Eltern nach acht - der Tagesabschlussbericht

Franziska Dittmann

Wir sind Franziska und Dominik aus Berlin, zwei Kinder, geboren im März 2023 und im April 2025. Unser Alltag ist wie eurer: Kita, Müdigkeit, zu viele Gedanken im Kopf, zu wenig Zeit, um sie auszusprechen. In diesem Podcast führen wir die Gespräche, die tagsüber nicht stattfinden – wenn alle To-Do-Listen laut sind, aber niemand fragt, wie es einem eigentlich wirklich geht. Wir reden über Liebe und Streit, über Erschöpfung, die einfach nicht weggeht, über Kindererziehung, die sich manchmal wie eine Impro-Show anfühlt, und über unser eigenes Erwachsenwerden, das nicht hinterherkommt. Wir sind keine Experten, sondern Eltern wie ihr – mittendrin, manchmal ratlos, manchmal überrascht, wie gut doch alles klappt. Hier bist du richtig, wenn du abends auf deiner Couch sitzt und einfach hören willst, dass es anderen genauso geht. Folge uns gerne hier auf Deiner Lieblingsplattform! Neue Mikrofone kannst Du hier unterstützen: https://ko-fi.com/elternnachacht Mehr von uns, aktuelle Werbepartner und Infos: https://linktr.ee/elternnachacht Instagram: https://instagram.com/elternnachacht

Episodes

  1. Aug 24

    So schön kann Geburt sein – unsere erste Geburt (Teil 1 von 2)

    Wir dachten, wir hätten alles im Griff: Playlist, Energiegels, Strohhalmflasche – und dann begann die erste Geburt mit Erbrechen nach Caesar Salad. Franziska erzählt von einer Schwangerschaft, die sich trotz heftiger Neurodermitis leicht und richtig angefühlt hat. Sie hatte keine Angst vor der Geburt, vertraute ihrem Körper und wollte sich vor allem nicht von den ungefragten Geschichten anderer Menschen verunsichern lassen. Dominik bereitete sich währenddessen auf seine Rolle vor wie auf einen Marathon: mit Snacks, Flüssignahrung, einer Geburtsplaylist und einem Plan dafür, wie er Franziska im Kreißsaal möglichst gut versorgen kann. Als aus vermeintlichen Bauchkrämpfen plötzlich Wehen werden, geht es ins Krankenhaus – erst ins Vorwehenzimmer, dann in eine Geburt, die vier Stunden dauert und sich für Franziska trotz aller Anstrengung machbar anfühlt. Es geht um Presswehen, die Frage, wie lange das alles noch dauert, zwei großartige Hebammen und den Moment, in dem ein Baby auf Franziskas Brust liegt und niemand auf Anhieb erkennt, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist. Und es geht um die Tage danach: die abgeschottete Bubble zu dritt im Krankenhaus, viel Essen, wenig Schlaf und die erste Fahrt durch den Berliner Stadtverkehr mit einem winzigen Menschen in der Babyschale. Eine Folge über Vorbereitung, Kontrollverlust, Vertrauen – und darüber, wann man eigentlich merkt: Jetzt bin ich wirklich Mutter. Jetzt bin ich wirklich Vater.

  2. Aug 18

    Burnout & Familie – der Moment, als mein Kopf ausgestiegen ist.

    Monatelang lief das Thema bei Franziska und Dominik nebenbei mit: "Ja, Dominik hat halt Burnout" – hingeworfen wie eine Randnotiz, obwohl es gerade ziemlich viel in ihrem Alltag bestimmt. In dieser Folge geben sie dem Ganzen endlich die Bühne, die es sich sowieso schon nimmt. Dominik selbst tut sich schwer, einen klaren Anfangspunkt zu benennen. Vielleicht war da schon 2023 etwas, das er "zufällig wegkuriert" hat – mit einer sechsmonatigen Reise-Auszeit nach dem Ende seiner Tätigkeit im Startup, 26 Kilo weniger, deutlich entspannter, braun gebrannt. Und dann kam mit dem neuen Job wieder Alltag und dann der Absturz.  Er beschreibt sich rückblickend über drei Vater-Versionen: den Elternzeit-Papa der ersten fünf Wochen, den Start-Up-Papa, der sich über 200 Prozent statt 100 definiert hat, und jetzt den aktuellen Burnout-Papa – mitten in einer Genesung, die seit anderthalb Jahren läuft, mit erster Besserung seit Februar/März, "seit die Sonne rauskam". Ganz konkret wird Dominik bei der Beschreibung seines Alltags: Konzentrationsprobleme, kein Multitasking mehr möglich, dazu das Gefühl, affektgesteuert zu handeln "wie ein Dreijähriger, der durch die Bude rennt". Er erzählt von seiner klaren Drei-Vormittage-Struktur um überhaupt wieder handlungsfähig zu sein, und von der Zusammenarbeit mit seinem Psychologen, mit dem er seit zwei Jahren an der These arbeitet, dass er schon früher einen Burnout hatte, ohne es zu erkennen.  Franziska ergänzt ihre Perspektive als Partnerin: den Moment, an dem ihr klar wurde, dass der Mensch neben ihr gerade nicht mehr derselbe ist, und dass sie selbst ihr Mindset ändern musste, damit er heilen kann.

  3. Aug 10

    Kita zu, Nerven blank- Ferien, nach denen man Urlaub braucht.

    Zwei Wochen Kita-Schließzeit. Zwei kleine Kinder. Null Erholung. 17 Tage Familienzeit – und irgendwann ist der Akku leer. Denn Urlaub mit Kindern ist nicht automatisch Erholung: Die Kinder haben frei, die Kita ist zu, aber der Alltag läuft weiter. Und wenn zwei Erwachsene vom perfekten Familienurlaub etwas völlig Unterschiedliches erwarten, wird es erst richtig interessant. Nach der Kita-Schließzeit fragen wir uns: Was genau war das eigentlich – Ferien, Familienzeit oder einfach Alltag ohne Kita? Wir erzählen von einer Woche zu Hause, einem Familienbesuch und dem Versuch, die Tage mit kleinen Kindern gut zu gestalten, ohne sie von morgens bis abends durchzutakten. Dann wird es grundsätzlich: Wie hat sich Urlaub verändert, seit wir Kinder haben? Dominik vermisst den Urlaub, in dem man rauskommt, unterwegs ist, neue Dinge erlebt und danach wieder Kraft hat. Franziska verbindet Urlaub auch mit Angebot, gutem Essen und dem Gefühl, nicht alles selbst machen zu müssen. Eine Hütte zur Selbstversorgung oder ein Hotel mit allem drum und dran? Familienresort, Airbnb oder lieber mit Freund:innen und Familie verreisen? Wir sprechen über übervolle Buffets, Abendrituale im Hotelzimmer, zu helle Zimmer, Kinderwagen am Strand und die Frage, warum Familienresorts trotz Kinderbetreuung, Spielplätzen und Entertainment nicht automatisch entspannend sind. Es geht um die unterschiedliche Wahrnehmung von Urlaub, um überhöhte Erwartungen und um die noch unbeantwortete Frage: Wie sieht ein Urlaub mit zwei kleinen Kindern aus, in dem Kinder und Erwachsene wirklich auf ihre Kosten kommen?

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Wir sind Franziska und Dominik aus Berlin, zwei Kinder, geboren im März 2023 und im April 2025. Unser Alltag ist wie eurer: Kita, Müdigkeit, zu viele Gedanken im Kopf, zu wenig Zeit, um sie auszusprechen. In diesem Podcast führen wir die Gespräche, die tagsüber nicht stattfinden – wenn alle To-Do-Listen laut sind, aber niemand fragt, wie es einem eigentlich wirklich geht. Wir reden über Liebe und Streit, über Erschöpfung, die einfach nicht weggeht, über Kindererziehung, die sich manchmal wie eine Impro-Show anfühlt, und über unser eigenes Erwachsenwerden, das nicht hinterherkommt. Wir sind keine Experten, sondern Eltern wie ihr – mittendrin, manchmal ratlos, manchmal überrascht, wie gut doch alles klappt. Hier bist du richtig, wenn du abends auf deiner Couch sitzt und einfach hören willst, dass es anderen genauso geht. Folge uns gerne hier auf Deiner Lieblingsplattform! Neue Mikrofone kannst Du hier unterstützen: https://ko-fi.com/elternnachacht Mehr von uns, aktuelle Werbepartner und Infos: https://linktr.ee/elternnachacht Instagram: https://instagram.com/elternnachacht