147 episodes

Im Podcast der Produktwerker besprechen wir Themen rund um die Rolle des Product Owners. Dazu tauschen wir uns nicht nur untereinander aus, sondern sprechen auch mit interessanten Gesprächspartnern aus allen möglichen Themenbereichen von Product Ownern.

Die Produktwerker sind Tim Klein (@produktwerkCGN), Oliver Winter (@oliwin) und Dominique Winter (@designik). Als Experten für Produktentwicklungen haben wir uns in der agilen Community Kölns kennen und schätzen gelernt. Wir drei wollen die Kompetenz von Product Ownern und Produktorganisationen fördern, bessere Produkte und Services zu entwickeln.

Wir freuen uns über Euer Feedback auf produktwerker.de, per Mail an podcast@produktwerker.de oder via Twitter an @produktwerker.

Die Produktwerker Tim Klein, Dominique Winter, Oliver Winter

    • Business

Im Podcast der Produktwerker besprechen wir Themen rund um die Rolle des Product Owners. Dazu tauschen wir uns nicht nur untereinander aus, sondern sprechen auch mit interessanten Gesprächspartnern aus allen möglichen Themenbereichen von Product Ownern.

Die Produktwerker sind Tim Klein (@produktwerkCGN), Oliver Winter (@oliwin) und Dominique Winter (@designik). Als Experten für Produktentwicklungen haben wir uns in der agilen Community Kölns kennen und schätzen gelernt. Wir drei wollen die Kompetenz von Product Ownern und Produktorganisationen fördern, bessere Produkte und Services zu entwickeln.

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    Eine Produktstrategie ohne Canvas erarbeiten

    Eine Produktstrategie ohne Canvas erarbeiten

    Wir haben in diesem Podcast schon öfter über die Bedeutung der Produktstrategie für Product Owner und agile Produktmanager gesprochen. Will ich eine Produktstrategie entwickeln, dann greifen viele Product Owner auf die bekannten Templates und Cavases zurück. Tim Herbig, Product Coach und Author aus Erfurt, teilt im Gespräch mit Oliver seine Gedanken, wie das Erarbeiten der Produktstrategie auch ohne diese Tools gelingen kann.

    Die beiden starten die Diskussion mit einer Definition von Produktstrategie. Hier referenziert Tim auf das Buch von Roger Martin. Spannend ist die kritische Haltung von Tim, dass die komplette Strategie meist nicht in Workshops durch das Ausfüllen eines der gängigen Canvases entsteht. Für Bestandteile der Strategie, wie beispielsweise die Produktvision oder eine Wettbewerbsanalyse macht ein Workshopformat hingegen wieder viel Sinn.

    Tim erläutert darüber hinaus, wie ich OKRs und Produktstrategie sinnvoll miteinander verbinden kann. Seine These: Ohne eine nützliche Produktstrategie kann ich keine sinnvolle OKRs definieren. Abschließend reflektieren die beiden, wen ich an dem Strategie-Erstellungsprozess beteiligen und welche Bestandteile erarbeitet werde sollten, damit die Produktstrategie mich auch in meiner Arbeit unterstützt. Wie immer schließt die Folge mit konkreten Tipps und Tricks ab.

    Folgende Bücher und Blogbeiträge haben Tim und Oliver in dieser Folge erwähnt:

    - Newsletter von Tim -> https://herbig.co/newsletter/
    - Roger Martin - Playing to Win -> https://www.amazon.de/Playing-Win-Strategy-Really-Works/dp/142218739X/
    - Ravi Metha - Product Strategy Stack -> https://www.reforge.com/blog/the-product-strategy-stack
    - Tim Herbig - Product Strategy Ressources Hub https://herbig.co/product-strategy-hub/

    Folgt uns Produktwerker auf:
    - LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT
    - Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy
    - Youtube -> https://bit.ly/3DIIvhF
    - Infoletter (mit Terminen für unsere kostenfreien Events) -> https://bit.ly/3Why63K

    • 36 min
    Wer nimmt User Stories ab?

    Wer nimmt User Stories ab?

    In Trainings, Workshops und Coachings bekommen wir immer wieder Fragen zur Abnahme von User Stories gestellt. Grund genug, zu diesem Thema mal eine Episode aufzunehmen.

    Dominique und Tim nähern sich dem Thema über die Frage, was denn überhaupt eine Abnahme ist und wo sie sonst stattfindet. Schnell wird klar, dass es sich dabei um Vertragssituationen handelt. Hierbei nimmt der Auftraggeber die Leistung des Auftragnehmer ab. Das Allein zeigt schon, dass die Frage im agilen Kontext eines Scrum Teams vielleicht falsch gestellt ist. Es besteht kein Vertragsverhältnis zwischen Product Owner und Developern, daher ist im engeren Sinne auch nichts abzunehmen.

    User Stories und andere Product Backlog Elemente enthalten dagegen sogenannte Akzeptanzkriterien, die wir auch in einer anderen Folge schon mal ausführlich betrachtet haben. Es geht also eher um die Frage, wann eine erstellte Lösung im Hinblick auf das zu lösende Problem als akzeptabel gelten kann.

    Die beiden diskutieren also, wie man die Akzeptanz einer User Story organisieren kann und welche Rolle dabei die Definition of Done spielt. Dabei geht es natürlich auch um die Frage, wann hierfür der beste Zeitpunkt innerhalb des Sprints ist. Und was passiert, wenn eine User Story nicht "abnahmefähig" ist?

    Wie üblich gibt es gegen Ende der Folge noch besondere Tipps, wie man mit der Frage zur Abnahme von User Stories umgehen kann.

    Die folgenden anderen Episoden unseres Podcasts passen zu diesem Thema:
    - Akzeptanzkriterien richtig einsetzen
    - Arten von Product-Backlog-Einträgen: Was gibt's neben User Stories noch?
    - Die Definition of Done aus Sicht von Product Ownern

    Habt ihr die Diskussionen auch, von wem und wann die User Stories abgenommen werden sollen? Wie regelt ihr das? Wenn du Tipps für uns alle hast, würden wir uns über deinen Input freuen? Wir sind wirklich sehr neugierig zu erfahren, welches Vorgehen in deinem Kontext erfolgreich ist. Und wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erkenntnisse mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite.

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    • 36 min
    Von der Produktstrategie zum Product Backlog

    Von der Produktstrategie zum Product Backlog

    In dieser Folge unterhält sich Dominique mit Roman Pichler über das Thema Produktstrategie. Roman hat gerade erst eine neue Auflage seines Buchs Strategize veröffentlicht und die beiden nehmen dies zum Anlass, um über dieses wichtige Thema zu sprechen.

    Roman sieht dabei die Produktstrategie als einen Plan bzw. den Weg wie man eine Produktvision erreichen möchte. Die beiden sprechen auch über die Probleme beim Entwickeln von Strategien. Oft beobachtet Roman beispielsweise, dass in einer Organisation gar nicht richtig klar ist, was das Produkt ist. Daneben sieht er auch eine fehlende Bevollmächtigung der Produktmanager bzw. Scrum Product Ownern.

    Aus der Produktstrategie werden dann Teilziele abgeleitet und eine zielorientierte Roadmap entwickelt. Mit Hilfe der zielorientierten Roadmap können Entwicklungsteams angeleitet und Stakeholder miteinander abgestimmt werden. Von Feature Roadmaps rät Roman dabei aber explizit ab, da es ihm weniger um die Auslieferung von Features geht, sondern mehr um das Erreichen von Zielen.

    Ein besondere Idee hat Roman noch für die Überführung der Strategie ins Product Backlog. Das aktuelle Product Goal wird als alleiniges Kriterium für die Elemente im Product Backlog genommen und nur Elemente, die auf dieses Ziel einzahlen sollten im Backlog aufgenommen werden. Damit wird das Product Backlog recht schlank aber sehr auf das Produktziel fokussiert.

    Roman war bereit einmal bei uns zu Gast und hat darüber gesprochen, welche Herausforderungen und Praktiken bestehen, um als Product Owner zu führen (https://produktwerker.de/how-to-lead-in-product-management/).

    Wenn euch das Thema Produktstrategie interessiert, empfehlen wir euch noch folgende Folgen:
    - The Product Field (https://produktwerker.de/product-field/)
    - Eine Produktstrategie entwickeln (https://produktwerker.de/produktstrategie-entwickeln/)
    - Wardley Mapping - Produktstrategie ist wie Schach (https://produktwerker.de/wardley-mapping/)

    • 34 min
    Hilfe, ich habe das Problem-Produkt geerbt!

    Hilfe, ich habe das Problem-Produkt geerbt!

    Als PO verantworten wir in der Regel nicht ein einziges Produkt während unseres langjährigen Product Owner Lebens. Produkte kommen und gehen, wir entwickeln neue Ideen oder begleiten ehemalige Cash-Cows bis ans Ende ihres Produktlebenszykluses. Und es kann vorkommen, dass wir das „Problem Produkt“ erben, an dem niemand in unserer Organisation gerne arbeiten möchte.

    In dieser Folge sprechen Oliver und Tim über genau diese Situation. Wir können dann als Product Owner nicht auf der grünen Wiese agieren, sondern spielen nun eher im "Brown Field". Häufig bringt die Übernahme solch eines Produktes eine Reihe von Problemen mit sich: Es ist nur noch schwer erweiterbar oder wartbar, es existieren sehr viele Abhängigkeiten zu anderen Produkten oder Mitarbeitenden. Darüber hinaus lässt auch die Verfügbarkeit/Stabilität zu wünschen übrig.

    Oliver und Tim reflektieren in dieser Folge, an welchen Symptomen wir erkennen können, dass wir an solch einem Problem Produkt arbeiten. Und sie gehen in ihrer Diskussion einen Schritt weiter, indem sie möglichen Ursachen auf den Grund gehen.

    Die Folge schließt mit unterschiedlichen Lösungsansätzen ab. Was kann ich al sProduct Owner ganz konkret tun, wenn ich mich in der oben beschriebenen Situation befinde? Hierzu geben Oliver und Tim wie gewohnt eine Reihe von praktischen Tipps und Beispiele aus der eigenen Product Owner Praxis.

    • 35 min
    Kennt Kanban Product Owner?

    Kennt Kanban Product Owner?

    Wir sprechen in unserem Podcast über Product Owner und meinen damit implizit Scrum Product Owner. Doch was ist eigentlich mit Kanban und Product Ownern? Kennt Kanban POs? Über diese und viele weitere Fragen spricht Tim in dieser Folge mit Michael Mahlberg, Geschäftsführer von The Consulting Guild GmbH.

    Als Berater und Begleiter in großen Veränderungsvorhaben und ausgewiesener Kanban-Experte teilt Michael zu Beginn dieser Episode seine Sicht auf die Unterschiede zwischen Scrum und Kanban. Kanban ist Change und startet bei dem, was schon da ist und lässt sich wunderbar mit Scrum verbinden.

    Die beiden stellen fest, dass die Definition von "Product Owner" sehr schwammig ist. Diese Unschärfe bezieht sich nicht nur auf die dreiviertel Seite an Beschreibung im Scrum Guide, sondern auch in der Interpretation vieler Organisationen. Es gilt, die Frage zu beantworten: Welche Art von Product Owner wollen wir in dem jeweiligen Kontext einsetzen.

    Michael führt anschließend aus, was Kanban generell zu Rollen sagt. Und ergänzt seine persönlichen Beobachtungen aus der eigenen Beraterpraxis. Wie immer schließen wir mit Tipps und Tricks für dich als PO ab.

    Weitere Quellen, die Michael empfiehlt, um sich noch detaillierter mit dem Thema auseinander zu setzen:
    - Michael Mahlberg: Why are there no Product Owners in Kanban (http://agile-aspects.michaelmahlberg.com/2019/07/why-are-there-no-product-owners-in.html)
    - Kanban University: The Official Guide to the Kanban Method
    - Buch zu Kanban-Grundlagen: Essential Kanban Condensed
    - Das "Blaue Buch" von David J. Anderson: KANBAN - Successful evolutionary change for your technology business

    Falls du Kontakt mit Michael aufnehmen möchtest, kannst du ihn gerne über Webseite seiner Firma (http://consulting-guild.de/) oder gerne auch direkt via Mail unter mm@consulting-guild.de kontaktieren.

    • 48 min
    Der agile Festpreis - Chancen & Grenzen dieser Vertragsform

    Der agile Festpreis - Chancen & Grenzen dieser Vertragsform

    Manchmal erfordert das Umfeld einer Produktentwicklung mit einem externen Entwicklungspartner eine Umsetzung als "Agiler Festpreis", also einer bestimmten Vertragsform. Was das heißt, wie man es erfolgreich angehen kann und welche Erfahrungen wir damit schon gemacht haben, besprechen Oliver und Tim in dieser Folge.

    Kaum eine agile Produktorganisation wird sich vermutlich darum reißen, in einem Festpreis-Konstrukt ein Produkt zu entwickeln, aber die Rahmenbedingungen können wir uns in der Realität nicht immer "backen". So gibt es natürlich immer noch viele Produktvorhaben, die in Form eines Projektes gestartet werden und bei dem ein externer Dienstleister zum Einsatz kommt. Bei der Beauftragung von extern Dienstleistungsunternehmen fordern zunehmend mehr Einkaufsabteilungen großes Organisationen oder Konzerne dabei die Beauftragung als "Festpreis", d.h. nicht mehr in Form eines Dienstleistungsvertrags ("Time & Material"). Wie passt das aber zu einer agilen Vorgehensweise?

    Auch wenn ein agiler Festpreis nach unserer Beobachtung in letzter Zeit zwar zunehmend seltener als Vertragsform vorkommt, als noch vor einigen Jahren, ist es spannend sich dieses Konstrukt noch mal zusammen anzusehen.

    Vermutlich ist die Forderung nach einem agilen Festpreis auch eher einem nicht agilen Umfeld geschuldet. D.h. die Budgetierungs- und Einkaufsprozesse des Unternehmens sind noch nicht auf die Vorgehensweise einer agilen Produktentwicklung eingestellt. Somit ist ein "Agiler Festpreis" u.E. letztlich nur ein Hilfskonstrukt, um eine agile Produktentwicklung im Kontext eines nicht agilen Organisationsumfeldes starten zu können.

    Tim berichtet von seinen Erfahrungen eines großen agilen Festpreis-Projektes, das er in einem Konzernumfeld zusammen mit einem externen Entwicklungsdienstleister eingeführt und umgesetzt hat. Tipps was, was er heute anders machen würde und was damals geholfen hat, die Entwicklung letztlich positiv umzusetzen.

    Tim verweist im Gespräch rund um das Thema Team "Estimation Game" auf die Folge "Agiles Schätzen: Magic Estimation". Eine weitere gute Episode unseres Podcast zu dem Themenkomplex ist sicherlich auch "Zusammenarbeit mit einem externen Team vom Dienstleister". Aber auch andere Folgen haben sich schon mit den Dienstleister-Kontext beschäftigt.

    Mögliche Quellen, um tiefer in das Thema einzusteigen:
    - Stefan Roock, Fritz-Ulli Pieper: Agile Verträge - Vertragsgestaltung bei agiler Entwicklung für Projektverantwortliche
    - Boris Gloger, Andreas Opelt et al: Der agile Festpreis: Leitfaden für wirklich erfolgreiche IT-Projekt-Verträge

    • 42 min

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