Angst im Blick - Der Podcast über soziale Angst, Selbstzweifel und den Mut, du selbst zu sein.

Mr. Solar Plexus

Was, wenn deine Angst dir Geschichten erzählt, die gar nicht stimmen?Dieser Psychologie-Podcast dreht sich um soziale Angst, Selbstzweifel, Grübeln und die Ängste des Alltags.Mit kurzen Geschichten, psychologischem Wissen und praktischen Übungen erfährst du, warum dein Kopf manchmal zum schlimmsten Kritiker wird – und wie du ihm nicht mehr alles glauben musst.🎙️ Weniger Kopfkino. Mehr Leben. Verstehen. Annehmen. Verändern.

  1. Episode 1

    „Meer im Blick – Wenn die Angst mit in den Urlaub fährt"

    Martin reist nach Lignano und erlebt, dass soziale Angst auch an den schönsten Orten mitreisen kann. Die Folge zeigt, warum unser Gehirn soziale Situationen als Bedrohung bewertet und wie kleine Schritte, Achtsamkeit und Selbstmitgefühl helfen können, wieder mehr Freiheit und Lebensfreude zu gewinnen.  Selbsttest„Reist soziale Angst mit dir in den Urlaub?“ Ein kurzer Selbstcheck Beantworte jede Aussage mit: 0 = Nie 1 = Selten 2 = Manchmal 3 = Häufig 4 = Fast immer 1. Ich freue mich auf einen Urlaub, mache mir aber gleichzeitig Sorgen über soziale Situationen. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 2. Ich habe Angst, dass andere Menschen mich beobachten oder negativ bewerten. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 3. Im Restaurant oder Café überlege ich lange, was ich sagen oder bestellen soll. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 4. Ich vermeide Aktivitäten im Urlaub, weil ich mich dabei unwohl fühlen könnte. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 5. Am Strand oder Pool fühle ich mich manchmal beobachtet oder bewertet. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 6. Ich konzentriere mich stark darauf, wie ich wirke, anstatt den Moment zu genießen. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 7. Nach Begegnungen denke ich lange darüber nach, ob ich etwas Falsches gesagt habe. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 8. Ich vergleiche mich im Urlaub häufig mit anderen Menschen. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 9. Ich wünsche mir mehr Kontakte, ziehe mich aber aus Angst zurück. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 10. Ich habe manchmal das Gefühl, dass meine Angst mir schöne Erfahrungen nimmt. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 Auswertung 0–10 Punkte: 🌊 Du kannst soziale Situationen im Urlaub wahrscheinlich gut bewältigen. Einzelne Unsicherheiten sind völlig normal und gehören zum Menschsein dazu. 11–25 Punkte: 🌤️ Du kennst wahrscheinlich Momente sozialer Unsicherheit. Achtsamkeit, Selbstmitgefühl und kleine mutige Schritte können helfen, mehr Freiheit zu gewinnen. 26–40 Punkte: 🌱 Soziale Angst könnte deinen Urlaub und Alltag deutlich beeinflussen. Es kann hilfreich sein, gezielt Strategien zur Angstbewältigung zu lernen oder professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Wichtig: Dieser Test ersetzt keine psychologische Diagnostik. Er dient ausschließlich der Selbstreflexion. Therapeutischer HinweisSoziale Angst ist eine der häufigsten psychischen Belastungen und kann Menschen in vielen Lebensbereichen einschränken – auch in Situationen, die eigentlich mit Freude und Erholung verbunden sind. Urlaub kann soziale Ängste verstärken, weil viele gewohnte Strukturen wegfallen: neue Orte, unbekannte Menschen, fremde Sprachen und ungewohnte Situationen erhöhen die Selbstaufmerksamkeit. Die gute Nachricht: Soziale Angst ist veränderbar. Wir wissen aus der psychologischen Forschung, dass besonders folgende Ansätze wirksam sind: Kognitive Verhaltenstherapie (KVT): Hilft dabei, belastende Gedanken wie „Alle beurteilen mich“ zu überprüfen und realistischere Bewertungen zu entwickeln. Graduierte Exposition: Durch schrittweise Annäherung an angstauslösende Situationen lernt das Gehirn, dass diese Situationen bewältigbar sind. Achtsamkeit und Selbstmitgefühl: Unterstützen dabei, weniger gegen unangenehme Gefühle zu kämpfen und freundlicher mit sich selbst umzugehen. Wenn soziale Angst regelmäßig zu starkem Leiden führt, wichtige Lebensbereiche einschränkt oder zu ausgeprägter Vermeidung führt, kann professionelle psychologische Unterstützung sinnvoll sein. LiteraturGrundlagen soziale Angst und soziale Phobie American Psychiatric Association (2022). Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5-TR). Washington, DC: American Psychiatric Association. → Kapitel: Social Anxiety Disorder (Social Phobia) Heimberg, R. G., Stein, M. B., Hiripi, E., & Kessler, R. C. (2000). Trends in the prevalence of social phobia in the United States: A synthetic cohort analysis of changes over four decades. European Psychiatry, 15(1), 29–37. Hofmann, S. G., & Otto, M. W. (2008). Cognitive Behavioral Therapy for Social Anxiety Disorder: Evidence-Based and Disorder-Specific Treatment Techniques. New York: Routledge. Psychologische Modelle der sozialen Angst Clark, D. M., & Wells, A. (1995). A cognitive model of social phobia. In R. G. Heimberg, M. Liebowitz, D. Hope & F. Schneier (Eds.), Social Phobia: Diagnosis, Assessment, and Treatment (pp. 69–93). New York: Guilford Press. → Zentrales Modell: Selbstaufmerksamkeit, negative Bewertung und Sicherheitsverhalten. Rapee, R. M., & Heimberg, R. G. (1997). A cognitive-behavioral model of anxiety in social phobia. Behaviour Research and Therapy, 35(8), 741–756. Exposition und Veränderung von Angst Foa, E. B., & Kozak, M. J. (1986). Emotional processing of fear: Exposure to corrective information. Psychological Bulletin, 99(1), 20–35. Craske, M. G., Treanor, M., Conway, C. C., Zbozinek, T., & Vervliet, B. (2014). Maximizing exposure therapy: An inhibitory learning approach. Behaviour Research and Therapy, 58, 10–23. Achtsamkeit und Selbstmitgefühl Kabat-Zinn, J. (1990). Full Catastrophe Living: Using the Wisdom of Your Body and Mind to Face Stress, Pain, and Illness. New York: Delta. Neff, K. D. (2011). Self-Compassion: Stop Beating Yourself Up and Leave Insecurity Behind. New York: William Morrow. Germer, C. K., & Neff, K. D. (2013). Self-compassion in clinical practice. Journal of Clinical Psychology, 69(8), 856–867. Soziale Bewertung und Selbstwahrnehmung Gilovich, T., Medvec, V. H., & Savitsky, K. (2000). The spotlight effect in social judgment: An egocentric bias in estimates of the salience of one's own actions and appearance. Journal of Personality and Social Psychology, 78(2), 211–222. → Grundlage für das Phänomen „Alle schauen mich an“.

  2. Episode 4

    "Wenn Wellnessurlaub Angst vor Nähe auslöst“

    Martin entdeckt im Wellnessurlaub, dass Entspannung und Nähe manchmal auch Unsicherheit auslösen können. Die Folge zeigt, wie wir lernen können, unseren Körper wieder anzunehmen, Vertrauen aufzubauen und trotz Ängsten mehr Nähe und Wohlbefinden zu erleben.  Selbsttest„Kannst du im Urlaub wirklich entspannen?“ Ein kurzer Selbstcheck zu Nähe, Körperlichkeit und innerer Sicherheit Bewerte jede Aussage: 0 = Nie 1 = Selten 2 = Manchmal 3 = Häufig 4 = Fast immer 1. Ich fühle mich unwohl, wenn andere Menschen meinen Körper sehen könnten. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 2. In Wellnessbereichen, Schwimmbädern oder am Strand vergleiche ich mich häufig mit anderen. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 3. Ich habe Schwierigkeiten, mich wirklich zu entspannen, wenn andere Menschen in meiner Nähe sind. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 4. Berührungen oder körperliche Nähe lösen manchmal Anspannung oder Unsicherheit aus. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 5. Ich denke häufig darüber nach, wie andere meinen Körper oder mein Verhalten bewerten könnten. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 6. Ich vermeide bestimmte Situationen (Massage, Sauna, Pool, Strand), weil ich mich unwohl fühlen könnte. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 7. Ich habe Schwierigkeiten, meinen Körper freundlich und wertschätzend wahrzunehmen. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 8. Ich möchte Nähe zulassen, habe aber gleichzeitig Angst davor. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 9. Ich setze mich unter Druck, im Urlaub entspannt und glücklich wirken zu müssen. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 10. Meine Unsicherheit verhindert manchmal, dass ich schöne Momente genießen kann. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 Auswertung 0–10 Punkte: 🌿 Du kannst wahrscheinlich gut mit Nähe und Entspannung umgehen. Kleine Unsicherheiten gehören zum Leben und sind völlig normal. 11–25 Punkte: 🌊 Du kennst vermutlich Situationen, in denen dein Körper oder soziale Nähe Unsicherheit auslösen. Achtsamkeit und ein freundlicher Umgang mit dir selbst können hilfreich sein. 26–40 Punkte: 🌱 Deine Unsicherheit könnte deine Lebensqualität beeinflussen. Es kann sinnvoll sein, deine Gedanken, Körperwahrnehmung und Vermeidungsverhalten genauer anzuschauen. Hinweis: Dieser Test ersetzt keine psychologische Diagnostik, sondern dient der Selbstreflexion. HinweisSchwierigkeiten mit Nähe, Körperlichkeit oder Entspannung entstehen häufig nicht durch mangelnde Fähigkeit zur Erholung, sondern durch erlernte Schutzmechanismen. Viele Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens innere Überzeugungen wie:  „Mein Körper wird bewertet.“  „Ich muss perfekt aussehen.“  „Ich darf keine Schwäche zeigen.“  „Ich muss Kontrolle behalten.“ Diese Gedanken können dazu führen, dass Situationen, die eigentlich angenehm sein könnten, mit Anspannung verbunden werden. Psychologisch hilfreich sind insbesondere: Kognitive Verhaltenstherapie: Hinterfragen belastender Gedanken über Bewertung, Körperbild und Nähe. Achtsamkeitsbasierte Verfahren: Lernen, den Körper wahrzunehmen, ohne ihn ständig zu beurteilen. Selbstmitgefühl: Entwicklung einer freundlicheren inneren Haltung gegenüber sich selbst. Schrittweise Annäherung: Kleine Erfahrungen von Sicherheit helfen dem Gehirn, neue Bewertungen zu lernen. Wenn Angst vor Nähe, Körperlichkeit oder Entspannung stark ausgeprägt ist und zu Vermeidung oder Leidensdruck führt, kann professionelle psychologische Unterstützung hilfreich sein.

  3. Episode 5

    „Der Moment im Bild – Wenn Fotos im Urlaub zur Herausforderung werden"

    Martin entdeckt in Lignano, dass die Angst vor Fotos oft nicht mit Eitelkeit zu tun hat, sondern mit der Sorge, bewertet und gesehen zu werden. Die Folge zeigt, wie Selbstmitgefühl, neue Perspektiven und kleine mutige Schritte helfen können, sich selbst anzunehmen. Selbsttest „Darf ich gesehen werden?“ Ein Selbstcheck zu Fotos, Selbstwert und sozialer Angst Bewerte jede Aussage: 0 = Nie 1 = Selten 2 = Manchmal 3 = Häufig 4 = Fast immer 1. Ich fühle mich unwohl, wenn andere Menschen Fotos von mir machen. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 2. Ich vermeide Gruppenfotos oder stelle mich lieber hinter die Kamera. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 3. Nach einem Foto konzentriere ich mich mehr auf meine Fehler als auf den schönen Moment. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 4. Ich vergleiche mein Aussehen häufig mit anderen Menschen auf Fotos oder in sozialen Medien. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 5. Ich denke oft darüber nach, wie andere mein Aussehen bewerten könnten. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 6. Ich bearbeite oder kontrolliere Fotos sehr stark, bevor ich sie anderen zeige. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 7. Ich kann schöne Erinnerungen manchmal nicht genießen, weil ich mir Sorgen um mein Aussehen mache. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 8. Ich glaube häufig, dass andere Menschen meine Unsicherheiten stärker wahrnehmen als sie es tatsächlich tun. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 9. Ich wäre gerne sichtbarer, habe aber Angst vor Bewertung. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 10. Ich bin mit anderen Menschen freundlicher als mit mir selbst. ☐ 0 ☐ 1 ☐ 2 ☐ 3 ☐ 4 Auswertung 0–10 Punkte: 🌿 Du kannst dich wahrscheinlich gut mit deiner Sichtbarkeit arrangieren. Einzelne Unsicherheiten sind normal und menschlich. 11–25 Punkte: 🌊 Du kennst vermutlich Momente von Selbstkritik oder Unsicherheit. Ein bewussterer und freundlicherer Umgang mit dir selbst kann hilfreich sein. 26–40 Punkte: 🌱Die Angst vor Bewertung könnte deine Lebensfreude einschränken. Es kann sinnvoll sein, Selbstbild, Gedankenmuster und Vermeidungsverhalten genauer anzuschauen. Hinweis: Dieser Test ersetzt keine psychologische Diagnostik, sondern dient der Selbstreflexion. Die Angst vor Fotos oder davor, gesehen zu werden, wird häufig als Eitelkeit missverstanden. Psychologisch betrachtet geht es jedoch oft um tiefere Themen: Angst vor negativer Bewertung Unsicherheit bezüglich des eigenen Körpers überhöhte Selbstkritik soziale Vergleichsprozesse das Gefühl, nicht „gut genug“ zu sein Menschen mit sozialer Angst erleben häufig eine verstärkte Selbstaufmerksamkeit. Der Fokus richtet sich nach innen: „Wie wirke ich?“ „Was denken andere über mich?“ „Sehen sie meine Unsicherheit?“ Hilfreiche psychologische Ansätze sind: Kognitive Verhaltenstherapie (KVT): Hilft, automatische negative Gedanken zu überprüfen und realistischere Bewertungen zu entwickeln. Exposition: Durch schrittweise Annäherung an Situationen, die Angst auslösen (z. B. fotografiert werden), kann das Gehirn neue Sicherheitserfahrungen lernen. Selbstmitgefühl: Unterstützt eine freundlichere innere Haltung und reduziert destruktive Selbstkritik. Achtsamkeit: Hilft, den Moment wahrzunehmen, ohne sich ständig selbst zu bewerten. Wenn die Angst vor Sichtbarkeit, Fotos oder Bewertung stark einschränkend wird und zu Vermeidung führt, kann professionelle psychologische Unterstützung hilfreich sein. Literatur Soziale Angst und Bewertungsangst Clark, D. M., & Wells, A. (1995). A cognitive model of social phobia.In R. G. Heimberg, M. Liebowitz, D. Hope & F. Schneier (Eds.), Social Phobia: Diagnosis, Assessment, and Treatment (pp. 69–93). New York: Guilford Press. Rapee, R. M., & Heimberg, R. G. (1997). A cognitive-behavioral model of anxiety in social phobia.Behaviour Research and Therapy, 35(8), 741–756. Hofmann, S. G., & Otto, M. W. (2008). Cognitive Behavioral Therapy for Social Anxiety Disorder: Evidence-Based and Disorder-Specific Treatment Techniques. New York: Routledge. Selbstbild, Körperbild und Selbstwert Cash, T. F. (2004). Body image: Past, present, and future. Body Image, 1(1), 1–5. Cash, T. F., & Smolak, L. (2011). Body Image: A Handbook of Science, Practice, and Prevention. New York: Guilford Press. Neff, K. D. (2011). Self-Compassion: Stop Beating Yourself Up and Leave Insecurity Behind. New York: William Morrow. Der Einfluss von Beobachtung und sozialer Wahrnehmung Gilovich, T., Medvec, V. H., & Savitsky, K. (2000). The spotlight effect in social judgment: An egocentric bias in estimates of the salience of one's own actions and appearance. Journal of Personality and Social Psychology, 78(2), 211–222. Exposition und Angstverarbeitung Foa, E. B., & Kozak, M. J. (1986). Emotional processing of fear: Exposure to corrective information. Psychological Bulletin, 99(1), 20–35. Craske, M. G., Treanor, M., Conway, C. C., Zbozinek, T., & Vervliet, B. (2014). Maximizing exposure therapy: An inhibitory learning approach. Behaviour Research and Therapy, 58, 10–23. Achtsamkeit und Selbstakzeptanz Kabat-Zinn, J. (1990). Full Catastrophe Living: Using the Wisdom of Your Body and Mind to Face Stress, Pain, and Illness. New York: Delta. Germer, C. K., & Neff, K. D. (2013). Self-compassion in clinical practice. Journal of Clinical Psychology, 69(8), 856–867. Kernaussage der Folge: Ein Foto zeigt nicht deinen Wert. Es hält nur einen Moment deines Lebens fest. Du musst nicht perfekt aussehen, um sichtbar zu sein.

  4. Episode 8

    Podcastübung: „Der innere Anker – Vertrauen statt Angst“

    Urlaub soll Nähe, Freude und Leichtigkeit bringen – doch soziale Angst und Eifersucht können schöne Momente belasten. Diese Folge zeigt, wie du innere Sicherheit entwickelst, Gedanken überprüfst und wieder mehr Vertrauen in dich und deine Beziehung findest.Selbsttest „Genießt du deinen Urlaub – oder kontrolliert deine Angst?“ Beantworte jede Frage mit: 0 = Nie 1 = Selten 2 = Manchmal 3 = Häufig 4 = Sehr häufig 1. Ich vergleiche mich im Urlaub mit anderen Menschen und fühle mich schnell minderwertig. ⬜ 0 ⬜ 1 ⬜ 2 ⬜ 3 ⬜ 4 2. Ich beobachte genau, wie mein Partner/meine Partnerin auf andere Menschen reagiert. ⬜ 0 ⬜ 1 ⬜ 2 ⬜ 3 ⬜ 4 3. Kleine Situationen (z. B. ein Blick oder ein Gespräch) lösen bei mir starke Unsicherheit aus. ⬜ 0 ⬜ 1 ⬜ 2 ⬜ 3 ⬜ 4 4. Ich habe Angst, nicht attraktiv, interessant oder gut genug zu sein. ⬜ 0 ⬜ 1 ⬜ 2 ⬜ 3 ⬜ 4 5. Ich kann im Urlaub schwer abschalten, weil mein Kopf ständig analysiert. ⬜ 0 ⬜ 1 ⬜ 2 ⬜ 3 ⬜ 4 6. Ich suche häufig nach Bestätigung, dass meine Beziehung sicher ist. ⬜ 0 ⬜ 1 ⬜ 2 ⬜ 3 ⬜ 4 Auswertung 0–6 Punkte: Du kannst vermutlich gut zwischen Gedanken und Realität unterscheiden und Urlaubsmomente genießen. 7–14 Punkte: Gelegentliche Unsicherheiten begleiten dich. Achtsamkeit und Selbstmitgefühl können helfen. 15–24 Punkte: Ängste und Kontrollgedanken beeinflussen möglicherweise deine Beziehung oder deine Lebensfreude. Eine bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Gedankenmustern kann hilfreich sein. Hinweis: Dieser Selbsttest ersetzt keine psychologische Diagnostik. Psychologischer Hinweis Eifersucht entsteht häufig nicht durch die tatsächliche Gefahr eines Verlustes, sondern durch innere Unsicherheit, frühere Erfahrungen oder die Angst, nicht ausreichend wertvoll zu sein. Hilfreich ist die Frage: „Reagiere ich gerade auf die Realität – oder auf meine Angst vor der Realität?“ Wenn Eifersucht, Kontrollverhalten oder soziale Angst dauerhaft Beziehungen belasten, kann professionelle psychologische Unterstützung helfen, neue Strategien für Vertrauen und Selbstsicherheit zu entwickeln. Literatur Beck, A. T. (1976). Cognitive Therapy and the Emotional Disorders. New York: International Universities Press. (S. 235–250: Automatische Gedanken, kognitive Verzerrungen und emotionale Reaktionen) Beck, A. T., Emery, G., & Greenberg, R. L. (1985). Anxiety Disorders and Phobias: A Cognitive Perspective. New York: Basic Books. (S. 141–170: Angstkreisläufe und Sicherheitsverhalten) Bowlby, J. (1988). A Secure Base: Parent-Child Attachment and Healthy Human Development. London: Routledge. (S. 120–145: Bindung, Sicherheit und Verlustangst) Clark, D. M., & Wells, A. (1995). A Cognitive Model of Social Phobia. In: Heimberg, R. G. et al. (Eds.), Social Phobia: Diagnosis, Assessment, and Treatment. New York: Guilford Press. (S. 69–93: Selbstaufmerksamkeit, Bewertung durch andere und soziale Angst) Kabat-Zinn, J. (1990). Full Catastrophe Living: Using the Wisdom of Your Body and Mind to Face Stress, Pain, and Illness. New York: Delacorte. (S. 33–45: Achtsamkeit und Umgang mit belastenden Gedanken) Neff, K. D. (2011). Self-Compassion: Stop Beating Yourself Up and Leave Insecurity Behind. New York: William Morrow. (S. 25–55: Selbstmitgefühl, Selbstwert und emotionale Stabilität) Mikulincer, M., & Shaver, P. R. (2016). Attachment in Adulthood: Structure, Dynamics, and Change. New York: Guilford Press. (S. 175–220: Bindungsangst, Eifersucht und Partnerschaftsdynamiken) Wells, A. (1997). Cognitive Therapy of Anxiety Disorders: A Practice Manual and Conceptual Guide. Chichester: Wiley. (S. 95–125: Grübeln, Sorgen und metakognitive Therapieansätze)

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Was, wenn deine Angst dir Geschichten erzählt, die gar nicht stimmen?Dieser Psychologie-Podcast dreht sich um soziale Angst, Selbstzweifel, Grübeln und die Ängste des Alltags.Mit kurzen Geschichten, psychologischem Wissen und praktischen Übungen erfährst du, warum dein Kopf manchmal zum schlimmsten Kritiker wird – und wie du ihm nicht mehr alles glauben musst.🎙️ Weniger Kopfkino. Mehr Leben. Verstehen. Annehmen. Verändern.