Doppelkinn

Steffen und Robert

Zwei intellektuelle Lichtgestalten Mitte 30, die so brilliant sind, dass sie beim Denken förmlich knistern: Robert, der Familienvater, der den Halbmarathon nutzt, um seine thermodynamische Exzellenz in kinetische Energie umzuwandeln, während sein Gehirn simultan die Weltformel optimiert. Daneben Steffen, der ländliche Schlossherr, der in aerodynamischem Elastan die Gravitation auf dem Rennrad verspottet und dessen Intellekt so messerscharf ist, dass er selbst die Bell-Frequenz seines Hundes im Binärsystem analysiert. Die beiden sind so unfassbar klug, dass sie sich gegenseitig beim Stolpern über die eigenen Füße in fünf Sprachen auslachen können. Ein Duo aus purer Geisteskraft und teurem Equipment, das die Selbstironie erfunden hat, um die Menschheit nicht mit seiner reinen Überlegenheit einzuschüchtern.

Episodes

  1. Jun 27

    #10 - Der WG Effekt

    Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres wöchentlichen Therapiekreises! Das Unfassbare vorweg: Unsere Podcast-Zahlen sehen aktuell ganz gut aus. Wir wissen zwar selbst nicht, welcher Fehler im Spotify-Algorithmus dafür verantwortlich ist, aber wir nehmen das Ego-Plus dankend an. Steffen peppt die Quote direkt mit purem Premium-Content auf und berichtet von seinem absoluten Traumurlaub an der Ostsee – inklusive romantischem Highlight: einem geschlossenen Kernkraftwerk. Da spürt man das Prickeln noch am Abend auf der Haut. Passend dazu driften wir in die Welt der Eissorten ab. Steffen stellt klar: Stracciatella gehört unangefochten auf die Eins. Robert hingegen schockiert die Nation mit der Beichte, noch nie Schokoladeneis gegessen zu haben während es Menschen gibt, die Schokolade im Alltag am liebsten komplett ohne Packung konsumieren. Wie genau das logistisch und hygienisch funktioniert, bleibt deren dunkles Geheimnis. Musikalisch wird es danach extrem nischig, denn Robert stellt eine „sehr besondere“ Metal-Band vor – die perfekte Untermalung für unsere WM-Tipps, bei denen wir wieder mal mit geballter Inkompetenz glänzen. Wer auf unsere Vorhersagen wettet, hat die Kontrolle über sein Leben ohnehin längst verloren. Im Service-Teil widmen wir uns den echten Tragödien des Alltags: Wohnungen ohne Rollläden (für das aggressive Wecken durch die Morgensonne um 4:30 Uhr) und dem klassischen WG-Effekt in der Küche. Wenn du Besuch hast und niemandem ein passendes Set aus Teller und Tasse anbieten kannst, weil du nur noch eine Tortenplatte und Werbetassen der Sparkasse von 2012 besitzt, weißt du, dass du erwachsen bist. Zum Abschluss wird es sportlich – und für einen von uns extrem demütigend. Wir rekapitulieren unsere 10km-Läufe: Während Steffen wie eine gazellenartige Ausgeburt an Fitness ins Ziel geschwebt ist, war Roberts Lauf... sagen wir: ein asthmatischer Überlebenskampf gegen die Schwerkraft. Packt die nackte Schokolade aus und gönnt euch diese Folge. Viel Spaß!

    1h 17m
  2. Jun 20

    #9 - Du bist gut genug

    Du bist gut genug – das sagen wir uns inzwischen jeden Morgen vor dem Spiegel, während wir versuchen, die Augenringe der letzten WM-Nächte zu überspringen. Willkommen zur ultimativen Sommerfolge aus dem Glutofen des Lebens! Während Steffen beim WM-Kicktipp aktuell eine unverschämte Glückssträhne hinlegt und sich für den unfehlbaren Fußball-Guru hält, zerlegt Robert mit messerscharfer Analyse die bisherigen, völlig absurden Ergebnisse dieses Turniers. Zudem iefert euch Robert seine geheimen, absolut überlebenswichtigen Rezepte zur Bewältigung der aktuellen Hitzewelle – abseits von „Ventilator auf Stufe 3“. Denn wir wissen ja alle: Manche Dinge im Sommer sind eigentlich nicht schwer, sondern einfach nur verdammt unhandlich. Wie zum Beispiel das Überleben bei 36 Grad im Schatten oder der Versuch, Steffens neues Panini-Sammelheft vollzubekommen, ohne dafür einen Kleinkredit aufnehmen zu müssen. Bei den aktuellen Sticker-Preisen fragt man sich nämlich ernsthaft, ob die Dinger aus purem Gold gepresst sind. Das bringt uns natürlich direkt zurück auf die emotionale Rutschbahn unserer eigenen Jugend und der Frage: Was treibt zwei erwachsene Männer eigentlich in den Ruin? Genau, die unheilige Sammelleidenschaft von damals und heute. Wir packen aus über Bionicle-Figuren, Pokémon-Karten und das legendäre Yu-Gi-Oh-Deck, das heute wahrscheinlich mehr wert wäre als Steffens gesamte Urlaubskasse. Apropos Urlaub: Steffen packt schon mal die Badehose ein, denn es geht an die Ostsee – frische Brise tanken, bevor im Juli der schweißtreibende Ernst des Lebens wartet. Die Vorbereitungen auf unseren gemeinsamen Lauf laufen (mehr oder weniger) auf Hochtouren, idealerweise runtergespült mit dem einzig wahren Knaller-Erfrischungsgetränk der Saison: dem Malz Trunk von HandofBlood. Und als wäre das alles nicht schon genug Drama für eine Sommerwoche, ergründen wir das größte Mysterium der modernen Menschheit: Wieso, verdammt noch mal, schlagen Feuermelder eigentlich immer nur nachts um drei Uhr mit einem Fehlalarm an? Schnappt euch ein eiskaltes Malzbier, schmeißt die Beine hoch und taucht mit uns ab in den ganz normalen Sommerwahnsinn.

    1h 3m
  3. Jun 13

    #8 - Indonesien ist nicht dabei

    Es ist wieder so weit: Die Fußball-WM steht vor der Tür, und während das Land noch kollektiv versucht, sich für das sportliche Großereignis warmzusingen, ist Robert mental schon längst im Final-Modus. Völlig distanzlos und wie wild gehyped schallt es aus seiner Ecke, während er bereits die ersten Spielergebnisse tippt, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit alle exakt so nicht eintreffen werden. Aber hey, der Wille zählt. Weniger heroisch lief es zuletzt bei unseren Shopping-Eskapaden – wir müssen dringend über die absolute Hölle von Online-Bestellungen und die damit einhergehenden schlechten Erfahrungen sprechen, die uns kollektiv um Jahre altern ließen. Passend dazu hat Steffen sein neues, absurd teures Rennrad ausgeführt, um die alles entscheidende Frage zu klären: Was hält dieses sogenannte Carbon eigentlich wirklich aus? Spoiler: Es ist ein feiner Grat zwischen aerodynamischem Rausch und weinerlichem Häufchen Elend auf dem Asphalt. Wenn es auf dem Rad nicht läuft, können wir ja immer noch auswandern – zum Beispiel nach Indonesien, wo überraschenderweise der wohl leidenschaftlichste Fanclub der deutschen Nationalmannschaft sitzt. Warum die dort mehr brennen als wir alle zusammen? Keine Ahnung, aber wir lieben es. Zurück in der bitteren Realität des Alterns hat Steffen die Hände in die Erde gesteckt, im Garten geschuftet und todesmutig Bäume gepflanzt, was ihn direkt in die nächste Krise gestürzt hat: das ewige Thema Ernährung. Wir präsentieren die neuesten, mäßig revolutionären Porridge- und Frühstücksrezepte von Robert und Steffen, dicht gefolgt von unseren neuesten, garantiert scheiternden Diät-Versuchen. Und wo wir gerade so schön beim Optimieren sind: Wir haben eine ganz klare Botschaft an die Welt da draußen. Wir haben absolut keine Lust mehr darauf, dass wildfremde Menschen ungefragt Dinge kommentieren oder uns diese passiv-aggressiven „Hilfestellungen“ aufdrücken, nach denen absolut niemand gefragt hat. Spart euch die Ratschläge, wir scheitern lieber stolz und eigenständig. Viel Spaß beim Hören!

    1h 10m
  4. Jun 6

    #7 - Korb gegeben

    Der Wonnemonat Mai ist nun offiziell vorbei – und damit auch die letzte Ausrede, unsere chronische Unproduktivität auf das schöne Frühlingswetter zu schieben. Willkommen im grauen Alltag und zu einer neuen Folge, in der wir mal wieder beweisen, dass wir eigentlich gar keine Ahnung vom Leben haben, das aber mit enormem Selbstbewusstsein verkaufen. Das größte Wunder vorweg: Steffen lebt noch! Er hat die Männergrippe überlebt, stand quasi mit einem Bein im Grab und hat sich nur für euch heldenhaft ins Diesseits zurückgekämpft. Während Steffen also noch reanimiert wurde, hat Robert seinen Bildungsauftrag bitterernst genommen und klärt heute die lebenswichtigen Fragen, die euch nachts um drei den Schlaf rauben: Warum heißt Magenbrot eigentlich Magenbrot, und was zur Hölle ist die Geschichte hinter Blue Curaçao? Passend dazu widmen wir uns dem einzig wahren Kaffee-Knigge und der Frage, wie man das schwarze Gold eigentlich richtig trinkt. Dass wir generell absolute Genies sind, beweist auch Steffen, der auf Anhieb fast die exakte Anzahl der Länder dieser Welt erraten hat – wenn man mal von ein paar Kontinenten Abweichung absieht. Anschließend driften wir ab in die Abgründe der Nachbarschaftshilfe: Robert berichtet von einer dramatischen Verschenk-Aktion im Vorgarten, bei der man zwar den Inhalt, auf gar keinen Fall aber den Wäschekorb selbst mitnehmen durfte – deutsche Bürokratie par excellence. Kulturell anspruchsvoll wurde es für Robert außerdem beim Comedy Clash, wo er sich Inspiration geholt hat (ob es geholfen hat, müsst ihr selbst beurteilen). Sportlich wird es dagegen bei Steffen, der sein Rennrad erklärt und eine anatomische Tiefenanalyse darüber liefert, warum einem bei manchen Sätteln der Allerwerteste so wehtut, dass man danach tagelang wie ein Cowboy läuft. Und weil wir nach all dem selbst nicht mehr weiterwussten, gehen wir am Ende dorthin, wo es richtig wehtut, und versuchen verzweifelt zu rekonstruieren, warum wir überhaupt jemals mit diesem Podcast angefangen haben. Schnappt euch also ein Heißgetränk, setzt euch auf einen sehr weichen Stuhl und viel Spaß beim Zuhören!

    1h 6m
  5. May 2

    #2 - Zwiebeln sind geil

    Kurz vor dem 1. Mai brennt bei uns die Hütte – und zwar nicht im feierlichen Sinne. Eigentlich wollten wir voller Vorfreude in den Tag der Arbeit starten, aber die Realität sieht anders aus: Was euch in dieser emotionalen Achterbahn erwartet: Steffen steht kurz vor dem kollektiven Systemabsturz, während Robi eigentlich nur von seinem Konzertbesuch erzählen will. Zudem haben wir haben wieder mal keine Ahnung, was wir essen sollen. Spoiler: Es wird wahrscheinlich wieder etwas, das man über eine App bestellt und später bereut. Wir lassen dazu unsere allererste Folge Revue passieren, von der wir dachten dass uns sowieso niemand zuhört. (Vielleicht wäre das auch besser so?) Und wir präsentieren euch die ultimative Lösung für unser Rätsel rund um den Stinkpunkt. Was Steffen sich fragt: Warum schauen die Leute am Stuttgarter Hauptbahnhof eigentlich so, als hätten sie gerade eine Zitrone in der Steckdose gefunden? Wir analysieren messerscharf das Phänomen der kollektiven schlechten Laune am Gleis. Von Robi gibt es ein Kultur Update: Er war auf einem Konzert und berichtet von Dezibel-Werten und Bierpreisen. Die große Namensanalyse: Was bedeutet „Steffen“ eigentlich auf Japanisch? Außerdem: Drei knallharte Fragen an Robi, die ihn mehr ins Schwitzen bringen als die Vorbereitungen zum ersten Marathon. Fazit: Wer heute schlechte Laune hat, ist bei uns genau richtig. Wir teilen unser Leid, damit ihr euch ein bisschen besser fühlt. Viel Spaß beim Hören – falls euer Funk Empfangsgerät mitspielt.

    1 hr

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Zwei intellektuelle Lichtgestalten Mitte 30, die so brilliant sind, dass sie beim Denken förmlich knistern: Robert, der Familienvater, der den Halbmarathon nutzt, um seine thermodynamische Exzellenz in kinetische Energie umzuwandeln, während sein Gehirn simultan die Weltformel optimiert. Daneben Steffen, der ländliche Schlossherr, der in aerodynamischem Elastan die Gravitation auf dem Rennrad verspottet und dessen Intellekt so messerscharf ist, dass er selbst die Bell-Frequenz seines Hundes im Binärsystem analysiert. Die beiden sind so unfassbar klug, dass sie sich gegenseitig beim Stolpern über die eigenen Füße in fünf Sprachen auslachen können. Ein Duo aus purer Geisteskraft und teurem Equipment, das die Selbstironie erfunden hat, um die Menschheit nicht mit seiner reinen Überlegenheit einzuschüchtern.

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