Befund

Laurine & Liliana

Im Podcast „Befund“ sprechen die Medizinstudentinnen Laurine und Liliana über medizinische Fälle. In jeder Folge stellen sie eine wahre, von einer wahren inspirierte oder eine fiktionale Geschichte einer Person mit einer Erkrankung vor. Ziel ist die Aufklärung über häufige und seltene Krankheiten sowie weitere Gesundheitsthemen, die Förderung von Bewusstsein und der Abbau bestehender Stigmata. Zur Einbindung fachlicher und persönlicher Perspektiven wirken Betroffene, Beteiligte oder Expert*innen an der Fallerstellung mit und sind Teil des Gesprächs.

Episodes

  1. 1d ago

    #2 Trampelpfade

    Kathi ist 19 Jahre alt und studiert Medizin in Leipzig. An einem trüben Januarmorgen klingelt seit Minuten der Wecker, doch sie findet keine Kraft, um aufzustehen. Schon ihre ersten Gedanken drehen sich nur um die Fragen: Was darf ich heute essen? Muss ich etwas von gestern ausgleichen? Wie viel Sport mache ich? Wann hört das alles endlich auf? Diese Folge informiert über Anorexie und Depressionen, Hintergründe sowie den Therapieweg. Es wird die wahre Geschichte der Betroffenen Kathi (pseudonymisiert) erzählt, die an der Erstellung der Folge mitwirkte und im Interview persönlich Fragen beantwortete. Alle medizinischen Inhalte sind sorgfältig recherchiert, ersetzen aber auf keinen Fall eine ärztliche Beratung. Inhaltliche Hinweise Die Geschichte dieser Folge enthält Darstellungen von Essstörungen (Anorexie, inkl. selbstinduziertem Erbrechen), Depressionen, Suizidgedanken sowie stationären psychiatrischen Behandlungen. Hilfsangebote TelefonSeelsorge Deutschland. Kostenlose, anonyme Beratung jederzeit. Tel. 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (Chat: telefonseelsorge.de). BIÖG (vormals BZgA). Infotelefon zu Essstörungen. Tel. (02 21) 89 20 31. www.bioeg.de/service/infotelefone/essstoerungen/ Nummer gegen Kummer e. V. Kinder- und Jugendtelefon: 116 111, Elterntelefon: 0800 111 0 550 (anonym, kostenfrei). www.nummergegenkummer.de Literaturverzeichnis Pubertät Somerville LH, et al. A time of change: behavioral and neural correlates of adolescent sensitivity to appetitive and aversive environmental cues. Brain Cogn. 2010;72(1):124–33. Konrad K, et al. Brain development during adolescence. Dtsch Arztebl Int. 2013;110(25):425–31. Depression Salk RH, et al. Gender differences in depression in representative national samples: meta-analyses of diagnoses and symptoms. Psychol Bull. 2017;143(8):783–822. Hamlat EJ, et al. Early pubertal timing predicts onset and recurrence of depressive episodes in boys and girls. J Child Psychol Psychiatry. 2020;61(11):1266–74. Wittlin NM, et al. Mental health of transgender and gender diverse youth. Annu Rev Clin Psychol. 2023;19(1):207–32. Krankheitsverständnis Hay P, et al. Treatment for severe and enduring anorexia nervosa: a review. Aust N Z J Psychiatry. 2012;46(12):1136–44. Schaumberg K, et al. The science behind the Academy for Eating Disorders' Nine Truths About Eating Disorders. Eur Eat Disord Rev. 2017;25(6):432–50. Ursachen Bulik CM, et al. The genetics of anorexia nervosa. Annu Rev Nutr. 2007;27(1):263–75. Watson HJ, et al. Genome-wide association study identifies eight risk loci and implicates metabo-psychiatric origins for anorexia nervosa. Nat Genet. 2019;51(8):1207–14. Fairburn CG, et al. Risk factors for anorexia nervosa. Arch Gen Psychiatry. 1999;56(5):468–76. Kalm LM, et al. They starved so that others be better fed: remembering Ancel Keys and the Minnesota Experiment. J Nutr. 2005;135(6):1347–52. Epidemiologie Galmiche M, et al. Prevalence of eating disorders over the 2000–2018 period: a systematic literature review. Am J Clin Nutr. 2019;109(5):1402–13. Solmi M, et al. Age at onset of mental disorders worldwide: large-scale meta-analysis of 192 epidemiological studies. Mol Psychiatry. 2022;27(1):281–95. Arcelus J, et al. Mortality rates in patients with anorexia nervosa and other eating disorders. Arch Gen Psychiatry. 2011;68(7):724–31. Zu redaktionellen Zwecken wurde künstliche Intelligenz verwendet. Kontakt: befundpodcast@gmail.com Instagram: @befundpodcast

    #2 Trampelpfade
  2. Aug 31

    #1 Eine von Acht

    Sarah ist 38 Jahre alt, Grundschullehrerin und lebt gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in einer Kleinstadt am Rande Kölns. Eines Abends tastet sie sich ab und bemerkt etwas, das sie die nächsten Wochen nicht schlafen lässt. Diese Folge informiert über gynäkologische Vorsorge, erblichen Brustkrebs durch eine Mutation des BRCA1/2-Gens sowie dessen Diagnostik und Therapie. Alle Personen und medizinischen Details sind fiktional. Jede Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig. Die medizinischen Inhalte sind sorgfältig recherchiert, ersetzen aber auf keinen Fall eine ärztliche Beratung. Inhaltliche Hinweise Die Geschichte dieser Folge enthält Darstellungen von Krebserkrankungen, dem Tod einer Mutter, Trauer sowie medizinischen Eingriffen (Biopsie, Operationen, Chemotherapie). Literaturverzeichnis Vorsorge & Screening Gemeinsamer Bundesausschuss. Richtlinien über die Früherkennung von Krebserkrankungen. Gemeinsamer Bundesausschuss. Brustkrebs-Früherkennung – Mammographie-Screening-Programm. Robert Koch-Institut. RKI-Ratgeber: Chlamydiosen (Teil 1). HPV & Impfung Robert Koch-Institut. RKI-Ratgeber: Humane Papillomviren (HPV). Ständige Impfkommission (STIKO). Empfehlungen der STIKO am Robert Koch-Institut. Epidemiologie Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut. Krebs in Deutschland 2019/2020. 14. Ausgabe. Berlin: RKI; 2023. BRCA & erblicher Brustkrebs Antoniou A, Pharoah PDP, Narod S, Risch HA, Eyfjord JE, Hopper JL, et al. Average risks of breast and ovarian cancer associated with BRCA1 or BRCA2 mutations detected in case series unselected for family history. Am J Hum Genet. 2003;72(5):1117–30. Deutsches Konsortium Familiärer Brust- und Eierstockkrebs. Informationen zu erblichem Brust- und Eierstockkrebs. Atchley DP, Albarracin CT, Lopez A, Valero V, Amos CI, Gonzalez-Angulo AM, et al. Clinical and pathologic characteristics of patients with BRCA-positive and BRCA-negative breast cancer. J Clin Oncol. 2008;26(26):4282–8. Metcalfe K, Lynch HT, Ghadirian P, Tung N, Olivotto I, Warner E, et al. Contralateral breast cancer in BRCA1 and BRCA2 mutation carriers. J Clin Oncol. 2004;22(12):2328–35. Kast K, Rhiem K, Wappenschmidt B, Hahnen E, Hauke J, Blümcke B, et al. Prevalence of BRCA1/2 germline mutations in 21 401 families with breast and ovarian cancer. J Med Genet. 2016;53(7):465–71. Diagnostik American College of Radiology. ACR BI-RADS Atlas: Breast Imaging Reporting and Data System. 5. Aufl. Reston: ACR; 2013. Union for International Cancer Control. TNM Classification of Malignant Tumours. 8. Aufl. Oxford: Wiley-Blackwell; 2017. Therapie Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, DGGG, AWMF). S3-Leitlinie Mammakarzinom, Version 5.0. Berlin: DKG; 2026. Schmid P, Cortes J, Pusztai L, McArthur H, Kümmel S, Bergh J, et al. Pembrolizumab for early triple-negative breast cancer. N Engl J Med. 2020;382(9):810–21. Tutt ANJ, Garber JE, Kaufman B, Viale G, Fumagalli D, Rastogi P, et al. Adjuvant olaparib for patients with BRCA1- or BRCA2-mutated breast cancer. N Engl J Med. 2021;384(25):2394–405. Rebbeck TR, Lynch HT, Neuhausen SL, Narod SA, Van't Veer L, Garber JE, et al. Prophylactic oophorectomy in carriers of BRCA1 or BRCA2 mutations. N Engl J Med. 2002;346(21):1616–22. Aluminiumsalze Bundesinstitut für Risikobewertung. Aluminium in Antitranspirantien: Geringer Beitrag zur Gesamtaufnahme von Aluminium im Menschen. Presseinformation 24/2020. Berlin: BfR; 2020. Zu redaktionellen Zwecken wurde künstliche Intelligenz verwendet. Kontakt: befundpodcast@gmail.com Instagram: @befundpodcast

    #1 Eine von Acht

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Im Podcast „Befund“ sprechen die Medizinstudentinnen Laurine und Liliana über medizinische Fälle. In jeder Folge stellen sie eine wahre, von einer wahren inspirierte oder eine fiktionale Geschichte einer Person mit einer Erkrankung vor. Ziel ist die Aufklärung über häufige und seltene Krankheiten sowie weitere Gesundheitsthemen, die Förderung von Bewusstsein und der Abbau bestehender Stigmata. Zur Einbindung fachlicher und persönlicher Perspektiven wirken Betroffene, Beteiligte oder Expert*innen an der Fallerstellung mit und sind Teil des Gesprächs.