Feldstudie

Claudia | Hunting Tales

Über die Seele der Jagd: Was bewegt Menschen zur Jagd? Was bleibt, wenn der Schuss gefallen ist? Und was passiert, wenn wir die Tarnung ablegen und ehrlich über Verantwortung, Ethik und Emotionen sprechen? In „Feldstudie“ nimmt Claudia (@hunting.tales) jagdliche Persönlichkeiten mit auf die virtuelle Psychologen Couch – nicht zum Ausruhen, sondern zum Reflektieren. Ungekürzt, ungeschönt, unheimlich ehrlich. Hier geht’s nicht um den nächsten Repetierer, sondern um tiefe Fragen: Wer bin ich, wenn ich jage – und wer wäre ich ohne die Jagd? Jede Folge basiert auf den selbenden tiefgehenden Fragen, immer gleich, aber nie gleich beantwortet. Ein Podcast für alle, die spüren, dass Jagd mehr ist – ein Spiegel für Charakter, Haltung und Menschlichkeit.

  1. 5d ago

    #32 Wild, frei und unbequem: Isabell über Jagd, Selbstversorgung und Neuseeland

    In dieser Folge von Feldstudie wird es wild, ehrlich und nochmal neuseeländisch. Zu Gast ist Isabel, die ursprünglich aus Deutschland kommt, mittlerweile in Neuseeland lebt und dort die Jagd für sich entdeckt hat. Nicht über den klassischen Weg mit Jagdschein, Revier und deutscher Vereinsstruktur, sondern mitten hinein in eine Welt, in der Jagd oft Selbstversorgung, Pest Control und Outdoor Abenteuer zugleich ist. Es geht um invasive Arten, volle Tiefkühltruhen, lange Märsche durch den Busch, um Ziegen, Hirsche, Possums, Wildschweine und die Frage, warum Jagd in Neuseeland nicht einfach mit deutschen Maßstäben bewertet werden kann. Isabel erzählt von Schuldgefühlen beim ersten erlegten Tier, von der Verantwortung hinter einem Schuss, von Unterschieden zwischen deutscher Waidgerechtigkeit und neuseeländischer Notwendigkeit und davon, warum ein Tier manchmal nicht nur Fleisch ist, sondern eine Geschichte im Gefrierbeutel. Außerdem geht es um Frauen in der Jagd, Isabels Projekt Wild Chicks NZ und die Frage, warum Selbstvertrauen manchmal damit beginnt, selbst rauszugehen, selbst zu lernen und nicht immer nur das Anhängsel von jemand anderem zu sein. Eine Folge über Freiheit, Verantwortung, kulturelle Unterschiede und darüber, dass Jagd manchmal mehr Fragen stellt, als sie beantwortet. Oder anders gesagt: Deutschland hat Muttertierschutz. Neuseeland hat Busch, Sandflies und Tiere, die eigentlich gar nicht dort sein sollten. Beides erklärt einiges. Ihr findet Isabell und ihr Projekt auf Instagram unter @wild_chix_nz. Folgt ihr unbedingt, wenn ihr mehr über Jagd, Fischen, Outdoorleben und Frauen in der neuseeländischen Jagd erfahren wollt. Und wenn euch die Folge gefallen hat, freue ich mich wie immer riesig über eine Bewertung für den Podcast. Damit helft ihr Feldstudie dabei, noch mehr Menschen zu erreichen, die Jagd nicht nur sehen, sondern verstehen wollen.

    1h 12m
  2. May 15

    #30 „Lieber einmal zu viel gesucht als zu wenig.“ - mit Maurice von Jagdcoach

    Maurice jagt seit über 11 Jahren, arbeitet mit Jungjägern und lebt eine Jagd, die geprägt ist von Verantwortung, Ehrlichkeit und dem Anspruch, Wild so wenig Leid wie möglich zuzumuten. In dieser Folge sprechen wir über Hundearbeit, Nachsuchen, Abfangen und die emotionalen Seiten der Jagd, über die viele nur selten offen reden. Maurice erzählt, warum ihn Fehler auf der Jagd oft noch lange beschäftigen, weshalb ihn verursachtes Leid deutlich mehr belastet als das eigentliche Erlegen – und warum es für ihn kein Zeichen von Schwäche ist, einen Hund zu holen. Ganz im Gegenteil: „Lieber einmal zu viel gesucht als zu wenig.“ Wir sprechen darüber, wie man überhaupt „richtig“ in die Jagd hineinfindet, warum das jagdliche Umfeld einen Menschen enorm prägen kann und weshalb manchmal keine Jagdmöglichkeit besser ist als die falsche. Außerdem geht es um die Verantwortung gegenüber dem Wild, um den Druck vieler Jäger, keine Fehler machen zu dürfen, und um die Frage, warum Nachsuchen in Wahrheit nichts sind, wofür man sich schämen müsste. Eine ehrliche Folge über Zweifel, Charakter, waidgerechtes Handeln und die emotionale Realität hinter der Jagd. Wenn euch der Podcast gefällt, bewertet „Feldstudie – über die Seele der Jagd“ gerne auf Spotify & Apple Podcasts. Damit helft ihr uns enorm, noch mehr Menschen zu erreichen. Maurice findet ihr auf Instagram unter: @Jagdcoach_ @maurice_oc97 Den angesprochenen Jagdcoach Club findet ihr ebenfalls dort. Mich findet ihr unter: Instagram: @hunting.tales

    55 min
  3. Apr 5

    #27 "Ich jage weil ich Tiere liebe" - Jubiläumsfolge mit Claudia

    Ein Jahr „Feldstudie“. Und heute wird es… ungewohnt ehrlich. Denn zum ersten Mal drehe ich den Spieß um: Ich sitze selbst im Interview – und beantworte genau die gleichen Fragen, die sonst meine Gäste beantworten müssen. Kein Ausweichen. Du lernst mich in dieser Folge auf eine andere Art kennen: – meinen jagdlichen Weg und die Momente, die mich geprägt haben – meine Sicht auf Ethik, Verantwortung und das „Warum“ hinter der Jagd – Herausforderungen, Zweifel und die Situationen, die mich an meine Grenzen gebracht haben – und das, was mich heute antreibt – als Jägerin, als Mensch und als Gründerin von Hunting Tales Es ist keine perfekte Geschichte. Sondern eine echte. Vielleicht erkennst du dich in manchen Gedanken wieder. Vielleicht verstehst du danach besser, warum ich die Fragen stelle, die ich stelle. Und vielleicht merkst du: Am Ende sitzen wir alle im selben Boot – nur mit unterschiedlichen Geschichten. Wenn du Teil dieser Reise bist oder es werden willst: Folge mir auf Instagram hunting.tales & YouTube: @diejagdpsychologin Für Jagdschüler: www.jagd-coaching.de/leitfaden Für Jäger: www.jagdpsychologie.de/sicherjagen Teile den Podcast mit Menschen, die ähnlich denken, fühlen und jagen wie du. Denn genau darum geht es hier: Verbindung, Verständnis – und ein ehrlicher Blick auf die Seele der Jagd. Auf ein Jahr „Feldstudie“. Und auf alles, was noch kommt! Waidmannsheil.

    1 hr

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Über die Seele der Jagd: Was bewegt Menschen zur Jagd? Was bleibt, wenn der Schuss gefallen ist? Und was passiert, wenn wir die Tarnung ablegen und ehrlich über Verantwortung, Ethik und Emotionen sprechen? In „Feldstudie“ nimmt Claudia (@hunting.tales) jagdliche Persönlichkeiten mit auf die virtuelle Psychologen Couch – nicht zum Ausruhen, sondern zum Reflektieren. Ungekürzt, ungeschönt, unheimlich ehrlich. Hier geht’s nicht um den nächsten Repetierer, sondern um tiefe Fragen: Wer bin ich, wenn ich jage – und wer wäre ich ohne die Jagd? Jede Folge basiert auf den selbenden tiefgehenden Fragen, immer gleich, aber nie gleich beantwortet. Ein Podcast für alle, die spüren, dass Jagd mehr ist – ein Spiegel für Charakter, Haltung und Menschlichkeit.

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