Das Addu-Atoll: Der Malediven-Geheimtipp mit Naturpark, Traumriff, Inselverbindungen per Straße und historischem britischem Militär Erbe – perfekt für Abenteurer. Im tiefen Süden der Malediven findet sich ein ganz besonderer Geheimtipp abseits der klassischen Touristenpfade. Es besticht durch seine einzigartige Kombination aus Natur, Kultur und Geschichte. Als ehemaliger Standort einer britischen Airbase bietet es faszinierende historische Einblicke. Besonderes Highlight ist der große, geschützte Naturpark mit Mangroven, seltenen Vogelarten und einem atemberaubenden, intakten Riff voller Schildkröten und bunter Korallen. Anders als auf typischen Inseln kannst du dich hier über Straßen frei zwischen mehreren verbundenen Inseln bewegen und bist nicht auf einzelne Orte beschränkt. Die Menschen in Addu gelten als besonders offen und gastfreundlich, viele sprechen hervorragend Englisch. Ideal für Reisende, die echtes Inselhopping, authentische Begegnungen und Aktivurlaub lieben. Addu bietet Malediven pur – perfekt kombinierbar mit einer Reise nach Sri Lanka oder der Nachbarinsel Fuvahmulah. Disclaimer: Dieser Podcast stammt aus dem Jahr 2019 – daher könnten sich einige Details inzwischen geändert haben. Vor allem die Flugverbindungen zwischen Sri Lanka und dem Addu-Atoll variieren aktuell stark. Prüft unbedingt vorab aktuelle Flugpläne und lokale Gegebenheiten. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Transkript der Folge: Für mich ist allein schon dieser Nature Park die Reise wert gewesen, findest du nicht auch? Ja, das war das Highlight, überhaupt das absolute Highlight, ja. Und die Verbindung halt mit dem, dass man sich da so frei bewegen kann und dass man seine Restaurants selber suchen kann, dass man sich so ein bisschen bewegt, so im Hinterland halt, dass man nicht abgeschieden ist nur auf einer Insel. Ihr hört den Malediven-Podcast von den Inselnauten. Mit Geschichten, Erfahrungen, Abenteuern und vielen spannenden Infos aus dem Sonnenland der Malediven. Ich bin der Toddy und los geht’s. Musik Wusstet ihr eigentlich, dass die maledivischen Atolle nach dem Tana-Alphabet benannt sind? Wir sind gerade im Sino-Atoll, das ist das letzte, das südlichste Atoll der Malediven. Genau, da sind wir angekommen. Und das ist ein ganz besonderes Atoll und wir wissen über die Besonderheit des Atolls schon ganz, ganz lange Bescheid, weil wir immer wieder darauf aufmerksam gemacht wurden und wenn man fragt, weil wir ja die Malediven so viel bereisen und das natürlich auch erzählen, dass wir die Malediven bereisen und gerade die Maledivern erzählen wir das ja auf unseren Reisen, dann fragen sie uns immer, wart ihr denn schon mal im Sino-Atoll? Nee, die fragen jetzt nicht nach dem Seenu-Atoll, sondern eigentlich ist es das Adu-Atoll. Genau, so ist es überall benannt. Und zwar kommt das daher, dass die maledivischen Atolle eigentlich alle zwei Namen haben. Das sind einmal die Local-Namen sozusagen, das wie sie halt schon immer heißen und irgendwann haben sie sich halt ausgedacht, die in Provinzen einzuteilen und diese Provinzen haben dann diese Buchstaben-Namen bekommen. Das war wahrscheinlich die einfachste Variante für sie, das so zu machen. Die haupttäglichen Atolle, aber die großen Atolle, sind mit dem Alphabet benannt? Ja, die sind alle so benannt. Das Ari-Atoll? Das Ari-Atoll ist der eigentliche Name und der Alphabetname ist dann einmal Alif-Alif oder Alif-Dhaal. Das kommt auch im Alphabet vor. Alif-Alif und Alif-Dhaal kommt auch im Alphabet vor? Nee, Alif ist der Buchstabe und Dhaalu ist der Buchstabe. Alif und Dhaalu. Das ist nicht ganz so einfach. Alif ist immer der Norden und Dhaalu ist immer der Süden. Genau. Das Land ist so ziemlich aufgeteilt. Eigentlich, die Malediver gehen nicht von West nach Ost oder von, wie wir das jetzt zum Beispiel kennen, das wir jetzt sagen würden, in Deutschland, um es mal zu vereinfachen. In Deutschland, wir fahren jetzt von Berlin oder wir fahren von Frankfurt-Oder. In der Oder, ganz am Osten angefangen, Richtung Köln. Die Malediver, die haben eigentlich immer nur Nord-Süd-Richtung. Die fahren immer von oben nach unten. Man fährt eigentlich immer so ziemlich von oben nach unten. Weil das Land so lang gestreckt ist und so schmal ist, dass man eigentlich immer irgendwie nach Nord-Süd fährt. Also man fährt ganz selten, wir kennen eigentlich fast keine Verbindung, die nur von Ost nach West geht. Selbst wenn man von Male ins Ari Atoll fährt, das geht auch leicht nach, geht immer nach, geht wieder nach Süden, also nach Süd. Gerade rüber gibt es da eigentlich nicht viel. Genau, fast überhaupt gar keine. In Areateu fahren, die fahren dann schon so, dass die auch mal irgendwo von Ost nach West fahren oder andersrum. Im Barateu ist das zum Beispiel so, dass sie da… Nord-Ari ist es auch so. Genau, Nord-Ari ist es auch so, aber das ist jetzt eher unwichtig. Also die Malediven dadurch so lang gestreckt, übrigens so knapp 1000 Kilometer lang gestreckt, von Nord nach Süd und nur keine 100 Kilometer breit. Das ist schon interessant, also auf der Karte, wenn ihr euch das mal anschauen wollt. Musik Ja, aber wir sind im Süden der Malediven, was macht der Süd, was ist so besonders im Süden? Besonders ist, dass dieses Atoll mal von den Briten in Beschlag genommen wurde, kann man sagen. Die Malediven waren mal, die kompletten Malediven waren mal britisches Protektorat. Die Briten haben sich hier während des Zweiten Weltkrieges im Adu Atoll eine Airbase gebaut, um die, ihre Transporte in Richtung Pazifik und in Richtung… Irgendwas mit Singapur habe ich gelesen. Richtung Singapur, ja, also nicht von Singapur sind sie dann auch wieder weitergeflogen. Also eigentlich eine Basis, weil früher konnten ja die Flieger noch nicht so weit fliegen in einem Stück. Ich habe gerade eine Sternschnuppe gesehen. Wow, Yemi hat eine Sternschnuppe gesehen. Entschuldigung. Also früher konnten die Flieger, du musst dir jetzt noch was wünschen, das hast du schon gemacht. Die Flieger konnten früher ja noch nicht so weit fliegen in einem Stück, deswegen mussten sie immer mal aufgetankt werden und deswegen gab es da Airbases. Gibt es zum Beispiel noch, noch südlich am Indischen Ozean gibt es immer noch eine Airbase? Und zwar von… Eigentlich gehört dieses Atoll, das ist ein separates Atoll, also eigentlich könnte man sagen, geografisch würde es fast noch zu den Malediven gehören, das ist nur sehr, sehr weit südlich. Da kommt erstmal eine ganze Weile nur Ozean. Und es gehört den Briten, aber die Airbase dort wird betrieben von den Amerikanern. Haben sie gepachtet sozusagen, ja. Das ist Diego Garcia und da kommt man nicht wirklich hin. Da kommt man gar nicht hin, das ist so ziemlich restricted area. Hier gab es mal eine Möglichkeit, da haben mal Leute versucht, vor zwei Jahren glaube ich, haben Leute versucht ein Fischerboot, ein großes Fischerboot zu starten, um da drunter zu fahren. Die wollten einfach einen Trip hin machen, die haben es hier glaube ich keine 20 Seemeilen vom Addo weggeschafft und wurden schon von der Küstenwache aufgehalten. Weil die genau wussten, wo die hinfahren wollen und um das zu unterbinden, hat man sie gestoppt und da gab es richtig Ärger. Ja klar, seit wann darf man Airbases besuchen? Einfach mal so. Ja genau, die darf man nicht besuchen. Und im Süden, wie gesagt, dadurch, dass die Briten hier ihren Entstützfunk hatten, ganz im Süden des Atolls. Ja und auch noch im Atoll, die Insel ist auch noch die südlichste Insel des Atolls. Da haben sie die einfach mal beräumt, die Leute umgesiedelt auf die nächste nähere Insel, nämlich nach Fedo und haben dort einen großen Airport gebaut und haben sich dort ihre Baracken gebaut. Dazu werden wir euch ein paar Bilder reinsetzen. Wir haben das ja beobachtet, wir haben die Insel auch bereist. Also wir waren dort, weil wir nämlich, jetzt kommen wir nämlich endlich zum Punkt auch, weil die Inseln alle mit einer Straße verbunden sind, also nicht alle des Atolls, sondern insgesamt. Die westliche Seite ist komplett verbunden. Die südlichste Insel ist mit der ganzen westlichen Seite per sogenannter Link Road verbunden. Genau, das ist das Interessante und ich habe immer gedacht, und das ist gut, dass ich mal hier unten war, ich habe immer gedacht, die Briten hätten das gebaut, aber das haben die ja nicht gebaut. Das hat nämlich erst die Regierung später gebaut. Nachdem die Briten bereits weg waren, genau. Ja, keine Ahnung, warum das so ist. Warum die das gemacht haben? Ja, warum die das gemacht haben, weil das gibt es auf dem Maldives nur noch in einem anderen Atoll, gibt es eine Link Road im Gan. Sorry, im Laamu, da gibt es auch eine Insel, die heißt übrigens auch Gan. Die ist auch mit einer Straße verbunden. Ich weiß nicht, wie viele Inseln, wie gesagt, wir waren noch nicht im Laamu-Atoll, aber da gibt es auch eine Link Road, aber die ist lange nicht so lang wie die hier und verbindet auch nicht so viele Inseln miteinander. Das weiß ich, das kann ich sagen. Das ist das Einzelwissen, was ich darüber habe. Und das ist natürlich für uns Inselnauten natürlich ganz toll, weil wir unsere Anzahl von Inseln dadurch natürlich erhöhen können und für euch natürlich auch ganz viel Erfahrung sammeln konnten wir hier auf Schlag. Innerhalb von fünf Tagen, sechs Tagen haben wir wie viele Inseln gesehen? Wir waren in Ghan, wir waren in Fedo, wir waren in Maradu und wir waren in Hitadu. Hitadu. Hitadu, Hitadu, nicht mit lange A. Und wenn es da klopft, dann macht gerade einer eine Kokosnuss auf und der macht hier ganz leckere Kokosnuss. Die nennen es Coconut Milkshake. Da ist aber keine Milch drin, sondern die benutzen das Fruchtfleisch der Kokosnuss. Das ist nicht viel Fruchtfleisch da drin, das wird ausgeschabt und wird mit in den Saft oder in den Saft der Kokosnuss. Mit dem Wasser der