Datendurst mit Tim Ebner

Tim Ebner

Nichts ist schlimmer als kundenunfreundliche Customer Journeys. Brüche zwischen Kanälen, ungehörtes Feedback oder der mangelnde Blick über den Tellerrand tun einfach weh. Deshalb gibt es jetzt Datendurst. Ein Podcast, in dem wir lernen, solche Schwachstellen in der Customer Journey aufzuspüren, mit Daten analysierbar machen und ganz gezielt zu optimieren. Viel Spaß beim Zuhören!

  1. Wie Du LinkedIn zu 100% automatisierst | Mit Britta Behrens

    HÁ 1 DIA

    Wie Du LinkedIn zu 100% automatisierst | Mit Britta Behrens

    00:00 Intro und Vorschau 00:45 Community-News & Hörerfeedback 02:12 Vorstellung von Britta Behrens 03:11 [Anzeige] Masterclass Business Automation Manager 04:31 Automatisierung auf LinkedIn »und ich bin auf Bali« 07:12 Warum vollständige Automatisierung keine gute Idee ist 09:52 KI-Content auf LinkedIn: Zahlen & Realität 11:00 Seelenloser Content und fehlende Wertschätzung 13:37 Woran erkennt man KI-Posts? 16:06 Engagement Pods & Fake-Reichweite 18:18 Thumbstopper & Aufmerksamkeit im Feed 21:30 Automatisierte Kontaktanfragen 23:27 Strategisches Networking statt Massenansprache 24:24 Wie der LinkedIn-Algorithmus wirklich funktioniert 30:45 AI-Slop: Content-Müll im Feed 31:30 Warum schlechter Content trotzdem Reichweite bekommt 33:19 So trainierst du deinen LinkedIn-Feed 35:09 Warum auf LinkedIn automatisiert wird 36:00 Risiken und Regeln bei Automation 38:00 LinkedIn ist keine Sales-Automation Plattform 39:27 Auf LinkedIn basierte E-Mail-Generatoren 41:50 Alte Vertriebsmethoden in LinkedIn gepresst 45:22 Brittas Tipps für Dein LinkedIn 48:51 Impact statt Impressions 52:09 Tools für Social Selling mit LinkedIn ShownotesIn unserer heutigen Episode diskutiert Tim Ebner mit Britta Behrens (Certified Marketing Expertin für LinkedIn Marketing, B2B-Marketing und Social Selling) über die Herausforderungen und Chancen von LinkedIn in Verbindung mit KI. Vorweg: Eine vollständige Automatisierung des LinkedIn-Accounts ist eine schlechte Idee. Wir klären die Risiken seelenlosen Contents und wie du ihn am besten erkennen kannst. Britta erklärt, wie der LinkedIn-Algorithmus den Newsfeed steuert und wie man seinen Newsfeed trainieren kann. Business-Experten mit hoher fachlicher Expertise haben natürlich keine Zeit, auf KI-Tools zu verzichten. Vor allem nicht auf LinkedIn. Richtig, nur wie kann man auf LinkedIn organischen Content effektiv umsetzen? Britta und Tim sprechen über die Bedeutung von strategischem Networking sowie die Auswirkungen des LinkedIn-Algorithmus auf die Sichtbarkeit von Inhalten. Auf euch warten wertvolle Tipps für eine erfolgreiche LinkedIn-Strategie, wie man Social Selling mit Tools effektiv und effizient betreibt, warum Impressions irrelevant sind und warum früher nicht alles besser war. [Anzeige] Haufe Akademie: Business Automation Manager:inBei der Haufe Akademie gibt es eine Weiterbildung, die sehr gut zu unserem Thema der Podcastfolge passt: Die Masterclass zum Business Automation Manager! In mehreren Kursen (plus Abschlussprüfung) lernst du: Automatisierungspotenziale in Geschäftsprozessen zu erkennen, zu bewerten und erfolgreich umzusetzen,Geschäftsprozesse methodisch zu optimieren und gezielt mit KI-Technologien zu verknüpfen, um Automatisierungsprojekte effektiv umzusetzen,moderne Automatisierungstechnologien wie KI, NoCode-/LowCode-Tools und Plattformen wie Zapier und die Microsoft Power Platform effektiv einzusetzen, um Effizienz und Produktivität in deinen Geschäftsprozessen zu steigern undAutomatisierungslösungen als strategisches Werkzeug einzusetzen und nachhaltig im Unternehmensalltag zu verankern. Zur Masterclass: https://www.haufe-akademie.de/future-jobs-classes/business-automation-manager Weitere Angebote: https://www.haufe-akademie.de/future VorschauIn zwei Wochen spricht Tim bei Datendurst mit Diana Ackermann von »Diana Ackermann Data Analytics & Consulting« über PowerBI: vom einfachen Einstieg bis zu maßgeschneiderten Analysen und Visualisierungen. Besonders klasse: Diana hat eine Checkliste für Dashboarding-Strategien mit PowerBI mitgebracht, die euch in den Shownotes zum Podcast mit ihr zum Download angeboten wird. Datendurst bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/datendurst/

    1h3min
  2. CX Analytics bei Freenet | Mit Anke Schramm

    13 DE FEV.

    CX Analytics bei Freenet | Mit Anke Schramm

    01:28 Intro 02:37 [Anzeige] Haufe Akademie: KI-Weiterbildung 04:17 Customer Centricity bei Freenet 08:03 Transaktionale Befragungen 16:05 Kundenzufriedenheit braucht Pflege 23:01 Rollenbild: Advokat des Kunden 32:00 Loyale Kunden vs. Schnäppchenjäger 37:41 Strukturierte Feedback-Auswertung 41:59 Halt! Warum verlässt Du den Warenkorb? 42:48 Daten-Demokratisierung und Datenschutz 49:20 Interne Kommunikation als Erfolgsfaktor 54:16 Zukunftsthemen Tim spricht heute mit Anke Schramm, Vice Vice President Market Research and Customer Advocacy bei Freenet. Anke ist Expertin für Behavioral Economics. Thema heute: Was bedeutet Customer Centricity und wie kann das, speziell in der Telko-Branche, zielführend umgesetzt werden?  [Anzeige] Haufe Akademie: KI-WeiterbildungBei der Haufe Akademie gibt es eine Weiterbildung, die sehr gut zu Customer Centricity passt: Die Masterclass zum Digital Transformation und Innovation Manager. In mehreren Kursen geht es um die Grundlagen digitaler Transformationdie Entfaltung von Kreativität unddie psychologischen Aspekte der Bedeutung im digitalen WandelPlattformökonomie in Unternehmen Zur Masterclass: https://haufe-akademie.de/transformation-innovation Weitere Angebote: https://www.haufe-akademie.de/future Customer Centricity bei FreenetBei Freenet bedeutet Customer Centricity Kunden-Input schon bei der ersten Produkt-Idee über die gesamte Wertschöpfungskette live einzubeziehen. Das führt weiter über die Konzeption und Produktion bis in den Markt, und von da ab permanent. Sodass alle Phasen ein agiles Vorgehen ermöglichen, um sofort reagieren zu können. Transaktionale Befragungen erfolgen live, permanent und mit GefühlTransaktionale Befragung steht für permanentes Monitoren, Datensammeln, Auswerten und ggf. Reagieren. Vierteljährliche Umfragen reichen nicht. Jede Transaktion ist eine Möglichkeit um Feedback einzuholen. Das muss nicht in Hyperaktivität enden, sondern schärft vielmehr das Gefühl, wie Kundenfeedbacks zu bewerten sind. Ist z. B. etwas Common Sense oder lassen sich auch in einzelnen Stimmen neue Ideen und Perspektiven identifizieren? Wie lässt es sich in die Prozesse einarbeiten? Kundenzufriedenheit braucht PflegeKundenzufriedenheit ist zu Beginn einer Kundenbeziehung meist höher als im späteren Verlauf. Deshalb muss man Kundenbeziehungen pflegen wie eine gute Partnerschaft: hinhören, ernstnehmen, aber vielleicht auch mal überraschen, z. B. mit neuen Angeboten. Das fördert unter anderem Loyalität, aber auch Preisbereitschaft. Tim gibt an dieser Stelle kurz den Telekom-Influencer ;) Wenn Du wissen willst, was ein Daten-Pömpel in der Kommunikation der Deutschen Telekom bewirkt hat, schau doch mal hier vorbei: https://youtu.be/MOwFmBB-m4w?si=14VfEOA1-zEoUSfG Rollenbild: Advokat des KundenAus der Kombination von Expertisen in Datenanalyse und Verhaltensökonomie, lassen sich wertvolle Beiträge im Sinne der Kundenzufriedenheit für die Wertschöpfungskette des Unternehmens leisten. Im Rollenverständnis als Interessenvertreter des Kunden werden Briefings für die jeweils relevanten Abteilungen formuliert. Handlungsempfehlungen erfolgen stets aus Kundensicht. Kundenbeziehung ist nicht alles: loyale Kunden vs. SchnäppchenjägerJe genauer eine Kundenbeziehungsdauer planbar ist, desto »leichter« sind Produkte und Maßnahmen zu entwickeln. Der Trend in der Telko-Branche geht zum monatlich kündbaren Tarif. Hier wird es für Verhaltensökonomen spannend: Wie kriege ich Loyalität konsistent erhöht, obwohl jemand jederzeit kündigen kann? Auf jeden Fall ist Kundenzufriedenheit nicht der einzige entscheidende Faktor. Strukturierte Feedback-Auswertung: Automatisierung, KI und GefühlDie Themenclusterung und -auswertung mit Hilfe von KI ist bei 30.000 Feedbacks pro Monat essenziell. Das beinhaltet auch eine semantische Segmentierung, die Wortwahl und Emotionen verknüpfen kann. Anke Schramm beschreibt hier, wie sie und ihre Abteilung trotzdem zusätzlich noch ein persönliches Gefühl für einzelne Feedbacks entwickeln können. Daten-Demokratisierung Datenschutz im Alltag von FreenetCX Daten sind bei Freenet für alle Mitarbeiter komplett einsehbar. Das erfordert spezielle Datenschutz-Maßnahmen: Einerseits wird der persönlichen Bezug in den einsehbaren Daten entfernt. Andererseits stellen entsprechende Arbeitsverträge sicher, dass der Datenschutz eigehalten wird. Interne Kommunikation als ErfolgsfaktorZu den wichtigsten Maßnahmen zählen bei Freenet: eine interne SharePoint-Seteder digitale »Jammer-Kanal«, einmal pro Woche werden Insights etwas umgänglicher dargestellt, mit weiterführenden Linksautomatisierte Frühwarn-AlertsQuartals-Community-Insights-NewsletterCX-Workshops Halt! Warum verlässt Du den Warenkorb?Anke Schramm spricht über eine kleine Befragung im Warenkorb, und wie ihre Ergebnisse mit den allgemeinen Verhaltensdaten (Clickpfade, Heatmaps etc.) kombiniert werden: Das Checkout-Abbrecher-Formular. ZukunftsthemenNeben alltäglichen Zukunftsthemen, wie technisch und in Bezug auf das Gefühl für die Kunden immer weiter zu entwickeln und zu testen, nennt Anke Schramm einige konkrete Punkte, die Ihr bei der Weiterentwicklung von datenbasierter Customer Centricity bei Freenet wichtig sind: Datenfusionierungen, wie am Beispiel des Checkout-Abbrecher-FormularsTransaktionale Behaviour-Daten, Feedbacks und operative Daten kommerziell noch stärker relevant machenEntwicklung eigener KI-AgentenSynthetische Daten dort, wo Feedback schwer zu erheben ist VorschauIn zwei Wochen spricht Tim bei Datendurst mit Britta Behrens, LinkedIn Top Voice zu B2B Marketing, darüber, wie Du Dein LinkedIn zu 100% mit KI automatisieren kannst Datendurst bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/datendurst/

    1h3min
  3. Wie KI-Compliance richtig funktioniert | Mit Christian Schröder vom Ende-zu-Ende-Podcast

    30 DE JAN.

    Wie KI-Compliance richtig funktioniert | Mit Christian Schröder vom Ende-zu-Ende-Podcast

    00:01 Anmoderation 00:44 Vorschau: Customer Centricity bei Freenet 01:15 Heute zu Gast: Christian Schröder von DSK 360 03:36 [Anzeige] Weiterbildung zum New Business and Risk Strategist 04:55 KI-Compliance: Bürokratie oder Denkwerkzeug? 06:56 EU-Digitalgesetze setzen auf Selbstverantwortung 12:05 AI-Compliance besteht aus mehreren Rechtsbereichen 13:01 NIS2: Informationssicherheit als Existenzsicherung 16:02 Social Engineering als unterschätzte Gefahr 18:29 Ziel und Logik des EU-AI-Act 19:49 Weißt Du, was die KI mit Deinen Daten macht? 23:10 Daten löschen funktioniert in KI-Systemen nicht 25:25 Ausstehende Änderungen an der KI-Verordnung der EU 34:02 Abwarten ist keine Strategie 34:51 Wie Du KI-Compliance strukturiert angehst 37:27 Standardisierte Dokumentation für alle Rechtsbereiche 41:00 Wie lassen sich KI-MVPs mit KI-Compliance verbinden? 48:48 Kann KI bei AI-Compliance helfen? 52:46 Dank an Christian Schröder und Abmoderation Im Gespräch mit Christian Schröder, Berater bei DSK 360, widmet sich Tim dem Thema AI-Compliance. Wie geht man AI-Compliance richtig an? Warum sorgt sie in vielen Unternehmen für Chaos? Und wie lässt sich das Thema strukturiert und sinnvoll umsetzen, ohne Innovation auszubremsen? Über Christian Schröder von DSK 360Christian Schröder ist Berater für Datenschutz, Informationssicherheit und künstliche Intelligenz bei der DSK 360 GmbH. Sein Schwerpunkt liegt auf der praxisnahen Umsetzung von DSGVO, NIS2 und AI-Compliance. Christian bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christian-schroeder-dsk360 DSK 360: https://dsk360.de/ So gehst Du AI-Compliance strukturiert an:Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten klärenManagementsystem aufbauenAnwendungsfälle und Zwecke definierenSysteme risikobasiert klassifizierenRolle klären: Anbieter oder BetreiberPflichten und Risiken für Betroffene und Technik bewertenEinheitliche Dokumentation für EU-AI-Act, DSGVO und NIS2 nutzen Eine gemeinsame Dokumentationsbasis spart Aufwand und erhöht die Qualität der Compliance. [Anzeige] Weiterbildung zum New Business and Risk StrategistDie Haufe Akademie bietet eine Weiterbildung zum New Business and Risk Strategist. In der Masterclass geht es um Zukunftskompetenzen, strategisches Risikomanagement und Compliance in dynamischen Märkten. Die Weiterbildung ist förderfähig für Arbeitnehmende und Selbstständige. Zur Masterclass: https://www.haufe-akademie.de/newbusiness Weitere Angebote: https://www.haufe-akademie.de/future KI-Compliance: Bürokratie oder Denkwerkzeug?Compliance wird oft als lästige Bürokratie wahrgenommen. Richtig umgesetzt schafft sie jedoch operativen Mehrwert, bereits in der Konzeptionsphase von KI-Anwendungen. EU-Digitalgesetze setzen auf SelbstverantwortungDie EU setzt auf Selbstverantwortung der Unternehmen. Wer den risikobasierten Ansatz versteht, gewinnt Gestaltungsspielraum statt Einschränkungen. AI-Compliance besteht aus mehreren RechtsbereichenNeben dem EU-AI-Act spielen auch DSGVO und Informationssicherheit (NIS2) eine zentrale Rolle. AI-Compliance ist immer interdisziplinär zu betrachten. NIS2: Informationssicherheit als ExistenzsicherungNIS2 zielt auf die Sicherheit von Unternehmenssystemen ab. Besonders relevant: Viele Cyberangriffe erfolgen nicht technisch, sondern über Social Engineering. Vertrauen, Druck und Autorität werden gezielt ausgenutzt. Ziel und Logik des EU-AI-ActDie KI-Verordnung soll Innovation ermöglichen und gleichzeitig Risiken kontrollierbar machen. Einheitliche Regeln sollen Wildwuchs vermeiden und Vertrauen schaffen. Passende Folge zum EU-AI-Act mit Sirke Reimann: https://www.youtube.com/watch?v=95xAtbiO9cQ Datenkontrolle und KI-SystemeAnwender müssen entscheiden, wie Daten genutzt werden dürfen. Bei KI-Systemen ist das oft intransparent, insbesondere wenn Subverarbeiter Daten zum Training verwenden. Daten löschen in KI-SystemenDSGVO-Betroffenenrechte gelten auch für KI. Da klassische Löschkonzepte hier kaum greifen, ist es entscheidend, vorab festzulegen, welche Daten überhaupt in KI-Systeme gelangen dürfen. AI-Act: Änderungen in DiskussionIm Rahmen eines Omnibusverfahrens prüft die EU Anpassungen am AI Act, etwa Fristverlängerungen oder Erleichterungen für KMU. Der Kern der Verordnung bleibt jedoch bestehen. Abwarten ist keine Strategie. KI-MVPs und ComplianceAuch MVPs lassen sich compliant umsetzen. Wichtig sind klare Rahmenbedingungen, fachliche Begleitung und der bewusste Umgang mit sensiblen Daten. Kann KI bei AI-Compliance helfen?KI kann bei Dokumentation und Analyse unterstützen. Blindes Vertrauen ist jedoch gefährlich. Menschliche Kontrolle bleibt unverzichtbar. VorschauIn zwei Wochen spricht Tim bei Datendurst mit Anke Schramm, Vice President of Market Research and Customer Advocacy bei Freenet, über datenbasierte Customer Centricity. Datendurst bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/datendurst/

    55min
  4. Wie funktioniert Comms Analytics bei Otto? | Mit Ann-Cathrin Schäfer

    16 DE JAN.

    Wie funktioniert Comms Analytics bei Otto? | Mit Ann-Cathrin Schäfer

    Tim spricht heute mit Ann-Cathrin Schäfer. Sie ist seit fünf Jahren Senior Data Analytics Specialist bei Otto. Zentrale Fragen dabei sind: Wie ist Otto in Sachen Communication Analytics (Comms Analytics) aufgestellt? Wie entwickeln sich die Analysen dort, seitdem Ann-Cathrin da ist? Wie stellt sie sich die Zukunft dieses Bereiches vor? [Anzeige] Data Analyst Weiterbildung bei der Haufe AkademieTim stellt die Haufe Akademie als Sponsor des Podcasts vor und weist auf die Masterclass zu Data Analytics hin. Sie beinhaltet den Einstieg in Big Data, Machine Learning und professionelle Datenanalyse. Hier setzt Ihr unter anderem komplette Datenprozesse mit KNIME um. Am Ende der Masterclass (Präsenzkurse und Webinare) und nach bestandener Prüfung erhaltet Ihr das Zertifikat zum Data Analyst. Tipp am Rande: Werft auch mal einen Blick in deren FAQs zu Fördermöglichkeiten für Arbeitnehmer und Selbstständige. https://www.haufe-akademie.de/data https://www.haufe-akademie.de/faqs Analyse heißt: Zahlen liefern UND interpretierenAnn-Cathrin steht im permanenten Austausch mit CVDs für die Datenerhebungen sowie operativen Teams und Kommunikationsverantwortlichen. Ihre Aufgabe beinhaltet ganz wesentlich die Interpretation gesammelter Daten. Offenheit gegenüber Daten ist GrundvoraussetzungDie Offenheit aller Abteilungen bei Otto ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Ann-Cathrin ihre Auswertungen transparent und konstruktiv Allen zur Verfügung stellen kann. Ganzheitliches Monitoring und dynamische, strategische EinbindungAnn-Cathrin fasst ihr Monitoring derzeit aus folgenden Quellen zusammen: a) externe Dienstleister: Medien-Resonanzanalysen und Reportings b) intern: Social-Media-Analysen, Social Listening, Pressearbeit und Medienmonitoring Nur aus der ganzheitlichen Betrachtung lässt sich sinnvoller Input generieren und strategisch einbauen. Steuerung durch mehr Flexibilität und GeschwindigkeitDie Datenauswertung ist genauso wichtig wie die strukturierte, permanente Datensammlung. Entsprechend kann auch ein so großer Konzern wie Otto auf allen Ebenen konzertiert und tagesaktuell reagieren. Prioritäten entwickeln sich im gegenseitigen AustauschAnn-Cathrin kann bei der Datenauswertung im Einzelfall selbständig entscheiden, wen sie dringlich und zuerst unterrichtet. Anschließend bekommt sie Feedback, ob die Entscheider den Einzelfall genauso werten. So können sich Strategie und Maßnahmen intern dynamisch weiterentwickeln. Analyse der internen Kommunikation bei OttoDie interne Kommunikation und die interne Themenkonjunktur wird bei Otto über das Intranet, Kommentare und Meetings wie das monatliche Townhall-Meeting analysiert. Qualitatives Feedback im Sinne von Umfragen ist aus Compliance-Gründen meistens schwierig. Die vier Schritte des Analytics Value Escalator1. Descriptive Analytics: Was ist rückblickend passiert? (Hindsight) 2. Diagnostic Analytics: Warum ist was passiert? (Insight) 3. Predictive Analytics: Was wird passieren? (Foresight) 4. Prescriptive Analytics: Wie können wir Handlungsempfehlungen automatisiert herleiten und/oder umsetzen? (Assistance / KI) Potenzial von KI in Comms AnalyticsBei der Codierung von großen Datenmengen oder dem Clustern von tausenden Kommentaren kann KI sehr beschleunigt arbeiten. Aber die Abstimmungen mit Compliance, Entwicklung und Testen von Agents, automatisierten Workflows und Modellen brauchen eine lange, intensive Vorarbeit. Beispiel für KI in der Analyse der KommunikationAus Ann-Cathrins Sicht eignet sich KI in der Datencodierung für die Reputationsmessung: Zuordnung von Reputationsdimensionen, Reputationswerten sowie Sentiments. Daraus kann eine Gesamtreputation abgeleitet werden. Fremdwahrnehmung vs. IdealbildBeispiel für ein Ziel solcher Analysen: Wie passt die Fremd- oder die Wahrnehmung in Social Media oder in den Medien zu unserem Idealbild, das wir darstellen wollen? Damit können Kommunikation und Reaktion auf Entwicklungen qualitativ verbessert und beschleunigt werden. Podcast Datendurst: Links zu verwandten ThemenCompliance, Vorbereitungszeit von KI: https://www.youtube.com/watch?v=_SiXbFdZ8_Q Verteilungsprozesse zwischen Social Media, Presse und internen Stakeholdern: https://www.youtube.com/watch?v=FsXtEZS2cyE Ausblick, nächste FolgeIn 14 Tagen spricht Tim mit dem Datenschützer Christian Schröder über KI-Compliance und wie man das richtig macht. Links zur Podcast-FolgeOtto: https://www.otto.de Ann-Cathrin Schäfer: https://www.linkedin.com/in/ann-cathrin-schaefer/?originalSubdomain=de Kapitel01:00 Anmoderation 02:13 [Anzeige] Haufe Akademie, Sponsor & KI-Weiterbildung 03:17 Analyse heißt: Zahlen liefern UND interpretieren 05:07 Offenheit gegenüber Daten ist Grundvoraussetzung 08:01 Ganzheitliches Monitoring und dynamische, strategische Einbindung 10:07 Steuerung durch mehr Flexibilität und Geschwindigkeit 11:45 Prioritäten entwickeln sich im gegenseitigen Austausch 16:37 Analyse der internen Kommunikation bei Otto 18:18 Die vier Schritte des Analytics Value Escalator 21:09 Potenzial von KI in der Datenanalyse 22:43 Beispiel für KI in der Analyse 25:36 Fremdwahrnehmung vs. Idealbild 27:04 Abmoderation

    29min
  5. Hinter dem Amazon Algorithmus steckt nichts Besonderes! | Mit Christian Kelm

    1 DE JAN.

    Hinter dem Amazon Algorithmus steckt nichts Besonderes! | Mit Christian Kelm

    Tim spricht mit Christian Kelm über Amazon Analytics, Relevanzmechaniken und die Tatsache, dass der Algorithmus im Kern eine einfache Zählmaschine ist. Christian zeigt, wie Händler ihre Sichtbarkeit durch Kundensignale, Produktdetailseiten und Datenanalysen beeinflussen können. Einstieg und Vorstellung von Christian KelmTim begrüßt Christian Kelm und führt in das Thema „Amazon Analytics” ein. Er arbeitet seit vielen Jahren mit Amazon-Daten und beschäftigt sich mit Ranking-Mechaniken und Händlersemantik. Lerne Christian kennen: https://www.linkedin.com/in/christian-otto-kelm/ Erfahre mehr über die AMALYZE AG: https://www.linkedin.com/company/amalyze/ Die zentrale These zum Amazon-AlgorithmusChristian erläutert seine These: Der Amazon-Algorithmus ist weniger mystisch, als oft behauptet wird. Entscheidend sind das Kundenverhalten, Relevanzsignale und die Fähigkeit der Händler, die Marktbedingungen zu erfüllen. Haufe Akademie: Masterclass Marketing & Sales AnalyticsTim stellt den Sponsor des Podcasts, die Haufe Akademie, vor und verweist auf die Masterclass zum Marketing und Sales Analyst. Teilnehmende lernen dort, Marketing- und Sales-Aktivitäten datenbasiert zu steuern. Unter https://haufe-akademie.de/analyst erfährst du mehr. Zählmaschine, Relevanz und KundeninteraktionenDer Algorithmus basiert im Kern auf Klicks, Reaktionen auf Detailseiten und Kaufverhalten. Diese Signale werden gezählt und in Rankings überführt. „Zunächst muss man sich bewusst machen, dass es sich hierbei um eine reine Zählmaschine handelt. Nichts weiter. Im Rahmen der A Company kann man sich ein paar alte Patente angucken. Im Endeffekt geht es nur um Relevanz, also eine Sortierung nach Relevanz in einem riesigen Produktkatalog.” Schau Dir hier das erste Patent von A9 an: https://patents.google.com/patent/US20030195877A1/ Bewertungen, Preise und indirekte SanktionenSinkende Sternebewertungen oder unpassende Preiserhöhungen führen zu weniger Klicks und somit zu schlechteren Platzierungen. Amazon „bestraft“ nicht aktiv, sondern das Kundenverhalten erzeugt die Rankingveränderung. Preisgefüge und Keyword-RelevanzJe nach Keyword unterscheiden sich die Preisniveaus, etwa bei Goldarmbändern. Händler müssen verstehen, ob ein Begriff die Material- oder die Farbintention widerspiegelt. Volatilität der SuchergebnisseitenBei Produkten mit klaren Anforderungen, wie beispielsweise Wagenhebern, sind die Suchergebnisseiten träge. In anderen Kategorien verändern sich die Rankings aufgrund des Nutzerverhaltens und der Variantenvielfalt häufig. „Das heißt, die Volatilität unter diesem Keyword „Wagenheber” ist extrem niedrig, weil es sich um Wagenheber handelt, die den Wagen heben können.” Kundensprache, Ameisenalgorithmus und KaufmannsparadoxonChristian nutzt den Begriff „Ameisenalgorithmus”, um kollektives Kundenverhalten zu erklären. Das Kaufmannsparadoxon wiederum zeigt, wie Amazon Suchergebnisse aus mehreren aufeinanderfolgenden Käufen ableitet. Erfahre mehr über den Ameisenalgorithmus: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/ameisenalgorithmus-54002 Cross-Selling-Effekte in SuchergebnissenIn Suchergebnislisten erscheinen unerwartete Produkte, weil Käufer bestimmte Artikel häufig kombiniert erwerben. Amazon verkürzt diese Customer Journey, indem das Unternehmen diese Muster abbildet. Produktanforderungen und TitellogikAmazon-Titel wirken oft überladen, weil Händler ihre Anforderungen direkt in den Titel packen. Die Gewichtung des Titels für das Ranking ist jedoch geringer als von Vielen angenommen. Google-Amazon-Weiterleitungen und Ranking-EffekteChristian beschreibt, wie Google-Suchphrasen zu Amazon-URLs weiterleiten und Rankings beeinflussen können. Dabei spielen Canonical-URLs und Keyword-Kombinationen eine technische Rolle. „Wenn Amazon-Produkte in Google-Rankings auftauchen, liegt das an der Canonical-URL. Die lässt sich selber schreiben. Wenn du in den Titel fünf Wörter schreibst und einen Bindestrich einsetzt, wird die Canonical-URL automatisch erstellt.” Beispiel Pinkes Kühlpad: Ranking über PDP-TargetsDurch das Targeting anderer pinker Produkte über die PDP (= Product Detail Page) statt über Keywords konnte ein Kühlpad in zahlreichen Keyword-Umfeldern ranken. Dieser Ansatz nutzt Kaufpfade statt der klassischen Keyword-Relevanz. SEO, PPC und Targeting-StrategienFür Christian bedeutet SEO, die Sprache der Kunden zu verstehen und deren Suchintention abzuleiten. PPC ergänzt dies durch Sichtbarkeit an Positionen, die organisch noch nicht erreichbar sind. „Suchmaschinenoptimierung auf Amazon bedeutet, die Sprache der Kunden zu lernen. Kundisch ist die Sprache der Kunden: Was wird im Suchfeld eingegeben und wo geht der Pfad des Kunden lang?” Brand Analytics, Product Opportunity Explorer und Category InsightsAmazon stellt umfangreiche Datenquellen bereit, darunter Suchvolumina, Klickanteile, Preispunkte und saisonale Muster. Mithilfe dieser Daten können Händler Marktpotenziale und Wettbewerbsdynamiken bewerten. Erfahre mehr zum Product Opportunity Explorer: https://sell.amazon.com/tools/product-opportunity-explorer Werbedaten, KPIs und die Amazon Marketing CloudIn der Advertising-Konsole fehlen zentrale Kennzahlen wie die Conversion Rate oder die Kosten pro Bestellung, die jedoch berechenbar sind. Die Amazon Marketing Cloud ermöglicht tiefere Analysen von Kundenpfaden und Werbewirkung.

    1h6min
  6. Mit schicken Berichten ist BI nicht getan! | Mit Simon Bongers von ROSE Bikes

    19/12/2025

    Mit schicken Berichten ist BI nicht getan! | Mit Simon Bongers von ROSE Bikes

    Tim spricht mit Simon Bongers darüber, warum Business Intelligence (BI) weit über Visualisierungen hinausgeht und wie Datenmodelle, Governance und agile Produktentwicklung zusammenspielen. Anhand konkreter Beispiele aus der BI-Praxis von ROSE Bikes demonstriert Simon, wie Datenqualität, Modellierung und Prozesse fundierte Entscheidungen ermöglichen. Begrüßung und WeihnachtsauftaktTim eröffnet die Folge im Weihnachtssetting und stellt Simon von ROSE Bikes vor. Direkt zu Beginn geht es darum, wie Fahrräder und BI gleichermaßen Geschenke mit Wirkung sein können. Lerne Simon kennen:  https://www.linkedin.com/in/simon-bongers-b061431ba/?originalSubdomain=de ROSE Bikes und ROSE DigitalSimon erläutert die Struktur von ROSE Bikes und seiner Tochter ROSE Digital, die aus einer übernommenen Agentur hervorgegangen ist. Heute bündelt ROSE Digital den gesamten IT-Bereich inklusive Business Intelligence (BI). Erfahre mehr zu ROSE Bikes unter  - https://www.rosebikes.de/, - https://www.instagram.com/rose_bikes/?hl=de, - https://www.instagram.com/rosecircle/ - oder https://de.linkedin.com/company/rose-bikes [Anzeige] Haufe Akademie: Sponsor & KI-WeiterbildungTim stellt die Haufe Akademie als Sponsor des Podcasts vor und weist auf die Future Jobs Classes hin. Im Fokus steht die zertifizierte Weiterbildung zum KI-Manager, in der die Teilnehmenden lernen, KI-Potenziale in Unternehmen zu erkennen und umzusetzen: https://haufe-akademie.de/ki Mythos BI: Warum bunte Charts nicht reichenCharts sind nur die letzte und sichtbare Schicht eines BI-Produkts. Entscheidend sind Kontext, Definitionen und die Herkunft der Daten. Ohne eine valide Grundlage bleibt jede Visualisierung oberflächlich. Integration mehrerer DatenquellenSimon beschreibt, wie Daten aus Meta, LinkedIn und weiteren Systemen über eine API ins Core-Data-Warehouse geladen werden. Anschließend werden die Daten abgeglichen, geprüft und kombiniert . Komplexität durch Mapping und DatenvalidierungIDs, Kampagnennamen oder Nutzerkennungen unterscheiden sich je nach System und müssen daher sauber gemappt werden. Erst dieses Mapping ermöglicht integrierte Auswertungen und korrekte Kennzahlen. Umrechnungskurse und wirtschaftliche EffekteWährungen, Fakturadaten und Wechselkursänderungen können zu Abweichungen zwischen Auftrag und Rechnungswert führen. Diese Effekte müssen im Reporting transparent abgebildet werden. Erklärung: „Fakturadaten" sind Daten auf Rechnungen und anderen Abrechnungsbelegen. Dimensionen- und Faktenmodell nach KimballSimon erläutert das Prinzip der zentralen Faktentabellen und der angebundenen Dimensionstabellen. Das Modell ermöglicht klare Schlüsselbeziehungen und konsistente Berechnungen im Reporting. Weitere Details zum Modell von Kimball: https://bit.ly/4a5168l Beispiel: Datumsdimension und WirtschaftsjahrDa Kalender- und Wirtschaftsjahre unterschiedlich verlaufen können, muss eine Datumsdimension zusätzliche Attribute bereitstellen. Damit lassen sich Year-to-Date-Analysen oder abweichende Geschäftsjahre korrekt abbilden. Performance, Struktur und die Schneeflocken-MetapherDas Modell wird je nach der Zahl der angebundenen Dimensionen als Stern oder Schneeflocke dargestellt. Diese Struktur fördert die Performance und erleichtert spätere Filterlogiken. Erfahre mehr über das Sternschema: https://www.databricks.com/de/glossary/star-schema Rolle des Product Owners bei BIDer Product Owner steuert die Produktentwicklung des BI-Systems, priorisiert Anforderungen und bildet die Schnittstelle zu Stakeholdern. Er entscheidet, was umgesetzt wird – wie dies geschieht, liegt beim Team. Vom BI Engineer zum Product OwnerSimon berichtet, wie er aus dem Engineering in die Rolle des Product Owners wechselte, um das BI-Team agiler aufzustellen: „[…] Dann durfte ich eine Schulung machen, mich also auch fachlich weiterentwickeln, ein Zertifikat erwerben und mich anschließend quasi selbst Product Owner nennen. Das mache ich jetzt auch im Team.“ Scrum vs. Kanban im BI-TeamWährend Scrum mit zweiwöchigen Sprints für Fokus und Verlässlichkeit sorgt, führt Kanban in der Praxis oft zu Priorisierungskonflikten. Kleine, klar geschätzte Aufgaben ermöglichen aber planbares Arbeiten. Großprojekt: Neues ERP, neues PIM, neues BIROSE hat sein ERP-System, sein PIM-System, seine Datenbank und sein BI-Frontend nahezu gleichzeitig erneuert. Der Umbau nahm viel Zeit in Anspruch und erforderte eine enge Zusammenarbeit zwischen der IT-Abteilung und den Fachbereichen. Was gute BI Produkte für das Geschäft bedeutenGute BI Produkte liefern konsistente Kennzahlen und vermeiden somit Diskussionen über unterschiedliche Zahlenstände. Sie unterstützen datenbasierte Entscheidungen in verschiedensten Bereichen wie Vertrieb, Logistik und Management. Zusammenarbeit zwischen Marketing und SalesMarketing- und Vertriebsdaten werden gemeinsam betrachtet, um Kampagnen, Abverkauf und Lagerreichweiten aufeinander abzustimmen. So lassen sich Budgets effizient einsetzen und Produktgruppen gezielt steuern. „Bei Rose funktioniert das Zusammenspiel zwischen Marketing und Sales sehr gut. Wenn jetzt zum Beispiel eine Marketingaktion läuft, dann werden entsprechend die Sales- und Marketingstrategien miteinander abgestimmt.”

    59min
  7. Smells like Team Spirit: Guter Führungsstil als Head of Data | Mit Sascha Leweling von RTL (2/2)

    05/12/2025

    Smells like Team Spirit: Guter Führungsstil als Head of Data | Mit Sascha Leweling von RTL (2/2)

    In Teil 2 gehen Tim und Sascha tiefer in ihren Führungsalltag in Data-Teams ein. Sie ordnen die Google Oxygen Attributes ein, sprechen über Enablement statt Tool-Engpässe und über knifflige Situationen, die Führungskräfte mittragen müssen. Einführung und Kernthese zu Tool-ExpertiseSascha eröffnet die zweite Folge mit der These, dass Analysten keine reinen Tool-Experten sein sollten. Power BI gilt beispielsweise als Standardwerkzeug, mit dem Teams end-to-end arbeiten können. Hier geht’s zum ersten Teil: https://open.spotify.com/episode/0U0lOp2hQDWyfdFLJJAL3c  [Anzeige] Masterclass Marketing & Sales AnalystKennst du schon die „Marketing & Sales Analyst” Masterclass der Haufe Akademie? Wenn du mehr über das Angebot erfahren möchtest, schau unter haufe-akademie.de/analyst vorbei. Google Oxygen Attributes als FührungsrahmenTim nutzt die Google Oxygen Attributes for Great Managers gerne als Wertegerüst für seinen Führungsstil. Sie sind in die Kategorien „Develop your team” und „Get things done” unterteilt. Tim erklärt im Detail, was das bedeutet. Mehr zu den Google Oxygen Attributes: https://www.inc.com/marcel-schwantes/google-research-says-what-separates-best-managers-from-rest-boils-down-to-8-traits.html  Inklusives Team-Umfeld, psychologische Sicherheit und OnboardingUnter „Develop your team“ geht es um respektvollen Umgang, Diversität und psychologische Sicherheit, insbesondere aufgrund täglicher Fehler im Data-Kontext. Tim beschreibt zum Beispiel seine Onboarding-Routine mit Zeit am ersten Tag und einem kleinen Willkommensritual. Micromanagement vermeiden, Innovation fördernMicromanagement wird als Bremsklotz für Data-Teams angesehen. Führungskräfte sollten stattdessen Freiheit geben, Anleitung bieten und Innovation sowie wohlüberlegte Risikobereitschaft fördern. Fokus auf Lösungen statt Problem-DelegationEin Problem anzusprechen bedeutet, mit Lösungsvorschlägen zu kommen. So bleibt die Verantwortung beim Problemfinder und Aufgaben werden nicht an Andere delegiert. One-on-Ones: Ziele, Herausforderungen, EntwicklungTim nutzt das Format der One-on-Ones für Reviews, gemeinsame Zielsetzungen und die Besprechung aktueller Herausforderungen. Auf diese Weise entstehen Entwicklungsgespräche, Weiterbildungspläne und Leistungsfeedbacks. Vision und Strategie fürs TeamIm Teil „Get things done“ dreht sich alles um eine klare Teamvision, die regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst wird. Daraus leiten sich Ziele, Ownership und Priorisierung ab. Hindernisse entfernen: Data Governance im MergerTim schildert einen Merger-Fall, in dem sich Meetings aufgrund ungeklärter Datenzugriffe im Kreis gedreht haben. Tim half in diesem Fall seinen Mitarbeitern dabei, auf Grenzen der Compliance hinzuweisen und diese auch durchzusetzen . Bessere und effizientere E-MailsSascha und Tim besprechen die Email-Charta. Das sind Regeln für kürzere und klarere E-Mails. Hierdurch werden Kommunikation und Zusammenarbeit effizienter. Dazu gehören z.B. Betreff-Tags wie EOM („End of Message“) oder NNTA („No need to reply“). Starfish Retro als Feedback-FormatTim empfiehlt die Starfish-Methode (Start/Stop/Keep/More/Less) für Retros in kniffligen Situationen oder zum Rückblick auf abgeschlossene Projekte. Sie dient dazu Feedback strukturiert und konstruktiv zu sammeln. Sascha rät dazu, sie nur punktuell einzusetzen, damit sie nicht zur Routine wird. Erfahre mehr über die Starfish-Methode: https://www.teamretro.com/retrospectives/starfish-retrospective/  Generalisten statt Tool-Experten: Power BI/SQLSascha erzählt, warum er nach dem Weggang eines Power-BI-Experten bewusst einen Generalisten eingestellt hat. Tools wie Power BI und SQL sind für ihn Grundlagen, die eigentliche Leistung liegt in der Gedankenarbeit hinter einer End-to-End-Analyse. Meeting-Hygiene, Daily und Jira/ConfluenceSascha und Tim sprechen über Engpässe bei Meetings und Regeln wie „no agenda, no attender“. Kurze Dailys und ein leichtgewichtiges Jira-/Confluence-Board schaffen Transparenz über Aufgaben und Blocker. Knifflige Führungsaufgaben und Circle of InfluenceIm letzten Drittel des Podcast sprechen Tim und Sascha über disziplinarische Themen wie Probezeit, Kündigung oder sogar Abmahnungen. Außerdem diskutieren sie Top-down-Entscheidungen, für die sie sich einsetzen müssen, und nutzen dafür den „Circle of Influence” als Tool für mehr Resilienz. Mehr zum Circle of Influence: https://asana.com/de/resources/circle-of-influence  Delegieren, Scope Creep und Vasa-ProjektZum Abschluss verbindet Tim Delegation mit der Gefahr von „Scope Creep” und erzählt die Geschichte der „Vasa” als Beispiel für fehlende Dokumentation und ständig wachsende Anforderungen. Tim und Sascha betonen die Bedeutung klarer Anforderungsdefinitionen, kontinuierlicher Tests und pragmatischer Kommunikation im Analytics-Alltag. Die "Darwin gefällt das" Folge zum "Vasa" Projekt findest du unter https://open.spotify.com/episode/6DJTrSKLpLjeky0IUQ7BER?si=Vh8JXQhmTLu3rli3k3itkw .

    1h3min
  8. Datenkultur zum Mitnehmen: Die ersten Schritte für jedes Unternehmen | Mit Karen Gärtner (Ex-Fressnapf)

    21/11/2025

    Datenkultur zum Mitnehmen: Die ersten Schritte für jedes Unternehmen | Mit Karen Gärtner (Ex-Fressnapf)

    Tim spricht mit Karen Gärtner über Datenkultur im Unternehmen: Warum sie die Basis für datengetriebenes Arbeiten ist, welche Rolle Vertrauen, Haltung und Strukturen spielen und wie kreative Formate wie Graffiti oder Data Escape Rooms helfen können, Silos aufzubrechen. [Anzeige] Auf der Website haufe-akademie.de/future erfährst du mehr über die Masterclasses der Haufe Akademie rund um digitale Transformation, agiles Arbeiten und Corporate Learning. Einführung und Vorstellung von Karen GärtnerKaren Gärtner ist IT-Architektin bei der Kasseler Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft sowie Head of Training & Events bei der Data Management Association Deutschland (DAMA). Sie spricht über Datenkultur als Grundlage für gute Entscheidungen. Lerne Karen kennen: https://www.linkedin.com/in/karen-gaertner/ Datenkultur als Thema der FolgeGemeinsam klären Tim und Karen, was Datenkultur bedeutet, weshalb sie oft unterschätzt wird und wie sie die Nutzung von KI fördert. Daten und Prozesse als „Bruder und Schwester“Karen beschreibt, wie Prozesse und Daten einander bedingen. Prozesse erzeugen Daten und Daten geben Prozessen Richtung und Qualität. Beides gehört untrennbar zusammen. Berührungsängste im Umgang mit DatenViele empfinden Datenarbeit als fremd oder zu komplex. Eine gute Datenkultur verringert diese Distanz, weckt Interesse für Daten und fördert das gemeinsame Verständnis zwischen Fach- und Daten-Teams. Die Rolle der DAMA und das DMBoKKaren erklärt, was die DAMA macht: Sie setzt Standards im Datenmanagement, organisiert Community-Events und ist Herausgeberin des „Data Management Body of Knowledge“. Warum Datenkultur Unternehmen stärktEine Datenkultur sorgt dafür, dass Daten nicht nur gesammelt, sondern aktiv genutzt werden. Sie schafft Vertrauen, fördert Mut und ermöglicht datenbasierte Entscheidungen. Was Datenkultur ausmacht: Haltung, Werte, VerhaltenSie umfasst technische, organisatorische und emotionale Aspekte. Sie wird in Prozessen und Rollen sichtbar, in Vertrauen, Glaubenssätzen und Zusammenarbeit hingegen unsichtbar. Wie man schlechte Datenkultur verändertFür einen Kulturwandel braucht es Zeit und Verständnis. Karen empfiehlt deshalb, zunächst das Unternehmen und sein Verhalten zu beobachten und dann schrittweise Veränderungen umzusetzen. Silos erkennen und Unternehmenskultur analysierenDatensilos verhindern Transparenz. Mithilfe einer Analyse der Ist-Kultur können Offenheit, Datenflüsse und Kooperationsbereitschaft bewertet und verbessert werden. Top-down und Bottom-up in der DatenkulturDatenkultur entsteht durch Bewegung von beiden Seiten. Die Führungsebene schafft Strukturen und Orientierung, während die Mitarbeitenden Ideen und Use Cases einbringen. Strukturen schaffen: noninvasive Ansätze und HausbesucheAnstatt große Programme zu starten, empfiehlt Karen kleine Schritte: In bestehenden Prozessen ansetzen, Use Cases fördern und durch „Hausbesuche“ Vertrauen schaffen. „Headroom“: Warum Zeit und Raum entscheidend sindWie in der Musik braucht auch die Datenarbeit Freiraum. Unternehmen sollten ihren Mitarbeitenden Zeit und Budget geben, um Neues auszuprobieren und Ideen zu entwickeln. Datenkultur-Formate: Open Sessions, Data Escape Rooms, Lego Serious PlayKreative Formate fördern das Verständnis für ein Thema und machen es spannend. Ob Workshops, Data Days oder Lego Serious Play: Entscheidend ist, dass die Mitarbeitenden selbst aktiv werden. Graffiti als Symbol für datengetriebenes ArbeitenKaren erzählt von einem Data-Day-Projekt, bei dem Mitarbeitende ein Graffiti zur digitalen Transformation gestalteten – als sichtbares Symbol ihrer gemeinsamen Datenarbeit. Datenkultur und KI: Wie Vertrauen und Qualität KI ermöglichenEine reife Datenkultur ist Grundlage für sinnvolle KI-Anwendungen. Nur mit klaren Verantwortlichkeiten, guter Datenqualität und kritischem Denken kann KI Mehrwert schaffen. Triff Karen!Beim Stammdatenforum des Deutschen Kongresses, das am 27. November 2025 stattfindet, bieten Fabienne Schnieders (TU Dortmund) und Karen Gärtner (DAMA) einen Workshop zum Thema „Data Culture“ an. 🎧 Bleib immer auf dem neuesten Stand mit der Microsoft Teams Community: 👉 Neue Folgen sofort auf dem Schirm 👉 Direkt bei der Arbeit reinhören 👉 Wertvolle Folgen mit Kollegen teilen 👉 Mit Data & Analytics-Experten vernetzen ➡️ Jetzt beitreten! https://teams.live.com/l/community/FEANNwVOOhLHQt2uAM  Wir freuen uns auf dich! 💬 Mehr zu Datendurst und Host Tim: https://www.linkedin.com/company/datendurst/ https://www.linkedin.com/in/ebner-tim/ Unterstütze den Podcast: paypal.me/datendurst

    53min

Sobre

Nichts ist schlimmer als kundenunfreundliche Customer Journeys. Brüche zwischen Kanälen, ungehörtes Feedback oder der mangelnde Blick über den Tellerrand tun einfach weh. Deshalb gibt es jetzt Datendurst. Ein Podcast, in dem wir lernen, solche Schwachstellen in der Customer Journey aufzuspüren, mit Daten analysierbar machen und ganz gezielt zu optimieren. Viel Spaß beim Zuhören!