Mama, ich will nicht in die Schule! Schulangst, Lernstress & Mobbing – Hilfe für Eltern mit Gerda Arldt

Gerda Arldt

Mama, ich will nicht in die Schule! Wenn dein Kind morgens sagt: „Ich will nicht in die Schule.", bricht vielen Müttern das Herz. Sie machen sich Sorgen, suchen nach Antworten und fragen sich immer wieder: „Was steckt wirklich dahinter und wie kann ich meinem Kind helfen?" Genau darum geht es in diesem Podcast. Ich bin Gerda Arldt – zertifizierte Lerntherapeutin, systemischer Coach, Hypnosetherapeutin, psychologische Beraterin und Mutter von vier Kindern. Seit über 25 Jahren begleite ich, auch in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, Kinder und Familien, die mit Schulangst, Schulverweigerung und Schulstress leben. Schulangst hat viele Gesichter: Trennungsangst, Leistungsangst, Lernstress, Prüfungsangst, soziale Ängste, Mobbing oder andere Ursachen. In jeder Folge schauen wir gemeinsam hinter das Verhalten deines Kindes, verständlich, fachlich fundiert und ohne Schuldzuweisungen. Du erhältst keine schnellen Patentrezepte. Stattdessen gewinnst du neue Perspektiven, die dir helfen, dein Kind besser zu verstehen und den nächsten Schritt mit mehr Sicherheit und Vertrauen zu gehen. Denn manchmal beginnt Veränderung nicht mit einer neuen Lösung, sondern mit einem neuen Blick. Es wird leichter. Versprochen.

  1. 3h ago

    Folge 17: Schweigen in der Schule: selektiver Mutismus oder Autismus? Den Unterschied verstehen

    Folge 17: Schweigen in der Schule: selektiver Mutismus oder Autismus? Den Unterschied verstehen Kurzbeschreibung (Vorschau, 1–2 Sätze) Dasselbe Schweigen kann zwei ganz unterschiedliche Geschichten erzählen. In dieser Folge geht es darum, wie sich selektiver Mutismus und Autismus-Spektrum ähneln – und wo der entscheidende Unterschied liegt. Ausführliche Beschreibung Zwei Kinder sitzen still im Klassenzimmer. Beide sprechen nicht. Beide meiden den Blickkontakt. Von außen sieht das gleich aus. Aber bei dem einen Kind blockiert Angst das Sprechen – bei dem anderen ist die soziale Kommunikation selbst anders organisiert. Diese Unterscheidung entscheidet darüber, welche Unterstützung tatsächlich hilft. Die Folge zeigt, worauf du achten kannst, ohne selbst eine Diagnose stellen zu müssen – und warum es sich lohnt, genau hinzusehen, statt schnell einzuordnen. Darum geht es in dieser Folge: ●      Warum gleiches Verhalten unterschiedliche Ursachen haben kann ●      Woran du Unterschiede im Alltag bemerken kannst ●      Warum eine falsche Einordnung Jahre kosten kann ●      Was du als Mutter beobachten kannst – und was Sache der Fachleute ist Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: akademie@gerda-arldt.de Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e   Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026.   Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. Wissenschaftliche Quellen Muris, P. & Ollendick, T. H. (2021) „Selective Mutism and Its Relations to Social Anxiety Disorder and Autism Spectrum Disorder." Clinical Child and Family Psychology Review, 24(2), 294–325. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8131304/ Steffenburg, H. et al. (2018) „Children with autism spectrum disorders and selective mutism." Neuropsychiatric Disease and Treatment, 14, 1163–1169. Retrospektive Studie (n = 97) zum Anteil zusätzlicher Autismus-Diagnosen bei Kindern mit selektivem Mutismus. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29765220/ Sharkey, L. & McNicholas, F. (2012) „Selective Mutism: A prevalence study of primary school children in the Republic of Ireland." Erhebungsgebiet 10.927 Kinder, Prävalenz 0,18 %. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30199980/ Cholemkery, H. et al. (2014) „Can Autism Spectrum Disorders and Social Anxiety Disorders be Differentiated by the Social Responsiveness Scale?" Journal of Autism and Developmental Disorders, 44(5), 1168–1182. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24682652/ www.gerda-arldt.de

  2. 1d ago

    Folge 16: Mein Kind spricht in der Schule nicht – selektiven Mutismus erkennen und verstehen

    Folge 16 – „Warum spricht mein Kind hier nicht?" – Selektiven Mutismus verstehen Kurzbeschreibung (Vorschau, 1–2 Sätze) Zu Hause redet dein Kind ohne Punkt und Komma. In der Schule sagt es kein einziges Wort. Das ist keine Sturheit und keine Schüchternheit, die sich auswächst – es kann selektiver Mutismus sein. Ausführliche Beschreibung Selektiver Mutismus wird häufig missverstanden. Das Kind kann sprechen, es will auch sprechen – aber in bestimmten Situationen gelingt es nicht. Für Außenstehende sieht das oft aus wie Trotz, Desinteresse oder besondere Schüchternheit. Für das Kind ist es ein Zustand, aus dem es allein nicht herauskommt. Diese Folge erklärt, wie du selektiven Mutismus von normaler Zurückhaltung unterscheidest, warum gut gemeinter Druck ihn verstärken kann und was Kinder in diesen Situationen wirklich brauchen. Und sie räumt mit einem Satz auf, den viele Eltern hören: „Das legt sich schon." Denn je früher ein Kind die Erfahrung macht, dass es nicht sprechen muss, um dazuzugehören, desto eher findet es seine Stimme wieder. Darum geht es in dieser Folge: •    Der Unterschied zwischen Schüchternheit und selektivem Mutismus •    Warum Aufforderungen wie „Sag doch mal etwas" nicht helfen •    Was Lehrkräfte und Geschwister wissen sollten •    Wann es sinnvoll ist, Unterstützung zu holen Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: akademie@gerda-arldt.de Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. Wissenschaftliche Quellen Driessen, J., Blom, J. D., Muris, P. et al. (2020) „Anxiety in Children with Selective Mutism: A Meta-analysis." Child Psychiatry & Human Development. Metaanalyse aus 22 Studien (N = 837): 80 % der Kinder mit selektivem Mutismus hatten zusätzlich eine Angststörung, in 69 % der Fälle eine soziale Phobie. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31650460/ Klein, E. R. et al. (2023) „An Updated Characterization of Childhood Selective Mutism: Exploring Clinical Features, Treatment Utilization, and School Services." Zwischen dem Beginn der Schwierigkeiten und der Diagnose lagen im Durchschnitt etwa zwei Jahre. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37650960/ Kleinheinrich, J. & Vogel, F. (2025) „What Can We Learn from the Previous Research on the Symptoms of Selective Mutism? A Systematic Review." Behavioral Sciences. Aktuelle Übersichtsarbeit: Nicht-Sprechen ist zwar das einzige diagnostische Kriterium, bildet aber nicht die ganze Bandbreite der Schwierigkeiten dieser Kinder ab. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC12649584/ Muris, P. & Ollendick, T. H. (2021) „Current Challenges in the Diagnosis and Management of Selective Mutism in Children." Psychology Research and Behavior Management. Übersicht zu Diagnostik, Fragebogenverfahren und verhaltenstherapeutischen Behandlungsansätzen. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7896755/   www.gerda-arldt.de

  3. 2d ago

    Folge 15: Wovor hat mein Kind wirklich Angst? Spezifische Ängste und Phobien bei Kindern verstehen

    FOLGE 15 „Ich gehe nicht in die Schule!" – aber wovor hat mein Kind eigentlich Angst? Kurzbeschreibung Wenn dein Kind sagt „Ich gehe nicht in die Schule", klingt das nach Schulangst. Manchmal steckt aber etwas ganz anderes dahinter – eine konkrete Angst vor einer bestimmten Situation, einem Fach, einem Weg oder einem Menschen. Ausführliche Beschreibung Schule ist kein einzelner Ort. Sie besteht aus vielen Situationen: dem Schulweg, dem Klassenzimmer, der Pause, der Toilette, dem Sportunterricht, dem Aufgerufenwerden. Ein Kind, das „die Schule" ablehnt, hat manchmal in Wirklichkeit vor einem einzigen dieser Bausteine Angst – und kann das nur nicht in Worte fassen. In dieser Folge geht es darum, den Unterschied zwischen einer allgemeinen Schulangst und einer spezifischen Angst zu erkennen. Denn beide sehen von außen gleich aus – aber sie brauchen völlig unterschiedliche Unterstützung. Du erfährst, warum genaues Beobachten in dieser Situation mehr wert ist als jede schnelle Erklärung, und wie du deinem Kind näherkommst, ohne es auszufragen. Darum geht es in dieser Folge: •    Warum „Ich will nicht in die Schule" selten die ganze Wahrheit ist •    Wie du herausfindest, welche konkrete Situation die Angst auslöst •    Warum die genaue Beobachtung wertvoller ist als jede schnelle Erklärung •    Was du tun kannst, ohne dein Kind auszufragen Links Mehr von mir: Website: www.gerda-arldt.de Newsletter: www.gerda-arldt.de/newsletter Kontakt: akademie@gerda-arldt.de Coaching und persönliche Begleitung: über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community für Mütter: https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Bald neu: Schulheroes – die App für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren, mit der kleinen Begleitfigur SOHLUU. Raum zum Atmen. Zeit zum Wachsen. Geplanter Start: September/Oktober 2026. Gerda Arldt ist Lerntherapeutin mit über 25 Jahren Erfahrung, eingetragen beim Jugendamt, hat über 1.000 Kinder begleitet und ist selbst Mutter von vier Kindern. Wissenschaftliche Quellen Kim, K.-M. et al. (2010) „The prevalence of specific phobia and associated co-morbid features in children and adolescents." Journal of Anxiety Disorders. Untersuchung an 2.673 Kindern und Jugendlichen; Ein-Jahres-Prävalenz spezifischer Phobien von 7,9 %. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20439148/ Essau, C. A. et al. (1998) – Bremer Jugendstudie „Häufigkeit und Komorbidität psychischer Störungen bei Jugendlichen." Zeitschrift für Klinische Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie, 46, 105–124. Deutsche Stichprobe, Lebenszeitprävalenz spezifischer Phobien 3,5 %. Kein freier Link verfügbar (deutschsprachige Fachzeitschrift, nicht in PubMed indexiert). Der Wert wird sekundär von Kim et al. (2010) bestätigt.

  4. 3d ago

    Folge 14: Panikattacke beim Kind – was Eltern im Moment selbst tun können, ohne die Angst zu verstärken

    Folge 14: Panikattacke beim Kind – was Eltern im Moment selbst tun können, ohne die Angst zu verstärken  Was kann ich tun, wenn mein Kind eine Panikattacke bekommt? Kurzbeschreibung (für Player, Social Media, Feed) Dein Kind steht vor dir, bekommt schlecht Luft, weint, sagt "Mama, ich kann das nicht!" – was jetzt? Diese Folge gibt dir konkrete, sofort umsetzbare Schritte für den akuten Moment einer Panikattacke: was du sagst, was du besser nicht sagst, wie Grounding funktioniert – und warum du die Panik deines Kindes nicht "wegmachen" musst, um zu helfen. Ausführliche Beschreibung Direkt im Anschluss an Folge 13 wird es hier praktisch: Gerda führt Schritt für Schritt durch den akuten Moment einer Panikattacke  von der ersten Sicherheitsfrage (wann muss medizinisch abgeklärt werden?) über kurze, ruhige Sätze wie "Ich bin da" und "Dein Körper macht gerade ganz starken Alarm" bis hin zu Grounding-Übungen, mit denen die Aufmerksamkeit zurück ins Hier und Jetzt geholt wird. Ausdrücklich thematisiert wird auch, warum der gut gemeinte Satz "Atme!" ein Kind manchmal zusätzlich verunsichert, und warum neue Strategien am besten geübt werden, wenn das Kind ruhig ist  nicht mitten in der Attacke. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der sogenannten Rückversicherungsschleife: Wenn ein Kind immer wieder fragt ("Aber wirklich?", "Ganz sicher?") und Mütter immer wieder beruhigen, kann sich Sicherheit dauerhaft nur "von außen" anfühlen. Die Folge zeigt, wie Mütter diese Schleife langsam verändern können, ohne das Kind mit seiner Angst allein zu lassen. Ergänzt wird das um die schulische Perspektive  einen vorher vereinbarten Plan für Panik in der Schule, orientiert an der AACAP-Empfehlung eines abgestimmten Rückkehrplans sowie um einen eigenen, offenen Abschnitt für Mütter, die selbst Panikattacken kennen. Was du in dieser Folge mitnimmst ●      Der erste Schritt im Akutfall: Sicherheit prüfen, dann ruhig und wenig sprechen ●      Warum "Atme!" nicht immer der richtige Satz ist – und was stattdessen hilft ●      Grounding-Übungen für den Moment der Panik (z. B. "5-4-3-2-1") ●      Wie eine Rückversicherungsschleife entsteht – und wie du sie langsam auflöst ●      Warum ein vorher vereinbarter Plan für die Schule wichtig ist, wenn Panik wiederkehrt ●      Was du tun kannst, wenn du selbst mit Panik kämpfst, während dein Kind gerade eine Attacke hat Zentrale Gedanken aus der Folge Dein Kind soll lernen: Ich kann Angst bekommen und ich kann damit umgehen.   Du musst die Panik deines Kindes nicht wegmachen.   Mama war da, aber ich habe es selbst geschafft.   Hilfst du deinem Kind gerade, die Angst zu bewältigen  oder hilfst du ihm ungewollt dabei, die Angst zu vermeiden?   Dein Ziel ist nicht: „Mein Kind darf nie wieder Angst bekommen." Dein Ziel ist: „Mein Kind darf lernen, dass Angst kommen kann  und dass es trotzdem handlungsfähig bleibt."   Links & Kontakt Website www.gerda-arldt.de Kontakt akademie@gerda-arldt.de Newsletter www.gerda-arldt.de/newsletter Coaching / persönliche Begleitung Über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community  https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Wissenschaftliche Quellen (für die Shownotes) Diagnostik-Balance-Regel: Studiendetails, Stichprobengrößen und Methodik stehen bewusst nur hier – nicht im gesprochenen Folgentext. AACAP — „Facts for Families: School Refusal" (American Academy of Child and Adolescent Psychiatry) Offizielle Elterninformation der AACAP zu Schulverweigerung. Empfiehlt bei wiederkehrenden Schwierigkeiten einen abgestimmten, gemeinsam von Familie, Kind, Schule und Fachpersonen entwickelten Plan mit schrittweiser Rückkehr (z. B. verkürzte Schultage, feste Ansprechpersonen), statt eine sofortige vollständige Rückkehr zu erzwingen. Grundlage für die Aussage der Folge, dass Schulverweigerung einen abgestimmten Plan zwischen allen Beteiligten braucht. https://www.aacap.org/AACAP/Families_and_Youth/Facts_for_Families/FFF-Guide/School-Refusal-007.aspx AACAP — „Practice Parameter for the Assessment and Treatment of Children and Adolescents With Anxiety Disorders" (2007) Offizielle Behandlungsleitlinie der AACAP zu Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen. Nennt kognitive Verhaltenstherapie sowie – je nach Schweregrad – auch medikamentöse Behandlung als mögliche Bestandteile eines multimodalen Behandlungsplans. Grundlage für die Aussage der Folge, dass eine diagnostizierte Panikstörung behandelbar ist und welche Bausteine eine Behandlung enthalten kann. https://www.aacap.org/App_Themes/AACAP/docs/practice_parameters/JAACAP_Anxiety_2007.pdf

  5. 4d ago

    Folge 13: Panikattacken bei Kindern erkennen – was im Körper wirklich passiert und was jetzt hilft

    Folge 13: Panikattacken bei Kindern erkennen – was im Körper wirklich passiert und was jetzt hilft „Ich bekomme keine Luft." „Ich glaube, ich sterbe." Wenn Kinder das sagen, ist das kein Drama, sondern kann eine Panikattacke sein – der Körper schaltet auf Alarm, obwohl keine reale Gefahr besteht. Diese Folge erklärt kindgerecht, was im Körper passiert, wie sich eine einzelne Panikattacke von einer Panikstörung unterscheidet – und was ein Kind aus der Erfahrung über seinen eigenen Körper lernen kann. Ausführliche Beschreibung Folge 13 nimmt die Perspektive des Kindes ein: Herzrasen, veränderte Atmung, Schwindel, Kribbeln – und Gedanken wie „Ich verliere die Kontrolle" oder „Ich sterbe". Gerda erklärt mit dem Bild einer körpereigenen Alarmanlage, warum diese Reaktion grundsätzlich sinnvoll, aber manchmal überempfindlich ist, und warum der Satz "Das ist doch nur Angst" Kindern in diesem Moment nicht hilft – die körperlichen Symptome sind real, auch wenn keine akute Gefahr besteht. Gleichzeitig macht die Folge deutlich: Bei erstmaliger, starker oder unklarer Symptomatik (Atemnot, Brustschmerzen, Ohnmacht) muss zunächst medizinisch abgeklärt werden, was dahintersteckt. Ein zentraler Baustein der Folge ist die Unterscheidung zwischen einer einzelnen Panikattacke und einer Panikstörung: Eine Attacke ist zunächst ein Ereignis, das nicht automatisch eine Störung bedeutet – erst wiederkehrende, unerwartete Attacken mit anhaltender Angst vor der nächsten Attacke und deutlicher Verhaltensänderung gelten als eigenes Muster. Am Beispiel des Jungen Tom, dessen Mutter selbst Panikattacken kennt, zeigt die Folge, wie aus einer beruhigenden Mutter-Kind-Dynamik langfristig auch die Botschaft "Ich schaffe das nur, wenn Mama da ist" werden kann – und leitet damit direkt zu Folge 14 über, die zeigt, wie Mütter im akuten Moment reagieren können, ohne diese Abhängigkeit zu verstärken. Was du in dieser Folge mitnimmst ●      Was im Körper eines Kindes während einer Panikattacke tatsächlich passiert – erklärt über das Bild der Alarmanlage ●      Der wichtige Unterschied: einmalige Panikattacke vs. Panikstörung ●      Warum "Das ist doch nur Angst" nicht hilft – und was stattdessen wichtig ist ●      Wann körperliche Symptome zuerst medizinisch abgeklärt werden müssen ●      Wie ein Kind aus einer Panikerfahrung entweder Angst vor dem eigenen Körper oder Selbstwirksamkeit lernen kann Zentrale Gedanken aus der Folge Ein gefährliches Körpergefühl ist nicht automatisch eine gefährliche Situation.   Eine Panikattacke ist nicht automatisch eine Panikstörung.   Mein Körper ist nicht mein Feind. Ein Körpergefühl ist nicht automatisch eine Gefahr.    Wenn dein Kind Angst vor seinem eigenen Körper bekommt, hilf ihm nicht nur, die Angst auszuhalten hilf ihm zu verstehen, was sein Körper gerade versucht zu tun.   Links & Kontakt Website www.gerda-arldt.de Kontakt akademie@gerda-arldt.de Newsletter www.gerda-arldt.de/newsletter Coaching / persönliche Begleitung Über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community  https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Wissenschaftliche Quellen (für die Shownotes) Diagnostik-Balance-Regel: Studiendetails, Stichprobengrößen und Methodik stehen bewusst nur hier – nicht im gesprochenen Folgentext. Essau, C. A., Conradt, J. & Petermann, F. (1999) — Bremer Jugendstudie / Bremer Adolescent Study: „Frequency of panic attacks and panic disorder in adolescents" Befragung von 1.035 Jugendlichen aus 36 Schulen im Raum Bremen (DSM-IV-Kriterien, computerunterstütztes Interview). Ergebnis: 18 % der Jugendlichen berichteten mindestens eine Panikattacke im Leben, während eine ausgeprägte Panikstörung mit 0,5 % deutlich seltener war – genau die Unterscheidung, die im gesprochenen Teil der Folge nur sprachlich ("kommt deutlich häufiger vor als eine ausgeprägte, wiederkehrende Panikstörung"), hier aber mit den konkreten Zahlen wiedergegeben wird. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9989346/ Hinweis: Produktionsnotizen zu dieser Folge ●      SEO-Titel final gesetzt und mit Kapitel 7 der Wissensdatenbank (Stand 17.08.2026) abgeglichen – nicht mehr offen. ●      CTA in dieser Folge ist einheitlich CTA 4 (kostenlose Community) – wie bei Folge 12 und 14 am 12.08.2026 vereinheitlicht und von Gerda bestätigt. ●      Bremer Adolescent Study jetzt mit echter, verifizierter PubMed-Quelle hinterlegt (zuvor nur als Studienname ohne Link dokumentiert). ●      Hinweis zur Anschlussfrage im Ausblick: Der gesprochene Text kündigt für "die nächste Folge" das Thema "Angst vor der Angst" an. Laut Quellenverzeichnis (Quelle 8/9) wurde dieses Thema letztlich in Folge 15 behandelt, während Folge 14 den praktischen Akutfall in den Mittelpunkt stellt. Inhaltlich passt der Ausblick trotzdem, da Folge 14 die unmittelbare Fortsetzung ist – falls gewünscht, kann der Übergangssatz im Skript noch geschärft werden. ●      Flenski-Community-Link (CTA 4) ist oben bereits mit dem am 17.08.2026 bestätigten Link eingesetzt. Gerda Arldt Akademie  │  akademie@gerda-arldt.de

  6. 5d ago

    Folge 12: Generalisierte Angst bei Kindern erkennen - wenn Sorgen nie aufhören und was das mit Schulangst zu tun hat.

    Folge 12: Generalisierte Angst bei Kindern erkennen – wenn Sorgen nie aufhören und was das mit Schulangst zu tun hat Was ist, wenn dein Kind sich nicht nur vor einer Sache fürchtet, sondern sich um fast alles sorgt – die Schule, die Leistung, dich, die Zukunft? In dieser Folge geht es um generalisierte Angst bei Kindern: um das Muster hinter der Angst, um die Frage, ob Sorgen erblich sein können – und warum "Schuld" das falsche Wort ist. Keine Diagnose, aber eine neue Brille für dich als Mutter. Ausführliche Beschreibung In den bisherigen Folgen ging es oft um einzelne Auslöser von Angst – Trennung, Bewertung, konkrete Situationen. Folge 12 öffnet den Blick für Kinder, bei denen die Sorge nicht bei einem Thema bleibt, sondern ständig wandert: von der Schule zur Gesundheit, von der Familie zur Zukunft, von einem Fehler zum nächsten. Gerda beschreibt dieses Muster anhand des Bildes einer "Sorgenmaschine" im Kopf des Kindes und erklärt, wodurch sich eine generalisierte Angst von normaler, gelegentlicher Sorge unterscheidet: anhaltende, schwer kontrollierbare Sorgen, die mehrere Lebensbereiche betreffen und den Alltag spürbar beeinträchtigen. Am Beispiel des zehnjährigen Jonas zeigt die Folge, wie leicht ein solches Muster zunächst als "Matheproblem" oder klassische Schulangst missverstanden werden kann – und wie sich der Blick verändert, sobald sichtbar wird, dass die Angst größer ist als der ursprüngliche Auslöser. Ein eigener Abschnitt widmet sich der Sorge vieler Mütter, ob Angst "vererbt" werden kann: Gerda ordnet familiäre Häufung ein, ohne Schuld zuzuweisen, und macht deutlich, dass Muster – anders als Veranlagung – veränderbar sind. Die Folge endet mit vier konkreten Beobachtungsfragen, die Mütter mit nach Hause nehmen können, auch ganz ohne Diagnose. Was du in dieser Folge mitnimmst ●      Der Unterschied zwischen normaler Sorge und einem Sorgenmuster, das den Alltag bestimmt ●      Vier Beobachtungsfragen für zu Hause – ohne dass du selbst diagnostizieren musst ●      Warum "Du bist nicht schuld" mehr ist als ein tröstender Satz ●      Wie aus "Wovor hat mein Kind Angst?" die Frage "Wie sieht das Sorgenmuster meines Kindes aus?" wird ●      Was du tun kannst, wenn dein Kind bereits eine Diagnose "generalisierte Angststörung" hat Zentrale Gedanken aus der Folge Wir fragen nicht mehr nur: „Wovor hat mein Kind Angst?" Wir fragen: „Wie sieht das Sorgenmuster meines Kindes aus?"   Generalisierte Angst ist nicht die Erklärung für Schulverweigerung. Aber sie kann ein Teil der Geschichte sein. Ein weiterer Stein in unserem Mosaik.   Du bist nicht schuld.   Angst darf da sein, ohne dass sie jedes Mal entscheidet, was wir tun.   Links & Kontakt Website www.gerda-arldt.de Kontakt akademie@gerda-arldt.de Newsletter www.gerda-arldt.de/newsletter Coaching / persönliche Begleitung Über das Kontaktformular auf www.gerda-arldt.de Kostenlose Community:  https://app.gerda-arldt.de/akademie-arldt/auth/join/355504ba7073166ad25703bd46dc422e Wissenschaftliche Quellen (für die Shownotes) Diagnostik-Balance-Regel: Studiendetails, Stichprobengrößen und Methodik stehen bewusst nur hier – nicht im gesprochenen Folgentext. Finning, K. et al. — „The association between anxiety and poor attendance at school – a systematic review" Systematische Übersichtsarbeit (11 Studien aus sechs Ländern) zum Zusammenhang zwischen Angst und schulischer Fehlzeit. Sie findet Zusammenhänge zwischen Schulverweigerung und Trennungsangst, generalisierter Angst und sozialer Angst sowie einfachen Phobien – bei gleichzeitig uneinheitlicher Studienlage, die keine einfache Prozentangabe erlaubt. Genau diese Vorsicht greift die Folge auf, wenn sie betont: Generalisierte Angst erklärt Schulverweigerung nicht allein. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32677217/

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Mama, ich will nicht in die Schule! Wenn dein Kind morgens sagt: „Ich will nicht in die Schule.", bricht vielen Müttern das Herz. Sie machen sich Sorgen, suchen nach Antworten und fragen sich immer wieder: „Was steckt wirklich dahinter und wie kann ich meinem Kind helfen?" Genau darum geht es in diesem Podcast. Ich bin Gerda Arldt – zertifizierte Lerntherapeutin, systemischer Coach, Hypnosetherapeutin, psychologische Beraterin und Mutter von vier Kindern. Seit über 25 Jahren begleite ich, auch in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, Kinder und Familien, die mit Schulangst, Schulverweigerung und Schulstress leben. Schulangst hat viele Gesichter: Trennungsangst, Leistungsangst, Lernstress, Prüfungsangst, soziale Ängste, Mobbing oder andere Ursachen. In jeder Folge schauen wir gemeinsam hinter das Verhalten deines Kindes, verständlich, fachlich fundiert und ohne Schuldzuweisungen. Du erhältst keine schnellen Patentrezepte. Stattdessen gewinnst du neue Perspektiven, die dir helfen, dein Kind besser zu verstehen und den nächsten Schritt mit mehr Sicherheit und Vertrauen zu gehen. Denn manchmal beginnt Veränderung nicht mit einer neuen Lösung, sondern mit einem neuen Blick. Es wird leichter. Versprochen.