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contrapunkt - martin hufner

Dialog der Kulturen

الحلقات

  1. ١٧‏/٠٣‏/٢٠١٦

    45 – „Musikland Polen – von Mazurka bis Metalmania“

    Flagge von Polen 28.04.2016 – Goethe-Institut München (19:30 bis 22:00 Uhr) Dialog der Kulturen: Ausgabe Nr. 45 Moderation: Eva Schrot, Theo Geißler Redaktion: Meret Forster Mit der neuen Folge unserer Reihe „contrapunkt – Dialog der Kulturen“ laden wir Sie ein, die aktuelle Musikszene Polens zu entdecken. Gleich zwei Ereignisse geben den Anlass, einen Blick in die Kulturlandschaft unseres Nachbarlandes zu werfen: Wrocław, ehemals Breslau, ist in diesem Jahr Kulturhauptstadt Europas. Zugleich wird im Juni 2016 das 25-jährige Jubiläum des deutsch-polnischen Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit gefeiert. Vorgestellt werden Werke zeitgenössischer polnischer Komponistinnen und Komponisten. Im Anschluss an das Konzert diskutieren Georg Blochmann, Leiter des Goethe-Instituts Warschau, die Komponistin Jagoda Szmytka sowie der Komponist und Leiter des Festivals für zeitgenössische Musik „Warschauer Herbst, Tadeusz Wielecki, über die aktuelle Situation junger Musiker und Künstler in Polen. Vor welchen Herausforderungen stehen polnische Musiker und Künstlerinnen heute? Wo sehen sie Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten? 19.30 Uhr: KONZERT Gośka Isphording (Cembalo/Sampler), Paul Hübner (Trompete), Steffen Ahrens (Gitarre), Caleb Salgado (Kontrabass). Präsentiert werden Werke von Hanna Kulenty, Zygmunt Krauze, Aleksander Tansman, Tadeusz Wielecki, Jagoda Szmytka und anderen. 21.00 Uhr: PODIUMSDISKUSSION (live auf BR-Klassik) mit:  Jagoda Szmytka untersucht in ihren „sozialen Kompositionen “ interpersonelle Prozesse wie Kommunikation und Identität in Referenz zur gesellschaftlichen Dimension des Musik-Machens. Ihre „intertextuelle Musik“ ist geschrieben für „Augen, Ohren und Denken“ – Texte, Bilder und Klänge lassen Verbindungen zu Hoch- und Popkultur, Philosophie und Realität entstehen. Sie ist Gründerin und Leiterin der „PLAY – Plattform für Kunst- und Kulturinitiativen“ und des „ENTER – Collecthiefs“, das sich auf Aufführungen referenzieller Musik spezialisiert hat. Georg Blochmann leitet seit 2012 das Goethe-Institut in Warschau. Er studierte Kunstgeschichte, Theaterwissenschaft und Germanistik. Im Jahr 2002 ging er für das Goethe-Institut als regionaler Koordinator für die Kulturprogramme der Region Südosteuropa nach Athen, 2006 übernahm er die Leitung des Goethe-Instituts Tel Aviv. Tadeusz Wielecki ist Komponist und leitet seit 1999 das Festival „Warschauer Herbst“. Er studierte Kontrabass und Komposition, u.a. bei Isang Yun in West-Berlin. Wielecki setzt sich besonders für die Förderung der zeitgenössischen Musik in der musikalischen Ausbildung und im Schulunterreicht ein. Darüber hinaus beschäftigt er sich im Improvisationsensemble „The Mud Cavaliers“ mit Intuitiver Musik. MODERATION: Theo Geissler (neue musikzeitung) und Eva Schrot (Goethe-Institut) „contrapunkt“ ist eine Veranstaltungsreihe von BR-KLASSIK, Goethe-Institut und der neuen musikzeitung. Kooperationspartner des Abends ist die Deutsch-Polnische Gesellschaft München e.V. Eintritt frei Goethe-Institut, Dachauer Straße 122, 80637 München Verkehrsverbindungen: MVG-Buslinie 53 und den MVG-Straßenbahnlinien 12, 20 und 21, Haltestelle Leonrodplatz oder Goethe-Institut.   Die Reihe „contrapunkt – Dialog der Kulturen“ findet zweimal im Jahr statt und ist eine Kooperation zwischen dem Goethe-Institut, BR-KLASSIK und der neuen musikzeitung. Jede Ausgabe widmet sich in einem Länderschwerpunkt den Musiktraditionen eines Gastlandes. Vorschau: Die nächste Ausgabe von „contrapunkt – Dialog der Kulturen“ findet am Donnerstag, dem 24.November 2016, statt und ist Mexiko gewidmet. Podcast: teilen teilen

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  2. ١٩‏/١٠‏/٢٠١٥

    44 – Musikland Israel: Von patriotisch bis weltoffen

    MUSIKLAND ISRAEL – Von patriotisch bis weltoffen 19.11.2015 – Goethe-Institut München Dialog der Kulturen: Ausgabe Nr. 44 Moderation: Eva Schrot, Theo Geißler Redaktion: Meret Forster Im Jahr 2015 begehen Deutschland und Israel das 50-jährige Jubiläum der Aufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen. In der Veranstaltungsreihe „contrapunkt – Dialog der Kulturen“ stellen BR-KLASSIK, das Goethe-Institut und die neue musikzeitung die aktuelle Musik- und Kulturszene in Israel vor. Kooperationspartner ist das Zentrum für Israel-Studien an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Solisten aus dem Orchester Jakobsplatz München präsentieren Werke israelischer Komponisten. Anschließend diskutieren der ARD-Korrespondent Richard C. Schneider (Tel Aviv), die Komponisten Sarah Nemtsov (Berlin) und Yuval Shaked (Tel Aviv) über die aktuelle Situation junger Musiker und Künstler in Israel. Welches sind die Herausforderungen für israelische Musiker und Künstlerinnen heute? Wo liegen Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten, wo aktuelle Probleme? Und: Warum entscheiden sich immer mehr junge israelische Künstler für ein Leben in Berlin? KONZERT AB 19.30 UHR Mitglieder des Orchesters Jakobsplatz München spielen Werke von Noam Sheriff, Samir Odeh-Tamimi, Chaya Czernowin, Gilad Hochmann, Paul Ben-Haim und Sarah Nemtsov. PODIUMSDISKUSSION AB 21.00 UHR MIT: Sarah Nemtsov lebt in Berlin und studierte Komposition und Oboe an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Ihre Kompositionen umfassen Werke verschiedenster Gattungen, die häufig von der Auseinandersetzung mit Literatur geprägt sind. Yuval Shaked unterrichtet an der Universität Haifa. Er studierte klassische Gitarre und Komposition an der Rubin Musik Akademie der Universität Tel Aviv sowie Neues Musiktheater an der Musikhochschule Köln. Er ist Autor zahlreicher Essays und musikwissenschaftlicher Analysen. Richard C. Schneider ist Chefkorrespondent des ARD-Studios in Tel-Aviv. Bekannt wurde er durch zahlreiche Bücher zur jüdischen Geschichte, im Frühjahr 2015 lief seine Reportage „Zion an der Spree“ im Bayerischen Fernsehen. MODERATION: Theo Geissler (neue musikzeitung) und Eva Schrot (Goethe-Institut) Eintritt frei Das Goethe-Institut, Dachauer Straße 122, 80637 München, ist erreichbar mit der MVG-Buslinie 53 und den MVG-Straßenbahnlinien 12, 20 und 21, Haltestelle Leonrodplatz oder Goethe-Institut. contrapunkt ist eine Veranstaltungsreihe, die zweimal jährlich als Kooperation zwischen dem Goethe-Institut, BR-KLASSIK und der neuen musikzeitung produziert wird. Jede Ausgabe widmet sich in einem Länderschwerpunkt den Musiktraditionen eines Gastlandes. Podcast: teilen teilen

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  3. ٢٤‏/٠٣‏/٢٠١٥

    43 – Was hat die Welt mit mir gemacht?

    Was hat die Welt mit mir gemacht? 23.04.2015 – Goethe-Institut München Dialog der Kulturen: Ausgabe Nr. 43 Moderation: Eva Schrot, Theo Geißler Redaktion: Meret Forster Über die Jahre hinweg haben wir uns in contrapunkt mit Ländern beschäftigt, indem wir mit Komponisten ins Gespräch gekommen sind, die dort leben oder dort gearbeitet haben. Für eine Sendung tanzen wir aus der Reihe, drehen den Spieß um und fragen Komponisten, die sich aus professionellen Gründen im Ausland aufgehalten haben, was diese Aufenthalte mit ihnen gemacht haben. Dabei hat das Tradition: Schon im 18. Jahrhundert schickten Regenten ihre Musiker ins Ausland, um so frischen Wind in die Musik am eigenen Hof zu bringen. In heutiger Zeit freilich bekommt das noch eine ganz andere Wichtigkeit. Was wir in dieser Welt der Umbrüche mehr denn je brauchen ist ‚kulturelle Intelligenz‘, die Fähigkeit zum Nachvollziehen der Denkmuster und Zukunftsvisionen der anderen. Das gilt auch für die Kunst. Heute gibt es weltweit zahlreiche Residenzen – von der Villa Massimo in Rom bis zur Villa Kamogawa in Kyoto –, die regelmäßig Künstlern für einige Wochen oder Monate die Möglichkeit geben, sich mit ‚fremden Orten‘ auseinanderzusetzen, mit Kulturschaffenden in Austausch zu treten oder einfach nur an einem Ort des Rückzugs innezuhalten. Mit welchen Erwartungen werden diese artist-in-residence Aufenthalte angetreten und inwieweit wirken sie bis in das kreative Schaffen hinein? Was tragen sie bei zu einem kulturellen Verständnis einer globalisierten Welt, in der das Fremde doch immer schon da ist? Diesen Fragen wollen wir nachgehen und mit den geladenen Komponisten einen Blick werfen auf deren Aufenthalte in China, Japan, Griechenland, Kenia und der Ukraine. Konzert ab 19:30 Uhr: Das ensemble oktopus für musik der moderne spielt Werke von Konstantia Gourzi, Johannes Schöllhorn und Sven Kacirek. Mit dabei: Nils Mönkemeyer (Viola), William Youn (Klavier). Leitung: Konstantia Gourzi Podiumsdiskussion ab 21.00 Uhr: Mit den Komponisten Konstantia Gourzi, Sven Kacirek und Johannes Schöllhorn Eintritt frei! Das Goethe-Institut in der Dachauer Straße 122, ist erreichbar mit der MVG- Buslinie 53 und den MVG-Straßenbahnlinien 12, 20 und 21, Haltestelle Leonrodplatz oder Goethe-Institut. Podcast der Sendung teilen teilen

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  4. ٠٨‏/١١‏/٢٠١٤

    ++ contrapunkt 2002 ++ Der Mix

    contrapunkt 1-18 – Bild Aus gegebenem Anlass, ein Mix aus den ersten neun Sendungen von „++ contrapunkt ++ westöstlicher dialog“. Ein bisschen mehr als 90 Minuten Musik- und Zeitgeschichte mit zahlreichen Statements und viel Musik. Unter den Gästen: Peter Gülke, Gisela May, Ulla Meinecke, Stefan Krawczyk, Steffen Schleiermacher, Gerhard Stäbler, Tanja Tetzlaff, Hubert von Goisern, Viktor Ullmann, Bärbel Bohley, Joachim Kühn, Ernst-Ludwig Petrowsky, Rolf Zuckowski, Gerhard Schöne und viele andere mehr. Musik von Tripol, der damaligen Hausband von contrapunkt, die Ströer Brothers, Yerewan, das Itturiaga-Quartett, Rolf Zuckowsky und Gerhard Schöne. contrapunkt 1: Wie zerrissen ist die Mitte? 01 Begrüßung – Peter Gülke – Wolfgang Hufschmidt – Gisela May – Stephan Sulke – Siegfried Thiele 02 Tripol: Organic Bass (Bigos) (Marcus Horndt) Marcus Horndt (Tasten), Andreas Schnittger (Schlagzeug), Anne Lieberwirth (Bass) contrapunkt 2: Theaterlandschaften – Oase Ost ./. Wüste West 03 Begrüßung – Klaus Baschleben – Dirk Schütz – Reinhold Röttger – Klaus Baschleben – Theo Geißler/Enoch von Lemcke – Manfred Wagenbreth/Bettina Pesch 04 Ströer Brothers featuring Howard Fine: Ego Hans P. Ströer und Ernst Ströer, Howard Fine contrapunkt 3: Musikwirtschaft – staatsgesteuert ./. geldgelenkt 05 Begrüßung – Ulla Meinecke – Klaus Koch – Manfred Wagenbreth/Stefan Piendl – Klaus Koch – Ulla Meinecke contrapunkt 4: Protestmusik – Wohlstand ./. Widerstand 06 Stefan Krawczyk: Zu Zweit 07 Stefan Krawczyk/Theo Geißler/Stefan Krawczyk – Gerhard Stäbler – Stefan Krawczyk – Heinz-Rudolf Kunze – Steffen Schleiermacher – Heinz-Rudolf Kunze 08 Heinz-Rudolf Kunze: Bestandsaufnahme contrapunkt 5: Musikerziehung – Individuum ./. Kollektiv 09 Begrüßung – Reinhart von Gutzeit – Anke Krüger – Reinhart von Gutzeit – Frank Michael Erben – Tanja Tetzlaff – Reinhart von Gutzeit 10 Tripol: Triotic (Anne Lieberwirth) Marcus Horndt (Tasten), Andreas Schnittger (Schlag­zeug), Anne Lieberwirth (Bass) contrapunkt 6: Biotop Weltmusik – Ideologietransport ./. Wertevermarktung 11 Begrüßung – Jo Meyer – Markus Brachtendorf – Hubert von Goisern – Manfred Wagenbreth/Markus Brachtendorf – Franka Lampe –Manfred Wagenbreth/Markus Brachtendorf – Franka Lampe 12 Yerewan: Trojano Slatna Schtva Schne (Arr: Franka Lampe) Franka Lampe, Akkordeon, Gesang – Christian Dawid, Saxophon, Klarinette, Gesang – Derek Shirley, Kontrabass – Michael Griener, Schlagzeug contrapunkt 7: Musikland Deutschland – Hochkultur ./.Tiefkultur 13 Begrüßung – Wolfgang Ullmann – Christian Höppner – Wolfgang Ullmann – Matthias Schüßler – Bärbel Bohley – Manfred Wagenbreth/Bärbel Bohley – Christian Höppner – Luc Jochimsen – Wolgang Ullmann/Christian Höppner – Monika Griefahn – Wolfgang Ullmann 14 Günther Raphael: Streichquartett op. 9, C-Dur, Präludium Aitzol Iturriagagoitia, 1. Violine – Iokine Iturriagagoitia, 2. Violine – Katia Stodtmeier, Viola – Rebekka Riedel, Violoncello contrapunkt 8: Jazz – free ./.frei 15 Begrüßung – Bert Noglik/Manfred Wagenbreth – Ernst Ludwig Petrowsky/Manfred Wagenbreth – Joachim Kühn – Manfred Wagenbreth 16 Tripol: Rauschebart Teil 2 (Marcus Horndt) Marcus Horndt (Tasten), Anne Lieberwirth (Bass), Andreas Schnittger (Schlagzeug) contrapunkt 9: Kindermusik – Pittiplatsch ./. Pumuckl 17 Begrüßung – Rolf Zuckowski: Papa, bist du müde – Rolf Zuckowski – Ulrich Marckardt – Gerhard Schöne – Gerhard Schöne: Was macht Frau Schmidt im Winter? – Theo Geißler/Rolf Zuckowski – Michael Dartsch – Gerhard Schöne – Rolf Zuckowski/Gerhard Schöne: Hol‘ die Lampe Jeanette Isabelle teilen teilen

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  5. ١٣‏/١٠‏/٢٠١٤

    42 – Ägypten – im Umbruch

    Flagge von Ägypten 13.11.2014 – Goethe-Institut München Dialog der Kulturen: Ausgabe Nr. 42 Moderation: Eva Schrot, Theo Geißler Redaktion: Meret Forster Es ist schwierig zu beurteilen, wo Ägypten heute steht: Die Euphorie, die Ägyptens Revolution 2011 beflügelte, ist längst verflogen und einer gründlichen Ernüchterung gewichen. Es scheint sich ein Bedürfnis nach geordneten Verhältnissen und Normalität durchzusetzen. Bei allem, was fragil ist, eines aber ist erreicht: es gibt eine Öffentlichkeit, es gibt den Mut, sich öffentlich zu äußern, und das lässt sich schwerlich auf die Zustände vor der Revolution zurückschrauben. Die Erfahrung der Macht der Bürger ist seither unhintergehbar. Was das für das künstlerische Schaffen bedeutet, steht im Mittelpunkt dieser contrapunkt-Sendung. Dabei geht es auch um die Frage, inwieweit die neue Situation ganz andere Möglichkeiten und neue Zugänge zu internationalen Kontexten eröffnet hat. Musik: Das Neue Ensemble spielt Werke von Amr Okba, Nahla Matar, Hassan Khan, Halim El-Dabh, Wael Sami und Mahmoud Refat PODIUMSDISKUSSION AB 21.00 UHR MIT: Viola Shafik, Filmemacherin Amr Okba, Komponist Oliver Schneller, Musikwissenschaftler und Komponist Eintritt frei Podcast der Sendung: Begrüßung und Einführung ins Thema Bericht aus Ägypten, ARD-Korrespondent Jürgen Stryjak Vorstellung der Gäste: Amr Okba, Viola Shafik und Oliver Schneller Halim El-Dabh: „Wire Recorder Piece“ (Elektroakustische Komposition) Erste Diskussionsrunde Nahla Mattar: „Egyptian Miniatures“ für Klavier op 10. Nr. 5 (Christoph Hahn, Klavier) Zweite Disskussionsrunde Amr Okba: „Integration“ für Flöte, Violine, Violoncello und Piano teilen teilen

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  6. ٢٨‏/٠٤‏/٢٠١٤

    41 – Spanien: „Mehr als de Falla und Flamenco“

    Flagge Spaniens 15.05.2014 – Goethe-Institut München Dialog der Kulturen: Ausgabe Nr. 41 Moderation: Eva Schrot, Theo Geißler Redaktion: Meret Forster Spanien hat sehr wechselhafte Erfahrungen mit der EU gemacht: Einerseits löste der EU-Beitritt zum 1.1.1986 einen ungeheuren Innovationsschub aus, in der Kultur, aber auch im Aufbau einer tragfähigen Infrastruktur des Landes. Andererseits lag darin letztlich auch der Auslöser dafür, dass das Land um 2010 in eine Finanzkrise geriet. Wie viele Länder Europas hat die viertgrößten Volkswirtschaft der EU schwierige Jahre hinter sich. Eine geplatzte Immobilienblase und Fehlinvestitionen haben ihre Spuren hinterlassen. Auch für den Kultursektor ist zu hoffen, dass sich das Land nach den starken Budgetkürzungen der letzten Jahre wieder erholen wird. Nicht nur die kleinen Akteure waren betroffen auch die Leuchttürme wie das Museo del Prado und das Madrider Opernhaus Teatro Real, das 2010-2013 von Gerard Mortier geleitet wurde, der im März dieses Jahres verstarb. Sein Rauswurf in Madrid im September letzten Jahres hat auch zu Protestnoten deutscher Regisseure wie Thomas Oberender (Berliner Festspiele), Matthias Lilienthal (ab 2015/16 Münchner Kammerspiele), Nikolaus Bachler (Bayerische Staatsoper) und anderen geführt. ‚contrapunkt‘ wirft einen Blick in die aktuelle und komplexe Kulturlandschaft Spaniens. Zu dieser Komplexität gehört auch, dass die Banken, die entscheidend zur Eurokrise der letzten Jahre beigetragen haben, zugleich diejenigen sind, die für Spaniens Kultur einstehen. Eine besondere Gesetzgebung hatte dazu geführt, dass Banken aus Investitionen in Kultur Vergünstigungen zogen. Das zeigte Wirkung. – Aber nach der Krise ist nicht vor der Krise. Wo stehen wir? Das wollen wir diskutieren. Ort Goethe-Institut, Zentralverwaltung, Hilmar-Hoffmann Saal, Dachauer Strasse 122. Live im Bayerischen Rundfunk auf BR-Klassik (21:05 – 22:00 Uhr) In Zusammenarbeit mit der neuen musikzeitung und dem Instituto Cervantes in München. LIVE MUSIK ab 19.30 Uhr Musiker (Ema Alexeeva (Geige), David Apellániz (Cello), Alberto Rosado (Klavier)) des PluralEnsemble aus Madrid präsentieren Werke von Joaquín Turina, Manuel de Falla und Fabián Panisello. Gäste: Elena Mendoza, Komponistin Paul Ingendaay, Autor Fabián Panisello, Komponist Podcast der Sendung: http://www.contrapunktonline.de/content/wp-content/uploads/2014/04/cp41.mp3 contrapunkt 41: Spanien, Begrüßung contrapunkt 41: Spanien: Bericht contrapunkt 41: Spanien: Gäste contrapunkt 41: Spanien: Musik 1: Manuel de Falla contrapunkt 41: Spanien: Diskussion 1 contrapunkt 41: Spanien: Musik 2: Joaquin Turina contrapunkt 41: Spanien: Diskussion 2 contrapunkt 41: Spanien: Fabián Panisello teilen teilen

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  7. ٠٧‏/١٠‏/٢٠١٣

    40 – Niederlande: Innovation in der Krise?

    Flagge der Niederlande 24.10.2013 – Goethe-Institut München Dialog der Kulturen: Ausgabe Nr. 40 Moderation: Eva Schrot, Theo Geißler Redaktion: Meret Forster Die Niederlande sind für uns Deutsche ein vertrauter Nachbar. Man mag sich und weiß doch um gewisse Mentalitätsunterschiede, weiß auch, wie man sich zu den gegenseitig gepflegten Stereotypen verhält. Immer wieder faszinierend ist die Fähigkeit der Niederländer, Altes und Neues mühelos miteinander zu kombinieren. Amsterdam feiert gerade das 400-jährige Jubiläum des Grachtengürtels und überrascht durch erstaunlich unkonventionelle Bauten, wie erst jüngst durch architektonische Experimente zu Wasser und zu Lande. Auf der anderen Seite sehen sich die Niederlande mit Themen konfrontiert, die auch uns beschäftigen: die Eurokrise und die damit verbundene Konsolidierung der öffentlichen Haushalte. Im Kulturbereich geht damit eine sorgfältige Prüfung von Seiten des Staates einher, was denn nun mit staatlichen Mitteln zu fördern sei und was nicht. Dabei treffen diese Sparmaßnahmen in den Niederlanden auf eine bedeutende Orchester- und Ensemblekultur. Willkommene Gelegenheit also, mit unseren Gästen diesen Fragen nachzugehen, und auch zu sehen, wie andere Länder mit der für uns alle schwierigen Situation umgehen. Ein Abend im Goethe-Institut mit Konzert und Diskussion ab 19:30 – und live im Bayerischen Rundfunk auf BR -KLASSIK (21:03 – 22:00 Uhr). Gäste & Live-Musik: Barbara Honrath (Leiterin des Goethe-Instituts Niederlande); Kees Vlaardingerbroek (Dutch Radio Classical Concerts Barbara Honrath); Jochem Valkenburg (Holland-Festival Amsterdam)  Live-Musik: Das DoelenKwartet spielt Werke von Henk Badings, Patrick van Deurzen und Hans Erich Apostel Podcast der Sendung Die Sendung in Teilen Begrüßung der Zuhörer Eva Schrot und Theo Geißler Geschichte und Mentalität der Niederländer Beitrag von Kerstin Schweighöfer Vorstellung der Gäste Kees Vlaardingerbroek, Barbara Honrath und Jochem Valkenburg Live-Musik mit dem DoelenKwartet Henk Badings: Zweites Streichquartett (1936) Erste Diskussionsrunde Kürzungen +++ Proteste +++ Öffentlicher Diskurs +++ Zeitgeist Live-Musik mit dem DoelenKwartet Patrick van Deurzen:  „Seven“ (2004 – 2009): Erstes Streichquartett, Zweiter Satz „The essence of war is violence“ Zweite Diskussionsrunde Wege aus der Krise +++ Neue Business-Modelle +++ Pragmatismus +++ Neues Publikum +++ Trinken und Hören +++ Das Verschwinden +++ „Leuchttürme in der Wüste“ Live-Musik mit dem DoelenKwartet Hans Erich Apostel: Streichquartett No.1 op. 7 (1935), Vierter Satz „Largo Assai“ teilen teilen

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  8. ١٨‏/٠٣‏/٢٠١٣

    39 – Korea – Ein Land, Zwei Welten

    Einheitsflagge von Korea 18.04.2013 – Goethe-Institut München Dialog der Kulturen: Ausgabe Nr. 39 Moderation: Eva Schrot, Theo Geißler Redaktion: Meret Forster Ein Abend im Goethe-Institut mit Konzert und Diskussion ab 19:30 – und live im Bayerischen Rundfunk auf BR -KLASSIK (21:03 – 22:00 Uhr) Den Umgang mit einem geteilten Land teilten über lange Jahre die Deutschen mit den Koreanern. Wir wuchsen auf mit der Gewissheit, dass es zwei Deutschlands gab. Dann kam 1989. Korea ist ein Land, das seit nunmehr über fünfzig Jahren mit der Teilung lebt. Der Koreakrieg, dessen Ende sich am 27.7.1953 in diesem Jahr zum 60sten mal jährt, war der erste militärische Konflikt des Kalten Krieges. Nordkoreaner und Chinesen auf der einen Seite und Südkoreaner unterstützt von UNO- und US-Truppen auf der anderen Seite, eroberten abwechselnd das ganze Land. Das ist der Unterschied: Korea hat mit einer Teilung zu leben, die durch einen Bürgerkrieg verursacht ist. Und seither gehen auch kulturell beide Koreas ihren Weg. Südkorea hat längst seine eigenen Themen und sein eigenes standing gefunden, wie es zuletzt der auf den vergangenen Filmfestspielen in Venedig mit dem Goldenen Löwen preisgekrönte Film „Pietà“ von Kim Ki-duk eindrucksvoll demonstrierte. Nordkorea macht immer wieder als „böser Bube“ der Weltgemeinschaft säbelrasselnd auf sich aufmerksam, obwohl sich auch dieses Land zu wandeln scheint. Alexander Liebreich, Leiter des Münchener Kammerorchesters und seit 2011 auch künstlerischer Leiter des südkoreanischen „Tongyeong International Music Festival“ unternimmt im Dezember 2012 mit dem Münchener Kammerorchester eine Reise nach Nordkorea. Gemeinsam mit nordkoreanischen Musikstudenten der Hochschule für Musik in Pjöngjang studierten die Münchner ein Programm ein. ORCHESTRAL MANOEUVRES IN THE NORTH . documentary from Nils Clauss on Vimeo. Welche Eindrücke hinterlassen diese beiden so unterschiedlichen Staaten? Ist eine Annäherung nach über sechzigjähriger Trennung möglich, und wie kann hier ein Kulturdialog aussehen? Und wie ist eigentlich zu erklären, dass immer mehr koreanische Musiker europäische Bühnen und Konzertsäle erobern? Über diese Fragen, wie auch über Musiktraditionen und die heutige Musikszene in den beiden Teilen Koreas, wollen wir mit unseren Gästen sprechen. Konzert: ab 19:30 Uhr Mitglieder des Münchener Kammerorchesters und Il-Ryun Chung (Changgu) spielen Stücke von Isang Yun, Myung-Sun Lee und Il-Ryun Chung Podiumsdiskussion: ab 21:03 Uhr Gäste: Alexander Liebreich, Leiter des Münchener Kammerorchesters Jin-Ah Kim, Musikwissenschaftlerin Hoo Nam Seelmann, Journalistin In Zusammenarbeit mit dem Verein der Koreaner in München e.V. Die Sendung als Podcast Und in kleinen Happen: 01 Einleitung Eva Schrot und Theo Geißler stellen das Thema vor 02 Peter Kujat (ARD) Beitrag zur aktuellen kulturellen und politischen Situation 03 Gäste Hoo Nam Seelmann, Alexander Liebreich und Jin-Ah Kim 04 Live-Musik: Il-Ryun Chung: Six Korean Dances Musiker des Münchner Kammerorchesters und Il-Ryun Chung 05 Diskussionsrunde I Brückenbauer zwischen Korea und Deutschland – Die veränderte Situation – Auseinanderentwicklung der Musikkulturen – Isang Yun – Musikbeispiel – Rehabilitation – Korea und Europa 06 Live-Musik: Koreanisches Volkslied Musiker des Münchner Kammerorchesters 07 Diskussionsrunde II Korea und Musikhochschulen – Annäherung zwischen den zwei Welten – Gemeinsames Wörterbuch – Wiedervereinigungsministerium – Zukunft und Erbe 08 Live-Musik: Isang Yun, Streichquartett No. 4/2 (Ausschnitt) Musiker des Münchner Kammerorchesters     teilen teilen

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  9. ٣١‏/١٠‏/٢٠١٢

    38 – Russland: Zwischen Pragmatismus und Protest

    Flagge Russlands 29.11.2012 – Goethe-Forum München Dialog der Kulturen: Ausgabe Nr. 38 Moderation: Eva Schrot, Theo Geißler Redaktion: Meret Forster Ein Themenabend im Goethe-Forum mit Film (18:30 Uhr), Musik, Kulinarik & Diskussion – und live im Bayerischen Rundfunk auf BR -KASSIK (21:03 – 22:00 Uhr) Der Blick von außen auf Russland ergibt immer noch ein ambivalentes Bild. Einerseits ist Russland zurück auf der Weltbühne als eine der gestaltenden Mächte und überrascht im nationalen Pavillon auf der diesjährigen Architekturbiennale in Venedig durch einen erstaunlich offenen Umgang mit der eigenen stalinistischen Vergangenheit. Zum anderen gibt es Ereignisse, wie jüngst den Umgang mit den regierungskritischen Aktivistinnen von P***y Riot, die aus unserer Perspektive nicht verständlich sind. Russlands Transformationsprozess ist komplex und auf Grund seiner historischen Widerstände beispiellos. Welches sind die Faktoren, die die aktuelle Kultur maßgeblich prägen? Welche Rolle spielen Künstler und Intellektuelle in der heutigen russischen Gesellschaft? Das Deutschlandjahr in Russland 2012/13 gab Anlass, eine erste umfassende Werkschau von Joseph Beuys in Russland zu zeigen – welche Rolle spielt eigentlich die aus dem Ausland kommende Kultur in diesem Prozess? Über diese Fragen werden wir fokussierend auf den Bereich Musik, Musiktraditionen und die heutige Musikszene mit unseren Gästen sprechen. Podiumsdiskussion mit: Vladimir Tarnopolski (Komponist) Dorothea Redepenning (Musikwissenschaftlerin) Kerstin Holm (Journalistin) FILM : Wie die Beatles den Kreml stürmten – (Regie: Leslie Woodhead, GB 2009, 60 min.) Live-Musik: Solisten des Ensembles „Studio für Neue Musik Moskau“ – Stanislav Malishev (Violine), Nikita Agafonov (Klarinette), Mona Haba (Klavier) Die Sendung nachhören: Der Podcast In einzelnen Teilen: Begrüßung der Zuhörer und Einführung ins Thema   ARD-Korrespondentin aus Moskau  Christina Nagel zur Situation der Kunst und Musik Gäste: Vladimir Tarnopolski, Dorothea Redepenning und Kerstin Holm. Musik, Gefahr und Langeweile. Der Flüstern der Verbände … Live-Musik: Galina Iwanowna Ustwolskaja: Trio für Violine, Klarinette und Klavier, Schlußsatz Solisten des Ensembles „Studio für Neue Musik Moskau“ – Stanislav Malishev (Violine), Nikita Agafonov (Klarinette), Mona Haba (Klavier) Diskussionsrunde 1 Entwicklung der russischen Musik seit 1991 – Wenn das Brain drained – Wenn die Zeit über die Ufer tritt – Kunst und Medizin für die Gesellschaft – Live-Musik: Alexei Sjumak – Clair für Klarinette solo Diskussionsrunde 2 Hinter den Kulissen – Inseln – Wurzeln schlagen – Freie Szenen – Wo gehts hin Live-Musik: Georgiy Dorokhov  – „Under Construction“  (2007) für Violine und Klavier   teilen teilen

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  10. ٢٠‏/٠٤‏/٢٠١٢

    37 – „Quo vadis, Hungaria ? – Ungarn unter Spannung“

    Flagge von Ungarn 10.05.2012 – Goethe-Forum München Dialog der Kulturen: Ausgabe Nr. 37 Moderation: Eva Schrot, Theo Geißler Redaktion: Meret Forster Ungarn befindet sich in einem rasanten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel. Frustriert durch die desolate Wirtschaftslage wurden bei den letzten Wahlen alle Hoffnungen auf die rechtskonservative Regierung von Viktor Orbán gesetzt. Doch die wirtschaftliche Gesundung lässt auf sich warten, der Forint erreichte in diesem Jahr ein neues Rekordtief und das Land ist von einer Zahlungsunfähigkeit nicht weit entfernt. Ungarn benötigt die Hilfe der EU. Doch diese zeigt sich irritiert anlässlich Ungarns Verfassungsänderung und neuer Gesetze, die mit geltendem EU-Recht nicht mehr konform gehen. Das politische und kulturelle Klima verändert sich im Land von Liszt, Lehár und Ligeti. Liberale Kräfte werden zunehmend ausgegrenzt und immer mehr Schlüsselfunktionen im Kultur- und Medienbetrieb werden nach politischen und nicht mehr nach fachlichen Gesichtspunkten besetzt. Zahlreiche ungarische Künstler und Intellektuelle zeigen sich inzwischen kämpferisch und rufen zur Bewahrung der Grundrechte Europas auf. Doch die Ungarn zeigen nach achtjähriger Zugehörigkeit auch eine gewisse Ernüchterung hinsichtlich ihrer EU-Mitgliedschaft. Was sind die Ursachen für diese Unzufriedenheit ? Wie konnte sich in dem Land, das Deutschland die Einheit und ganz Europa die Freiheit brachte, in den letzten beiden Jahren dieser demokratische Rückschritt vollziehen? Und wie ist die Situation speziell für Kultur und Medienschaffende ? Über diese Fragen und wie immer auch über das Thema Musik, Musiktraditionen und die heutige Musikszene wollen wir mit unseren Gästen sprechen. Ein Themenabend im Goethe-Forum mit Film (18.30 Uhr), Musik, Kulinarik & Diskussion – und live im Bayerischen Rundfunk auf BR-Klassik (21.03 – 22.00 Uhr) In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Budapest. Gäste Peter Eötvös, Komponist Gabor Nemés, Journalist Anna Lengyel, Dramaturgin Live-Musik: Ensemble Muzsikás Die Sendung zum Nachhören Ablauf: 1. Begrüßung und Einführung ins Thema Theo Geißler und Eva Schrot 2. Über die Situation berichtet … Die BR-Korrespondentin 3. Vorstellung der Gäste Anna Lengyel, Gabor Nemés, Peter Eötvös – Weltbürgerschaft 4. Live-Musik: Transdanubien Ensemble Muzsikás 5. Erste Diskussionsrunde Volkskunst, Verbindung und Isolation, Neue Mythen, Mythen um die Zigeuner, Schamanentanz vor der Krone, Musik von Peter Eötvös, Wenden, Vergangenheitsbewältigung, Ressentiments 6. Live-Musik: Das Lied des Schäfers und Dances … Ensemble Muzsikás 7. Zweite Diskussionsrunde Künstler beziehen Stellung, verlorene Zukunft, Sanktionen in Presse und Theater, Kultur wird abgeschafft, das Neo-Nazi-Theater, Blick in die Zukunft 8. Live-Musik: Dances of … Ensemble Muzsikás teilen teilen

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  11. ٢٤‏/١١‏/٢٠١١

    36 – Indien – Unendliche Möglichkeiten

    Flagge Indien 24.11.2011 – Goethe-Forum München Dialog der Kulturen: Ausgabe Nr. 36 Moderation:  Eva Schrot,  Theo Geißler Redaktion: Meret Forster Im vergangenen August ähnelten Bilder aus Indien denen vom „arabischen Frühling“: Großdemonstrationen gegen die Regierung in den Straßen der Metropolen. Man sprach bereits von Indiens zweitem Unabhängigkeitskampf – ausgelöst vom Hungerstreik eines Anti-Korruptions-Aktivisten. Eine neue indische Mittelklasse, die sich in den letzten 20 Jahren entwickelt hat, fürchtet um ihren Status. Zorn über die Korruption treibt sie an. Ihnen ist bewusst, dass diese ein Land in vielen Bereichen wirtschaftlich und politisch zurückwerfen kann. Seit Beginn der 90er Jahre entwickelte sich die größte Demokratie der Welt zur drittgrößten Wirtschaftsmacht Asiens.  Aus Anlass des 60-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Indien findet noch bis Ende 2012 das Deutschlandjahr in Indien statt, das in sieben Metropolen Veranstaltungen aus Kultur, Bildung, Forschung, Wirtschaft und Politik präsentieren wird. ++ contrapunkt++ interessiert sich hier speziell für die Musikprojekte des Deutschlandjahres, wirft aber auch einen Blick auf die Musiktraditionen Indiens.++ Auch der bekannte Dichter Rabindrantath Tagore steht im Fokus, der erste außerhalb des westlichen Kulturkreises, der 1913 den Literaturnobelpreis erhielt und dessen 150. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird. Gäste: Bernd Franke, Komponist Debarati Guha, Journalistin Hans Harder, Indologe Live-Musik: Subroto Roy Chowdhury – Sitar Arup Sengupta – Tabla Herbert Lang – Mridangam / Kanjira Saikat Bhattacharya – Gesang Ein Themenabend im Goethe-Forum mit Film (19.00 Uhr), Musik, Kulinarik & Diskussion – und live auf BR-Klassik (21.03 – 22.00 Uhr). In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut/Max Mueller Bhavan New-Delhi und dem Indien-Institut, München. Sendung nachhören: 3:36 (1) Einführung ins Thema Begrüßung: Theo Geißler und Eva Schrot stellen das Thema vor. 3:52 (2) Bericht „Indien“ BR-Korrespondent Christoph Hahn über die aktuelle Lage der Kultur in Indien. 9:11 (3) Vorstellung der Gäste und Gespräch Begrüßung der Gäste: Debarati Guha, Hans Harder, Bernd Franke. Mit Gesangseinlage. Demokratie, Filmindustrie, Musik. Sinneserweiterung. 3:12 (4) Live-Musik: Komme, o schöne Regenzeit (Tagore) Subroto Roy Chowdhury – Sitar, Arup Sengupta – Tabla, Herbert Lang – Mridangam / Kanjira Saikat Bhattacharya – Gesang 22:35 (5) Diskussion I Tagore – Rilke – Musikalische Wanderungen – Generationenkonflikt – Durchdringung von Ost und West – Tradition – Liebe zum Singen – Was geht ab? – 5:27 (6) Live-Musik: Raga im 7/8-Takt Subroto Roy Chowdhury – Sitar, Arup Sengupta – Tabla, Herbert Lang – Mridangam / Kanjira Saikat Bhattacharya – Gesang 6:40 (7) Diskussion II Indien & Politik – Lehrer&Schüler – Noten 2:11 (8) Live-Musik: Tagore-Lied Subroto Roy Chowdhury – Sitar, Arup Sengupta – Tabla, Herbert Lang – Mridangam / Kanjira Saikat Bhattacharya – Gesang teilen teilen

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  12. ١٤‏/٠٤‏/٢٠١١

    35 – Griechenland – zwischen Ideal und Wirklichkeit

    Flagge von Griechenland 14. April 2011 – Goethe-Forum, München Moderation: Theo Geißler und Eva Schrot Regie und Redaktion: Meret Forster Vor einem Jahr erreichte der Streit über europäische und damit auch deutsche Hilfen für das hoch verschuldete Griechenland seinen Höhepunkt und belastete, auch angesichts der Medienberichterstattung, zunehmend die politischen Beziehungen beider Länder. Wie konnte es soweit kommen – zeigt sich hier vielleicht auch eine enttäuschte Liebe zur Wiege Europas und der Demokratie? Es handelt sich schließlich um eine Zuneigung, die viele Jahrhunderte zurückreicht. Goethe, Schiller und Hölderlin sahen ihr Idealbild in der griechischen Antike und schon Martin Luther war begeistert vom antiken Hellas. Aber das reale Griechenland und das philhellenisch-virtuelle sind zwei Welten, die nicht zueinander finden. Heute leben ca. 370.000 Griechen in Deutschland, viele haben hier studiert oder eine Berufsausbildung absolviert. Fast eine Millionen Griechen, d. h. ein Zehntel der griechischen Bevölkerung, hat eine Zeit in Deutschland verbracht, viele kamen in den 60erJahren als Gastarbeiter zu uns. Und in keinem anderen Land nimmt das Goethe-Institut so viele Sprachprüfungen ab wie in Griechenland. Wie kommt das? Über diese Fragen und wie immer auch über das Thema Musik, Musiktraditionen und die heutige Musikszene in Griechenland wollen wir mit unseren Gästen sprechen. Was lässt sich neben den gängigen Klischees von Alexis Sorbas, Sirtaki und Bouzouki noch entdecken? Im Gespräch: Minas Borboudakis, Komponist und Pianist, Chryssoula Kambas, Germanistin und Soziologin, Alexandros Stefanidis, Autor und Journalist Live-Musik: Jorgos Psirakis (Saxophon) und Konstantinos Athanasakos (Klavier) Ein Themenabend im Goethe-Forum mit Film (18.30 Uhr), Musik, Kulinarik & Diskussion – und live auf BR-Klassik (21.03 – 22.00 Uhr). In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Athen und der Palladion-Stiftung München. Sendung nachhören: Ablauf 3:07 (1) Einführung ins Thema Begrüßung: Theo Geißler und Eva Schrot stellen das Thema vor. 3:53 (2) Bericht „Griechenland“ ARD-Korresponsdent Steffen Wurzel aus Istanbul über Griechenland. 14:46 (3) Vorstellung der Gäste und Gespräch Begrüßung der Gäste: Chryssoula Kambas, Alexandros Stefanidis, Minas Borboudakis. 3:15 (4) Live-Musik: Jorgos Psirakis und Konstantinos Athanasakos Manos Hadjidakis: Perimbanou 16:44 (5) Diskussion I 4:59 (6) Live-Musik: Jorgos Psirakis und Konstantinos Athanasakos Manos Hadjidakis: Nocturne 9:15 (7) Diskussion II 1:55 (8) Live-Musik: Jorgos Psirakis und Konstantinos Athanasakos Manos Hadjidakis: Grand Sousta teilen teilen

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حول

Dialog der Kulturen