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  1. 4d ago

    Warum braucht es Vorbilder für eine faire Bildung?

    Philip Kösters ist als Mitglied der Geschäftsleitung hauptsächlich für die Standortentwicklung und dem Ausbau des Vereinsnetzwerkes zuständig. Bei seinen Besuchen in Schulen - jede Woche ein andere in Deutschland - beobachtet er Veränderungen und Herausforderungen, bei denen im besten Fall das Chancenwerk Unterstützung anbieten kann. Das Chancenwerk arbeitet mit anderen Vereinen und auch der Politik zusammen, um als zivilgesellschaftlicher Akteur das Schulsystem für die Zukunft vorbereiten und für die Kinder anzupassen. "Die Schullandschaft in Deutschland ist unglaublich vielfältig." und "Wir müssen Schule neu denken." sind die Beobachtung und Lösung die Philip im Bildungsbereich sieht. Denn die Leistung in den fachlichen Kompetenzen ist die letzten Jahre stark gesunken. Aber wie Kösters erklärt, gilt das nicht für alle Schulen und Kinder gleichzeitig. Diese Ungleichheit möchte das Chancenwerk verringern. Dafür soll niemand auf Reformen warten, sondern die Veränderung soll jetzt stattfinden, wie Kösters erklärt. Dafür haben sie die Lernkaskade ins Leben gerufen und funktioniert seitdem. Studierende geben Oberstufenlernenden Nachhilfe und diese wiederum geben den Jüngeren Nachhilfe. Das System basiert auf "Alt hilft Jung". Das wöchentliche Engagement läuft in den meisten Fällen zwei Jahre lang. Philip Kösters merkt dabei an, dass es nicht nur den Vorteil hat, dass Stoffe wiederholt und gefestigt werden. Sondern die Barriere zwischen den Großen und Kleinen wird geringer, die Gruppe entwickelt gemeinsam soziale Kompetenzen, wächst zusammen und jedes Mitglied sammelt Erfahrungen und Selbstwirksamkeit. Hébergé par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.

  2. Oct 21

    Warum braucht es digitales Matchmaking bei der Jobsuche?

    2015, als viele Menschen nach Deutschland flüchteten, haben Zarah Bruhn, Gründerin von Socialbee, und Head of Public Relations Sarah Schilberg mit Freuden die Willkommenskultur im Land beobachtet. Gleichzeitig haben sie aber auch festgestellt, dass für viele das Danach noch viel wichtiger sei. An dem Punkt setzt die Arbeit von Socialbee an. Integration funktioniert am besten durch einen Job und gute Sprachkenntnisse, wie Sarah Schilberg erklärt. Um das voranzubringen, gründet Zarah Bruhn 2016 Socialbee. Die Zeitarbeitsfirma hat sich zur digitalen Plattform der Jobsuche entwickelt. Denn aufgrund von Unsicherheiten seitens der Unternehmen und der Unkenntnis des Arbeitsmarktes, fehlender Sprachkenntnisse oder anderen Problemen der Jobsuchenden gestaltet sich, laut Schilberg, ein gutes Match ohne Unterstützung schwierig. Aufenthaltsgenehmigung, Arbeitserlaubnis, Sprachkenntnisse, Behördengänge, Qualifikationsnachweis und noch viel mehr sind Hürden, die sowohl die Arbeitssuchenden als auch die Unternehmen oft nicht alleine schaffen. Auch dabei unterstützt die gemeinnützige GmbH Social. 1800 Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung haben die 'sozialen Bienen' aber schon zu einem Job verholfen. Hinter dieser Zahl stecken Menschen, die fleißig arbeiten, dazugehören und an der Gesellschaft teilhaben wollen, unterstreicht Schilberg. Zarah Bruhn und ihr Team wollen aber mehr. Socialbee arbeitet mit der Politik und auch Einrichtungen wie Jobcentern zusammen. Doch das reiche nicht, findet Head of PR Sarah Schilberg. Im sozialen Bereich bereiten Streichungen der finanziellen Mitteln bei Socialbee und weiteren Non-Profit-Unternehmen Sorgen. Dabei sei genau dieses Engagement in Zeiten von Fachkräftemangel besonders wichtig. Schilberg weist darauf hin, dass bei Socialbee auch besonders viele geflüchtete Frauen die kostenlosen Sprachkurse belegen und einen Job suchen. Oft sind diese Frauen alleinerziehend oder pflegen Verwandte. Sie sind eine marginalisierte Gruppe in einer marginalisierten Gruppe, wie Schilberg anmerkt. Durch das digitale Angebot von Socialbee haben sie keinen zeitlichen Druck und können ortsunabhängig ihre Weiterbildungen machen und Sprachkurse belegen. Hébergé par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.

  3. Oct 15

    Warum brauchen wir Obdachlose als Stadtführende?

    Berlin ist der Ort, der 2013 zur Gründung von querstadtein e.V. geführt hat. Die hohe Obdachlosigkeit ist deutlich zu sehen, wird aber von vielen ignoriert, wie Clemens Poldrack erklärt. Der Verein möchte durch die Stadtführungen einen Dialog mit den ehemaligen Betroffenen eröffnen. Sie können und sollen so ihre Erfahrungen sichtbar machen. Es sind Stadtführungen der anderen Art. Anstatt die Geschichte der Stadt zu erzählen, ist es die Geschichte einer Person aus dieser Stadt. Menschen mit Erfahrungen der Wohnungslosigkeit, Obdachlosigkeit, Flucht- und Migrationserfahrungen zeigen die Stadt aus ihrem Blick. Im gleichen Zug machen sie auch auf strukturelle Probleme hinweisen. Wohnungslosigkeit hat viele Gesichter. Es sind nicht nur einzelne Schicksale, sondern Probleme, die alle betreffen: teure Wohnungen, wenig verfügbare Wohnungen, schlecht bis gar nicht sanierter Wohnraum, fehlende Unterstützung und noch viel mehr. Diese Probleme sind bekannt, aber oft nicht aus der Sicht der Betroffenen. Auch im Jahr 2024 lag die Zahl der Obdachlosen laut des Berliner Senats noch bei über 55.000 Personen. Ihre individuellen Stadtführungen sollen die Toleranz der Mitmenschen erhöhen und sie zum Handeln bringen. Der Verein, die Mitarbeitenden und die Stadtführenden leisten wichtige politische Bildungsarbeit, erläutert Poldrack. Die Bildungslücke bei Themen wie Obdachlosigkeit und Fluchterfahrungen sei noch zu groß. Neben der Bildungsarbeit im Stadtbild bietet querstadtein auch Workshops an. Dort machen Kinder, Jugendliche aus Schulklassen oder anderen Bildungseinrichtungen Vor- und Nachbereitung der Führung. Für Erwachsene leitet der Verein Workshops zu Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit. Auch wenn der Verein seit vielen Jahren existiert, sind auch hier die finanziellen Mittel nicht so leicht aufzutreiben. Daher wünscht sich Clemens Poldrack eine finanziell sichere Zukunft für den Verein, die nicht nur auf Förderungen angewiesen ist. Und ein weiterer Wunsch ist, dass noch mehr Menschen sich mit dem vielschichtigen Thema der Wohnungs- und Obdachlosigkeit beschäftigen, anstatt den Blick über sie schweifen lassen und sie zu ignorieren. Hébergé par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.

  4. Oct 15

    Warum Talent nicht mit 55 in den Ruhestand gehen sollte

    55+ entstand aus einer persönlichen Sorge: der Angst, was mit ihrem Vater, einem jahrzehntelangen Schulleiter, passieren würde, wenn er von heute auf morgen in den Ruhestand geht. Aber auch aus einer breiteren Frustration. "Fast alle Gespräche über das Altern sind negativ. Ich hörte immer, dass es ein Problem, eine Bedrohung, eine Kosten für die Gesellschaft ist", erklärt Parras. Ihr Ansatz ist das Gegenteil: Menschen, die 55, 65 oder 75 Jahre alt werden, sammeln Kompetenzen, die kein Kurs lehrt (Verantwortung, relationale Intelligenz, die Fähigkeit, bereits erlebte Probleme zu lösen), und viele von ihnen suchen nicht nur nach Einkommen, sondern auch danach, sich weiterhin nützlich zu fühlen. Die Plattform funktioniert auf zwei Wegen. Einerseits verbindet sie diese Profile mit Privatpersonen, Unternehmen oder Organisationen, die ihre Dienste benötigen. Andererseits arbeitet sie mit Gemeinden und sozialen Einrichtungen zusammen, um ihre Nutzer auf nicht abgedeckte Bedürfnisse im Gebiet aufmerksam zu machen und das zu schaffen, was Elena ein Modell mit doppeltem Einfluss nennt. Eine der schwierigsten Barrieren, die es zu überwinden gilt, ist, wie sie anerkennt, innerlich: der verinnerlichte Ageismus. "So oft wir gehört haben 'dafür bist du schon zu alt', scheint es, als würden wir es selbst glauben", bedauert sie. Hébergé par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.

  5. Oct 1

    Warum die Wolle eines vom Aussterben bedrohten Schafs die Zukunft der nachhaltigen Mode sein könnte?

    La Flor Cerval (was wilde Blume bedeutet) arbeitet mit der Wolle des Xalda-Schafs, einer einheimischen asturianischen Rasse, die vom Aussterben bedroht ist. Viele Landwirte sind gezwungen, diese Wolle wegzuwerfen, weil es keine Käufer gibt. Marina Pérez hat sie zum Mittelpunkt eines Projekts gemacht, das den gesamten Prozess umfasst: von der Zucht der Tiere bis zum Verkauf des Endprodukts. Die Garne werden in spanischen Fabriken industriell verarbeitet, und die Jacken werden in einer Werkstatt in Béjar genäht. So unterstützt das Projekt das, was von der Textilstruktur im Land übrig geblieben ist. Für Pérez geht die Wiederentdeckung dieser Ressource über die bloße materielle Nutzung hinaus. "Ich mag die Idee, wie das Material spricht, und besonders in der Bekleidung: es spricht von Landschaft, von Kultur. Ich finde es wichtig, dieser Welt ein wenig von der verlorenen Schönheit und Vielfalt zurückzugeben." Das Projekt wurde in Vogue Spanien und anderen Modemagazinen vorgestellt, aber die Mitbegründerin bleibt realistisch: Sie sieht mehr Sinn im lokalen Markt, auf Messen und im Mund-zu-Mund-Propaganda. Wie man ein solches Leben finanziell aufrechterhält, sagt Pérez: "Ich kann nur sagen, dass man vorankommt und dass die Liebe zu diesem Leben viele Schwierigkeiten versüßt." Hébergé par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.

  6. Sep 23

    Wie kann gemeinsames Abpflastern die Gesellschaftsbildung beeinflussen?

    In den Niederlanden ist es als Tegelwippen bekannt. Dabei werden Pflastersteine oder andere versiegelte Flächen wieder freigelegt. Dieser erfolgreiche Entsiegelungswettbewerb findet auch in Deutschland statt. Ins Leben gerufen haben das Studierende der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung in Koblenz. Es begann mit einem studentischen Projekt. Im Jahr 2025 bekam eine studentische Gruppe das Wort abpflastern, also die Übersetzung des Tegelwippens und sollten eigene Regeln festlegen und für den Wettbewerb eine Website und einen Social Media Account erstellen. Lioba Huss, studentische Mitarbeiterin, war von Anfang an dabei und sehr überrascht: Niemand kennt uns da draußen, niemand hat von abpflastern gehört, niemand kennt diesen Begriff. Aber anscheinend hat das irgendeinen Nerv getroffen. Und dann ging es los und zwar ganz nach dem Motto: "Wir wollen was verändern, wir machen das einfach mal und wir gucken mal, wo das möglich ist", wie Lioba Huss erklärt. Im ersten Jahr nehmen direkt 30 Kommunen teil und 2026 hat sich die Anzahl der Teilnehmenden mehr als verdoppelt. Es ist ein konkretes Projekt, das Aufmerksamkeit für die Gestaltung des öffentlichen Raumes schafft und ein Miteinander voranbringt. Lioba berichtet von der Freude und den sozialen Verbindungen und Begegnungen, die Abpflaster-Aktionen mit sich bringen. Allerdings ist es kein Aufruf zu illegalen Abpflasteraktion. Meist pflastern sie auf privaten Grundstücken ab. Und bei öffentlichen Flächen stimmt das Team alles mit den jeweiligen ab, wie Huss unterstreicht. Ihr Wunsch für die Zukunft ist eine einfachere Zusammenarbeit zwischen Bürgerinitiativen und Verwaltung, um mehr Flächen abpflastern zu können. Die Studierende geht selbst mit der abpflaster-Brille, wie sie es nennt, durch die Welt. Ganz besonders nach einem weiteren Hitzesommer, in dem sie häufig auf der Suche nach Schattenplätzen war und an vielen Orten gern mehr Steine entfernt hätte. Nicht nur durch die Gesetzgebung und kommunalen Regeln, die oft nicht ganz klar sind, was das Entsiegeln betrifft, bereiten Schwierigkeiten. Weil es sich um ein studentisch geleitetes Projekt handelt, sind die Fördermittel sehr gering. Um in Zukunft mehr entsiegeln zu können, ist die finanzielle Unterstützung sehr wichtig. Der Wunsch, wie Lioba Huss von einer hoffentlich nahen Zukunft träumt, ist, aus dem allen eine Bewegung und ein starkes Miteinander zu schaffen. Hébergé par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.

  7. Sep 16

    Warum ist ein soziales IT-Unternehmen erfolgreicher als andere?

    Mit den über 20 Niederlassungen in 5 europäischen Ländern ist afb social & Green IT nach seiner Gründung als Start-Up im Jahr 2022 stark gewachsen. Das Besondere in diesem Unternehmen sind die Mitarbeitenden. Denn knapp die Hälfte der 650 Angestellten sind Menschen mit Behinderung. Für CEO Daniel Büchle ist die soziale Seite afb's Unique Selling Point (USP) - das Alleinstellungsmerkmal. Trotz der Herausforderungen durch Chip-Krisen, den Bau von vielen Rechenzentrum durch AI-Boom und anderen Unternehmen, wächst afb social & Green IT profitabel und macht sogar Überschüsse, von denen die Mitarbeitenden profitieren. Denn es handelt sich bei dem IT-Unternehmen um eine gemeinnützige GmbH. Das Thema Inklusion sehen wir als Mehrwert vor allen Dingen beim Thema Fachkräftemangel, besonders in der IT-Branche. Und gerade auch in großen Städten, in Regionen mit wenig Arbeitslosigkeit, ist man mehr darauf angewiesen sich da zu öffnen, auch alle Arbeitgeber. Denn auch wenn Inklusion Aufwand bedeutet, wie Daniel Büchle weiß, sind Maßnahmen wie Schulungen für Führungskräfte, der Abbau von Barrieren, das aktive Zuhören und die Anpassung von Arbeitsplätzen ein wichtiger Schritt. Wenn man es ernst meint und richtig lebt, dann rentiert sich das ganze auch. Das sehen sowohl die Mitarbeitenden, als auch die Kundschaft und Partner von afb. Diese soziale Komponente sei auch ein Aspekt des Verbesserungspotenzial in der IT-Branche, wie Büchle erklärt. Es brauche mehr Inklusion und mehr Investment auf Seiten der Hersteller, besonders im Bezug auf den Ressourcenverbrauch. Den nachhaltigen und sozialen Impact messen sie in regelmäßigen Abständen. Die ökologische Wirkung errechnet sich durch den Unterschied des Ressourcenverbrauches eines Neuproduktes und dem eines wieder auf bereiteten Produkts. Dabei stehen vor allem die Rohstoffe, Wasser und Energie im Fokus. Im Jahr 2025, so Büchle, habe afb social & Green IT durch das Refurbishment von Hardware circa 70.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden und über 5 Millionen Liter Wasser sparen können. Außerdem errechnen sie die Reused-Quote: Wie viele von den Geräten, die ankommen, werden wirklich weiter benutzt? Der aktuelle Stand liege laut CEO Daniel Büchle bei 71%. Die soziale Wirkung, die das Unternehmen nach Überzeugung des CEO so erfolgreich mache, messen sie an ihrem impact auf die Beschäftigten. Eine interne Umfrage erfragt, wie sich die Situation der Angestellten mit Behinderung seit der Anstellung bei afb social verbessert hat. Es geht dabei um einen Vergleich der vorherigen Lebenssituation mit der aktuellen. Dabei spielen das Selbstwertgefühl und die finanzielle Situation eine große Rolle.Daniel Büchle erläutert, dass bei der letzten Umfrage 60% der Beschäftigten mit Behinderung seit ihrer Anstellung bei afb social & Green IT eine Verbesserung in ihrem Leben feststellen konnten. Hébergé par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.

  8. Sep 9

    Warum schützt menschenorientiertes Arbeit den Planeten?

    Autor und Aktivist für Steuergerechtigkeit Sebastian Klein, hat Psychologie studiert. Der anschließende Berufseinstieg in der Strategieberatung war das Gegenteil von dem, was er gelernt hatte. Nur das Geld und der Profit stehen im Fokus. Man merkt einfach, dass dieses alte Modell, wo Menschen Ressourcen sind, die man verbrauchen kann, einfach nicht mehr trägt und nicht mehr in unsere Zeit passt. Daher gründet er die Neue Narrative. Das Printmagazin ist ein Workbook und Wissensvermittlung zugleich. Und 9 Spaces, was dazu gehört, ist eine digitale Plattform für Organisationsentwicklung und - transformation. Firmen und Unternehmen sollen so lernen, wie sie die Ressource Mensch nicht verbrauchen und dem Planeten schaden. Sondern das Gegenteil machen. Klein orientiert sich gern an dem sogenannten Donut-Modell von Kate Raworth. Macht ein Unternehmen zu wenig Profit, geht es pleite. Macht es zu viel Profit, richtet es Schaden an. Das kann zum Beispiel Arbeitskräfte-Ausfall durch Überlastung sein oder Schäden in der Umwelt. Da kommt dann New Work, also neue Arbeit, ins Spiel. Für Sebastian Klein bedeutet das: menschenorientiertes Arbeiten. Der Mensch als Ressource steht im Mittelpunkt und die Bedürfnisse und Persönlichkeiten nimmt er ernst. Allerdings heißt das nicht, dass alles andere hintenan gestellt wird. Einerseits sind wir ja eine unglaublich reiche Gesellschaft. Wir sitzen auf 25 Billionen Euro Privatvermögen. Und ständig fehlt uns überall Geld. Wir können uns nichts leisten. Wir müssen sparen. Wir können kein Klimaschutz betreiben. Wir können unsere Schulen nicht auf ein modernes Niveau bringen. Dadurch stellt sich Klein folgende Frage zur Transformation : Wie können Organisationen funktionieren, so dass gute Menschen auch gutes Bewirken, statt großen Schaden anzurichten? Ohne diesen Transformationsprozess, schaffen Unternehmen es nicht mit der Zeit zu gehen. Diese Firmen bleiben nicht profitabel und schließen. Andererseits werden neue Firmen gegründet. und das gehört zur Wirtschaft dazu, wie Sebastian erklärt. Denn verantwortungsbewusst wirtschaften und innerhalb planetarer Grenzen bleiben, ist die einzige Alternative. Hébergé par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.

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