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Herausfinden, wie Glaube heute schön sein kann.

  1. 11 HR AGO

    #interview | Charlotte Jacobs - Klassismus, Klasse, Klassenkampf?

    In dieser Folge von Schöner Glauben spricht Moritz mit der Theologin Charlotte Jacobs über Klassismus, soziale Herkunft und die Frage, ob wir wieder stärker über Klasse sprechen müssen. Ausgangspunkt ist das Buch „Wo ich nicht sein sollte – meine Schamorte“ von Sara Mari Blom. Darin beschreibt sie Erfahrungen von Scham, die entstehen können, wenn Menschen aus nicht-akademischen oder ökonomisch weniger privilegierten Kontexten in neue soziale Räume geraten. Im Gespräch geht es jedoch nicht nur um individuelle Erfahrungen, sondern auch um die größere gesellschaftliche Frage nach Klasse: Wie hängen persönliche Schamerfahrungen mit sozialen Strukturen zusammen? Welche Rolle spielen Bildung, kulturelles Kapital und ökonomische Ungleichheit? Und warum ist der Begriff Klasse in vielen politischen und kirchlichen Diskursen lange Zeit aus dem Blick geraten? Moritz und Charlotte diskutieren, wie sich Klassismus von klassischen Klassentheorien unterscheidet – und warum beide Perspektiven wichtig sind, um soziale Ungleichheit zu verstehen. Dabei geht es darum zu zeigen, wie klassische, materialistische Theorien heute noch dabei helfen, diese Welt zu verstehen und letztlich auch zu ändern. Dabei werden ökonomische, ökologische und theologische Aspekte benannt und bedacht. Die Folge verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlicher Analyse – und lädt dazu ein, über Klasse, Herkunft und Machtverhältnisse neu nachzudenken. Kritische Tage: https://www.kritischetage.de/ Podcast zur Vergesellschaftung: https://armutszeugnis.podigee.io/15-15-vergesellschaftung-kapitalismus-ist-verfassungswidrig 👉 Mehr über Schöner Glauben und Möglichkeiten, unsere Arbeit finanziell zu unterstützen, findest du auf www.schoenerglauben.jetzt

    1h 21m
  2. 26 FEB

    #newnormal - Was tun gegen Faschismus — ganz praktisch?

    Wie sprechen wir über Faschismus, ohne in Hoffnungslosigkeit zu versinken — und vor allem: was können wir konkret tun? In dieser Folge von Schöner Glauben sprechen Marie, Moritz, Jason und Damaris darüber, wie sich ihre Perspektiven seit der „Unruhige Hoffnung“-Konferenz verändert haben und warum die Frage nach Faschismus heute nicht nur theoretisch, sondern zutiefst praktisch ist. Das Gespräch bewegt sich zwischen persönlicher Erfahrung, politischer Analyse und kirchlicher Verantwortung. Es geht um Begegnungen im Alltag, schwierige Gespräche, demokratische Prozesse, digitale Überwachung, soziale Ungleichheit und die Frage, welche Rolle Kirchen in gesellschaftlichen Konflikten spielen können — oder sollten. Dabei wird deutlich: Hoffnung entsteht weniger durch Optimismus als durch gemeinsame Praxis, Vernetzung und sichtbare Positionierung. Konkrete Beispiele zeigen, wie christliche Praxis aussehen kann — von politischen Andachten und gemeinsamer Teilnahme an Demonstrationen bis zu lokalen Initiativen, Stadtteilarbeit, Gesprächen an der Bar oder bewusster Positionierung im eigenen Umfeld. Kirche erscheint dabei nicht als fertige Antwort, sondern als Raum, in dem Solidarität, Menschenwürde und demokratische Verantwortung eingeübt werden können. Die Folge fragt nach einem gemeinsamen „Minimum“: Welche Werte tragen uns — auch bei unterschiedlichen politischen und theologischen Positionen? Und wie können Christ:innen Narrative von Menschenwürde, Solidarität und Hoffnung zurückgewinnen, die gesellschaftlich zunehmend umkämpft sind. 👉 Mehr über Schöner Glauben und Möglichkeiten, unsere Arbeit finanziell zu unterstützen, findest du auf www.schoenerglauben.jetzt

    1h 3m

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