Praxisgedanken Osteopathie mit Alexander Quehenberger

Alexander Quehenberger

Willkommen bei Praxisgedanken Osteopathie. In diesem Podcast spricht Alexander Quehenberger über Osteopathie, Nervensystem, Bewegung, Schwangerschaft, Frauenheilkunde, Kinderentwicklung und die Zusammenhänge des menschlichen Körpers. Im Mittelpunkt stehen funktionelle Betrachtungsweisen, anatomische Hintergründe, klinische Erfahrungen aus dem Praxisalltag und die Frage, warum Beschwerden häufig nicht isoliert entstehen. Ruhig, sachlich und verständlich erklärt – für Patienten, Interessierte und Fachpersonen.

  1. 4d ago

    Das Knie – Anatomie, Funktion, spannende Fakten und unhappy Triad | Staffel 2 · Episode 3 (#21)

    Wussten Sie, dass das Knie das größte Gelenk unseres Körpers ist? Und dass es weit mehr kann als nur beugen und strecken? Unser Knie begleitet uns bei nahezu jeder Bewegung: beim Gehen, Treppensteigen, Aufstehen, Wandern oder Sport. Dabei muss es enorme Kräfte bewältigen und gleichzeitig beweglich und stabil bleiben. Doch hinter diesem scheinbar einfachen Gelenk verbirgt sich eine faszinierende anatomische Konstruktion. In Podcast #21 unserer Staffel „Anatomie & Funktion“ entdecken wir die Besonderheiten des Kniegelenks – mit spannenden Fakten, verständlicher Anatomie und Beispielen aus Alltag und Sport. In dieser Folge erfahren Sie unter anderem: Warum das Knie als größtes Gelenk unseres Körpers giltWeshalb es kein einfaches Scharniergelenk istWarum unser Knie neben Beugung und Streckung auch Rotationsbewegungen ermöglichtWas hinter der sogenannten Unhappy Triad steckt – einer Kombination schwerwiegender KnieverletzungenWelche Aufgaben unsere Kreuz- und Seitenbänder übernehmenWarum wir zwei Menisken besitzen und weshalb sie weit mehr sind als einfache StoßdämpferWelche besondere mechanische Funktion unsere Kniescheibe erfülltWarum Treppenabsteigen häufig anspruchsvoller ist als HinaufsteigenOb tiefe Kniebeugen tatsächlich schädlich sein könnenWeshalb ein Knie manchmal knackt, ohne dass eine Verletzung vorliegtWarum ein geschwollenes Knie die Kraftentwicklung des Oberschenkels beeinträchtigen kannWeshalb ein Meniskusriss im MRT nicht automatisch eine Operation erforderlich machtEin besonders interessanter Zusammenhang: Unser Knie ist nicht nur für Bewegung konstruiert. Es muss gleichzeitig Belastungen verteilen, Kräfte übertragen und unkontrollierte Bewegungen begrenzen. Erst das Zusammenspiel von Gelenkflächen, Menisken, Bändern, Kniescheibe und Muskulatur macht diese außergewöhnliche Funktion möglich. In dieser Folge verbinden wir anatomische und biomechanische Grundlagen mit interessanten medizinischen Hintergründen und alltäglichen Situationen. Ausblick auf Podcast #22: In der nächsten Folge bleiben wir beim Knie und beschäftigen uns mit seiner Muskulatur. Welche Aufgaben übernehmen Quadrizeps, hintere Oberschenkelmuskeln und Wadenmuskulatur? Welche Rolle spielt das Wadenbein? Und wie können wir unser Knie gezielt trainieren, um Kraft, Stabilität und Belastbarkeit zu verbessern? 🎙️ Alexander Quehenberger
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  2. Oct 23

    Die Schultermuskulatur – Funktion, Stabilität und Training | Staffel 2 • Episode 2 (#20)

    Welche Muskeln bewegen unsere Schulter? Wie arbeiten sie zusammen? Und wie können wir sie sinnvoll trainieren? Unsere Schulter gehört zu den beweglichsten Gelenksystemen des menschlichen Körpers. Doch Beweglichkeit allein reicht nicht aus: Beim Heben, Ziehen, Drücken oder Tragen müssen zahlreiche Muskeln zusammenarbeiten, um Bewegungen zu ermöglichen und das Gelenk unter Belastung zu stabilisieren. In der vorherigen Folge haben wir uns mit dem anatomischen Aufbau der Schulter beschäftigt. In dieser zweiten Folge unserer Staffel „Anatomie & Funktion“ richten wir den Blick auf die Muskulatur und das Training. Dabei geht es nicht nur darum, welcher Muskel welche Bewegung ausführt. Wir betrachten vor allem, wie die einzelnen Muskelgruppen zusammenarbeiten und welche Bedeutung das für Alltag, Sport und Therapie hat. In dieser Folge erfahren Sie: Welche Aufgaben die drei Anteile des Deltamuskels übernehmenWarum die Rotatorenmanschette nicht nur für Innen- und Außenrotation zuständig istWie die Muskulatur den Oberarmkopf während einer Bewegung stabilisiertWelche Bedeutung Serratus anterior und Trapezius für die Schulterblattbewegung habenWie Brustmuskel und Latissimus an kraftvollen Bewegungen beteiligt sindWelche Muskeln beim Liegestütz, Rudern und Schulterdrücken zusammenarbeitenWas offene und geschlossene kinetische Ketten unterscheidetWarum Kraft, Beweglichkeit und Stabilität unterschiedliche Trainingsziele sindWie sich die Rotatorenmanschette gezielt trainieren lässtWelche typischen Fehler beim Schultertraining auftretenWie ein ausgewogenes Schultertraining aufgebaut sein kannWas bei Schulterbeschwerden hinsichtlich der Trainingsbelastung zu beachten istEin wichtiger Gedanke: Eine leistungsfähige Schulter entsteht nicht durch das isolierte Training einzelner Muskeln. Entscheidend ist, dass die beteiligten Muskelgruppen ihre jeweiligen Aufgaben erfüllen und angemessen belastbar sind. Anhand konkreter Bewegungen und Trainingsbeispiele erkläre ich, wie funktionelle Anatomie und Krafttraining zusammenhängen – verständlich, praxisnah und medizinisch fundiert. Ausblick auf Podcast #21: In der nächsten Folge beginnen wir mit einer neuen Körperregion: dem Knie. Warum ist unser Knie weit mehr als ein einfaches Scharniergelenk? Welche Aufgaben übernehmen Menisken, Kreuzbänder und Kniescheibe? Und wie funktioniert seine besondere Gelenkmechanik? 🎙️ Alexander Quehenberger
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  3. Oct 16

    Die Schulter – Anatomie, Beweglichkeit und Stabilität | Staffel 2 · Episode 1 (#19)

    Unsere Schulter gehört zu den beweglichsten Gelenksystemen des menschlichen Körpers. Wir können unsere Arme heben, drehen, nach hinten führen, Gegenstände tragen oder uns mit den Händen abstützen. Doch wie funktioniert dieses komplexe System eigentlich? Mit dieser Folge beginnt Staffel 2 unseres Podcasts: „Anatomie & Funktion“. Nachdem wir uns in der ersten Staffel intensiv mit dem Nervensystem und der Bewegungssteuerung beschäftigt haben, richten wir unseren Blick jetzt auf die Anatomie einzelner Körperregionen und ihr funktionelles Zusammenspiel. Den Anfang macht die Schulter. Denn was wir umgangssprachlich als Schultergelenk bezeichnen, ist in Wirklichkeit ein Zusammenspiel mehrerer Gelenke, Knochen, Bänder und Muskeln. In dieser Folge geht es unter anderem darum: warum die Schulter so beweglich ist und gleichzeitig stabil bleiben musswelche vier Gelenkverbindungen gemeinsam den Schulterkomplex bildenwelche besondere Rolle das Schulterblatt spieltwas wir unter dem scapulohumeralen Rhythmus verstehenwarum die Rotatorenmanschette weit mehr leistet als Innen- und Außenrotationwie Deltamuskel und Rotatorenmanschette zusammenwirkenwelche Aufgaben Gelenkkapsel, Bänder und Labrum übernehmenwarum das Schlüsselbein und der Brustkorb für die Schulterbewegung wichtig sindwas sich hinter dem Begriff Impingement verbirgt und warum die klassische Erklärung zu kurz greiftweshalb Schulterschmerzen unterschiedliche Ursachen haben könnenwarum Veränderungen im MRT nicht automatisch Beschwerden erklärenEin besonders wichtiger Gedanke: Die Schulter ist nicht einfach ein einzelnes bewegliches Gelenk. Sie ist ein funktionelles System, in dem mehrere Strukturen zusammenarbeiten müssen. Ihre außergewöhnliche Beweglichkeit ist nur möglich, weil knöcherne Strukturen, Bänder, Gelenkkapsel und Muskulatur unterschiedliche Aufgaben übernehmen. In dieser Folge erklären wir die anatomischen Grundlagen verständlich und betrachten, wie daraus die Bewegungsmöglichkeiten unserer Schulter entstehen. Ausblick: In der nächsten Folge bleiben wir bei der Schulter. Dann beschäftigen wir uns ausführlich mit der funktionellen Anatomie der Muskulatur, dem Zusammenspiel der einzelnen Muskelgruppen und der Frage, wie wir unsere Schulter sinnvoll trainieren können. 🎙️ Alexander Quehenberger
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  4. Oct 9

    Warum unsere Reaktion manchmal zu langsam ist | Podcast #18 - Abschluss Themenblock: Nervensystem

    Ein Glas fällt vom Tisch. Ein Auto bremst plötzlich vor uns. Wir stolpern und versuchen, unser Gleichgewicht wiederzufinden. In solchen Momenten entscheiden manchmal wenige Millisekunden darüber, ob wir rechtzeitig reagieren. Aber was passiert eigentlich zwischen einem Reiz und unserer körperlichen Reaktion? Und warum reagieren wir in manchen Situationen schneller als in anderen? Unsere Reaktionsfähigkeit hängt nicht nur davon ab, wie schnell unsere Muskeln arbeiten. Entscheidend sind auch die Wahrnehmung eines Ereignisses, die Verarbeitung der Informationen, die Auswahl einer passenden Antwort und der Beginn der Bewegung. In dieser Folge geht es unter anderem darum: was Reaktionszeit eigentlich bedeutet und wie sie gemessen wirdwarum Reaktionszeit und Bewegungsgeschwindigkeit nicht dasselbe sindweshalb wir auf akustische und visuelle Reize unterschiedlich schnell reagieren könnenwas einen Reflex von einer bewussten Reaktion unterscheidetwarum Entscheidungen unsere Reaktionszeit verlängern könnenweshalb erfahrene Sportler Situationen häufig früher erkennenwelche Rolle Antizipation, Aufmerksamkeit und Erwartung spielenwarum schnelle Entscheidungen manchmal zu Fehlern führenwie sich die Reaktionsfähigkeit im Laufe des Lebens verändern kannwelche Aspekte unserer Reaktionsfähigkeit tatsächlich trainierbar sindEin besonders interessanter Punkt: Ein erfahrener Sportler muss nicht unbedingt schnellere Reflexe besitzen. Häufig erkennt er bereits frühzeitig, was wahrscheinlich passieren wird, und kann seine Bewegung entsprechend vorbereiten. Die beste Reaktion ist deshalb nicht immer die schnellste, sondern diejenige, die rechtzeitig erfolgt und zur Situation passt. Mit dieser Folge schließen wir unseren ersten großen Themenblock über das Nervensystem, die Wahrnehmung und die Steuerung unserer Bewegungen ab. Ab Podcast #19 beginnen wir mit einem neuen Schwerpunkt: Anatomie & Funktion. Den Anfang macht die Schulter – eines der beweglichsten und komplexesten Gelenksysteme unseres Körpers. Eine Folge über Reaktionsgeschwindigkeit, Reflexe, Entscheidungen, Erfahrung und die faszinierende Frage, wie unser Körper innerhalb von Sekundenbruchteilen auf seine Umwelt antwortet. 🎙️ Alexander Quehenberger
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  5. Oct 1

    Koordination – wie unser Nervensystem Bewegung organisiert | Podcast #17

    Warum kann eine Bewegung schwierig sein, obwohl ein Gelenk ausreichend beweglich und die Muskulatur kräftig genug ist? Weil Bewegung mehr benötigt als Kraft und Beweglichkeit: Koordination. Unser Nervensystem muss bei jeder Bewegung zahlreiche Muskeln und Gelenke so organisieren, dass sie im richtigen Moment, in der richtigen Reihenfolge und mit der passenden Kraft zusammenarbeiten. Gleichzeitig muss es entscheiden, wann Muskeln stabilisieren, wann sie nachgeben und wie eine Bewegung an die jeweilige Aufgabe angepasst werden muss. In dieser Folge geht es unter anderem darum: was Koordination eigentlich bedeutetwie unser Nervensystem die vielen Freiheitsgrade unseres Körpers organisiertwarum Muskeln in funktionellen Synergien zusammenarbeitenweshalb nicht nur Muskelaktivierung, sondern auch das richtige Nachgeben wichtig istwelche Rolle Timing und Reihenfolge einer Bewegung spielenwas intra- und intermuskuläre Koordination bedeutenwarum Geschwindigkeit und Genauigkeit miteinander konkurrieren könnenwie aus einer zunächst bewussten Bewegung ein automatisierter Ablauf wirdwarum Wiederholung und Variation unterschiedliche Aufgaben beim motorischen Lernen habenweshalb isolierte Kraft- und Beweglichkeitstests nicht immer zeigen, wie gut eine komplexe Bewegung tatsächlich funktioniertEin wichtiger Gedanke dabei: Ein Körper kann beweglich genug sein. Ein Muskel kann kräftig genug sein. Und trotzdem kann eine Bewegung Schwierigkeiten machen. Denn zwischen den körperlichen Voraussetzungen und der fertigen Bewegung liegt die Aufgabe des Nervensystems, all diese Möglichkeiten sinnvoll zu organisieren. Koordination bedeutet deshalb weit mehr als Geschicklichkeit oder Gleichgewicht. Sie bestimmt, wann, wie stark und in welcher Reihenfolge wir unsere vorhandenen körperlichen Möglichkeiten einsetzen. Eine Folge über Timing, Präzision, Muskel-Synergien, Automatisierung und die faszinierende Fähigkeit unseres Nervensystems, aus vielen Einzelteilen eine gemeinsame Bewegung entstehen zu lassen. 🎙️ Alexander Quehenberger
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  6. Sep 25

    Warum Müdigkeit unsere Bewegungen verändert | Podcast #16

    Warum werden unsere Schritte am Ende einer langen Wanderung ungenauer? Warum fühlt sich dasselbe Training an manchen Tagen leicht und an anderen unglaublich anstrengend an? Und warum können wir manchmal noch einmal Leistung abrufen, obwohl wir kurz vorher überzeugt waren: Ich kann nicht mehr. Müdigkeit und körperliche Erschöpfung entstehen nicht einfach dadurch, dass einem Muskel „die Energie ausgeht“. Unser Nervensystem, die Muskulatur, der Stoffwechsel, Herz und Kreislauf, Schlaf, Temperatur, Aufmerksamkeit und sogar unsere Motivation beeinflussen gemeinsam, wie lange wir eine Leistung aufrechterhalten können und wie anstrengend wir sie empfinden. In dieser Folge geht es unter anderem darum: was körperliche Ermüdung eigentlich bedeutetwarum wir zwischen zentraler und peripherer Ermüdung unterscheidenwie unsere Muskulatur Energie bereitstelltwarum Laktat nicht einfach der Stoff ist, der unsere Muskeln müde machtweshalb Ermüdung unsere Koordination und Bewegungsqualität verändern kannwarum mentale Belastung auch körperliche Leistung beeinflussen kannwelche Rolle Schlaf, Hitze, Ernährung und Flüssigkeit spielenwarum wir manchmal trotz starker Erschöpfung plötzlich noch einmal Leistung mobilisieren könnenweshalb Bewegungsfehler gegen Ende einer Belastung zunehmen könnenwarum Kraft gerade im Alter eine wichtige körperliche Reserve darstelltDabei ist ein Punkt besonders wichtig: Die gleiche Aufgabe bedeutet nicht für jeden Menschen die gleiche Belastung – und selbst für denselben Menschen nicht an jedem Tag. Eine Treppe, ein Training oder ein Bergweg verändern sich nicht. Aber unser körperlicher Zustand verändert sich. Ermüdung ist deshalb kein Versagen unseres Körpers. Sie ist eine normale Reaktion auf Belastung und das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels vieler Systeme. Eine Folge über schwere Beine, nachlassende Koordination, Leistungsreserven und die Frage, was eigentlich müde wird, wenn wir sagen: „Ich kann nicht mehr.“ 🎙️ Alexander Quehenberger
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  7. Sep 18

    Muskeln vergessen nichts – gibt es wirklich ein Muskelgedächtnis? | Podcast #15

    Nach einer längeren Trainingspause kennen viele dieses Gefühl: Kraft und Kondition haben nachgelassen, aber Bewegungen, die früher selbstverständlich waren, kommen erstaunlich schnell wieder zurück. Wir sprechen dann gerne vom Muskelgedächtnis. Aber kann sich ein Muskel tatsächlich an früheres Training erinnern? Die Antwort ist spannender, als der Begriff vermuten lässt. Denn das sogenannte Muskelgedächtnis betrifft nicht nur unsere Muskulatur. Auch das Nervensystem, motorisches Lernen und längerfristige Veränderungen innerhalb der Muskelzellen spielen eine Rolle. In dieser Folge geht es unter anderem darum: was wir eigentlich unter Muskelgedächtnis verstehenwarum das Nervensystem einmal gelernte Bewegungen lange behalten kannweshalb Anfänger schon stärker werden können, bevor ihre Muskeln deutlich gewachsen sindwas intra- und intermuskuläre Koordination bedeutenwas mit Kraft und Muskelmasse während einer Trainingspause passiertwarum frühere Leistungsfähigkeit beim Wiedereinstieg häufig schneller zurückkommtwelche Rolle Myonuklei und Satellitenzellen spielenwas Epigenetik mit einem möglichen Muskelgedächtnis zu tun hatwarum Bewegungsgefühl schneller zurückkommen kann als körperliche Belastbarkeitweshalb gerade beim Wiedereinstieg eine dosierte Belastungssteigerung wichtig istwarum auch ältere Menschen noch Kraft und Muskelmasse aufbauen könnenDabei unterscheiden wir zwei wichtige Ebenen: Das Nervensystem kann eine Bewegung bereits kennen, während Muskeln, Sehnen und andere Gewebe trotzdem wieder Zeit benötigen, um sich an die Belastung anzupassen. Genau deshalb kann sich beispielsweise Skifahren, Radfahren oder Krafttraining nach einer längeren Pause erstaunlich schnell wieder vertraut anfühlen – obwohl die frühere Leistungsfähigkeit noch nicht vollständig zurückgekehrt ist. Der Körper startet nach einer Trainingspause also häufig nicht komplett bei null. Eine Folge über motorisches Lernen, Krafttraining, Muskelzellen und die Frage, wie viel unser Körper tatsächlich von früherem Training „behält“. 🎙️ Alexander Quehenberger
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  8. Sep 11

    Warum Bewegung Medizin für unser Gehirn ist | Podcast #14

    Wenn wir an Bewegung denken, denken wir meist zuerst an Muskeln, Gelenke, Kondition oder Körpergewicht. Doch bei jeder Bewegung arbeitet auch unser Nervensystem auf Hochtouren. Schon für einen einzigen Schritt muss unser Gehirn Informationen aus Augen, Gleichgewichtsorgan, Muskeln, Gelenken und Füßen verarbeiten, die Bewegung vorbereiten und sie währenddessen ständig korrigieren. Bewegung ist deshalb immer auch Information für unser Gehirn. In dieser Folge geht es unter anderem darum: was im Nervensystem passiert, wenn wir uns bewegenwarum Bewegung und Neuroplastizität eng miteinander verbunden sindwie unser Gehirn neue Bewegungen lernt und automatisiertwarum Wiederholung wichtig ist, aber Variation ebenfalls eine große Rolle spieltwelchen Einfluss körperliche Aktivität auf Lernen, Gedächtnis und kognitive Gesundheit haben kannwie Bewegung mit Schlaf, Stress und Schmerz zusammenhängtwarum Kinder Bewegung für ihre motorische Entwicklung brauchenweshalb Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht und Koordination gerade im höheren Alter wichtig bleibenwarum Behandlung und aktive Bewegung keine Gegensätze sein müssenDabei muss Bewegung nicht kompliziert sein. Gehen, Wandern, Radfahren, Spielen, Krafttraining oder das Erlernen einer neuen Bewegung stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an Körper und Nervensystem. Gerade für unser Gehirn kann es interessant sein, nicht immer nur dieselben Bewegungen zu wiederholen, sondern ihm unterschiedliche Aufgaben und neue Erfahrungen anzubieten. Wir trainieren mit Bewegung also niemals nur unsere Muskeln. Wir trainieren immer auch die Fähigkeit unseres Nervensystems, wahrzunehmen, zu lernen und sich anzupassen. Eine Folge über Bewegung, Neuroplastizität und darüber, warum unser Gehirn einen bewegten Körper braucht. 🎙️ Alexander Quehenberger
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Willkommen bei Praxisgedanken Osteopathie. In diesem Podcast spricht Alexander Quehenberger über Osteopathie, Nervensystem, Bewegung, Schwangerschaft, Frauenheilkunde, Kinderentwicklung und die Zusammenhänge des menschlichen Körpers. Im Mittelpunkt stehen funktionelle Betrachtungsweisen, anatomische Hintergründe, klinische Erfahrungen aus dem Praxisalltag und die Frage, warum Beschwerden häufig nicht isoliert entstehen. Ruhig, sachlich und verständlich erklärt – für Patienten, Interessierte und Fachpersonen.