NZZ Akzent

Gut informiert in 15 Minuten. Die Korrespondenten und Redaktorinnen der NZZ erzählen jeden Tag eine Geschichte, die die Welt bewegt. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – wir liefern fundierte Analysen, spannende Geschichten und neue Perspektiven, verständlich eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis freitags. Jeden zweiten Samstag gibt es ausserdem eine exklusive Extrafolge, in der unsere Korrespondentinnen von ihrem Arbeitsalltag im Ausland berichten.

  1. hace 1 día

    Er war Pablo Escobars Logistiker – nun ist er Rentner

    Unter Pablo Escobar und dem Medllin-Kartell wurde Kolumbien in den 1970er und 80er Jahren zum grössten Kokainlieferanten der Welt. Mit dafür verantwortlich war Carlos Lehder, der Logistiker. Als Erster erkannte er, dass Kokain in den USA die neue Freizeitdroge werden und Marihuana damit den Rang ablaufen würde. Er baute eine riesige Schmuggel-Lieferkette von Kolumbien in die USA auf. Doch sein Erfolg währte nicht ewig - und lange Zeit sah es so aus, als würde Lehder für seine Taten den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen. Wieso es nicht dazu kam und wie er stattdessen heute als Rentner in seiner kolumbianischen Heimatstadt sein Dasein fristet, hat er unserem Korrespondenten Alexander Busch bei einem Treffen erzählt. Gast: Alexander Busch, NZZ-Korrespondent für Lateinamerika Host: Sarah Ziegler Redaktion: Alice Grosjean Das ganze Treffen mit Carlos Lehder kannst du in Alexanders Reportage in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/der-mann-der-pablo-escobar-zum-fliegen-brachte-ld.10009008) nachlesen. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).

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  2. hace 2 días

    Kriegsangst in Estland: Wie lebt es sich mit Russland als Nachbar?

    Nicht erst seit der Vollinvasion Russlands in der Ukraine sind die Menschen in Estland wachsam: Der grosse Nachbar hat im kollektiven Gedächtnis des baltischen Landes tiefe Spuren hinterlassen. Wie lebt es sich damit und der Angst vor einem Überfall durch Russland? NZZ-Korrespondentin Linda Koponen hat Menschen getroffen, die schon längst darüber nachdenken, wohin sie ziehen könnten, bevor Russland angreift. Einer ist Eugene, ein Südafrikaner, der 2020 der Arbeit wegen nach Estland zog - und sich in das Land verliebte, weil es so viel sicherer war als seine Heimatland. Doch dieses Sicherheitsgefühl ist jetzt weg: "Wir werden wegziehen müssen, denn ich möchte nicht in einem kleinen Schutzraum sitzen und hoffen, dass alles gut wird." Auch Agne blickt mit Sorge auf den grossen Nachbar. Aber nicht nur wegen der aktuellen Lage, sondern weil sie aus der Geschichte Estlands immer auch sehr skeptisch auf die einstige Besatzungsmacht blickte. Dazu kommen handfeste ökonomische Sorgen, die viele Menschen in Estland umtreiben: "Die Menschen sind wütend, weil das Leben trotz immer höheren Steuern nicht besser wird." Gast: Linda Koponen; NZZ-Korrespondentin Host: Dominik Schottner Redaktion und Produktion: Alice Grosjean, Sarah Ziegler Lindas Porträts von Agne und Eugene könnt ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/estland-wie-lebt-man-wenn-staendig-vor-einem-krieg-gewarnt-wird-ld.10009708) nachlesen. Falls ihr noch kein Abo für die NZZ habt - wir schenken Euch als treue Podcasthörer die erste Woche. Danach endet das Abo automatisch. [Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)

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  3. 9 sep

    Helden statt Opfer: So berichtet China über die Flutkatastrophe im Himalaja

    Wer in diesen Tagen chinesisches Staatsfernsehen schaut, der erlebt wahre Helden. Menschen, die sich durch den chinesischen Teil des Katastrophengebiets kämpfen, um nach Opfern der Sturzflut zu suchen. In der Reportage des Senders CCTV sieht man, wie Rettungskräfte sich den Weg in ein abgeschnittenes Dorf erkämpfen. In orangen Leuchtanzügen klettern sie durch Geröll, erkunden die Gegend mit Drohnen und seilen sich sogar von Steilwänden ab. Die Verwüstung und die Rettungsarbeiten sind gut dokumentiert – nur nach betroffenen Menschen sucht man vergeblich: In der Berichterstattung kämen weder Opfer noch Angehörige vor: «Diese Stimmen sind quasi unsichtbar», sagt Ausland-Redaktorin Katrin Büchenbacher im Podcast. Die Kommunistische Partei wolle unbedingt verhindern, dass die Frage nach einer Mitverantwortung der Regierung gestellt werde. Host: Alice Grosjean Gast: Katrin Büchenbacher, Ausland-Redaktorin Redaktion: David Vogel Bild: Jiang Fan / Imago Die beschriebenen Videos aus chinesischen Medien: - Die [Reportage von CCTV](https://www.bilibili.com/video/BV1fytW6qEnN/?spm_id_from=333.337.search-card.all.click) - Die [Überquerungsaktion Szene am Fluss](https://weibo.com/tv/show/1034:5336916493795424?from=old_pc_videoshow) Katrins Analyse in Textform könnt ihr [bei der NZZ nachlesen](https://www.nzz.ch/international/positive-energie-statt-brutaler-bilder-wie-chinas-regierung-den-diskurs-zur-sturzflut-an-der-grenze-zu-nepal-lenkt-ld.10022031).

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