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Le premier est de mettre à la disposition de décideurs tant civils que militaires ou d’experts (analystes, chercheurs, industriels, journalistes spécialisés, notamment) des « textes de référence », des analyses, des études, des articles traitant des enjeux actuels vus sous l’angle de la défense et de la sécurité,. Des textes de qualité qui ne soient pas « saucissonnés »…

  1. 3 days ago

    Frankreich-Deutschland: Der Marsch in den Abgrund 1871-1914 (2)

    Der Frieden, der den Krieg vorbereiteteEs hat etwas Schwindelerregendes, diese dreiundvierzig Jahre von 1871 bis 1914 noch einmal zu lesen: Auf dem Papier sind es die längsten ununterbrochenen Friedensjahre, die Westeuropa seit Generationen erlebt hatte. Nicht ein einziger Krieg zwischen europäischen Großmächten während dieser gesamten Zeit. Und doch war es genau dieser Frieden, der Stück für Stück den mörderischsten Krieg hervorbrachte, den der Kontinent je erlebt hat. Das Paradox verdient es, dass man dabei verweilt. Jedes einzelne Teil dieses Systems — das französisch-russische Bündnis, die Entente cordiale, der Dreibund, das Wettrüsten um Schlachtschiffe — wurde von seinen Architekten als Instrument der Abschreckung, der Vorsicht, des Gleichgewichts konzipiert. Niemand unterschrieb 1892 oder 1907 diese Abkommen in der Absicht, einen Weltkrieg vorzubereiten; im Gegenteil, jeder glaubte, sich gegen einen solchen zu schützen. Genau darin liegt die unbequemste Lehre dieser Epoche: rationale Mechanismen, die jeweils für sich gedacht wurden, um das Schlimmste zu verhindern, können sich zu einer Maschine zusammenfügen, die das Schlimmste unausweichlich macht — ohne dass einer ihrer Architekten dies gewollt oder auch nur vorausgesehen hätte. Die beiden Marokkokrisen hätten als Warnung dienen müssen. Zweimal, 1905 und 1911, geriet Europa an den Rand eines allgemeinen Krieges aus Gründen, die dem Anschein nach nichts mit Elsass-Lothringen oder der Revanche von 1870 zu tun hatten — und zweimal legte sich die Krise wieder, ohne dass sich irgendjemand ernsthaft fragte, wie tragfähig das System eigentlich war, das es überhaupt so weit an den Abgrund hatte kommen lassen. Man behandelte die Symptome; die Krankheit selbst wurde nie geheilt. Vielleicht liegt genau hier die direkteste Verbindung zum ersten Teil dieser Serie. Die Demütigung von 1806, die Preußen in ein nationales Projekt verwandelte, brauchte vierundsechzig Jahre, um bei Sedan Früchte zu tragen. Das Bündnissystem von 1871–1914 dagegen benötigte keine neue Demütigung mehr, um in Gang zu kommen: Waren die Blöcke einmal erstarrt und die Mobilmachungspläne festgeschrieben, genügte ein regionales Attentat. Der Mechanismus war nicht mehr allein psychologischer Natur — er war mechanisch geworden. Suivez nos PodcastsApple PodcastsSpotify

    Frankreich-Deutschland: Der Marsch in den Abgrund 1871-1914 (2)
  2. 3 days ago

    France-Germany: The March Toward the Abyss 1871-1914 (2)

    The Peace That Prepared the WarThere is something vertiginous about rereading these forty-three years from 1871 to 1914: on paper, they are the longest uninterrupted years of peace Western Europe had known in generations. Not a single war between European great powers throughout this entire period. And yet it was precisely this peace that manufactured, piece by piece, the deadliest war the continent had ever known. The paradox is worth pausing over. Every piece of this system — the Franco-Russian alliance, the Entente Cordiale, the Triple Alliance, the dreadnought race — was designed by its architects as an instrument of deterrence, of caution, of balance. No one, in 1892 or in 1907, signed these agreements thinking they were preparing a world war; on the contrary, everyone believed they were guarding against one. This is where the most uncomfortable lesson of this period lies: rational mechanisms, each conceived in isolation to avert the worst, can assemble into a machine that makes the worst inevitable — without any of their architects having wanted it, or even foreseen it. The two Moroccan crises should have served as a warning. Twice, in 1905 and in 1911, Europe came close to general war for reasons that, on the surface, had nothing to do with Alsace-Lorraine or the revenge of 1870 — and twice, the crisis subsided without anyone seriously questioning the soundness of the system that had allowed things to come so close to the abyss. The symptoms were treated; the disease was never cured. This may be where the most direct link to the first installment of this series is forged. The humiliation of 1806, transformed by Prussia into a national project, took sixty-four years to bear fruit at Sedan. The alliance system of 1871–1914, by contrast, needed no fresh humiliation to be set in motion: once the blocs had hardened and the mobilization plans were locked in place, a regional assassination was enough. The mechanism was no longer merely psychological — it had become mechanical.

    France-Germany: The March Toward the Abyss 1871-1914 (2)

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