Predigtpodcast der FeG Rheinbach

FeG Rheinbach

Willkommen beim Predigtpodcast der Freien Evangelischen Gemeinde Rheinbach. In unseren Gottesdiensten steht Jesus Christus im Mittelpunkt. Die Predigten greifen biblische Texte auf, laden zum Nachdenken ein und möchten ermutigen, den Glauben im Alltag zu leben. Dieser Podcast richtet sich an Menschen, die Gott suchen, ihren Glauben vertiefen oder einfach zuhören möchten. Die Predigten sind auch als Video auf dem YouTube-Kanal der FeG Rheinbach verfügbar.

  1. 5d ago

    König Hiskia | Könige und Gott

    Prediger: Walter Feckinghaus Serie: Könige und Gott In dieser Predigt wird das Leben von König Hiskia anhand mehrerer Bibelstellen aus 2. Könige, 2. Chronik und Jesaja behandelt. Zunächst wird Hiskia als König vorgestellt, der tat, was dem Herrn gefiel, und sich auf Gott verließ. Er entfernte Götzen, zerstörte Kultstätten und erneuerte den Gottesdienst in Juda. Dann wird die Vorgeschichte durch seinen Vater Ahas beschrieben. Ahas handelte nach dem Bericht des Predigers entgegengesetzt, förderte Götzendienst, verschloss den Zugang zum Tempel und trug dazu bei, dass die Erinnerung an den lebendigen Gott verdrängt wurde. Dem wird gegenübergestellt, dass Hiskia offenbar durch seine Mutter, seinen Großvater und durch das Weitergeben des Glaubens geprägt wurde. Anschließend wird die Bedeutung des Glaubens an die nächste Generation hervorgehoben. An einem Beispiel aus Brasilien wird erzählt, wie ältere Menschen ein Kind aus schwierigen Verhältnissen in die Gemeinde mitnahmen, wodurch es Jesus kennenlernte und im Glauben blieb. Daraus wird die Aufgabe von Eltern, Großeltern und anderen Erwachsenen abgeleitet, von Gott weiter zu erzählen. Danach folgt Hiskias Konflikt mit dem assyrischen König Sanherib. Zunächst versucht Hiskia, sich durch Tribut zu entlasten, doch der assyrische Angriff geht weiter. Der Prediger betont, dass Kompromisse mit dem Bösen nicht helfen, sondern auf lange Sicht in die Irre führen. Im Mittelpunkt steht dann Hiskias Gebet im Tempel. Er legt den Brief des Feindes vor Gott und bittet um Rettung, damit alle erkennen, dass Gott allein Herr ist. Als Antwort wird durch Jesaja zugesagt, dass Jerusalem bewahrt wird, und die Befreiung wird als Gottes Handeln beschrieben. Zum Schluss wird Hiskias Krankheit, seine Heilung und seine Verlängerung des Lebens um 15 Jahre erwähnt. Danach wird sein Hochmut angesprochen, als er Besuchern aus Babylon seine Schätze zeigt. Abschließend wird Hiskia dennoch als jemand dargestellt, der Korrektur annimmt, und die Predigt schließt mit drei Lernpunkten: Glauben weitergeben, Nöte Gott anvertrauen und bereit sein, sich korrigieren zu lassen.

  2. Aug 9

    König Asa | Könige und Gott

    Prediger: Klaus-Dieter Gerdsmeyer Serie: Könige und Gott In dieser Predigt wird der König Asa als wenig bekannter, aber theologisch wichtiger König aus dem Südreich Juda vorgestellt. Zunächst wird der geschichtliche Rahmen nach dem Tod Salomos erklärt: Rehabeam und Abija regieren vor Asa, das Reich ist in Nord- und Südreich geteilt, und Juda hat Jerusalem als religiöses Zentrum. Anhand der biblischen Texte aus 1. Könige und 2. Chronik wird gezeigt, dass Asa „tat, was dem Herrn gefiel“ und sein Herz ungeteilt bei Gott war. Dazu wird der Begriff Sünde erläutert: Er beschreibt nicht nur moralisches Fehlverhalten, sondern ein Leben, das das Ziel der Gemeinschaft mit Gott verfehlt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Reform Asas. Er lässt fremde Altäre und Götzen entfernen, ruft das Volk zur Hingabe an Gott auf und erneuert den Altar des Herrn. Unter dem Eindruck des Propheten Asarja versammeln sich die Menschen in Jerusalem, opfern und verpflichten sich gemeinsam, dem Herrn von ganzem Herzen zu dienen. Danach wird der Angriff der Kuschiter behandelt. Asa steht einer zahlenmäßig überlegenen Armee gegenüber, betet aber um Hilfe und bekennt, dass niemand Gott aufhalten kann. Der Text beschreibt den Sieg Judas als Antwort auf dieses Vertrauen und zieht Bezüge zu Erfahrungen von Not, Angst und Gebet im eigenen Leben. Abschließend geht es um Asas Bündnis mit Aram gegen das Nordreich Israel. Zwar ist der militärische Erfolg strategisch erfolgreich, doch der Seher Hanani kritisiert, dass Asa auf Menschen statt auf Gott vertraut. Asa reagiert mit Zorn und lässt Hanani festnehmen. Die Predigt endet mit der Frage, ob das eigene Herz ungeteilt bei Gott ist, in Not wie im Erfolg.

  3. Jul 26

    Davids Umkehr | Könige und Gott

    Hinweis: leider gab es kurzzeitig Tonprobleme, für die wir um Entschuldigung bitten Prediger: Phil Sumpter Serie: Könige und Gott In dieser Predigt wird die Geschichte von David und Batseba aus 2. Samuel 11 bis 12 ausgelegt. Zuerst wird die Erzählung knapp zusammengefasst: David sieht Batseba, nimmt sie in seinen Palast, schläft mit ihr, und als sie schwanger wird, versucht er zunächst, Uria zur Heimkehr zu bewegen. Als das nicht gelingt, sorgt David durch einen Befehl dafür, dass Uria im Krieg getötet wird. Anschließend wird Nathans Auftreten beschrieben. Nathan überführt David nicht direkt, sondern erzählt ihm die Geschichte von dem reichen Mann, der dem armen Mann das einzige Schaf wegnimmt. David verurteilt den reichen Mann, worauf Nathan erklärt: „Du bist der Mann.“ David erkennt seine Schuld an und sagt kurz: „Ich habe gegen den Herrn gesündigt.“ Danach wird die Antwort Gottes dargestellt. David wird vergeben, doch die Folgen seiner Tat bleiben bestehen. Es wird angekündigt, dass sein Haus von Konflikten betroffen sein wird und dass das Kind von Batseba sterben wird. Zugleich wird am Ende mit Salomo ein neuer Sohn genannt, durch den später Frieden und Wohlstand kommen sollen. Im zweiten Teil wird gefragt, was Christen aus dem Text lernen können. Ein Zugang betont die Unterschiede zwischen David und Jesus Christus: David versagt als König, Jesus handelt anders und errichtet das Reich Gottes. Ein anderer Zugang betont die Gemeinsamkeit, dass Gottes Volk in beiden Testamenten zur Heiligkeit und Verantwortung gerufen ist. Besonders hervorgehoben wird, dass Davids Sünde vor allem als Bruch mit Gottes Liebe verstanden wird. Außerdem wird betont, dass Christen sich selbst im Licht von Gottes Wort prüfen sollen, dass sie auch Korrektur durch andere brauchen und dass Vergebung die Folgen der Sünde nicht einfach aufhebt.

  4. Jul 19

    Davids Kämpfe | Könige und Gott

    In dieser Predigt aus der Reihe über Könige und Gott wird die Geschichte Davids aus 1. Samuel 16 bis 18 im Überblick erzählt. Ausgangspunkt ist die Frage, was hinter seinem ungewöhnlichen Aufstieg steckt und ob es dabei nur um Erfolg geht oder um etwas Wichtigeres. Zuerst wird der Kontext beschrieben: Israel wollte einen König wie die anderen Völker, obwohl das ursprünglich nicht Gottes Plan war. Saul wurde der erste König, hatte zunächst militärischen Erfolg, stellte sich dann aber gegen Gott. Deshalb wird ein neuer König gesucht, und Samuel wird zu Isai geschickt. Bei der Auswahl der Söhne Isais wird betont, dass Gott nicht nach Aussehen oder äußerer Stärke urteilt, sondern das Herz sieht. David, der als Hirtenjunge bei den Schafen bleibt und von seinem Vater zunächst nicht vorgestellt wird, wird von Gott ausgewählt. Daraus wird abgeleitet, dass Gott Außenseiter erwählt und dass nicht Qualifikation, sondern ein aufrichtiges Herz entscheidend ist. Danach wird Davids erster Kontakt mit Saul geschildert. Saul leidet unter Angst und Unruhe, und David wird an den Hof geholt, weil er gut Harfe spielen kann. Die Diener beschreiben ihn als tapfer, klug und gutaussehend, vor allem aber als einen, mit dem der Herr ist. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Kampf gegen Goliath. David geht gegen den Philisterriesen vor, obwohl niemand sonst es wagt, und begründet das mit seinem Vertrauen darauf, dass Gott mit ihm ist. Der Sieg über Goliath wird als Folge dieses Vertrauens dargestellt. Zum Schluss wird Davids Verhalten gegenüber Saul hervorgehoben. Obwohl er die Gelegenheit hätte, Saul zu verdrängen oder zu töten, wählt er nicht den falschen Weg. Die Predigt betont, dass Gottes Weg oft schwieriger ist, aber nicht durch Lüge, Betrug oder Gewalt erreicht werden soll. Am Ende wird auf Jesus hingewiesen: Kein Mensch ist vollkommen, und Gottes Zusagen gelten nicht wegen menschlicher Leistung, sondern wegen Christus. Jesus wird als derjenige beschrieben, der das Problem der Schuld löst und den Weg zu Frieden mit Gott eröffnet. 00:00:05 Davids Aufstieg beginnt 00:02:33 Gottes Wahl des Königs 00:08:46 Gottes Nähe im Alltag 00:11:29 Der Kampf gegen Goliath 00:14:09 Mut aus Gottes Gegenwart 00:15:54 Treue statt Abkürzung 00:18:43 Auf der Flucht 00:21:30 Jesus erfüllt die Verheißung

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