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Wir befragen außergewöhnliche Menschen - so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern.

Die Interviewer, ZEITMagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner, sind auf alles vorbereitet - und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei.

Alles gesagt? ZEIT ONLINE

    • Sociedade e cultura

Wir befragen außergewöhnliche Menschen - so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern.

Die Interviewer, ZEITMagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner, sind auf alles vorbereitet - und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei.

    Richard Socher, was denken Maschinen?

    Richard Socher, was denken Maschinen?

    Er ist einer der einflussreichsten jungen Forscher für Künstliche Intelligenz, lebt im Silicon Valley und ist geboren in der DDR: Richard Socher ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin.

    1983 kam er als Sohn eines Wissenschaftlers und einer Ingenieurin in Dresden auf die Welt, wuchs einige Jahre in Äthiopien auf, studierte Computerlinguistik in Leipzig und Saarbrücken – und machte sich einen Namen, als er in den USA an den berühmten Universitäten von Princeton und Stanford an neuronalen Netzwerken für Spracherkennung forschte. Richard Socher ist heute einer der international meistzitierten K.I.-Forscher. Eine Assistenzprofessur in Princeton lehnte er ab und gründete stattdessen ein Start-up, das 2016 vom amerikanischen Techkonzern Salesforce übernommen wurde. Richard Socher wurde Chefwissenschaftler von Salesforce und blieb es bis zum Juli dieses Jahres, als er bekannt gab, erneut ein Start-up zu gründen.

    Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von "Alles gesagt?", unterhält sich Richard Socher über den Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf unser Leben, darüber wie ihn die DDR geprägt hat, warum es ihn nicht in Deutschland gehalten hat – und was ihn an seiner zweiten großen Leidenschaft, dem Paragliden, so fasziniert. Auch diese Folge von "Alles gesagt?" wurde per Videoschaltung aufgenommen. Während die Gastgeber des Podcasts in Berlin saßen, schaltete sich Richard Socher aus Idaho zu. Er reiste zum Zeitpunkt der Aufnahme mit seiner Partnerin in einem Wohnmobil durch die USA. Nach 8 Stunden und 17 Minuten beendete Richard Socher die Unterhaltung, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    • 24 seg(s)
    Yuval Harari, What Is the Meaning of Life?

    Yuval Harari, What Is the Meaning of Life?

    Historian and author Yuval Harari, one of the most influential intellectuals of our time, is our guest on the second English-language episode of "Alles gesagt?" ("Nuff Said?"), ZEIT's never-ending podcast. Harari's book, "Sapiens: A Brief History of Humankind", was originally published in Hebrew in 2011 and is based on a series of 20 lectures from an undergraduate world history class he had taught. It has sold over 12 million copies and was in the top three of The "New York Times" bestseller list for 96 consecutive weeks. Barack Obama, Bill Gates, Mark Zuckerberg and Angela Merkel, among others, are all admirers of Harari's work. In 2016 he wrote "Homo Deus", this time focussing on the future of humankind; his third book, 21 Lessons for the 21st Century, was published in 2018. Both have become international bestsellers. This week his latest book will be released: the graphic novel "Sapiens – The Birth of Humankind".

    The hosts of "Alles gesagt?", Jochen Wegner and Christoph Amend (both based in Berlin) met with Yuval Harari, who lives in Tel Aviv, via video call on October 14th. (The session was also streamed live on ZEIT ONLINE.)

    Harari was born in 1975 near Haifa and studied in Jerusalem; he finished his PhD in Oxford with a focus on medieval military history and wrote his dissertation on "renaissance military memoirs of noblemen".

    In this episode of our podcast Harari talks about a wide range of topics from religion to politics, Covid-19 to artificial intelligence; he describes spending weeks in a silent retreat, visiting a secret unit at Google and what it takes to become a bestseller writer. We hear what it was like growing up in a conservative Israeli family and realising he was gay at the age of 21, and how this personal experience has influenced the way he thinks about the world, human beings and history. At the end of this episode, Harari fact-checks key scenes of the show Game of Thrones and finally, after three hours and 44 minutes, he has nothing left to say. Because at "Alles gesagt?" the conversation is only over when the guest says it's over.

    • 3 horas 43 min
    Alice Schwarzer, wie wird man eine Frau?

    Alice Schwarzer, wie wird man eine Frau?

    Sie wurde schon mit vielen erstaunlichen Begriffen belegt. Sie sei "Kanzlermacherin", "eine der bedeutendsten Frauen unserer Zeit", "Medienliebling" - aber auch die "Hexe mit dem stechenden Blick", eine "Terroristin", die "Mutti des deutschen Feminismus" und die "meistgehasste Chefredakteurin Deutschlands". Könnte es sein, dass es für Alice Schwarzer eine eigene Kategorie namens "Alice Schwarzer" braucht? Auch darüber hat sie mit den Gastgebern des unendlichen Podcasts "Alles gesagt?" gesprochen, Jochen Wegner und Christoph Amend.

    Alice Schwarzer, geboren 1942, ist auch Journalistin, Bestseller-Autorin, Gründerin und Herausgeberin der Zeitschrift Emma, ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Jetzt hat sie eine neue Autobiografie geschrieben, Lebenswerk ist soeben bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

    Im ZEIT-Podcast, in Pandemie-Zeiten wie immer remote aufgenommen, erzählt sie von ihrer ungewöhnlichen Kindheit, ihrer engen Freundschaft mit Simone de Beauvoir, ihrer ungebrochenen Lust am Streit mit Frauen wie mit Männern, ihrer Kritik am politischem Islam, ihrer Liebe fürs Tanzen – und über das Geheimnis einer glücklichen Beziehung. Nach 5 Stunden und 14 Minuten beendet Alice Schwarzer das Gespräch, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    Produktion: Maria Lorenz-Bokelberg/Pool Artists
    Fotografie: Maria Lorenz-Bokelberg
    Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank

    • 5 horas 14 min
    Ólafur Elíasson, kann Kunst die Welt retten?

    Ólafur Elíasson, kann Kunst die Welt retten?

    Über die Kunst von Ólafur Elíasson hat mal jemand gesagt, dass sie zwei Reaktionen verursache: zuerst ein "Wow" und dann ein "Aha". Wie das mit dem "Wow" und mit dem "Aha" geht, darüber haben sich die beiden Gastgeber des unendlichen Podcasts "Alles Gesagt", ZEIT-Online-Chef Jochen Wegner und ZEITmagazin-Chef Christoph Amend mit Ólafur Elíasson unterhalten – er war per Zoom zugeschaltet aus seinem Studio in Berlin.
    Ólafur Elíasson ist einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Künstler der Gegenwart, ausgezeichnet mit zahlreichen internationalen Preisen, in Deutschland unter anderem mit dem Goslarer Kaiserring, in Frankreich mit dem Ordre des Arts et des Lettres und wenn der isländische Staatspräsident Berlin besucht, dann schaut er natürlich auch im Studio unseres Gastes vorbei.

    Ólafur Elíasson wurde am 5. Februar 1967 in Kopenhagen geboren, er ist Däne mit isländischer Herkunft, seine Eltern sind in den Sechzigerjahren von Island nach Dänemark ausgewandert. Er selbst hat in Kopenhagen studiert, lebte 1999 einige Monate in New York, aber schon früh hat es ihn nach Deutschland gezogen, sein Studio in Prenzlauer Berg hat er seit 1995. Er kreiert Momente und Prozesse, die einen staunen lassen: Er färbt Flüsse und baut riesige Wasserfälle, er liebt es, mit Spiegeln zu arbeiten und spätestens im Jahr 2003, als er in der Londoner Tate Galerie eine künstliche Sonne installierte, wurde er zu einem Star der Kunstwelt.

    Ólafur Elíasson ist aber nicht nur Künstler, er ist auch politischer Aktivist. Um auf die schmelzende Pole hinzuweisen, lässt er echtes, jahrhundertealtes Eis von dort vor die Schaltzentralen der Politik bringen – dort schmilzt es vor aller Augen. Und schon vor einigen Jahren hat er die Little Sun erfunden, eine kleine mobile Lampe, die mit Solarstrom funktioniert, mit der er Millionen von Menschen in Afrika Licht bringen möchte, die in Gegenden und Ländern ohne funktionierendes Stromnetz leben.

    Über Politik und Kunst, über seine Familie und über seine Firma und darüber, wie es kam, dass er in seiner Jugend ein Breakdance-Star in Island wurde, haben sich beiden Gastgeber des ZEIT-Podcasts 4 Stunden und 28 Minuten mit Ólafur Elíasson unterhalten. Bis er das Gespräch mit seinem Schlusswort beendet hat – denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    • 4 horas 27 min
    Juli Zeh, ist die Aufklärung am Ende?

    Juli Zeh, ist die Aufklärung am Ende?

    Sie ist Richterin am Landesverfassungsgericht in Brandenburg, aber bekannt geworden ist sie durch ihre literarischen Bestseller: Die Schriftstellerin Juli Zeh ist zu Gast bei Alles gesagt?, dem unendlichen Podcast von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin. Schon ihr Debüt Adler & Engel, erschienen im Jahr 2001, wurde von der Kritik gefeiert. Seitdem hat sie Romane, Theaterstücke, Essays, Aufrufe geschrieben, auch mal einen offenen Brief an Angela Merkel. Sie hat sich politisch engagiert und ist heute eine der führenden Intellektuellen des Landes, ausgezeichnet unter anderem mit dem Heinrich-Böll-Preis und dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für ihr Engagement für bürgerliche Freiheitsrechte im digitalen Zeitalter.

    Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von Alles gesagt?, unterhält sich Juli Zeh über die wichtigen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit – über Freiheit, Sicherheit, Recht, Moral und über die Grundfrage, die sie seit ihrem Jurastudium prägt: "Woher beziehen wir unsere Kriterien für gut und böse?"

    Geboren ist Juli Zeh 1974 unter dem Namen Julia Barbara Zeh in Bonn, ihr Vater war Jurist, hat im parlamentarischen Dienst des Bundestags gearbeitet, ihre Mutter war Übersetzerin. Juli Zeh hat in den Neunzigern in Passau und Leipzig studiert, dort, am legendären Literaturinstitut hat sie ihren späteren Mann kennengelernt, den Autor David Finck. Die beiden haben zwei Kinder und leben, wie man spätestens seit Juli Zehs Roman Unterleuten weiß, seit vielen Jahren auf dem Land in Brandenburg. Von dort aus spricht sie 8 Stunden und 7 Minuten lang mit den Gastgebern, bis sie das Schlusswort sagt und die Aufnahme beendet. Denn das darf bei Alles gesagt? nur der Gast.

    Mai Thi Nguyen-Kim, rettet Wissenschaft die Welt?

    Mai Thi Nguyen-Kim, rettet Wissenschaft die Welt?

    Sie ist die bekannteste deutsche Wissenschaftjournalistin, sie ist Youtuberin, Fernsehmoderatorin und Bestseller-Autorin: Mai Thi Nguyen-Kim ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast von ZEIT Online und ZEITmagazin. Ihren YouTube-Kanal "Mailab" haben fast eine Million Menschen abonniert, außerdem moderiert sie bei "Terra X Lesch und Co." und "Quarks". Ihr Buch "Komisch, alles chemisch!" steht seit vergangenem November auf den Bestsellerlisten.

    Für Ihre Arbeit wurde sie bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem als "Wissenschaftsjournalistin des Jahres", mit dem Grimme Online Award und in diesem Jahr mit dem Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises, eine Sonderehrung für ihre Corona-Berichterstattung und ihren Tagesthemen-Kommentar zur Lage der Pandemie in Deutschland. Ihr Video "Corona geht gerade erst los", im April veröffentlicht, wurde 6,3 Millionen Mal abgerufen.

    Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von "Alles gesagt?", unterhält sich Mai Thi Nguyen-Kim über Corona und die Folgen für die Gesellschaft, über ihre Karriere zwischen Wissenschaft und Medien und über ihre Familie - ihre Eltern stammen aus Vietnam.Auch diese Folge von Alles Gesagt wurde remote aufgenommen, Mai Thi Nguyen-Kim war zu Hause in der Nähe von Frankfurt, wo sie mit ihrem Mann, der wie sie Chemiker ist, und ihrem Kind lebt. Nach 3 Stunden und 58 Minuten beendete sie das Gespräch, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    • 3 horas 58 min

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