Augenblicksblinken

André

Philosophie

  1. 59M AGO

    zu Gast: Heinz Leppe

    In dieser Folge spreche ich mit Heinz Leppe über das Glück, was ihn ständig begleitet hat, über fehlende Sorgen und somit der Hoffnung, die damit obsolet wird. Heinz Leppe, nunmehr 67 Jahre alt, ist seit 1979 ein wahrhaftiger Aussteiger aus dem normativen Leben. Ein Überlebenskünstler, aufgewachsen in Österreich, der schon als Kind mit 7 Jahren spürte, dass auf dieser Welt irgendetwas nicht stimmt. Als junger Mensch ging er nach Japan, wo er in einem Tempel ein für ihn schockierendes Training bei einem Meister absolvierte. Er kehrte aufgrund der dort erlebten vorher ungekannten Strapazen schon nach zwei Monaten nach Österreich zurück und reiste nach einem weiteren Jahr wiederum nach Japan, was ihn letztendlich absolut verwandeln sollte. Der Trainer wurde zu seinem geistigen Vater und eröffnete ihm im Verlaufe des Trainings eine komplett andere Perspektive von Leben und Tod und den Dingen, die wirklich wichtig sind im Leben, wobei er lernte, dass wenn man sich fallen lässt, auch aufgefangen wird. So wurde er u.a. im indischen Wüstenstaat Rajasthan ohne Geld ausgesetzt und musste sehen, wie er überleben kann und vor das gleiche Schicksal wurde er in Pakistan gestellt, wo es noch schwieriger war. Er befasst sich seit vielen Jahrzehnten mit gesunder Ernährung, u.a. auch mit Fermentation. Er lernte, dass wahrscheinlich die Menschen 85% der Lebensmittel in den Supermärkten nicht mehr kaufen würden, wenn sie wüssten, woher sie kommen, bzw. wie sie hergestellt werden. Er ist heutzutage Rohköstler und trinkt nichts mehr, was alleine schon einen eigenen Podcast wert wäre. Abonniere den Podcast, um keine Folge mehr zu verpassen und wenn Dir die Folge gefällt, teile sie gerne mit anderen.

    38 min
  2. FEB 7

    zu Gast: Bertrand Stern

    In dieser Folge spreche ich mit Bertrand Stern u.a. über unterschiedlichen Formen des Glücks und der Liebe, aktuelle Herausforderungen für den Menschen, die Würde des Menschen und über die Spaltung, die eigentlich gar keine zwischen den Menschen ist... Bertrand Stern durfte sich als junger Mensch viele Jahre u.a. im, von seinem Vater Arno Stern initiierten, Malort in Paris kreativ entfalten. Des Weiteren erwarb er umfangreiches Wissen im Thema Bewegung bei Jérôme Andrews und Musik bei Jacques Greys. Er studierte dann anschließend noch an der Wiener Musikakademie. Er lebte viele Jahre an den unterschiedlichsten Orten der Welt, woraus seine Mehrsprachigkeit (Deutsch, Französisch, Spanisch und Englisch) resultiert. Nach eigenen Worten hatte er drei einschneidende Begegnungen, die sein Leben nachhaltig prägten. Zuerst ist der Religionssoziologe Prof. Dr. multiplex Demosthenes Savramis zu nennen, als Zweiter der Philosoph Ivan Illich und als Dritter der Publizist Ekkehard von Braunmühl, u.a. der Verfasser der „Antipädagogik“ im Jahre 1975. Er setzt sich u.a. seit vielen Jahren für die Möglichkeit ein, dass der Mensch sich frei bilden können sollte und die damit verbundene Aufweichung der Schulpflicht, bzw. des Schulgebäudeanwesenheitszwangs. Er ist ein Verfechter der klaren und eindeutigen Sprache, um die Dinge und Sachverhalte auch möglichst perfekt zu benennen. Er hat einige Publikationen herausgegeben, wie z.B. "Saat der Freiheit", die unter https://www.bertrandstern.de/publikationen/ ersichtlich und bestellbar sind. Außerdem hat er einen Spielfilm über ein Leben ohne Schule initiiert: https://www.caraba.de/ Auf seiner, wie im Gespräch erwähnt, Internetpräsenz kann man sehr viele interessante Beiträge zu verschiedenen Themen lesen. Es sei besonders auf die folgende Unterseite verwiesen: https://www.bertrandstern.de/reflektorisches/ Abonniere den Podcast um keine Folge mehr zu verpassen und wenn Dir die Folge gefällt, teile sie gerne mit anderen.

    1h 10m

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