Der Akademiker und der Hauptschüler

Dennis Grewe, Martin Jäger

Der Akademiker und der Hauptschüler ist ein wöchentlicher Podcast über Wirtschaft, Karriere, künstliche Intelligenz und Gesellschaft in Deutschland. Dennis Grewe, Professor für Distributed Systems an der Hochschule Esslingen, und Martin Jäger, Unternehmer (huntercoach.de), bringen zwei unterschiedliche Lebenswege und Perspektiven zusammen: akademisch und praxisnah, reflektiert und direkt. Bleib neugierig, bleib am Ball. Wichtiger Hinweis: Alle Inhalte, Meinungen und Ratschläge in diesem Podcast sind ausschließlich die persönlichen Ansichten der Hosts Dennis Grewe und Martin Jäger. Sie spiegeln nicht die offiziellen Positionen der Institutionen oder Arbeitgeber wider, mit denen die Hosts verbunden sind, und ersetzen keine professionelle Beratung. Impressum: huntercoach.de/impressum Datenschutz: huntercoach.de/datenschutzerklaerung

  1. Aug 16

    Souveräne KI: Was tun wen deine KI plötzlich nicht erreichbar ist?

    Mit Dennis Grewe und Martin Jäger. Dauer: 67:04 Minuten. Am 12. Juni 2026 hat die US-Regierung den weltweiten Zugang zu Claude Fable 5 und Mythos 5 abgeschaltet, wegen eines gemeldeten Sicherheitslecks, das sich laut Anthropic auch bei GPT-5.5, Opus 4.8 und Kimi K2.7 hätte ausnutzen lassen. Wenige Wochen später schränkte OpenAI den Zugang zu GPT-5.6 zunächst auf rund 20 staatlich freigegebene Partner ein. Zugang zu Frontier-KI ist offenbar kein Naturrecht. Wir nehmen diesen Schock zum Anlass für eine nüchterne Bestandsaufnahme: Was bedeutet Souveränität wirklich, jenseits von Buzzword und Angst? Wir unterscheiden vier Ebenen, Modellzugang, Daten, Tooling und die am meisten übersehene, die Verifikation, die sich nicht einkaufen lässt, weil sie in euren eigenen Prozessen steckt. Dazu die unbequeme Gegenfrage: Hättet ihr das Frontier-Modell für viele eurer Aufgaben überhaupt gebraucht? Wir zeigen, wo tabellarische, Zeitreihen- und Embedding-Modelle auf gewöhnlicher Hardware längst ausreichen, und warum lokale KI ökonomisch unterschätzt wird. Laut Epoch AI liegt der Rückstand offener Modelle gegenüber der geschlossenen Spitze bei rund vier Monaten und stagniert dort, laut Stanford AI Index sind die Kosten für eine feste Qualitätsstufe innerhalb von 18 Monaten um mehr als das 280-Fache gefallen. Wir sprechen über das Tooling-Paradox, den fehlenden Offboarding-Pfad, den niemand baut, über China als zweite Open-Weight-Strategie, über eigene Ausfälle beim Self-Hosting, und darüber, warum ein Konzentrationsrisiko in der eigenen Organisation manchmal wie Erfolg aussieht, bis man die richtige Kennzahl misst. Kein Plädoyer für Lokal-um-jeden-Preis. Eine ehrliche Einordnung, wo Hybrid nötig bleibt und wo Souveränität schon heute erreichbar ist. Kapitelmarken - 00:00 Hook: Der Tag, an dem das beste Modell weg war - 04:30 Die vier Ebenen von Souveränität - 11:00 Warum ihr oft gar kein Sprachmodell braucht - 16:00 Das Betriebs-Spektrum: Laptop bis US-Frontier-API - 24:00 Chinas Open-Weight-Strategie und die OpenRouter-Zahl - 29:30 Das ökonomische Herzstück: Fähigkeitslücke und Kostenkurve - 38:00 Das Tooling-Paradox: Wenn das Werkzeug klebt - 46:00 Engineering, Near- und Offshoring - 51:30 Hybrid-Praxis und Preis-Ehrlichkeit - 57:30 Outro: Takeaways Themen dieser Folge 1. Hook: Der Tag, an dem das beste Modell weg war 2. Die vier Ebenen von Souveränität 3. Warum ihr oft gar kein Sprachmodell braucht 4. Das Betriebs-Spektrum: Laptop bis US-Frontier-API 5. Chinas Open-Weight-Strategie und die OpenRouter-Zahl 6. Das ökonomische Herzstück: Fähigkeitslücke und Kostenkurve 7. Das Tooling-Paradox: Wenn das Werkzeug klebt 8. Engineering, Near- und Offshoring 9. Hybrid-Praxis und Preis-Ehrlichkeit 10. Outro: Takeaways Alle Aussagen sind private Meinungen der Hosts, keine Beratung. Impressum: huntercoach.de/impressum · Datenschutz: huntercoach.de/datenschutzerklaerung

  2. Aug 9

    Fast ein Jahr, fast 450.000 Views: Was wir aus unserem Podcast gelernt haben

    Mit Dennis Grewe und Martin Jäger. Dauer: 19:24 Minuten. Wir haben mal innegehalten und blicken ehrlich zurück: Vom Fünf-Folgen-Plan zum wöchentlichen Format, Rückschläge, Learnings und was als Nächstes kommt. Was in den letzten neun bis zehn Monaten bei uns passiert ist, das ist verrückt. Und wir sind euch so dankbar. Gestartet sind wir im September 2025 mit der Idee, fünf Folgen zu machen. Heute stehen wir bei knapp 448.000 Views und 500+ Abonnenten, komplett organisch gewachsen, ohne Ads, ohne Wachstumshacks. In dieser persönlichen Folge sprechen wir offen darüber, was funktioniert hat und was nicht, warum ein technischer Deep Dive floppte, während eine Folge über gesellschaftliche Polarisierung auf TikTok richtig gut lief. Wir reden über die Arbeitsteilung zwischen uns, den Moment, in dem das Projekt fast an schlechter Kommunikation gescheitert wäre, und warum wir trotz völlig unterschiedlicher Lebenswege selten wirklich konträrer Meinung sind. Außerdem geben wir einen ehrlichen Blick auf die Statistiken hinter den Kulissen: Warum 90 Prozent der Zuschauer nur einmal vorbeischauen, und was das für uns bedeutet. Zum Schluss ein Ausblick, was wir uns bis Jahresende vorgenommen haben, inklusive eines Formats, auf das wir uns besonders freuen. Danke an alle, die diesen Kanal unterstützen. Wenn du neu hier bist, schau gerne rein, was wir in den letzten Monaten alles besprochen haben. Kapitelmarken - 00:00 Intro: Journaling Folge, Rückblick auf 9 bis 10 Monate - 00:31 Fast ein Jahr Podcast: 500 Abonnenten, fast eine halbe Million Views - 00:53 Was macht Erfolg eigentlich mit einem? Ehrliche Antworten - 01:07 Der Start: Fünf Folgen sollten es eigentlich werden - 02:18 Kritik als kostenlose Beratung, warum Feedback wichtig ist - 02:52 Warum Martin das Format als tiefenentspannt beschreibt - 04:30 Der Flywheel Effekt: Wenn sich das Rad von selbst dreht - 05:00 LinkedIn, Instagram, TikTok: Reichweite ganz unterschiedlich verteilt - 06:02 Bekannte, die den Podcast kennen, ohne die Hosts zu kennen - 06:35 Akademiker und Hauptschüler: Wie unterschiedlich sind wir wirklich - 07:33 Die Folge zu gesellschaftlicher Polarisierung, die auf TikTok gut lief - 08:15 Manche Themen gehören noch nicht auf die große Bühne - 09:08 Was nicht funktioniert hat: Der technische Deep Dive - 09:53 Warum Zuhörer den Menschen sehen wollen, nicht nur die Fachlichkeit - 11:07 Von fünf geplanten Folgen zu über 40 gemeinsamen Gesprächen - 12:01 Die Arbeitsteilung: Schnitt, Captions, Themenvorbereitung, Shorts - 12:24 Der Beinahe-Bruch: Kommunikation als größte Herausforderung - 13:35 Warum jedes Podcast-Team eine Journaling-Folge braucht - 14:40 Was wir uns bis Jahresende vorgenommen haben - 15:29 Ein Wunsch-Format für die Zukunft - 16:52 Vorbereitungszeit, Aufwand und warum es sich trotzdem lohnt - 18:08 Die Wahrheit über Statistiken: Die meisten schauen nur einmal vorbei - 19:12 Outro: Danke fürs Dabeisein Themen dieser Folge 1. Intro: Journaling Folge, Rückblick auf 9 bis 10 Monate 2. Fast ein Jahr Podcast: 500 Abonnenten, fast eine halbe Million Views 3. Was macht Erfolg eigentlich mit einem? Ehrliche Antworten 4. Der Start: Fünf Folgen sollten es eigentlich werden 5. Kritik als kostenlose Beratung, warum Feedback wichtig ist 6. Warum Martin das Format als tiefenentspannt beschreibt 7. Der Flywheel Effekt: Wenn sich das Rad von selbst dreht 8. LinkedIn, Instagram, TikTok: Reichweite ganz unterschiedlich verteilt 9. Bekannte, die den Podcast kennen, ohne die Hosts zu kennen 10. Akademiker und Hauptschüler: Wie unterschiedlich sind wir wirklich 11. Die Folge zu gesellschaftlicher Polarisierung, die auf TikTok gut lief 12. Manche Themen gehören noch nicht auf die große Bühne 13. Was nicht funktioniert hat: Der technische Deep Dive 14. Warum Zuhörer den Menschen sehen wollen, nicht nur die Fachlichkeit 15. Von fünf geplanten Folgen zu über 40 gemeinsamen Gesprächen 16. Die Arbeitsteilung: Schnitt, Captions, Themenvorbereitung, Shorts 17. Der Beinahe-Bruch: Kommunikation als größte Herausforderung 18. Warum jedes Podcast-Team eine Journaling-Folge braucht 19. Was wir uns bis Jahresende vorgenommen haben 20. Ein Wunsch-Format für die Zukunft 21. Vorbereitungszeit, Aufwand und warum es sich trotzdem lohnt 22. Die Wahrheit über Statistiken: Die meisten schauen nur einmal vorbei 23. Outro: Danke fürs Dabeisein Alle Aussagen sind private Meinungen der Hosts, keine Beratung. Impressum: huntercoach.de/impressum · Datenschutz: huntercoach.de/datenschutzerklaerung

  3. Aug 2

    5000 weitere Jobs weg bei Porsche: Sozialverträglich heißt, Leistung zählt nicht mehr?

    Mit Dennis Grewe und Martin Jäger. Dauer: 18:33 Minuten. VW steckt in der Krise und plant große Einsparungen. Nun sollen auch bei Porsche Stellen abgebaut werden. Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Stellen ab, zusammen mit der Runde aus dem Vorjahr sind es rund 8900. Sozialverträglich, heißt es offiziell. Wir übersetzen, was das für die Betroffenen wirklich bedeutet: Leistung spielt bei der Auswahl keine Rolle, Firmenzugehörigkeit und soziale Kriterien schon. Wir sprechen über die Unsicherheit, die das im gesamten Betrieb auslöst, warum schlechte Kommunikation mehr Vertrauen kostet als der Abbau selbst, und warum viele Konzerne sich jahrelang mehr um den Mitarbeiter als um den Kunden gekümmert haben. Am Ende die Gretchenfrage: Warum eigentlich noch ein Porsche statt ein Xiaomi SU7 für 20.000 Euro weniger? Kapitelmarken - 00:00 Intro: 5000 Stellen bei Porsche, was wirklich beschlossen wurde - 00:28 Sozialverträglich erklärt: Leistung zählt nicht, Kriterien schon - 01:19 Maximale Unsicherheit bei den Mitarbeitern - 03:03 Kommunikation und der Vertrauensverlust, VW als Vergleich - 04:20 Das Pflaster schnell abreißen statt langsam ziehen - 05:26 Abfindung als goldenes Ticket, warum meckern falsch ist - 06:47 Eigene Konzernerfahrung: Die 10 Prozent Regel - 09:02 Die Frage, die jeder sich stellen sollte: Wer bezahlt mein Gehalt - 09:52 Warum das Konzernprinzip in Deutschland eigentlich nicht trägt - 10:53 China und die Überschwemmung mit E-Autos - 11:43 Ist es nur der Energiepreis? Warum das zu einfach ist - 12:18 Gesellschaft gesplittet: Die deutsche Vollkasko-Mentalität - 13:30 Die Siemens-Lehre: Wenn ein System zu groß wird - 14:20 Das deutsche Grundproblem: Ich, mein Team, statt Kunde - 15:25 Warum Marken wie Porsche jetzt zum Kunden zurückmüssen - 16:03 Xiaomi SU7 statt Porsche: Die unbequeme Vergleichsfrage - 17:31 Aufruf: Raus aus der Analyse, rein ins Tun - 17:56 Call to Action: Betroffene, Zulieferer, eure Geschichten Themen dieser Folge 1. Intro: 5000 Stellen bei Porsche, was wirklich beschlossen wurde 2. Sozialverträglich erklärt: Leistung zählt nicht, Kriterien schon 3. Maximale Unsicherheit bei den Mitarbeitern 4. Kommunikation und der Vertrauensverlust, VW als Vergleich 5. Das Pflaster schnell abreißen statt langsam ziehen 6. Abfindung als goldenes Ticket, warum meckern falsch ist 7. Eigene Konzernerfahrung: Die 10 Prozent Regel 8. Die Frage, die jeder sich stellen sollte: Wer bezahlt mein Gehalt 9. Warum das Konzernprinzip in Deutschland eigentlich nicht trägt 10. China und die Überschwemmung mit E-Autos 11. Ist es nur der Energiepreis? Warum das zu einfach ist 12. Gesellschaft gesplittet: Die deutsche Vollkasko-Mentalität 13. Die Siemens-Lehre: Wenn ein System zu groß wird 14. Das deutsche Grundproblem: Ich, mein Team, statt Kunde 15. Warum Marken wie Porsche jetzt zum Kunden zurückmüssen 16. Xiaomi SU7 statt Porsche: Die unbequeme Vergleichsfrage 17. Aufruf: Raus aus der Analyse, rein ins Tun 18. Call to Action: Betroffene, Zulieferer, eure Geschichten Alle Aussagen sind private Meinungen der Hosts, keine Beratung. Impressum: huntercoach.de/impressum · Datenschutz: huntercoach.de/datenschutzerklaerung

  4. Jul 26

    Streng dich an, zahl doppelt - Belastung von allen Seiten: Steuer- und Pflegedebatte 2026

    Mit Dennis Grewe und Martin Jäger. Dauer: 36:50 Minuten. Ein viraler Clip von Marlene Zscherper behauptet: Der Deal "Leistung lohnt sich" wird gerade kassiert. Stimmt das? Wir sortieren die aktuelle Belastungsdebatte in drei Ebenen: Was bereits Recht ist und den Alltag belastet, was politisch angekündigt oder im Gesetzgebungsverfahren steckt, und was noch reine Diskussion ist. Konkret geht es um die 100.000 Euro Grenze beim Elternunterhalt, die Pflegebeiträge seit 2025, hohe Heim-Eigenanteile, die Tabaksteuer-Stufen bis 2030, die geplante Zuckerabgabe, das Ende der Krypto-Haltefrist, das Einkommensteuerpaket vom Koalitionsausschuss und die Mehrwertsteuer-Debatte. Wir trennen Gefühl von Rechtslage und Fiskalpolitik, ohne den emotionalen Kern der Debatte kleinzureden: Was macht es mit Leistungsbereitschaft und Aufstiegsversprechen, wenn Belastung und Unsicherheit gleichzeitig steigen? Keine Steuerberatung, keine Parteinahme. Nur der Versuch, den Nebel zu sortieren. Kapitelmarken - 00:00 Intro: Der virale Clip und der Deal, der kassiert wird - 02:00 Status-Check: In Kraft, beschlossen oder nur Diskussion - 05:00 Pflege-Front: Was der Pflegebeitrag heute wirklich kostet - 09:00 Die 100.000 Euro Grenze beim Elternunterhalt: Schutz oder Auslaufmodell - 13:00 Pflegeneuordnungsgesetz: Die stillen Stellschrauben im Detail - 17:00 Tabaksteuer und Zuckerabgabe: Lenkungssteuer oder Kassenfüller - 21:00 Einkommensteuerpaket: Echte Entlastung mit Gegenrechnung - 26:00 Krypto-Haltefrist vor dem Aus: Wer zahlt jetzt auch beim Vermögen - 30:00 Ehegattensplitting: Reform oder Phantom-Debatte - 33:00 Leistungsbereitschaft: Was das alles mit Teilzeit und Aufstieg macht - 37:00 Fünf Takeaways und die Frage an euch Themen dieser Folge 1. Intro: Der virale Clip und der Deal, der kassiert wird 2. Status-Check: In Kraft, beschlossen oder nur Diskussion 3. Pflege-Front: Was der Pflegebeitrag heute wirklich kostet 4. Die 100.000 Euro Grenze beim Elternunterhalt: Schutz oder Auslaufmodell 5. Pflegeneuordnungsgesetz: Die stillen Stellschrauben im Detail 6. Tabaksteuer und Zuckerabgabe: Lenkungssteuer oder Kassenfüller 7. Einkommensteuerpaket: Echte Entlastung mit Gegenrechnung 8. Krypto-Haltefrist vor dem Aus: Wer zahlt jetzt auch beim Vermögen 9. Ehegattensplitting: Reform oder Phantom-Debatte 10. Leistungsbereitschaft: Was das alles mit Teilzeit und Aufstieg macht 11. Fünf Takeaways und die Frage an euch Alle Aussagen sind private Meinungen der Hosts, keine Beratung. Impressum: huntercoach.de/impressum · Datenschutz: huntercoach.de/datenschutzerklaerung

  5. Jul 19

    Das Ende der Party? Mercedes nach Ungarn, VW hundertausend Jobs weg

    Mit Dennis Grewe und Martin Jäger. Dauer: 17:37 Minuten. Mercedes verdoppelt seine Produktionskapazitäten in Ungarn. VW baut bis zu 100.000 Stellen ab, nicht 50.000. Porsche zahlt 40 Prozent der Belegschaft sechsstellig und trotzdem wollen die Leute nicht mehr 40 Stunden statt 35 für gleiches Geld arbeiten. Was gerade passiert, ist nicht Alarmismus. Es ist das Ende der Party. Die deutsche Automobilindustrie sieht, dass jahrelange Bürokratie, Gewerkschaften, DSGVO und Überregulation sie obsolet machen. Also verlegt sie einfach weg. Von China bis Ungarn. Wir sprechen über die unbequeme Wahrheit: Die Arbeitgeber sind nicht böse, die Arbeitnehmer nicht undankbar. Beides wird von einem System in die Enge getrieben, das nicht mehr funktioniert. Seid ihr Team "Trillerpfeife" (Mitarbeiter müssen Opfer bringen) oder Team "Die Realität is einfach so" (Unternehmen müssen konkurrenzfähig bleiben)? Schreibt eure Meinung in die Kommentare. Was erlebt ihr gerade an eurem Arbeitsplatz in der Industrie - Abbau, Umstrukturierung oder alles beim Alten? Kapitelmarken - 00:01 Mercedes verdoppelt Produktion in Ungarn - warum? - 02:00 VW-Stellenabbau: 100.000, nicht 50.000 - 03:00 Porsche: 40% verdienen sechsstellig, trotzdem Konflikte - 05:15 Die unbequeme Frage: Was ist Option B für die Mitarbeiter? - 07:30 Bürokratie-Schichten: Landkreis, Bund, EU, Gewerkschaft, Betriebsrat - 09:45 Stromalignkosten, Lohnkosten, DSGVO - das Komplette Paket - 12:00 Digitalisierung und Software: Deutsche Autos hinken hinterher - 14:20 China gewinnt, USA haben andere Prioritäten, Deutschland sitzt dazwischen - 16:30 Google, Apple, ChatGPT Features in der EU nicht verfügbar - 17:45 AI Act und Digital Services Act kommen - noch mehr Regulierung - 19:20 Record in Replay und warum deutsche Firmen das nicht nutzen können - 21:30 Peter Steinberger: Wenn ich was reißen will, muss ich raus Themen dieser Folge 1. Mercedes verdoppelt Produktion in Ungarn - warum? 2. VW-Stellenabbau: 100.000, nicht 50.000 3. Porsche: 40% verdienen sechsstellig, trotzdem Konflikte 4. Die unbequeme Frage: Was ist Option B für die Mitarbeiter? 5. Bürokratie-Schichten: Landkreis, Bund, EU, Gewerkschaft, Betriebsrat 6. Stromalignkosten, Lohnkosten, DSGVO - das Komplette Paket 7. Digitalisierung und Software: Deutsche Autos hinken hinterher 8. China gewinnt, USA haben andere Prioritäten, Deutschland sitzt dazwischen 9. Google, Apple, ChatGPT Features in der EU nicht verfügbar 10. AI Act und Digital Services Act kommen - noch mehr Regulierung 11. Record in Replay und warum deutsche Firmen das nicht nutzen können 12. Peter Steinberger: Wenn ich was reißen will, muss ich raus Alle Aussagen sind private Meinungen der Hosts, keine Beratung. Impressum: huntercoach.de/impressum · Datenschutz: huntercoach.de/datenschutzerklaerung

  6. Jul 12

    Was genau ist der Plan? Vertrauensverlust in die Politik und die EU Chatkontrolle

    Mit Dennis Grewe und Martin Jäger. Dauer: 29:28 Minuten. Eigentlich wollten wir uns zu politischen Dingen in diesem Podcast nicht äußern. Aber diese Woche kam so viel zusammen, dass wir uns Abends spontan zusammengesetzt haben. Die EU hat die Chatkontrolle im Eilverfahren durchgewunken, nachdem sie zweimal klar abgelehnt wurde. VW korrigiert seine Stellenabbau-Zahlen von 50.000 auf 100.000 nach oben. Der Bosch-Chef tritt überraschend zurück, wenige Wochen nachdem sein Vertrag bis 2031 verlängert wurde. Und mittendrin die Frage, die uns beide beschäftigt: Wo ist eigentlich der Plan? In dieser offenen, unvorbereiteten Folge sprechen wir über das digitale Briefgeheimnis, warum ausgerechnet vor der Sommerpause die umstrittensten Entscheidungen durchgedrückt werden, wie selektiv über Demonstrationen berichtet wird, und warum ein Generationenkonflikt zwischen Rente und Bürgergeld gerade für echten Sprengstoff sorgt. Keine fertigen Antworten, aber ehrliche Fragen. Was denkt ihr über die Chatkontrolle? Fühlt ihr euch durch solche Entscheidungen sicherer oder eher überwacht? Lasst es uns in den Kommentaren wissen. Wenn euch diese Folge zum Nachdenken gebracht hat, lasst gerne ein Abo da und teilt sie mit jemandem, der genauso das Gefühl hat, gerade den Überblick zu verlieren. Kostet euch nichts, hilft uns enorm. Kapitelmarken - 00:00 Intro: Eigentlich kein Politik-Podcast, aber diese Woche geht das nicht anders - 00:43 Martins Mutter: Rente vs. Bürgergeld, ein Generationenkonflikt - 02:16 VW korrigiert Stellenabbau von 50.000 auf 100.000 - 02:52 Bosch Chef Stefan Hartung tritt überraschend zurück - 03:57 Investoren, Mittelstand und das Problem des reinen Investoren-Denkens - 04:39 Steigende Sozialabgaben und die EU beginnt Chats zu kontrollieren - 05:31 Das Zeitalter der Lügner: Vertrauen in Politik und Institutionen - 06:37 Wie erleben junge Menschen die aktuelle Lage? - 07:23 Praxissemester Frust: Schwierigerer Berufseinstieg - 08:38 Agency als Zukunftsskill: Entscheiden statt zehnmal fragen - 10:36 Warum sitzen wir hier: Die Chatkontrolle wird zurückgeholt - 11:00 Martin Sonneborns Widerstand im EU-Parlament - 11:16 Warum kurz vor der Sommerpause durchgedrückt wird - 13:42 Digitales Briefgeheimnis: Wo endet der Schutz der Privatsphäre? - 14:41 Kinderschutz als Begründung: Berechtigtes Anliegen oder Vorwand? - 16:22 Verschlüsselung und die technologische Gegenwehr - 17:16 Was macht Massenüberwachung mit unserem Vertrauen? - 18:23 Google, Facebook Files, Twitter Files: Was mit Daten passiert - 19:53 Kriminalität vorbeugen vs. Generalverdacht gegen alle - 20:11 Vorratsdatenspeicherung: Der Einzelfall und die Masse - 21:53 Übergang: Was sonst noch gerade abgeht - 22:22 Demonstrationen vor dem Reichstag und die Berichterstattung darüber - 23:46 Der Vorwurf selektiver Presseberichterstattung - 24:34 Neutralität als journalistische Pflicht: Unsere persönliche Sicht - 26:19 Community Frage: Sollen wir auf Spotify gehen? - 28:38 Ausblick: KI und Unternehmensgründung als nächstes Thema - 29:07 Outro und Verabschiedung Themen dieser Folge 1. Intro: Eigentlich kein Politik-Podcast, aber diese Woche geht das nicht anders 2. Martins Mutter: Rente vs. Bürgergeld, ein Generationenkonflikt 3. VW korrigiert Stellenabbau von 50.000 auf 100.000 4. Bosch Chef Stefan Hartung tritt überraschend zurück 5. Investoren, Mittelstand und das Problem des reinen Investoren-Denkens 6. Steigende Sozialabgaben und die EU beginnt Chats zu kontrollieren 7. Das Zeitalter der Lügner: Vertrauen in Politik und Institutionen 8. Wie erleben junge Menschen die aktuelle Lage? 9. Praxissemester Frust: Schwierigerer Berufseinstieg 10. Agency als Zukunftsskill: Entscheiden statt zehnmal fragen 11. Warum sitzen wir hier: Die Chatkontrolle wird zurückgeholt 12. Martin Sonneborns Widerstand im EU-Parlament 13. Warum kurz vor der Sommerpause durchgedrückt wird 14. Digitales Briefgeheimnis: Wo endet der Schutz der Privatsphäre? 15. Kinderschutz als Begründung: Berechtigtes Anliegen oder Vorwand? 16. Verschlüsselung und die technologische Gegenwehr 17. Was macht Massenüberwachung mit unserem Vertrauen? 18. Google, Facebook Files, Twitter Files: Was mit Daten passiert 19. Kriminalität vorbeugen vs. Generalverdacht gegen alle 20. Vorratsdatenspeicherung: Der Einzelfall und die Masse 21. Übergang: Was sonst noch gerade abgeht 22. Demonstrationen vor dem Reichstag und die Berichterstattung darüber 23. Der Vorwurf selektiver Presseberichterstattung 24. Neutralität als journalistische Pflicht: Unsere persönliche Sicht 25. Community Frage: Sollen wir auf Spotify gehen? 26. Ausblick: KI und Unternehmensgründung als nächstes Thema 27. Outro und Verabschiedung Alle Aussagen sind private Meinungen der Hosts, keine Beratung. Impressum: huntercoach.de/impressum · Datenschutz: huntercoach.de/datenschutzerklaerung

  7. Jul 5

    Gehaltsverhandlung: Du bist nur so viel wert wie du verhandelts!

    Mit Dennis Grewe und Martin Jäger. Dauer: 41:47 Minuten. Sommer ist Jobwechsel Zeit. Viele Studenten, Schüler stehen vor ihrer ersten Gehaltsverhandlung und machen dabei einen fundamentalen Fehler: Sie verhandeln nicht. Oder sie verhandeln schlecht. Das kostet sie Zehntausende Euro über die Karriere. In dieser Episode erklären wir Anchoring, emotionale Kontrolle, Netzwerk Recherche und die unbequeme Wahrheit über Hochschulausbildung: Warum lehren wir Gehaltsverhandlung nicht? Kapitelmarken - 00:00 Intro: Du bist so viel wert wie du bekommst - 00:51 Warum ist Gehaltsverhandlung im Sommer relevant? - 01:30 Das Phänomen: Viele lassen Geld liegen weil sie nicht verhandeln - 03:00 Erste Gehaltsverhandlung des Sprechers: Ein brutales Scheitern - 05:15 Anchoring Strategie: Wer zuerst eine Zahl nennt, gewinnt - 08:30 Emotionale Kontrolle in der Verhandlung - 12:00 Das Gesamtpaket verhandeln: Nicht nur Gehalt - 16:45 Hochschule und Soft Skills: Ein kritisches Blindspot - 21:30 Netzwerken ist Information: Gehaltsforschung vor der Verhandlung - 26:15 Warum große Konzerne Dir keine Information geben - 29:45 Kleine und mittlere Firmen: Realistischere Gehaltsstrukturen - 32:20 Netzwerk Challenges für Studenten: Ein Vorschlag - 36:30 Mit Menschen in Austausch gehen ist das Kernkonzept - 39:45 Outro: Problemlöser brauchen mehr als nur Technik Themen dieser Folge 1. Intro: Du bist so viel wert wie du bekommst 2. Warum ist Gehaltsverhandlung im Sommer relevant? 3. Das Phänomen: Viele lassen Geld liegen weil sie nicht verhandeln 4. Erste Gehaltsverhandlung des Sprechers: Ein brutales Scheitern 5. Anchoring Strategie: Wer zuerst eine Zahl nennt, gewinnt 6. Emotionale Kontrolle in der Verhandlung 7. Das Gesamtpaket verhandeln: Nicht nur Gehalt 8. Hochschule und Soft Skills: Ein kritisches Blindspot 9. Netzwerken ist Information: Gehaltsforschung vor der Verhandlung 10. Warum große Konzerne Dir keine Information geben 11. Kleine und mittlere Firmen: Realistischere Gehaltsstrukturen 12. Netzwerk Challenges für Studenten: Ein Vorschlag 13. Mit Menschen in Austausch gehen ist das Kernkonzept 14. Outro: Problemlöser brauchen mehr als nur Technik Alle Aussagen sind private Meinungen der Hosts, keine Beratung. Impressum: huntercoach.de/impressum · Datenschutz: huntercoach.de/datenschutzerklaerung

  8. Jun 28

    Neugründungen, gleichzeitiger Insolvenzrekord: Wann sollte man gründen? Martin ehrliche Reflektion.

    Mit Dennis Grewe und Martin Jäger. Dauer: 39:43 Minuten. Deutschland erlebt einen wirtschaftlichen Widerspruch: Im ersten Quartal 2026 gab es 188.900 Neugründungen, plus zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein Rekord. Gleichzeitig erreichen die Unternehmensinsolvenzen den höchsten Stand seit über 20 Jahren: 4.573 Pleiten in Q1 2026. Die Struktur verschiebt sich: Etablierte Modelle scheitern, neue entstehen - schneller, digitaler, dezentraler. Die Gründungen entstehen dort, wo es billig ist, KI-basiert funktioniert und wenig Kapital braucht. Die Insolvenzen entstehen dort, wo große Schulden, viel Personal und alte Kostenstrukturen sind. KI-Nutzung unter Solo-Selbstständigen: 30,4 Prozent nutzen KI-Tools - verdoppelt von 14,4 Prozent vor einem Jahr. In Dienstleistungen nutzen 41,2 Prozent KI. Das bedeutet: Die Gründungshürde ist real niedriger geworden - weil eine Person alleine mehr schaffen kann. Martins ehrliche Geschichte: Wie war sein Weg vor der Gründung? Was war der echte Auslöser - nicht die LinkedIn-Version? Was hat er im ersten Jahr als Unternehmer falsch gemacht - und was hat ihn das konkret gekostet? Gab es einen Moment, in dem er fast aufgehört hätte? Was hat ihn gehalten? Die unbequeme Gegenfrage: Hätte Martin früher gründen sollen - oder war der Zeitpunkt genau richtig? Kapitelmarken - 00:00 Intro: Gründungsrekord + Insolvenz-Rekord gleichzeitig - 01:15 Martins persönliche Frage: Hätte ich früher gründen sollen? - 02:30 Die Zahlen: 188.900 Neugründungen Q1 2026, +10,1% - 04:00 Der Kontrapunkt: 4.573 Insolvenzen Q1 - höchster Stand seit 20 Jahren - 05:30 Startup-Rekord 2025: 3.568 neue Startups, +29%, 27% mit KI - 07:15 Durchschnittsalter Gründer: 34,4 Jahre - jüngste Quote ever - 08:45 Martins Weg - die ehrliche Version, nicht die LinkedIn-Version - 15:30 Was hat Gründung wirklich gekostet? Zeit, Geld, Nerven - 22:00 Die Gegenfrage: Wäre früher besser gewesen? - 25:15 Forschungsstand: Gibt es ein optimales Gründungsalter? - 30:00 Call to Action: Habt ihr gegründet? Themen dieser Folge 1. Intro: Gründungsrekord + Insolvenz-Rekord gleichzeitig 2. Martins persönliche Frage: Hätte ich früher gründen sollen? 3. Die Zahlen: 188.900 Neugründungen Q1 2026, +10,1% 4. Der Kontrapunkt: 4.573 Insolvenzen Q1 - höchster Stand seit 20 Jahren 5. Startup-Rekord 2025: 3.568 neue Startups, +29%, 27% mit KI 6. Durchschnittsalter Gründer: 34,4 Jahre - jüngste Quote ever 7. Martins Weg - die ehrliche Version, nicht die LinkedIn-Version 8. Was hat Gründung wirklich gekostet? Zeit, Geld, Nerven 9. Die Gegenfrage: Wäre früher besser gewesen? 10. Forschungsstand: Gibt es ein optimales Gründungsalter? 11. Call to Action: Habt ihr gegründet? Alle Aussagen sind private Meinungen der Hosts, keine Beratung. Impressum: huntercoach.de/impressum · Datenschutz: huntercoach.de/datenschutzerklaerung

About

Der Akademiker und der Hauptschüler ist ein wöchentlicher Podcast über Wirtschaft, Karriere, künstliche Intelligenz und Gesellschaft in Deutschland. Dennis Grewe, Professor für Distributed Systems an der Hochschule Esslingen, und Martin Jäger, Unternehmer (huntercoach.de), bringen zwei unterschiedliche Lebenswege und Perspektiven zusammen: akademisch und praxisnah, reflektiert und direkt. Bleib neugierig, bleib am Ball. Wichtiger Hinweis: Alle Inhalte, Meinungen und Ratschläge in diesem Podcast sind ausschließlich die persönlichen Ansichten der Hosts Dennis Grewe und Martin Jäger. Sie spiegeln nicht die offiziellen Positionen der Institutionen oder Arbeitgeber wider, mit denen die Hosts verbunden sind, und ersetzen keine professionelle Beratung. Impressum: huntercoach.de/impressum Datenschutz: huntercoach.de/datenschutzerklaerung