Zwischen Plan & Panik

Conrad Weiss & Leonie Wahl

Zwischen Plan und Panik ist ein Podcast über das Leben zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig über die Themen, die uns beschäftigen, aber zu selten laut ausgesprochen werden. Wir sind Leo und Conrad, Schwippschwäger und gute Freunde. In unseren Gesprächen verbinden wir persönliche Geschichten mit psychologischen Erkenntnissen und unterschiedlichen Perspektiven. Wir sprechen über Selbstwert, Disziplin, Beziehungen, Einsamkeit, Glaubenssätze, Freiheit, Verantwortung und all die kleinen und großen Fragen des Erwachsenwerdens. Kein Selbsthilfe-Podcast. Keine perfekten Antworten. Sondern ehrliche Gespräche mit Tiefgang, Humor und dem Wunsch, Denkräume zu schaffen. Denn manchmal verändert nicht eine Antwort das Leben - sondern eine bessere Frage.

Episodes

  1. 12h ago ·  Video

    Folge 7: Immer besser, nie genug – Wann Selbstoptimierung ungesund wird

    10.000 Schritte am Tag, genug Protein, perfekter Schlaf, regelmäßiger Sport und am besten noch eine Morgenroutine, die uns produktiver macht. Wir wollen fitter, gesünder und erfolgreicher werden. Aber wann wird aus dem Wunsch, an sich zu arbeiten, eigentlich der Druck, ständig besser sein zu müssen? In dieser Folge sprechen Leo und Conrad über den wachsenden Selbstoptimierungs-Trend und die Frage, warum es uns manchmal so schwerfällt, einfach mit uns selbst zufrieden zu sein. Von Fitness-Trackern und Smartwatches über Longevity-Hypes bis hin zu Ernährungstrends und extremen sportlichen Herausforderungen: Überall begegnen uns neue Möglichkeiten, noch mehr aus uns herauszuholen. Die beiden erzählen von ihren eigenen Erfahrungen mit Sport, Ernährung und Routinen. Conrad spricht darüber, wie ihn seine sportlichen Ziele antreiben, aber auch darüber, wie schnell der innere Kritiker laut wird, wenn er ein paar Tage nicht trainiert. Leo berichtet, warum er manche Gewohnheiten bewusst wieder aufgegeben hat und weshalb selbst gut gemeinte Routinen irgendwann mehr Stress als Freude auslösen können. Gemeinsam fragen sie sich, wie stark soziale Medien und die Fitness- und Gesundheitsindustrie unser Bild von einem guten Leben beeinflussen. Brauchen wir wirklich noch ein Supplement, einen besseren Schlaf-Score oder die nächste Morgenroutine? Und was passiert, wenn wir irgendwann den Zahlen auf unserer Smartwatch mehr vertrauen als unserem eigenen Körpergefühl? Dabei geht es auch um die positiven Seiten der Selbstoptimierung: Disziplin, persönliche Fortschritte und das gute Gefühl, etwas erreicht zu haben. Gleichzeitig diskutieren Leo und Conrad, wann gesunde Gewohnheiten in Druck, Vergleiche und Selbstkritik umschlagen. Warum fühlen wir uns manchmal schlecht, wenn wir einen Tag keinen Sport machen? Und arbeiten wir wirklich an uns selbst, weil wir es wollen – oder weil wir anderen etwas beweisen möchten? Am Ende steht die Frage, wie wir eine gesunde Balance zwischen persönlichen Zielen, Genuss und Zufriedenheit finden können. Wie viel Disziplin tut uns gut? Wann dürfen wir auch mal fünfe gerade sein lassen? Und müssen wir wirklich jeden Bereich unseres Lebens optimieren? Eine Folge für alle, die gerne an sich arbeiten, aber manchmal das Gefühl haben, dass es nie genug ist. Und für alle, die sich schon einmal gefragt haben: Was passiert eigentlich, wenn ich heute einfach mal nichts an mir verbessere?

  2. Oct 9

    Folge 5: Alles erreicht und trotzdem leer? – Wenn Karriere nicht glücklich macht

    Warum so viele erfolgreiche Menschen plötzlich ihren Job hassen - und was das mit Sinn, Status und Erschöpfung zu tun hat... Diese Folge trifft einen Nerv für alle, die sich nach ein paar Jahren im Berufsleben fragen: War das jetzt wirklich alles? Leo und Conrad sprechen über den Moment, in dem gute Karriere-Deals leer wirken, obwohl nach außen alles richtig aussieht. Was auf einer Hochzeitsfeier als lockeres Gespräch beginnt, wird schnell zu einer ehrlichen Analyse: Warum so viele Menschen in ihren 20ern und frühen 30ern nach etwas ganz anderem verlangen - nach mehr Wirksamkeit, mehr Autonomie und vor allem weniger sinnloser Arbeit. Leo beschreibt, wie sich Frust nicht nur durch Überlastung, sondern vor allem durch fehlenden Sinn aufstaut. Conrad ergänzt mit persönlichen Erfahrungen aus Unternehmen, in denen Verantwortung, Lernkurve und Anerkennung nicht zusammenpassen. Ihr erfahrt: warum 90 % der Beschäftigten in Deutschland sich laut Gallup nicht mit ihrer Arbeit identifizierenweshalb Homeoffice, Büropräsenz und Produktivität oft falsch gegeneinander ausgespielt werdenwie Micromanagement, fehlende Entscheidungsfreiheit und schlechtes Gehalt echte Motivation zerstörenwarum Burnout nicht nur von zu viel Arbeit kommt, sondern auch von chronischer Sinnlosigkeitweshalb viele lieber einen Café, eine Kita oder etwas ganz anderes aufmachen würden, wenn sie sich endlich wirksam fühlen könntenLeo und Conrad sprechen auch darüber, wie stark Eltern, Schule und gesellschaftliche Erwartungen unsere Karrierewege prägen - und warum so viele erst Jahre später merken, dass sie nie wirklich gefragt wurden, was sie selbst wollen. Statt bloß über Generation Z, alte Arbeitsmuster oder angeblich faule Mitarbeitende zu urteilen, setzen die beiden auf eine andere Perspektive: mehr Kommunikation, mehr Verständnis und mehr Raum für echte Selbstwirksamkeit. Besonders stark: der praktische Tipp, ein kleines Tagebuch über die Momente zu führen, in denen ihr euch lebendig, nützlich und leicht fühlt. Genau dort liegt oft der Hinweis darauf, was euch im Job und im Leben wirklich erfüllt. Perfekt für alle, die gerade beruflich feststecken, sich nach mehr Sinn sehnen oder wissen wollen, warum die nächste Gehaltserhöhung nicht automatisch die richtige Antwort ist.

  3. Sep 25

    Folge 4: Hustlen mit Sinn – Warum Erfolg sich trotzdem leer anfühlen kann

    Burnout ist nicht die einzige Erschöpfungskrise. Wenn du dich bei der Arbeit ausgelaugt, festgefahren oder seltsam leer fühlst, zeigt dieses Gespräch, warum chronische Unterforderung und fehlender Sinn genauso zermürbend sein können wie Überarbeitung. Ein Muss für alle, die vermuten: Das Problem ist nicht zu viel Arbeit, sondern zu wenig Bedeutung. Leo und Conrad sprechen über die oft übersehene Epidemie des Bore-outs – und darüber, warum viele Teams „zu wenig zu tun“ mit dem eigentlichen Problem verwechseln: zu wenig Wirkung, zu wenig Verantwortung und zu wenig Sinn. Sie zeigen, wie Arbeit früher mit Sicherheit, Wiederaufbau und Identität verbunden war und warum diese Denkweise bis heute beeinflusst, wie verschiedene Generationen Ehrgeiz, Faulheit und Belastbarkeit bewerten. In dieser Folge erfährst du: warum Burnout und Bore-out zu einer ähnlichen Form der Erschöpfung führen könnenwie Unternehmen durch Meetings, Verzögerungen und fehlende Gestaltungsmöglichkeiten eine „goldene Käfig“-Situation schaffenwarum ein voller Kalender trotzdem demotivieren und sogar depressive Gefühle verstärken kannwie sich die Bedeutung von Arbeit über Generationen hinweg verändert hatwas wirklich hilft, wenn sich eine berufliche Rolle sinnlos, unsichtbar oder ungenutzt anfühltLeo teilt anschauliche Erfahrungen aus seinen eigenen Jobs: die Frustration, mehr Verantwortung übernehmen zu wollen, die Realität von anspruchsvoller Arbeit ohne ausreichende Anerkennung und den Moment, in dem er erkannte, dass auch ein gutes Gehalt kein kaputtes Gefühl für Fairness oder Wirksamkeit reparieren kann. Conrad ordnet diese Erfahrungen in einen größeren Zusammenhang ein: eine Gesellschaft, die Überarbeitung stärker anerkennt als Unterforderung, Unternehmen, die ihre Arbeitskultur unterschätzen, und einen Arbeitsmarkt, auf dem Menschen zunehmend mehr als nur ein Gehalt brauchen. Die Folge geht dabei über die Diagnose hinaus und beschäftigt sich auch mit möglichen Lösungen. Die Antwort lautet nicht einfach „weniger arbeiten“ oder „härter arbeiten“. Es geht darum, Wirksamkeit zurückzugewinnen – also das Gefühl, dass die eigene Arbeit etwas bewirkt, Dinge voranbringt und einen Grund gibt, sich zu engagieren. Fehlt dieses Gefühl, verlieren Unternehmen Motivation, Menschen erschöpfen auf unterschiedliche Weise und die Produktivität sinkt unbemerkt. Diese Folge ist besonders relevant für alle, die ihre berufliche Situation hinterfragen, Teams führen, jüngere Mitarbeitende besser verstehen oder herausfinden möchten, warum sich „Erfolg“ trotzdem leer anfühlen kann. Wenn sich Arbeit schwer, sinnlos oder seltsam erschöpfend anfühlt, gibt dir dieses Gespräch die richtigen Worte, neue Perspektiven und einen möglichen Weg nach vorn.

  4. Sep 11

    Folge 3: Toxic Positivity - Warum wir Gefühle lieber schönreden, statt sie zu fühlen

    Good Vibes Only ist ein emotionales Hausverbot. Dieser Satz trifft mitten ins Herz einer Debatte, die überall mitschwingt – auf LinkedIn, in Unternehmen, in Freundschaften und sogar in der Art, wie wir mit Trauer, Frust und Überforderung umgehen. Leo nimmt kein Blatt vor den Mund und zerlegt die Logik hinter toxischer Positivität: das schnelle Weglächeln von Schmerz, das sofortige Reframing in ein „Learning“ und die gefährliche Tendenz, echte Gefühle zu übergehen, bevor sie überhaupt gefühlt wurden. Statt billiger Kalendersprüche geht es um etwas viel Wichtigeres: Emotionen auszuhalten, Grenzen zu respektieren und zu verstehen, warum echte Entwicklung oft erst dann beginnt, wenn es unangenehm wird. In dieser Folge erfahrt ihr: warum „Es wird schon wieder“ in manchen Momenten nicht tröstet, sondern verletztwas stattdessen wirklich helfen kannwarum Resilienz nicht bedeutet, einfach durchzuziehenwie gesundes Reframing von toxischem Wegschieben zu unterscheiden istweshalb Dankbarkeit, Meditation und Selbstoptimierung nicht als Pflichtprogramm funktionierenwarum echte emotionale Reife mit Ehrlichkeit beginnt Besonders stark wird die Folge dort, wo der Unterschied zwischen gesundem Reframing und toxischem Wegschieben herausgearbeitet wird. Es geht nicht darum, negativ zu sein – sondern ehrlich. Nicht darum, im Schmerz zu baden – sondern ihn ernst zu nehmen, damit er dich nicht im Hintergrund weiter steuert. Perfekt für alle, die genug haben von künstlicher Positivität, plakativen Mindset-Sätzen und dem Druck, immer „gut drauf“ sein zu müssen. Wenn du wissen willst, wie echte emotionale Reife aussieht, solltest du diese Folge nicht verpassen.

  5. Aug 28

    Folge 2: Ist Selbstliebe nur Egoismus mit gutem Marketing?

    Selbstliebe ist nicht immer Selbstliebe - manchmal ist sie nur Egoismus mit besserem Branding. Leo und Conrad nehmen in dieser Folge die Social-Media-Parole auseinander, dass du dich erst komplett lieben musst, bevor du gut leben, lieben oder wachsen kannst. Die eigentliche Frage: Wann ist „Ich höre auf mich selbst" gesunde Selbstfürsorge - und wann nur eine schicke Ausrede? Und wann sogar Selbstzentrierung? Leo startet mit einem echten Dilemma: Familie in der Stadt, wenig Energie, schlechtes Gewissen beim Absagen. Daraus entwickelt sich ein ehrliches Gespräch über Grenzen, Pflichtbewusstsein und die Frage, wie man sich treu bleibt, ohne andere einfach hängen zu lassen. Statt kalter Theorie bekommt ihr einen Vorschlag für konkrete Kriterien, wie man solche Entscheidungen im Alltag wirklich prüft. Ihr entdeckt, warum Selbstliebe für die beiden eher nach Selbstakzeptanz, Selbstfürsorge, Selbstvertrauen und Selbstmitgefühl klingt. Warum „sich gut fühlen" nicht automatisch „das Richtige tun" bedeutet. Und weshalb echte Selbstliebe oft genau dort beginnt, wo es unbequem wird - beim Sport, bei der Spülmaschine, beim schwierigen Gespräch oder beim ehrlichen Nein. Conrad bringt dafür den systemischen Blick rein: Was macht eure Entscheidung mit Partner, Familie, Freundeskreis oder der Community? Wann wird Selbstfürsorge zu Selbstzentrierung? Und wie erkennt man, ob man sich gerade wirklich schützt oder nur vor Verantwortung davonläuft? Gemeinsam ziehen die beiden eine klare Linie zwischen gesunder Abgrenzung, People-Pleasing, Hedonismus und dem Wunsch, es allen recht zu machen. Perfekt für dich, wenn du dich oft zwischen Grenzen setzen und schlechtem Gewissen zerreibst, mit „Self-Love" auf Social Media nichts mehr anfangen kannst oder einfach wissen willst, wie ehrliche Selbstfürsorge im echten Leben aussieht. Diese Folge liefert keine perfekte Antwort, aber ziemlich gute Fragen - und genau die können dein Denken über dich selbst verändern.

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Zwischen Plan und Panik ist ein Podcast über das Leben zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig über die Themen, die uns beschäftigen, aber zu selten laut ausgesprochen werden. Wir sind Leo und Conrad, Schwippschwäger und gute Freunde. In unseren Gesprächen verbinden wir persönliche Geschichten mit psychologischen Erkenntnissen und unterschiedlichen Perspektiven. Wir sprechen über Selbstwert, Disziplin, Beziehungen, Einsamkeit, Glaubenssätze, Freiheit, Verantwortung und all die kleinen und großen Fragen des Erwachsenwerdens. Kein Selbsthilfe-Podcast. Keine perfekten Antworten. Sondern ehrliche Gespräche mit Tiefgang, Humor und dem Wunsch, Denkräume zu schaffen. Denn manchmal verändert nicht eine Antwort das Leben - sondern eine bessere Frage.