Kompass Nomadin - Reflexionen über das Leben unterwegs

Julia Thonig

Kompass Nomadin ist ein Podcast über das Leben als Vollzeitreisende. Über Freiheit und Zweifel, Begegnungen und Beziehungen, Heimat, Veränderungen und all die Fragen, die entstehen, wenn das Reisen zum Alltag wird. Persönliche Geschichten, ehrliche Reflexionen und Gedanken von unterwegs. Wenn du die Orte hinter den Geschichten sehen möchtest: 🎥 YouTube: https://www.youtube.com/@juliathonigfilm 📷 Instagram: https://www.instagram.com/juliathonig.film 🌍 www.julia-thonig.com Fragen oder Anregungen? Ich freue mich über deine Nachricht oder deinen Kommentar. 📧 podcast@julia-thonig.com

  1. Oct 21

    #15 Wie wichtig Sprache auf Reisen ist

    Ein paar Wörter in der richtigen Sprache können plötzlich Türen öffnen, die vorher verschlossen waren. Ich habe das auf Reisen immer wieder erlebt: Dieselbe Situation, derselbe Mensch, aber sobald ich versucht habe, seine Sprache zu sprechen, war plötzlich eine ganz andere Verbindung da. Gerade in Lateinamerika hat mir Spanisch immer wieder ganz neue Einblicke ermöglicht. Ich konnte leichter mit Menschen in Kontakt kommen, habe mich sicherer gefühlt und Situationen erlebt, die mir wahrscheinlich verschlossen geblieben wären, als wenn ich nur mit Englisch unterwegs gewesen wäre. Dabei muss man eine Sprache gar nicht perfekt sprechen. Ich habe auf Reisen gelernt, dass ein paar Worte, ein bisschen Mut und notfalls auch Hände und Füße oft schon reichen. Und je mehr man sich traut, desto kleiner wird irgendwann auch die Angst, etwas falsch zu sagen. In dieser Folge: Warum Spanisch auf meinen Reisen notwendig war und was es mir ermöglicht hatWarum ein paar einfache Wörter oft schon einen Unterschied machenWarum wir als Reisende auch ein Stück weit die Verantwortung haben, uns an die Menschen vor Ort anzupassenWarum ich heute viel weniger Angst davor habe, eine Sprache falsch zu sprechenAls ich in Brasilien plötzlich Portugiesisch ausprobiert habeUnd warum jeder mit ein paar Wörtern in der Landessprache anfangen kann Welche Erfahrungen hast du mit Sprachen auf Reisen gemacht? Mehr über mein Reiseleben: 🎥 Reisefilme & Vlogs https://www.youtube.com/@juliathonigfilm 📷 Instagram https://www.instagram.com/juliathonig.film 🌍 Website https://www.julia-thonig.com 📧 Fragen oder Gedanken zur Folge? podcast@julia-thonig.com

  2. Oct 14

    #14 Was mich Reisen über Loslassen gelehrt hat

    Als ich meinen festen Wohnsitz aufgegeben habe, musste ich plötzlich entscheiden, was aus meinem bisherigen Leben eigentlich mitkommen darf. Und dabei habe ich gemerkt: Es ist erstaunlich, wie viel man besitzt, ohne es wirklich noch zu brauchen. Seit ich dauerhaft unterwegs bin, begleitet mich das Thema Loslassen auf ganz unterschiedliche Weise. Angefangen bei den Dingen, die ich nicht mehr behalten wollte, über die Frage, wie viel Gepäck man tatsächlich braucht, bis hin zu Orten und Menschen, von denen man sich immer wieder verabschiedet. Gerade beim Reisen merke ich, wie befreiend es sein kann, nicht für jede mögliche Zukunft alles besitzen oder festhalten zu müssen. Und gleichzeitig bedeutet Loslassen für mich nicht, möglichst wenig zu haben. In dieser Folge: Warum es mir damals leicht fiel, mich von vielen Dingen zu trennenWie ich gelernt habe, mit weniger Gepäck zu reisenWarum ich nicht für jede theoretische Situation etwas besitzen mussWas das Loslassen von Dingen mit dem Gefühl von Freiheit zu tun hatWarum sich auch unsere Beziehungen verändern, wenn man dauerhaft unterwegs istWie sich alte und neue Freundschaften natürlich wandelnUnd was mir das Reisen über Vertrauen und Loslassen beigebracht hat Mehr über mein Reiseleben: 🎥 Reisefilme & Vlogs https://www.youtube.com/@juliathonigfilm 📷 Instagram https://www.instagram.com/juliathonig.film 🌍 Website https://www.julia-thonig.com 📧 Fragen oder Gedanken zur Folge? podcast@julia-thonig.com

  3. Oct 7

    #13 Heimweh auf Reisen - Was mir unterwegs wirklich fehlt

    Was vermisse ich eigentlich, wenn ich länger unterwegs bin? Überraschenderweise sind es oft gar nicht die großen Dinge. Manchmal ist es einfach gutes Brot. Oder Ruhe. Oder ein Nachmittag mit Freunden im Café. Heimweh bedeutet für mich inzwischen nicht mehr automatisch, dass ich nach Hause möchte. Je länger ich unterwegs bin, desto besser merke ich, welche kleinen Dinge mir gerade fehlen und was mir hilft, mich auch unterwegs wieder ein bisschen zu Hause zu fühlen. In dieser Folge erzähle ich, was ich auf meinen Reisen besonders schnell vermisse und wie ich mir manche dieser Dinge einfach selbst zurückhole. Von Essen und Gesellschaft über Ruhe und Natur bis hin zu Sauberkeit, Ordnung und ein bisschen Beständigkeit. Und dabei habe ich gemerkt, dass Heimweh manchmal etwas ganz anderes sein kann, als einfach nur den Wunsch zu haben, wieder nach Hause zu kommen. In dieser Folge: Was ich beim Essen unterwegs am schnellsten vermisseWenn mir Freunde und Gesellschaft fehlenWie ich mit dem Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug umgeheWarum Komfort unterwegs für mich manchmal eine größere Rolle spieltWas Sauberkeit und Ordnung mit meinem Wohlbefinden machenWarum Beständigkeit auf langen Reisen immer wichtiger wirdWie ich mir ein Stück Zuhause auch unterwegs schaffen kannUnd warum Heimweh nicht automatisch bedeutet, dass man nach Hause muss Zum Weiterhören: #07 Allein reisen oder zusammen - was passt zu mir? Mehr über mein Reiseleben: 🎥 Reisefilme & Vlogs https://www.youtube.com/@juliathonigfilm 📷 Instagram https://www.instagram.com/juliathonig.film 🌍 Website https://www.julia-thonig.com 📧 Fragen oder Gedanken zur Folge? podcast@julia-thonig.com

  4. Sep 30

    #12 Reisemüdigkeit - Wenn Reisen plötzlich langweilig wird

    Kann man vom Reisen müde werden? - Ja. Auch dann, wenn man eigentlich genau das Leben führt, von dem man immer geträumt hat. Ich werde immer wieder gefragt, wann ich denn eigentlich mal wieder nach Hause komme oder ob mir das Reisen nicht irgendwann langweilig wird. Und die ehrliche Antwort ist: manchmal schon. Nach eineinhalb Jahren in Südamerika habe ich gemerkt, dass selbst wunderschöne Orte und Erlebnisse irgendwann vertraut werden. Nicht, weil die Länder langweilig geworden sind, sondern weil ich einfach nicht mehr dieselbe Energie für das Neue hatte wie am Anfang. In dieser Folge erzähle ich, wie sich diese Reisemüdigkeit bei mir bemerkbar gemacht hat, warum ein anderer Kontinent plötzlich genau die richtige Abwechslung war und weshalb ich heute viel mehr auf Slow Travel setze. Denn vielleicht muss man nicht alles sehen, solange man weiß, dass man auch wiederkommen kann. In dieser Folge: Wie ich an einem besonderen schönen Ort trotzdem reisemüde geworden binWie sich Reisemüdigkeit bei mir nach 1,5 Jahren Lateinamerika gezeigt hatWarum ich nicht mehr das Gefühl habe, alles sofort sehen zu müssenWie Slow Travel meine Sicht verändert hatWas mir geholfen hat, wieder neue Energie fürs Reisen zu bekommenWarum manchmal ein komplett neuer Kontinent genau das Richtige sein kannWeshalb ich inzwischen lieber Dinge für später aufhebeUnd warum ich gerade wieder anfange, Lateinamerika zu vermissen Mehr über mein Reiseleben: 🎥 Reisefilme & Vlogs https://www.youtube.com/@juliathonigfilm 📷 Instagram https://www.instagram.com/juliathonig.film 🌍 Website https://www.julia-thonig.com 📧 Fragen oder Gedanken zur Folge? podcast@julia-thonig.com

  5. Sep 23

    #11 Alles könnte schneller gehen - muss es das wirklich?

    Warum haben wir ständig das Gefühl, mehr erleben, mehr schaffen und unsere Zeit besser nutzen zu müssen? In dieser Folge geht es um die Frage, warum wir so oft versuchen, unser Leben möglichst effizient zu gestalten und warum sich selbst Reisen manchmal wie eine To-do-Liste anfühlt. Ich spreche darüber, woher dieser Druck kommen kann, ständig etwas erleben, erledigen oder erreichen zu müssen, und welchen Einfluss soziale Medien und der Vergleich mit anderen dabei haben. Gleichzeitig erzähle ich, wie meine Reisen meinen eigenen Blick auf Zeit verändert haben und warum ich heute bewusster versuche, meiner Zeit wieder etwas Luft zu lassen. Denn vielleicht muss man nicht jedes Land in möglichst kurzer Zeit bereisen, nicht jeden Tag maximal produktiv sein und nicht ständig das Gefühl haben, hinterherzuhinken. In dieser Folge: Warum wir so oft Angst haben, etwas zu verpassen Wie aus Erlebnissen schnell To-dos und aus Reisen eine Bucket-List werden können Warum wir Zeit so häufig mit Leistung und Effizienz verbinden Welche Begegnungen mit anderen Kulturen meinen eigenen Blick auf Zeit verändert haben Wie ich heute versuche, Arbeit, Reisen und freie Zeit miteinander zu verbinden Warum ich meine Zeit inzwischen bewusst weniger vollplane Weshalb es wichtig ist, auch das zu sehen, was man bereits geschafft und erlebt hat Und warum langsamer zu leben nicht automatisch bedeutet, weniger zu erleben Ähnliche Folgen zum Slow Travel: #04 Warum ich inzwischen langsamer reise Mehr von meinen Reisen findest du hier: YouTube: ⁠https://www.youtube.com/@juliathonigfilm⁠  Instagram: ⁠https://www.instagram.com/juliathonig.film⁠ Website: ⁠https://www.julia-thonig.com⁠ ➡️ Teile deine Gedanken als Kommentar oder schreib mir eine Mail: ⁠podcast@julia-thonig.com⁠

  6. Sep 16

    #10 Kompass Reportage: Kolumbianisches Farmleben - zwischen Idylle, Familie und Herausforderung

    Wie fühlt es sich an, für mehrere Monate auf einer kolumbianischen Farm zu leben - mitten im Nirgendwo, umgeben von Tieren und einer großen chaotischen Familie? In dieser ersten Kompass Reportage nehme ich dich besonders ausführlich mit in meinen Alltag auf die abgelegene Farm der Familie meines Partners in Kolumbien. Zwischen kolumbianischen Essensgewohnheiten, unangekündigten Familienbesuchen und wunderschönen sowie schwierigen Momenten mit den Tieren, gab es dabei immer wieder Situationen, die mich aus meiner Komfortzone gebracht haben. Ich erzähle dir, wie sich das Leben für mich im kolumbianischen Hinterland tatsächlich angefühlt hat, welche kulturellen Unterschiede für mich aber auch die Familie herausfordernd waren und wie ich versucht habe, mich in den Alltag zu integrieren, ohne dabei meine eigenen Grenzen aus den Augen zu verlieren. Denn gerade das Leben mit Menschen aus einer anderen Kultur hat mir wieder gezeigt: Man muss nicht alles verstehen oder genauso machen wie die anderen. Aber man kann lernen, Dinge anders zu betrachten, Respekt zu bewahren, über manche Unterschiede hinwegzusehen und gleichzeitig ehrlich mit sich selbst zu sein. Und natürlich geht es auch darum, wie ich es geschafft habe, mein Leben als digitale Nomadin und meine Arbeit mit dem Farmalltag zu verbinden. Eine längere, persönliche Reisegeschichte mit vielen kleinen Beobachtungen, Herausforderungen und Momenten, die mir auch nach der Zeit auf der Farm noch im Kopf geblieben sind. In dieser Kompass Reportage: 00:00 Intro 01:54 Die Farm und der Umgang mit den Tieren 🐓 12:10 Der Alltag: kolumbianisches Essen & Hygienechaos 🍲 25:43 Herausforderung Spontanität, Familienbesuche & Einsamkeit mitten unter Menschen 👨‍👩‍👧‍👦 32:24 Wie ich meine Arbeit als digitale Nomadin trotzdem umgesetzt habe 💻 40:42 Fazit: Wie die Farm mich persönlich weiterentwickelt hat 🧭 Zum Weiterhören: Folge #09 - Wie fühlt sich Einsamkeit auf Weltreise an? Mehr über mein Reiseleben: 🎥 Reisefilme & Vlogs https://www.youtube.com/@juliathonigfilm⁠ 📷 Instagram https://www.instagram.com/juliathonig.film⁠ 🌍 Website ⁠https://www.julia-thonig.com⁠ 📧 Fragen oder Gedanken zur Folge? ⁠podcast@julia-thonig.com⁠

  7. Sep 9

    #09 Wie fühlt sich Einsamkeit auf Weltreise an?

    Man kann ständig von Menschen umgeben sein und sich trotzdem einsam fühlen. Gerade auf Weltreise klingt das vielleicht erstmal widersprüchlich. In dieser Folge spreche ich darüber, wie sich Einsamkeit auf einer langen Reise tatsächlich anfühlen kann und warum Alleinsein und Einsamkeit für mich zwei ganz unterschiedliche Dinge sind. Denn auch wenn ich ständig neue Menschen kennenlerne, gibt es Momente, in denen mir genau das fehlt, was unterwegs manchmal schwer zu finden ist: echte Verbundenheit, Menschen, die den eigenen Kontext verstehen oder einfach jemand, dem ich abends erzählen kann, was heute passiert ist. Ich erzähle von Momenten in Peru und Kolumbien, von Sprach- und Kulturbarrieren, von Menschen, die einem unterwegs sehr nah kommen und dann wieder weiterziehen – und davon, was mir hilft, wenn sich das Reisen plötzlich ziemlich einsam anfühlt. In dieser Folge: Warum Alleinsein für mich nicht automatisch Einsamkeit bedeutetWarum man sich auch unter vielen Menschen einsam fühlen kannWie Sprach- und Kulturbarrieren Einsamkeit verstärken könnenWarum Menschen auf Langzeitreisen manchmal genauso schnell wieder gehen, wie sie gekommen sindWarum Einsamkeit manchmal gerade nach einem wunderschönen Tag auftauchtWas mir hilft, wenn ich mich unterwegs einsam fühleUnd warum es gut tun kann, einen Ort oder Menschen zu haben, zu denen man zurückkehren kann Erwähnte Medien: Film Mit Lamas durch die Anden - Quechua Peru https://youtu.be/Om28FBq2WF0?si=fA7HD7tPq_czLrAZ Folge #07 Allein reisen oder zusammen - was passt zu mir? Folge #10 Kompass Reportage: Kolumbianisches Farmleben Mehr von meinen Reisen findest du hier: YouTube: ⁠https://www.youtube.com/@juliathonigfilm⁠  Instagram: ⁠https://www.instagram.com/juliathonig.film⁠ Website: ⁠https://www.julia-thonig.com⁠ ➡️ Teile deine Gedanken als Kommentar oder schreib mir eine Mail: ⁠podcast@julia-thonig.com⁠

  8. Sep 2

    #08 Leben in Ungewissheit - Wie Reisen mich gelehrt hat, sie auszuhalten

    Früher hat Ungewissheit Stress ausgelöst, heute kann ich sie viel besser aushalten - auch wenn mein Kopf trotzdem immer mal wieder zehn Schritte vorausläuft. In dieser Folge geht es um eine der größten Veränderungen, die das Reisen mit mir gemacht hat: Ich habe gelernt, nicht immer genau wissen zu müssen, was als Nächstes kommt. Denn Ungewissheit gehört für mich mittlerweile zum Alltag – von kleinen Fragen wie „Wo schlafe ich morgen?“ bis hin zu den großen Fragen nach dem nächsten Zuhause, meiner Beziehung oder meiner beruflichen Zukunft. Früher hätte mich ein Leben ohne festen Plan vermutlich ziemlich gestresst. Heute sehe ich darin oft auch Freiheit. Ich erzähle dir, wie erste Reiseerfahrungen, Krankheiten unterwegs und meine aktuelle Situation in Montenegro mich gelehrt haben, dass man nicht jede Unsicherheit im Voraus lösen kann und warum ein Plan nicht automatisch Sicherheit bedeutet. In dieser Folge: Wie kein Plan zu haben früher unglaublich viel Stress in mir ausgelöst hatWie Reisen für mich zu einem unfreiwilligen Training im Umgang mit Unsicherheit wurdeWas ich durch ungeplante Veränderungen, Krankheiten und fehlende Kontrolle unterwegs gelernt habeWarum ich heute bewusst nicht mehr alles im Voraus planeWie ich damit umgehe, wenn mein Kopf wieder zehn Schritte in die Zukunft renntWarum man Unsicherheit manchmal nicht lösen, sondern aushalten lernen mussWarum gerade in der Ungewissheit auch ein Stück Freiheit liegen kann Mehr von meinen Reisen findest du hier: YouTube: ⁠https://www.youtube.com/@juliathonigfilm⁠  Instagram: ⁠https://www.instagram.com/juliathonig.film⁠ Website: ⁠https://www.julia-thonig.com⁠ ➡️ Teile deine Gedanken als Kommentar oder schreib mir eine Mail: ⁠podcast@julia-thonig.com⁠

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