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Martin Dietrich und Sebastian Tyzak

Journalistischer Games-Podcast mit Martin Dietrich & Sebastian Tyzak

  1. Wieso spielen Games an deutschen Unis keine Rolle, Björn Blankenheim?

    MAY 9

    Wieso spielen Games an deutschen Unis keine Rolle, Björn Blankenheim?

    Unterstütze Decode auf Steady⁠ ⁠Unterstütze Decode auf Patreon⁠ ⁠Unterstütze Decode per YouTube-Kanalmitgliedschaft Videospiele als Medium sind fast unendlich komplex. Sie können erzählerisch auseinandergenommen, historisch analysiert, spieltheoretisch verglichen oder entlang gesellschaftlicher Entwicklungen eingeordnet werden. Auch Spieleforscherinnen und -Forscher sind von Videospielen faszinierend, doch müssen unter teils enorm prekären Arbeitsverhältnissen ihrer Forschung nachgehen. Unter dem Begriff “Game Studies” versammeln sich seit fast 30 Jahren all diejenigen, die sich einem universitären Blick auf Videospiele verschrieben haben. Dr. Björn Blankenheim ist einer von ihnen und berichtet uns im Interview, wieso es “Game Studies” in Deutschland so schwer haben, institutionell ernst genommen zu werden. Denn oft betreiben wissenschaftliche Mitarbeiter, Promovierende und Professoren Spieleforschung irgendwie nebenbei und müssen mit einer ständigen Zweifach- bis Dreifachbelastung leben. Der Publizist, Kurator und Dozent Björn Blankenheim forscht und schreibt seit vielen Jahren über Videospiele und kennt die Tücken des deutschen Uni-Systems. Für die Online-Fachzeitschrift PAIDIA hat Björn einen umfangreichen Artikel über die Geschichte der “Game Studies” mitverfasst (der Artikel wird vermutlich im Juni für alle erscheinen). Im Interview geht es unter anderem um die Frage, welche Relevanz “Game Studies” heute besitzen, wieso dieser Forschungszweig trotz enormer Hürden immer wieder tolle Sammelbänder und Monographien produziert und wie ein Ausweg aus dieser Situation aussehen könnte. Kapitel: 00:00 Intro 01:21 Die Relevanz von “Game Studies” 04:45 Wie ist der Artikel für PAIDIA entstanden? 07:00 Gründe für die schwierige Lage der Game Studies 21:00 Wieso die Game Studies trotz Hürden lebendig sind 24:36 Decode braucht dich! 25:17 Vergleiche zum Spielejournalismus und Debatte um Kingdome Come Deliverance 31:15 Wie wichtig ist eine Gameplay-Betrachtung bei den Game Studies? 38:38 Game-Design-Studiengänge in Deutschland 41:42 Mögliche Auswege 48:10 Persönliche Berufssituation von Björn 54:20 Abmoderation

    55 min
  2. Warum klicken sich “erbärmliche” Spiele besser, Kvid?

    MAY 2

    Warum klicken sich “erbärmliche” Spiele besser, Kvid?

    Über Games zu sprechen, kann eine überraschend polarisierende Wirkung haben. Das wissen wir nicht erst seit der Debatte um Bewertungen von Crimson Desert. YouTube-Content-Creator (und mittlerweile auch Podcaster!) Kvid findet unter seinen Videos trotz teils starker Kritik aber selten ernsthaften Gegenwind. Er ist bekannt für seine humorvollen, Meme-lastigen Game-Reviews und doch steckt hinter den Gags auch analytische Kritik, eine klare Meinung – und ein gutes Gespür dafür, was auf der Plattform funktioniert. Deshalb (und weil er Fan ist) wollte Basti mit ihm sprechen: Was ist seine geheime Formel? Schützt ihn Comedy vor Kritik? Ist Humor vielleicht sogar eh die beste Art und Weise über die Qualitäten und Verfehlungen von Videospielen zu sprechen? Und… wie ist Kvid eigentlich zu seinem eigenen Kanal gekommen? Antworten auf all diese Fragen, findet ihr in der neuen Folge des Decode Podcasts – viel Spaß! Unterstütze Decode auf Steady Unterstütze Decode auf Patreon Unterstütze Decode per YouTube-Kanalmitgliedschaft Hier geht's zu Kvids Hauptkanal Kvids und Doc Simpsons “Too Late Gaming”-Podcast Kapitel: 00:00 Intro 01:43 Kvid, der Podcast-Gott 05:13 Wie hat Kvid mit YouTube angefangen? 11:30 Wie geht Kvid Videospiel-Reviews an? 15:44 Siegt Negativität auf YouTube? 22:04 Schützt Humor vor Kritik an einer Review? 26:53 Decode braucht dich! 27:32 Das Problem von Magazinen 33:53 Macht Comedy das Thema zugänglicher? 37:22 Welchen Content will Kvid noch machen? 43:38 Was sollte sich an "Gaming auf YouTube" ändern? 47:21 Die "verdammten Zahlen" 53:29 Abmoderation

    54 min
  3. Sie glauben an objektive Reviews – wir nicht! | Debatte um Crimson Desert

    APR 18

    Sie glauben an objektive Reviews – wir nicht! | Debatte um Crimson Desert

    In unserem Video “Warum bei Crimson Desert ALLE Reviews falsch liegen” zitieren wir zwei Content Creator, die von der Games Presse mehr Objektivität in Reviews fordern: JustMemplex und SweetLou2022. Weil wir unseren Take dabei nicht als Angriff sondern als Diskussionsgrundlage sehen wollen, haben wir die beiden auch direkt zum Podcast-Gespräch eingeladen. Wir selbst sehen Objektivität im Review-Prozess als unmöglich und auch nicht wünschenswert an – im Gespräch versuchen wir aber zu verstehen, warum die beiden Creator Objektivität für möglich und notwendig halten. Dabei geht es nicht um Streit, sondern um einen offenen Austausch mit unterschiedlichen Perspektiven – und die Frage, wie fair und hilfreich Reviews heute eigentlich noch sind. Zu unserem Video: https://www.youtube.com/watch?v=uBNYO6i1HN4 Kanal von SweetLou2022: https://www.youtube.com/@Sweetlou2022 Kanal von JustMemplex: https://www.youtube.com/@JustMemplex Kapitel: 00:00 Intro 01:30 Unsere Gäste stellen sich vor 04:58 Wie finden sie Crimson Desert nach über 80H? 08:53 Was macht eine gute Review aus? 15:03 Wie würdet ihr Crimson Desert objektiv bewerten? 24:37 Gibt es objektiv zu bewertende Aspekte eines Spiels? 39:32 Das Problem der Zahlenwertungen 01:01:59 Die Gefahr der Subjektivität 01:06:13 Kritik am Review-Prozess 01:12:16 Sind Games-Medien der Branche verpflichtet? 01:16:43 Treffen “gute” Reviews den Wertungsschnitt? 01:21:28 Abmoderation

    1h 22m

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