Ohmazing Inside Out

Sandra Pikowski-Ohm

Ohmazing Inside Out - Der Podcast für Frauen, die sich trauen, ihren ganz eigenen Ohmazing Way zu gehen. Erfolgreiche crazy Businessladys aus der Sisterhood of Sales teilen ihre Weisheiten und Superheldinnen-Geschichten. Mutige Frauen - Wahre Geschichten - Echte Transformation

Episodes

  1. 1d ago

    Folge 6: Florentine Faultier

    Ich habe in den letzten Monaten gelernt, dass ich nicht immer das Rennpferd sein muss, das von einer Aufgabe zur nächsten galoppiert. Ich darf auch Florentine Faultier sein: langsam, gemütlich, verspielt und einfach mal sein. Für mich bedeutet das, nicht jede freie Minute mit To-dos, Handy, Weiterbildung oder Produktivität zu füllen. Ich darf Pause machen, ohne sie mir verdienen zu müssen. Ich darf an die Decke schauen, Musik hören, barfuß durch die Natur laufen, mit Tieren sein, Freunde treffen, lachen, quatschen oder einfach gar nichts tun. Dabei geht es nicht um Aufschieberitis oder darum, Dinge dauerhaft zu vermeiden. Es geht um bewusste, absichtslose Zeit: Momente, in denen ich vorher nicht weiß, was ich machen werde, sondern einfach spüre, was mir gerade guttut. Ich möchte dieses Sommerferiengefühl mit in meinen Alltag nehmen – mitten in einem Montag, im Büro oder im November. Weniger „Ich muss“ und viel mehr „Ich darf“. Weniger Funktionieren, mehr Leben. Weniger Rennen, mehr Genießen. Ich merke immer wieder, wie gut es meinem ganzen System tut, wenn ich bewusst langsamer werde. Wenn ich meine Schultern loslasse, den Kiefer entspanne, tief durchatme und wieder in meinen Körper komme. Die Natur und meine Tiere helfen mir dabei besonders, weil sie mich daran erinnern, dass Leben nicht aus einer endlosen To-do-Liste besteht. Tiere schlafen, wenn sie müde sind, spielen, wenn ihnen danach ist, und genießen einfach den Moment. Und genau diese Energie möchte ich mir immer wieder erlauben. Kleine Inseln von Sommerferiengefühl mitten im Alltag. Ein paar Minuten ohne Handy, ein Spaziergang ohne Ziel, Musik, die ich wirklich höre, ein spontanes Treffen oder einfach eine Runde Nichtstun. Meine Florentine Faultier darf dabei meine beste Freundin sein und mich liebevoll daran erinnern, dass ich nicht ständig leisten, optimieren und funktionieren muss. Meine Florentine erinnert mich daran: Ich bin keine To-do-Liste auf zwei Beinen. Ich darf einfach sein.

  2. 4d ago

    Folge 5: Was, wenn Veränderung nicht schwer sein muss?

    In dieser Folge von Ohmazing Inside Out spreche ich mit der Künstlerin und digitalen Nomadin Sylvia Ember über Veränderung, Mut, Selbstfindung und die Frage, was passiert, wenn wir uns trauen, unseren ganz eigenen Weg zu gehen. Sylvia nimmt uns mit in ihr aktuelles Leben in Indonesien. Sie pendelt zwischen Jakarta und Sumatra, malt dort ihre neue Bildserie und lernt gleichzeitig Surfen. Für mich verkörpert sie auf ganz besondere Weise das Gefühl, überall auf der Welt zu Hause sein zu können und gleichzeitig immer mehr bei sich selbst anzukommen. Ein Blinddarmdurchbruch wurde für sie zu einem Wendepunkt. Plötzlich stellte sie sich die Frage, ob sie mit ihrem bisherigen Leben wirklich glücklich gewesen wäre, wenn es vorbei gewesen wäre.  Wir sprechen darüber, wie schwer es manchmal sein kann, eine alte Identität loszulassen. Sylvia beschreibt diesen Übergang als eine Art Vakuum zwischen einer alten und einer neuen Identität. Gleichzeitig hat sie gelernt, darin nicht nur Angst und Unsicherheit zu sehen, sondern auch die Schönheit des Neuanfangs. Für mich ist eine ihrer wichtigsten Botschaften: Nicht alles, was einmal richtig war, muss für immer richtig bleiben. Manchmal ist etwas einfach „ausgewachsen“. Dann dürfen wir es in Frieden und Liebe loslassen und uns für etwas Neues öffnen. Sylvia erlebt diesen Wandel immer wieder. Orte, Menschen, Beziehungen und Lebensphasen kommen und gehen. Sie beschreibt das als einen ständigen „Stirb-und-Werde-Prozess“. Veränderung ist für sie nicht mehr etwas, gegen das sie ankämpft, sondern ein natürlicher Bestandteil ihres Lebens. Ein besonderer Fokus unseres Gesprächs liegt auf ihrer neuen Bildserie „Dare to Become“ – Trau dich zu werden.Sylvia erzählt, dass sie sich nicht über eine fertige Identität definieren möchte. Für sie bedeutet „to become“, sich immer wieder entwickeln, ausprobieren und neu entdecken zu dürfen. Wir sprechen außerdem über Freude und darüber, wie wichtig es ist, sich selbst mehr zu erlauben. Sylvia beschreibt, wie sie immer wieder Impulsen folgt und ausprobiert, was passiert, wenn sie einfach Ja sagt. Gleichzeitig geht es ihr nicht darum, permanent glücklich zu sein. Auch die dunklen Gefühle, Unsicherheit und Tiefe gehören für sie zum Leben und zur eigenen Transformation. Ihre Kunst ist dabei ein wichtiger Ausdruck dieses Prozesses. Ihre Drachen und Einhörner sind für sie nicht einfach nur Motive, sondern Begleiter, die sie durch unterschiedliche Lebensphasen geführt haben. Sie zeigen, wie aus inneren Prozessen etwas Sichtbares entstehen kann. Sylvia ermutigt deshalb dazu, keine Angst vor der weißen Leinwand zu haben – weder beim Malen noch im Leben. Wir dürfen uns trauen, ins Neue zu springen, ohne das Ergebnis schon zu kennen. Wir dürfen kreativ sein, experimentieren und uns selbst als Gestalter:innen unseres Lebens verstehen. Am Ende bleibt für mich eine zentrale Frage aus unserem Gespräch: Was, wenn Veränderung gar nicht schwer sein muss? Vielleicht müssen wir nicht immer wissen, wer wir sind. Vielleicht dürfen wir uns einfach trauen, zu werden. Website https://sylviaember.art/ Instagram: https://www.instagram.com/sylviaember.art

  3. Aug 17

    Folge 4: Hoppla, hier bin ich

    „Hoppla, hier bin ich! Was, wenn du dich endlich zeigst?“In dieser Folge von „Ohmazing Inside Out“ geht es um Sichtbarkeit – und darum, dass Sichtbarkeit viel mehr ist als Instagram, Reels, Stories oder lauter werden.   Ich lade dich dazu ein, Sichtbarkeit neu zu verstehen: Nicht darum, mehr von sich zu zeigen, sondern darum, aufzuhören, sich selbst unsichtbar zu machen. Viele Frauen haben Wissen, Erfahrung, großartige Ideen und Angebote, halten sich aber trotzdem zurück. Sie warten auf die perfekte Website, das perfekte Angebot, mehr Wissen, den perfekten Körper oder den perfekten Zeitpunkt. Dahinter steckt häufig nicht die Angst vor Sichtbarkeit selbst, sondern die Angst davor, gesehen, bewertet, kritisiert oder abgelehnt zu werden – oder davor, dass es tatsächlich funktionieren könnte. Ich zeige, wie echte Sichtbarkeit inside out entsteht: aus der eigenen Wahrheit, Persönlichkeit und Essenz heraus. Dafür gibt es drei konkrete Schritte. Welche erfährst du in dieser Folge. Die zentrale Botschaft der Folge: Du musst nicht jemand anderes werden, um erfolgreich zu sein. Du darfst einfach du selbst sein. Sichtbarkeit beginnt bei dir – mit deiner Wahrheit, deiner Weisheit und deiner Bereitschaft, dich nicht länger vor dir selbst und den Reaktionen anderer zu verstecken. Und vielleicht ist genau jetzt der Moment, dir selbst die Erlaubnis zu geben: Du darfst losgehen. Du darfst mehr wollen. Du darfst dein eigenes, ganz persönliches „Ohmazing“-Leben erschaffen.

  4. Aug 14

    Folge 3: Die Welt verändern in Nottuln

    Julia Laakmann In der dritten Folge reden wir über die persönliche Geschichte von Julia und ihrem Weg von Überforderung und körperlicher Erschöpfung hin zu mehr Lebensfreude, Selbstverbindung und einem neuen Zuhausegefühl. Julia beschreibt ihren Weg ins Familienunternehmen inkl. inklusive zum körperlichen und psychischen Zusammenbruch. Sie beschreibt diese Phase als eine Art Shutdown. Rückblickend betrachtet Julia diese Krise als wichtigen Wendepunkt. Während einer längeren Auszeit reiste Julia nach Thailand. Auf der Insel Koh Phangan entdeckte sie neue Formen der Körperarbeit. Besonders prägend war für sie die Erfahrung, den eigenen Körper wieder bewusst wahrzunehmen und zu erkennen, wie stark Körper, Geist und Gefühle miteinander verbunden sind. Aus diesen Erfahrungen entwickelte sich ein völlig neues Lebensgefühl. Nach weiteren Reisen und persönlicher Entwicklung kehrte Julia überraschend in ihren Heimatort Nottuln zurück – einen Ort, den sie früher eher verlassen wollte. Heute beschreibt sie dieses Zurückkommen als selbstgewählte Heimkehr. Der eigentliche Wandel habe nicht im Außen, sondern in ihr selbst stattgefunden:  In Nottuln baut Julia inzwischen ihre eigene Tätigkeit auf. Sie unterrichtet Hatha-Yoga, befindet sich in der Ausbildung zur Gestalttherapeutin und bietet 1:1-Begleitungen an. Außerdem organisiert sie Frauenkreise, Kakao-Zeremonien und Workshops rund um das Nervensystem.  Founder of The Flow Studio www.the-flow-studio.de (launching soon) LinkedIn https://www.linkedin.com/in/julia-laakmann/ Instagram https://www.instagram.com/the_flow_studios?igsh=MW9sZzdqdzBudHMzdA%3D%3D&utm_source=qr

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