Bricks & Bots

Sebastian Berloffa & Kristof Konstantin

Bricks & Bots, der Podcast zu KI in der Immobilienwirtschaft Wie verändert Künstliche Intelligenz die Immobilienbranche, und was heißt das konkret für deinen Arbeitsalltag? Kristof Konstantin (PROPUP) und Sebastian Berloffa (ENTECO) sind zwei Wiener Unternehmer mit einer Schwäche für gute Technologie. Wir sprechen über die Tools, Trends und Strategien, mit denen Immobilienunternehmen heute schon smarter arbeiten, und plaudern dabei aus dem Nähkästchen unserer Praxis der letzten Jahre. In jeder Folge geht es um die aktuellen Entwicklungen aus der Welt der KI, eingeordnet für den DACH-Raum. Was davon ist relevant für Makler, Bauträger, Projektentwickler, Hausverwaltungen und Investoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz, und was ist bloß Hype? Dazu holen wir regelmäßig Gäste aus der Immobilienwirtschaft ans Mikro, die aus der Praxis erzählen: von ChatGPT und KI-Agenten über Marketing-Automatisierung, CRM und Leadgenerierung bis zu digitalen Workflows. Und manchmal lehnen wir uns einfach zurück und philosophieren über die Zukunft der KI. Das Ergebnis: mal konkrete Anwendungsfälle, die du direkt umsetzen kannst, mal einfach Denkanstöße, die hängen bleiben. 🎙️ Neue Folgen regelmäßig auf Spotify, YouTube, Amazon Music und überall, wo es Podcasts gibt. PROPUP-Website ENTECO-Website

الحلقات

  1. قبل ٦ أيام

    #12 Freya Greiffenhagen, ÖRAG: Digitalstrategie 2028

    Stell dir vor, du sollst ein Unternehmen digitalisieren, das 155 Jahre alt ist. Nicht neue Software auf alte Abläufe legen, sondern wirklich verstehen, wie gearbeitet wird. Freya Greiffenhagen macht genau das bei der ÖRAG Immobilien Gruppe, als CRM- und Prozessmanagerin im Innovations- und Digitalisierungsteam. Warum passiert die eigentliche Arbeit, bevor irgendwer irgendwas anlegt? Bevor bei der ÖRAG das erste Feld in onOffice entsteht, wird der Prozess aufgezeichnet, im Workshop zurückgespiegelt und so lange nachgefragt, bis auch der letzte Sonderfall am Tisch liegt. Mühsam. Und offensichtlich der einzige Weg, der später nicht teuer wird. Was machst du, wenn es angeblich gar keine Pain Points gibt? "Bei uns passt eh alles" ist die häufigste Antwort und gleichzeitig die unbrauchbarste. Freya erzählt, warum die echten Probleme erst in der dritten Nachfrage auftauchen und wieso Kolleginnen und Kollegen im Gespräch oft selbst merken, dass da noch was fehlt. Kaufen oder selber bauen? In der Folge mit Philipp Kanape von Engel & Völkers war die Ansage: CRM selbst bauen. Freya ist das Gegenmodell. Gekauftes Tool, maximal ausgereizt, Ressourcen ins Kerngeschäft. Wer hat jetzt recht? Vielleicht hängt es weniger an der Unternehmensgröße als an der Frage, welche Use Cases du überhaupt hast. Und wo ist die KI? Texte schreiben, Bildchen bearbeiten, das war es bei vielen. Freya trennt sauber zwischen KI und Automatisierung, was in der Praxis ständig durcheinandergeht. Viele wollen KI und brauchen eigentlich einen Automatismus. Dazu ein Satz, der hängen bleibt: Eine KI ist nur so gut wie die Person, die sie bedient. Kann man Wissen demokratisieren, bevor man Agenten baut? Statt fertige KI-Lösungen zu verteilen, bringt das Team den Maklerinnen und Maklern erst einmal bei, wie ein Prompt funktioniert. Damit sie selber sagen können, wo KI Sinn ergibt. Davor liegt allerdings die Fleißarbeit: Daten. Ohne sauberes Datenfundament bleibt der KI-Agent über dem CRM ein Werbeversprechen. Ist KI eine Männerdomäne? AI Gender Gap, Bias in Trainingsdaten, der Sicherheitsgurt, der nie für Frauenkörper ausgelegt war. Und gleichzeitig eine Wiener Expertinnenrunde rund um onOffice, in der fast ausschließlich Frauen sitzen. Was heißt das für die Branche? Zum Schluss die Digitalstrategie 2028 und ein Teamziel, das man selten hört: dass es am Ende auch ohne das Innovationsteam funktioniert. Kapitel: 00:00 155 Jahre Firmengeschichte digitalisieren 01:19 Freya Greiffenhagen, CRM- und Prozessmanagerin bei der ÖRAG 02:42 Der Einstieg: erst durch alle Abteilungen, dann bauen 04:12 Was die ÖRAG macht: Hausverwaltung, Vermittlung, Bewertung 05:35 onOffice als Zentrale im Alltag 06:12 OTTO Immobilien und das eugen!-Projekt 07:55 Eine ganze Abteilung onboarden: der Bewertungs-Case 09:54 Die eigentliche Arbeit passiert davor 11:51 Warum die echten Pain Points nie offensichtlich sind 13:27 Change Management und Betriebsblindheit 14:25 Gegenthese zum Eigenbau: kaufen und maximal ausreizen 18:47 Wann Selberbauen Sinn ergibt und wann nicht 20:30 Wo ist die KI im Daily Business? 21:12 KI ist nicht Automatisierung 25:54 Wissen demokratisieren: Daten, Prompts, MD-Files 27:31 Der KI-Agent über dem CRM: Zielbild oder Werbung? 33:29 Was automatisiert gehört und was Menschen machen müssen 36:59 F**k-ups mit KI und das tägliche Mikro-F**k-up 39:10 AI Gender Gap: Ist KI eine Männerdomäne? 42:51 Bias in den Daten, vom Sicherheitsgurt bis zum Haut-Screening 47:02 Von Age of Empires zur Freude an Prozessen 52:29 Digitalstrategie 2028 und das Ziel, sich selbst überflüssig zu machen

  2. ١٧ أغسطس

    #11 Cynthia Billisich - Maklerin der Zukunft, eugen! / OTTO Immobilien

    Mit 25 kommst du in ein Haus, in dem manche seit 30 Jahren arbeiten, und sollst dort die Prozesse umbauen. Genau da hat Cynthia Billisich 2020 bei OTTO Immobilien angefangen. Heute leitet sie eugen!, eine eigene GmbH mit eigenem Team, eigener Marke und 400 bis 600 Besichtigungen im Monat. Und sie sagt offen, an welcher Stelle sie beim Automatisieren bewusst stehen bleibt. Eine Maklerin lernt coden She Codes Plus, Frontend, vier Monate, HTML, CSS, GitHub, APIs. Warum macht das jemand, der gar nicht Programmiererin werden will? Was ändert sich im Gespräch mit Agenturen und Entwicklern, wenn du ungefähr weißt, was hinter der Oberfläche passiert? Und hilft dieses Wissen mehr beim Bauen oder beim Nein-Sagen? Vom Innovationsprojekt zur eigenen GmbH Ein Speed-Dating-Gespräch 2019, der Einstieg kurz vor dem Lockdown, die Gründung 2023. Warum wird aus einem Projekt einer etablierten Marke eine eigene Firma mit eigenem Namen? Was passt an einem schnellen, skalierbaren Prozess nicht in ein Haus, das für langjährige Marktexpertise und Service steht? Und was heißt Corporate Startup, wenn der Konzernname gleichzeitig dein Türöffner ist? Das analoge schwarze Loch Kristof bringt eine These mit: Neue Leute kommen mit Drive und verlieren ihn in bestehenden Prozessen. Ist Cynthia das Gegenbeispiel oder gab es die Reibung trotzdem? Warum wurde das Team am Anfang räumlich separiert? Und welcher Moment hat die Kolleginnen und Kollegen überzeugt? Nicht alles digitalisieren Prozess zerlegen, Miniprozesse anschauen, Small Steps. Was war der Denkfehler, den am Anfang fast alle machen? Warum lassen sich deutsche Vorbilder im Wiener Mietmarkt nicht eins zu eins übernehmen? Und welche Teile sollen bewusst analog bleiben? Was eugen! wirklich macht Reines B2B, großvolumige Wohnvermietung, knapp 6.000 betreute Einheiten, das größte Projekt mit fast 400 Wohnungen. Wie schaut ein Prozess aus, der so ein Volumen trägt und trotzdem ohne Massenbesichtigungen funktioniert? Warum hat eugen! keine eigene App gebaut? Wieso ist die Online-Terminbuchung, die du beim Friseur längst kennst, in dieser Branche noch immer eine Besonderheit? Und was passiert mit dem Narrativ, dass es ohne Provision vom Mieter keine Qualität geben kann? Wo ist die KI? Unsere Standardfrage, diesmal an eugen!. Es gibt einen KI-Agenten auf der Website, ein Reporting-Dashboard für die Eigentümerseite und automatisierte Follow-ups. Bei der Bewertung der Mietanbote läuft aber bewusst keine Maschine mit. Warum zieht Cynthia diese Grenze, obwohl es technisch ginge? Was hat der AI Act damit zu tun? Und was leistet der persönliche Eindruck vor Ort, den keine Automatisierung liefert? Kapitel 00:00 Begrüßung bei 40 Grad im Studio 00:47 Wer ist Cynthia Billisich? 03:18 She Codes: Warum eine Maklerin coden lernt 05:30 Die Innovationsrolle bei OTTO Immobilien 08:23 Warum eugen! eine eigene GmbH wurde 12:15 Das analoge schwarze Loch 15:15 Mit 25 gegen 30 Jahre Berufserfahrung 16:15 Widerstand, Taskforce und die elektronische Signatur 18:20 Prozesse zerlegen statt alles digitalisieren 19:00 Warum deutsche Lösungen in Wien nicht greifen 20:32 Was ist eugen!? B2B, Bestand und Neubau 21:37 6.000 Einheiten, 400 bis 600 Besichtigungen im Monat 23:17 Keine eigene App, dort andocken wo gesucht wird 26:15 Keine Provision und trotzdem mehr Service 28:22 Online-Beratung und der KI-Agent auf der Website 30:55 Wo ist die KI bei eugen!? 33:23 Vibecoded oder Experten? Die Partnerfrage 36:17 Scoring, AI Act und die bewusste Grenze 40:41 Wurde eugen! intern angenommen? 43:03 Start punktgenau zum Bestellerprinzip 45:38 Fünf Jahre voraus: Expansion und KI 48:23 Nie fertig mit der Entwicklung

  3. ١٠ أغسطس

    #10 Karina Schunker, EHL: KI? Ja. Aber nicht um jeden Preis.

    Du spürst den Druck, KI endlich in den Kundenkontakt zu bringen, und rundherum reden alle von Chatbots und Telefonagenten. Was, wenn ein Marktführer genau das komplett vorbereitet hat und trotzdem sagt: noch nicht? Genau über den Spagat Ein fertiger KI-Telefonagent, der bewusst in der Schublade bleibt: warum? Karina Schunker führt als Geschäftsführerin die EHL Wohnen GmbH. Im letzten Jahr haben sie 1.680 Wohnungen vermittelt, monatlich laufen rund 3.000 Anfragen ein. EHL will zu den First Movern gehören und probiert KI an vielen Stellen aus, zieht bei manchen aber ganz bewusst die Bremse. Was heißt das konkret, und woran entscheidet sich, ob eine KI überhaupt in den direkten Kundenkontakt darf? Der Realitätscheck: ihre KI-Aussagen von 2024 Wir haben Karinas Interview von vor zwei Jahren mitgebracht und Satz für Satz gegengehalten. KI-Exposé-Texte, 360-Grad-Rundgänge, Prognosen und Standortanalysen. Was davon ist eingetreten, was war Hype, und wo hat sich die Praxis ganz anders entwickelt als angekündigt? Hinter jeder Anfrage ein Mensch Bei einzelnen Mietwohnungen kommen bis zu 50 Anfragen pro Stunde. Trotzdem behauptet Karina, hinter jeder einzelnen stehe noch ein echter Mensch. Wie geht das zusammen, und an welcher Stelle darf die Automatisierung dann doch übernehmen? Der KI-Telefonagent in der Schublade Häufige Kundenfragen gesammelt, Telefongespräche mit dem eigenen Podcast-Equipment nachgesprochen, alles der KI zur Verfügung gestellt. Der Agent für die Zeit nach Büroschluss ist fertig, und läuft trotzdem nicht. Ist es besser, mit 70 Prozent live zu gehen als mit null, oder ist genau das der Denkfehler? Wenn Kunden mit ChatGPT zum Termin kommen Kaufinteressenten legen vier Seiten KI-generierter Rückfragen auf den Tisch, die KI hat ihnen gesagt, die Immobilie sei zu teuer. Wird die eigene Expertise dadurch entwertet, oder erst recht gebraucht? Virtuelles Staging und die Grenze zur Täuschung Gestagte Fotos bringen messbar mehr Anfragen. Ab August greift die Kennzeichnungspflicht. Wo hört das eingerechnete Möbelstück auf, und wo fängt die Täuschung an? Diese Folge ist spannend für dich, wenn du entscheiden musst, ob und wann KI bei euch in den direkten Kundenkontakt darf. Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: verdiente 5 Sterne. Kapitel 00:00 Intro und Vorstellung 02:53 Mit 27 in die Geschäftsführung 05:59 Wofür EHL steht und wer dahinter steckt 07:38 1.680 Wohnungen, 3.000 Anfragen im Monat 09:13 Automatische Erstantwort oder echter Mensch 13:25 Wo steckt KI bei EHL tatsächlich 14:40 Schatten-KI, Unternehmensaccounts und die KI-Richtlinie 18:22 Rückblick auf Karinas KI-Aussagen von 2024 19:30 Warum KI-Exposé-Texte noch immer nicht reichen 21:19 360-Grad-Rundgänge, Videos und KI-Voice-Over 25:08 Ohne saubere Daten keine brauchbare KI 30:11 Was EHL von den Software-Partnern erwartet 32:50 Makler als Technologieunternehmen 35:23 Professionalisierung, Motivation und Kundenfeedback 40:20 Der Datenschatz im Kundenverhalten 41:07 Wenn Kunden mit ChatGPT vorbereitet zum Termin kommen 46:17 KI gegen KI und warum es keinen Chatbot gibt 48:30 Der KI-Telefonagent, der in der Schublade liegt 52:17 Halluzinationen, Server und die Suche nach dem richtigen Tool 55:19 First Mover sein und virtuelles Staging 57:59 Wann Staging zur Täuschung wird 1:00:04 Regulierung, Kennzeichnung und die offenen Fragen 1:02:53 Kommt der Druck von innen oder vom Kunden 1:04:18 Wie der Markt in zwei Jahren aussieht 1:07:09 Wofür Karina privat KI nutzt

  4. ٣ أغسطس

    #9 Philipp Kanape, Engel & Völkers: Can we build this? Yes we can!

    Bauen statt kaufen: wann zahlt sich das eigene System aus? Philipp Kanape verantwortet im Global Team von Engel & Völkers die Produkt- und Technologieentwicklung über 35 Märkte. Sein Claim steht seit Jahren fest: Can we build this? Yes, we can. Nur, was heißt das, wenn du ein CRM nicht für ein Büro baust, sondern für Kernmärkte von Hamburg bis Mallorca? Wo kippt die Rechnung aus Lizenz- und Implementierungskosten zugunsten der Eigenentwicklung? Und ab wann ist „das Ding gehört jetzt euch" ein Geschenk und ab wann eine Last? Jeder baut jetzt selbst n8n zentral bereitgestellt, ein selbst gevibecodeter Berater-Bot, über 300 eingesammelte Prozesse in zwei Monaten, quer durch alle Altersgruppen und Teams. Die erste Frage ist nicht mehr „Kann ich das?", sondern „Gibt es dafür einen MCP?". Klingt nach Aufbruch. Aber was passiert mit den Leuten, die seit 20 Jahren ihren Prozess lieben und keinen Grund sehen, ihn zu ändern? Und wie viel Kreativität hält ein Unternehmen aus, bevor aus Enabling Wildwuchs wird? Die Kehrseite: Schatten-IT Wenn jeder deployen darf, wer räumt dann hinterher auf? Kanape erzählt, wie ein KI-Agent täglich über die n8n-Instanzen rödelt und prüft, welche Flows mit welchen Daten neu gebaut wurden. Owned Operations unter voller Compliance, Franchise-Partner mit eigener Innovationskraft. Zwei Geschwindigkeiten, ein Sicherheitsanspruch. Wo zieht man die Grenze zwischen Freiheit und Kontrolle, wenn man täglich mit personenbezogenen Daten arbeitet? Und ist zentrale Bereitstellung wirklich die Antwort auf Schatten-IT oder nur die schönere Verpackung? Was zuerst, was zuletzt, und wie sieht's in fünf Jahren aus? Ein KI-Textgenerator von 2023, der mehr Arbeit gemacht hat als er abnahm, und die Erkenntnis dahinter: KI ist nur so gut wie die Daten, auf denen sie sitzt. Kanapes Tipp fürs kleine Büro, was man zuerst automatisiert und was man ganz bewusst als Letztes anfasst. Und die große Frage: Wenn Kunden bald über Agents suchen lassen statt selbst zu klicken, wo taucht deine Marke dann überhaupt noch auf? Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: verdiente 5 Sterne. Kapitel 00:28 Servus und Moin: Philipp Kanape, Steiermark trifft Hamburg 02:04 Das Global Team und Produktentwicklung über 35 Märkte 05:03 Can we build this? Yes, we can 06:37 Der typische Tag und der Innovationsprozess 08:39 North Stars: adaptieren statt neu erfinden 11:42 Backoffice-Automatisierung mit n8n 14:01 Der selbstgebaute Berater-Bot und 300 Prozesse 16:34 Braucht man Immobilien-Erfahrung? Das Einwertungstool 19:11 CRM und Datenhoheit 21:14 Ein CRM für 35 Märkte: build vs. buy 24:16 Rollout und die ersten Wins 27:13 Wie KI die Entwicklung beschleunigt, MCP im Einsatz 30:22 KI-Features: Natural Language Search, Valuation, Matchmaker 34:15 Modelle, Frameworks und der LLM-Router 36:16 Schatten-IT in den Griff bekommen 40:38 Owned Operations, Franchise und der Gemini-Rollout 43:00 Lokales Hosting: ja, nein, wann? 44:50 Change Management und Widerstand 47:07 Der F**k-up: der erste KI-Textgenerator 48:38 Berater und Interfaces in fünf Jahren 53:14 Was zuerst automatisieren, was zuletzt

  5. ٢٨ يوليو

    #8 Dann mach's dir halt selbst! Aber wo fängst du an?

    „Ich kann mir das selbst bauen." Schön. Aber ist das auch sicher, und wo fängst du überhaupt an? In #7 ging es ums Selbstbauen als Möglichkeit, ein CRM in 20 Stunden. Diesmal gehen Sebastian Berloffa und Kristof Konstantin einen Schritt zurück, zu der Frage, an der die meisten schon vorher hängen bleiben: Ich lebe nicht in der KI-Bubble, ich habe mein Daily Business, wie starte ich mit dem Thema, ohne mich zu verrennen? Kristof und Sebastian reißen die Themen an und ordnen ein, statt Rezepte auszugeben. Wo anfangen, statt womit bauen Über Sicherheit nachzudenken lohnt erst, wenn du weißt, welches System du überhaupt brauchst. Kristof beschreibt das Dreiphasenmodell aus der Praxis, Research, Konzeption, Umsetzung, mit Ausstiegspunkt nach jeder Phase. Ein emotionales Thema, kein rein technisches. Was, wenn die Empfehlung „warte" lautet? Anfang des Jahres ging OpenClaw durchs Netz, der KI-Agent von Peter Steinberger. Sofort kamen Anfragen zur Implementierung. Was darf so ein Agent auf deinem Rechner wirklich, und warum ist Abwarten manchmal die reifere Antwort als Losbauen? Nur weil es auf LinkedIn steht Von OpenClaw, das angeblich die Buchhaltung macht und nebenbei die Wohnung aufräumt, bis zur Hausverwaltung, die sich alles selbst programmiert hat: Wie ordnet man das ein, ohne FOMO? Fordere Integrationen ein Eine Software für alle Fälle wird es nie geben. Bekommen Anbieter, die zumachen, bald ein Problem? Und woran erkennst du als Nicht-ITler, ob dein Tool integrierbar ist? Das KI-Budget Add-on im IT-Topf, oder ein R&D-Budget, das kaum ein KMU führt? Und wer im Unternehmen ist eigentlich verantwortlich? Diese Folge ist spannend für dich, wenn du bei KI das Gefühl hast, hinten zu sein, und nicht weißt, mit welchem Schritt du anfängst. Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: verdiente 5 Sterne. https://bricksandbots.riverside.com Kapitel 00:00 Kann ich mir das selbst bauen, und ist es dann sicher? 01:14 Was „eigene Software" konkret heißt 03:41 Sicherheit, Stabilität, Wartung 05:20 Die Hürden, die man vorher nicht sieht 06:44 Wilder Westen bei Angeboten und Preisen 09:00 Das Dreiphasenmodell: Research, Konzeption, Umsetzung 11:31 Gegenbeispiel: 15k Onboarding plus 5k monatlich 12:56 Warum Geschäftsführer oft nicht wissen, was sie wollen 18:26 OpenClaw eingeordnet 22:15 Nur weil es auf LinkedIn steht 23:30 Produktivsysteme sind kein Spielplatz 25:07 Die Hausverwaltung, die alles selbst gebaut hat 28:20 Was das für SaaS-Anbieter bedeutet 36:46 Faustregel: Wann lohnt sich Eigenbau? 39:10 Drei Wellen: PropTech, erste KI-Welle, jetzt 46:00 KI-Budget: Add-on oder R&D 49:32 Wer ist im Unternehmen eigentlich verantwortlich? 52:00 Wie damals beim Marketing

  6. ٢٠ يوليو

    #7 Ein CRM in nur 20 Stunden entwickeln? Ist das Software-Slop?

    Ein Mitgründer setzt sich am Wochenende hin und baut in 20 Stunden das CRM nach, für das seine Firma bisher ein Jahresabo bezahlt hat. Das ist nicht einmal ein Scherz oder eine hochtrabende Zukunftsvision, sondern eine Geschichte aus der letzten Woche. Willkommen zu Teil 2 dieser Episodenaufnahme. In Folge 5 ging es darum, warum mehr KI nicht automatisch besseren Content bedeutet. Diesmal schauen Sebastian Berloffa und Kristof Konstantin auf die Seite, über die kaum jemand in der Immobilienbranche spricht: Was passiert, wenn nicht Texte und Bilder aus dem Prompt fallen, sondern fertige Software? Entwickler prompten anders Die ganze Branche übt Prompting für Content. Entwickler tun längst dasselbe, nur bekommen sie als Output keinen Text, sondern funktionierenden Code. Warum tun sie sich damit so viel leichter als alle anderen? Und was heißt es für den Markt, wenn Apps wie Pilze aus dem Boden schießen, während die Nutzerzahlen pro App sinken? Ein CRM in 20 Stunden Kristof erzählt die Geschichte hinter dem Wochenendprojekt: was das selbstgebaute System können muss, was es bewusst nicht kann und ob sich damit wirklich arbeiten lässt. Sebastian hält ein Angebot von vor sieben Jahren dagegen: 120.000 Euro für die Implementierung eines CRM-Systems. Wir sprechen darüber, was zwischen diesen beiden Zahlen passiert ist. Costs to Build vs. Costs to Buy Zwei Kostenlinien, die sich jahrzehntelang nie berührt haben, kreuzen sich gerade. Für welche Anwendungsfälle gilt das schon, für welche noch lange nicht? Und woran erkennt man den Unterschied, bevor man Geld versenkt? Der Maßanzug aus dem Online-Shop Von der Stange, maßgeschneidert oder etwas dazwischen: Die beiden diskutieren, warum die Analogie zum Anzugkauf erstaunlich gut auf Software passt und wo ihre Grenzen liegen. Wer kümmert sich um Integrationen und Wartung, wenn die Software plötzlich einem selbst gehört? Was der Knopfdruck nicht kann „Mach mir die perfekte Software" funktioniert nicht, da sind sich beide einig. Aber wie viel bleibt eigentlich noch an Handarbeit übrig, wenn man der KI Vorlagen, Datenstruktur und ein klares Ziel mitgibt? Ein aktuelles Migrationsprojekt liefert eine Antwort, mit der Sebastian selbst nicht gerechnet hätte. Diese Folge ist vor allem spannend für dich, wenn du gerade überlegst, welches Software-Abo du kündigst oder neu abschließt. Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: verdiente 5 Sterne. https://bricksandbots.riverside.com #Immobilien #Proptech #KI #BricksAndBots #Podcast #Immobilienmakler #Wien

  7. ١٣ يوليو

    #6 Mit Michael Pisecky über Marktbrüche, KI als Chefsache und den wahren Kern des Maklerberufs

    Du glaubst, KI ist ein Technik-Thema, das man an die IT oder den jüngsten Mitarbeiter delegieren kann. Michael Pisecky hat über zwei Jahrzehnte eine der größten Maklerorganisationen Österreichs geführt und hält das für einen Führungsfehler. Zum ersten Mal sitzt bei Bricks & Bots ein Gast am Mikrofon: Michael Pisecky, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Wien und langjähriger Geschäftsführer der s REAL. Sebastian und Kristof sprechen mit ihm über eine Branche zwischen Marktbruch und Technologiesprung. Was bleibt, wenn sich alles ändert Im Jahr 2000 wurden Fotos noch entwickelt, zu Exposés gebastelt und in die Auslage gehängt. Seitdem kamen die Portale, das papierlose Büro und jetzt die KI. Was vom Beruf übrig bleibt, wenn die Werkzeuge zum vierten Mal komplett ausgetauscht werden. Marktbrüche in Wochen statt in Jahren Billiges Geld, dann Regulierung zum denkbar falschesten Zeitpunkt, dazu Inflation, Energiekosten und Krieg in Europa. Wer über zwei Jahrzehnte im Markt steht, hat vier solcher Brüche erlebt. Wir sprechen darüber, warum der letzte anders war als alle davor. Ist KI Chefsache? Oder darf man das an die IT abgeben, so wie damals die Homepage? Michael hat dazu eine unmissverständliche Meinung, und sie richtet sich an genau die Leute, die in dieser Branche entscheiden. Wo der Druck am größten ist Verwaltungen, Makler, Bauträger: Alle drei stehen unter Zugzwang, aber aus völlig verschiedenen Gründen. Wo die Not gerade am größten ist, und wer sich Prozessoptimierung im Moment schlicht nicht leisten kann. Muss es immer das mächtigste Modell sein? Oder reicht das zweitbeste, das günstigere, notfalls das europäische? Wir sprechen über Open Source, Teillösungen und die Frage, wie viel KI ein Betrieb mit fünf Mitarbeitern überhaupt braucht. Die Sorgen, die bleiben Datensicherheit, gehackte Systeme, IT-Monopole mit einer Machtkonzentration außerhalb parlamentarischer Kontrolle. Wir sprechen darüber, was davon der einzelne Betrieb beeinflussen kann, und was nicht. Wie sieht die Branche in fünf Jahren aus? Zum Schluss die Utopie-Frage. Michaels Antwort fällt deutlich politischer aus, als wir erwartet haben. Leichte Kost für alle, die wissen wollen, wie ein Branchenkenner auf KI blickt. Ein Realitäts-Check für alle, die glauben, ihr Geschäftsmodell sei davon nicht betroffen. Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Wenn dir die Folge gefallen hat, freuen wir uns über deine Bewertung. Kapitel 03:07 Begrüßung04:56 Was ist der Kern der Immobilienvermittlung, der sich nie verändert hat?16:24 Technologische Führerschaft als Managementaufgabe17:18 Marktbrüche: von der Niedrigzinspolitik zum Absturz18:55 KI ist Aufgabe der Chefs20:23 Erinnert das an frühere Technologiewellen?32:30 EPUs, Kleinbetriebe und die Kostenfrage34:31 Wer hat den größten Druck: Verwaltung, Makler oder Bauträger?36:26 Wo bei Maklern die echten Gewinne liegen42:50 Research statt Drohnenbilder46:42 Die Direktmakler-Welle47:48 Open Source, europäische Lösungen, gut genug50:04 Sorgen: Datensicherheit, Hacking, IT-Monopole52:26 Der Kern der Dienstleistung: Vertrauen statt Werkzeug01:00:19 „Viel Spaß beim Selbstmachen"01:01:20 Ausblick: Die Branche in fünf Jahren

  8. ٧ يوليو

    #5 Über AI-Slop, AI Brain Fry und Prompting-Chaos

    Du hast diese Woche wieder etwas gepostet, das die KI für dich geschrieben hat. Hast du es vorher überhaupt gelesen? Eine Folge über die Kluft zwischen „Ich setze KI ein" und „Ich setze KI gut ein". Wir beschäftigen uns in dieser Episode mit einem einem Reizthema: AI-Slop. Von KI produzierter Content, der seelenlos wirkt, bei dem eins dem anderen gleicht und der längst nicht mehr nur auf Instagram herumschwirrt, sondern im Business-Kontext auf LinkedIn steht. Captions, die vor KI-Schreibstil strotzen. Bilder, die offensichtlich generiert sind. Die Frage der Folge ist nicht, ob KI Content schneller macht. Sondern ob billiger Content deine Marke schneller beschädigt, als jedes Posting sie aufbauen kann. Wem gehört das Internet noch? Über 50 % des Netzes sind geschätzt KI-generiert. Bots pushen, teilen, kommentieren – und Menschen füttern das auch noch zusätzlich nach. Wenn KI-Modelle irgendwann wieder auf KI-Content trainiert werden, entsteht eine Rückkopplung. Können wir etwas dagegen tun? Die Dead Internet Theory wirkt plötzlich weniger wie eine Verschwörung und mehr wie eine Bestandsaufnahme. AI Brain Fry Zehn Tools, und keiner weiß mehr, welches was besser kann. Der Output trifft trotzdem nie das, was im Kopf war. Die Ernüchterung sitzt tief, liegt aber selten am Werkzeug. Warum ein KI-System kein Excel ist Bei Excel sagst du: Zelle A plus Zelle B ist Zelle C. Ein KI-System dagegen will eine Anweisung, die verständlich, nachvollziehbar und replizierbar ist. Genau daran scheitern die meisten, weil wir Menschen schlecht darin sind, explizit zu sagen, was wir eigentlich wollen. Reden mit der KI: Kollege statt Praktikant Rolle geben, Kontext liefern, Zielgruppe benennen, Format vorgeben. Kein Geheimwissen, sondern Kommunikation. Und ein Exposé, das auf Knopfdruck fertig formatiert in deiner Brand Voice herauskommt, ist heute technisch Standard, aber bei 80 bis 90 % der Immobilienbranche noch nicht angekommen. Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Wenn dir die Folge gefallen hat, freuen wir uns über deine Bewertung. Kapitel: 00:00 – AI-Slop: seelenloser KI-Content, überall07:37 – Die KPMG-Anekdote: 50 von 55 Quellen erfunden10:30 – Dead Internet Theory und KI-Kannibalismus12:00 – AI Brain Fry: überfordert von der Tool-Flut16:30 – Warum ein KI-System kein Excel ist20:17 – Prompting: relevanter oder simpler?22:15 – Die drei Gruppen: Heavy User, Ernüchterte, Pragmatiker23:20 – Exposés per Knopfdruck, Brand Voice, MCP26:20 – Wie ein guter Prompt wirklich funktioniert30:40 – Ausblick: Interviewgast und „Cost to Build vs. Cost to Buy"

  9. ٢٩ يونيو

    #4 Sind KI Prozesse der neue Obstkorb?

    Dein Unternehmen läuft noch auf Fax und Ordnern. Und du wunderst dich, warum die Besten nach drei Monaten kündigen. Sebastian und Kristof sprechen über etwas, das in vielen Unternehmen totgeschwiegen wird: veraltete Prozesse kosten nicht nur Zeit - sie kosten Talente. Wer heute mit analogen Workflows arbeitet, kämpft nicht gegen Ineffizienz. Er kämpft gegen eine Generation, die es schlicht nicht mehr akzeptiert. Das besprechen wir in dieser FolgeWenn Prozesse älter sind als die Mitarbeiter Papierdokumente, manuelle Freigaben, Tools aus dem Jahr 2008. Was in gewachsenen Unternehmen als "bewährt" gilt, ist für neue Mitarbeiter ein täglicher Frustrationsfaktor. Und Frustration hat Konsequenzen. Digitalisierung und Automatisierung als Führungsaufgabe Es geht nicht darum, ein neues Tool einzuführen. Es geht darum, Prozesse grundlegend zu überdenken. Wer Automatisierung als IT-Thema behandelt, hat das Problem noch nicht verstanden. Generationenkonflikt oder Realitätscheck? Jüngere Mitarbeiter erwarten digitale Workflows - nicht als Komfort, sondern als Grundvoraussetzung. Wie reagieren Unternehmen darauf? Und wer hat in diesem Konflikt die besseren Argumente? KI als Lösung - oder als Pflaster? KI kann veraltete Prozesse beschleunigen. Aber sie kann sie nicht ersetzen. Der Unterschied zwischen Automatisierung und echter Transformation ist größer als viele denken. Kapitel00:00 Wenn Prozesse das Unternehmen bremsen 06:00 Generationen, Erwartungen und Arbeitskultur 13:16 KI im Arbeitsalltag - Gamechanger oder Kosmetik? Erwähnte ThemenDigitalisierung · Automatisierung · Prozessoptimierung · Generationenkonflikt · New Work · KI im Unternehmen · Change Management · Talentbindung Über Bricks & BotsBricks & Bots ist der Podcast über KI und PropTech - hosted by Sebastian Berloffa (Enteco Concept) und Kristof Konstantin (PropUp). Neue Folgen jeden Montag auf YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

  10. ٢٢ يونيو

    #3 Money Talks - Was, wenn KI richtig teuer wird?

    Anthropic goes public. Was bedeutet das für alle, die mit Claude, ChatGPT und Co. arbeiten - und wer zahlt die Rechnung? Sebastian und Kristof sprechen über eine Branchenbewegung, die viele unterschätzen: Wenn KI-Anbieter an die Börse gehen, ändern sich Preismodelle, Abhängigkeiten und Machtstrukturen. Wer jetzt tief in ein System integriert ist, sollte verstehen, was das langfristig bedeutet. Das besprechen wir in dieser FolgeAnthropic goes public - und jetzt? Ein Börsengang verändert Prioritäten. Investoreninteressen, Quartalsziele und Wachstumsdruck treffen auf Nutzer, die auf stabile Preise und verlässliche APIs angewiesen sind. Was bedeutet das für Unternehmen, die ihre Workflows bereits auf Claude oder GPT aufgebaut haben? Preismodelle und Abhängigkeiten Token-Preise, API-Kosten, proprietäre Systeme - wer die falschen Abhängigkeiten aufbaut, zahlt später. Wie bewertet man heute einen KI-Anbieter nicht nur nach Leistung, sondern nach strategischer Sicherheit? Data Governance und Hosting Wer verarbeitet deine Daten, wo liegen sie, und was passiert damit? Gerade für Unternehmen in regulierten Branchen - und die Immobilienwirtschaft gehört dazu - keine theoretische Frage. Wie wählt man den richtigen KI-Anbieter? Nicht nach dem besten Demo-Video. Die Kriterien, die wirklich zählen: Preistransparenz, Datensouveränität, Hosting-Optionen und die Frage, wie schnell man den Anbieter wieder wechseln kann. Kapitel00:00 Anthropic goes public - was sich jetzt verändert 09:09 Data Governance, Hosting und die Frage der Kontrolle Erwähnte ThemenAnthropic · Claude · OpenAI · Börsengang · API-Kosten · Token-Pricing · Data Governance · Infrastructure Hosting · Open Source Alternativen Über Bricks & BotsBricks & Bots ist der Podcast über KI und PropTech - hosted by Sebastian Berloffa (Enteco Concept) und Kristof Konstantin (PropUp). Neue Folgen auf Instagram und überall wo es Podcasts gibt.

  11. ١٥ يونيو

    #2 Du nutzt keine KI. Du spielst.

    Wie KI in der Immobilienbranche wirklich eingesetzt wird - und warum der Unterschied zwischen Hype und echter Integration größer ist als gedacht. Sebastian und Kristof sprechen in dieser Folge über den tatsächlichen Stand der KI-Nutzung im Immobilienmarketing: von einfachen Social-Media-Captions ohne Markenstimme bis hin zu vollständig integrierten Content-Systemen mit Brand Voice, strukturierten Daten und automatisierten Workflows. Das besprechen wir in dieser FolgeKI in der Praxis - was wirklich passiert Die meisten Unternehmen nutzen KI auf der untersten Ebene: Exposé-Texte generieren, Bilder aufbereiten, vielleicht eine Caption schreiben. Wirklich durchdachte, tief integrierte Systeme? Selten bis nie. Warum Prompting mehr ist als ein Trick Guter Prompt ist kein Geheimwissen - er ist Kontext. Wer seiner KI kein Brand Voice Dokument, keine strukturierten Objektdaten und keine klaren Anweisungen gibt, bekommt generischen Output. Das Prinzip: Input-Qualität bestimmt Output-Qualität. Was Tokens wirklich sind Eine verständliche Erklärung ohne Fachjargon - und warum die Token-Kosten in professionellen Workflows eine echte unternehmerische Frage sind, die die meisten Endnutzer noch nicht kennen. KI-Mitarbeiter - sinnvoller Begriff oder Marketing-Gag? Kristof ist skeptisch. Ein Workflow ist kein Mitarbeiter - genauso wenig wie Excel ein Buchhalter war. Die Diskussion über Begriffe, die mehr versprechen als sie halten. Die Gegenthese zur Effizienz-Euphorie Was, wenn KI-Pricing so steigt, dass sich die Ein-Mann-Agentur das Ganze bald nicht mehr leisten kann? Oder umgekehrt: Was, wenn es durch Open Source und Quantencomputing so günstig wird, dass die Frage irrelevant ist? Beide Szenarien, offen diskutiert. KI als Betriebssystem der Gesellschaft Nicht als Roboter, nicht als Assistent - sondern unsichtbar eingebettet in jeden Workflow, jede Entscheidung, jeden Alltag. Genau wie das Internet: irgendwann benutzt es jeder, aber nicht alle gleich tief. Kapitel 00:00 KI im Immobilienmarketing - was wirklich los ist 02:33 Warum Kontext wichtiger ist als der perfekte Prompt 05:46 Professionelles Prompting - Übung oder Überbewertet? 08:32 Tokens erklärt - und warum sie eine Kostenfrage sind 11:34 KI in der Immobilienbranche - Zukunft oder Farce? 14:21 KI-Mitarbeiter - smarter Workflow oder Marketing-Gag? 17:41 Die digitale Schere - wer kann sich KI leisten? 20:11 Effizienz, Exklusivität und die unbequeme Gegenthese 23:34 KI als Betriebssystem Erwähnte Tools & BegriffeChatGPT / Claude / Gemini / Midjourney / NanoBanana (Ideogram) · Brand Voice Dokument · Custom GPT · Tokens · AI Agents · Workflows · Open Source Modelle

  12. ٨ يونيو

    #1 WO IST DIE KI?! – Eine Bestandsaufnahme

    KI ist überall. Zumindest entsteht dieser Eindruck auf LinkedIn, bei Konferenzen und in den Medien. Doch wenn man in die Immobilienbranche blickt, stellt sich eine einfache Frage: Wo ist die KI eigentlich wirklich? In der ersten Episode von Bricks & Bots sprechen Sebastian Berloffa und Kristof Konstantin über die Diskrepanz zwischen KI-Hype und Realität. Warum haben viele Unternehmen das Gefühl, etwas zu verpassen? Weshalb bleibt die Umsetzung oft auf der Strecke? Und warum ist ChatGPT für viele bereits gleichbedeutend mit „KI“? Gemeinsam diskutieren sie über FOMO, Inspiration ohne Umsetzung, fehlende Prozesse, Change Management und die Frage, ob die größten Hürden bei KI-Projekten überhaupt technischer Natur sind. Dabei geht es auch um die Herausforderungen und Grenzen der KI-Einführung, die Rolle von Vorstellungskraft und Innovation sowie die Sorge vieler Unternehmen, in eine Technologie zu investieren, die sich schneller weiterentwickelt, als Projekte umgesetzt werden können. Eine ehrliche Bestandsaufnahme darüber, wo Künstliche Intelligenz heute tatsächlich angekommen ist – und warum die spannendsten KI-Projekte oft dort stattfinden, wo sie niemand sieht. Themen dieser EpisodeAktueller Stand von KI in der ImmobilienbrancheHäufige Missverständnisse und HürdenPraktische Anwendungsfälle und GrenzenZukünftige Chancen und Herausforderungen Kapitel 00:00 Einführung in KI in der Immobilienbranche 02:54 Der aktuelle Stand der KI-Nutzung 06:07 Herausforderungen bei der Implementierung von KI-Lösungen 09:12 Die Rolle von Vorstellungskraft bei der Integration von KI 11:54 Change Management und das Scheitern von Projekten 15:13 Die Zukunft von KI in kleineren Unternehmen Schlagwörter KI, Immobilien, digitale Transformation, Automatisierung, Brancheneinblicke

حول

Bricks & Bots, der Podcast zu KI in der Immobilienwirtschaft Wie verändert Künstliche Intelligenz die Immobilienbranche, und was heißt das konkret für deinen Arbeitsalltag? Kristof Konstantin (PROPUP) und Sebastian Berloffa (ENTECO) sind zwei Wiener Unternehmer mit einer Schwäche für gute Technologie. Wir sprechen über die Tools, Trends und Strategien, mit denen Immobilienunternehmen heute schon smarter arbeiten, und plaudern dabei aus dem Nähkästchen unserer Praxis der letzten Jahre. In jeder Folge geht es um die aktuellen Entwicklungen aus der Welt der KI, eingeordnet für den DACH-Raum. Was davon ist relevant für Makler, Bauträger, Projektentwickler, Hausverwaltungen und Investoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz, und was ist bloß Hype? Dazu holen wir regelmäßig Gäste aus der Immobilienwirtschaft ans Mikro, die aus der Praxis erzählen: von ChatGPT und KI-Agenten über Marketing-Automatisierung, CRM und Leadgenerierung bis zu digitalen Workflows. Und manchmal lehnen wir uns einfach zurück und philosophieren über die Zukunft der KI. Das Ergebnis: mal konkrete Anwendungsfälle, die du direkt umsetzen kannst, mal einfach Denkanstöße, die hängen bleiben. 🎙️ Neue Folgen regelmäßig auf Spotify, YouTube, Amazon Music und überall, wo es Podcasts gibt. PROPUP-Website ENTECO-Website