Die Primadonnen

Die Primadonnen

Große Gefühle und kleine Gemeinheiten. Der Opernpodcast von Georg Kasch und Salif Nimaga

  1. 4D AGO

    Poulenc: Dialogues des Carmélites

    Wie weit ist man bereit zu gehen, um für seine Überzeugungen einzustehen? Die Nonnen in Francis Poulencs Oper „Dialogues des Carmélites“ von 1957 finden: bis in den Tod. Jedenfalls wenn die Alternative ist, mitten im Terrorregime der Jakobiner während der französischen Revolution alles aufzugeben, woran sie glauben: Die Kirche. Ihr Gelübde. Gott. Die Primadonnen besuchen die Produktion der Semperoper Dresden (Regie: Jetske Mijnssen, Musikalische Leitung: Marie Jacquot). Sie erzählen, warum die „Dialogues“ zu ihren Lieblingsopern gehören, streiten sich über den Schluss der Inszenierung und überlegen, was diese Oper mit der aktuellen Wehrpflichtdebatte gemein hat.   Hier gibt es den Trailer der Semperoper und hier die Playlist zur Folge auf Spotify.   MusikalischeLeitung: Marie Jacquot Inszenierung: Jetske Mijnssen Bühnenbild: Ben Baur Kostüme: Gideon Davey Choreografie: Lillian Stillwell Licht: Franck Evin Choreinstudierung: Jan Hoffmann Dramaturgie: Kathrin Brunner, Dorothee Harpain Sächsischer Staatsopernchor Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden   Le Marquis de la Force: Michael Kraus Blanche, seine Tochter: Marjukka Tepponen bzw. Tara Erraught Le Chevalier, sein Sohn: Julien Dran Madame de Croissy: Evelyn Herlitzius Madame Lidoine: Sinéad Campbell Wallace Mère Marie: Julie Boulianne Sœur Constance: Rosalia Cid Mère Jeanne: Michal Doron Sœur Mathilde: Nicole Chirka Beichtvater: Simeon Esper Erster Kommissar: Jürgen Müller Zweiter Kommissar: Vladyslav Buialskyi Kerkermeister: Martin-Jan Nijhof Offizier: Anton Beliaev Thierry: Yu He   Zitierte Musikbeispiele Aufnahme mit dem Chœurs et Orchestre Du Théatre National De L'Opéra unter Pierre Dervaux mit Denise Duval (Blanche de la Force),  Denise Scharley (Madame De Croissy), Régine Crespin (Madame Lidoine), Rita Gorr (Mère Marie), Liliane Berton (Sœur Constance) bzw.Originalbeispiele mit freundlicher Genehmigung der Semperoper

    54 min
  2. JAN 9

    Saariaho: Innocence

    Auch in dieser Spielzeit widmen sich die Primadonnen einer Komponistin: Kaija Saariaho. Wir erzählen, was wir an ihrer letzten Oper “Innocence” von 2021 über die Folgen eines Schul-Amoklaufs so schätzen und berichten von gleich zwei Inszenierungen: der der Uraufführung 2021 in Aix-en-Provence (Regie: Simone Stone, ML: Susanna Mälkki) und der aktuell in Nürnberg laufenden (Regie: Jens-Daniel Herzog, ML: Roland Böer). Es geht um Schuld, Mehrsprachigkeit, Volksmusik in einer Opernpartitur – und die Frage: Wie hättest du reagiert? - Innocence: Aix en Provence (2021) - L'Amour de loin: Finnish National Opera - Saariaho – Hush  - Interview Kaija Saariaho und Aleksi Barrière mit Kirill Gerstein - Homepage Miika Hyytiäinen Besetzung: Aix-en-Provence (2021); Nürnberg (Dezember 2025) Regisseur: Simon Stone; Jens-Daniel Herzog  Bühnenbild: Chloe Lamford; Mathis Neidhardt Kostüme: Mel Page; Sibylle Gädeke Licht: James Farncombe; Fabio Antoci Dirigent: Susanna Mälkki; Roland Böer Orchester: London Symphony Orchestra; Staatsphilharmonie Nürnberg Chor: Estonian Philharmonic Chamber Choir; Chor des Staatstheater Nürnberg Kellnerin (Tereza): Magdalena Kožená; Almerija Delic Schwiegermutter (Patricia): Sandrine Piau; Chloë Morgan Schwiegervater (Henrik): Tuomas Pursio; Jochen Kupfer Braut (Stela): Lilian Farahani; Julia Grüter Bräutigam (Tuomas): Markus Nykänen; Martin Platz Priester: Jukka Rasilainen; Philipp Kranjc Lehererin (Cecilia): Lucy Shelton; Fredrika Brillembourg Schülerin 1 (Marketa): Vilma Jää; Erika Hammarberg Schülerin 2 (Lilly): Beate Mordal; Caroline Ottocan Schülerin 3 (Iris): Julie Hega; Lou Denès Schüler 4 (Anton): Simon Kluth; Manuel Ried Schüler 5 (Jeronimo): Camilo Delgado Díaz; Emanoel Velozo Schülerin 6 (Alexia): Marina Dumont; Martha Sotiriou

    48 min
  3. 12/07/2025

    Offenbach: Les Contes d'Hoffmann

    Was hat Jacques Offenbachs Oper “Les Contes d’Hoffmann” (Hoffmanns Erzählungen) mit Whitney Houstons „I'm EveryWoman“ zu tun? Wie passt der reale Universalkünstler E.T.A. Hoffmann ins Bild, der nicht nur die Titelfigur ist, sondern auch Ideengeber für die Handlung? Und können wir etwas mit Lydia Steiers Inszenierung an der Berliner Staatsoper Unterden Linden anfangen mit seinem so gar nicht jugendfreien Teufel und Weihnachten in der Konsumhölle? Übrigens begegnen wir erneut dem Pariser Jockey Club, außerdem einem Fluch, der angeblich auf der Oper lastete.   Musikalische Leitung: Bertrand de Billy Inszenierung: Lydia Steier Spielleitung: Leander Teßmer, Caroline Staunton Bühne, Video: Momme Hinrichs Kostüme: Ursula Kudrna Licht: Olaf Freese Choreographie: Tabatha McFadyen Einstudierung Chor: Dani Juris Dramaturgie: Maurice Lenhard, Christoph Lang  Hoffmann: Pene Pati Olympia: Serena Sáenz / Nina Minasyan Antonia: Julia Kleiter Giulietta: Sonja Herranen Lindorf, Coppélius, Dr. Miracle, Dapertutto: Roberto Tagliavini La Muse, Nicklausse: Ema Nikolovska Cochenille, Frantz, Pitichinaccio, Andrès: Ya-Chung Huang Luther: Manuel Winckhler Hermann: David Oštrek Nathanaël: Álvaro Diana Spalanzani: Florian Hoffmann Crespel: Stefan Cerny Stimme aus dem Grab: Natalia Skrycka Schlémil: Jaka Mihelač Die alte Dame: Brigitte Eisenfeld Staatsopernchor Staatskapelle Berlin   Zitierte Musikbeispiele aus Jacques Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“: „Barcarolle“, Jeffrey Tate, Staatskapelle Dresden “Va pour Kleinzach”, Placido Domingo, Richard Bonynge, Choeur et Orchestre de la Radio Suisse Romande „Arie der Olympia“, Nathalie Dessay, Kent Nagano, Choeur etOrchestre de l’opera national de Lyon „Non, ne me tente plus…”, Joan Sutherland, Richard Bonynge, Orchestre de la Radio Suisse Romande Szene aus dem 4. Akt, Jessye Norman, Neil Shicoff, Sylvain Cambreling, Choeur et Orchestre Symphonique de la Monnaie “Barcarolle”, Jessye Norman, Ann Murray, Sylvain Cambreling, Choeur et Orchestre Symphonique de la Monnaie Szene aus dem Pene Pati, Bertrand de Billy, StaatskapelleBerlin

    53 min
  4. 10/28/2025

    Wagner: Tannhäuser

    Muss man sich zwischen körperlicher Wollust und geistig-keuscher Liebe entscheiden? Da ist das Scheitern doch programmiert! So geht’s auch dem Titelhelden in Richard Wagners Oper „Tannhäuser“ von 1845. In der neuen Folge fahren die Primadonnen nach Magdeburg und diskutieren, ob man Wagner überhaupt hören darf, warum der Jockey Club 1861 für einen Flop in Paris sorgte und warum wir bei der Inszenierung von Adele Thomas am Theater Magdeburg an den Märchenfilmklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ denken mussten. Für die großen Gefühle sorgt die fulminante Aurora Marthens.   Premiere Tannhäuser von Richard Wagner am Theater Magdeburg am 14.09.2025 Musikalische Leitung: Erik Nielsen 
 Regie: Adele Thomas Bühne, Kostüm: Cécile Trémolières
 Choreografie: Emma Woods
 Dramaturgie: Esther Beisecker
 Choreinstudierung: Martin Wagner   Besetzung Hermann, Landgraf von Thüringen: Johannes Stermann
 Tannhäuser: James J. Kee
 Wolfram von Eschenbach: Marko Pantelić
 Walther von der Vogelweide: Aleksandr Nesterenko
 Biterolf: Giorgi Mtchedlishvili
 Heinrich der Schreiber: András Adamik
 Reinmar von Zweter: David Howes
 Elisabeth, Nichte des Landgrafen:
Aurora Marthens
 Venus: Jadwiga Postrożna
 Ein junger Hirt: Elvire Beekhuizen
 Vier Edelknaben: Irene Cabezuelo, Ilka Hesse, Bomi Lee, Emilia Mitskevych Opernchor des Theaters Magdeburg
& Magdeburger Singakademie
 Tanzensemble (Lukas Bisculm, Valeria Busdraghi, Viktoriia Cherkasova, Laia Vancells Pi)
 Magdeburgische Philharmonie Zitierte Musikbeispiele alle aus Tannhäuser von Richard Wagner Vorspiel: Magdeburgische Philharmonie unter Erik NielsenDich, teure Halle, gesungen von Aurora Marthens mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Matthias Foremny beim Finale des ARD-Musikwettbewerbs 2024 O! du mein holder Abendstern, gesungen von Thomas Hampson mit der Staatskappelle Berlin unter Daniel Barenboim

    44 min

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