Ehrenamt 2.0

Fabio Guzzo

Ehrenamt 2.0 nimmt euch mit auf eine Reise quer durch Themen wie Engagement, Digitalisierung, Öffentlichkeitsarbeit, Organisationsentwicklung und vieles mehr! Gemeinsam finden wir mit Gründer Fabio heraus, wie das Ehrenamt zukunftsfit wird!

  1. 3d ago

    Baut die Bucht

    „Wenn du surfen willst, brauchst du erst mal eine Bucht.“ Was heißt das eigentlich für Vereine, die ihre Engagierten nicht verlieren wollen? In der vierten und letzten Folge unserer Serie zu Engagement-Life-Balance wechseln Fabio und Isi die Perspektive: Nachdem es in der letzten Folge darum ging, was du ganz persönlich tun kannst, um engagiert zu bleiben, ohne auszubrennen, geht es diesmal um die Strukturen drumherum. Die große Frage: Was können Vereine schaffen, damit es Menschen leichter fällt, sich nicht zu überfordern und trotzdem das Maximum aus ihrem Engagement zu holen? Wir sprechen darüber, warum Strukturen einen Rahmen geben müssen, ohne starr zu werden, warum Wertschätzung die Währung des Ehrenamts ist und weshalb ein pauschales „Danke für eure Arbeit dieses Jahr“ eher Frust als Freude auslöst. Denn Überlastung ist selten das Problem einzelner Personen, sondern das Ergebnis fehlender Rahmenbedingungen. In dieser Folge erfährst du: warum sich die Forschung bei zwei Dingen einig ist: Wertschätzung auf emotionaler und Unterstützung auf struktureller Ebene machen den größten Unterschied für die Engagement-Life-Balancewieso klare Rollen, Stellvertretungen und das AG-Prinzip Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen, statt sie bei den immer gleichen fünf Leuten zu bündelnwie ihr Aufgaben so beschreibt, dass Menschen sie einschätzen können: Kontext, Ziel und Ablauf, dazu eine ehrliche Angabe zum Zeitaufwand aus euren Erfahrungswertenwarum Wertschätzung kontinuierlich und konkret sein muss und ein globales Danke bei der Jahresendversammlung sich eher nach Verarschung anfühltweshalb Wertschätzung viel mehr ist als ein Danke: Sichtbarkeit nach innen und außen, Vertrauen, Mitsprache und aktiv geöffnete Entwicklungsräumewarum Vereine Ausstieg und Wiedereinstieg normalisieren sollten und wie ein Pauseknopf, gute Übergaben und schöne Abschiede dafür sorgen, dass Menschen später wiederkommenZum Mitnehmen: eine Frage auf zwei Ebenen. Als Verein: Wie schafft ihr Strukturen, in denen Menschen langfristig bleiben möchten? Und als Einzelperson: Was brauchst du, um in zwei, drei oder fünf Jahren immer noch Teil dieses Vereins sein zu wollen, und welche Strukturen und welche Kultur müssten dafür geschaffen werden? Diese und ähnliche Fragen findet ihr auch in unserem Blog, der jeden zweiten Mittwoch erscheint. Und wenn Überforderung, Überlastung oder eine fehlende Wertschätzungskultur bei euch gerade Thema sind: Wir begleiten das in Workshops und Coachings. Damit endet unsere Serie zur Engagement-Life-Balance. In der nächsten Serie geht es um Machtstrukturen im Verein: Wie sie entstehen, wie sie ausgelebt werden und wie man sie aufbricht, um demokratischer zu arbeiten. Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr keine Folge dieser Serie verpassen wollt und wenn ihr euch in dieser Folge wiedererkannt habt, lasst uns gerne fünf Sterne und eine Rezension bei Spotify oder Apple Podcasts da.

    Baut die Bucht
  2. Sep 2

    Marathon statt Sprint

    „Wenn ich mir Zeit für mich nehme, lasse ich meinen Verein im Stich.“ Kennst du dieses Gefühl aus deinem Ehrenamt? In der dritten Folge unserer Serie zu Engagement-Life-Balance wird es persönlich: Nachdem Fabio und Isi in der letzten Folge die Muster hinter der Überlastung im Ehrenamt auseinandergenommen haben, geht es diesmal um dich als engagierte Person. Isi hat vier konkrete Tipps ausgearbeitet, mit denen du engagiert bleiben kannst, ohne auszubrennen. Wir sprechen darüber, warum ehrenamtliches Engagement kein Sprint, sondern ein Marathon sein sollte, wie du dir ein realistisches Zeitbudget setzt und warum ein Nein zu einer Aufgabe kein Nein zum Verein ist. Denn Selbstschutz ist keine Illoyalität, sondern die Voraussetzung dafür, dass deine Ressourcen überhaupt bis zur Ziellinie reichen. In dieser Folge erfährst du: warum du dein Ehrenamt wie einen Job in einem festen Zeitbudget denken solltest und alles darüber hinaus die Ausnahme bleibt, statt zum Ist-Zustand zu werdenwieso dieses Budget erst wirkt, wenn du es transparent machst: im Verein, aber auch gegenüber den Menschen, die mit dir unter deiner Überlastung leidenwelche drei Formen des Nein-Sagens es gibt: das Nein ohne Rechtfertigung, das ehrliche Nein mit Bestand, das Kontext und einen Ausblick liefert, und das Nein mit einer Alternativewarum jede und jeder dafür gelobt wird, mehr zu machen, aber niemand dafür, auf sich selbst zu achten, und was Ego, Anerkennung und Arbeitspsychologie damit zu tun habenweshalb du die Form deines Engagements wechseln kannst, statt ganz aufzuhören: projektbezogen, saisonal, in Phasen und warum das besser ist, als zur Karteileiche zu werdenwarum am Ende alles an einem Punkt hängt: Communication is key. Du musst nicht im Stillen leiden und darfst aktiv Hilfe einfordern.Zum Mitnehmen: ein Reality-Check und drei Reflexionsfragen. Was ist das erste Gefühl, an das du denkst, wenn du an dein Engagement denkst? Wann hast du das letzte Mal Ja gesagt, weil du wolltest, und wann, weil du dachtest, du müsstest? Und wer in deinem Umfeld leidet im Zweifelsfall mit unter deiner fehlenden Engagement-Life-Balance? Diese und ähnliche Fragen findet ihr auch in unserem Blog, der jeden zweiten Mittwoch erscheint. In der nächsten Folge schauen wir uns an, was Vereine tun können, damit ihre Engagierten gar nicht erst aus der Balance kommen. Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr keine Folge dieser Serie verpassen wollt und wenn ihr euch in dieser Folge wiedererkannt habt, lasst uns gerne fünf Sterne und eine Rezension da.

    Marathon statt Sprint
  3. Aug 19

    Unersetzbar und ausgelaugt?

    „Wenn ich das nicht mache, macht es niemand.“ Wie oft hast du diesen Satz in deinem Verein schon gehört oder selbst gedacht? In der zweiten Folge unserer Serie zu Engagement-Life-Balance gehen Fabio und Isi der Frage nach, wann aus Verantwortung Überforderung wird. Nachdem sie in der letzten Folge das Grundmodell aus der italienischen Studie vorgestellt haben, nehmen die beiden diesmal drei Kernphänomene auseinander, die ihr garantiert aus eurem Vereinsalltag kennt und die dafür sorgen, dass sich Engagement irgendwann überlastend anfühlt. Wir sprechen darüber, warum Verantwortung im Verein nie gleich verteilt ist, warum Nein-Sagen im Ehrenamt so schwerfällt und was passiert, wenn abends um 22 Uhr die WhatsApp-Gruppe aufleuchtet. Denn Überlastung entsteht selten aus einer einzelnen Aufgabe, sondern aus Mustern, die niemand ausspricht. In dieser Folge erfährst du: warum das Narrativ „Wenn ich es nicht mache, macht es niemand“ dazu führt, dass immer die gleichen fünf alles machenwieso Engagierte sich dadurch unersetzbar machen und aus dieser Spirale kaum noch herauskommenwarum Verantwortung nie fair verteilt ist und es vor allem darum geht, genau das transparent zu machenweshalb Nein sagen im Ehrenamt so schwerfällt: Jedes Nein fühlt sich an wie ein Gegenstellen gegen die eigene Missionwarum es neben denen, die nicht Nein sagen können, auch die gibt, die nicht Ja sagen und was die Kooperationsthese damit zu tun hatwas es konkret heißt, wenn das Engagement ins Privatleben hineinwirkt: Nachfragen am Wochenende, Orga-Nachrichten im Urlaub, Vereinsthemen auf der CouchZum Mitnehmen: Du wirst die Vereinsmission nicht allein retten und dein Nein ist nicht der Grund, warum sie scheitert, sondern eine Form von Selbstschutz. In der nächsten Folge schauen wir uns an, was ihr als Einzelpersonen ganz konkret tun könnt, um euch vor dieser Überlastung zu schützen. Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr keine Folge dieser Serie verpassen wollt und wenn ihr euch in dieser Folge wiedererkannt habt, lasst uns gerne fünf Sterne und eine Rezension da.

    Unersetzbar und ausgelaugt?
  4. Aug 5

    Herzenssache mit Nebenwirkung: Über die Engagement-Life-Balance im Ehrenamt

    Etwas, das dich erfüllt, kann dich gleichzeitig auslaugen. Kennst du dieses Gefühl aus deinem Ehrenamt? In dieser Folge von Ehrenamt 2.0 starten Fabio und Isi eine neue Serie: "Engagement-Life-Balance". Auf Basis einer italienischen Studie von 2024 (rund 200 Proband:innen), die ein arbeitspsychologisches Modell auf das Ehrenamt überträgt, gehen die beiden dem großen Paradox auf den Grund: Warum uns freiwilliges Engagement nachweislich glücklicher und gesünder macht und uns trotzdem an den Rand der Erschöpfung bringen kann. Wir sprechen über das Zusammenspiel von Arbeit, Privatleben und Engagement und darüber, warum genau dann Stress entsteht, wenn das Ehrenamt in dein Privatleben hineinfließt. Denn Belastung ist weniger eine Frage der Stundenzahl, sondern eher des Gleichgewichts. In dieser Folge erfährst du: warum Ehrenamt nachweislich gesünder, verbundener und selbstwirksamer macht und was es uns gleichzeitig nimmtwas das Prinzip von Demands & Resources (das Bild vom „Fass“) über dein persönliches Energielevel verrätwarum „Work-Home Interference“ der Moment ist, in dem das Engagement ins Privatleben eindringt und zur Belastung wirdwieso es kein „zu viel“ oder „zu wenig“ gibt, sondern alles individuell vom Einklang der drei Lebensbereiche abhängtwarum Überforderung im Ehrenamt kein Zeichen mangelnder Belastbarkeit istZum Schluss gibt’s eine Reflexionsfrage, die du direkt mitnehmen kannst: Wie viel Energie gibt dir dein Engagement gerade und wie viel nimmt es dir? In den nächsten Folgen der Serie schauen wir uns an, woher diese Imbalance kommt und was ihr individuell und als Verein tun könnt, um wirksam zu sein, ohne auszubrennen. Abonniert Ehrenamt 2.0, wenn ihr keine Folge dieser Serie verpassen wollt und schreibt uns, wie voll euer „Fass“ gerade ist.

    Herzenssache mit Nebenwirkung: Über die Engagement-Life-Balance im Ehrenamt
  5. Jul 22

    "Schelle, wer an Lösungen denkt" - 6 Schritte zur richtigen Tool-Einführung

    „Wir führen einfach mal ein neues Tool ein – und zwei Wochen später nutzt es keiner mehr.“ Kommt dir das bekannt vor? In der großen Abschlussfolge unserer ersten Serie Digital gedacht, KI gemacht liefern Fabio und Isi das, was sie euch versprochen haben: einen konkreten Schritt-für-Schritt-Plan, mit dem die Einführung eines neuen Tools im Verein wirklich gelingt. Denn eine Tool-Einführung ohne Plan kostet vor allem eins: Nerven, Zeit und am Ende mehr Frust als vorher. Isi hat dafür einen 6-Schritte-Plan entwickelt, der jede Tool-Einführung leichter macht: von der ehrlichen Problemanalyse über klare Zuständigkeiten und wenige, sinnvolle Regeln bis hin zu Onboarding und Feedbackschleifen. Diese Folge ist euer Leitfaden, um digitale Tools so einzuführen, dass sie auch nach Wochen noch genutzt werden. In dieser Folge erfährst du: warum ihr zuerst das Problem benennen solltet und noch gar nicht ans Tool denken dürft (Isis Merksatz: „Schelle!“)wieso ihr mit einem kleinen Anwendungsfall startet: klein genug zum Testen, groß genug für echte Wirkungwarum Zuständigkeiten über Erfolg oder Scheitern entscheiden – Stichwort „Key-User:innen“wie ihr mit wenigen, klaren Grundregeln arbeitet, statt euer Team mit 63 Regeln zu erschlagenwarum ein gutes Onboarding nicht nur das Wie, sondern vor allem das Warum erklären mussweshalb Testen, Auswerten und Anpassen kein einmaliges Projekt, sondern ein Dauerzustand istWenn bei euch schon mal ein neues Tool nach kurzer Euphorie wieder eingeschlafen ist, dann ist diese Folge genau richtig: mit einem Plan, der sich immer wieder an eure Realität anpassen lässt. Digitalisierung ist kein Einzelprojekt, sondern ein Dauerzustand. Wenn euch die Serie gefallen hat, schickt diese Folge an eine Person, die sie hören sollte – und schaut euch unsere kostenlosen Workshops und Coachings an.

    "Schelle, wer an Lösungen denkt" - 6 Schritte zur richtigen Tool-Einführung
  6. Jul 8

    Digitalisierung ist kein Technikprojekt: So führt ihr digitale Tools im Verein wirklich ein

    „Wir brauchen nur das richtige Tool, dann sind wir endlich organisiert.“ – Kennst du diesen Gedanken aus deinem Verein? In dieser Folge von Ehrenamt 2.0 räumen Fabio und Isi mit dem größten Missverständnis der Digitalisierung auf: Nicht das Tool macht euch organisiert, sondern die Struktur dahinter. Anhand der Ergebnisse unserer Studie und ihrer Praxis in Vereinen zeigen die beiden, warum die Euphorie über ein neues Tool oft schon nach zwei Wochen verpufft, und wie ihr genau das verhindert. Wir sprechen über digitale Organisationsentwicklung: also darüber, wie ihr Kommunikation, Aufgaben, Dateiablage und Wissen ganzheitlich zusammendenkt, statt planlos ein Tool nach dem anderen einzuführen. Denn erst kommt die Struktur, dann das Tool, nie umgekehrt. In dieser Folge erfährst du: warum ihr euch zuerst über eure Struktur klar werden solltet (Ist-Zustand & Soll-Zustand), bevor ihr überhaupt ein Tool auswähltwelche Organisationsfelder ihr mitdenken müsst: Kommunikation, Verantwortung, (Projekt-)Management, Kultur und das oft unterschätzte Wissensmanagementwarum jedes Tool eine klare Funktion und eine feste Ansprechperson braucht (Stichwort: „Key-Tool-User:innen“)wie ihr eine Tool-Einführung wie ein Projekt plant, mit Phasen, Onboarding, Feedbackschleifen und regelmäßiger Pflegewarum es nicht das eine perfekte Tool gibt, und selbst WhatsApp funktionieren kann, wenn die Regeln stimmen Wenn in eurem Verein zu viele Chatgruppen, verstreute Dateien und halb genutzte Tools für Chaos sorgen, hilft euch diese Folge, endlich Struktur reinzubringen, und Widerstände von Anfang an mitzudenken.

    Digitalisierung ist kein Technikprojekt: So führt ihr digitale Tools im Verein wirklich ein

About

Ehrenamt 2.0 nimmt euch mit auf eine Reise quer durch Themen wie Engagement, Digitalisierung, Öffentlichkeitsarbeit, Organisationsentwicklung und vieles mehr! Gemeinsam finden wir mit Gründer Fabio heraus, wie das Ehrenamt zukunftsfit wird!

You Might Also Like