Fever Pit´ch Podcast

Fever Pit'ch

Mit dem Fever Pit'ch Podcast tauchst du tief in die Welt des Profifußballs ein. Der Fever Pit'ch Podcast ist der Anlaufpunkt für alle, die fundierte Analysen, klare Meinungen und Hintergründe rund um den Fußball suchen – präsentiert von Pit Gottschalk und Malte Asmus. Mehrmals wöchentlich liefert der Fußball Podcast die wichtigsten Themen direkt aufs Ohr und vertieft die Inhalte des täglichen Fever Pit'ch Newsletters mit scharfsinnigen Analysen und lebendigen Diskussionen. Jede Episode des Fever Pit'ch Podcast bietet exklusive Einblicke und hintergründige Gespräche mit einigen der bekanntesten Stimmen des Fußballs – von Podcastern über Sportjournalisten bis hin zu Influencern und Kommentatoren. Gemeinsam mit prominenten Gästen analysieren Pit Gottschalk und Malte Asmus die neuesten Nachrichten, ordnen Entwicklungen ein und beleuchten die Geschichten hinter den Schlagzeilen vor und nach den Spielen. Veröffentlicht werktags um 6.10 Uhr, bereitet der Fever Pit'ch Newsletter die relevanten Fußballthemen des Tages auf – informativ, analytisch und immer auf den Punkt. Der Fever Pit'ch Podcast greift diese Themen auf, erweitert die Perspektive und liefert zusätzlichen Kontext und Meinungen, die man in dieser Tiefe nur in einem spezialisierten Fußball Podcast findet. Egal, ob auf dem Weg zur Arbeit, beim Joggen oder entspannt zu Hause: Der Fever Pit'ch Podcast ist der ideale Begleiter für alle Fußballfans, die Bundesliga, internationalen Fußball und taktische Analysen besser verstehen wollen. Einschalten, abonnieren und mit dem Fever Pit'ch Podcast täglich näher am Spiel sein.

  1. 3h ago

    Wie gut war Libuda wirklich? (mit Peter Müller und Oliver Wurm)

    Zum 30. Todestag von Reinhard „Stan" Libuda haben Peter Müller und Oliver Wurm das Heft STAN herausgegeben, 10 Euro. Im Fever Pit'ch Podcast sprechen beide über den Schalker Rechtsaußen, seinen Trick und seinen Absturz. Jeden Morgen die Fußball-Analyse per Newsletter – kostenlos: https://www.feverpitch.de/newsletter-anmeldung ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist: Reinhard „Stan" Libuda kam über ein Jahrzehnt mit einem einzigen Trick durch: links antäuschen, rechts vorbeiziehen. Abgeschaut hatte er ihn sich beim Engländer Stanley Matthews, dem er auch seinen Spitznamen verdankte. Für Schalke stehen 190 Bundesliga-Spiele und 20 Tore, dazu 26 Länderspiele. Sein einziger Titel war der DFB-Pokal 1972 mit dem 5:0 gegen Kaiserslautern. Am 22. Oktober 1969 traf er im Hamburger Volksparkstadion in der 79. Minute zum 3:2 gegen Schottland und sicherte die Qualifikation für die WM 1970, bei der Deutschland Dritter wurde. Im Heft kommen Erwin Kremers, Europameister 1972, und Sepp Maier, Weltmeister von 1974, zu Wort. Maier nennt ihn einen super Rechtsaußen, aber nicht so mannschaftsdienlich. Peter Müller, bis Ende 2022 Leiter der Sportredaktion der Funke-Mediengruppe, verbindet im Podcast Klasse und Absturz. Im April 1971 verkauften die Schalker ihr Heimspiel gegen Arminia Bielefeld für 2.300 Mark pro Spieler, Libuda machte am Ende mit. Im September 1972 sperrte ihn der DFB auf Lebenszeit, Anfang 1974 wurde er begnadigt. Am 25. August 1996 starb er mit 52 Jahren. ⚽️ TAKEAWAYS Peter Müller und Oliver Wurm haben zum 30. Todestag von Reinhard „Stan" Libuda das Heft STAN für 10 Euro herausgegeben. Libuda kam über ein Jahrzehnt mit einem einzigen Trick durch, den er sich beim Engländer Stanley Matthews abgeschaut hatte. Für Schalke stehen 190 Bundesliga-Spiele und 20 Tore, dazu 26 Länderspiele und als einziger Titel der DFB-Pokal 1972 mit dem 5:0 gegen Kaiserslautern. Sein Tor in der 79. Minute zum 3:2 gegen Schottland am 22. Oktober 1969 sicherte die Qualifikation für die WM 1970. Müller nennt Libuda supersensibel und ohne Konstanz: Auswärts, wo niemand seinen Namen rief, sah man ihn oft gar nicht. Beim verkauften Heimspiel gegen Arminia Bielefeld im April 1971 sagte Libuda erst „So etwas mache ich nicht" und machte am Ende doch mit. Zwei Tage nach seiner Beerdigung riefen die Zuschauer im Parkstadion während der Gedenkminute seinen Namen. ▶️ Mehr Analysen und Talks auf https://www.feverpitch.de #FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga

    Wie gut war Libuda wirklich? (mit Peter Müller und Oliver Wurm)
  2. 1d ago

    Demichelis unter Druck: Leipzigs Größenwahn ist zurück (mit Yvonne Gabriel)

    Platz drei und Champions League reichten RB Leipzig nicht: Ole Werner musste gehen, Martin Demichelis übernahm. Nach zwei Spieltagen und der 1:3-Niederlage in Bremen steht der neue Trainer unter Druck. BILD-Chefreporterin Yvonne Gabriel spricht von „spürbarem Druck“. Jeden Morgen die Fußball-Analyse per Newsletter – kostenlos: https://www.feverpitch.de/newsletter-anmeldung ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist: RB Leipzig beendete die vergangene Spielzeit auf Platz drei und kehrte in die Champions League zurück. Für die Ansprüche des Klubs war das nicht genug. Trainer Ole Werner musste gehen, Martin Demichelis soll Leipzig auf die nächste Stufe führen. Bei der 1:3-Niederlage gegen Bremen fehlten Lösungen gegen einen aggressiven, kompakten Gegner, genau wie zuvor unter dem Vorgänger. Vom Motto „Intensity is our Identity“ blieb nach Ansicht von BILD-Chefreporterin Yvonne Gabriel wenig übrig, sie nennt es „pure Worthülsen“. Pressing, Wille und Intensität fehlten. Angesichts von sechs Wochen Vorbereitung fand Gabriel das „schon schockierend“. In Bremen fehlten sechs wichtige Spieler, der Kader wurde im Sommer kräftig umgebaut. Gabriel verweist auf die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit: „Man ist nicht Bayern, man ist nicht Dortmund.“ Zum Champions-League-Auftakt am Donnerstag wartet Como auf Demichelis. ⚽️ TAKEAWAYS Martin Demichelis steht bei RB Leipzig schon nach zwei Spieltagen unter spürbarem Druck. RB Leipzig trennte sich trotz Platz drei und Champions-League-Rückkehr von Trainer Ole Werner. Yvonne Gabriel kritisiert die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit: „Man ist nicht Bayern, man ist nicht Dortmund.“ Bei der 1:3-Niederlage in Bremen fehlten Pressing, Wille und Intensität, das Motto „Intensity is our Identity“ blieb nach Gabriels Urteil eine Worthülse. Demichelis kämpft gegen aggressive, kompakte Gegner mit denselben Problemen wie zuvor Ole Werner. In Bremen fehlten sechs wichtige Spieler, der Kader wurde im Sommer kräftig umgebaut. Zum Champions-League-Auftakt am Donnerstag trifft Leipzig auf Como. ▶️ Mehr Analysen und Talks auf https://www.feverpitch.de #FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga

    Demichelis unter Druck: Leipzigs Größenwahn ist zurück (mit Yvonne Gabriel)
  3. 3d ago

    Karius ins DFB-Team: Klopp kann ihn nicht ignorieren (mit Carsten Kulawik)

    Loris Karius hält Schalke beim 0:0 gegen Bayern den Punkt fest und parierte mehrfach gegen Harry Kane und Co. RTL-Reporter Carsten Kulawik fragt im Fever Pit'ch Podcast, warum man ihn nicht mal in die Nationalmannschaft einladen sollte. Jeden Morgen die Fußball-Analyse per Newsletter – kostenlos: https://www.feverpitch.de/newsletter-anmeldung ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist: Der FC Schalke ist Aufsteiger und holt gegen den Rekordmeister Bayern ein 0:0. Loris Karius pariert dabei mehrfach herausragend gegen Harry Kane und Co. und schließt an seine starken Leistungen aus der Aufstiegssaison an. RTL-Reporter Carsten Kulawik nennt ihn im Fever Pit'ch Podcast einen Erstligatorwart. Damit steht eine Frage im Raum, die zuletzt kaum jemand gestellt hätte: die um einen Platz im deutschen Tor. Jürgen Klopp kennt Karius aus der gemeinsamen Zeit beim FC Liverpool, wo der Torhüter 2018 im Champions-League-Finale gegen Real Madrid stand. Zwei folgenschwere Fehler in dieser Partie brachten seine Karriere in einen schweren Knick, später wurde bekannt, dass Karius während des Spiels eine Gehirnerschütterung erlitten hatte. Für Schalke kann ein Torhüter dieser Qualität im Kampf um den Klassenerhalt entscheidend werden. Der Aufsteiger hat in seinen ersten beiden Bundesligaspielen noch kein Tor erzielt und reagiert derzeit besser, als er ein Spiel selbst bestimmt. Kulawik schränkt ein, dass ein Spiel, zwei Spiele oder eine Rückrunde für die Nationalmannschaft nicht reichen. ⚽️ TAKEAWAYS Loris Karius sichert dem FC Schalke beim 0:0 gegen Bayern einen Punkt. Karius pariert mehrfach herausragend gegen Harry Kane und Co. Carsten Kulawik bezeichnet Karius als Erstligatorwart und bringt eine Einladung in die Nationalmannschaft ins Gespräch. Jürgen Klopp kennt Karius aus der gemeinsamen Zeit beim FC Liverpool. Nach zwei Fehlern im Champions-League-Finale 2018 gegen Real Madrid bekam die Karriere von Karius einen schweren Knick, später wurde eine Gehirnerschütterung bekannt. Schalke hat in den ersten beiden Bundesligaspielen noch kein Tor erzielt und reagiert derzeit besser, als es selbst agiert. Kulawik verweist darauf, dass ein Spiel, zwei Spiele oder eine Rückrunde für die Nationalmannschaft nicht ausreichen. ▶️ Mehr Analysen und Talks auf https://www.feverpitch.de #FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga

    Karius ins DFB-Team: Klopp kann ihn nicht ignorieren (mit Carsten Kulawik)
  4. Sep 3

    Neuer Vertrag? HSV-Boss lässt Trainer Polzin zappeln (mit Babak Milani)

    Seit dem 10. August ist beim Hamburger SV entschieden, mit dem Trainerteam zu verlängern. Eine Unterschrift gibt es bis heute nicht. Bild-Reporter Babak Milani im Podcast von Fever Pit'ch: „Bisher haben wir noch keine Antwort bekommen, warum es so lange dauert.“ Jeden Morgen die Fußball-Analyse per Newsletter – kostenlos: https://www.feverpitch.de/newsletter-anmeldung ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist: Der Hamburger SV hat am 10. August grundsätzlich entschieden, mit Cheftrainer Merlin Polzin und dessen Assistenten Loic Favé und Richard Krohn zu verlängern. Unterschrieben ist bis heute nichts. Am 26. August bat Polzin öffentlich um Klarheit, drei Tage vor dem Saisonstart. Eine Woche später liegt kein neuer Vertrag vor. Babak Milani begleitet den HSV seit Jahren für die Bild und lobt das Trainerteam im Podcast von Fever Pit'ch. Er würde sofort verlängern und verweist auf den Schaden, den jeder Tag in diesem Zustand verursacht. Eine Erklärung für die Verzögerung hat auch er nicht bekommen. Sportvorständin Kathleen Krüger ist seit dem 4. Juli im Amt und trifft hier ihre erste große Personalentscheidung. Polzins Vertrag läuft bis Sommer 2027. Beim Gehalt vermutet Milani, Polzin verdiene noch immer ungefähr das, womit er als Aufsteigertrainer gestartet ist; angemessen wären aus seiner Sicht 1,2 Millionen Euro. Rund 31,1 Millionen Euro gab der Klub in diesem Sommer für zehn Neuzugänge aus. Am Sonntag kommt Mainz 05 zum ersten Heimspiel in den Volkspark, nach dem 0:2 in Dortmund. ⚽️ TAKEAWAYS Am 10. August wurde berichtet, dass der HSV grundsätzlich entschieden hat, mit dem Trainerteam um Merlin Polzin zu verlängern. Am 26. August bat Polzin öffentlich um zeitnahe Klarheit, drei Tage vor dem Saisonstart. Babak Milani würde den Vertrag sofort verlängern und begründet das mit dem Schaden, den jeder Tag in diesem Zustand verursacht. Eine Erklärung für die Verzögerung hat auch Milani nicht bekommen. Kathleen Krüger ist seit dem 4. Juli Sportvorständin und trifft hier ihre erste große Personalentscheidung. Polzins Vertrag läuft bis Sommer 2027, ohne Verlängerung hätte er im Winter ein halbes Jahr Restlaufzeit. Der HSV gab in diesem Sommer nach Hamburger Angaben rund 31,1 Millionen Euro für zehn Neuzugänge aus. ▶️ Mehr Analysen und Talks auf https://www.feverpitch.de #FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga

    Neuer Vertrag? HSV-Boss lässt Trainer Polzin zappeln (mit Babak Milani)
  5. Sep 2

    100-Millionen-Wette: Jetzt muss Niko Kovac beim BVB auch liefern (mit Christian Woop)

    73 Punkte, Vizemeister, beste Defensive der Bundesliga. Trotzdem investiert Borussia Dortmund mehr als 100 Millionen Euro in neue Spieler. BVB-Experte Christian Woop (FUNKE) sagt im Fever Pit'ch Podcast: „Jetzt ist der Kader, wie ich finde, besser geworden.“ Jeden Morgen die Fußball-Analyse per Newsletter – kostenlos: https://www.feverpitch.de/newsletter-anmeldung ▶️ Warum dieses Podcast-Thema wichtig ist: Borussia Dortmund hat die vergangene Saison mit 73 Punkten als Vizemeister und mit der besten Defensive der Bundesliga abgeschlossen. Trotzdem hat der Klub mehr als 100 Millionen Euro in neue Spieler investiert. Der Kader soll jünger, kreativer und in der Breite stärker werden. BVB-Experte Christian Woop von FUNKE ordnet die Investitionen im Fever Pit'ch Podcast ein. Er nennt den Kader auch den von Trainer Niko Kovac, weil Sportdirektor Ole Book, Geschäftsführer Sport Lars Ricken und der Trainer die Transferentscheidungen gemeinsam getroffen hätten. Woop fordert eine bessere B-Note, mehr mitreißenden Fußball, mehr Spektakel und mehr Variabilität. Beim 2:0 gegen den HSV war davon bereits etwas zu erkennen. Eine Meisterpflicht leitet Woop daraus nicht ab, weil Dortmund die Punktzahl der Bayern nicht beeinflussen kann. Der Vergleich läuft über den BVB selbst: zu viele liegen gelassene Punkte gegen direkte Konkurrenten, das frühe Aus im DFB-Pokal und die enttäuschende entscheidende Phase der Champions League. Auf Konstantelias’ schwere Verletzung reagierten die Verantwortlichen mit Ethan Nwaneri. Der nächste Prüfstein ist das Spiel gegen Hoffenheim. ⚽️ TAKEAWAYS Borussia Dortmund investiert nach 73 Punkten, Vizemeisterschaft und der besten Defensive der Bundesliga mehr als 100 Millionen Euro in neue Spieler.Christian Woop nennt den Kader besser geworden und leitet daraus ein höheres Maximum ab.Sportdirektor Ole Book, Geschäftsführer Sport Lars Ricken und Trainer Niko Kovac haben die Transferentscheidungen gemeinsam getroffen.Woop fordert eine bessere B-Note mit mehr mitreißendem Fußball, mehr Spektakel und mehr Variabilität.Beim 2:0 gegen den HSV war von dieser Spielweise bereits etwas zu erkennen.Eine Meisterpflicht gibt es laut Woop nicht, weil Dortmund die Punktzahl der Bayern nicht beeinflussen kann.Auf die schwere Verletzung von Konstantelias reagierte der BVB mit der Verpflichtung von Ethan Nwaneri.▶️ Mehr Analysen und Talks auf https://www.feverpitch.de #FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga

    100-Millionen-Wette: Jetzt muss Niko Kovac beim BVB auch liefern (mit Christian Woop)
  6. Aug 31

    Krösche unter Druck: Eintracht verlangt das Unmögliche (mit Christopher Michel)

    Nach dem stockenden Transfersommer und dem 3:3 zum Bundesliga-Auftakt bei Union Berlin steht Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche unter Druck: Er soll Leistungsträger teuer verkaufen, hohe Transferüberschüsse erzielen und mit einem Teil des Geldes trotzdem eine stärkere Mannschaft bauen. Jeden Morgen die Fußball-Analyse per Newsletter – kostenlos: https://www.feverpitch.de/newsletter-anmeldung ▶️ Warum das wichtig ist: Markus Krösche hat Eintracht Frankfurt wirtschaftlich in eine neue Dimension geführt: Rekordverkäufe, hohe Transferüberschüsse und gleichzeitig sportlicher Erfolg machten den Klub zu einem der spannendsten Player auf dem europäischen Transfermarkt. Nach einem stockenden Transfersommer und dem 3:3 zum Bundesliga-Auftakt bei Union Berlin steht der Sportvorstand der Eintracht nun unter Druck. Eintracht-Experte Christopher Michel (Absolut Fussball) wundert im Fever Pit'ch Podcast vor allem die Geschwindigkeit, mit der sich die öffentliche Wahrnehmung von Krösche gedreht hat. Im Zentrum steht eine Gleichung, die für Markus Krösche immer schwerer aufgeht: Leistungsträger teuer verkaufen, hohe Transferüberschüsse erwirtschaften und trotzdem eine bessere Mannschaft bauen. Allein Nathaniel Brown, Aurèle Amenda und Rasmus Kristensen können inklusive Boni rund 80 Millionen Euro einbringen, für den Neuaufbau steht nach Michels Darstellung aber nur ein Teil dieser Summe zur Verfügung – und das ohne Europa. Erschwerend kommt hinzu, dass englische Klubs nach Michels Einschätzung stärker innerhalb der Premier League investieren und die Konkurrenz um entwicklungsfähige Spieler wächst, was Talente teurer und spätere Millionenerlöse schwerer planbar macht. Das Geschäftsmodell von Eintracht Frankfurt gerät damit unter Druck, hält Michel für einen Klub wie die Eintracht aber für „fast schon alternativlos". Anpassungsbedarf sieht er bei den geforderten Transferüberschüssen, damit der Sportvorstand häufiger Nein sagen kann – Ritsu Doan steht exemplarisch für diesen Zielkonflikt zwischen Sport und Wirtschaft. Gleichzeitig benennt Michel Fehler: den teuren Flop Elye Wahi, mehrfach falsche Trainerentscheidungen und den ins Stocken geratenen Kaderumbau. Krösche bleibt für ihn dennoch ein „Topmanager" und „Kämpfer", der für seinen Job brenne. ⚽️ TAKEAWAYS - Markus Krösche hat Eintracht Frankfurt durch Rekordverkäufe und hohe Transferüberschüsse bei gleichzeitigem sportlichem Erfolg in eine neue wirtschaftliche Dimension geführt. - Christopher Michel verweist darauf, wie schnell sich die öffentliche Wahrnehmung von Krösche zwischen Mai 2025 und August 2026 gedreht hat. - Die Eintracht verlangt von Krösche, Leistungsträger teuer zu verkaufen, hohe Überschüsse zu erwirtschaften und trotzdem eine bessere Mannschaft zusammenzustellen. - Nathaniel Brown, Aurèle Amenda und Rasmus Kristensen können inklusive Boni rund 80 Millionen Euro einbringen, für den Neuaufbau steht nach Michels Darstellung aber nur ein Teil dieser Einnahmen bereit. - Nach Michels Einschätzung investieren englische Klubs stärker innerhalb der Premier League, während die Konkurrenz um entwicklungsfähige Spieler wächst und Talente teurer werden. - Michel hält das Geschäftsmodell für einen Klub wie die Eintracht für „fast schon alternativlos" und sieht Anpassungsbedarf vor allem bei der Höhe der geforderten Transferüberschüsse. - Michel benennt mit dem Flop Elye Wahi, mehreren Trainerentscheidungen und dem stockenden Kaderumbau Fehler, bezeichnet Krösche aber weiterhin als „Topmanager" und „Kämpfer". KAPITEL 00:00 Einleitung: Aktuelle Situation bei Eintracht Frankfurt 01:14 Das Spiel gegen Union Berlin: Was lief schief? 03:30 Mangel an Mentalität und Erfahrung im Team 05:44 Kaderentwicklung und Transferpolitik im Fokus 08:17 Transfermarkt und Marktverhalten: Was ist schiefgelaufen? 11:31 Markus Krösche: Erfolg, Kritik und Zukunft 15:24 Trainer und Sportvorstand: Konflikte und Zusammenarbeit 18:46 Geschäftsmodell der Eintracht: Chancen und Grenzen 22:41 Interne Konflikte und die Rolle von Neid und Macht 25:29 Zukunftsperspektiven: Was kommt nach der Transferperiode? 28:48 Fazit: Chancen, Risiken und die nächsten Schritte ▶️ Mehr Analysen & Talks auf https://www.feverpitch.de #FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga

    Krösche unter Druck: Eintracht verlangt das Unmögliche (mit Christopher Michel)
  7. Aug 27

    Klopp fehlt beim DFB, was ihn groß macht (mit Guido Schäfer)

    Am 24. September beginnt die Amtszeit von Bundestrainer Jürgen Klopp beim DFB mit dem Nations-League-Spiel in der Johan Cruyff Arena in Amsterdam gegen die Niederlande. Guido Schäfer, Chefreporter der Leipziger Volkszeitung, sagt: Die tägliche Arbeit im Verein, Klopps größte Stärke, ist ihm dort nicht vergönnt. Jeden Morgen die Fußball-Analyse per Newsletter – kostenlos: https://www.feverpitch.de/newsletter-anmeldung Diese Episode wird präsentiert von bet365 Sportwetten. 18+ | Erlaubt (White-List) | Suchtrisiken | Hilfe unter buwei.de ▶️ Warum das wichtig ist: Guido Schäfer, Chefreporter der Leipziger Volkszeitung, hat mit Jürgen Klopp bei Mainz 05 zusammengespielt und beschreibt im Fever Pit'ch Podcast, was Klopp in einem Klub auslöst: Er sammelt alle im Haus ein, den Staff genauso wie die Fußballer, den Platzwart, den Busfahrer und die Dame, die fürs Essen sorgt. Genau dieser tägliche Zugriff fehlt dem Bundestrainer beim DFB, wo nach wenigen Tagen im Lehrgang die Spieler wieder in ihre Vereine zurückkehren. Als Beleg dient Schäfer die Zeit von Jürgen Klopp als Head of Global Soccer bei Red Bull, eine Rolle, die der Konzern ausdrücklich vom Tagesgeschäft der Klubs trennte. Was in Leipzig ankam, kann Schäfer bis heute nicht benennen; Klopp habe etwas dagelassen, aber nicht so viel, dass es ohne ihn nicht weitergehen würde. Klopps Wunsch, die alte Konzern-DNA mit Viererkette und frühem Anlaufen wieder festzuschreiben, kam beim damaligen Leipziger Trainer Ole Werner nicht an. Bei der Nationalmannschaft bleibt Klopp die Auswahl: 57 Feldspieler hat er nach eigener Auskunft im Blick, ausgesiebt wird nach Schäfers Erwartung nach Tempo und Typ. Für Leroy Sané, 30 Jahre alt und seit einem Jahr bei Galatasaray Istanbul, sieht Schäfer deshalb keine Daseinsberechtigung mehr in der Nationalmannschaft. Der große Taktik-Freak sei Klopp ohnehin nie gewesen, wohl aber ein Trainer, der Stimmung erzeugt – und mit diesem neuen Geist und der vorhandenen Qualität traut Schäfer dem DFB-Team bei einem großen Turnier wieder ein Viertel- oder Halbfinale zu. ⚽️ TAKEAWAYS - Guido Schäfer beschreibt Jürgen Klopps Stärke darin, im Klub alle Mitarbeiter einzubinden, vom Staff über den Platzwart und Busfahrer bis zur Küche. - Nach Schäfers Einschätzung liegt Klopps größte Stärke in der täglichen Arbeit im Verein, die ihm bei der Nationalmannschaft nicht möglich ist. - Klopps Amtszeit als Bundestrainer beginnt am 24. September mit dem Nations-League-Spiel bei den Niederlanden in der Johan Cruyff Arena in Amsterdam. - Als Head of Global Soccer bei Red Bull war Klopp in einer Rolle, die der Konzern ausdrücklich vom Tagesgeschäft der Klubs trennte, und Schäfer kann dessen Ertrag für RB Leipzig nicht benennen. - Klopps Vorgabe, die alte Konzern-DNA mit Viererkette und frühem Anlaufen festzuschreiben, stieß beim damaligen Leipziger Trainer Ole Werner auf Ablehnung. - Klopp hat nach eigener Auskunft 57 Feldspieler im Blick, wobei Schäfer eine Auswahl nach Tempo und Typ statt nach Technik erwartet. - Für Leroy Sané, 30 Jahre alt und seit einem Jahr bei Galatasaray Istanbul, sieht Schäfer keine Daseinsberechtigung mehr in der Nationalmannschaft. KAPITEL 00:00 Der Gast: Guido Schäfer, Chefreporter der Leipziger Volkszeitung 00:40 Die kühne These von damals: RB Leipzig als deutscher Meister 01:30 Klopp weg von Red Bull – was bleibt davon in Leipzig? 02:49 Der Mitspieler aus Mainz: Klopp als Fußballer 04:33 Klopps größte Stärke – und warum sie beim DFB nicht greift 06:47 Wen Klopp aussortiert: Sané, Tah, Kimmich 08:20 Die 57er-Liste und der Fall Said El Mala 10:27 Die Machtfrage: Kosicke, Hoeneß, Matthäus 13:43 Völler, Mertesacker und der Nachwuchs nach englischem Vorbild 15:00 Die verlorene Kunst des Verteidigens 17:19 Die Saisonprognose: Bayern, VfB, Leverkusen, Dortmund 20:06 Eintracht, Aufsteiger und Mainz mit Kaishu Sano ▶️ Mehr Analysen & Talks auf https://www.feverpitch.de #FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga

    Klopp fehlt beim DFB, was ihn groß macht (mit Guido Schäfer)
  8. Jul 16

    Messi ist auf einer Mission (mit Tom Häberlein)

    Im WM-Finale trifft Spanien als Turnierfavorit auf Titelverteidiger Argentinien. SID-Reporter Tom Häberlein erklärt im Fever Pit'ch Podcast, warum ausgerechnet Lionel Messi Spaniens perfekte Kontrolle stoppen könnte. Jeden Morgen die Fußball-Analyse per Newsletter – kostenlos: https://www.feverpitch.de/newsletter-anmeldung Diese Episode wird präsentiert von bet365 Sportwetten. 18+ | Erlaubt (White-List) | Suchtrisiken | Hilfe unter buwei.de ▶️ Warum das wichtig ist: Vier Wochen lang lebte diese WM von Toren, Tempo und großen Namen – ausgerechnet Spanien geht nun als Favorit ins Finale, obwohl die Mannschaft für nichts davon steht. Statt großer Gesten setzt Spanien auf perfekte Ordnung, Kontrolle und Kollektiv. SID-Reporter Tom Häberlein analysiert im Fever Pit'ch Podcast, warum Spanien die beste Mannschaft des Turniers ist, weil sie dem Gegner Räume, Ballbesitz und irgendwann auch den Glauben an das eigene Spiel nimmt. Das Halbfinale gegen Frankreich war dafür der eindrucksvollste Beleg: Das Ensemble um Mbappé, Dembélé und Olise wusste kaum noch, was es tun sollte, während die Spanier durch technische Sicherheit und eine Ordnung überzeugten, die dem Zufall wenig Chancen lässt. Mit Argentinien bekommt Spanien im Finale jedoch den gefährlichsten Gegner. Der Titelverteidiger muss ein Spiel nicht dauerhaft beherrschen, sondern kann warten, leiden und Rückstände aushalten, wie das Spiel gegen England zeigte, in dem Argentinien in der 85. Minute ausglich und Lionel Messi beide Treffer vorbereitete. Im Finale wird Spanien versuchen, Messi aus dem Spiel zu nehmen, doch er stellt eine andere Aufgabe als Mbappé, weil er keine freien Räume für Tempoläufe benötigt und mit einem einzigen Kontakt den Spielverlauf verändern kann. Damit läuft das Finale auf organisierte Dauerkontrolle gegen situative Entscheidungskraft hinaus. Tom Häberlein ordnet ein, warum ein spanischer WM-Titel zur Blaupause für viele Trainer werden könnte und was ein argentinischer Sieg für den Fußball bedeuten würde. ⚽️ TAKEAWAYS - Spanien gilt als Turnierfavorit, obwohl die Mannschaft auf Ordnung, Kontrolle und Kollektiv statt auf große Namen und Superstars setzt. - Spaniens Dominanz entsteht durch Ballbesitz, technische Sicherheit und eine Ordnung, die dem Zufall wenig Chancen lässt. - Im Halbfinale gegen Frankreich wusste das Ensemble um Mbappé, Dembélé und Olise kaum noch, was es tun sollte, während Spanien stets die Kontrolle behielt. - Argentinien muss ein Spiel nicht dauerhaft beherrschen und kann warten, leiden und Rückstände aushalten. - Gegen England glich Argentinien in der 85. Minute aus, wobei Lionel Messi beide Treffer vorbereitete und die Mannschaft sofort den Sieg suchte. - Messi benötigt keine freien Räume oder Großchancen und kann mit einem einzigen Kontakt den Spielverlauf verändern. - Das Finale läuft auf organisierte Dauerkontrolle Spaniens gegen die situative Entscheidungskraft von Messi hinaus. KAPITEL 00:00 Einleitung: WM-Fest der Tore und Überraschungen 01:08 Spanien: Die kollektive Fußballmaschine 02:29 Argentinien: Messi und die letzte Chance 03:48 Englische Schwäche: Angst vor dem Finale 04:59 Taktische Fehler: Wechsel und ihre Folgen 07:12 Zukunftsaussichten: England und die EM 2028 08:37 Argentinien: Überraschungen und Messi’s Einfluss 10:00 Argentinien vs. Spanien: Spielstile im Vergleich 12:29 Spanien: Die Kunst der Ballkontrolle 15:47 Spielstrategien gegen Topstars: Mbappé und Messi 18:20 Spanische Dominanz: Erfolg durch System 21:26 Mentale Stärke und Frustration im Turnier 24:47 Emotionen und Körperlichkeit: Argentiniens Spielweise 27:27 Zukunft des Fußballs: Kopieren oder Innovieren 30:30 Schlüsselspieler: Torhüter und Verteidigung 33:42 Fazit: Wer wird Weltmeister? ▶️ Mehr Analysen & Talks auf https://www.feverpitch.de #FeverPitch #FußballTalk #Bundesliga

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