Die Primadonnen

Die Primadonnen

Große Gefühle und kleine Gemeinheiten. Der Opernpodcast von Georg Kasch und Salif Nimaga

  1. 6 天前

    12 – Neuwirth: Orlando

    Im Pride-Monat Juni widmen sich die Primadonnen einer durch und durch queeren Oper: Olga Neuwirths "Orlando" nach Virginia Woolfs 1928 erschienenem Roman. Darin durchschreitet Orlando Jahrhunderte, ohne merklich zu altern, und wechselt das Geschlecht. Newirth und ihre Co-Librettistin Catherine Filloux verlängern die Handlung ins Heute. Wie das klingt, ob bei der deutschen Erstaufführung in der Komischen Oper Berlin die Funken übersprangen und was das Queerness in diesem Fall musikalisch umgesetzt wurde, das erfahrt Ihr hier. ----------------- Besetzung der Uraufführung an der Wiener Staatsoper 2019 (Klangbeispiele) Dirigent: Matthias Pintscher Orlando: Kate Lindsey Narrator: Anna Clementi Guardian Angel: Eric Jurenas Queen/Purity/Friend of Orlando's Child: Constance Hauman Modesty: Margaret Plummer Sasha/Chastity: Agneta Eichenholz Shelmerdine/Greene: Leigh Melrose Dryden: Marcus Pelz Addison: Carlos Osuna Duke: Wolfgang Bankl Pope: Christian Miedl Orlando's Child: Justian Vivian Bond Putto: Emil Lang Doctor 1: Wolfram Igor Derntl Doctor 2: Hans Peter Kammerer Doctor 3: Ayk Martirossian Orlando's Girlfriend/Leadsängerin: Katie La Folle Leadsängerin: Ewelina Jurga Two Actress: Selina Ströbele, Antoanetta Kostadinova Tutor: Andreas Patton Russian Sailor: Felix Erdmann Boat's Captain: Michael Stark Children's Father: Tvrtko Štajcer Officiant: Massimo Rizzo Fiancée: Katharina Billerhart Servant: Florian Glatt Cameraman: Robert Angst Band: Lucas Niggli, Stephan Först, Edmund Köhldorfer, Annemarie Herfurth, Martina Stückler Synthesizer: Florian Müller, Thomas Bartosch Chor der Wiener Staatsoper Opernschule der Wiener Staatsoper Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

    45 分鐘
  2. 4月19日

    10 – Strauss: Ariadne auf Naxos

    Gibt es nur den einen Einzigen? Oder lässt man sich besser auf viele ein? Die Primadonnen diskutieren über Liebeskonzepte in „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Überraschung: Ariadne und Zerbinetta sind in Liebesdingen gar nicht so weit voneinander entfernt, wie es zunächst scheint!  Richtig in die Perückenhaare kriegen sich Die Primadonnen angesichts der Inszenierung von Hans Neuenfels an der Staatsoper Unter den Linden Berlin: Geniestreich oder eine Ansammlung von Missverständnissen? Selbst bei den Sänger*innen werden sie sich nicht einig. Ungewöhnlich persönlich wird’s auch und am Ende stellt sich die Frage: Seid ihr eher Team Ariadne oder Team Zerbinetta?   Hier gibt es den ⁠Trailer zur Aufführung⁠ und eine Playlistzur Folge.  Premiere an der Staatsoper Unter den Linden Berlin am 14. Juni 2015. Besuchte Aufführung am 17.04.2026 Musikalische Leitung: Eun Sun Kim Inszenierung: Hans Neuenfels Szenische Einstudierung, Spielleitung: Caroline Staunton Bühne: Katrin Lea Tag Kostüme: Andrea Schmidt-Futterer Licht: Stefan Bolliger   Primadonna, Ariadne: Camilla Nylund Zerbinetta: Serena Sáenz Tenor, Bacchus: Marco Jentzsch Der Komponist: Rebecka Wallroth Ein Musiklehrer: Roman Trekel Der Haushofmeister: Max Urlacher Harlekin: Jaka Mihelač Scaramuccio: Álvaro Diana Truffaldin: Manuel Winckhler Brighella: Junho Hwang Najade: Sonja Herranen Dryade: Sandra Laagus Echo: Serafina Starke Ein Offizier: Patrick Vogel Ein Perückenmacher: Hanseong Yun Lakai: David Oštrek Ein Tanzmeister: Michael Laurenz Puppenspieler: JARNOTH Staatskapelle Berlin   Zitierte Musikbeispiele: Alle Musikbeispiele aus der Aufnahme von Kurt Masur (Dirigent), mit dem Gewandhausorchester Leipzig. RudolfAsmus (Haushofmeister), Dietrich Fischer-Dieskau (Musiklehrer), Julia Varady (Komponist), Jessye Norman (Primadonna/Ariadne), Paul Frey (Tenor/Bacchus), Wolfgang Millgramm (Offizier), Martin Finke (Tanzmeister und Scaramuccio), Egbert Junghanns (Perückenmacher), Rolf Wollrad (Lakai), Edita Gruberová (Zerbinetta), Olaf Bär (Harlekin), Gerd Wolf (Truffaldin), Andreas Conrad (Brighella), Eva Lind (Najade), Marianne Rørholm (Dryade), Julie Kaufmann (Echo).

    54 分鐘
  3. 3月26日

    Zugabe "L'Italiana in Algeri": Alla Turca

    Warum gibt's eigentlich so viele Opern, die im Orient spielen? In unserer Zugabe zur "L'Italiana in Algeri" sammeln wir Gründe und stellen von den hunderten Werken "alla turca" vier kurz vor: Georg Friedrich Händels "Tamerlano", Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Entführung aus dem Serail", Pablo Lunas "Benamor" und John Coriglianos "The Ghosts of Versailles". Dabei schauen wir uns den Orientbezug genauer an: Sind die Opern klischeehaft? Rassistisch? Oder erzählen sie vielleicht in erster Linie etwas über das europäische Selbstbild? Wer wirklich nicht genug bekommen kann, findet mehr in den Büchern, die auch die Folge inspiriert haben: Larry Wolff (2018): The Singing Turk. Ottoman Power and Operatic Emotions on the European Stage from the Siege of Vienna to the Age of Napoleon. Stanford University PressPeter Kivy (1999): Osmin's Rage. Philosophical Reflections on Opera, Drama, and Text. Cornell University PressUnd wie immer gibt es eine Playlist zur Folge. Zitierte Musikbeispiele: Usku Dara, gesungen von Eartha Kitt aus dem Album “That Bad Eartha“Fremi, minaccia aus "Tamerlano" von Georg Friedrich Händel, gesungen von Rolando Villazon (Bajazet) mit den Gabrieli Players dirigiert von Paul McCreeshSolche hergelauf’ne Laffen aus „Die Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart, gesungen von Kurt Moll (Osmin) mit der Staatskapelle Dresden dirigiert von Karl BöhmRondo alla Turca, aus der Klaviersonate No. 11 in A-Dur, KV 331 von Wolfgang Amadeus Mozart, gespielt von Lang Lang         Ya que tanto me estimáis aus "Benamor" von Pablo Luna, gesungen von Federico Fiorio (Dario) und David Oller (Juan debLeón) mit dem RSO Wien dirigiert von José Miguel Perez-Sierra hier auf VideoAusschnitt aus der Samira-Arie aus John Coriglianos Oper "Ghost of Versailles" 1991 an der New Yorker Met mit Marilyn Horne unter James Levine, Mitschnitt auf Youtube. Das Video von Preisverleihung der Oper! Awards 2026 findet sich hier.

    36 分鐘
  4. 3月15日

    9 – Rossini: L'Italiana in Algeri

    Algier oder Mexico City? Egal, Hauptsache Italien! Die Primadonnen schauen sich Gioachino Rossinis frühes Meisterwerk „L’Italiana in Algeri“ an der Deutschen Oper Berlin an. Rolando Villazón siedelt diese opera buffa (komische Oper) im goldenen Zeitalter des lucha libre, der mexikanischen Version des Catchens, an und lässt es ordentlich krachen. Das Publikum der Premiere brach in Begeisterungsstürme aus. Ob sich die Primadonnen auch von der Titelheldin Isabella um den Finger wickeln ließen? Hatten am Ende vielleicht doch die Männer die Nase vorn? Wie steht es um Orientalismus in der Oper? Und ist Catchen nicht das bessere Theater? Wie immer geht es Schlag auf Schlag. Hier gibt es den Trailer zur Aufführung und eine Playlist zur Folge. Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 08. März 2026 Musikalische Leitung: Alessandro De Marchi Inszenierung: Rolando Villazón Bühnebild: Harald Thor Kostüme: Brigitte Reiffenstuel Licht: Stefan Bolliger Choreografie: Ramses Sigl Wrestling-Einstudierung: Ahmed Chaer Chöre: Jeremy Bines Chor der Deutschen Oper Berlin Dramaturgie: Konstantin Parnian Mustafà: Tommaso Barea Elvira: Hye-Young Moon Zulma: Lucy Baker Haly: Benjamin Dickerson Lindoro: Jonah Hoskins Isabella: Nadezhda Karyazina Taddeo: Misha Kiria Wrestler: El Comandante Rambo & Pascal Spalter Orchester: Orchester der Deutschen Oper Berlin Tänzer*innen des Opernballett der Deutschen Oper Berlin Zitierte Musikbeispiele Alle Musikbeispiele aus L’Italiana in Algeri kommen aus der Einspielung mit I Solisti Veneti unter Claudio Scimone mit Marilyn Horne (Isabella), Ernesto Palacio (Lindoro), Samuel Ramey (Mustafa), DomenicoTrimarchi (Taddeo), Kathleen Battle (Elvira) usw.

    46 分鐘

簡介

Große Gefühle und kleine Gemeinheiten. Der Opernpodcast von Georg Kasch und Salif Nimaga