23:29 – Allergien: Ausschlussdiät statt Bluttest25:48 – Der naturalistische Fehlschluss: Warum "natürlich" nicht automatisch besser ist28:05 – Omega-3 ist nicht gleich Omega-330:09 – Der Preis-Mythos: Warum teuer nicht hochwertig heißt33:26 – Die Grenzen der Stiftung Warentest selbst36:45 – Wenn Hunde sich holen, was ihnen fehlt38:51 – Wie Jule & Dennis ihre eigenen Hunde füttern44:29 – Drei Kernfragen für den Futterkauf48:54 – Der neue Kurs & Abschluss

  4. Aug 18

    #10 Was passiert, bevor jemand laut wird?

    What the f**k?! Ich bin sauer. Und zwar richtig. Eine Hundebegegnung im Wald, zwei Minuten erbetene Rücksichtnahme – und ein Mensch, der entscheidet, dass unsere Grenze für ihn nicht zählt. In dieser Folge nehme ich die Situation auseinander: Was bedeutet es eigentlich, einem Hund Raum zu geben? Wann ist eine Hundebegegnung wirklich Training – und wann schlicht Überforderung? Warum kann Ausweichen eine verdammt kompetente Entscheidung sein? Und was passiert, wenn unser Handlungsspielraum immer kleiner wird? Dabei wende ich mein Rot-Gelb-Grün-Prinzip nicht nur auf Hunde an, sondern auch auf mich selbst: Wann war ich noch handlungsfähig? Wann brauchte ich Kooperation? Wann entstand Ohnmacht – und warum wurde ich schließlich laut? Es geht um Führung und Selbstführung, Grenzen und Grenzüberschreitungen, Rücksichtnahme auf andere Mensch-Hund-Teams und um die feinen Signale, die lange vor einer Eskalation da sind. Denn kein Hund wird einfach aus dem Nichts laut.  Die Frage dieser Folge: Was passiert, bevor jemand laut wird – dein Hund, der Hund gegenüber oder vielleicht auch du selbst? 00:00 – What the f**k?! Warum sind Hundehalter so?01:18 – Was passiert ist08:58 – „Auch eine Hundeschule muss das können“13:13 – Kompetenz entsteht nicht durch Aushalten15:42 – Rot-Gelb-Grün: Wann Lernen möglich ist17:57 – Warum Ausweichen kein Versagen ist21:05 – Führung und Selbstführung21:30 – Wie geht es eigentlich dem anderen Hund?26:43 – Rot-Gelb-Grün auf mich selbst angewendet30:54 – „Arschloch“ und meine eigene Verantwortung32:00 – Was bedeutet es, Raum zu haben?33:25 – Grenzen, Ohnmacht und die Mann-Frau-Ebene36:36 – Die feinen Signale unserer Hunde38:41 – Was passiert, bevor jemand laut wird?

  5. Aug 11

    Der Malinois läuft schon durch Köln – machen wir mit Welpen zu wenig?

    „Der Malinois von meinem Bekannten ist 13 Wochen alt, läuft durch Köln und es ist überhaupt kein Problem.“ Diese Frage kam diese Woche in meiner Welpengruppe – verbunden mit der Sorge: Jule, machen wir vielleicht zu wenig? Und ich finde diese Sorge richtig wichtig. Denn wenn wir sagen: „Geh mit deinem Welpen nicht einfach spazieren“, meinen wir nicht: Bleib zu Hause und mach bloß nichts mit deinem Hund. Ganz im Gegenteil. Wir überlegen ziemlich genau, was ein junger Hund wann und wie kennenlernen und lernen soll – und vor allem in welchem Kontext. In dieser Folge spreche ich darüber, – was heißt eigentlich„es läuft gut“?,– warum klassische Spaziergänge gerade am Anfang schnell zu ziemlich schlechten Trainingssituationen werden,– wie dein Hund Umwelt erleben kann, ohne jedem Reiz hinterherzulaufen,– warum Beobachten und Nichtstun wichtige Fähigkeiten sind,– wie wir Abschalttraining aufbauen,– wann Leinenführung sinnvoll trainiert werden kann,– warum Wiederholung auch das verstärkt, was wir eigentlich gar nicht haben wollen,– wie du deinen Hund gezielt auf DEIN späteres Leben vorbereitest,– und wie dir unser Grün-Gelb-Rot-Modell dabei hilft, Überforderung frühzeitig zu erkennen. Außerdem erzähle ich von Sandra und ihrem Dackel Buddy. Sandras Ziel war von Anfang an klar: Sie möchte mit ihrem Hund entspannt mit dem Zug nach Paris fahren und dort ihre Tochter besuchen. Also haben wir nicht darauf gewartet, dass Buddy irgendwann zufällig „alltagstauglich“ wird. Wir haben überlegt, was er dafür können und aushalten muss – und genau diese einzelnen Fähigkeiten Schritt für Schritt aufgebaut. Darum geht es mir in dieser Folge: genau zu wissen, was du machst – und achtsam damit zu sein, was du noch nicht machst, damit du dir nichts verbaust. 00:00 Der Malinois läuft durch Köln – machen wir zu wenig?01:29 Was heißt eigentlich „Es läuft gut“?02:13 Warum wir nicht einfach spazieren gehen05:36 Abschalttraining: Umwelt erleben statt Reizen hinterherlaufen09:35 Erst beobachten, dann die Umwelt aktiv erkunden13:35 Wann und wo Leinenführung trainieren?15:23 Sandra & Buddy: Schritt für Schritt bis nach Paris20:23 Wiederholung ist Verstärkung22:55 Bereite deinen Hund auf DEIN Leben vor25:50 Grün, Gelb, Rot: Wann Lernen möglich ist

  6. Aug 4

    #8 Plötzlich wieder aggressiv: Was ist mit dem Hund los? Ein neuer Mann in Ellis Leben – und Togo verändert sich

    Warum zeigt ein Hund plötzlich wieder Verhalten, das längst überwunden schien? Togo reagiert bei Hundebegegnungen wieder heftig, bisherige Lösungen funktionieren nicht mehr und Elli spürt: Irgendetwas hat sich verändert. Gemeinsam mit Annett und Jule schaut sie nicht nur auf das sichtbare Verhalten, sondern auf Togos Geschichte, frühere Verluste und eine neue Veränderung in Ellis Leben. Eine persönliche Folge über zeitversetzte Reaktionen, Beziehungsaufbau, gemeinsame Erfahrungen und die Frage, was Hunde uns mit ihrem Verhalten eigentlich mitteilen. www.dertutwas.de 00:00 – Zum ersten Mal zu dritt im PodcastElli, Annett und Jule erzählen eine Geschichte, deren Ausgang Jule selbst noch nicht kennt. 01:08 – Togo zeigt plötzlich wieder altes VerhaltenHundebegegnungen eskalieren und eine bisher verlässliche Lösung funktioniert nicht mehr. 05:35 – Elli braucht einen Blick von außenVerhaltensveränderung, alte Muster und die Frage: Was stimmt gerade nicht? 06:24 – Hundetausch auf dem HundeplatzAnnett arbeitet mit Togo, Elli mit Balou – und beide Hunde zeigen neue Seiten. 11:04 – Was ein anderer Mensch aus dem eigenen Hund herausholen kannTogo lässt sich auf Annett ein – solange Elli nicht sichtbar ist. 15:39 – Motivation statt ZwangWas Togo braucht, um über seinen Schatten zu springen. 19:07 – Elli arbeitet mit BalouAndere Regeln, anderes Tempo und eine sehr begehrte Hetzangel. 21:05 – Balou zeigt, dass etwas vergessen wurdeWarum es sich lohnt, das Verhalten des Hundes ernst zu nehmen. 24:30 – Vom Hundetraining ins eigentliche GesprächMögliche Ursachen werden gesammelt und nach und nach überprüft. 28:26 – Togo hat schon einmal eine Trennung erlebtEin früherer Partner verschwand vollständig aus seinem Leben. 30:46 – Was Ellis eigener Schmerz mit Togo zu tun haben könnteDer Mann war schon einmal da – und sein Weggehen hatte Elli tief getroffen. 32:36 – Weshalb Togo damals aus dem Bett auszogEine abrupte Veränderung, die aus seiner Perspektive mit diesem Mann verbunden sein könnte. 35:31 – Hunde verlieren ebenfalls BezugspersonenWarum nicht nur die Gefühle des Menschen, sondern auch die Beziehung des Hundes zählen. 38:04 – Togo und der Mann in der WohnungKontrolle, Nähe, Abgrenzung und die Frage, ob Togo ausgeschlossen werden sollte. 40:17 – Integrieren statt abschiebenWarum räumliche Trennung nicht automatisch die passende Lösung ist. 44:35 – Beziehung entsteht nicht nur durch RegelnGemeinsame Aktivitäten als Grundlage für Vertrauen und Verbindung. 48:32 – Spaß als BeziehungsmotorWarum Menschen mit neuen Hunden nicht zuerst mit Training und strengen Regeln beginnen sollten. 49:54 – Der Praxistest: Togo und der Mann arbeiten gemeinsamElli bleibt ansprechbar, ohne die Begegnung vollständig zu kontrollieren. 55:02 – Ein neuer Mensch wird Teil des AlltagsFüttern, Gassigehen und kleine Aufgaben schaffen gemeinsame Beziehungserfahrungen. 56:23 – Nähe ermöglichen und trotzdem Grenzen setzenWarum Elli bestimmte Konflikte zunächst noch selbst regelt. 57:20 – Eine Trennung betrifft auch die HundeBeziehungen zwischen Menschen verändern ganze soziale Systeme. 58:39 – Auch Hundetrainerinnen brauchen UnterstützungFragen, Spiegelung und der Blick eines Menschen, der Hund und Halterin kennt. 59:24 – Hunde reagieren manchmal zeitversetztWarum die Ursache einer Verhaltensveränderung nicht immer unmittelbar davor liegt. 01:00:35 – Raus aus dem eigenen GedankentunnelDer Wert von Austausch, verschiedenen Hypothesen und neuen Perspektiven. 01:04:34 – Was ein gutes Team ausmachtEin persönlicher Abschluss über Vertrauen, Freundschaft und gemeinsames Denken.

  7. Jul 28

    #7 Sichere Bindung zum Hund: Warum Gehorsam nicht reicht

    Es gibt keine gute Bindung. Es gibt keine „gute Bindung“. Trotzdem wird der Begriff im Hundetraining gern benutzt, um Gehorsam, Aufmerksamkeit und Kontrollierbarkeit zu verkaufen. In dieser Folge erklärt Jule, was Bindung tatsächlich bedeutet, welche Bindungsmuster unterschieden werden und warum ein sicher gebundener Hund nicht ständig an seinem Menschen kleben muss. Es geht um den Menschen als sicheren Hafen, um Grundbedürfnisse, Sättigung und verlässliche Versorgung – und um die Frage, was mit einer Beziehung passiert, wenn Futter, Aufmerksamkeit und andere Ressourcen dauerhaft gegen gewünschtes Verhalten getauscht werden. Außerdem erzählt Jule, welchen Fehler sie früher bei ihrer Labradorhündin Momo gemacht hat, und zeigt anhand konkreter Alltagsroutinen, wie Menschen mehr Sicherheit, Orientierung und Verlässlichkeit schaffen können. Kapitel: 00:00 Warum es keine „gute Bindung“ gibt02:20 Beziehung und Bindung unterscheiden03:25 Primäre und sekundäre Beziehungen04:36 Wenn Hundetraining zum Tauschgeschäft wird05:50 Die Grundlagen der Bindungstheorie08:03 Sichere und unsichere Bindungsmuster beim Hund10:11 Der Mensch als sicherer Hafen12:24 Schutz und soziale Unterstützung im Alltag13:25 Grundbedürfnisse und Verantwortung des Menschen14:30 Wünsche und Bedürfnisse unterscheiden15:30 Momos Geschichte: Futter gegen Gehorsam16:43 Fütterung als verlässliche Versorgung18:01 Fragen zur Beziehung mit deinem Hund19:05 Die Hundeperspektive einnehmen20:12 Verlässliche Routinen schaffen21:17 Eine klare Fütterungsroutine22:04 Zusammenfassung und Abschluss Du möchtest die Beziehung zu deinem Hund nicht nur über Verhalten betrachten, sondern wirklich verstehen, was er braucht und welche Verantwortung bei dir liegt? Auf www.dertutwas.de findest du mehr über unsere Arbeit, unsere Angebote und darüber, wie wir Menschen und Hunde auf dem Weg zu mehr Sicherheit, Orientierung und Verbindung begleiten.

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DER TUT WAS Podcast – was Hunde sichtbar machen ist für Menschen, die ihren Hund lieben, aber ihn nicht immer verstehen. Jule Rettberg spricht über Hunde als Sozialpartner, über Bedürfnisse, Grenzen, Überforderung, Beziehung, Alltag und das, was Verhalten sichtbar macht. Kein Sitz-Platz-Fuß-Podcast, keine schnellen 5 Tipps, kein „Der Hund muss funktionieren“. Sondern ehrliche Gedanken, Geschichten aus der Hundeschule und neue Blickwinkel auf Mensch und Hund.

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