Business, Brands & Bubbles

Miriam Neff-Knowles

Das unterhaltsame Podcastformat für Frauen im Business, die gerne die Perspektive wechseln und kreative Ansätze für ihre Sichtbarkeit im Business bekommen möchten. Regelmäßige Gedankenspiele rund um Sichtbarkeit, Empowerment, Female Business und positive Mindset. Host ist Miriam Neff-Knowles. Sie ist Grafikdesignerin, Sichtbarkeits-Expertin und hat 2024 den The Business Art Club gegründet. Sie ermutigt Frauen, sich und ihr Business sichtbar zu machen.

  1. 2d ago

    Von Geschmacksnoten und Pinselstrich

    Ich hole die nächste Powerfrau ans Mikro: Katharina – für alle nur „Kätt" – von Vale & Kätt, dem Geschwisterweingut aus Frickenhausen in Unterfranken. Gemeinsam mit Bruder Valentin baut sie im Nebenerwerb eine Weinmarke auf, die man so noch nicht gesehen hat: Die Etiketten malt sie selbst. Mit Farbe und Pinsel. - Aromen in Farbe übersetzt – Beim Premium-Wein wird nicht designt, sondern getrunken und gemalt: Quitte, Apfel, Karamell aus dem Holz werden zu knackigem Grün, Gold und älterem Grün. Kätt probiert und pinselt gleichzeitig. (Berufsbedingt. Versteht sich.) Bei den Easy-Drinking-Weinen landen dafür echte Menschen auf dem Etikett – etwa die drei anstoßenden Gläser von ihr und ihren zwei Bestis, seit 18 Jahren gemeinsam auf dem Festplatz. - Vier Fässer, zehn Tausend Flaschen, ein Maximum – Angefangen mit 4.000 Flaschen und dem Plan „Zur Not trinken wir es mit Freunden selbst" – die waren nach vier Monaten wegverkauft. Heute sind es 10.000 Flaschen, und dabei bleibt es auch: mehr schafft die Manufaktur nicht. Vorbestellungen inklusive, denn das ist der Traum jedes kleinen Betriebs. - Chin Chin Tours – Mit ihrer Freundin führt Kätt Gäste dorthin, wo der Wein wächst: Wandern, Natur, Geschichten, Verkostung. Wer den Wein dort trinkt, nimmt ihn meistens auch mit. Direktvertrieb mit Wanderschuhen sozusagen. - Powerfrau mit Off-Schalter – Nebenbei leitet sie die im Aufbau befindliche Tourismusinfo Frickenhausen und hat „gestern noch ein Restaurant eröffnet" (inhaltlich gestaltet und ausgestattet, versteht sich). Zwei Kinder, ein Mann, der viel lernen musste, und trotzdem: Gammelsonntag im Pyjama, Rollo halb runter, 24 Stunden offline. „Ich liege, ich stehe auf, lege mich wieder hin." Wir nicken alle. - Regionalität als Haltung – Kätt lässt alles im Umkreis von 20 bis 30 Kilometern produzieren. Dazu ein ernster Punkt, der überrascht: In deutschen Weinregionen werden gerade Weinberge gerodet, weil regionaler Wein gegen Tankimporte aus Chile, Neuseeland und Australien verliert. Ihr Wunsch: ein kleines SOS-Schild im Supermarktregal. - Alkoholfrei als Bewusstsein, nicht als Trend – Kätt unterstützt die Entwicklung ausdrücklich, obwohl sie Winzerin ist: „Trinke Wein als Genussmittel, in Maßen." Und sie hat sogar einen alkoholfreien Secco Rosé in Kooperation im Sortiment – mit selbst gestaltetem Label natürlich. Am Ende wird eingeschenkt. „Mit Bubbles und Blubber" – passender könnte ein Podcastname nicht zelebriert werden. Jetzt reinhören – und die nächste Flasche direkt beim Winzer kaufen. Ein kleiner Aufwand, und der Mensch dahinter hat auch was davon.

    Von Geschmacksnoten und Pinselstrich
  2. 4d ago

    Blitzlicht Bubbles

    Kurz vor SPEAK UP München, während draußen das Buffet aufgebaut wird und die Speakerinnen langsam anrollen, presse ich – Zitat – „alles aus diesem Abend raus, was geht": jede Stimme, jede Emotion, jedes Häppchen. Und das aus gutem Grund, denn im Mikro hängt diesmal niemand Geringeres als Julia Schindler – Fotografin aus Salzburg (per Wahlheimat, ursprünglich Coburgerin mit Herz), ehemalige SPEAK UP-Bühnenheldin und heute hinter der Kamera, wo sie alle „schön aussehen lässt". Was uns erwartet: - Warum Frauen vor dem Objektiv „einfach mehr brauchen" als Männer und wie ausdruckstarke Bilder genau dann entstehen, wenn eine Frau loslässt und sich fallen lässt. Julia begleitet inzwischen komplette Brandings – von der Website bis zum Make-up – und sagt haarscharf, was sie dabei sieht. - Die Achterbahn der Selbstständigkeit – Zwei Jahre selbstständig, quasi noch feiernder Firmenjubiläumstag als Niemand ahnt, wie knapp es zwischendurch war. Julia spricht erstaunlich offen über finanzielle Durststrecken, den Mann, der das mitträgt – und über das merkwürdige Naturgesetz, dass genau DANN eine Anfrage reinkommt, wenn man abends heimlich Angestelltenjobs googelt. (Funktioniert allerdings nicht jedes Mal. Seufz.) - Networking ohneQR-Code-Karussell – Julias Gamechanger des Jahres: wirklich vernetzen statt nur Kontakte sammeln. Kontakte aktiv wieder anschreiben, Kaffee trinken, austauschen – ohne dass immer etwas entstehen muss. Und die berühmte 72-Stunden-Regel? Julia: „Nicht zu ernst nehmen." Danke, wir fühlen uns sofort besser. - Plus ein exklusiver Teaser – Miriam lockt mit Details zur großen Convention im Frühjahr (26./27. Februar, München – notieren!), die es laut Eigenaussage "schnell toll werden muss" – auch wenn gerade erst die Idee geboren wurde. Klassischer Fall von: mutig-vorschnell. Passt. Eine warme, witzige, ungeschönte Folge über sichtbar werden, dranbleiben und darüber, dass „mehr Menschen, mehr Power" kein Menschenfreundlichkeitsfloskel ist, sondern eine echte Überlebensstrategie für Solopreneurinnen. Serviert direkt am Buffet – mit Spooky Cake, Häppchen und Vale & Kätt Weinen von einer der Lieblingswinzerinnen des Clubs. Jetzt reinhören – und danach jemandem schreiben, dessen Gespräch dir letzthin Spaß gemacht hat. Die 72 Stunden laufen.

    Blitzlicht Bubbles
  3. 6d ago

    Stimme statt Gebabbel (live vom SPEAK UP München)

    Es ist soweit: Der allererste Live-Podcast von Business, Brands und Bubbles – und natürlich machen wir das mutigst spontan, wie man es von uns kennt. Gast des Abends ist diesmal Kathrin Katz, Gründerin der Female Speakers Academy und vom SPEAK UP Format, Speakerin, Musikerin und offizieller Beweis dafür, dass der Weg zur eigenen Stimme manchmal über ein ganzes Jahr Vokalübungen führt. Worüber wir sprechen: - Die eigene Stimme finden – wörtlich gemeintheiteter als je zuvor: Wie aus einer gepressten, gepushten, kämpfenden Stimme plötzlich eine resonanzreiche wird. - Das andere uns länger für interessanter halten, als wir das selbst tun. - Der Flughafen-Effekt – Warum Kathrin, die freiwillig „in Buxtehude am Arsch der Welt" wohnt, am Flughafen ihre spirituellsten Erkenntnisse sammelt: Nämlich dass real existierende Menschen niemals so aussehen wie auf Instagram – und dass genau dieser Vergleich der schnellste Weg ist, sich selbst schlecht zu machen. - Vom Bekämpfen zum Verbinden – Kathrins Hintergrundgeschichte: Der Kampf ums Gehört-Werden, bildende Kunst, ein eigenes Album (!) und schließlich die Bühne. - Live aus dem Publikum – Das Beste am Live-Podcast: Die Community mischt mit! Irina, Logopädin und Speakerin im Line-Up des Abends, teilt ihre Gänsehaut-Moment: die zitternde Stimme beim Reden über die eigene Geschichte – und die plötzliche Stille, wenn man wirklich bei sich ankommt. Eine Folge über Sichtbarkeit, die ankommt wie ein kraftvoller Klangkörper: Nicht „irgendwie Motivations-Ted-Talk", sondern ein echtes, rohes, witziges Gespräch zwischen zwei Frauen, die beide wissen, wie sich Lampenfieber anfühlt – und daraus eine Superkraft gemacht haben. Jetzt reinhören – und danach einmal tief durchatmen. Ein Jahr Vokalübungen sind NICHT erforderlich.

    Stimme statt Gebabbel (live vom SPEAK UP München)
  4. Oct 15

    Zauberwort »bisher«

    Live aus dem Bikini Hotel in Port de Sóller spricht Miriam mit Petra Vindeby – der Frau, deren Retreat Miriam vor vier Jahren überhaupt erst nach Mallorca gebracht hat. Petra, seit fast 25 Jahren soloselbständig mit ihrer Handelsagentur, hat ihr Retreat vor 15 Jahren aus genau jenem Bedürfnis heraus kreiert, das sie damals am Anfang ihrer Selbstständigkeit selbst hätte: drei Tage raus, an einem Ort mit guter Energie, Klarheit gewinnen über alle Lebensbereiche. Im Gespräch wird deutlich, was diese Retreats besonders macht: Es geht nie nur ums Business – die Frauen kommen oft mit einem Thema und stellen am ersten Nachmittag fest, dass eigentlich „ein anderes dran ist". Die Gruppe wirkt dabei als Turbo und Verstärker: Glaubenssätze, die viele aus der Kindheit mitbringen, werden gemeinsam aufgelöst, während Petra spielerisch mit der Sprache arbeitet. Ihr Lieblingswerkzeug: das Wort „bisher" – „Ich kann nicht" wird zu „Ich konnte bisher nicht" und damit zur Vergangenheit. „Wir nehmen das Drama raus. Ich entscheide gerade neu für mein Leben." Auch Petras Rolle im The Business Art Club kommt zur Sprache: Als selected Coach hält sie monatlich die Empower Your Visions Session und führt die Frauen vom Alltag zurück zu sich selbst. Zum Abschluss gibt's die gemeinsame Message beider: Gönn dir, mach deins draus – und lass dein Business etwas sein, das Freude macht und sogar das Sponsoring von Genuss, Entwicklung und Retreats erlaubt.

  5. Oct 8

    Brands & Bubbles

    Sie ist Anwältin für Markenrecht und dazu Sommeliére. Was ergibt mehr Sinn als Markentalks mit Prosecco? Nadine Liesching beweist, dass man im Business auch gerne das integrieren darf, was man liebt. In dieser Folge lüften wir das Geheimnis von „Business, Brands & Bubbles" (Wein, Netzwerk und plaudern – in dieser Reihenfolge). Wir sprechen über pinken Sekt gegen Brustkrebs, warum Kopieren keine Ehre ist, und wie ein Hobby zum Beruf werden kann. Dieses Mal sitze ich mit Nadine Liesching am Mikro. Sie ist Anwältin für Markenrecht, Sommelière, Netzwerkerin und offizielle Weinexpertin des The Business Art Clubs. Diese Folge beweist, dass die beiden Wörter „Brands" und „Bubbles" besser zusammen passen, als man denkt. Nadine verrät, warum sie schon als Kind von Werbung getriggert wurde (Ritter Sport, Claus Hipp – wer nicht?) und wie sie heute Start-Ups und Solopreneurinnen hilft, ihre Marke rechtzeitig zu schützen. Denn „wenn dich jemand kopiert, ist das eine Ehre"? Nope. Sagt Nadine trocken. Wenn jeder deine Marke benutzt, wird alles schwammig – und keiner weiß mehr, wer dahintersteckt. Wir sprechen über den „Busenfreundinnen Sekt Rose" (1 Euro pro Flasche goes to Brustkrebszentrum Nahe), das regelmäßige Markentalk-Format mit Gläschen Blubber, und wie Nadine ihren Hobby zum professionellen Nutzen gemacht hat. Sie spricht offen über ihre Bühne-Erfahrung beim Speak Up Event und wie ihr das Herz klopft, wenn das Mikro an geht. Zusätzlich verraten wir: Nadine und ich haben ein gemeinsames Beratungs-Konzept in der Schublade (visuelles Branding + rechtliche Sicherheit), Ende Februar kommt etwas Großes im The Business Art Club, und der Kleidertausch mit der wunderbaren Frollein Wundertüte hat bald sein nächstes Rendezvous. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie man Marken schafft und Momente, die prickeln In dieser Folge erfährst du: - Brands & Bubbles: Warum Markenschutz und Wein nicht so weit auseinanderliegen, wie man denkt - Warum „wenn mich jemand kopiert, ist es doch ein Kompliment" ein gefährlicher Irrtum für Solopreneurinnen ist. - Der Busenfreundinnen Charity Sekt von Winzerin Eva Müller – 1 € pro Flasche spendet ans Brustkrebszentrum Nahe. Traditional bottle fermentation, feinperlend, beerig. - Wie Nadines Leidenschaft für Wein ihr Business ergänzt - Keynote-Phobie trifft Profis: Ja, auch Anwältinnen haben Angst vor Bühnen – und ja, es geht trotzdem gut (und bringt neue Kunden). - Teamwork made in München: Miriam & Nadine haben gemeinsam eine Marke-sichere + visuell stabile Beratung für Solopreneurinnen, Start-Ups, Scale-Ups und Unternehmen die noch nicht sicher sind - Big secret: Ende Februar wird es im The Business Art Club etwas Großes geben. (Nein, ich verrate noch nichts.) „Für deine Marke stehst du mit deinem Namen. Lass sie dir schützen." – Nadine Liesching „Manchmal geht man abends mit Wehmut nach Hause, weil der Computer aus gehen muss." – Nadine über Business, das Freude macht Erwähnt & empfohlen: - Nadines Markentalks: Einmal im Quartal – Termine auf ihrer Website (Link in Shownotes) - Vinissima Winzerinnen-Netzwerk: Für Weine mit Frauengesicht - Speak Up Event am 30. Oktober: Tickets via Eventbrite (Resttickets verfügbar!) - Kleidertausch mit Frollein Wundertüte: Nächster Termin Ende Februar - Großes The Business Art Club Event: Ende Februar

  6. Oct 6

    Sichtbarkeit und königinliche Wort

    Was, wenn deine größte Begabung so selbstverständlich für dich ist, dass du sie gar nicht erkennst? Britta Fraunhofer hat jahrelang fotografiert – bis ihr auffiel, dass sie nie für einen Sonnenaufgang extra aufstehen würde, aber ihre Texte zu den Fotos längst heimlich die Stars waren. Heute ist sie die Wortkönigin: Sie schreibt Content und Texte für Print und Online und hat eine besondere Superkraft – sie hört heraus, was Frauen über sich selbst (noch) nicht sagen können. Genau da, sagt Britta, endet die Konkurrenzfähigkeit der KI: Sie liefert nur, was man ihr eingibt. Aber wer weiß schon, welchen Prompt man schreiben müsste, um zu beschreiben, wer man wirklich ist? Wenn auf der Bühne oder im Text plötzlich um die eigene Person geht, verstummen selbst erfahrenen Medienprofis. Britta macht daraus Worte – wiederverwertbar, für Webseiten, Flyer und Social Media. Wir sprechen außerdem über ihre Transatlantikreise als Autorin nach New York, warum drei Wochen ohne To-do-Listen der kreativste Raum ihres Lebens waren und wie unser Retreat sie ihr Business quasi neu heiraten ließ. Zum Abschluss verrate ich, was gerade hinter den Kulissen des The Business Art Clubs entsteht: ein Pool virtueller Assistentinnen – denn Delegieren ist der königlichste Weg, sich auf das zu konzentrieren, was Freude macht. Eine Folge über Worte, Klarheit, vertane Sonnenaufgänge und die Frage: Wer sieht sich eigentlich selbst und wer braucht jemanden, der die eigenen Stärken zu Papier bringt?

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