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Beröa-Verlag

Jeden Tag ein Bibelwort – direkt aus dem Herzen Gottes. Die Tagesandachten geben wertvolle Denkanstösse, schenken Hoffnung und machen Mut für den Alltag. Suchenden Menschen sind die Andachten ein Wegweiser zu Gott. Glaubenden Christen helfen sie, täglich mit Gott zu leben. Viel Freude und Gottes Segen beim Hören der Tagesandachten!

  1. 6h ago

    Donnerstag, 5. November 2026 – Alles ist bereit!

    Er sandte seinen Knecht zur Stunde des Gastmahls aus, um den Geladenen zu sagen: Kommt, denn schon ist alles bereit. Lukas 14,17 Alles ist bereit! Der Herr Jesus erzählte einmal die Geschichte von einem Menschen, der ein grosses Festessen machte und viele Leute dazu einlud. Damit wies Er auf Gott hin, der in seiner Gnade die Gemeinschaft mit den Menschen sucht. Er lädt sie heute ein, zu Ihm zu kommen. Für die Teilnahme gibt es keine Beschränkungen. Im Gegenteil! Alles ist schon bereit. Die nötigen Vorbereitungen sind längst getroffen. Fünf Punkte dazu: Alles ist bereit! Diese Botschaft lässt Gott bis heute allen Menschen verkündigen. Durch das Evangelium spricht Er sie an und zeigt ihnen, wie sie gerettet werden können.Alles ist bereit! Damit macht Gott klar, dass Er alles zur Rettung verlorener Menschen getan hat. Er hat ihnen aus Liebe seinen eigenen Sohn als Erlöser gegeben.Alles ist bereit! Das weist auf das Erlösungswerk am Kreuz hin. Jesus Christus hat für fremde Schuld bezahlt und damit das Problem der Sünde Gott gemäss gelöst.Alles ist bereit! Dadurch wird klar, dass Gott keine gute Leistung von uns erwartet. Aus eigener Anstrengung können wir niemals vor Ihm gerecht werden.Alles ist bereit! Dieser gnädige Appell drängt uns dazu, mit dem Bekenntnis unserer Schuld zu Gott zu kommen und an den Erlöser Jesus Christus zu glauben.Heute lädt Gott uns ein, seine Gnade anzunehmen. Damit kommt unsere Beziehung zu Ihm in Ordnung. Lasst uns nun seine Gemeinschaft geniessen!

  2. 1d ago

    Mittwoch, 4. November 2026 – Mut fassen

    Stärkt die schlaffen Hände und macht fest die wankenden Knie! Sagt zu denen, die zaghaften Herzens sind: Seid stark, fürchtet euch nicht! Siehe, euer Gott kommt. Jesaja 35,3.4 Mut fassen Wenn wir dem Herrn Jesus nachfolgen, erfahren wir die Feindschaft der ungläubigen Menschen. Sie äussert sich in Unverständnis, Verachtung und Benachteiligung. Dadurch versuchen sie uns das Leben schwer zu machen. Dieser Widerstand kann uns den Schwung zum Beten nehmen und uns im Glaubenslauf hemmen oder sogar zum Stillstand bringen. Die Schwierigkeiten, die uns ungläubige Menschen machen, sind zugleich ein Mittel in der Hand Gottes, um uns zu erziehen (Hebräer 12,4-11). Diese Tatsache überrascht uns vielleicht. Aber Gott kann auch aus dem Bösen etwas Gutes für uns bewirken. Das Wissen darum verändert unsere schwere Lebenslage nicht. Aber wir kommen im Herzen zur Ruhe und fassen neuen Mut, weil wir in den Problemen die liebende Hand unseres Gottes und Vaters erkennen. Gerade in gefahrvollen Zeiten und widrigen Umständen, die wir oft nicht verstehen und meistens nicht ändern können, ist das vertrauensvolle Beten so wichtig. Darum werden wir aufgefordert, uns gegenseitig die erschlafften Hände zum Gebet zu stärken. Ausserdem wollen wir einander durch das Wort Gottes ermuntern, damit unsere wankenden Knie wieder stark werden und unsere zaghaften Herzen neuen Mut fassen. Dadurch bekommen wir geistliche Kraft für den Glaubenslauf. Anstatt resigniert aufzugeben, laufen wir mit frohen Herzen dem Herrn Jesus entgegen. Er kommt bald!

  3. 2d ago

    Dienstag, 3. November 2026 – Sie gehen zu den Ihren

    Als sie aber freigelassen waren, kamen sie zu den Ihren und berichteten alles. Apostelgeschichte 4,23 Sie gehen zu den Ihren Petrus und Johannes waren verhaftet worden, weil sie das Evangelium von Jesus Christus verkündigt hatten. Doch in seiner Vorsehung sorgte Gott dafür, dass man sie wieder freiliess. Nun gingen die beiden Apostel zu den Ihren und erzählten ihnen, was geschehen war. Der Ausdruck die «Ihren» bedeutet die «Eigenen». Ein ähnliches Wort finden wir in Johannes 13,1, wo es vom Herrn heisst: «Da er die Seinen (die Eigenen), die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende.» In beiden Fällen werden damit die wahren Gläubigen beschrieben. Sie gehören dem Herrn Jesus, der sie durch sein Blut erlöst hat. Sie sind im Glauben miteinander vereint. Die innere Verbundenheit veranlasst Christen immer wieder, den gegenseitigen Kontakt zu suchen. Dieser innere Zug der Erlösten zueinander ist ein Ergebnis davon, dass sie alle das ewige Leben besitzen und gemeinsam die Familie Gottes bilden. Das sehen wir schön bei Petrus und Johannes. Was war der erste Impuls ihres Herzens, nachdem sie freigelassen worden waren? Sie suchten unverzüglich die anderen Gläubigen auf, um ihnen alles zu berichten, was sie erlebt hatten. Die neue Natur in uns reagiert heute noch so. Sie zieht uns gern zu denen, die wie wir an den Herrn Jesus glauben. Leider kann die Liebe zur Welt oder das Verfolgen eigener Interessen diesen inneren Zug stark dämpfen. Das wäre schade.

  4. 3d ago

    Montag, 2. November 2026 – Leben oder Nebel?

    Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Johannes 17,3 Leben oder Nebel? Als Kinder hatten wir unseren Spass daran, Wörter rückwärts auszusprechen. So drehten wir unsere Namen um und nannten uns eine Zeit lang so. Wie freuten wir uns, wenn die Erwachsenen nicht merkten, von wem wir gerade redeten. Wenn man das Wort «Leben» rückwärts liest, ergibt sich «Nebel». Nun möchte ich dich einmal fragen: Ist dein Dasein wirklich Leben oder eher Nebel? Fehlt dir vielleicht Ziel und Orientierung, Erfüllung und Sinn? Leben ist mehr als das, was uns die Medien erzählen. Der wahre Sinn liegt viel tiefer. Leben ist mehr, als sich von einem Vergnügen ins andere zu stürzen. Auch berühmt oder reich zu sein, bringt keine echte Erfüllung. Das wahre Leben ist nur bei Gott zu finden, der uns erschaffen hat. Er weiss, dass wir ohne Ihn nicht wirklich glücklich sein können. Nur Er gibt bleibende Freude. Gott weiss auch, dass unsere Sünden wie eine Trennwand zwischen uns und Ihm stehen. Darum hat Er seinen Sohn Jesus Christus als Mensch auf die Erde gesandt und am Kreuz in den Tod gegeben. Auf dieser gerechten Grundlage kann Gott uns begnadigen. Wenn du den Herrn Jesus im Glauben als deinen Retter annimmst und Gott deine Schuld bekennst, vergibt Er dir und schenkt dir ewiges Leben. Du kennst jetzt Gott als deinen Vater und Jesus Christus als deinen Herrn. Damit hast du das wahre Leben gefunden, das hier beginnt und sich im Himmel ewig fortsetzt.

  5. 4d ago

    Sonntag, 1. November 2026 – Der arme weise Mann

    Es fand sich darin ein armer weiser Mann, der die Stadt durch seine Weisheit rettete; aber kein Mensch erinnerte sich an diesen armen Mann. Prediger 9,15 Der arme weise Mann Im Buch des Predigers finden wir versteckte Hinweise auf unseren Herrn. So ist es auch im Tagesvers. Der arme weise Mann zeigt einige Merkmale, die auf Jesus Christus hindeuten. Wenn wir darüber nachdenken, bekommen wir tiefe Eindrücke von seiner herrlichen Person. Jene Stadt war klein und wurde von einem mächtigen König angegriffen. Die Lage sah hoffnungslos aus. Da fand sich ein «armer weiser Mann», der die Stadt durch seine Weisheit rettete. Genauso hat der Herr Jesus gehandelt. Er ist aus dem Himmel gekommen und arm geworden. Wie tief hat Er sich erniedrigt! Um uns aus der Macht des Satans zu befreien und vor dem göttlichen Gericht zu retten, ist Er am Kreuz gestorben. Voll Weisheit und Liebe hat Jesus Christus für uns einen Ausweg aus unserer hoffnungslosen Lage geschaffen. Die Geschichte des armen weisen Mannes endet sehr traurig: Obwohl er die Stadt gerettet hatte, geriet er bald in Vergessenheit. Die Leute erinnerten sich nicht mehr an ihren Retter. Wie ist es mit unserem Erlöser? Denken wir an Ihn? Heute bietet sich dazu eine gute Gelegenheit, wenn wir zum Mahl des Herrn versammelt sind. Er selbst hat uns gesagt: «Dies tut zu meinem Gedächtnis!» (Lukas 22,19). Lasst uns dem Herrn Jesus von Herzen für die wunderbare Erlösung danken. Lasst uns gemeinsam an Ihn denken und nochmals seinen Tod verkündigen. Er ist es wert!

  6. 5d ago

    Samstag, 31. Oktober 2026 – Gnade für Sünder

    Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu erretten, von denen ich der erste bin. 1. Timotheus 1,15 Gnade für Sünder Der Apostel Paulus betont im Tagesvers, wie wahr und zuverlässig das Evangelium der Gnade ist. Gott richtet eine einfache, aber herrliche Botschaft an uns Menschen: «Das Wort ist gewiss.» Es handelt sich um eine sichere, vertrauenswürdige Information. Wenn Gott spricht, sagt Er immer die Wahrheit.«Das Wort ist ... aller Annahme wert.» Damit wird jedem Menschen von ganzem Herzen empfohlen, Gottes Angebot zur Errettung anzunehmen.Wer kann den Wert dieser wunderbaren Botschaft ermessen? Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist als Mensch auf die Erde gekommen. Er hat sich so tief zu uns hinabgeneigt, um am Kreuz für Sünder zu sterben. Das ist eine beispiellose Gnade, die wir kaum fassen können. Wir haben wegen unserer Sünden das göttliche Gericht verdient. Doch der Heiland hat mit seinem Leben für unsere Schuld bezahlt. Durch den Glauben an Ihn werden wir gerettet. Wenn Paulus die Menschen als Sünder bezeichnen muss, fügt er hinzu: «... von denen ich der erste bin.» Vor seiner Bekehrung war er religiös und selbstgerecht gewesen. Aber er hatte gelernt, dass er in den Augen Gottes durch und durch sündhaft war. Jeder, der wie Paulus ins Licht Gottes gestellt wird, erkennt sich als schuldig und verloren. Das macht ihn bereit, Jesus Christus als persönlichen Retter anzunehmen. Dieser Glaubensschritt führt zur Vergebung der Sünden und zum Frieden mit Gott. Möchten Sie den Tageskalender Näher zu Dir in gedruckter Form lesen? Bestellen Sie Näher zu Dir 2027 online: www.beroea.ch.

  7. 6d ago

    Freitag, 30. Oktober 2026 – Wer seinen Gott kennt ...

    Das Volk, das seinen Gott kennt, wird sich stark erweisen und handeln. Daniel 11,32 Wer seinen Gott kennt ... Im heutigen Bibelwort ist von glaubenden Menschen die Rede, die den lebendigen Gott kennen. Sie stehen in einer persönlichen Beziehung zu Ihm. Aus der Bibel und durch Erfahrungen mit ihrem Gott wissen sie, wer Er ist. Als Folge davon besitzen sie Glaubenskraft und handeln so, wie es nach seinem Willen richtig und angemessen ist. Was über diese Gläubigen in alttestamentlicher Zeit gesagt wird, darf auch uns als Kinder Gottes kennzeichnen. Wir stehen zwar in einer engeren Beziehung zum grossen Gott im Himmel als jene: Er ist unser Vater, der uns liebt. Aber das Prinzip bleibt gleich. Je besser wir unseren Gott und Vater kennen, desto stärker ist unser Glaube. Dabei geht es nicht um Kopfwissen, sondern um eine Erkenntnis, die unsere Erfahrungen mit Gott einschliesst. Wir wissen aus der Bibel, dass unser Gott gnädig und barmherzig ist. Im Glaubensleben erfahren wir seine Gnade, die uns alles Notwendige gibt, und sein Erbarmen, wenn wir eine schwere Zeit durchmachen. Diese Erkenntnis gibt uns geistliche Kraft, um im Vertrauen auf unseren himmlischen Vater den Lebensweg weiterzugehen. Das Wort zeigt uns auch, wie heilig und gerecht unser Gott ist. Er schätzt es, wenn wir aufrichtig und gottesfürchtig sind. Diese Gewissheit macht uns Mut, nach seinem Willen zu leben. In allem, was wir tun und lassen, möchten wir unserem Vater im Himmel gefallen.

  8. Oct 29

    Donnerstag, 29. Oktober 2026 – Hat Jesus dein Herz erreicht?

    Hieran haben wir die Liebe erkannt, dass er (Jesus) für uns sein Leben hingegeben hat. 1. Johannes 3,16 Hat Jesus dein Herz erreicht? Ich war acht, da kam mein Bruder zur Welt. Zwei Jahre später trennten sich meine Eltern. Als meine Mutter mit dem Kleinen fortging, brach mein Leben auseinander. Ich fühlte mich völlig abgelehnt. Von da an lebte ich bei meinen Grosseltern. Sie waren zwar nett, konnten mich aber nicht aufhalten, mein Leid durch Alkohol und Drogen zu betäuben. Meine Grossmutter wurde Christin, als ich 13 Jahre alt war. Nun erzählte sie mir immer wieder von Gott und Jesus Christus. Die meiste Zeit über hörte ich nicht zu. Trotzdem blieben die Worte der Liebe und des Friedens, die von einem besseren Leben reden, in meinem Gedächtnis haften. Ich versuchte den Drogenkonsum aufzugeben. Doch ich schaffte es nicht. Stattdessen sank ich immer tiefer ins Elend. Während zehn Jahren lud mich meine Grossmutter regelmässig zu christlichen Predigten ein. Ich ging nie hin – bis zum 29. Oktober 2006. An diesem Tag besuchte ich erstmals eine christliche Zusammenkunft. Der Verkündiger sprach vom Herrn Jesus, der uns so sehr liebte, dass Er für uns starb. Diese Worte berührten mein Herz. Als der Prediger zur Buße und zur Umkehr aufrief, nahm ich Jesus als meinen Retter und Herrn an. Seither hat der Erlöser eine grosse Arbeit an mir getan. Ich bin vom Rauschgift freigekommen und besuche nun mit anderen Christen Gefängnisse, um dort die gute Botschaft weiterzusagen.

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