Mein Traumberuf

Was macht einen Beruf zum Traumberuf – und wie findet man ihn? In «Mein Traumberuf» spricht Berufsberater Simon Schmid vom S&B Institut für Berufs- und Lebensgestaltung mit Menschen, die ihren Weg gemacht haben. Lernende, Studierende, Quereinsteiger und Profis erzählen offen über Entscheidungen, Umwege und das, was sie wirklich antreibt. Für Jugendliche, Eltern und alle, die sich fragen: Bin ich am richtigen Ort? Trifft die Aussage «I ♥️ my Job» auf mich zu? Gelingt es uns gemeinsam, die Arbeitszufriedenheit in der Schweiz zu steigern?

Episodes

  1. Sep 28

    Gymi und Lehre! Der Weg entsteht beim Gehen. | Mein Traumberuf mit Europameisterin Paula Stein

    In Epsiode 1 hiess die Frage «Gymi oder Lehre?». Paula Stein hat sie anders beantwortet: Sie hat beides gemacht. Mit 12 schrieb sie ihr erstes Buch, mit 13 wollte sie Autorin werden, dann kam das Gymi. Und nach der Matura hat sie drei Jahre Lehre als Bekleidungsgestalterin EFZ angehängt – in einem kleinen Atelier in Weggis, weil sie dort schnuppern ging und die Chefin sagte: «Wir haben eine freie Lehrstelle.» Sie erzählt, wie sie ihr «Theorie-Gymi-Auswendiglern-Hirn» zuerst umschulen musste, warum man im Handwerk eben nicht alles bis ins Detail verstehen muss, und wie zäh es ist, ohne Erfahrung überhaupt irgendwo reinzukommen: «Es heisst halt immer, du hast noch keine Erfahrung. Aber wie auch?» Und dann ist da noch die Sache mit dem Gold. Im zweiten Lehrjahr durfte Paula mit ihrer Teamkollegin Melitta Leu an die EuroSkills nach Herning – und kam als Europameisterin zurück. Im Gespräch drückt sie ihrer Nachfolgerin die Daumen, die damals gerade an den WorldSkills in Shanghai antrat. Von dort ist das Schweizer Team diese Woche mit zwölf Medaillen heimgekehrt. Eine Folge über Umwege, die am Schluss wie eine gerade Linie aussehen. Und darüber, dass eine Matura kein Argument gegen eine Lehre ist, sondern manchmal genau der Weg hinein. Themen der Folge: Gymi und Lehre: warum das kein Widerspruch istMit 12 ein eigenes Buch schreiben, drucken und verkaufenDie Maturarbeit «Plastomat»: Kunst, die provozieren sollSecondhand statt Fast FashionPraktikumssuche am Theater: der Kreis mit der fehlenden ErfahrungLernen im Handwerk statt Büffeln fürs GymiEuroSkills 2025 in Herning: Gold im ZweierteamKostümabteilung, Hospitanz und die Frage, was in fünf Jahren kommt LINKS🔮Berufsorakel – was wäre dein Berufliches Los im Mittelalter gewesen? https://sbinstitut.ch/berufsorakel/?mtm_campaign=MeinTraumberuf&mtm_medium=Spotify&mtm_source=E04🎧Alle Folgen: https://www.meintraumberuf.ch/?mtm_campaign=meintraumberuf-folge4&mtm_source=youtube&mtm_medium=videobeschreibung&mtm_content=alle-folgenℹ️Paula im SwissSkills National Team: https://nationalteam.swiss-skills.ch/de/mitglied/38817/paula-stein♥️S&B Institut für Berufs- und Lebensgestaltung: https://sbinstitut.ch/«Mein Traumberuf» ist der Podcast des S&B Instituts für Berufs- undLebensgestaltung in Bülach. Gastgeber ist Simon Schmid, Mitinhaber und Berufs-, Studien- und Laufbahnberater.

    Gymi und Lehre! Der Weg entsteht beim Gehen. | Mein Traumberuf mit Europameisterin Paula Stein
  2. Aug 14

    Wenn 10 Jahre im Leben fehlen | Grossrat, Podcaster, Medienchef und Bauunternehmer Olivier Imboden

    Mit 14 betreibt er einen illegalen Piratensender in Lalden VS und wird mit seiner Mutter auf den Polizeiposten zitiert. Mit 22 sitzt er bei Radio Rottu am Mikrofon, als die Unwetterkatastrophe Brig überrollt. Und dann steht er plötzlich in einem leeren Büro im Baugeschäft seines Vaters, ohne Aufgabe, ohne Ahnung, was ein Kubikmeter Beton ist.Olivier Imboden führt heute in dritter Generation die Ulrich Imboden AG in Visp, sitzt für das Oberwallis im Grossen Rat, ist Verwaltungsratspräsident und Mediachef des Openair Gampel, spielt bei «Tschugger» den Rinaldo Fricker und macht nebenbei den Podcast «Dick im Gscheft».Wie das zusammengeht, was es gekostet hat, dorthinzu kommen und wo Olivier Imboden noch «higumpu will», erzählt er in dieser Episode von «Mein Traumberuf».Wir sprechen über:* den Weg vom Piratenradio über Radio Rottu bis fast zum Schweizer Radio und Fernsehen* die Entscheidung gegen die Doktorarbeit und für den Familienbetrieb* den jahrelangen Konflikt mit dem Vater – und die Versöhnung am Schluss* was eine Nachfolgeregelung wirklich braucht* warum er keine Krawatte trägt und trotzdem bestgewählt wurde* Bergsturz Blatten: Notstrasse, Benefizgala und was Region bedeutet* weshalb Festivals gerade unter so massivem Druck stehen* und was er seinem 13-jährigen Ich mitgeben würde (Spoiler: nichts)Ein Gespräch über Berufswahl, Authentizität und die Frage, was man in der zweiten Lebenshälfte eigentlich noch will.Links zum Gast:Olivier Imboden: www.olivierimboden.chUlrich Imboden AG: www.imboden.chOpenair Gampel: www.openairgampel.chNexis – Unternehmer beraten Unternehmer, kostenlos: nexis.swiss«Mein Traumberuf» ist der Podcast über berufliche und persönliche Entwicklung aus dem S&B Institut in Bülach.Mehr zur Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung: www.sbinstitut.chDigitale Berufswahl mit Profolio: www.profolio.chAbonniere den Kanal, wenn dir die Episode gefallen hat – und erzähl es weiter.

  3. Aug 2

    Wenn aus Hobby Beruf wird | Theatermacher und Regisseur Urs Blaser

    52 Jahre Theater und dann sagt Urs Blaser: «Wenn du das Hobby zum Beruf machst, ist das am Anfang sehr geil. Aber irgendwann bist du so ein Fachidiot, du hast nichts mehr um dich herum.» Genau darum geht es in dieser Episode von «Mein Traumberuf» um die schöne und die unbequeme Seite davon, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Urs Blaser hat die Kammerspiele Seeb im Zürcher Unterland gegründet und über Jahrzehnte geführt. Angefangen hat alles ziemlich unbescheiden: «Am Anfang war es fast etwas egoistisch. Ich wollte eine geile Rolle spielen und habe das Ganze dann um mich herum inszeniert.» Wir sprechen über seinen Weg zum Theatermacher, über Mentoren, die ihn geprägt haben, und über die nüchterne Realität, dass in der Schweiz nur ganz wenige rein vom Schauspiel leben können. Der zweite Teil wird persönlich. Urs steht am Ende seines Berufslebens, gibt die Kammerspiele ab und sagt: «Ich habe keinen Businessplan mehr. Und das geniesse ich.» Daraus wird ein überraschend offenes Gespräch übers Aufhören, über die Frage, wann das Herz nicht mehr dabei ist, und über einen Rat, den er sich selber gewünscht hätte: sich ein Zeitlimit setzen und mutig genug sein, die Richtung zu wechseln. Und dann ist da noch die KI. Ein Vollprofi sagt ehrlich, dass der Filmschauspieler irgendwann ersetzbar sein wird und warum das Theater trotzdem bleibt: weil ein Mensch aus Fleisch und Blut einem gegenübersitzt. Eine Folge über ein ganzes Berufsleben, das Loslassen und die Frage, was einen Beruf eigentlich unersetzbar macht. Themen dieser Folge: Vom ersten Rollenwunsch zum Gründer der Kammerspiele SeebWarum der Wunsch nach einer «geilen Rolle» am Anfang standDie Kehrseite: wenn das Hobby zum Beruf wirdWas es heisst, in der Schweiz vom Schauspiel zu lebenLoslassen ohne Businessplan — Bilanz nach 52 JahrenMit Herz dabei sein und wissen, wann man aufhörtKI, das Filmhandwerk und die bleibende Kraft des Theaters

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Was macht einen Beruf zum Traumberuf – und wie findet man ihn? In «Mein Traumberuf» spricht Berufsberater Simon Schmid vom S&B Institut für Berufs- und Lebensgestaltung mit Menschen, die ihren Weg gemacht haben. Lernende, Studierende, Quereinsteiger und Profis erzählen offen über Entscheidungen, Umwege und das, was sie wirklich antreibt. Für Jugendliche, Eltern und alle, die sich fragen: Bin ich am richtigen Ort? Trifft die Aussage «I ♥️ my Job» auf mich zu? Gelingt es uns gemeinsam, die Arbeitszufriedenheit in der Schweiz zu steigern?

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