The K Vlog

Kasimyr

Der Kreative Output von Kasimyr

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  1. 06/27/2007 ·  Video

    Badly Written

    Ein weiterer Kino, den ich an einem Wochenendkabaret in Hamburg gemacht habe. Es war ein silent movie Kabaret, welches beim Screening mit Live Musikern begleitet wurde. Der Kino ist inspiriert von einem Musikvideo von Fiona Apple "Criminal" directed von Mark Romanek, mein absoluter Hero. Der Schauspieler ist Dag Nasty vom Ohlsensyndrom eine überaus präsente Erscheinung und meiner Meinung nach sehr talentiert. Das ganze wurde mit nur einer Kamerafahrt aufgenommen und zwischen den Stellen wo man Dag sieht habe ich die Fahrt verlangsamt um Ihm die Zeit zu geben seine Position zu wechseln. Hört sich eigentlich nicht wirklich wild an, aber die zwei Szenen in der Badewanne war zeitlich gesehen eine wirkliche Herausforderung. Dag musste innerhalb von 2 Minuten, aus der Badewanne aussteigen, sich abtrocknen, hinter mir vorbeischleichen, seine Klamotten wieder anziehen, auf Position gehen und dann so tun als ob er grade auf Valium ist. Kleines weiteres Handicap war, dass nach dem dritten Take die Wassertemperatur ungefähr bei 8 Grad lag, da ich das Wasser auch nicht erwärmen konnte sonst hätte die Linse beschlagen. Er hat das aber alles tapfer gemeistert und war zu jeder Zeit höchst konzentriert und professionell. Alles wurde von mir mit "Handheld Camera" gefilmt, ein "Durchgang" dauerte knapp 20 Minuten und unter die Kamera war zusätzlich eine große Maglite gebunden um die Lichtstimmung zu erzeugen, da ich kein Bisschen trainiere und auch sonst eher muskellos als muskulös bin, kann sich wohl jeder vorstellen was für ein Höllen Muskelkater ich hatte. Click here to see the Video Title: badly written File size: 23.2 MB Length: 2:46 Format: quicktime

  2. 02/05/2006 ·  Video

    Der ewige Tag

    "Der ewige Tag" war der erste Kurzfilm, in dem ich mitgewirkt habe. Ein Freund von mir fragte mich, ob ich nicht Lust hätte den Ton für einen kleinen Kurzfilm eines befreundeten Hobby- Regisseurs zu machen. Ohne jegliche Erfahrung und mit voller Naivität (das wird schon nicht so schwer sein), stellte ich mir eine kleine "mobile" Recording - Einheit (Richtrohrmikro, 19" Datrecorder und ein, mit einem Palituch vor den Bauch gebundenes, Tisch Mischpult... Yeahh!!) zusammen und schlug dann mit meinem Assistenten (einer musste ja den Dat bedienen) am Drehort auf. Schnell wurde klar, dass ich der einzige Semiprofessionelle am Set war. Riesige Batterien an Scheinwerfern, Kameradolly mit Schienensystem und ein dreiköpfiges Maskenteam suggerierten mir, dass ich hier definitiv keinen mit meinem Bauchladenmischpultsetup beeindrucken konnte. Das Ganze wurde dann auch mit einer fetten 35 mm Kamera gedreht: Action, die Klappe fiel und die Kamera ratterte los und übertönte sämtliche O-Ton Geräusche. Nachdem weder Molton noch andere Dämmaterialien, die Kamera zum Schweigen bringen konnte, packte ich, ganze 2 Stunden später, meinen Kram wieder ein und fuhr nach Hause. Ich plante die einzelnen Sounds im Nachhinein aufzunehmen und dann per Hand an das Bild anzulegen. Einen ganzen Tag lang klapperte, hüpfte und stampfte ein Freund (der, der mir die ganze Sache vorgeschlagen hatte, hähähä!!!) durch den gesamten Drehort, damit ich auch wirklich jedes mögliche Geräusch hatte, um eine realistische Atmo herzustellen. Ich brauchte 2 Wochen um alle Sounds synchron ans Bild zu legen, zwischendurch hatte der Regisseur dann noch die tolle Idee den Soundtrack von einem Freund komponieren zu lassen. Also, hab ich meine Sachen gepackt, bin nach Berlin gefahren, um an einer stark befahrenen Strasse, direkt über der U-Bahn, in einer Kirche ein Streicherquintett mit atonaler Sopranistin aufzunehmen (das Komponierte gefiel dem Regisseur dann aber doch nicht so und somit kommt der Soundtrack nun aus der Retorte). Nach einer weiteren Woche, Diskussionen mit dem Regisseur (er war wirklich sehr angagiert), einigen Änderungen und Verbesserungen war das Werk vollbracht und der Film wurde beim Hamburger Kurzfilm Festival 2002 im Zeise Kino 1 gezeigt. Ich war um so viele "Erfahrungen" reicher geworden, dass ich erstmal keinen Bock mehr auf Film hatte ... einen Monat später war ich mit den gleichen Team wieder am drehen ("Der Knaller"s.u.). Click here to see the video Title: Der ewige Tag File size: 46.7 MB Length: 9:08 Format: quicktime

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