Forum

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Im «Forum» diskutieren Fachleute mit Hörerinnen und Hörern brennende aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur oder Sport. Das «Forum» ist live. Der Hörer- und Usereinbezug ist das Markenzeichen der Sendung «Forum». Die Hörerinnen und Hörer sind entweder live im Studio oder aber sie beteiligen sich per Telefon oder an der Online-Diskussion auf srf1.ch.

  1. -4 J

    Wie sehr werden Frauen benachteiligt?

    Beim Lohn, bei Beförderungen, bei der Sicherheit: Überall müssen Frauen gegenüber Männern Nachteile in Kauf nehmen. Ist die Gesellschaft unfair zu Frauen? Frauen sind häufiger Opfer von häuslicher Gewalt als Männer. Statistisch gesehen wird rund alle zwei Wochen eine Frau Opfer eines Femizids. Dabei gab es noch nie gab so viele Tötungen im häuslichen Bereich wie im letzten Jahr. Lohnunterschiede Sei es bei Beförderungen oder beim Lohn: Frauen werden bei der Arbeit benachteiligt. Gemäss dem Bund verdienen Frauen im Monat im Durchschnitt 16 Prozent weniger als Männer. Das entspricht rund 1300 Franken im Monat. Rund die Hälfte dieses Lohnunterschieds lässt sich durch Faktoren wie unterschiedliche Ausbildung oder Berufserfahrung erklären. Die restliche Differenz bleibt jedoch ungeklärt und stellt möglicherweise eine Lohndiskriminierung dar. Ausserdem sind Frauen in Führungspositionen untervertreten, sowohl in der Privatwirtschaft als auch in der öffentlichen Verwaltung. In Geschäftsleitungen liegt der Frauenanteil lediglich bei 22 Prozent, wie der Schilling Report 2026 zeigt. Ungleichgewicht in der Hausarbeit Auf der anderen Seite leisten Frauen deutlich mehr Hausarbeit und Betreuungsarbeit als Männer. Laut dem Bundesamt für Statistik investieren Frauen mehr als 32 Stunden pro Woche in Haus- und Familienarbeit, Männer 22 Stunden. Es stellt sich die Frage, wie die Situation der Frauen verbessert werden kann. Welche Massnahmen sind nötig im Kampf gegen häusliche Gewalt und Femizide? Umstritten ist, wie sehr die Firmen in der Pflicht stehen, damit Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern erreicht wird und Frauen in den Chefetagen besser vertreten sind. Debatte im «Forum» Darüber diskutieren am Donnerstag, 23. April, von 10 bis 11 Uhr in der Sendung «Forum» auf Radio und Fernsehen SRF 1: • Tamara Funiciello, Co-Präsidentin SP Frauen. Sie sieht dringenden Handlungsbedarf. • Barbara Steinemann, SVP-Nationalrätin. Sie sieht keine strukturelle Benachteiligung von Frauen.

    57 min
  2. 16 AVR.

    Passagierrekord: Braucht es eine Flugticket-Abgabe?

    Die Schweizer Flughäfen verzeichneten im vergangenen Jahr neue Passagierrekorde. Doch das Fliegen belastet das Klima stark. Eine neue Initiative will deshalb Vielflieger mit einer Ticketabgabe zur Kasse bitten und Bahnreisen fördern. Braucht es eine Flugticket-Abgabe? In vielen Schweizer Kantonen haben die Frühlingsferien begonnen. In dieser Jahreszeit zieht es viele in den wärmeren Süden – oft per Flugzeug. Die Statistik zeigt: Die Lust am Fliegen ist wieder gestiegen. Schätzungsweise gegen 10’000 Kilometer legen Schweizerinnen und Schweizer jährlich in der Luft zurück – und etwa 2500 Kilometer auf der Schiene. 2025 verzeichneten die Schweizer Flughäfen Zürich, Genf und Basel vier Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Täglich sind über 1200 Flugzeuge in der Schweiz gestartet oder gelandet. Das ist mehr als vor der Corona-Pandemie – und ein neuer Rekord. Die boomende Fliegerei hat jedoch eine Kehrseite: Der Luftverkehr zählt zu den klimaschädlichsten Mobilitätsformen. Der Bundesrat schätzte 2021, dass das Fliegen rund 27 Prozent der gesamten Klimawirkung verursacht – mehr als jeder andere Sektor in der Schweiz. Die Umweltorganisation «Umverkehr» beginnt Ende April mit der Unterschriftensammlung für eine neue Initiative. Sie will Vielflieger zur Kasse bitten und das Bahnfahren attraktiver machen. Vorgesehen ist eine Abgabe von mindestens 30 Franken auf Flugtickets. Zwei Drittel der geschätzten jährlichen Einnahmen von 1,5 Milliarden Franken sollen als Mobilitätsgutscheine an die Bevölkerung zurückfliessen. Diese Gutscheine wären im öffentlichen Verkehr im In- und Ausland auf Zug- und Busverbindungen gültig. Der Rest soll in den internationalen Bahnverkehr fliessen, etwa in zusätzliche Direktverbindungen oder in den Ausbau von Nachtzügen. Gegnerinnen und Gegner einer Flugticket-Abgabe befürchten, dass Schweizer Fluggesellschaften gegenüber der ausländischen Konkurrenz benachteiligt wären. Zudem könnte die Abgabe das Gegenteil bewirken, so die Kritik: Passagiere würden für günstigere Preise Zwischenstopps und Umwege in Kauf nehmen und ab Mailand, Wien oder München fliegen, wo die Abgabe tiefer sei. Passagierrekorde an Schweizer Flughäfen: Braucht es eine Flugticket-Abgabe? Oder ist das kontraproduktiv und gefährdet Arbeitsplätze in der Schweiz? In der Diskussionssendung «Forum» debattieren: · Pro: Priska Wismer-Felder, Nationalrätin Mitte und im Komitee der Mobilitätsbon-Initiative · Contra: Thomas Hurter, Nationalrat SVP, Präsident Aerosuisse und Linienpilot

    57 min
  3. 9 AVR.

    Social Media und Jugendschutz: Braucht es neue Grenzen?

    Soziale Medien sind für viele Jugendliche fester Teil des Lebens. Gleichzeitig wächst die Sorge vor Überforderung, Abhängigkeit und schädlichen Inhalten. Braucht es deshalb strengere Regeln zum Schutz von Kindern und Jugendlichen? Tiktok, Instagram, Snapchat: Kinder und Jugendliche sind heute früh auf Social Media unterwegs. Gleichzeitig nehmen die Bedenken zu, dass die Plattformen süchtig machen, den Schlaf stören, die Konzentration schwächen und psychischen Druck auslösen. Es geht um Mobbing, problematische Inhalte, Schönheitsideale und die Frage, was soziale Medien mit der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen machen. Auch in der Schweiz wird die Debatte intensiver. Kinder- und Jugendorganisationen fordern mehr Schutz, politisch wird über strengere Regeln und Altersgrenzen diskutiert. Andere warnen davor, mit einem Mindestalter ein Problem lösen zu wollen, das sich technisch leicht umgehen lässt. Sie sagen: Entscheidend sind Medienkompetenz, Begleitung und mehr Verantwortung der Plattformen. Braucht es also in der Schweiz ein Mindestalter für Social Media? Würde das Kinder und Jugendliche wirksam schützen oder wäre es vor allem Symbolpolitik? Und wer trägt die Verantwortung: der Staat, die Eltern, die Schule oder die Plattformen? Darüber diskutieren im Forum: · Pro Mindestalter: Jörg Berger, Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz · Contra Mindestalter: Mirco Manetsch, Medienpädagoge

    57 min
  4. 2 AVR.

    Alpenmaut: Löst eine Transitgebühr das Stauproblem?

    Reisende, welche die Schweiz mit dem Auto lediglich durchqueren, könnten künftig zur Kasse gebeten werden. Ist die «Alpenmaut» umsetzbar und bringt sie die erhoffte Entspannung auf der Nord-Süd-Achse? An Ostern, Pfingsten, zu Beginn der Sommerferien und an vielen Wochenenden staut sich der Verkehr am Gotthard und teilweise auch am San Bernardino auf mehreren Kilometern. Dies belastet nicht nur Anwohnerinnen und Anwohner, sondern auch die Umwelt. Bisher fanden politische Ideen, den Alpenverkehr mittels Gebühren zu steuern, keine Mehrheit. Doch das Blatt hat sich gewendet: Der National- und Ständerat haben entsprechende Motionen, unter anderem vom Urner Mitte-Nationalrat Simon Stadler und vom Tessiner SVP-Ständerat Marco Chiesa, deutlich angenommen. Lediglich die GLP sprach sich gegen die Forderung aus. Die Idee der Alpenmaut Gemäss Bundesamt für Statistik macht der Transitverkehr ein Drittel des Personenverkehrs über die Alpen aus. Der Binnenverkehr, sowie der Personenverkehr vom Ausland in die Schweiz und umgekehrt, machen ebenfalls jeweils rund einen Drittel aus. Die Einführung einer Transitgebühr, deren Höhe je nach Tag und Tageszeit variieren könnte, soll eine lenkende Wirkung entfalten und Stauspitzen glätten. Kritik und Herausforderungen Neben der GLP lehnt auch der Bundesrat das Anliegen ab. Eine flächendeckende Überwachung aller Grenzübergänge zur Durchsetzung einer Transitgebühr wäre mit hohem administrativem Aufwand und erheblichen Kosten verbunden. Zudem ist die tatsächliche lenkende Wirkung der Gebühr noch ungewiss. Auch die rechtliche Umsetzung ist komplex. Es müsste präzise definiert werden, was als Durchfahrt gilt und welche Art oder Dauer eines Aufenthalts in der Schweiz von der Transitgebühr befreit wäre. Zwar steht eine Durchfahrtsabgabe für Ausländerinnen und Ausländer gemäss Bundesrat nicht im Widerspruch zu den Abkommen zwischen der Schweiz und der EU, sie wäre den Beziehungen zur EU jedoch auch nicht förderlich. Nächste Schritte Der Bundesrat ist nun gefordert, eine Vorlage auszuarbeiten, die dem Parlament zur Abstimmung vorgelegt wird. Letztlich könnte es zu einer Volksabstimmung kommen, da für die Umsetzung möglicherweise eine Verfassungsänderung notwendig ist. Löst die Alpenmaut das Stauproblem? Wie müsste die Gebühr gestaltet sein, um eine spürbare lenkende Wirkung zu erzielen? Und welche Auswirkungen hätte sie auf die Beziehungen zur EU? Darüber diskutieren im Forum: · Pro Alpenmaut: Simon Stadler, Nationalrat Die Mitte/UR · Contra Alpenmaut: Matthias Jauslin, Nationalrat GLP/AG · Verkehrsplanerische Einschätzung: Luca Urbani, IBV Hüsler AG (per Telefon zugeschaltet)

    57 min
  5. 19 MARS

    Soll die Schweiz wieder neue Atomkraftwerke bauen dürfen?

    Der Ständerat will das Neubauverbot für Atomkraftwerke kippen. Befürworter sehen darin die Rettung vor Stromengpässen im Winter und einen Beitrag zum Klimaschutz. Gegner warnen vor ungelösten Abfallproblemen und Milliardenkosten. Braucht die Schweiz neue AKW? Eigentlich schien das Kapitel geschlossen: Nach dem Schock von Fukushima 2011 beschloss die Schweiz den schrittweisen Atomausstieg. Seit 2017 ist der Bau neuer Kernkraftwerke per Gesetz verboten, doch jetzt folgt die politische Kehrtwende. Die Sorge vor Stromengpässen im Winter und das Ziel, bis 2050 klimaneutral zu leben, verändern die Spielregeln. Der Ständerat hat soeben entschieden, das Neubauverbot für Atomkraftwerke aus dem Gesetz zu streichen. Die Schweiz folgt damit einem internationalen Trend. Auch in der EU wird der Atomausstieg mittlerweile von höchsten Stellen als "strategischer Fehler" bezeichnet. Für die Befürworter ist die Kernenergie zwingend nötig. Der Ausbau von Sonne und Wind schreite zu langsam voran, um die Wirtschaft verlässlich vor Stromlücken zu schützen Kritiker warnen hingegen vor einem unkalkulierbaren finanziellen Risiko und dem nach wie vor ungelösten Atommüll-Problem. Sie fürchten, dass allein die Diskussion um neue AKW die dringend nötigen Investitionen in erneuerbare Energien abwürgt. Soll der Staat die Tür für neue Atomkraftwerke wieder öffnen? Sind sie die Lösung für unsere Stromzukunft oder eine gefährliche Milliardenfalle? Darüber diskutieren im Forum: · Pro Atomkraft: Christian Wasserfallen, FDP-Nationalrat (BE) · Contra Atomkraft: Nils Epprecht, Geschäftsführer der Schweizerischen Energie-Stiftung Moderation: Sandra Schiess Online: Eric Dauer

    57 min
  6. 12 MARS

    Reparaturbonus: Soll der Staat Reparaturen subventionieren?

    Reparieren ist ökologisch sinnvoll, aber oftmals teurer als neu kaufen. Die Subventionierung von Reparaturen könnte Abhilfe schaffen. Die Schweiz gehört in Europa zu den Ländern, in denen am meisten weggeworfen wird. Jedes Jahr langen tonnenweise Elektrogeräte, Textilien, Möbel und anderes im Abfall oder im Recycling. Aus ökologischer Sicht wäre es in vielen Fällen sinnvoll, einen defekten Gegenstand zu reparieren. Oftmals ist eine Reparatur aber schwierig, oder teurer als ein Neukauf. Reparaturbonus Die hohen Kosten für Ersatzteile und Löhne verteuern Reparaturen. Abhilfe schaffen könnte ein «Reparaturbonus», also eine staatliche Subventionierung von Reparaturarbeiten. Diese gibt es bereits in der Westschweiz auf kommunaler Ebene. Prilly und Vevey übernehmen je nach Gegenstand 50-75% der Reparaturkosten (max. CHF 300.- bzw. 400.- pro Reparatur). Renens fördert die Reparatur von Smartphones mit pauschal CHF 50.-. Die Stadt Zürich startet dieses Jahr mit einem Pilotprojekt. Wer Elektrogeräte oder Kleidung flicken lässt, erhält 50% der Reparaturkosten erstattet (max. CHF 100.- pro Kopf und Jahr). Ausweitung auf die ganze Schweiz? Die Stiftung für Konsumentenschutz fordert einen schweizweiten Reparaturbonus. Vorbild dabei ist Österreich. Der Staat übernimmt 50% der Reparaturkosten (max. 130 Euro pro Reparatur) von diversen Alltagsgegenständen. Das Angebot ist ein grosser Erfolg und wird rege genutzt. Pro / Contra Die Befürworter erhoffen sich von einem Reparaturbonus günstigere Reparaturen, eine längere Lebensdauer von Alltagsgeräten und damit weniger Neukäufe. Dies führt zu weniger Abfall und schont die Ressourcen. Die Gegner kritisieren die Kosten für die Staatskasse und den hohen administrativen Aufwand. Zudem wird die Wirksamkeit der Massnahme in Frage gestellt. Bei vielen Billigprodukten ist die Reparatur teurer als der Neukauf. Und viele Elektronikgeräte sind gar nicht oder nur mit grossem Aufwand reparierbar. Soll der Staat Reparaturen finanziell unterstützen? Braucht es einen schweizweiten Reparaturbonus, was bringt er und wer profitiert davon? Darüber diskutieren im Forum: · Pro Reparaturbonus: Sara Stalder, Geschäftsführerin Stiftung Konsumentenschutz · Contra Reparaturbonus: Sebastian Vogel, FDP Gemeinderat Stadt Zürich

    56 min
  7. 5 MARS

    Überfüllte Notfälle: Braucht es die 50-Franken-Notfall-Gebühr?

    Wer ohne Ambulanz oder Überweisung von Arzt auf den Notfall geht, soll neu 50 Franken Gebühr bezahlen. Ja oder nein? Überlastete und überfüllte Notfallaufnahmen in den Spitälern sorgen seit Jahren für Schlagzeilen. Die Rede ist von langen Wartezeiten und überlastetem Personal. Mit ein Grund: Viele Patientinnen und Patienten suchen auch wegen Bagatellen oder einer simplen Grippe direkt den Notfall auf. Ein Vorstoss der GLP will Abhilfe schaffen. In der aktuellen Frühlingssession diskutiert der Nationalrat über einen Vorschlag seiner Gesundheitskommission: Wer in der Schweiz eine Notfallstation beansprucht, soll pauschal 50 Franken zusätzlich zum Selbstbehalt bezahlen. Die Gebühr soll Patientinnen und Patienten abschrecken, wegen Kleinigkeiten in eine Notaufnahme zu gehen – und so die Stationen entlasten. Die Gebühr wäre allerdings nicht obligatorisch für die ganze Schweiz. Die Kantone könnten freiwillig über eine Einführung entscheiden. Was sagen Befürworter des Vorstosses? Die Notfallstation zähle zu den teuersten Einrichtungen unseres Gesundheitswesens. Sie sollte nur bei schweren Verletzungen und Erkrankungen aufgesucht werden – nicht bei jedem «Bobo». Die Gebühr solle Betroffene auf die Frage sensibilisieren, ob der Notfall für ihr medizinisches Problem wirklich die richtige Adresse ist. So könnten jene Patientinnen schneller behandelt werden, die den Notfall wirklich dringend brauchen. Was sagen die Gegner? Aus der Gesundheitsbranche kommt breiter Widerstand. Die Gebühr verursache mehr Bürokratie und administrativen Aufwand und sei unfair gegenüber chronisch Kranken. Zudem zeige eine Erhebung der Krankenkasse Helsana: Der Anteil unnötiger Konsultationen sank von rund 10 Prozent im Jahr 2014 auf 6,4 Prozent im Jahr 2024. Viele Versicherte hätten zudem ein alternatives Versicherungsmodell (Telemedizin, Hausarzt etc.) gewählt und dürften mit Bagatellen gar nicht direkt ins Spital. Debatte im «Forum» Braucht es eine 50-Franken-Notfall-Gebühr, um die Notfallstationen zu entlasten? Oder ist das unnötige «Pflästerlipolitik»? In der Diskussionssendung «Forum» debattieren: • Patrick Hässig, GLP-Nationalrat und Pflegefachmann im Kindernotfall des Stadtspitals Zürich Triemli • Thomas Müller, Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin (SGNOR) und Chefarzt Notfallmedizin am Kantonsspital Graubünden

    57 min

À propos

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