Landentdecker

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  1. 20 juli

    Störtebeker Festspiele 2026: Lohnt sich das Stück „Likedeeler“?

    Wer die Störtebeker Festspiele auf der Naturbühne Ralswiek einmal miterlebt hat, sehnt sich nach der einzigartigen Kulisse aus Action, Schiffen und emotionalen Höhepunkten auf Rügen. Das aktuelle Stück „Likedeeler“ in der Saison 2026 verspricht eine packende Inszenierung voller Überraschungen, die selbst erfahrene Stammgäste ins Staunen versetzt. Hinter dieser Folge der Landentdecker steht Chris Luzio Schönburg, der mit Jonas Röse-Oberreich über die Störtebeker Festspiele 2026 spricht. Jonas ist ein erfahrener Festivalbesucher, der das aktuelle Stück bereits dreimal gesehen hat. Die aktuelle Saison der Störtebeker Festspiele auf Europas größter Naturbühne in Ralswiek widmet sich dem packenden Stück „Likedeeler“. Im Zentrum der historischen Handlung steht die Festung Stockholm, die von Königin Margarete von Dänemark und Norwegen belagert wird, während die legendären Vitalienbrüder Klaus Störtebeker und Gödeke Michels die Stadt erbittert verteidigen. Parallel entfaltet sich auf der Bühne die Geschichte im kontrastierenden Wismar, wo ein skrupelloser Waffenhändler namens Foyer unter dem Deckmantel eines Tuchhändlers agiert und schließlich eine mächtige Bombarde liefert, welche das Schicksal Schwedens besiegeln soll. Ein Novum in der Geschichte der Festspiele stellt der tiefgreifende Konflikt zwischen den beiden Hauptfiguren dar, da die langjährige Freundschaft von Klaus Störtebeker und Gödeke Michels aufgrund eines finanziellen Angebots und unterschiedlicher moralischer Ansichten spürbar bröckelt. Diese emotionale Zerreißprobe wird von einer weitaus intensiveren Nutzung pyrotechnischer Effekte als in den Vorjahren untermalt. Besonders kurz vor der Pause erwartet das Publikum eine gewaltige Explosion auf der Wismarer Bühnenseite, bei der Kulissenteile einstürzen und eine dynamische Actionlandschaft kreiert wird. Die Produktion des Jahres 2026 setzt auf ein deutlich verjüngtes Schauspielensemble, angeführt von Ann-Kathrin Stengel in der Rolle der Königin Margarete, die frisch von ihrem Schauspielstudium eine neue Dynamik einbringt. Unter der Leitung des Regie-Duos Louis Villinger und Cordula Jung erfährt zudem die Arbeit der über 150 Kleindarsteller und rund 30 Reiter eine stärkere Einbindung in die aktive Handlung. Aufwendige Choreografien mit rund zwanzig Pferden unter dänischer Flagge und monumentale Bühnenbilder wie eine fahrbare Burg oder eine riesige Krone unterstreichen das wachsende Ausmaß der Inszenierung. Neben der schauspielerischen Leistung bleibt der Besuch der Festspiele ein umfassendes Erlebnis, das bereits auf dem Parkplatz beginnt und durch die kulinarischen Angebote sowie die Marktatmosphäre vor dem Theater abgerundet wird. Das aktuelle Stück wird noch bis zum 5. September 2026 jeweils montags bis samstags um 20 Uhr aufgeführt. Für das Folgejahr 2027 kündigt das Programmheft bereits den Titel „An Englands Küsten“ an, wobei sich das Publikum neben neuen inhaltlichen Wegen auch auf eine spürbare Preisentwicklung um 12 Euro pro Eintrittskarte in der ersten Platzgruppe einstellen muss. ➡️ Alle Infos & Karten: 🔗 https://www.stoertebeker.de

    Störtebeker Festspiele 2026: Lohnt sich das Stück „Likedeeler“?

Om

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