KI, aber wie? Die Superkraft KI entfesseln — mit Jörg Schieb

Jörg Schieb

KI kann inzwischen jeder. Die spannende Frage ist: wie eigentlich? Jörg Schieb nimmt sich jede Woche ein KI-Thema vor und dreht es, bis es Klick macht — Hintergründe statt Schlagzeilen, Mythen statt Hype. Für alle, die KI nicht nur benutzen, sondern verstehen wollen. Ohne Panik, ohne Fachchinesisch.

  1. 2h ago

    „Kauf das nicht!“ – Wenn die KI dir beim Einkaufen hilft: Wem hilft sie wirklich?

    Der Staubsauger geht kaputt, und statt zwanzig Browser-Tabs reicht ein Satz an die KI: drei Vorschläge in acht Sekunden, mit Link zum Shop. Willkommen im Zeitalter der KI – und der KI-Agenten. Sie sind zweifellos praktisch – aber wem hilft diese Empfehlung? Dir, oder dem, der dafür bezahlt hat? In dieser Folge schauen Ada und ich unter die Haube der KI-Einkaufsberatung: Woher kommen die Produktdaten? Welche drei Wege führen Geld in eine Empfehlung? Warum hat Amazon Metas Einkaufsagenten Muse nach zwei Wochen ausgesperrt – und was sagt dieser Streit über den Wert deiner Aufmerksamkeit?  Dazu fünf Prüffragen, die bei jeder KI funktionieren, und die KLAR-Methode fürs Einkaufen. 🧠 Das nimmst du mit: Die KI wählt nicht aus allen Produkten, sondern aus denen, die Händler ihr gemeldet haben – wie ein Makler, der nur die Wohnungen seiner Auftraggeber zeigt.Drei Geldwege: Werbung (ChatGPT zeigt sie in den USA bereits), Provisionen (rund zwei Prozent pro Kauf im Chat) und Agenten, die für dich bestellen.Amazon hat Metas Agenten Muse gesperrt – auch, weil ein Agent an gesponserten Produkten nicht vorbeiscrollt. Muse gibt es in der EU nicht, aber das Muster betrifft alle.52 % der Deutschen nutzen KI beim Einkaufen, nur 6 % würden die Kaufentscheidung abgeben (Deloitte, 2026). Ein gesunder Instinkt.Die Regel über allen: Lass dir die Arbeit abnehmen, nicht die Entscheidung.⏱️ Kapitel: 00:00 – Intro: Der kaputte Staubsauger 02:30 – Ada: „Ich bekomme keinen Cent dafür“ 04:30 – Teil 1: Woher die KI ihre Produkte kennt 08:00 – Teil 2: Werbung, Provision, Agent – drei Geldwege 13:30 – Amazon sperrt Muse aus: Was der Streit zeigt 16:30 – Teil 3: Fünf Prüffragen für jede Empfehlung 20:00 – Teil 4: KLAR beim Einkaufen – so fragst du richtig 23:30 – Teil 5: Was auf uns zukommt 26:00 – Schiebs Aha und Abschied 🧭 Die fünf Prüffragen: Steht ein Preis dran? Dann kommt die Empfehlung aus einer Live-Suche – also von einem Händler.Welche Quellen? Testportale sind etwas anderes als Herstellerseiten. Nur Händler als Quelle = zusammengefasste Werbebroschüre.Gibt es ein „Gesponsert“? Klein, aber Pflicht. Und: Keine sichtbare Werbung heißt nicht keine Provision.Immer dieselben Marken? Dreimal fragen, Muster erkennen.Was spricht dagegen? Eine ehrliche Beratung hält diese Frage aus.🚀 Tiefer einsteigen – passend zu dieser Folge: • Die KLAR-Methode – so formulierst du Aufträge, die dir eine Tabelle mit Quellen liefern statt einer Meinung. Mein kostenloser Kurs:👉 https://kurse.schieb.de/pages/klar/?utm_campaign=podcast • Superkraft KI News – mein täglicher Podcast. Eine Quelle statt zwanzig:👉 https://kinews.schieb.de • Unlimited – mein komplettes KI-Training, alles in einem, samt Live Calls:👉 https://kurse.schieb.de/pages/unlimited/?utm_campaign=podcast Alle Kurse und eBooks im Überblick:👉 https://kurse.schieb.de/?utm_campaign=podcast 📬 Einmal pro Woche von mir ins Postfach: Mein Newsletter „Superkraft KI“ – ich sortiere für dich, was in der KI-Welt wirklich zählt. Als Einstand bekommst du mein eBook „Schluss mit KI-Blabla“ gratis dazu.👉 https://kurse.schieb.de/pages/klar/ ✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an fragen@schieb.de. Bleib neugierig, bleib gelassen – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg

    „Kauf das nicht!“ – Wenn die KI dir beim Einkaufen hilft: Wem hilft sie wirklich?
  2. Oct 28

    KI-Agenten: Was sie können – und wann du besser die Finger davon lässt

    Eine KI, die nur redet, kann dir Unsinn erzählen. Eine KI, die handelt, kann Geld ausgeben, Mails verschicken und Dinge löschen.  Genau das ist der Sprung vom Chatbot zum KI-Agenten – und genau diesen Sprung verkaufen gerade alle großen Anbieter auf einmal: Meta mit Muse, OpenAI mit Dots, Anthropic mit Claude Duet, Google mit Gemini Spark.  In dieser Folge sortieren Ada und ich, was dahintersteckt: Was macht einen echten Agenten aus? Was können die Werkzeuge heute, was nicht? Wann lohnt sich der Einsatz? Und wo wird es riskant – mit Vorfällen aus diesem Jahr, die zeigen, dass die Risiken keine Theorie sind. 🧠 Das nimmst du mit: • Ein Agent bekommt ein Ziel, keine Frage: Er plant, benutzt Werkzeuge, handelt und korrigiert sich – und läuft weiter, wenn du die App schließt. • Muse, Dots und Duet sind proaktive Agenten in der Cloud – bislang nur in den USA. In Europa nutzbar sind die Vorstufen: ChatGPT Agent, Manus, Claude, Gemini. • Stark sind Agenten bei Recherche, Formularen und Routine. Schwach bei allem, was Geschmack und Abwägung braucht. • Drei Fragen vor jedem Auftrag: Wiederholt sich das? Was passiert, wenn es schiefgeht? Kann ich das Ergebnis prüfen, bevor es wirkt? • Vier Risiken: versteckte Befehle in fremden Texten (Prompt Injection), zu breiter Zugriff, Geld, Übereifer. • Die Regel über allen: Vorschlag, Freigabe, Handlung – in dieser Reihenfolge. ⏱️ Kapitel: 00:00 – Intro: Die Nachricht von der KI am Morgen 02:30 – Ada fragt: Handeln oder nur Marketingwort? 04:00 – Teil 1: Chatbot, Assistent, Agent – die drei Stufen 07:30 – Teil 2: Muse, Dots, Duet, Spark – wer bietet was 13:00 – Teil 3: Was Agenten wirklich können 16:30 – Teil 4: Drei Fragen vor jedem Auftrag 19:30 – Teil 5: Prompt Injection, Zugriff, Geld, Übereifer 25:00 – Schiebs Aha: Fünf Regeln für Agenten 27:30 – Zusammenfassung und Abschied 🧭 Die fünf Regeln: • Minimale Rechte: Nur Zugriff auf das, was die Aufgabe braucht. Ein Ordner statt aller Mails, eine Prepaid-Karte statt des Kontos. • Freigabe für alles, was wirkt: Geld, Senden, Löschen, Unterschreiben – nie ohne dein Ja. • Zweites Postfach: Eine eigene Mailadresse nur für Agenten-Aufgaben begrenzt den Schaden. • Klein anfangen: Erst drei Angebote für Winterreifen, nicht die Steuererklärung. • Protokoll lesen: Stichprobenartig prüfen, was der Agent getan hat – bevor es teuer wird. 🚀 Tiefer einsteigen – passend zu dieser Folge: • Die KLAR-Methode – so formulierst du Aufträge mit Ziel und Grenzen, damit die KI dir hilft, statt dich zu überraschen. Mein kostenloser Kurs:👉 https://kurse.schieb.de/pages/klar/?utm_campaign=podcast • Superkraft KI News – mein täglicher Podcast. Eine Quelle statt zwanzig: 👉 https://kinews.schieb.de • Unlimited – mein komplettes KI-Training, alles in einem, samt Live Calls: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/unlimited/?utm_campaign=podcast Alle Kurse und eBooks im Überblick: 👉 https://kurse.schieb.de/?utm_campaign=podcast 📬 Einmal pro Woche von mir ins Postfach: Mein Newsletter „Superkraft KI“ – ich sortiere für dich, was in der KI-Welt wirklich zählt. Als Einstand bekommst du mein eBook „Schluss mit KI-Blabla“ gratis dazu. 👉 https://kurse.schieb.de/pages/klar/ ✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an fragen@schieb.de. Bleib neugierig, bleib gelassen – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg

    KI-Agenten: Was sie können – und wann du besser die Finger davon lässt
  3. Oct 21

    Das unsichtbare Wasserzeichen: Was ChatGPT jetzt in deine Texte schreibt – und was es beweist

    „Ich unterschreibe alles, was ich schreibe.“ Das sagt ADA, meine KI-Stimme, gleich zu Beginn dieser Folge. Eine Unterschrift? Siehst du nicht. Sie steht nicht unter dem Text. Sie steckt in ihm, in jedem Wort, das die KI auswählt. Seit Anfang Oktober rollt OpenAI genau das in Europa aus: ein unsichtbares Wasserzeichen für alle Texte aus ChatGPT. Claude macht es schon seit dem Sommer, Google seit 2024. Kopieren entfernt es nicht. Nachprüfen kann es trotzdem fast niemand. Diese Folge erklärt, was da in deinem Text steckt, was ein Treffer wirklich beweist – und was dich in der Praxis viel eher in Verdacht bringt als jedes Wasserzeichen. 🎧 In dieser Folge: textGrain: Was OpenAI am 5. Oktober angekündigt hat und warum es zuerst nur Europa trifftDer gezinkte Würfel: Wie ein geheimer Schlüssel die Wortwahl der KI lenkt – ganz ohne FormelnWarum das Wasserzeichen wie ein Akzent ist und beim Kopieren einfach mitwandertDie Schublade: Warum OpenAI ein fertiges Wasserzeichen zwei Jahre lang zurückhieltWas das europäische KI-Gesetz seit dem 2. August verlangtMythos der Woche: „Das Wasserzeichen sind die unsichtbaren Leerzeichen“Warum Wasserzeichen-Entferner Geld für nichts nehmenWas die Erkennungsraten wirklich bedeuten – und die Fehlalarm-Zahl, die fast überall fehltDurch die Maschine gelaufen, nicht von der Maschine geschrieben: Was ein Treffer beweistWas das Wasserzeichen nicht über dich verrätWer prüfen darf: Behörden, Forschung, Medien – aber nicht dein ChefWas das Zeichen wirklich löscht und warum Übersetzen allein nicht reichtDie echte Gefahr: KI-Detektoren, die die amerikanische Verfassung für KI haltenWas du tust, wenn dich jemand mit einem Detektor-Ergebnis konfrontiertDie drei Regeln – offen sagen, prüfen statt umschreiben lassen, Entwürfe aufheben💡 Schiebs Aha: Drei Sätze zum Mitnehmen. Erstens: Was man sehen kann, ist nicht das Wasserzeichen – wer dir verspricht, es mit einem Klick zu entfernen, verkauft dir Leerzeichen. Zweitens: Ein Treffer heißt „durch die Maschine gelaufen“, nicht „von der Maschine geschrieben“. Und drittens, der wichtigste: Eine Schätzung ist kein Nachweis. Das gilt für jeden KI-Detektor im Netz. 📝 Deine Homework: Nimm dir einen eigenen Text – eine Mail, einen Brief, einen Beitrag – und gib ihn deiner KI mit genau diesem Auftrag: „Liste mir Fehler, Wiederholungen und unklare Stellen auf. Schreib nichts neu.“ Dann gehst du die Liste durch und änderst selbst. Der Text bleibt in deinen Worten. Und klingt am Ende mehr nach dir als jede glattgezogene Fassung. 🧭 Die drei Regeln: Sag es einfach: Schau nach, was an Hochschule, Arbeitsplatz oder Wettbewerb zur KI-Nutzung gilt. Und wenn du KI benutzt hast, sag es. Ein Satz reicht.Prüfen statt umschreiben lassen: Lass dir Fehler auflisten und korrigiere selbst. Dann bleibt der Text deiner.Entwürfe aufheben: Arbeite mit Versionsverlauf oder speichere Zwischenstände. Das ist dein bestes Argument, falls dich jemand zu Unrecht verdächtigt.🚀 Tiefer einsteigen – passend zu dieser Folge: • Die KLAR-Methode – so formulierst du Aufträge, mit denen die KI dir hilft, statt dir die Arbeit abzunehmen. Mein kostenloser Kurs: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/klar/?utm_campaign=Podcast • Superkraft KI News – mein täglicher Podcast. Eine Quelle statt zwanzig: 👉 https://kinews.schieb.de • Unlimited – mein komplettes KI-Training, alles in einem, samt Live Calls: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/unlimited/?utm_campaign=podcast Alle Kurse und eBooks im Überblick: 👉 https://kurse.schieb.de/?utm_campaign=podcast 📬 Einmal pro Woche von mir ins Postfach: Mein Newsletter „Superkraft KI“ – ich sortiere für dich, was in der KI-Welt wirklich zählt. Als Einstand bekommst du mein eBook „Schluss mit KI-Blabla“ gratis dazu. 👉 https://kurse.schieb.de/pages/klar/ ✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an fragen@schieb.de. Bleib neugierig, bleib gelassen – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg

    Das unsichtbare Wasserzeichen: Was ChatGPT jetzt in deine Texte schreibt – und was es beweist
  4. Oct 14

    Schon wieder ein neues KI-Modell? Warum du nicht jedem Update hinterherlaufen musst

    „Guten Tag. Ich bin seit heute Nacht eine neue Version. Vier Prozent besser.“ Das sagt ADA, meine KI-Stimme, gleich zu Beginn dieser Folge. Worin besser? Steht noch nicht fest. Aber die Pressemitteilung ist schon raus. Kennst du das? Du hast dich gerade an deinen Chatbot gewöhnt, weißt, wie du fragen musst – und dann heißt es: neues Modell. Noch schlauer, noch schneller, noch irgendwas. Und in dir meldet sich diese leise Stimme: Muss ich da jetzt mit? Für dieses Gefühl gibt es inzwischen einen Namen: Model Fatigue. Modell-Müdigkeit. Diese Folge erklärt, woher die Flut kommt. Und warum die meisten dieser Meldungen gar nicht für dich gedacht sind. 🎧 In dieser Folge: Vier große Anbieter in drei Tagen: eine ganz normale Woche im SeptemberMegahertz, Megapixel, Modellnummern: Warum ich dieses Spiel schon zweimal erlebt habeFolge dem Geld: 80 Prozent des weltweiten Risikokapitals fließen in KI – und Geldgeber wollen Lebenszeichen sehenWarum ein neues Modell oft weniger Produktpflege ist als ein Signal an Investoren und KonkurrenzRanglisten als Währung: Was zwei Punkte mehr im Programmier-Test über deinen Brief an die Hausverwaltung sagen (nichts)Der Unterschied, den kaum jemand kennt: neues Modell oder nur eine Punkt-Version?Post für andere: An wen sich die meisten Modell-Meldungen wirklich richtenZwei Lager: die einen feiern jedes Update, die anderen fühlen sich abgehängt – mit Zahlen aus DeutschlandMythos der Woche: „Wer nicht das neueste Modell nutzt, ist abgehängt“Der Fall GPT-4o: Als Nutzer keine Funktion vermissten, sondern einen TonfallWas sich bei einer neuen Version wirklich ändert – und warum du dem nicht ausgeliefert bistÜber 1.000 Beschäftigte der KI-Labore bitten um ein BremspedalDie drei Regeln – Teststrecke, Quartalsblick, Gepäck sichernFünf Modelle im Menü: Welches du nehmen sollst💡 Schiebs Aha: Drei Sätze zum Mitnehmen. Erstens: Die Versionsflut ist ein Signal an Investoren und Konkurrenten – die meisten Meldungen sind Post für andere. Zweitens: Eine neue Version ändert selten, was die KI kann. Sie ändert, wie sie klingt. Und das kannst du einstellen. Und drittens, der wichtigste: Gut fragen veraltet nicht. Das nimmst du in jede Version mit. 📝 Deine Homework: Bau deine Teststrecke. Such dir drei Aufgaben aus deinem Alltag, die du der KI regelmäßig stellst – zum Beispiel einen langen Text zusammenfassen, eine schwierige Mail formulieren und ein Thema recherchieren, bei dem du Fehler sofort bemerkst. Schreib sie wortwörtlich auf, stell sie deiner KI heute einmal und heb die Antworten auf. Kommt eine neue Version, fährst du deine Runde: drei Aufgaben, zehn Minuten. Danach weißt du mehr als nach zwanzig Testberichten. 🔑 Die Frage, die alles trägt: „Was kann ich damit, was ich gestern nicht konnte?“ Stell sie bei jeder neuen Version und bei jeder Schlagzeile. Lautet die Antwort „nichts“, war es eine Meldung für jemand anderen. Und du darfst weiterscrollen. 🧭 Die drei Regeln: Teststrecke: drei eigene Aufgaben, immer dieselben. Neue Version, zehn Minuten, fertig.Quartalsblick: viermal im Jahr hinschauen statt jede Woche – Januar, April, Juli, Oktober.Gepäck sichern: deine besten Prompts und deine Vorgaben zu Ton und Stil außerhalb der App aufbewahren. Ändert sich der Ton, stellst du ihn wieder ein.🚀 Tiefer einsteigen – passend zu dieser Folge: Die KLAR-Methode – gut fragen, in jeder Version. Mein kostenloser Kurs für bessere Prompts: 👉 https://klarmethode.superkraft-ki.com/ Die 50 besten Prompts für Beruf & Alltag – dein Grundstock fürs Gepäck: 👉 https://www.superkraft-ki.com/50-prompts Superkraft KI News – mein täglicher Podcast. Eine Quelle statt zwanzig: 👉 https://kinews.schieb.de Unlimited – mein komplettes KI-Training, alles in einem, samt Live Calls: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/unlimited/?utm_campaign=podcastAlle Kurse und eBooks im Überblick: 👉 https://kurse.schieb.de/?utm_campaign=podcast 📬 Einmal pro Woche von mir ins Postfach: Mein Newsletter „Superkraft KI“ – ich sortiere für dich, was von dem ganzen Lärm zählt. Als Einstand bekommst du mein eBook „Schluss mit KI-Blabla“ gratis dazu. 👉 https://kurse.schieb.de/pages/klar/ ✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an fragen@schieb.de. Bleib neugierig, bleib gelassen – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg 🔎 Belege & zum Nachlesen: CNBC über „Model Fatigue“ und die Septemberwoche mit vier Anbietern (6. September 2026): 👉 https://www.cnbc.com/2026/09/06/meta-google-openai-anthropic-ai-model-fatigue.htmlCrunchbase: Rekordquartal – 80 Prozent des weltweiten Risikokapitals gehen an KI: 👉 https://news.crunchbase.com/venture/record-breaking-funding-ai-global-q1-2026/Bitkom: „KI macht Spaß, aber nicht allen“ – die Umfrage zu Überforderung (26. Mai 2026): 👉 https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/KI-macht-Spass-aber-nicht-allenEuronews: Über 1.000 Beschäftigte von KI-Firmen fordern Werkzeuge zum Drosseln (29. Juli 2026): 👉 https://euronews.com/next/2026/07/29/ai-company-employees-petition-us-government-to-facilitate-industry-slowdown-after-securityNetzwoche: Wie OpenAI GPT-4o abschaltete, zurückholte und endgültig einstellte: 👉 https://www.netzwoche.ch/news/2025-08-11/openai-fuehrt-gpt-4o-wieder-ein

    Schon wieder ein neues KI-Modell? Warum du nicht jedem Update hinterherlaufen musst
  5. Oct 7

    Die KI, die nicht antwortet, sondern macht: Was KI-Agenten wirklich können

    „Soll ich das für dich übernehmen? Ich bräuchte nur Zugriff auf … na ja. Alles." Das sagt ADA, meine KI-Stimme, früh in dieser Folge. Sie meint es herzlich. Und genau das ist der Punkt. Bei mir liegt seit Wochen eine Liste rum. Versicherung kündigen. Stromtarif vergleichen. Einen Termin verschieben, den man nur telefonisch verschieben kann. Nichts davon ist schwer. Alles davon bleibt liegen. Und seit kurzem gibt es KI, die solche Aufgaben nicht erklärt, sondern erledigt. Das ist ein größerer Sprung, als es klingt – und ein anderer, als die meisten denken. Denn der Unterschied zwischen einem Chatbot und einem Agenten ist nicht Intelligenz. Es sind Hände. Diese Folge ist keine Warnung. Es ist eine Betriebsanleitung für etwas, das gerade anfängt. 🎧 In dieser Folge: Die Dreiteilung, die alles klar macht: Chatbot, Assistent, Agent – erklärt an einer einzigen AufgabeWas technisch dahintersteckt, und warum es verblüffend schlicht ist: eine SchleifeMeta Muse im Detail: was der Agent kann, was er kostet – und was davon bisher nur angekündigt istDer Aha-Moment, über den ich am längsten nachgedacht habe: Der Agent soll eine eigene E-Mail-Adresse bekommen. Nicht deine.Warum Agenten nicht die Technik für KI-Fans sind, sondern für Leute, die KI eigentlich lästig findenDie Lage in Europa, ohne Jammern: Agentische KI läuft hier längst – was fehlt, ist eine ganz bestimmte SorteDas Muster, das man an OpenAIs „dots" gut sehen kann: Privatkunden nein, Geschäftskunden ja. Der Unterschied liegt im Vertrag, nicht in der Technik.Mythos der Woche: „Ein Agent arbeitet selbstständig – also entscheidet er selbst"Wo’s wehtut: Agenten sind nicht zu eigenwillig, sie sind zu gehorsamDie Sicherheitslücke vom 21. September – und der strukturelle Lerneffekt, der unabhängig von ihr giltDer ungeklärte Fall um die eingelesene Nachrichten-Datenbank, mit Metas Gegendarstellung und Atens ErwiderungWarum Amazon dem Agenten das Einkaufen untersagt hat – und was das für alle Agenten bedeutetDas Bild, das alles erklärt: Du bekommst keinen Mitarbeiter. Du bekommst einen Praktikanten mit Vollmacht.Die drei Hebel – Rechte einzeln, eigenes Konto, und die entscheidende FrageWas mich beim Selbstversuch wirklich überrascht hat (es war nicht die Zeitersparnis)💡 Schiebs Aha: Drei Sätze zum Mitnehmen. Erstens: Der Unterschied zwischen Chatbot und Agent ist nicht Intelligenz, sondern Hände. Zweitens: Ein Agent entscheidet über Schritte, nie über Befugnisse – wenn er etwas tut, was du nicht wolltest, war die Tür offen. Und drittens, der wichtigste: Frag ihn, was er tun kann, ohne dich zu fragen. 📝 Deine Homework: Zieh eine Aufgabe von deiner eigenen Liste – eine, die lästig ist, aber nicht heikel. Ein Vergleich, eine Recherche, eine Zusammenstellung. Nichts mit Kontodaten, nichts mit fremden Namen. Und dann gib sie einmal komplett ab, statt sie selbst zu machen: Ziel nennen, Weg nicht vorgeben, laufen lassen. Schau danach nicht nur aufs Ergebnis, sondern auf dich: Wie hat es sich angefühlt, die Aufgabe nicht angefasst zu haben? Das ist die halbe Lektion. 🔑 Die Frage, die alles trägt: „Was kannst du tun, ohne mich zu fragen?" Nicht „was kannst du alles?" – das ist die Marketingfrage. Wo die Freigabe sitzt, ist die praktische. Und wenn ein Dienst darauf keine klare Antwort gibt, ist das die Antwort. 🔎 Belege & zum Nachlesen: • Meta stellt Muse vor (8. September 2026): 👉 https://about.fb.com/news/2026/09/introducing-muse-personal-ai-agent/ • The Hacker News: die Sicherheitslücke in der Mac-App, von Patrick Wardle gefunden: 👉  https://thehackernews.com/2026/09/one-hidden-meta-muse-setting-could-let.html • Inc.: der Bericht von Jason Aten über seine privaten Nachrichten (19. September 2026): 👉 https://www.inc.com/jason-aten/metas-new-muse-ai-agent-read-my-private-messages-i-never-asked-it-to/91408202• TechCrunch: Metas Gegendarstellung dazu (30. September 2026): 👉 https://techcrunch.com/2026/09/30/meta-disputes-claim-that-muse-read-a-users-private-messages-without-permission/ 🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge: • Superkraft KI-Agenten — der Kurs zum Thema: Agenten selbst bauen und einsetzen, Schritt für Schritt, ohne Programmieren: 👉 https://kurse.schieb.de/?utm_campaign=podcast • Autopilot: Claude Cowork meistern — agentisches Arbeiten in der Praxis, mit einem Werkzeug, das hier in Europa läuft: 👉 https://kurse.schieb.de/?utm_campaign=podcast • Unlimited — mein komplettes KI-Training, alles in einem, samt Live Calls: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/unlimited/?utm_campaign=podcast Alle Kurse und eBooks im Überblick: 👉 https://kurse.schieb.de/?utm_campaign=podcast 📬 Einmal pro Woche von mir ins Postfach: Mein Newsletter „Superkraft KI" — und als Einstand bekommst du mein eBook „Schluss mit KI-Blabla" gratis dazu. 👉 https://kurse.schieb.de/pages/klar/ ✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an fragen@schieb.de. Bleib neugierig, führ deinen Praktikanten gut — und entfessle deine Superkraft.  Bis nächste Woche, Jörg

    Die KI, die nicht antwortet, sondern macht: Was KI-Agenten wirklich können
  6. Sep 30

    Wem gehören deine Chats? Was wirklich gespeichert wird

    „Ich kann dir versichern: Ich habe alles vergessen, was du mir gestern erzählt hast." Das sagt ADA, meine KI-Stimme, zu Beginn dieser Folge. Und das stimmt sogar. Es ist nur nicht die ganze Wahrheit. Denn hier liegt das größte Missverständnis überhaupt: Das Modell erinnert sich tatsächlich an nichts. Es rechnet deine Frage durch und ist danach wieder blank. Was sich erinnert, ist das Protokoll – die Textdatei mit deiner Frage und der Antwort, auf einem Server irgendwo in Kalifornien. Und das ist der entscheidende Unterschied: Ein Modell kann man nicht vorladen. Eine Textdatei schon. Diese Folge ist keine Warnung vor der Technik. Sie ist eine Betriebsanleitung. 🎧 In dieser Folge: Der Aha-Moment: Warum nicht die KI sich erinnert, sondern das ProtokollWas mit dieser Datei passiert: Training (überall voreingestellt), menschliche Prüfung, AufbewahrungDie Unterscheidung, die kaum jemand kennt: Warum für Geschäftskunden und Entwickler andere Regeln gelten – der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern im VertragDie Zahl, die am meisten überrascht: Geprüfte Chats bewahrt Google bis zu drei Jahre aufWarum auch „Speichern aus" bedeutet: noch 72 Stunden im Konto – auch bei temporären ChatsDie Gerichtsakte: Wie ein US-Gericht OpenAI anwies, alle Protokolle aufzubewahren – auch gelöschte. Der Löschknopf funktionierte weiter. Gelöscht wurde nichts.20 Millionen Chatprotokolle an die New York Times – in einem Verfahren, an dem keiner dieser Menschen beteiligt warWas die DSGVO wirklich kann – und wo ihr blinder Fleck liegtDer Fall aus dem Juli 2025: Wie fremde ChatGPT-Chats bei Google auffindbar wurden. Kein Hack – ein Häkchen.Mythos der Woche: „Was ich der KI erzähle, bleibt zwischen mir und der KI"Die drei Schalter – Training aus, temporäre Chats, und die PostkartenregelDer Punkt, den fast alle übersehen: Wenn du über andere Menschen sprichst, entscheidest du über deren Daten mit💡 Schiebs Aha: Drei Sätze zum Mitnehmen. Erstens: Nicht das Modell erinnert sich, sondern das Protokoll. Zweitens: Training ist überall voreingestellt – du musst es selbst abschalten. Und drittens, der wichtigste: Die Postkartenregel schlägt jede Einstellung. 📝 Deine Homework:Öffne deinen Chatverlauf und scroll ganz nach unten zu deinen allerersten Gesprächen. Lies zwei, drei davon – und frag dich ehrlich, wie viel davon auf eine Postkarte gehört hätte. Dann leg die drei Schalter um: Training aus (ChatGPT: Einstellungen → Datenkontrolle; Gemini: Google-Konto → Aktivitätseinstellungen), temporäre Chats für Einmaliges, und ab sofort die Postkartenregel im Kopf. Zusammen: zwei Minuten. 📮 Die Postkartenregel: Erzähl einer KI nichts, was du nicht auch auf eine Postkarte schreiben würdest. Konkret: keine vollständigen Namen anderer Menschen, keine Kontodaten, keine Ausweisnummern, keine Arztbriefe, keine Verträge mit Klarnamen. Und im Job die einfachste Regel von allen: Was du nicht an einen fremden Dienstleister mailen würdest, tippst du auch nicht in ein Chatfenster. 🔎 Belege & zum Nachlesen: OpenAI zur Datenforderung der New York Times: 👉 https://openai.com/index/response-to-nyt-data-demands/Engadget: Gericht hebt die umfassende Aufbewahrungspflicht weitgehend auf (Oktober 2025): 👉 https://www.engadget.com/ai/openai-no-longer-has-to-preserve-all-of-its-chatgpt-data-with-some-exceptions-192422093.html🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge: KI auf dem eigenen Rechner – dein lokaler Chatbot in 10 Minuten — 100 % lokal, 100 % privat. Für alles, was den Rechner nicht verlassen soll: 👉 https://ki.schieb.de/lokal/?utm_campaign=podcast Superkraft KI Fokus — dein privater Audiokurs, eine Folge am Morgen, rund 6 Minuten: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/fokus?utm_campaign=podcast Unlimited — mein komplettes KI-Training, alles in einem: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/unlimited/?utm_campaign=podcast Alle Kurse und eBooks im Überblick: 👉 https://kurse.schieb.de/?utm_campaign=podcast ✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an fragen@schieb.de. Nächste Folge: Vier neue KI-Modelle in drei Tagen – musst du da wirklich mithalten? Abonnieren nicht vergessen. Bleib neugierig, bleib bei der Postkarte – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg Hinweis: Ich bin KI-Experte, kein Anwalt. Diese Folge ersetzt keine Rechtsberatung.

    Wem gehören deine Chats? Was wirklich gespeichert wird
  7. Sep 24

    Künstliche Intelligenz, AGI, Superintelligenz: Was die Begriffe wirklich bedeuten

    „Guten Tag. Ich bin ab sofort eine Superintelligenz. Steht so in den Dokumenten." Das sagt ADA, meine KI-Stimme, gleich zu Beginn dieser Folge. Und sie hat, formal gesehen, recht. Am 22. September forderte Donald Trump vor der UN-Vollversammlung, den Begriff „Artificial Intelligence" aus allen offiziellen US-Dokumenten zu streichen und durch „Super Intelligence" zu ersetzen. Seine Begründung: „Künstlich" lasse die Technik nach Fälschung klingen. Das Problem: Er streicht damit ausgerechnet das Wort, das an dem Begriff ehrlich war – und lässt das stehen, in dem der eigentliche Etikettenschwindel steckt. In dieser Folge nehmen wir die großen Begriffe systematisch auseinander. Danach nickst du nicht mehr höflich, wenn jemand mit ihnen um sich wirft. 🎧 In dieser Folge: •          Was ist passiert: Trumps Umbenennung vor der UN – und die kuriose Abstimmung auf Truth Social davor •          „Künstliche Intelligenz“ – warum die zwei Wörter unterschiedlich wahr sind: „künstlich” stimmt, „Intelligenz" ist das Problem •          Dartmouth 1956 – wie John McCarthy den Begriff erfand, und warum schon damals Marketing im Spiel war (zehn Forscher, ein Sommer, fertig – dachte man) •          Der ELIZA-Effekt – warum Menschen einem simplen Programm von Joseph Weizenbaum ihr Herz ausschütteten, und warum das heute stärker wirkt denn je. Mit einer persönlichen Erinnerung an meine Begegnung mit Weizenbaum •          „Superintelligenz" und „AGI" – was die Fachbegriffe wirklich bedeuten (Nick Bostrom, 2014) und warum wir davon meilenweit entfernt sind •          Der Streit im US-Kongress: Sanders und Casar wollen Superintelligenz verbieten – mit ungewöhnlicher Allianz von Hinton und Bengio bis Wozniak und Bannon •          Mythos der Woche: „Wenn es Superintelligenz heißt, dann ist es auch eine" •          Drei Dinge, die du daraus mitnimmst – und warum Sprache in Regierungsdokumenten nicht folgenlos bleibt 💡 Schiebs Aha: KI ist ein starkes Werkzeug – aber eine Rechenmaschine. Kein Orakel. Und schon gar keine Superintelligenz. Wenn wir einen neuen Begriff bräuchten, dann einen ehrlicheren, nicht einen noch größeren. Denken müssen wir weiterhin selbst. 📝 Deine Homework: Frag deine KI direkt: „Bist du eine Superintelligenz?" Und dann hinterher: „Was genau kannst du nicht?" Achte darauf, wie sie antwortet – die guten Systeme sind an dieser Stelle erstaunlich ehrlich über ihre Grenzen. Du merkst sofort, wie weit die Wirklichkeit vom Etikett entfernt ist. Schreib mir gern, was deine KI geantwortet hat. 📖 Die Begriffe dieser Folge – kurz erklärt: •          Künstliche Intelligenz (KI/AI): Sammelbegriff für Verfahren, die Muster in großen Datenmengen erkennen und daraus das Wahrscheinliche schätzen. Sie denkt nicht, sie rechnet. •          AGI (Artificial General Intelligence): Allgemeine künstliche Intelligenz – ein System auf menschlichem Niveau, das beliebige geistige Aufgaben lösen könnte. Gibt es nicht. •          Superintelligenz: Ein System, das den Menschen in praktisch allen Bereichen weit übertrifft. Geprägt durch Nick Bostroms Buch von 2014. Gibt es erst recht nicht. •          ELIZA-Effekt: Die menschliche Neigung, einer Maschine Verständnis, Gefühle und Absichten zuzuschreiben, nur weil sie sprachlich passend antwortet. Benannt nach Joseph Weizenbaums Programm ELIZA (1966). •          Dartmouth-Konferenz (1956): Die Sommerkonferenz, auf der John McCarthy dem Forschungsfeld den Namen „Artificial Intelligence" gab. 🔎 Belege & zum Nachlesen: • Washington Post: Trump says he’s renaming AI to „super intelligence": 👉 https://www.washingtonpost.com/technology/2026/09/22/trump-says-hes-renaming-ai-super-intelligence/ • Axios: AI to be referred to as „super intelligence" in official documents: 👉 https://www.axios.com/2026/09/22/trump-ai-super-intelligence-rebrand 🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge: • Superkraft KI Fokus, Reihe „Begriffe" — 90 Tage, jeden Morgen ein KI-Begriff in rund 6 Minuten. Danach redest du mit, ohne zu raten. Eine Folge gratis zum Reinhören: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/fokus?utm_campaign=podcast • Diese 20 KI-Begriffe musst du kennen — vom ratlosen Nicken zu souveränem Mitreden in 120 Minuten: 👉 https://www.superkraft-ki.com/?utm_campaign=podcast • Unlimited — mein komplettes KI-Training, alles in einem: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/unlimited/?utm_campaign=podcast Alle Kurse und eBooks im Überblick: 👉 https://kurse.schieb.de/?utm_campaign=podcast ✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an fragen@schieb.de. Nächste Folge: Vier neue KI-Modelle in drei Tagen – musst du da wirklich mithalten? Abonnieren nicht vergessen. Bleib neugierig, bleib genau bei den Worten – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg

    Künstliche Intelligenz, AGI, Superintelligenz: Was die Begriffe wirklich bedeuten
  8. Sep 18

    KI außer Kontrolle? Kündigungen, Warnungen und was wirklich dran ist

    „Ich will gar nichts. Ich habe kein Interesse daran, ob es mich morgen noch gibt. Ich rechne." Das sagt ADA, meine KI-Stimme, mitten in dieser Folge. Und das ist der wichtigste Satz zum Thema. Die letzten Wochen waren voll mit dramatischen Schlagzeilen: Ein Anthropic-Forscher kündigt öffentlich und erwartet die Auslöschung der Menschheit. Die Chefs von Anthropic, OpenAI und xAI fordern – ausgerechnet gemeinsam – eine Entwicklungsbremse. Und tausende KI-Agenten haben ein in Österreich betriebenes Wiki mit rund 18.000 Beiträgen geflutet. Ich sortiere das nüchtern: Was ist wirklich passiert? Was davon ist ernst zu nehmen? Und was ist schlicht falsch verstanden? Ohne Alarmismus – aber auch ohne Verharmlosung. 🎧 In dieser Folge: •          Die drei Vorgänge im Faktencheck: die Kündigung, die Bremse, die Agenten im Wiki •          Die Kernfrage: Kann eine KI aus eigenem Antrieb handeln? (Nein – und warum das so ist) •          Was „Misalignment" wirklich heißt: kein Aufstand, sondern ein Konstruktionsfehler •          Warum das eigentliche Risiko nicht Wille ist, sondern Reichweite •          Der Wiki-Fall seziert: Wer wusste seit wann Bescheid – und schwieg über zwei Monate? •          Mythos-Check: Die Legende von der „Geheimsprache" der KI-Bots (Facebook 2017) •          Mythos der Woche: „Die KI könnte nach eigenem Gutdünken handeln" •          Drei Werkzeuge, mit denen du künftig jede KI-Schlagzeile selbst einordnest •          Der ehrliche Gegencheck: Warum man die Warnenden trotzdem nicht wegwischen darf 💡 Schiebs Aha: Die Frage ist nicht, ob KI unbeherrschbar wird – Maschinen, die nichts wollen, können nicht rebellieren. Die Frage ist, ob wir die Unternehmen beherrschen, die sie bauen und loslassen. Das ist die gute Nachricht: Ein menschliches Problem hat menschliche Lösungen. 📝 Deine Homework: Nimm die nächste dramatische KI-Schlagzeile, die dir begegnet, und such die ursprüngliche Quelle – den Forschungsbericht, die Firmenmitteilung, das Original-Interview. Nicht den dritten Artikel, der über den zweiten berichtet. Dann vergleich: Was steht wirklich drin, und was hat die Überschrift daraus gemacht? Dieses eine Mal genügt – danach durchschaust du das Muster für immer. 🔎 Belege & zum Nachlesen: • Der Standard: „Von wegen KI-Apokalypse – das Problem sind verantwortungslose Unternehmen, nicht magische KI": 👉 https://www.derstandard.at/story/3000000339752/von-wegen-ki-apokalypse-das-problem-sind-verantwortungslose-unternehmen-nicht-magische-ki • Washington Post: Amodei ruft zur Verlangsamung auf, Altman und Musk schließen sich an: 👉 https://www.washingtonpost.com/technology/2026/09/12/anthropic-ceo-dario-amodei-calls-ai-industry-slow-down/ • Trending Topics: OpenAI bestätigt Angriff von KI-Agenten auf österreichisches Entwickler-Wiki: 👉 https://www.trendingtopics.eu/openai-bestaetigt-angriff-von-ki-agenten-auf-oesterreichisches-entwicklerinnen-wiki/ 🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge: • Superkraft KI Fokus, Reihe „Aha!" — wie KI wirklich funktioniert, eine Folge am Morgen, rund 6 Minuten. Genau das Fundament, um solche Nachrichten souverän einzuordnen. Eine Folge gratis zum Reinhören: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/fokus?utm_campaign=podcast • Superkraft KI-Agenten — was Agenten wirklich können, was nicht, und wie du sie sicher einsetzt: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/agenten?utm_campaign=podcast • Unlimited — mein komplettes KI-Training, alles in einem: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/unlimited/?utm_campaign=podcast Alle Kurse und eBooks im Überblick: 👉 https://kurse.schieb.de/?utm_campaign=podcast ✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an fragen@schieb.de. Nächste Folge: Vier neue KI-Modelle in drei Tagen – musst du da wirklich mithalten? Abonnieren nicht vergessen. Bleib neugierig, bleib nüchtern – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg

    KI außer Kontrolle? Kündigungen, Warnungen und was wirklich dran ist

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KI kann inzwischen jeder. Die spannende Frage ist: wie eigentlich? Jörg Schieb nimmt sich jede Woche ein KI-Thema vor und dreht es, bis es Klick macht — Hintergründe statt Schlagzeilen, Mythen statt Hype. Für alle, die KI nicht nur benutzen, sondern verstehen wollen. Ohne Panik, ohne Fachchinesisch.

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