Wie funktioniert eigentlich die Erde?

Wie funktioniert eigentlich ...?

„Wie funktioniert eigentlich die Erde?“ ist ein Podcast, der die lebende Natur einfach erklärt — von Pflanzen und Tieren über Wälder und Ozeane bis zu Wetter und Vulkanen. In jeder Folge nehmen wir ein Naturphänomen auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst.

  1. 4d ago

    Spinnennetz – Den ersten Faden spannt der Wind

    Im Herbst sind Zäune und Büsche morgens plötzlich voller Spinnweben. Jede davon baut eine Kreuzspinne in weniger als einer Stunde, aus rund zwanzig Metern selbst gemachter Seide. Was du in dieser Folge lernst: - Dass der Faden schon im Körper fest wird, durch Säure, Wasserentzug und Ziehen - Sieben Drüsen, sieben Seiden: vom tragenden Faden bis zum Eikokon - Wie der Wind den ersten Faden über die Lücke trägt - Der Unterschied zwischen trockenen Speichen und klebriger Fangspirale - Warum die Spinne nicht an ihrem eigenen Netz kleben bleibt Wenn du der Reihe folgst, ist die nächste Folge automatisch da. Kapitel: (00:00) Über Nacht hängt ein Netz am Gartenzaun (01:16) Fest, bevor der Faden den Körper verlässt (02:02) Sieben Drüsen und ein Kanal, der den Faden härtet (03:22) Von der Spinnwarze bis zur Brücke im Wind (04:37) Warum die Spinne an der Fangspirale nicht klebt (06:06) Warum das Spinnennetz an Septembermorgen glitzert (06:49) Fest an der Luft und stärker als Stahl (07:33) Zwei Fadensorten teilen sich die Arbeit Begriffe aus dieser Folge: - Spinndrüse: Ein kleiner Beutel im Hinterleib, in dem die Spinne die flüssige Eiweißmasse für ihre Seide herstellt und lagert. - Spinnwarze: Eine kleine, bewegliche Düse am Hinterleibsende, aus der die Spinne den Faden herauszieht. - Brückenfaden: Der erste Faden eines Netzes, den der Wind über eine Lücke trägt, bis er drüben hängen bleibt. - Speiche: Ein trockener, fester Faden, der wie beim Fahrradrad vom Zentrum nach außen läuft und das Netz trägt. - Fangspirale: Der dehnbare, mit Klebetröpfchen besetzte Spiralfaden, der den Aufprall eines Insekts abfängt und es festhält. Verwandte Episoden: - Folge 05 — Bienenstaat — Wie ein Bienenvolk als ein Organismus zusammenarbeitet und kommuniziert. - Folge 19 — Echoortung — Wie eine Fledermaus im Dunkeln mit Schall ein Bild ihrer Umgebung baut. Über den Podcast „Wie funktioniert eigentlich die Erde?“ ist ein Podcast, der die lebende Natur einfach erklärt — von Pflanzen und Tieren über Wälder und Ozeane bis zu Wetter und Vulkanen. In jeder Folge nehmen wir ein Naturphänomen auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst. Transparenzhinweis Dieser Podcast wird mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz produziert. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Herausgeber. Feedback und Themenwünsche Schreib uns an wie.funktioniert.podcast@proton.me Alle Folgen auch auf YouTube: youtube.com/@wie-funktioniert-podcast Wenn dir die Folge weiterhilft: bewerten und teilen — das hilft anderen, den Podcast zu finden.

    Spinnennetz – Den ersten Faden spannt der Wind
  2. Oct 22

    Tiefsee – Fast alles Licht dort unten ist selbst gemacht

    Schon im Sprungbecken spürt man das Wasser nach ein paar Metern in den Ohren. Im Marianengraben lastet rund tausendmal so viel auf allem wie an der Oberfläche — und trotzdem leben in der Tiefe Fische, Garnelen und Würmer. Was du in dieser Folge lernst: - Dass ein Körper ohne Luft darin vom Wasserdruck nicht zerdrückt wird - Wie die Farben im Meer nacheinander verschwinden und rote Tiere dadurch schwarz wirken - Meeresschnee: die Flocken, von denen die meisten Tiefseetiere leben - Drei von vier beobachteten Tieren leuchten selbst, als Köder oder als Tarnung - Weshalb der Blobfisch nur an der Oberfläche wie ein Klumpen aussieht Wenn du der Reihe folgst, ist die nächste Folge automatisch da. Kapitel: (00:00) Fast tausend Sprungbecken übereinander (00:57) Druck, Kälte, Dunkelheit und wenig Futter (01:29) Wo das Sonnenlicht endet und Rot schwarz wird (02:26) Warum der Druck Tiefseetiere nicht zerquetscht (03:41) Ein Schutzstoff im Fisch und Schnee von oben (05:10) Leuchten als Köder und als Tarnung (06:20) Rote Garnelen im Scheinwerfer und der Blobfisch (07:25) Ein Weg elftausend Meter hinunter Begriffe aus dieser Folge: - Dämmerungszone: Die Wasserschicht zwischen etwa zweihundert und tausend Metern, in der nur noch ein schwacher Rest Sonnenlicht ankommt. - Schwimmblase: Eine luftgefüllte Blase, mit der viele Fische im Wasser schweben und die vielen Tiefseefischen fehlt. - TMAO: Ein Schutzstoff, den Fische einlagern und der ihre Eiweiße gegen hohen Druck in Form hält. - Meeresschnee: Flocken aus abgestorbenen Algen, Kot und Tierresten, die aus den hellen Schichten langsam in die Tiefe sinken. - Biolumineszenz: Licht, das ein Lebewesen durch eine chemische Reaktion in seinem Körper selbst erzeugt. Verwandte Episoden: - Folge 17 — Ebbe und Flut — Wie Mond und Sonne das Meer zweimal täglich heben und senken. - Folge 20 — Korallenriff — Wie winzige Tiere über Jahrtausende ein riesiges Bauwerk aus Kalk errichten, auf dem nur die oberste Schicht lebt. Über den Podcast „Wie funktioniert eigentlich die Erde?“ ist ein Podcast, der die lebende Natur einfach erklärt — von Pflanzen und Tieren über Wälder und Ozeane bis zu Wetter und Vulkanen. In jeder Folge nehmen wir ein Naturphänomen auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst. Transparenzhinweis Dieser Podcast wird mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz produziert. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Herausgeber. Feedback und Themenwünsche Schreib uns an wie.funktioniert.podcast@proton.me Alle Folgen auch auf YouTube: youtube.com/@wie-funktioniert-podcast Wenn dir die Folge weiterhilft: bewerten und teilen — das hilft anderen, den Podcast zu finden.

    Tiefsee – Fast alles Licht dort unten ist selbst gemacht
  3. Oct 15

    Fleischfressende Pflanze – Im Boden fehlt ihr der Dünger

    Im Gartencenter tippt man gern in eine Venusfliegenfalle, bis sie zuklappt. Dabei lebt die Pflanze vom Licht wie jede andere — die Fliege liefert ihr genau die Nährstoffe, die ihr karger Moorboden nicht hergibt. Was du in dieser Folge lernst: - Dass die Beute für die Pflanze Dünger ist und keine Mahlzeit - Wie die Venusfliegenfalle zwei Berührungen in 20 Sekunden abwartet, bevor sie zuschnappt - Das Umschnappen der Blatthälften in einer Zehntelsekunde, ganz ohne Muskeln - Klappe, Klebstoff, Kanne und Saugblase: fünf Fallentypen, mehrfach unabhängig entstanden - Weshalb häufiges Auslösen und Dünger der Venusfliegenfalle schaden Wenn du der Reihe folgst, ist die nächste Folge automatisch da. Kapitel: (00:00) Warum eine grüne Pflanze Fliegen fängt (01:02) Moorböden ohne Stickstoff und Phosphor (01:48) Die Venusfliegenfalle zählt bis zwei (03:15) In einer Zehntelsekunde zu, zehn Tage Verdauung (04:44) Fünf Fallentypen, zwölfmal unabhängig entstanden (06:03) Sonnentau im deutschen Hochmoor (06:41) Warum man den Finger besser weglässt (07:21) Jede Falle löst dasselbe Problem Begriffe aus dieser Folge: - Fühlborsten: Winzige, steife Härchen auf der Innenseite der Venusfliegenfalle, die bei Berührung ein elektrisches Signal auslösen. - Enzyme: Stoffe aus Drüsen auf der Blattinnenseite, die das weiche Gewebe der Beute auflösen, ähnlich wie ein Magen. - Chitin: Das harte Material der Insektenhülle, das nach der Verdauung übrig bleibt. - Wasserschlauch: Eine wurzellose Wasserpflanze, die kleine Tiere mit Unterdruck in ihre Bläschen saugt. - Sonnentau: Eine kleine Pflanze deutscher Hochmoore, die Mücken mit klebrigen Tröpfchen an feinen Stielen fängt. Verwandte Episoden: - Folge 01 — Photosynthese — Wie eine Pflanze aus Licht, Wasser und Luft ihre eigene Nahrung baut. - Folge 16 — Bestäubung — Wie aus einer Blüte mithilfe von Insekten und Wind eine Frucht wird. Über den Podcast „Wie funktioniert eigentlich die Erde?“ ist ein Podcast, der die lebende Natur einfach erklärt — von Pflanzen und Tieren über Wälder und Ozeane bis zu Wetter und Vulkanen. In jeder Folge nehmen wir ein Naturphänomen auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst. Transparenzhinweis Dieser Podcast wird mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz produziert. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Herausgeber. Feedback und Themenwünsche Schreib uns an wie.funktioniert.podcast@proton.me Alle Folgen auch auf YouTube: youtube.com/@wie-funktioniert-podcast Wenn dir die Folge weiterhilft: bewerten und teilen — das hilft anderen, den Podcast zu finden.

    Fleischfressende Pflanze – Im Boden fehlt ihr der Dünger
  4. Oct 8

    Wind – Luft fließt vom hohen zum tiefen Druck

    Luft ist immer da — und trotzdem steht sie an einem Tag still und reißt am nächsten an Bäumen und Regenschirmen. Wind entsteht, weil die Sonne die Erde ungleich erwärmt und die Luft den Druckunterschied ausgleicht. Was du in dieser Folge lernst: - Dass über jedem Quadratmeter Boden gut zehn Tonnen Luft lasten - Wie aus ungleicher Erwärmung Hoch und Tief entstehen - Weshalb eng liegende Isobaren auf der Wetterkarte Sturm bedeuten - Der Weg der Luft vom Äquator bis zu Passat und Westwind - Warum sich Wind kalt anfühlt, obwohl er die Luft nicht abkühlt Wenn du der Reihe folgst, ist die nächste Folge automatisch da. Kapitel: (00:00) Wer schiebt die Luft an der Wäscheleine an (01:25) Zehn Tonnen Luft über jedem Quadratmeter (02:08) Wie aus Sonnenwärme ein Druckgefälle wird (03:18) Vom Umweg ums Tief bis zu den großen Windgürteln (04:42) Wind messen: von Beaufort bis zur Rekordböe (05:28) Am Strand dreht der Wind zweimal am Tag (06:12) Warum Wind kalt wirkt, ohne kalt zu sein (06:58) Der ganze Vorgang an einem Tag am Meer Begriffe aus dieser Folge: - Luftdruck: Das Gewicht der Luftsäule über einer Fläche, auf Meereshöhe im Mittel gut tausend Hektopascal. - Tiefdruckgebiet: Ein Gebiet mit weniger Luftdruck als in der Umgebung, in das die Luft von außen hineinströmt. - Druckgradientkraft: Die Kraft, die Luft vom hohen zum tiefen Druck schiebt — je steiler das Gefälle, desto stärker der Wind. - Isobaren: Linien gleichen Luftdrucks auf der Wetterkarte; liegen sie eng beieinander, weht es kräftig. - Passatwinde: Beständige Winde, die am Boden zum Äquator zurückströmen und auf der Nordhalbkugel vor allem aus Nordost kommen. Verwandte Episoden: - Folge 04 — Gewitter — Wie sich in einer Wolke Ladung auftürmt, bis ein Blitz sie ausgleicht. - Folge 15 — Wirbelsturm — Wie über warmem Meer ein gewaltiger, rotierender Sturm entsteht. Über den Podcast „Wie funktioniert eigentlich die Erde?“ ist ein Podcast, der die lebende Natur einfach erklärt — von Pflanzen und Tieren über Wälder und Ozeane bis zu Wetter und Vulkanen. In jeder Folge nehmen wir ein Naturphänomen auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst. Transparenzhinweis Dieser Podcast wird mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz produziert. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Herausgeber. Feedback und Themenwünsche Schreib uns an wie.funktioniert.podcast@proton.me Alle Folgen auch auf YouTube: youtube.com/@wie-funktioniert-podcast Wenn dir die Folge weiterhilft: bewerten und teilen — das hilft anderen, den Podcast zu finden.

    Wind – Luft fließt vom hohen zum tiefen Druck
  5. Oct 1

    Korallenriff – Tiere bauen es, Algen liefern die Kraft

    Was in Naturfilmen wie bunter Fels aussieht, haben winzige Tiere gebaut — Schicht für Schicht aus Kalk, über Tausende von Jahren. Bauen können sie nur, weil in ihrem Gewebe Algen leben, die mit Sonnenlicht Zucker herstellen. Was du in dieser Folge lernst: - Dass Korallen Tiere sind, verwandt mit Quallen und Seeanemonen - Wie ein wenige Millimeter großer Polyp Kalk abscheidet und zur Kolonie heranwächst - Welche Rolle die Algen im Gewebe spielen und weshalb Riffe flaches, klares, warmes Wasser brauchen - Wie aus einem Saumriff ein Barriereriff und schließlich ein Atoll wird - Was bei der Korallenbleiche mit den Algen passiert Wenn du der Reihe folgst, ist die nächste Folge automatisch da. Kapitel: (00:00) Felsen, Pflanze oder etwas ganz anderes (01:31) Ein Schlauch mit Fangarmen, verwandt mit der Qualle (02:12) Vom Kalkbecher zur Kolonie aus Tausenden Tieren (03:14) Algen als Untermieter liefern die Energie (04:19) Vom Saumriff zum Atoll und Darwins Erklärung (05:26) Great Barrier Reef und Sand aus Papageifischen (06:33) Warum eine weiße Koralle noch nicht tot ist (07:34) Ein Kalkbauwerk, das mit Sonnenlicht wächst Begriffe aus dieser Folge: - Polyp: Das einzelne Korallentier, ein wenige Millimeter großer Schlauch mit einem Kranz aus Fangarmen um eine einzige Öffnung. - Zooxanthellen: Einzellige Algen im Gewebe der Koralle, die mit Sonnenlicht Zucker herstellen und bis zu neunzig Prozent davon an die Koralle abgeben. - Kolonie: Viele miteinander verbundene Polypen, die durch Teilung oder Knospung entstehen und gemeinsam einen Korallenstock bauen. - Atoll: Ein Ring aus Riff um eine Lagune, unter dem ein abgesunkener, erloschener Vulkan liegt. - Korallenbleiche: Bei zu warmem Wasser stoßen die Polypen ihre Algen ab, werden weiß und verlieren ihre Hauptnahrung. Verwandte Episoden: - Folge 09 — Treibhauseffekt — Wie bestimmte Gase Wärme in der Atmosphäre halten und den Planeten warm machen. - Folge 13 — Wald — Wie ein Wald als verbundenes System aus Bäumen, Boden und Pilzen funktioniert. Über den Podcast „Wie funktioniert eigentlich die Erde?“ ist ein Podcast, der die lebende Natur einfach erklärt — von Pflanzen und Tieren über Wälder und Ozeane bis zu Wetter und Vulkanen. In jeder Folge nehmen wir ein Naturphänomen auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst. Transparenzhinweis Dieser Podcast wird mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz produziert. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Herausgeber. Feedback und Themenwünsche Schreib uns an wie.funktioniert.podcast@proton.me Alle Folgen auch auf YouTube: youtube.com/@wie-funktioniert-podcast Wenn dir die Folge weiterhilft: bewerten und teilen — das hilft anderen, den Podcast zu finden.

    Korallenriff – Tiere bauen es, Algen liefern die Kraft
  6. Sep 24

    Echoortung – Die Fledermaus stellt sich im Takt kurz taub

    Fledermäuse jagen an Sommerabenden über Gärten und Straßenlaternen, ohne irgendwo anzustoßen. Sie sehen dabei nicht besser als wir — sie hören den Raum, und zwar mit Rufen, die oberhalb unserer Hörgrenze liegen. Was du in dieser Folge lernst: - Wie aus der Zeit zwischen Ruf und Echo eine Entfernung wird - Warum eine Fledermaus im Suchflug rund zehnmal pro Sekunde ruft und beim Anflug auf ein Insekt bis zu zweihundertmal - Wie ein kleiner Muskel im Mittelohr sie im Takt ihrer eigenen Rufe vor dem eigenen Lärm schützt - Warum „blind wie eine Fledermaus“ nicht stimmt und woher der Spruch kommt - Wie Delfine und andere Zahnwale dasselbe Prinzip unter Wasser nutzen Wenn du der Reihe folgst, ist die nächste Folge automatisch da. Kapitel: (00:00) Wie sie im Dunkeln zwischen die Äste trifft (00:56) Zeit, Richtung und Klangfarbe des Echos (01:57) Ein Ruf, der eine Tonleiter durchläuft (02:54) Von zehn auf zweihundert Rufe pro Sekunde (04:04) Der Muskel, der sie kurz taub macht (05:36) Der Detektor im Garten und die Klicks der Delfine (06:39) Blind ist sie nicht, leise auch nicht (07:30) Kein Foto, sondern lauter Vermessungen Begriffe aus dieser Folge: - Echoortung: Das Bestimmen von Entfernung, Richtung und Art eines Objekts, indem ein Tier einen Laut aussendet und das zurückgeworfene Echo auswertet. - Ultraschall: Töne oberhalb von etwa zwanzig Kilohertz, also oberhalb der menschlichen Hörgrenze. - Endphasen-Summton: Die stark beschleunigte Rufserie kurz vor dem Beutefang, die heruntergerechnet wie ein kurzes Schnarren klingt. - Mittelohrmuskel: Ein kleiner Muskel, der die Gehörknöchelchen kurz vor jedem Ruf versteift und den eigenen Laut dämpft. - Melone: Ein Fettkörper in der Stirn von Zahnwalen, der die ausgesendeten Klicks bündelt. Verwandte Episoden: - Folge 02 — Vogelzug — Wie Zugvögel über Tausende Kilometer den Weg finden — und warum sie überhaupt ziehen. - Folge 08 — Winterschlaf — Wie Tiere ihren Körper monatelang auf Sparflamme herunterfahren. Über den Podcast „Wie funktioniert eigentlich die Erde?“ ist ein Podcast, der die lebende Natur einfach erklärt — von Pflanzen und Tieren über Wälder und Ozeane bis zu Wetter und Vulkanen. In jeder Folge nehmen wir ein Naturphänomen auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst. Transparenzhinweis Dieser Podcast wird mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz produziert. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Herausgeber. Feedback und Themenwünsche Schreib uns an wie.funktioniert.podcast@proton.me Alle Folgen auch auf YouTube: youtube.com/@wie-funktioniert-podcast Wenn dir die Folge weiterhilft: bewerten und teilen — das hilft anderen, den Podcast zu finden.

    Echoortung – Die Fledermaus stellt sich im Takt kurz taub
  7. Sep 17

    Polarlicht – Das Leuchten entsteht auf der Nachtseite

    Polarlichter gelten als Sache für Reisen nach Norwegen oder Island — bis eine Nacht im Mai 2024 den Himmel über Deutschland grün färbte. Sichtbar wird dabei das Magnetfeld, das jeden Kompass ausrichtet und uns täglich vor dem Sonnenwind abschirmt. Was du in dieser Folge lernst: - Wie im flüssigen Eisen des äußeren Erdkerns das Erdmagnetfeld entsteht - Warum die leuchtenden Elektronen nicht direkt von der Sonne kommen, sondern von der Nachtseite der Erde - Wie aus dem Zusammenstoß mit Sauerstoff und Stickstoff Licht wird - Warum Grün in rund hundert Kilometern Höhe entsteht und Rot erst weit darüber - Warum das Licht in einem Ring um den Magnetpol steht und nicht über dem Pol selbst Wenn du der Reihe folgst, ist die nächste Folge automatisch da. Kapitel: (00:00) Warum plötzlich alle im Garten standen (01:13) Woher die Erde ihr Magnetfeld hat (02:39) Den Feldlinien nach zu den Polen (03:38) Das Rot entsteht nur weit oben (05:01) Die Nacht im Mai 2024 (05:53) Alle elf Jahre wird die Sonne unruhig (06:57) Am Nordpol sieht man es nicht am besten (07:31) Kern, Feld, Teilchen — und das Leuchten Begriffe aus dieser Folge: - Sonnenwind: Ein dauernder Strom geladener Teilchen, den die Sonne abgibt, mit dreihundert bis siebenhundertfünfzig Kilometern pro Sekunde. - Geodynamo: Die Strömung im flüssigen äußeren Erdkern, die rund fünfundneunzig Prozent des Erdmagnetfelds erzeugt. - Magnetschweif: Der lange Teil des Erdmagnetfelds auf der sonnenabgewandten Seite, rund sechshunderttausend Kilometer weit ausgezogen. - Magnetische Rekonnexion: Das Umschnappen gedehnter Feldlinien im Magnetschweif, bei dem Energie frei wird und Elektronen zur Erde hin beschleunigt. - Polarlichtoval: Der Ring von etwa sechs Grad Breite um den Magnetpol, in dem das Polarlicht normalerweise steht. Verwandte Episoden: - Folge 02 — Vogelzug — Wie Zugvögel über Tausende Kilometer den Weg finden — und warum sie überhaupt ziehen. - Folge 06 — Vulkan — Wie Magma aus dem Erdinneren aufsteigt und an die Oberfläche durchbricht. Über den Podcast „Wie funktioniert eigentlich die Erde?“ ist ein Podcast, der die lebende Natur einfach erklärt — von Pflanzen und Tieren über Wälder und Ozeane bis zu Wetter und Vulkanen. In jeder Folge nehmen wir ein Naturphänomen auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst. Transparenzhinweis Dieser Podcast wird mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz produziert. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Herausgeber. Feedback und Themenwünsche Schreib uns an wie.funktioniert.podcast@proton.me Alle Folgen auch auf YouTube: youtube.com/@wie-funktioniert-podcast Wenn dir die Folge weiterhilft: bewerten und teilen — das hilft anderen, den Podcast zu finden.

    Polarlicht – Das Leuchten entsteht auf der Nachtseite
  8. Sep 10

    Ebbe und Flut – Der Mond gewinnt gegen die Sonne

    An der Nordsee richtet sich der ganze Tag nach dem Gezeitenkalender, am Mittelmeer merkt niemand etwas davon. Beides hat dieselbe Ursache: den Mond — allerdings anders, als es die meisten erwarten. Was du in dieser Folge lernst: - Warum es zwei Hochwasser pro Tag gibt und nicht nur eines auf der Mondseite - Warum die Sonne trotz ihrer riesigen Masse nur etwa halb so stark wirkt wie der Mond - Wie Springtide und Nipptide mit den Mondphasen zusammenhängen - Warum sich die Hochwasserzeiten jeden Tag um rund fünfzig Minuten verschieben - Warum der Höhenunterschied an der Ostsee dreißig Zentimeter und in Kanada fünfzehn Meter beträgt Wenn du der Reihe folgst, ist die nächste Folge automatisch da. Kapitel: (00:00) Wo das Wasser mittags geblieben ist (01:06) Zwei Ausbeulungen, durch die jeder Ort läuft (02:19) Der Mond gewinnt, nicht die Sonne (03:17) Warum die Zeiten jeden Tag wandern (04:02) Die Flut kommt schneller, als sie ging (04:53) Die Ostsee hat kaum Gezeiten (06:20) Bei Ebbe verschwindet nichts (07:06) Auch die Erdkruste hebt und senkt sich Begriffe aus dieser Folge: - Gezeitenkraft: Nicht die Anziehung des Mondes selbst, sondern der Unterschied dieser Anziehung zwischen zwei Punkten der Erde. - Tidenhub: Der Höhenunterschied zwischen Hochwasser und Niedrigwasser an einem Ort. - Mondtag: Die 24 Stunden und 50 Minuten, die vergehen, bis der Mond wieder an derselben Stelle über einem steht. - Springtide und Nipptide: Besonders große Gezeiten bei Voll- und Neumond, besonders kleine bei Halbmond. - Priel: Eine Rinne im Watt, durch die das Wasser abläuft und bei Flut zuerst wieder einströmt. Verwandte Episoden: - Folge 14 — Wasserkreislauf — Wie dasselbe Wasser zwischen Meer, Wolke, Regen und Fluss zirkuliert. - Folge 15 — Wirbelsturm — Wie über warmem Meer ein gewaltiger, rotierender Sturm entsteht. Über den Podcast „Wie funktioniert eigentlich die Erde?“ ist ein Podcast, der die lebende Natur einfach erklärt — von Pflanzen und Tieren über Wälder und Ozeane bis zu Wetter und Vulkanen. In jeder Folge nehmen wir ein Naturphänomen auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst. Transparenzhinweis Dieser Podcast wird mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz produziert. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Herausgeber. Feedback und Themenwünsche Schreib uns an wie.funktioniert.podcast@proton.me Alle Folgen auch auf YouTube: youtube.com/@wie-funktioniert-podcast Wenn dir die Folge weiterhilft: bewerten und teilen — das hilft anderen, den Podcast zu finden.

    Ebbe und Flut – Der Mond gewinnt gegen die Sonne

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