Hinter der Schlagzeile

Eintauchen in die Welt der aktuellen Ereignisse. Joëlle Weil und Stefan Bühler, zusammen mit Top-Journalisten von CH Media, bringen dreimal wöchentlich tiefgründige Analysen, exklusive Recherchen und spannende Diskussionen zu den wichtigsten Themen der Schweiz und der Welt. Egal ob Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur – wir beleuchten die Hintergründe und liefern fundierte Einblicke. Jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen! #Nachrichten #Schweiz #Welt #Aktuell #Politik #Wirtschaft #Recherche #CHMedia

  1. Susanne Wille im LIVE-Podcast

    1 DAY AGO

    Susanne Wille im LIVE-Podcast

    Worum geht’s? Am 8. März stimmt die Schweiz über die «Halbierungsinitiative» ab. Patrik Müller spricht mit SRG-Generaldirektorin Susanne Wille über den Abstimmungskampf, Kritik an der SRG und die geplante Transformation. Kernaussagen von Susanne Wille 200 Franken reichen nicht: Wille sagt, die Initiative bedeute eine Halbierung der Mittel; sie nennt –500 Mio. aus der Medienabgabe, –150 Mio. aus der Unternehmensabgabe sowie wegbrechende Werbegelder. Konsequenz laut Wille: Mit der Hälfte der Mittel sei das heutige viersprachige Angebot nicht mehr möglich; sie spricht vom Ende der heutigen Service-public-Leistung. Wofür das Geld eingesetzt wird: Wille sagt, rund die Hälfte der Beiträge fliesse in die Information. Warum die Umfragen knapp sind: Die Initiative wirke «verführerisch», weil sie suggeriere, mit etwas weniger gehe es schon. Gleichzeitig müsse Journalismus besser erklärt werden (Themensetzung, Entscheide, Aufwand). «Ich kommuniziere nicht taktisch»: Wille wehrt sich gegen den Vorwurf, konkrete Folgen als Drohung zu formulieren, und betont betriebswirtschaftliche Logik: Wenn man halbieren müsse, gehe es an teure Kostenblöcke wie Studios/Produktion. Transformation der SRG: Wille beschreibt die SRG als früher stärker dezentral gewachsen; sie wolle «zusammenrücken», Synergien nutzen und das Medienhaus «neu bauen» – bei laufendem Betrieb. Personal & Sparen: Wille verweist darauf, die SRG habe seit 2018 100 Mio. gespart; der Personalbestand sei über 20 Jahre ungefähr gleich gewesen, in den letzten zehn Jahren etwas gesunken; nun gehe er nochmals um 900 Vollzeitstellen runter. UKW-Entscheid: Wille sagt, sie habe früh angekündigt, den Entscheid zu überprüfen; als sich die Rahmenbedingungen änderten, sei die SRG zurück auf UKW gegangen und habe sich für die Verärgerung entschuldigt. Lohn-Debatte: Wille nennt das «nicht vermittelbar», hält aber fest: In der Abstimmung gehe es nicht um ihren Lohn, sondern um den Auftrag eines viersprachigen Medienhauses. SRG vs. Private: Wille spricht von einem «jahrzehntelangen Krieg», der beiden geschadet habe, und plädiert für Zusammenarbeit (z.B. Teilen von Rohmaterial). Sie warnt davor zu glauben, der Markt ersetze automatisch SRG-Leistungen – gerade in kleineren Sprachräumen. Vorwurf «zu links/zu rechts»: Wille sagt, der Vorwurf untergrabe Vertrauen. Sie verweist auf Ombudsstellen/UBI (unter 1% der Beanstandungen münde in eine UBI-Verurteilung) und betont Vielfalt auch bei Bildungswegen. KI & Vertrauen: KI sei Chance und Risiko; es brauche Transparenz und stärkeres Faktenprüfen, weil die Unterscheidung von echt/manipuliert schwieriger werde. Junge erreichen: Wille nennt Formate wie SRF News und spezifische Reportageformate, spricht von einer neuen Live-/Streaming-Plattform und sagt: Die Initiative verhindere die «digitale SRG». (rar)

    48 min
  2. 12 FEB

    Epsteins Netzwerk: Was die drei Millionen Files wirklich hergeben

    Zwei Wochen nach der Veröffentlichung der zweiten Tranche der Epstein-Files zeigt sich: Die Datenmenge ist gewaltig, die grossen Enthüllungen bleiben bislang aus. Drei Millionen Seiten, über 100'000 Bilder und tausende Videos liefern vor allem ein Bild weit verzweigter Netzwerke. Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» versuchen wir unserem Auslandredaktor Bojan Stula einen Überblick über den aktuellen Stand zu schaffen.  Warum fehlt weiterhin das grosse Gesamtbild?  Welche Rolle spielten Einfluss, Geld und internationale Kontakte?  Werden weitere Veröffentlichungen doch noch konkrete strafrechtliche Folgen haben? Welche prominenten Namen tauchen in der zweiten Tranche neu oder erneut auf? Gibt es bislang belastbare Beweise für strafbare Handlungen prominenter Personen? Weshalb steht besonders das britische Umfeld unter Druck? Welche Hinweise gibt es auf internationale Einflussnahme oder geopolitische Dimensionen? Warum konnte Epstein trotz früher Hinweise jahrzehntelang weitermachen? Können europäische Ermittlungen mehr zutage fördern als die Behörden in den USA? Artikel zum Thema Der Fall Epstein: Für die Mächtigen gelten andere RegelnDie neue Brisanz der Epstein-Files: Eine Übersicht für alle, die den Durchblick verloren habenExtreme Anschuldigungen gegen Trump, und auch Elon Musk ist in den neuen Epstein-Files – das ist bekanntMehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:  Hinter der Schlagzeile Host und Produzentin: Zoe Gwerder Gast: Bojan Stula

    26 min

About

Eintauchen in die Welt der aktuellen Ereignisse. Joëlle Weil und Stefan Bühler, zusammen mit Top-Journalisten von CH Media, bringen dreimal wöchentlich tiefgründige Analysen, exklusive Recherchen und spannende Diskussionen zu den wichtigsten Themen der Schweiz und der Welt. Egal ob Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur – wir beleuchten die Hintergründe und liefern fundierte Einblicke. Jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen! #Nachrichten #Schweiz #Welt #Aktuell #Politik #Wirtschaft #Recherche #CHMedia

More From CH Media Podcast

You Might Also Like