Espresso Doppio

B2 Werbeagentur

Der Marketing Podcast aus Aschaffenburg. Basti spricht mit Gründer:innen, Marketeers und Geschäftsführenden aus verschiedenen Branchen – alle aus der Region rund um Aschaffenburg. Über echte Herausforderungen. Über mutige Entscheidungen. Und über Lösungen, die funktionieren. Zwei Espresso. Klare Worte. Relevante Perspektiven aus der Region.

  1. 19h ago

    #23 40 Jahre Kaffee Braun: Von der Garage zur Rösterei – mit Jonas Braun (Kaffee Braun GmbH)

    Eine Garage in Niedernberg, eine Röstmaschine von 1928 und Nachbarn, die den Kopf schütteln. So begann vor 40 Jahren die Geschichte von Kaffee Braun. Davor waren Jonas’ Eltern über drei Jahre im VW-Bus unterwegs, von Alaska bis an die Südspitze Südamerikas. Heute röstet Kaffee Braun mit über 40 Mitarbeitenden zwischen 80 und 100 Tonnen Kaffee im Monat. Jonas Braun führt das Familienunternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Oliver in zweiter Generation. Von außen wirkt dieser Weg geradlinig. Jonas sagt: Es hat auch ordentlich geknallt. Jonas und ich sprechen darüber:👉 Warum sein Vater die erste Röstmaschine „das beste, schlechteste Geschäft seines Lebens“ nannte👉 Wie ein Gespräch beim Grillen über seinen Einstieg ins Familienunternehmen entschied👉 Was zwei sehr unterschiedliche Brüder als Geschäftsführer-Duo stark macht👉 Wie die Cold-Brew-Marke Karacho in über 4.500 Märkte kam und mit Corona einbrach👉 Warum die Entscheidung für den Neubau mitten im ersten Lockdown fiel👉 Wie klein Kaffee Braun neben Aldi & Co. ist und warum die Rösterei nicht das nächste Tchibo werden will Eine Folge über Familienunternehmen, Nachfolge und Mut mit kalkuliertem Risiko. Und über einen Vater, der nie einen Sack Kaffee auf Pump gekauft hat. 🎙 Espresso Doppio ist der Podcast für alle, die wissen wollen, was Unternehmen, Institutionen und Persönlichkeiten aus der Region wirklich antreibt. 👤 Über den Gast: Jonas Braun ist einer von zwei Geschäftsführern von ⁠Kaffee Braun⁠. Die Rösterei begann vor 40 Jahren in einer Garage in Niedernberg und beschäftigt heute über 40 Mitarbeitende. Neben der eigenen Marke röstet Kaffee Braun auch für Private-Label-Kunden. Die Rohkaffees für rund 80 Prozent des Volumens kauft das Team direkt in den Ursprungsländern ein. Hier gelangt Ihr zum Instagram-Account von Kaffee Braun: ⁠Kaffee Braun⁠ 👤 Host: ⁠Bastian Bieber⁠, Inhaber von ⁠B2 communications⁠ ----------------- Kapitel: 00:00 Begrüßung01:13 Wer ist Jonas Braun?01:47 Drei Jahre im VW-Bus von Alaska bis Südamerika04:46 Rohkaffee? Lieber nicht: die Röstmaschine von 192808:01 Kopfschütteln in Niedernberg09:37 Vier Jahre Vollzeitjob neben der Rösterei10:53 Mit Kaffee statt Muttermilch großgeworden12:55 Banklehre, Australien, BWL: War der Weg vorgezeichnet?15:35 Zwei Brüder, zwei Charaktere17:19 Label My Coffee: die erste eigene Spielwiese19:42 Ein Grillabend und der Einstieg ins Unternehmen23:55 Karacho: Cold Brew und Flagship-Store am Agathaplatz26:57 Der Größte unter den kleinen Röstern28:40 40 Mitarbeitende und bis zu 100 Tonnen im Monat30:19 Neubau mitten in Corona31:44 Bestseller Napoli und Einkauf im Ursprung33:40 Raritäten und Co-Fermentation35:22 Was der Vater mitgegeben hat37:51 Zweifel, Rückschläge und das Aus für Ready-to-Drink41:42 Was von Kaffee Braun noch kommt

  2. Oct 9

    #22 Vom Dorf-Döner zum Social-Media-Hype - mit Tugay Karahan (Strößer Döner)

    Ein Döner für einen Cent und eine Schlange quer durch die Herstallstraße: Die Eröffnung vom Strößer Döner in Aschaffenburg brachte es auf rund 2,4 Millionen Reel-Aufrufe und sogar in die Nachrichten. Dabei hätte es diesen Standort beinahe nie gegeben. Vor anderthalb Jahren stand Tugay kurz davor, seinen Laden in Bessenbach abzugeben und nur noch mit dem Foodtruck unterwegs zu sein. Die Übergabe platzte. Eine Woche später riefen seine heutigen Franchise-Partner an. Döner liegt bei Tugay in der Familie. Sein Opa hatte einen der ersten Dönerläden in Aschaffenburg, sein Vater eröffnete 2006 einen Laden in Waldaschaff. Tugay eröffnete 2019 seinen eigenen Laden in Straßbessenbach. Der Rest ist Geschichte. Tugay und ich sprechen darüber: 👉 Warum er sein Studium kurz vor dem Abschluss abgebrochen und einen Dönerladen eröffnet hat 👉 Wie der Name „Strößer Döner“ entstand und warum Tugay dafür extra bei der Gemeinde nachgefragt hat 👉 Weshalb er am Rezept seines Vaters zu Beginn bewusst nichts verändert hat 👉 Wie aus einer Phase, in der er fast aufgehört hätte, der Standort in Aschaffenburg wurde 👉 Wie er zum Gesicht seiner Marke wurde, obwohl ihn Social Media lange überhaupt nicht interessiert hat 👉 Wie Tugay mit Kritik umgeht, solange sie nicht unter die Gürtellinie geht 👉 Weshalb der Döner zum Lifestyle-Produkt geworden ist und Kunden sogar aus Karlsruhe anreisen 👉 Was ihn am Foodtruck und an Hochzeitscaterings reizt Eine Folge über Familientradition und Unternehmertum in der Gastronomie. Über Qualität, die man nicht aus der Hand geben will, und die Frage, was ein so einfaches Produkt wie der Döner bei Menschen an Emotion auslösen kann. 🎙 Espresso Doppio ist der Podcast für alle, die wissen wollen, was Unternehmen, Institutionen und Persönlichkeiten aus der Region wirklich antreibt. 👤 Über den Gast: Tugay ist Inhaber vom Strößer Döner und Pizza und führt das Handwerk seiner Familie in dritter Generation fort. Neben dem Stammhaus in Bessenbach gibt es einen Franchise-Standort in Aschaffenburg. Mit seinem Foodtruck ist Tugay außerdem bei Caterings, Hochzeiten und Dortplätzen unterwegs. Hier gelangt Ihr zum Instagram-Account von Strößer Döner: Strößer Döner & Pizza 👤 Host: Bastian Bieber, Inhaber von B2 communications _____ Kapitel: 00:00 Begrüßung und Vorstellung01:14 Döner in dritter Generation02:34 Vom Studium zum eigenen Laden04:30 Wie der Strößer Döner zu seinem Namen kam06:35 Warum am Rezept des Vaters nichts verändert wurde08:17 Das Geheimnis der Soße09:22 Die ersten Wochen nach der Eröffnung13:38 Wie Tugay zum Gesicht seiner Marke wurde14:57 Kurz vor dem Aufhören16:30 Der Anruf der Franchise-Partner19:00 Döner für einen Cent und 2,4 Millionen Aufrufe20:08 Qualität an zwei Standorten21:30 Wie der Orient-Döner entstand23:52 Foodtruck, Catering und Hochzeiten25:35 Selbstständigkeit jenseits der Öffnungszeiten26:56 Warum Tugay das Instagram-Skript selten liest29:25 Der Kunde und die 9 Euro31:58 Der Döner als Lifestyle-Produkt32:28 Von Aschaffenburg nach Wien für einen Döner33:48 Geht die Expansion weiter?35:00 Neue Kreationen in Planung36:07 Fazit und Verabschiedung

  3. Sep 25

    #21 Von 450 Followern zum Rising Star: Corporate Influencing aus Aschaffenburg – mit Nicole Kraus (KION Group AG)

    Über 4.000 Follower, ein Rising-Star-Award und eine Community, die ⁠Nicole Kraus⁠ inzwischen sogar im echten Leben erkennt. Dabei begann ihr ⁠LinkedIn-Profil⁠ nicht als ausgefeilte Personal-Branding-Strategie. 2022 startete Nicole im Rahmen eines Markenbotschafterprogramms damit, regelmäßiger über ihren Arbeitsalltag, Menschen, Führung und Veränderung zu sprechen. Heute ist sie eine sichtbare Corporate Influencerin mit einer klaren Haltung: Sie schreibt nur über Themen, zu denen sie auch dann eine Antwort geben kann, wenn ihr jemand auf der Straße begegnet. Nicole und ⁠ich⁠ sprechen darüber: 👉 Wie aus einem persönlichen LinkedIn-Profil eine Community mit über 4.000 Followern wurde 👉 Warum Menschen Menschen folgen – und nicht nur Unternehmensaccounts 👉 Wie Corporate Influencer Unternehmen im Recruiting und Employer Branding unterstützen können 👉 Warum Sichtbarkeit auch bedeutet, Kritik und Gegenwind auszuhalten 👉 Weshalb Authentizität für Nicole wichtiger ist als perfekt kuratierter Content 👉 Warum sie sich nicht komplett dem LinkedIn-Algorithmus unterwerfen will 👉 Was Unternehmen beachten sollten, wenn Mitarbeitende zu Markenbotschaftern werden 👉 Warum Konstanz wichtiger ist als ein paar vereinzelte Posts Nicole erzählt außerdem von dem Moment, in dem aus digitaler Reichweite plötzlich echte Sichtbarkeit wurde: Bei einem Konzert sprach sie jemand mit den Worten an: „Dich kenne ich doch von LinkedIn.“ Eine Folge über Corporate Influencing ohne Hochglanz-Fassade. Über persönliche Sichtbarkeit, glaubwürdiges Employer Branding und die Frage, warum die stärksten Unternehmensgeschichten oft nicht vom Unternehmensaccount kommen, sondern von den Menschen dahinter 🎙 Espresso Doppio ist der Podcast für alle, die wissen wollen, was Unternehmen, Institutionen und Persönlichkeiten aus der Region wirklich antreibt. 👤 Über den Gast: ⁠Nicole Kraus ⁠ist Recruiterin und Corporate Influencerin. Auf LinkedIn erreicht sie mit ihren Beiträgen über Menschen, Führung, Veränderung und Arbeitswelt eine Community von mehr als 4.000 Followern. Für ihre Aktivitäten wurde sie in der Kategorie „Rising Star“ ausgezeichnet. Hier gelangt ihr zur ihrem LinkedIn-Account: https://www.linkedin.com/in/nicole-kraus-2bb0ab19/ 💬 Über Corporate Influencing: Nicole zeigt, wie Mitarbeitende ihrem Unternehmen ein persönliches Gesicht geben können – nicht mit glattgebügelter Unternehmenskommunikation, sondern mit eigenen Erfahrungen, Themen und einer klaren Haltung. 👤 Host: ⁠Bastian Bieber⁠, Inhaber von ⁠B2 communications⁠ ————————— Kapitel: 00:00 Begrüßung und Vorstellung 01:09 Wer ist Nicole Kraus? 01:50 Vom Gameboy zum Gabelstapler 04:04 Wie Nicole auf LinkedIn sichtbar wurde 05:21 Der Start als Corporate Influencerin 06:17 Über 4.000 Follower und der Rising-Star-Award 07:21 Warum Nicole Neues gerne ausprobiert 08:19 Die ersten Schritte als Markenbotschafterin 09:10 Menschen, Führung und Veränderung 14:37 „Menschen folgen Menschen“ 16:32 Wie Unternehmen durch Mitarbeitende Gesichter bekommen 17:27 Sichtbarkeit, Kritik und Gegenwind 18:23 „Dich kenne ich doch von LinkedIn“ 19:48 „Schaffst du eigentlich noch was?“ 21:41 Was passiert, wenn der Recruiting-Content wegfällt? 23:11 Wie Nicole ihre Themen weiterentwickelt hat 23:55 Woher die Ideen für ihre Posts kommen 26:07 Warum der Algorithmus nicht alles bestimmen sollte 26:39 Klarheit statt weichgespülter Kommunikation 28:30 Mit 50 ein „Rising Star“ 29:06 Alter und Generationen in der Arbeitswelt 30:25 TikTok als Recruiting-Kanal 32:06 Was persönliche Profile Unternehmen bringen 33:28 Warum Arbeit Beziehungsarbeit ist 34:44 LinkedIn-Tipps für Arbeitgeber 35:24 Mitarbeitende als glaubwürdige Markenbotschafter 36:36 Warum Konstanz entscheidend ist 37:17 Fazit und Verabschiedung

  4. Sep 11

    #20 Von der Angestellten zur Sozialunternehmerin – mit Saskia Schmidt (OneDay e.V.)

    Vier Wochen in Namibia verändern Saskia Schmidts Blick auf ihr eigenes Leben. Aus einem sicheren Job in der Wirtschaft und zunächst ehrenamtlichem Engagement entsteht Schritt für Schritt One Day – und aus Saskia wird eine Sozialunternehmerin. Heute verbindet One Day internationale Hilfsprojekte mit dem Place of Kindness in Aschaffenburg, Veranstaltungen, einer großen Community und der One Day Purpose Over Profit GmbH. Saskia und ich sprechen darüber: 👉 Wie aus einer persönlichen Erfahrung eine Organisation mit langfristigem Anspruch wurde 👉 Warum sie für One Day einen finanziellen Rückschritt von rund 40 Prozent in Kauf genommen hat 👉 Weshalb professionelle soziale Arbeit irgendwann nicht mehr ausschließlich ehrenamtlich funktionieren kann 👉 Wie Verein und GmbH bei One Day zusammenspielen 👉 Warum hinter einem starken Purpose trotzdem Bürokratie, Personalfragen und wirtschaftlicher Druck stehen 👉 Weshalb One Day drei Schutzhäuser für Frauen und Kinder in Sierra Leone unterstützt 👉 Was es bedeutet, wenn Budgets darüber entscheiden, wie viele Betten, Mahlzeiten oder medizinische Behandlungen möglich sind 👉 Warum Saskia auch offen darüber spricht, wenn bei One Day eben nicht alles läuft Eine Folge über Sinn und Unternehmertum, über die Grenzen des Ehrenamts und die Frage, welche Strukturen es braucht, damit aus dem Wunsch, etwas Gutes zu tun, langfristige Wirkung entstehen kann. 🎙 Espresso Doppio ist der Podcast für alle, die wissen wollen, was Unternehmen, Institutionen und Persönlichkeiten aus der Region wirklich antreibt. 👤 Über den Gast: Saskia Schmidt gründete 2014 den Verein One Day. Als Sozialunternehmerin verbindet sie heute soziale Projekte im Ausland mit lokalen Angeboten und Veranstaltungen in Aschaffenburg. 🌍 Über One Day: Zu One Day. gehören der Verein One Day e.V. und die One Day Purpose Over Profit GmbH. In Aschaffenburg betreibt die Organisation unter anderem das Place of Kindness. In Sierra Leone unterstützt One Day drei Schutzhäuser für Frauen und Kinder. 👤 Host: Bastian Bieber, Inhaber von B2 communications ————————— Kapitel: 00:00 Begrüßung und Vorstellung 00:56 Saskia Schmidt und One Day 02:19 Vom sicheren Job zum sozialen Engagement 03:06 Vier Wochen in Namibia verändern alles 04:46 Warum Saskia ihre Luxustasche wieder verkaufte 06:38 Wie aus Ehrenamt eine Lebensaufgabe wurde 08:09 Mit der Babytrage zum Traum vom Ladencafé 10:33 Der Schritt ins Sozialunternehmertum 12:02 Rund 40 Prozent weniger Gehalt für mehr Sinn 13:11 Warum professionelle Hilfe bezahlt werden muss 15:24 Von der ersten Ausstellung nach Sierra Leone 17:49 Drei Schutzhäuser für Frauen und Kinder 19:40 Warum One Day Verein und GmbH verbindet 21:35 Haltung braucht Struktur 22:38 Wo das Ehrenamt an seine Grenzen kommt 24:57 Wer hinter One Day arbeitet 27:33 Rekrutieren, motivieren und immer neu anfangen 28:24 Wenn der Purpose zur Belastung wird 30:01 Druck, Zweifel und fehlende Antworten 32:30 Warum Saskia auch Schwäche öffentlich zeigt 33:47 Sozialunternehmertum als permanenter Spagat 35:34 Events, Community und der One Day Späti 39:27 Warum planbare Spenden so wichtig sind 40:26 Wenn du in Menschenleben kalkulieren musst 43:05 Wie auch kleine Beträge helfen können 45:01 Fazit und Verabschiedung

  5. Aug 28

    #19 IHK-Präsidentin & CEO eines großen Mittelständlers gleichzeitig. Wie geht das, Dr. Heike Wenzel?

    Mitten im Spessart entstehen bei der WENZEL Group Messmaschinen für Kunden auf der ganzen Welt. An der Spitze des Familienunternehmens steht Dr. Heike Wenzel: Unternehmerin in zweiter Generation, Präsidentin der IHK Aschaffenburg und überzeugte Macherin. Im Gespräch mit Bastian Bieber erzählt sie, warum sie das Unternehmen vor allem als Verantwortung versteht. Für 600 Mitarbeitende, deren Familien und die gesamte Region. Es geht um schwierige Entscheidungen, schlaflose Nächte und die Frage, wie man in Krisenzeiten optimistisch bleibt, ohne Probleme schönzureden. Heike erklärt, warum keine Entscheidung oft schlechter ist als eine falsche und weshalb Verantwortung nicht immer laut sein muss. Ein weiteres Thema: Die Vier-Tage-Woche. Obwohl viele Führungskräfte zunächst dagegen waren, setzte Heike den Versuch durch. Heute arbeiten rund 80 Prozent der Mitarbeitenden vier Tage. Einen Produktivitätsverlust sieht sie dadurch nicht. In dieser Folge geht es um: 👉 die Verantwortung für 600 Mitarbeitende und ihre Familien 👉 Entscheidungen, die nicht immer perfekt sein können 👉 Krisen, schlaflose Nächte und unternehmerischen Optimismus 👉 Heike Wenzels Weg zur Präsidentin der IHK Aschaffenburg 👉 Frauen in der männergeprägten Maschinenbaubranche 👉 die wirtschaftliche Stimmung am Bayerischen Untermain 👉 die Vier-Tage-Woche und den Widerstand im eigenen Unternehmen 👉 die Zukunft von Familienunternehmen in Deutschland Eine Folge über eine Unternehmerin, die Probleme klar anspricht, aber nicht beim Klagen stehen bleibt. Ihre Haltung: ausprobieren, korrigieren und weitermachen. 🎙 Espresso Doppio ist der Podcast für alle, die wissen wollen, was Unternehmen, Institutionen und Persönlichkeiten aus der Region wirklich antreibt. 👤 Über den Gast: Dr. Heike Wenzel ist geschäftsführende Gesellschafterin der WENZEL Group und Präsidentin der IHK Aschaffenburg. In zweiter Generation führt sie das Familienunternehmen aus Wiesthal im Spessart, das Koordinatenmessmaschinen entwickelt und produziert. 🎤 Im Gespräch mit: Bastian Bieber, Host von Espresso Doppio. ---------------- Kapitel: 00:00 Begrüßung und Vorstellung01:04 Familienunternehmerin in zweiter Generation02:21 Messmaschinen aus dem Spessart für die Welt03:32 Vom Kinderzimmer in die Geschäftsführung04:37 Verantwortung für Menschen und Region05:52 „Geht nicht, gibt es nicht“ und seine Grenzen07:10 Warum keine Entscheidung schlechter ist als die falsche08:24 Wie Heike Wenzel IHK-Präsidentin wurde10:23 Das unternehmerische Erbe ihres Vaters11:00 Was Heike Wenzel wirklich motiviert12:30 Unternehmen, Ehrenamt und internationale Reisen14:15 Einfach machen statt nur reden15:36 Frauen im Maschinenbau17:08 Warum Verantwortung leise wirkt18:25 Wie ist die Stimmung im Mittelstand?19:51 Das Glas ist halb voll20:44 Krisen, schlaflose Nächte und Zuversicht22:00 Verantwortung für Mitarbeitende und Familien22:35 Die Vier-Tage-Woche gegen interne Widerstände24:05 Vier Tage ohne Produktivitätsverlust?25:27 Hat das Familienunternehmen eine Zukunft?27:22 Warum Verantwortung trotzdem glücklich macht27:53 Fazit und Verabschiedung

  6. Aug 14

    #18 Vom Praktikanten zum Geschäftsführer in 6 Jahren – mit Tim Schlosser (Kanzlei Rausch)

    2016 beginnt Tim Schlosser als Praktikant bei der Kanzlei Rausch in Aschaffenburg. Heute ist er Steuerberater, Geschäftsführer und Mitgesellschafter. Dazwischen liegen zehn Jahre, in denen aus einem fachlichen Mitarbeiter ein Unternehmer wurde. Mit der Beteiligung kamen nicht nur neue Chancen, sondern auch Verantwortung für ein Team, ein Unternehmen und Entscheidungen, auf die ihn kein Examen vorbereitet hatte. Tim und ich sprechen darüber:👉 Wie man vom Kollegen in die Chefrolle hineinwächst👉 Warum Unternehmensnachfolge nicht nur eine steuerliche, sondern vor allem eine menschliche Aufgabe ist👉 Weshalb fünf Jahre Vorbereitung sinnvoll sind und zwei Jahre schon „sportlich“ werden können👉 Was beim sogenannten „Probesterben“ passiert, wenn ein Unternehmer plötzlich ausfällt👉 Warum eine steuerlich perfekte Lösung wenig wert ist, wenn danach der Familienfrieden zerstört ist👉 Weshalb manche Steuerspartipps in sozialen Medien nur einen Teil der Wahrheit erzählen Eine Folge über Lebenswerke, Verantwortung und die Frage, wie Unternehmen so übergeben werden können, dass nicht nur die Zahlen stimmen, sondern auch die Menschen dahinter mitgenommen werden. 🎙 Espresso Doppio ist der Podcast für alle, die wissen wollen, was Unternehmen, Institutionen und Persönlichkeiten aus der Region wirklich antreibt. 👤 Über den Gast: Tim Schlosser ist Steuerberater, Geschäftsführer und Mitgesellschafter der Kanzlei Rausch in Aschaffenburg. Er berät Unternehmer und Unternehmen unter anderem bei Umstrukturierungen und Unternehmensnachfolgen. 🏢 Über die Kanzlei Rausch: Die Kanzlei begleitet Unternehmer und Unternehmen am Bayerischen Untermain in unterschiedlichen Phasen ihres unternehmerischen Lebens – von der laufenden Beratung bis zu Strukturierungs- und Nachfolgethemen. 👤 Host: Bastian Bieber, Inhaber von B2 communications ————————— Kapitel: 00:00 Begrüßung und Vorstellung01:03 Wer ist Tim Schlosser?01:39 Vom Praktikanten zum Mitinhaber03:11 Das unerwartete Angebot04:33 Verantwortung, Kredit und schlaflose Nächte06:15 Vom Kollegen zum Chef07:36 Die Menschen hinter den Zahlen09:42 Warum Unternehmensnachfolge zum Dauerthema wird12:17 Wie sich Unternehmertum verändert13:14 Warum Nachfolge früh beginnen muss14:08 Steuern sparen oder den Familienfrieden bewahren?15:36 Wenn der Seniorchef nicht loslassen kann17:07 Das Konzept des „Probesterbens“18:43 Vollmachten, Testament und ungeplante Ausfälle20:13 Wie viele Jahre braucht eine gute Nachfolge?21:29 Fachberatung für Unternehmensnachfolge22:07 Steuerberater oder unternehmerischer Berater?23:36 Die halbe Wahrheit hinter Steuerspartipps25:14 Was passiert im ersten Nachfolgegespräch?26:30 Wenn Unternehmer zu spät anfangen27:08 Tims eigene Erfahrung mit der Übernahme28:08 Drei Tipps für Unternehmer30:20 Warum der Bayerische Untermain?31:19 Beratung auf einer persönlichen Ebene32:14 Fazit und Verabschiedung

  7. Jul 31

    #17 Wo sich der Untermain seine Marketing-Köpfe selbst ausbildet – mit Prof. Dr. Victoria Bertels und Prof. Dr. Silke Aryobsei (TH Aschaffenburg)

    Der Untermain hat starke mittelständische Unternehmen und zahlreiche Hidden Champions. Doch woher kommen die Menschen, die deren Marketing, digitale Geschäftsmodelle und E-Commerce in Zukunft gestalten? Eine Antwort liegt am Campus Miltenberg der Technischen Hochschule Aschaffenburg. Dort bilden Prof. Dr. Victoria Bertels und Prof. Dr. Silke Aryobsei Studierende praxisnah für die Unternehmen der Region aus – mit Strategie und echtem Business-Verständnis statt nur Social Media und bunten Bildern. Victoria, Silke und ich sprechen darüber: 👉 Warum viele Unternehmen durch KI und die Geschwindigkeit im Marketing gerade wie paralysiert wirken 👉 Weshalb Marketing mehr als Kommunikation ist und zurück an den Tisch der Geschäftsführung gehört 👉 Warum analoge Touchpoints wie Briefe und Kataloge im digitalen Dauerrauschen wieder funktionieren können 👉 Wie der Campus Miltenberg junge Talente ausbildet und mit Unternehmen aus der Region zusammenbringt Eine Folge über die Marketing-Köpfe von morgen, den Unterschied zwischen Aktionismus und Strategie und die Frage, welche Kompetenzen der Mittelstand künftig wirklich braucht. 🎙 Espresso Doppio ist der Podcast für alle, die wissen wollen, was Unternehmen und Institutionen aus der Region wirklich antreibt. 👤 Über die Gäste: Prof. Dr. Victoria Bertels lehrt Marketing, Marktforschung und quantitative Methoden und leitet die Studiengänge Mittelstandsmanagement sowie Digitales Marketing und E-Commerce am Campus Miltenberg. Prof. Dr. Silke Aryobsei ist Professorin für Digitales Marketing und E-Commerce mit Schwerpunkten auf digitalen Geschäftsmodellen und marktorientierter Unternehmensführung. 🏫 Über den Campus Miltenberg: Der Campus der Technischen Hochschule Aschaffenburg verbindet akademische Ausbildung mit konkreten Projekten und Kooperationen aus der regionalen Unternehmenspraxis. Angeboten werden die Studiengänge Mittelstandsmanagement sowie Digitales Marketing und E-Commerce. 👤 Host: Bastian Bieber, Inhaber von B2 communications ————————— Kapitel:00:00 Intro: Zwei Professorinnen und ein Espresso01:31 Wer sind Victoria Bertels und Silke Aryobsei?03:03 Warum gute Lehre echte Praxis braucht04:53 Von der Unternehmenspraxis zur Professur07:13 Marketing zwischen Theorie, Mythen und Anwendung08:03 Wie der Campus junge Talente in die Region bringt10:18 Warum Strategie im KI-Zeitalter wichtiger wird11:21 „Viele sind gerade paralysiert“12:11 Marketing ist mehr als Kommunikation14:18 Warum Marketing zurück an den Entscheidungstisch gehört16:37 Das große Ganze statt kurzlebiger Social-Media-Mechaniken18:05 Warum Marketer das gesamte Unternehmen verstehen müssen21:21 Wie digitale Geschäftsmodelle wirklich Geld verdienen22:04 Kundenorientierung statt reiner Kanaldenke24:01 Warum analoge Touchpoints wieder wichtiger werden25:42 Der Katalog, der doch nicht im Papiermüll landete27:51 Strategie bedeutet Priorisieren und Weglassen30:19 Warum Marketer zu Unternehmern geworden sind30:46 Der Studiengang Digitales Marketing und E-Commerce32:12 Mehr als 100 Studierende zum ersten Start33:02 Wie Unternehmen mit dem Campus zusammenarbeiten können33:36 Zehn Jahre Mittelstandsmanagement für die Region34:47 Outro

  8. Jul 17

    #16 Vom Reisebus aufs Kreuzfahrtschiff – wie kreuzfahrten.de zur Top-5-Marke wurde

    Vom Kahlgrund auf die Weltmeere: Christine Fäth-Schubert von kreuzfahrten.de erzählt, wie aus einem Familienunternehmen mit Busbetrieb eine der Top-5-Online-Marken für Kreuzfahrten in Deutschland wurde. 2002 entschied sich ihre Familie, Busreisen hinter sich zu lassen und Kreuzfahrten über das Internet zu verkaufen – zu einer Zeit, als viele noch überzeugt waren: Das kann nicht funktionieren. Heute berät ein Team aus Krombach, Erfurt und ganz Deutschland Kundinnen und Kunden zu Kreuzfahrten von AIDA bis zur Luxus-, Segel- oder Expeditionsreise. Christine und ich sprechen über: 👉 Wie aus einem Busbetrieb im Kahlgrund ein digitaler Kreuzfahrt-Spezialist wurde – und warum ihre Familie damals alles auf eine Nische gesetzt hat 👉 Warum die ersten Kreuzfahrten noch aus Katalogen abgetippt wurden und wie daraus eine eigene Datenbank mit Schnittstellen zu fast allen Reedereien entstand 👉 Weshalb digitale Buchung trotzdem persönliche Beratung braucht – und warum Mitarbeitende bei kreuzfahrten.de regelmäßig selbst an Bord gehen 👉 Wie eine Reisegruppe wegen des Unwetters in Dubai plötzlich in Bahrain strandete – und am Ende trotzdem noch in Hongkong an Bord ging 👉 Warum Kreuzfahrten heute viel mehr sind als Buffet und Smoking: von Familienurlaub über Wandern auf den Azoren bis zum schwimmenden Freizeitpark 👉 Wie kreuzfahrten.de auf politische Unsicherheiten reagiert – und warum es inzwischen sogar einen Filter für Reisen ohne USA-Stopp gibt 👉 Was Reedereien bei LNG, Landstrom und alternativen Antrieben tun – und warum die Umweltfrage in der Branche nicht mit einem einfachen Satz beantwortet ist 👉 Warum Christine für die Zukunft vor allem eines wichtig ist: Sicherheit für ihre Familie, ihr Team und die Menschen, die mit ihnen reisen Eine Folge über den Mut, ein funktionierendes Geschäftsmodell radikal zu verändern, über digitale Kundennähe und darüber, wie man Reisen in einer immer unberechenbareren Welt gut organisiert. 🎙 Espresso Doppio ist der Podcast für alle, die wissen wollen, was Unternehmen aus der Region wirklich antreibt. 👤 Über den Gast: Christine Fäth-Schubert ist Vorständin der Nees Reisen AG und führt das Familienunternehmen gemeinsam mit ihrem Bruder Carsten. Sie ist regelmäßig selbst auf Kreuzfahrtschiffen unterwegs und verbindet tiefes Produktwissen mit dem Anspruch, für jede Reise die passende Beratung zu bieten. 🏢 Über kreuzfahrten.de: kreuzfahrten.de ist eine der führenden deutschen Online-Marken für Kreuzfahrten. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Krombach im Kahlgrund berät zu über 60 Reedereien – von klassischen Familienreisen bis zu Luxus-, Segel- und Expeditionskreuzfahrten – und entwickelt auch eigene Reiseprogramme mit Vor- und Nachaufenthalten. 👤 Host: Bastian Bieber, Inhaber von B2 communications————————— Kapitel:00:00 Intro: Urlaubsgefühl und erster Espresso01:18 Wer ist Christine Fäth-Schubert?02:24 Vom Busbetrieb zur Reiseunternehmer-Familie04:16 2002: Kreuzfahrten im Internet verkaufen05:16 Von Katalogen zur eigenen Datenbank06:10 Warum Nees Reisen Busreisen hinter sich ließ09:20 Digitaler Vertrieb: Zuhören, testen, besser werden11:14 Produktexpertise: Warum das Team selbst an Bord geht11:46 Dubai, Bahrain, Hongkong: Wenn eine Reise anders läuft15:28 Warum Kreuzfahrten heute so vielfältig sind16:47 Vom schwimmenden Freizeitpark bis zur Wanderreise20:28 Beratung statt anonymer Buchungsplattform22:15 Reise-Trends: Japan, Mittelmeer und unbekannte Orte24:11 Kreuzfahrt mit Kindern und Familie26:40 Umwelt, LNG und Landstrom29:16 Politische Krisen und neue Reiseentscheidungen30:38 Sicherheit und Verantwortung in unruhigen Zeiten32:52 So findet man die passende Kreuzfahrt33:41 Outro

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Der Marketing Podcast aus Aschaffenburg. Basti spricht mit Gründer:innen, Marketeers und Geschäftsführenden aus verschiedenen Branchen – alle aus der Region rund um Aschaffenburg. Über echte Herausforderungen. Über mutige Entscheidungen. Und über Lösungen, die funktionieren. Zwei Espresso. Klare Worte. Relevante Perspektiven aus der Region.

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