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literaturcafe.de – Der Podcast für Autoren und Leser und alle, die verrückt nach Büchern sind. Im Podcast des Cafes gibt es Tipps, Interviews, Berichte, Kurzgeschichten, Gedichte und Kritiken.

English: literaturcafe.de (The Literature-Cafe) is a German website for authors and readers and everybody who is mad about books. You will find tips, interview, reports, short-stories, poems and reviews in our award-winning podcast. Entertaining informations for readers and writers.

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literaturcafe.de – Der Podcast für Autoren und Leser und alle, die verrückt nach Büchern sind. Im Podcast des Cafes gibt es Tipps, Interviews, Berichte, Kurzgeschichten, Gedichte und Kritiken.

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    Robert Seethaler: Der letzte Satz – Wenig mehr als Wikipedia

    Robert Seethaler: Der letzte Satz – Wenig mehr als Wikipedia

    In »Der letzte Satz« befinden wir uns mit dem Dirigenten und Komponisten Gustav Mahler (1860–1911) an Bord des Dampfers Amerika, der ihn und seine Frau und seine Tochter im Jahre 1911 von New York zurück nach Europa bringt. Es wird Mahlers letzte Konzertreise in die USA gewesen sein. Er leidet an einer bakteriellen Herzerkrankung und wird keine drei Monate mehr leben.

    Wolfgang Tischer rezensiert den neuen Roman von Robert Seethaler und in einer Presseschau blickt er auch in andere Medien und wie dort die Kritiken ausgefallen sind.

    Seethaler, Robert: Der letzte Satz: Roman. Gebundene Ausgabe. 2020. Hanser Berlin. ISBN/EAN: 9783446267886.

    • 29 min
    Leif Randt: Allegro Pastell und Anna Katharina Hahn: Aus und davon – Lesen, hören, sehen

    Leif Randt: Allegro Pastell und Anna Katharina Hahn: Aus und davon – Lesen, hören, sehen

    Wird die Stille Zeit des Corona-Lockdowns die Literatur verändern. Wolfgang Tischer blickt auf zwei Romane, die unmittelbar davor spielen. Alles schon von gestern? Im Gegenteil. »Allegro Pastell« und »Aus und davon« sind Romane auf der Höhe der Zeit. Hart am Klischee und dennoch fest in der Wirklichkeit verankert.

    Leif Randt: Allegro Pastell – Die Ernsthaftigkeit von Game-Controllern

    Als »Germany’s next Lovestory« preist der Verlag Kiepenheuer & Witsch im Klappentext den Roman »Allegro Pastell« an. Eigentlich abschreckend, wäre das Buch nicht von Leif Randt. Bereits mit »Schimmernder Dunst über Coby County« bewies der Autor, dass er ein Meister der leichten Oberfläche ist. Seine Figuren wollen wirken. Alles soll lässig und leicht aussehen und lässt nur unscharf auf die Tiefen dahinter blicken. Randt schreibt hart an der Ironie. Dichter am Schein und Sein einer neuen Lebenswirklichkeit kann kein Text kommen. Dabei klingt schon das Setting wie ein abgegriffenes Klischee: eine Fernbeziehung zwischen einem Webdesigner im Maintal und einer erfolgreichen Debut-Schriftstellerin, die in Berlin lebt. Doch nie wurden in einem Roman Gamecontroller und die Vor- und Nachteile verschiedener Messenger-Dienste ernsthafter behandelt.

    Randt, Leif: Allegro Pastell: Roman. Gebundene Ausgabe. 2020. Kiepenheuer&Witsch. ISBN/EAN: 9783462053586

    Anna Katharina Hahn: Aus und davon – Der Stoff, aus dem die Puppen sind

    »Der Familienroman des 21. Jahrhunderts« übertitelt der Suhrkamp Verlag den Roman von Anna Katharina Hahn. Erzählt wir die Geschichte von vier Generationen ausschließlich aus der Sicht von Frauen und Kindern. Die Männer haben die Familie(n) verlassen und meinen, ihr Glück anderswo zu finden. Die Schauplätze sind der Stuttgarter Osten, Stuttgart-Hedelfingen und die USA. Schwäbischer Pietismus und Amish People. Obendrein wird die älteste Geschichte aus der Perspektive einer mit Linsen gefüllten Stoffpuppe erzählt. Auch das klingt nach Kitsch und auch Hahns Roman ist nahe dran, gelegentlich drüber. Doch wir sind nicht bei Droemer Knaur oder Goldmann und dieser Suhrkamp-Titel ist literarische Unterhaltung auf bestem Niveau. Kein Roman, der für längere Zeit im Gedächtnis bleiben wird – und dennoch die Lektüre wert.

    Hahn, Anna Katharina: Aus und davon: Roman. Gebundene Ausgabe. 2020. Suhrkamp Verlag. ISBN/EAN: 9783518429198

    Mit diesen beiden Buchbesprechungen und -empfehlungen wagen wir ein kleines Experiment. Sie können Wolfgang Tischers Kritik im Podcast des literaturcafe.de anhören. Gleichzeitig lief jedoch auch die Kamera mit, sodass man sich die Buchvorstellungen auch ansehen kann.

    Hören Sie die Podcast-Folge über den Player unten auf dieser Seite. Der Podcast ist zudem auf allen Portalen wie Apple iTunes, Spotify oder Deezer zu hören und zu abonnieren.

    Hier ist das Video: https://youtu.be/kluAiYVsW8k

    • 20 min
    Bachmannpreis 2020 vergeben. Auf dem Weg zum Hotel. – Bachmannpreis-Podcast Tag 4

    Bachmannpreis 2020 vergeben. Auf dem Weg zum Hotel. – Bachmannpreis-Podcast Tag 4

    Vor Ort in Klagenfurt unterhält sich Wolfgang Tischer zudem mit den beiden Bachmann-Moderatoren Julya Rabinowich und Christian Ankowitsch.

    Die 80-jährige Helga Schubert hat den Bachmannpreis 2020 mehr als verdient, war doch ihr Text über die Minuten nach dem Aufwachen der stärkste im diesjährigen Wettbewerb. Nachdem Helga Schubert bereits 1980 am Lesen teilnehmen wollte, die DDR ihr jedoch die Ausreise verweigerte, gewann sie den Preis nun 40 Jahre später. Das ist allein schon eine ergreifende Geschichte, und Helga Schubert war bei ihrer kurzen Dankesrede sichtlich gerührt.

    In dieser Podcast-Folge reden Andrea Diener und Wolfgang Tischer zunächst über die Shortlist, auf die die Jury am Sonntagmorgen die folgenden Autor*innen setzte: Laura Freudenthaler, Hanna Herbst, Lisa Krusche, Egon Christian Leitner, Helga Schubert, Matthias Senkel und Levin Westermann. Wer überraschte auf dieser Liste?

    Nur die Autor*innen auf der Shortlist haben Chancen auf die vier Jury-Preise. Obwohl das Abstimmungsverfahren im letzten Jahr auch nach Kritik des literaturcafe.de geändert wurde, können die Abstimmungen länger dauern. Nach der Stimmabgabe der Jury mussten auch in diesem Jahr oftmals Stichwahlen zwischen den Zweit- und Drittplatzierten vorgenommen werden, deren Gewinner dann nochmals gegen den oder die Stimmmeiste antreten mussten.

    Da bei jedem der vier Preise erneut abgestimmt wird, traf es diesmal Laura Freudenthaler, die bei den ersten drei Jury-Preisen zwar immer zur engeren Wahl stand, aber die dann doch immer unterlag. Sie gewann am Ende den 3sat-Preis.

    Der Deutschlandfunk-Preis - quasi Platz 2 – ging an Lisa Krusche, den 3. Platz (Kelag-Preis) erhielt Egon Christian Leitner. Der Publikumspreis schließlich ging an Lydia Haider, die offenbar mehr Online-Fans mobilisieren konnte, als die ebenfalls Follower-starke Hanna Herbst.

    Interessant ist auch, dass Matthias Senkel – wie berichtet – in Klagenfurt zum zweiten Mal las. Nun landete er auch zum zweiten Mal auf der Shortlist, ging aber erneut ohne Preis nach Hause. Wobei: Dort war er ja schon, da in diesem Jahr kein Autor und keine Autorin in Klagenfurt war.

    Vor Ort im ORF-Studio war jedoch Moderator Christian Ankowitsch, den Wolfgang Tischer in dieser Podcastfolge hörbar auf dem Weg vom ORF-Studio zurück ins Hotel begleitet – fast mit einer Motorrad-Eskorte.

    Außerdem in dieser Podcast-Folge zu hören: Ein Gespräch mit der Autorin Julya Rabinowich, die im Jahre 2011 selbst beim Bachmannpreis gelesen hatte und in diesem Jahr ihre Premiere als Kommentatorin und »Außenreporterin« feierte. Wie es dazu kam und wie sie diese neue Rolle empfand, das erzählt sie im Podcast.

    Obwohl der »Bachmannpreis spezial« eine überaus gelungene Sache war und dem ORF für die technische Umsetzung ein großes Lob auszusprechen ist, hoffen wir auf ein persönliches Wiedersehen in Klagenfurt vom 16. bis 20. Juni 2021.

    Bleiben Sie dem Podcast des literaturcafe.de gewogen und lassen Sie ihn abonniert. Nach dem täglichen Bachmannpreis-Podcast wird es demnächst weitere Folgen in größeren Abständen geben.

    Hören Sie die vollständige Podcast-Folge über den Player unten auf dieser Seite. Der Podcast ist zudem auf allen Portalen wie Apple iTunes, Spotify oder Deezer zu hören und zu abonnieren.

    • 59 min
    Vier Lesungen, eine Frage, fünf Prognosen – Bachmannpreis-Podcast Tag 3

    Vier Lesungen, eine Frage, fünf Prognosen – Bachmannpreis-Podcast Tag 3

    Am dritten und letzten Tag des Bachmann-Wettbewerbs lasen Lydia Haider, Laura Freudenthaler, Katja Schönherr und Meral Kureyshi, dessen Lesungen und Jury-Diskussionen im Podcast analysiert werden.

    Außerdem stellt Doris Brockmann mit Blick auf den gestrigen Tag noch die Frage: War der Text von Levin Westermann überhaupt ein Prosatext?

    Zudem wurde in der Mittagspause des dritten Tages nochmals mehr als deutlich, wie notwendig und wichtig die Eröffnungsrede von Sharon Dodua Otoo gewesen ist.

    Wer übrigens mehr von Doris Brockmann lesen möchte, dem sei ihr gerade neu erschienener Roman »Tuppek am seidenen Faden« empfohlen. Eine Würdigung dieses Textes findet sich im literaturcafe.de.

    Wer also wird am Sonntag die fünf Preise gewinnen. Neben dem mit 25.000 Euro dotierten Bachmannpreis, wird noch der Deutschlandfunk-Preis (12.500 Euro), der KELAG-Preis (10.000 Euro) und der 3sat-Preis (7.500 Euro) von der Jury per Abstimmung vergeben. Außerdem – vom Publikum per Online-Voting – vergeben, gibt es noch den BKS Bank-Publikumspreis, dotiert mit 7.000 Euro und dem Stadtschreiberstipendium der Stadt Klagenfurt im kommenden Jahr.

    Doris Brockmann, Andrea Diener und Wolfgang Tischer geben ihre Prognosen ab.

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    • 1 hr 14 min
    Der Winkels-Move und Juror Klaus Kastberger im Gespräch – Bachmannpreis-Podcast Tag 2

    Der Winkels-Move und Juror Klaus Kastberger im Gespräch – Bachmannpreis-Podcast Tag 2

    Andrea Diener und Wolfgang Tischer sprechen über die Lesungen des zweiten Tages beim Bachmannpreis 2020. Viel Gutes war dabei. Außerdem ist in dieser Folge des Bachmannpreis-Podcasts ein Gespräch mit Juror Klaus Kastberger zu hören. Bewertet man Texte anders aus der Ferne? Und was hält Klaus Kastberger vom Verhalten seines Neu-Kollegen Philipp Tingler?

    Gleich zwei Autorinnen, die vorab medial mehr beachtet wurden, lasen am Anfang des zweiten Tages: Helga Schubert, die 1980 bereits als Autorin teilnehmen wollte, der die DDR aber seinerzeit die Ausreise verweigerte. Dafür gehörte sie von 1987 bis 1990 der Bachmannpreis-Jury an - und jetzt ist sie im Alter von 80 Jahren endlich als Autorin mit dabei.

    Dann folgte die Lesung von Hanna Herbst, die stellvertretende Leiterin von Vice Austria war und im Herbst ins Redaktionsteam der neuen Sendung von Jan Böhmermann im ZDF-Hauptprogramm wechseln wird.

    Außerdem sprechen Andrea Diener und Wolfgang Tischer über die Lesungen und Jury-Diskussionen von Egon Christian Leitner, Matthias Senkel und Levin Westermann.

    Matthias Senkel las bereits 2012 schon einmal beim Bachmann-Wettbewerb. Er gelangte damals auf die Shortlist, erhielt jedoch keinen der Preise. Alle Tweets von Wolfgang Tischer zu Senkels Lesung von vor acht Jahren können im literaturcafe.de noch nachgelesen werden.


    Das Zusammentreffen des Zufalls: Die beiden ersten Autorinnen des zweiten Tages waren von Insa Wilke eingeladen, die beiden letzten Lesenden des zweiten Tages von Hubert Winkels.

    Am Ende dieser Podcast-Folge spricht Wolfgang Tischer mit Juror Klaus Kastberger, der von seiner Wohnung in Graz aus juriert. Das hat für ihn, wie er im Gespräch erwähnt, durchaus Vorteile.

    Und am Schluss noch der Link zum Twitter-Account von Clemens Setz, der im letzten Jahr die Eröffnungsrede beim Bachmannpreis gehalten hat. Inspiriert vom Text von Levin Westermann begann Setz zu reimen. Leider sind diese Tweets nicht in ihrem Zusammenhang verlinkbar, daher hier all seine Tweets vom 19. Juni 2020. Die Gedichte sind jedoch optisch nicht zu übersehen.

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    • 1 hr 19 min
    Brigitte Schwens-Harrant über ihren ersten Tag als Jurorin – Bachmannpreis-Podcast Tag 1

    Brigitte Schwens-Harrant über ihren ersten Tag als Jurorin – Bachmannpreis-Podcast Tag 1

    Neben einem Blick auf die ersten fünf Lesungen gibt es in dieser Podcastfolge drei Interviews zu hören. Marianne Fischer von der Kleinen Zeitung schildert die Entwicklungen vor Ort. Was fehlt Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz in diesem Jahr am meisten? Und wie hat Jurorin Brigitte Schwens-Harrant den ersten Lesetag erlebt?

    Noch am Morgen vor Beginn der Lesungen traf sich Wolfgang Tischer am Klagenfurter Lendhafen mit Marianne Fischer. Sie leitet das Kulturressort der Kleinen Zeitung in Kärnten, die stets sehr ausführlich über die Tage der deutschsprachigen Literatur berichtet. Doch wie sieht es in diesem Jahr aus? Marianne Fischer berichtet zudem, wie unerwartet die Kehrtwende für viele Beteiligte kam und der Bachmannpreis in diesem Jahr plötzlich nach der Absage doch noch realisiert wurde.

    Andrea Diener und Wolfgang Tischer besprechen anschließend die ersten Lesungen und Jurydiskussionen der Texte von Jasmin Ramadan, Lisa Krusche und Leonhard Hieronymi.

    Eine (fast) unkomplizierte Jury-Diskussion


    Anders als man nach der Eröffnung vom Vortag hätte vermuten können, verlief die Jurydiskussion per Live-Schaltungen recht unkompliziert – mit einer eher nicht technisch bedingten Ausnahme.

    In der virtuellen Podcast-Mittagspause ist das Interview mit Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz zu hören, die in der Stadt auch für das Kulturreferat verantwortlich ist. Die Stadt Klagenfurt stiftet den Hauptpreis, den Bachmannpreis, mit 25.000 Euro. Was vermisst die Bürgermeisterin heuer am meisten? Wie wirkt sich die Verlagerung ins Digitale auf die Stadt aus? Frau Mathiaschitz betont mehrfach, dass die diesjährige Lösung eine Ausnahme bleiben muss.

    Sodann der Blick auf die beiden Lesungen des Nachmittags von Carolina Schutti und Jörg Piringer. Letzterer im übrigen Gründungsmitglied des Wiener Gemüseorchesters.

    Das Gemüseorchester - Le massacre du printemps

    Zum Abschluss dieser Podcast-Folge freuen wir uns besonders, dass Neu-Jurorin Brigitte Schwens-Harrant noch Zeit für ein Telefoninterview hatte. Sie berichtet, wie sie den ersten Lesetag in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur erlebt hat, von wo aus sie zugeschaltet ist. Wie hat sie »ihre« beiden Autorinnen ausgewählt und muss man sich im Stream die Redezeit erkämpfen?

    • 1 hr 15 min

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