Made in Austria Podcast

Stephan Grad

Vorbilder. Vordenker. Macher. Die spannendsten Persönlichkeiten Österreichs jede Woche zu Gast bei Stephan Grad Der Podcast über Menschen, die mit ihren Ideen und Unternehmen Österreich bewegen. Es ist eine Bühne für österreichische Unternehmen, Macher:innen, Gründer:innen und Innovator:innen, die täglich dazu beitragen, dass in Österreich Technologien, Produkte und Ideen entstehen, die international bestehen können. Jede Episode zeigt, wie viel Kompetenz, Leidenschaft und Innovationskraft in unserem Land steckt – oft verborgen, aber immer beeindruckend.

  1. 5d ago

    Anwalt, Alter Ego Dr. Meier & Immobilienrecht – Adrien Bompard | bompard.at & immobilieninsights

    2,5 Millionen Views pro Monat. Nicht mit Lifestyle-Content, nicht mit Reise-Videos – sondern mit Beiträgen über Mietrecht, Immobilienkauf und den Alltag in einer Anwaltskanzlei. Adrien Bompard hat geschafft, was in einer der konservativsten Branchen Österreichs kaum jemand für möglich gehalten hätte: Er hat die Anwaltswelt auf Social Media gebracht – und Menschen, die mit dem Thema sonst nie in Berührung kämen, damit erreicht. Sein Alter Ego Dr. Meier treibt dabei alle Klischees des Berufs auf die Spitze, überspitzt, satirisch und so nah an der Realität, dass selbst Kollegen aus der Branche anrufen und sagen, sie finden es großartig. Dahinter steckt kein Marketingkonzept, sondern ein einfacher Antrieb: Content machen, der zeigt, wie dieser Beruf wirklich ist – und einer Branche, die sich selbst oft zu ernst nimmt, ein anderes Gesicht geben. In der Kanzlei sieht die Realität gerade rund um KI anders aus. Mandanten kommen zunehmend mit Verträgen, die sie selbst mit KI-Tools erstellt haben – in der Überzeugung, dem Anwalt die Arbeit schon abgenommen zu haben. Was dabei entsteht, ist brauchbar formatiert, aber inhaltlich unbrauchbar. Der Anwalt muss erst herausfinden was nicht stimmt, dann erklären warum, dann überzeugen – und am Ende alles selbst machen. Was Kosten sparen sollte, verdoppelt den Aufwand. Seit Sommer 2026 führt Adrien seine eigene Kanzlei. Die Entscheidung dazu fiel in 12 Wochen – und war keine langfristig geplante Strategie, sondern eine Reaktion auf den Moment, in dem klar wurde, dass die Vorstellungen auf beiden Seiten schlicht nicht zusammenpassen. Seitdem, sagt er, ist er weniger gestresst als davor. Weil er weiß, womit er es jeden Tag zu tun hat. Und weil er endlich die Hand auf das hat, was ihn antreibt. 🌐 www.bompard.at 🌐 www.instagram.com/immobilieninsights 🎙 www.made-in.at #MadeInAustria #AdrienBompard #Rechtsanwalt #Immobilienrecht #ContentCreator

    Anwalt, Alter Ego Dr. Meier & Immobilienrecht – Adrien Bompard | bompard.at & immobilieninsights
  2. Sep 22

    Österreichs Engagement ist ein Vorbild für den europäischen Finanzplatz

    90 Prozent. So hoch ist der Anteil aller Kartentransaktionen in Österreich, die über Visa und Mastercard abgewickelt werden. Zwei US-amerikanische Konzerne, auf die sich Österreich jeden Tag verlässt – ohne es zu wissen, ohne es zu hinterfragen. Genau hier setzt Josef Meichenitsch an. Der Direktor der Österreichischen Nationalbank ist einer der Menschen, die gerade daran arbeiten, das zu ändern. Mit dem digitalen Euro. Und in dieser Folge erklärt er auf eine Art, die man von einer Zentralbank nicht erwartet: klar, direkt und ohne Fachchinesisch. Was viele nicht wissen – und was Josef gleich zu Beginn klarstellt: Der digitale Euro wird das Bargeld nicht abschaffen. Im Gegenteil. Mit dem sogenannten Single Currency Package werden sowohl Bargeld als auch der digitale Euro gesetzlich gestärkt. Annahmepflicht für beides. Keine Hintertür, keine Entscheidung über die Köpfe der Bevölkerung hinweg. Wer weiter mit Bargeld zahlen will, kann das. Wer den digitalen Euro nutzen möchte, soll das können – kostenlos, überall in der Eurozone, und mit einer Anonymität, die technisch mit Bargeld vergleichbar ist. Das Galileo-Beispiel macht deutlich, was auf dem Spiel steht. Vor 20 Jahren gab es eine ähnliche Debatte: Braucht Europa eigene Satelliten? Viele sagten nein. Heute laufen 27 europäische Satelliten im Orbit – und auf ihnen funktioniert unsere gesamte Wirtschaft. Genauso braucht Europa jetzt seine eigene Zahlungsinfrastruktur. Nicht weil es heute schon ein Problem gibt. Sondern weil von heute auf morgen abgedreht werden könnte, was selbstverständlich erscheint. Besonders überraschend: Die OeNB fährt mit einem Finanzbildungsbus durch österreichische Volksschulen – und arbeitet mittlerweile sogar mit Kindergärten. Der Grund ist einfach: Kinder werden heute mit mehr Werbung konfrontiert als je zuvor. Das Verständnis, dass nicht alles was man sieht auch sofort haben muss, kann gar nicht früh genug beginnen. Und dann ist da noch das Thema Finfluencer. Josef spricht Klartext. Wer mit Zeitdruck arbeitet, wer anruft ohne dass man selbst die Initiative gesetzt hat, wer schnelles Geld verspricht – das sind die Warnsignale. Und sie gelten heute für alle, nicht nur für finanzunerfahrene Menschen. Bis 2029 soll der digitale Euro für alle 350 Millionen Menschen im Euroraum verfügbar sein. 16.000 Transaktionen pro Sekunde, Server in drei europäischen Ländern, ausschließlich europäische Unternehmen in der Umsetzung. Der juristische Beschluss soll noch 2026 fallen. Für Josef Meichenitsch ist das keine Aufgabe. Das ist eine Mission. Weitere Informationen zur Österreichischen Nationalbank: 🌐 www.oenb.at #MadeInAustria #OeNB #DigitalerEuro #Finanzbildung #Österreich

    Österreichs Engagement ist ein Vorbild für den europäischen Finanzplatz
  3. Aug 25

    Wir recyceln weniger als 10% des weggeworfenen Kunststoffs. Markus Huber-Lindinger

    "Die Technologie ist da. Was fehlt, ist der Wille." Was wäre, wenn wir Kunststoff wirklich im Kreislauf führen würden? EREMA beweist seit 43 Jahren, dass es geht. Markus Huber-Lindinger erklärt in dieser Folge, warum die weltweite Recyclingquote trotz vorhandener Technologie unter 10 Prozent liegt – und was es braucht, um das zu ändern. Er spricht über Innovation als DNA eines Unternehmens, über Mitarbeiter die freiwillig nach Venezuela zurückfliegen um eine Anlage zum Laufen zu bringen – und darüber, warum Domain-Wissen kombiniert mit KI der entscheidende Wettbewerbsvorteil der Zukunft ist. Eine Folge über Haltung, Technologie und die Überzeugung, dass eine bessere Kreislaufwirtschaft keine Frage des Könnens ist – sondern des Wollens. "Wir liegen weltweit bei unter 10 Prozent Recyclingquote – nicht weil die Technologie fehlt, sondern weil günstiges Neuöl das Recycling wirtschaftlich unattraktiv gemacht hat." Eine unbequeme Wahrheit, die jeder kennen sollte. Die Venezuela-Geschichte: EREMA-Mitarbeiter werden evakuiert – und fliegen 6 Monate später freiwillig zurück, um eine Anlage für lebensmitteltaugliche Flaschenproduktion zum Laufen zu bringen. "Life for Plastic because we Care" steht nicht nur in einer schönen Broschüre. Es wird gelebt. Domain-Wissen plus KI als Wettbewerbsvorteil: Was bei einer Kunststoffrecyclingmaschine wirklich wichtig ist, steht nicht im Internet. Genau dieses einzigartige Wissen – in den Köpfen der Mitarbeiter und Kunden – ist das, womit EREMA die nächste Innovationsstufe baut. #MadeInAustria #EREMA #Recycling #Kreislaufwirtschaft #Nachhaltigkeit

    Wir recyceln weniger als 10% des weggeworfenen Kunststoffs. Markus Huber-Lindinger

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