Spitzenwechsel

Michael Braun und Ingo Busse

Ganz oben wird über vieles geredet. Über den eigenen nächsten Schritt fast nie. Spitzenwechsel ist ein Gesprächsformat für Vorstände, Geschäftsführer und Senior Executives — über das, was zwischen zwei Positionen passiert: den Aufhebungsvertrag, die ersten Anrufe bei Headhuntern, die Frage, womit man sich eigentlich meldet, den offenen und den verdeckten Markt für Spitzenpositionen. Michael Braun war über zehn Jahre CFO und Geschäftsführer und berät heute Executives in beruflichen Übergängen. Ingo Busse begleitet seit über 25 Jahren Führungskräfte durch Wechsel auf C-Level. Zwei Perspektiven, die sich nicht immer einig sind. Alle vierzehn Tage, rund 30 Minuten. Muster statt Fallgeschichten — was sich wiederholt, nicht wer es erlebt hat.

Episodes

  1. Sep 22

    Vom Lebenslauf zum Executive Profile

    Die meisten Führungskräfte auf C-Level haben sich ihre letzten Stationen nicht erarbeitet — sie wurden geholt, vom Headhunter, aus dem Netzwerk, über eine interne Nachfolge. Wer so gebaut hat, verfügt über keinen eigenen Marktauftritt, und das ist keine Nachlässigkeit, sondern die Folge einer erfolgreichen Karriere. Diese Folge geht den Weg vom Lebenslauf zum Executive Profile: welche Merkmale ein Profil einordbar machen, warum Wirkung mehr zählt als Zuständigkeit, und weshalb der Markt selten die Wiederholung dessen sucht, was zuletzt gelungen ist.In dieser Folge:- Wer über Jahre angesprochen wurde statt sich zu bewerben, hat nie einen eigenen Marktauftritt gebraucht — und muss ihn jetzt erst herstellen.- Der Asset-Test sortiert ein Profil aus Sicht der einstellenden Seite: Branche, Unternehmenstyp, Größe, Managementebene, Funktionszuschnitt, Projekte.- Entscheidend ist nicht, was jemand verantwortet hat, sondern was nach drei bis fünf Jahren messbar anders war.- Wo das Controlling nie getrackt hat, lässt sich Wirkung über Standorte, Beteiligte und geografische Reichweite dimensionieren.- Der Markt sucht keine Wiederholung abgeschlossener Projekte, sondern die Fähigkeit, eine Unternehmenssituation zu erfassen und darauf zu antworten.Kapitel00:00 - Einstieg02:12 - Was Marktreife bedeutet06:27 - Der Asset-Test: ein Profil zerlegen10:49 - Wirkung statt Zuständigkeit15:25 - Zwei Dokumente, zwei Aufgaben18:57 - Motivation als Teil der Positionierung26:45 - ZusammenfassungÜber SpitzenwechselSpitzenwechsel ist der Podcast über Führungswechsel auf Vorstands- und C-Level-Ebene. Michael Braun und Ingo Busse sprechen über Trennung und Neuanfang, Positionierung, Headhunter und Netzwerke sowie den offenen und verdeckten Markt für Spitzenpositionen.Michael BraunExecutive Career Consultant | ehemaliger CFO und Geschäftsführerhttps://www.mibraun.com | https://www.linkedin.com/in/michaelbraun-executiveIngo BusseExecutive Career Advisor | 25+ Jahre Executive Career Consultinghttps://busse-management-consulting.de | https://www.linkedin.com/in/ingo-busseVertraulicher AustauschSie beschäftigen sich selbst mit einer beruflichen Veränderung auf Executive-Level oder kennen jemanden, für den das Thema relevant sein könnte? Michael Braun und Ingo Busse sind direkt und vertraulich erreichbar: mb@mibraun.com | ib@busse-management-consulting.de

  2. Sep 22

    Der erste Reflex nach der Freistellung

    Ein CFO, Anfang 50, wird ohne Vorwarnung freigestellt. Am selben Abend sitzt er zu Hause, holt den alten Lebenslauf hervor und beginnt, Headhunter anzurufen. Der Impuls ist verständlich, und er kostet mehr, als er einbringt: Wer sich unscharf meldet, verbraucht Kontakte, die sich kein zweites Mal ansprechen lassen. Diese Folge geht an einem konkreten Fall durch, was in den Wochen nach einer Trennung zuerst zu klären ist — und warum ein Lebenslauf, der Zuständigkeiten aufzählt, im Wettbewerb um Spitzenpositionen nicht trägt.In dieser Folge:- Der Aktionismus nach einer Freistellung kostet nicht Zeit, sondern Kontakte: Wer sich unscharf meldet, ist beim Empfänger bereits eingeordnet.- Ein Lebenslauf, der Ressortzuschnitte und Stellenbeschreibungen aufzählt, sagt nichts darüber, was jemand bewirkt hat.- Was weggelassen wird, entscheidet stärker über die Wirkung als das, was drinsteht.- Ein USP entsteht selten aus einem einzelnen Merkmal, sondern aus der Kombination von Branche, Größenordnung, Ressortzuschnitt und Projekten.- Wer sein Netzwerk aktiviert, muss drei bis vier belastbare Punkte mitgeben — sonst entscheidet der Kontakt selbst, worüber er redet.Kapitel00:00 - Einstieg00:55 - Der Fall: ein CFO wird freigestellt08:53 - Warum der Reflex so verbreitet ist11:20 - Was ein Lebenslauf leisten muss16:02 - Weglassen als Positionierungsarbeit19:05 - Woraus ein USP tatsächlich entsteht26:08 - Die drei TakeawaysÜber SpitzenwechselSpitzenwechsel ist der Podcast über Führungswechsel auf Vorstands- und C-Level-Ebene. Michael Braun und Ingo Busse sprechen über Trennung und Neuanfang, Positionierung, Headhunter und Netzwerke sowie den offenen und verdeckten Markt für Spitzenpositionen.Michael BraunExecutive Career Consultant | ehemaliger CFO und Geschäftsführerhttps://www.mibraun.com | https://www.linkedin.com/in/michaelbraun-executiveIngo BusseExecutive Career Advisor | 25+ Jahre Executive Career Consultinghttps://busse-management-consulting.de | https://www.linkedin.com/in/ingo-busseVertraulicher AustauschSie beschäftigen sich selbst mit einer beruflichen Veränderung auf Executive-Level oder kennen jemanden, für den das Thema relevant sein könnte? Michael Braun und Ingo Busse sind direkt und vertraulich erreichbar: mb@mibraun.com | ib@busse-management-consulting.de

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Ganz oben wird über vieles geredet. Über den eigenen nächsten Schritt fast nie. Spitzenwechsel ist ein Gesprächsformat für Vorstände, Geschäftsführer und Senior Executives — über das, was zwischen zwei Positionen passiert: den Aufhebungsvertrag, die ersten Anrufe bei Headhuntern, die Frage, womit man sich eigentlich meldet, den offenen und den verdeckten Markt für Spitzenpositionen. Michael Braun war über zehn Jahre CFO und Geschäftsführer und berät heute Executives in beruflichen Übergängen. Ingo Busse begleitet seit über 25 Jahren Führungskräfte durch Wechsel auf C-Level. Zwei Perspektiven, die sich nicht immer einig sind. Alle vierzehn Tage, rund 30 Minuten. Muster statt Fallgeschichten — was sich wiederholt, nicht wer es erlebt hat.

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