Andrea Hanheide - Podcasts zu EIn Kus in Wundern - EKiW

Andrea Hanheide - Vergebung und Erinnerung

Lehrerin für Vergebung und Erinnerung Weitere Infos und Termine unter www.andreahanheide.com

  1. 6H AGO

    59 Getragen im Ursprung

    Lektion 59: (41) GOTT geht mit mir, wohin auch immer ich gehe. (42) GOTT ist meine Stärke. Die Schau ist SEINE Gabe. (43) GOTT ist meine QUELLE. Ich kann nicht getrennt von IHM sehen. (44) GOTT ist das Licht, in dem ich sehe. (45) GOTT ist der GEIST, mit dem ich denke. - EKIW 59 Getragen im Ursprung Heute wird Begleitung nicht als Gefühl gesucht, sondern als Tatsache erinnert. Wohin ich auch gehe, ich gehe nicht allein. Nicht, weil ich mich stark genug fühle, sondern weil Gegenwart nicht von Stimmung abhängt. Sie bleibt, auch wenn ich sie vergesse. Darum muss Stärke nicht mehr aus mir kommen. Ich darf aufhören, mich über Anstrengung zu halten. Gott ist meine Stärke – das heißt: Ich werde getragen, auch wenn mein eigener Wille müde wird. Und die Schau, nach der ich mich sehne, ist nicht Produkt von Schärfe, sondern Gabe. Ich muss sie nicht machen. Ich muss nur aufhören, sie durch Urteil zu ersetzen. Dann wird die Quelle benannt: Wenn Gott mein Ursprung ist, kann ich nicht wirklich aus Trennung heraus wahrnehmen. Trennung ist ein Schleier, nicht die Wahrheit. Und weil der Ursprung im Innern ist, verliert das Außen die Macht, Beweis für Ferne zu sein. Der Blick kann heimkehren. Das Licht, in dem ich sehe, ist nicht etwas, das ich entzünde. Es geht voraus. Es macht Wahrnehmung möglich, ohne dass ich kämpfen muss. Und der Geist, mit dem ich denke, ist nicht isoliert: Hinter dem wechselnden Gedankenstrom liegt eine Verbindung zum Ewigen, in der Denken still, klar und friedlich wird. So ist diese Wiederholung wie ein inneres Ausruhen im Ursprung: begleitet, getragen, geführt. Kein Weg ohne Gegenwart. Kein Sehen ohne Licht. Kein wirkliches Denken ohne den Geist, der nicht trennt. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion32 #WorkbookLesson32 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch

    9 min
  2. 1D AGO

    58 Die Gabe der Gegenwart

    Lektion 58: (36) Meine Heiligkeit umhüllt alles, was ich sehe. (37) Meine Heiligkeit segnet die Welt. (38) Es gibt nichts, was meine Heiligkeit nicht vermag. (39) Meine Heiligkeit ist meine Erlösung. (40) Ich bin gesegnet als SOHN GOTTES. - EKIW 58 Die Gabe der Gegenwart Heute wird Heiligkeit nicht als persönlicher Glanz verstanden, sondern als ein Feld, das sich ausdehnt. Wenn ich mich an das Heilige in mir erinnere, verändert sich nicht zuerst die Welt – sondern die Atmosphäre, in der ich sie berühre. Mein Blick wird weniger hart, weniger trennend, weniger bereit, Angriff zu bestätigen. So umhüllt Heiligkeit alles, was ich sehe: nicht als Decke über Formen, sondern als Hintergrund, in dem Formen ihren Schrecken verlieren. Dann wird sie wirksam: Heiligkeit segnet. Ein Segen ist keine große Geste, sondern eine stille Ausrichtung. Wo ich nicht urteile, entsteht Raum. Wo ich vergebe, löst sich etwas, das ich nicht einmal benennen muss. Wo ich Frieden wähle, geht er weiter. So wird die Welt berührt – leise, aber real. Und weil Heiligkeit aus Wahrheit kommt, hat sie Vermögen: Sie kann den Kreislauf von Schuld unterbrechen. Sie kann den Blick berichtigen. Sie kann die Logik der Trennung entkräften. Nicht als Magie, sondern als Ursache: Was aus dem Heiligen kommt, heilt, weil es nicht angreift. Darum ist Heiligkeit auch Erlösung. Nicht als Belohnung am Ende, sondern als Heimkehr in das Unverletzliche. Erlösung bedeutet: Ich bin nicht das, was sich schämt, sich verteidigt, sich verliert. Ich bin das, was aus Gott ist – und daher nicht verdorben werden kann. Und schließlich wird Identität erinnert: Ich bin gesegnet als Sohn Gottes. Nicht exklusiv, sondern als Name für das, was wir sind: Geist aus Liebe, gehalten im Ursprung. So wird diese Wiederholung zu einem Stand im Innern: Ich bin gehalten. Ich segne. Ich werde erlöst, indem ich mich erinnere. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion32 #WorkbookLesson32 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch

    8 min
  3. 2D AGO

    57 Wenn Freiheit beginnt

    Lektion 57: (31) Ich bin nicht das Opfer der Welt, die ich sehe. (32) Ich habe die Welt erfunden, die ich sehe. (33) Es gibt eine andere Art, die Welt zu betrachten. (34) Ich könnte statt dessen Frieden sehen. (35) Mein Geist ist Teil von GOTTES GEIST. Ich bin sehr heilig. - EKIW 57 Wenn Freiheit beginnt Heute wird der Opferthron verlassen. Nicht als Trotz, sondern als Erwachen. Denn solange ich mich als Opfer erlebe, muss ich warten: auf bessere Umstände, auf andere Menschen, auf ein anderes Leben. Doch diese Wiederholung erinnert mich: Freiheit beginnt dort, wo ich erkenne, dass Wahrnehmung nicht nur passiert, sondern gemacht wird. Ich habe die Welt erfunden, die ich sehe. Nicht die Formen, die erscheinen, sondern die Bedeutung, die ich ihnen gebe. Ich habe Kulissen gebaut aus Urteil, Angst, Erinnerung. Und weil ich sie ununterbrochen bestätige, wirken sie wie „Realität“. Aber was gemacht ist, kann auch anders werden. Genau darin liegt Macht – nicht als Kontrolle, sondern als Möglichkeit zur Berichtigung. Dann öffnet sich die Tür: Es gibt eine andere Art zu betrachten. Ein Blick, der nicht anklagt, nicht verteidigt, nicht trennt. Ein Blick, der den inneren Kommentator kurz schweigen lässt. Und in diesem Schweigen wird eine Wahl möglich, die wie eine Umkehr wirkt: Ich könnte statt dessen Frieden sehen. Diese Wahl ist nicht naiv, sondern heilig. Denn mein Geist ist nicht isoliert. Er ist Teil von Gottes Geist. Und aus dieser Zugehörigkeit kommt eine Würde, die sich nicht verdienen muss. Heiligkeit ist nicht ein Ideal, das ich erreiche, sondern eine Wahrheit, die ich wiedererkenne. Wenn ich das heute zulasse, wird der Blick sanfter, und die Welt verliert ihren Anspruch, mich zu beherrschen. So endet die Wiederholung nicht mit einer Idee, sondern mit einem Stand: Ich bin nicht Opfer. Ich bin nicht getrennt. Ich bin heilig. Und aus dieser Erinnerung heraus kann Frieden sichtbar werden. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion32 #WorkbookLesson32 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch

    9 min
  4. 3D AGO

    56 Der Anfang aller Wege

    Lektion 56: (26) Meine Angriffsgedanken greifen meine Unverletzlichkeit an. (27) Vor allem will ich sehen. (28) Vor allem will ich die Dinge anders sehen. (29) GOTT ist in allem, was ich sehe. (30) GOTT ist in allem, was ich sehe, weil GOTT in meinem Geist ist. - EKIW 56 Der Anfang aller Wege Heute wird klar, warum Angriff immer nach innen trifft: Sobald ich angreife, behaupte ich Verwundbarkeit – und stelle mich selbst unter dieses Gesetz. Der Preis ist unmittelbarer Verlust von Frieden. Angriff ist nicht Stärke, sondern ein Messer, das ich im eigenen Herzen halte. Darum setzt die Wiederholung eine Priorität, die alles ordnet: Vor allem will ich sehen. Nicht recht haben, nicht gewinnen, nicht erklären. Sehen ist hier der Anfang aller Wege, weil ohne Sehen jede Wahl im Dunkeln geschieht. Und dieses Sehen bedeutet: die Dinge anders sehen – den inneren Griff lösen, das Urteil sinken lassen, den Angriff im Geist beenden. Dann öffnet sich die Tiefe dieser Lektion: Gott ist in allem, was ich sehe. Nicht als Dekoration der Welt, sondern als Ursprung meines Sehens. Denn Gott ist im Geist – und wenn der Ursprung im Innern ist, kann ich nicht wirklich außerhalb von Ihm wahrnehmen. Trennung wird durchsichtig. Das Außen verliert die Macht, Beweis für Ferne zu sein. So wird diese Wiederholung zu einer Bewegung vom Angriff zur Schau: vom alten Blick, der verwundet, hin zu einem Blick, der erinnert. Und wo Erinnerung beginnt, beginnt Frieden. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion32 #WorkbookLesson32 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch

    8 min
  5. 4D AGO

    55 Ein anderer Anfang

    Lektion 55: (21) Ich bin entschlossen, die Dinge anders zu sehen. (22) Was ich sehe, ist eine Form von Rache. (23) Ich kann der Welt, die ich sehe, entrinnen, indem ich Angriffsgedanken aufgebe. (24) Ich nehme nicht wahr, was zu meinem Besten ist. (25) Ich weiß nicht, wozu irgend etwas dient. - EKIW 55 Ein anderer Anfang Heute wird eine Entscheidung getroffen, die tiefer geht als jede einzelne Situation: Ich will anders sehen. Denn solange ich mit dem alten Blick schaue, wiederholt sich der alte Film – selbst dann, wenn ich „Veränderung“ hoffe. Die Wiederholung führt mich ehrlich an das heran, was dieser alte Blick oft ist: eine stille Abrechnung. Wahrnehmung wird zum Gericht, zur Anklage, zur Strafe in feinen Formen. So erscheint die Welt hart, und ich nenne sie „real“. Doch die Lektion zeigt: Diese Härte ist ein inneres Werkzeug. Und es gibt einen Ausweg, der nicht im Außen beginnt. Der Ausweg heißt Entwaffnung. Wenn ich Angriffsgedanken aufgebe, entziehe ich der ganzen Bühne ihre Energie. Dann muss ich nicht mehr fliehen, nicht mehr kämpfen, nicht mehr recht behalten. Ich „entrinne“ der Welt, die ich sehe, indem ich den Geist aus dem Angriff löse, der sie gemacht hat. Und dann kommt Demut – die heilende Art. Ich erkenne: Mein Urteil taugt nicht als Kompass. Ich nehme nicht wahr, was mir dient, weil ich nach dem Vertrauten greife, nicht nach dem Heilsamen. Ich weiß nicht, wozu etwas dient, und genau darin liegt Freiheit: Ich muss es nicht mehr bestimmen. Ich kann mich führen lassen. Heute ist ein anderer Anfang: nicht, weil die Welt sofort anders wird, sondern weil ich bereit bin, meine Deutung abzugeben. Und in dieser Bereitschaft beginnt Frieden, ganz praktisch: als Ende des Angriffs im Geist. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion32 #WorkbookLesson32 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch

    9 min
  6. 5D AGO

    54 Der heimliche Kompass

    Lektion 54: (16) Ich habe keine neutralen Gedanken. (17) Ich sehe keine neutralen Dinge. (18) Ich erfahre die Wirkungen meines Sehens nicht allein. (19) Ich erfahre die Wirkungen meiner Gedanken nicht allein. (20) Ich bin entschlossen, zu sehen. - EKIW 54 Der heimliche Kompass Heute wird die Illusion von Neutralität durchschaut. Im Inneren gibt es kein unbeteiligtes Denken: Jeder Gedanke neigt sich, färbt, richtet aus. Und weil der Geist nicht neutral ist, ist auch das, was ich wahrnehme, nicht neutral. Ich sehe durch eine Linse, die ich selbst wähle – oft unbewusst – und nenne diese Färbung dann „die Welt“. Doch damit endet es nicht bei mir. Wahrnehmung bleibt nicht privat. Was ich innerlich wähle, wird Atmosphäre. Es tritt aus mir heraus in Ton, Blick, Haltung, Schweigen. So erfahre ich die Wirkungen meines Sehens nicht allein. Und auch das, was ich in mir denke, geht weiter: als unsichtbares Echo in jede Begegnung, als Einladung in meine Version der Wirklichkeit. Gerade darin liegt die Würde dieser Lektion: Wenn meine Wahl Wirkung hat, dann hat auch die Berichtigung Wirkung. Ein einziger Augenblick ohne Urteil kann den Raum zwischen uns weiten. Ein einziger Schritt in Richtung Frieden kann mehr tragen, als ich begreife. Und deshalb endet die Wiederholung nicht mit Analyse, sondern mit Entschlossenheit: Ich will sehen. Nicht die alte Welt, die mein Urteil baut, sondern das, was dahinter wartet. Ich wähle Klarheit als Richtung. Ich lasse mich führen. Denn Sehen ist nicht Zufall – es ist eine Entscheidung. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion32 #WorkbookLesson32 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch

    8 min
  7. 6D AGO

    Der Schein der Leere

    Lektion 53: (11) Meine bedeutungslosen Gedanken zeigen mir eine bedeutungslose Welt. (12) Ich rege mich auf, weil ich eine bedeutungslose Welt sehe. (13) Eine bedeutungslose Welt erzeugt Angst. (14) GOTT hat keine bedeutungslose Welt erschaffen. (15) Meine Gedanken sind Bilder, die ich gemacht habe. - EKIW Der Schein der Leere Heute wird eine Kette sichtbar, die sich selbst bestätigt: Wenn der innere Strom leer wirkt, erscheint auch alles draußen leer. Was ich in mir nähre, kehrt als Echo zurück. So wird das Außen zum Spiegel einer Deutung, und ich halte den Spiegel für die Ursache. Aus dieser Leere entsteht Aufruhr. Nicht, weil das Leben tatsächlich ohne Sinn wäre, sondern weil Sinnlosigkeit wie ein Abgrund wirkt. Wo kein Halt zu sein scheint, beginnt das Zittern. Angst steigt auf, nicht als Beweis für Wahrheit, sondern als Signal: Ich habe mich in eine Lesart verirrt, die mich von der Quelle trennt. Dann kommt die Berichtigung: Gottes Schöpfung ist nicht leer. Sinnlosigkeit ist nicht die Handschrift des Heiligen. Wenn ich sie wahrnehme, schaue ich durch einen Schleier, den der Geist selbst gemacht hat. Und schließlich wird der Mechanismus offen: Meine Gedanken sind Bilder. Szenen aus Gewohnheit. Ein inneres Kino, das ich fülle und dann „Wirklichkeit“ nenne. Wenn ich das erkenne, verliere ich nicht die Welt – ich verliere nur den Zwang, an meine eigenen Projektionen zu glauben. So kann die Leere ihren Schein verlieren, und an ihrer Stelle wird wieder etwas möglich: Tiefe. Gegenwart. Frieden. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion32 #WorkbookLesson32 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch

    9 min
  8. FEB 21

    Der unbetretene Augenblick

    Lektion 52 (6) Ich rege mich auf, weil ich etwas sehe, was nicht da ist. (7) Ich sehe nur die Vergangenheit. (8) Mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt. (9) Ich sehe nichts, wie es jetzt ist. (10) Meine Gedanken bedeuten nichts. - EKIW Der unbetretene Augenblick Heute wird der Mechanismus sichtbar, der den Frieden stiehlt: Ich reagiere auf Bilder, die der Geist entwirft. Ein Schatten wird zur Tatsache, eine Vermutung zur Welt. So regt sich der Geist auf über etwas, das nur in der Deutung existiert. Dann fällt das zweite Gewicht: Ich schaue durch Erinnerungen. Was ich „sehen“ nenne, ist oft Wiedererkennen. Gesichter, Situationen, Orte – alles wird vom Gestern beleuchtet, bis das Heute kaum noch ankommt. Und weil der innere Strom so beschäftigt ist, bleibt der Augenblick wie ein unbetretener Raum: vorhanden, aber nicht bewohnt. Diese Wiederholung bringt eine zarte Korrektur: Nicht die Gegenwart ist unzugänglich, sondern ich bin abwesend, solange ich im Alten wohne. Und am Ende steht die Entmachtung des inneren Lärms: Gedanken sind nicht automatisch Wahrheit. Sie sind oft nur Vorüberziehen – und ich muss ihnen kein Gewicht geben, das den Tag verdunkelt. Heute übe ich, den Schleier zu bemerken, statt ihn zu verteidigen. Ich halte inne, bevor ich glaube. Ich löse den Blick aus dem Archiv. Und ich lasse das Jetzt eine Chance bekommen, mich wirklich zu erreichen. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #Lektion32 #WorkbookLesson32 #Geistesschulung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #SpirituellerWeg #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch

    9 min

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