Go crazy

Selmer Stephanie

Go Crazy – warum wir radikal anders denken müssen Willkommen zur allerersten Folge von Go Crazy – alles außer Schublade. Dieser Podcast ist Einladung und Versprechen zugleich: raus aus dem Tunnelblick, rein in neue Denkdimensionen. 🤯 Go Crazy bedeutet nicht „kopflos“, sondern lösungsorientiert mit Weitblick – mutig, klar und disruptiv. In dieser Auftaktfolge erfährst du: Warum Pseudolösungen uns oft in eine Dauerschleife führen 🌀 Was es heißt, einen Schritt zurückzugehen, um die richtigen Fragen zu stellen Weshalb Best Practices ausgedient haben und was stattdessen gebraucht wird Warum der klassische Stundensatz im Freelancing eine Sackgasse ist 🚫 Wie wertbasierte Honorare echten Impact erzeugen – fair, transparent und zukunftsfähig 💥 Wir leben in einer Zeit, in der KI, Trends und Komplexität unser Denken überholen. Go Crazy lädt dich ein, neue Denkpfade zu betreten – jenseits vom „So macht man das eben“. Denn echte Lösungen beginnen dort, wo der Mut zur Irritation größer ist als die Angst vor Neuem. 🛠 Erwähnte Tools & Quellen 📚 Buch: "Value-Based Fees" von Alan Weiss ⚙️ Das erwähnte Tool zur Berechnung wertbasierter Honorare (kommt bald!) 📩 Du willst wissen, wie du dein eigenes Projekt mit Go-Crazy-Mindset auf das nächste Level hebst? Dann bleib dran – es wird wild, ehrlich und verdammt lösungsorientiert.

  1. 12/30/2025

    #019: Reichweite ist nicht gleich Kunden – Mein LinkedIn-Fail 2025

    8.000 Views, 115 Likes – und ich hab den Post gelöscht. Klingt verrückt? War aber die richtige Entscheidung. In dieser Folge erzähle ich dir von meinem LinkedIn-Fail: Ein Post zu Mental Load ging viral, brachte mir Reichweite – aber die völlig falsche Zielgruppe. Plötzlich spielte mir der Algorithmus HR-Themen und Recruiting-Content aus, statt Change-Management und Freelancer-Business. Das Problem: Reichweite ist nicht gleich Business. Sichtbarkeit bei den falschen Menschen kostet dich Zeit, Energie und trainiert den Algorithmus in die falsche Richtung. In dieser Folge erfährst du: ➡️ Warum ich einen erfolgreichen Post nach zwei Tagen gelöscht habe ➡️ Wie der LinkedIn-Algorithmus funktioniert – und wie du ihn wieder umtrainierst ➡️ Warum halbpersönliche Posts gefährlich für deine Positionierung sind ➡️ Wie duCheckst, ob ein Thema wirklich auf dein Business einzahlt Wenn du dich fragst, ob deine Social-Media-Strategie die richtigen Leute anzieht – hör rein. Diese Folge zeigt dir, wie du LinkedIn richtige Zielgruppe ansprechen kannst, ohne dich zu verbiegen. 🎯 Folge mir auf Instagram für alle Go-Crazy-Themen: @stephanieselmer 💡 Wenn dir die Folge gefallen hat: Bewerte den Podcast und abonniere ihn – dann hast du mich öfter auf dem Ohr! Keywords: LinkedIn richtige Zielgruppe ansprechen, Positionierung Social Media, LinkedIn Strategie Selbstständige, Social Media Fehler, Algorithmus trainieren

    13 min
  2. #014: Völlig unterschätzt – So bringt dir Google Scholar überraschende Anfragen als Fachbuchautor

    10/21/2025

    #014: Völlig unterschätzt – So bringt dir Google Scholar überraschende Anfragen als Fachbuchautor

    Google Scholar für Fachbuchautoren: Der unterschätzte Sichtbarkeitskanal Als Fachbuchautorin habe ich Google Scholar jahrelang belächelt. Wissenschaftliche Zitierungen? Das ist doch nur etwas für Forscher und Akademiker, dachte ich. Bis heute Morgen eine E-Mail eines Professors in meinem Postfach landete – mit der Anfrage, ob ich Vorträge zu meinem Buchthema “Storytelling in Veränderungsprozessen” anbiete. Der Grund für diese Anfrage? Mein Google Scholar Profil. Warum ich mir überhaupt ein Google Scholar Profil angelegt habe Mein Mann ist Wissenschaftler und Informatiker. Für ihn sind wissenschaftliche Zitierungen die Währung, in der Aufmerksamkeit gemessen wird. Je mehr Zitierungen eine Veröffentlichung hat, desto besser wird sie gefunden, desto häufiger wird sie als Quelle genutzt – und desto öfter wird sie wieder zitiert. Als ich mein erstes Buch veröffentlichte, war es ihm wichtig, dass auch ich mir ein Google Scholar Profil anlege. Ich habe das gemacht, aber ehrlich gesagt belächelt. Denn als Unternehmerin sind wissenschaftliche Zitierungen für mich nicht wirklich relevant gewesen. Meine Messgrößen für den Erfolg meines Buches waren ganz andere: Wer spricht mich auf mein Buch an? Sehe ich mein Buch auf Schreibtischen meiner Kunden? Wie rankt mein Buch bei Amazon in der Kategorie Change Management? Seit der Veröffentlichung war mein Buch durchgängig in den Top 100 der Amazon-Kategorie Change Management. Das waren die Zahlen, die für mich zählten. Die erste Zitierung – und warum ich mich nicht so freute Nach ein paar Monaten kam die erste Zitierung. Jemand hatte mein Buch in einer Masterarbeit als Quelle genannt. Mein Mann war begeistert. Ich fand es okay, aber nicht weltbewegend. Vor ein paar Wochen dann die zweite Zitierung. Mein Mann rief aufgeregt: “Deine Zitierungszahl hat sich verdoppelt!” Von eins auf zwei. Die einfachste Art, etwas zu verdoppeln. Ich freute mich natürlich auch, aber für mich blieb es eine nette Randnotiz. Die überraschende Anfrage, die alles änderte Heute Morgen dann diese E-Mail: Ein Professor plant eine Vortragsreihe zum Thema Veränderungen und ist auf mein Google Scholar Profil aufmerksam geworden. Er möchte wissen, ob ich auch Vorträge zu meinem Buchthema anbiete. Wow. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Und jetzt verstehe ich: Professoren schauen bei Google Scholar. Für sie ist das die Plattform, auf der sie nach relevanten Experten und Quellen suchen. Diese Anfrage hätte mich ohne Google Scholar Profil und ohne die Zitierungen wahrscheinlich nie erreicht. Verschiedene Welten, verschiedene Währungen der Aufmerksamkeit In meiner Welt als Unternehmerin messen wir Erfolg und Sichtbarkeit anders: Amazon-Rankings Verkaufszahlen Persönliche Ansprachen auf das Buch Vielleicht irgendwann mal ein Spiegel-Bestseller In der Welt der Wissenschaft zählt das alles nicht. Dort ist die entscheidende Frage: Wie oft wurdest du zitiert? Das hat mir heute die Augen geöffnet: Es gibt unterschiedliche Welten mit unterschiedlichen Regeln. Und wenn wir nur in unserer eigenen Bubble bleiben, verpassen wir möglicherweise wichtige Sichtbarkeitskanäle. Mein Impuls für dich: Raus aus deiner Bubble Überleg dir mal: Welche anderen “Welten” gibt es für dein Fachgebiet? Wo könnte deine Zielgruppe noch nach dir suchen, außerhalb deiner üblichen Kanäle? Für mich war Google Scholar so ein Kanal. Ich hatte ihn komplett unterschätzt, weil er nicht zu meiner Welt gehört. A

    8 min
  3. #013: Notion Alternativen fürs Wissensmanagement – Raus aus den Silos

    08/12/2025

    #013: Notion Alternativen fürs Wissensmanagement – Raus aus den Silos

    🚀 Hier findest du die Wikinauten auf Skool: https://www.skool.com/wikinauten-by-stephanie-selmer In dieser Folge von „Go Crazy – Alles aus der Schublade“ gehe ich der Frage nach, warum Notion für viele zwar ein attraktives, flexibles Tool ist, aber für echtes Wissensmanagement an entscheidenden Stellen an seine Grenzen stößt. Notion wird von Coaches oft als All-in-One-Lösung für Business Management verkauft – doch wenn wir genauer hinsehen, wird klar: Für vernetztes Denken und langfristige Nutzbarkeit von Wissen gibt es bessere Wege. Wer ernsthaft über Notion Alternativen für Wissensmanagement nachdenkt, sollte sich zunächst klar machen, welche Probleme in der täglichen Arbeit überhaupt gelöst werden müssen. Ich erzähle von meinen eigenen Erfahrungen mit Notion – einem Tool, das ich schätze und für bestimmte Zwecke noch immer nutze. Gerade wenn es darum geht, schnell Inhalte online zu stellen, einfache Berechnungen in einer Datenbank vorzunehmen oder Kundenlisten zu führen, ist Notion praktisch. Doch im Bereich Wissensmanagement zeigt sich ein strukturelles Problem: Notion fördert die Ablage von Wissen in Silos und zwingt uns in eine hierarchische Denkweise. Ein klassisches Beispiel: Wir lesen ein Fachbuch, erstellen Notizen dazu und ordnen diese einer Überschrift zu, die dem Buch oder Kapitel entspricht. Das Ergebnis ist eine lineare, themenbezogene Sammlung, die nur funktioniert, wenn wir Jahre später genau wissen, wo wir etwas einsortiert haben. Die Realität sieht anders aus – oft erinnern wir uns an den Kontext, in dem wir das Wissen aufgenommen haben. Vielleicht war es ein Geschenk, ein Tipp oder ein Urlaubsmoment. Diese Erinnerungsanker finden in Notion kaum Raum. Das führt zu dem, was ich das „Perlenkettenproblem“ nenne: Wir konsumieren Inhalte so, wie sie uns präsentiert werden – These, Beleg, nächste These, nächster Beleg. Es bleibt kaum Gelegenheit, den eigenen Gedanken Raum zu geben oder offene Fragen zu notieren. Und wenn wir solche Fragen doch festhalten, stehen wir vor einem organisatorischen Dilemma: Gehören sie zur Quelle oder zu einem anderen, völlig unabhängigen Projekt? Genau hier setzen meine fünf Fragen an, die ich mir zu jedem Wissenshäppchen stelle – unabhängig davon, ob es aus einem Buch, einem Artikel oder einem Gespräch stammt. Diese fünf Fragen sind ein Werkzeug, das in jeder Alternative zu Notion integriert werden kann, um den Wert von Informationen zu erhöhen. Erstens: An was erinnert mich das? Diese Frage öffnet sofort neue Assoziationsräume – zu Personen, Projekten oder gegenteiligen Meinungen. Zweitens: Welche Geschichte fällt mir dazu ein? Storytelling verknüpft Fakten mit Emotionen und macht sie leichter erinnerbar. Drittens: Was möchte ich dazu noch wissen? So werden Lücken sichtbar, die als Ausgangspunkt für weitere Recherchen dienen. Viertens: Warum ist mir das wichtig? Die persönliche Relevanz bestimmt, wie und wo Wissen später wieder auftaucht. Fünftens: Was will ich damit tun? Ob direkt umsetzen oder für später aufbewahren – diese Entscheidung macht aus totem Wissen gelebte Praxis. Eine echte Notion Alternative im Wissensmanagement muss es ermöglichen, diese fünf Fragen flexibel und vernetzt zu beantworten, ohne dass Inhalte in starren Strukturen verschwinden. Mein bevorzugtes Bild dafür ist ein großer Tisch voller Zettel, auf dem jedes Wissenselement gleichberechtigt liegt und dur

    19 min
  4. #012: Ausgebremst durch Jobs und Sinek – darum kommst du nicht ins Handeln

    07/12/2025

    #012: Ausgebremst durch Jobs und Sinek – darum kommst du nicht ins Handeln

    ➡️ 🔥 Buche dir jetzt dein Erstgespräch   Warum kommen wir nicht ins Handeln – obwohl wir doch so viel wissen?   Diese Frage stellen sich viele Selbstständige, Coaches und Unternehmer:innen, die sich regelmäßig mit Business-Modellen, Inspirationen und „Aha-Momenten“ versorgen. In dieser Folge von „Go Crazy“ schauen wir genauer hin: Was hindert uns wirklich daran, ins Tun zu kommen? Denn oft liegt das Problem nicht im „Nicht-Wissen“, sondern im **Verwechseln von Erkenntnis mit Umsetzungsfähigkeit**. Wir hören Zitate, lesen inspirierende Bücher und folgen Thought Leadern wie Simon Sinek oder Steve Jobs – und fühlen uns verstanden. Aber verstanden sein heißt noch lange nicht: Verstanden haben. Und selbst wenn: Verstanden haben heißt nicht, es umsetzen zu können. Die Folge geht hart, aber liebevoll mit beliebten Business-Modellen ins Gericht. Wir sprechen über: • Warum der Golden Circle von Simon Sinek mehr lähmt als hilft, wenn man ihn nur als Grafik versteht   • Warum motivierende Zitate oft eher eine Denkblockade als eine Handlungsanleitung auslösen   • Weshalb wir glauben, „falsch“ zu sein, obwohl wir einfach nur nicht in ein einfaches Modell passen   • Wie wir die Diskrepanz zwischen Verstehen und Verändern überwinden können   • Warum du kein zweiter Steve Jobs sein musst, um gute Impulse zu geben   • Und wieso es okay ist, wenn dein Denken unvollständig ist – solange es _dein_ Denken ist Das alles ist verpackt in einer klaren Botschaft: **Du musst nicht perfekt sein, um etwas zu sagen.**   Du musst nicht alles verstanden haben, um etwas in Bewegung zu bringen. Und vor allem: Du brauchst nicht noch ein weiteres Modell – du brauchst Vertrauen in deine eigenen Ideen. Gerade Coaches, Trainer:innen und Solopreneure kennen diese Spirale: Ein neues Konzept hier, ein Aha-Moment dort, ein Tool, das endlich helfen soll. Aber am Ende bleibt doch alles beim Alten. Warum? Weil es nicht reicht, etwas zu verstehen – wenn es im Alltag nicht greifbar wird. Diese Folge will kein weiteres Zitat liefern. Sie will entzaubern, aufräumen, befreien.   Und sie lädt dich ein, selbstwirksam zu denken – statt fremdinspiriert zu verzweifeln. Du bekommst unter anderem konkrete Impulse zu folgenden Fragen: • Was genau fehlt dir, wenn du nicht ins Tun kommst – obwohl du das Gefühl hast, alles verstanden zu haben?   • Warum bringen dir einfache Modelle wie der Golden Circle nichts, wenn du sie nicht auf deine Realität überträgst?   • Wie kannst du deinen eigenen Purpose definieren – ganz ohne B******t-Bingo?   • Wieso ist „Work smarter, not harder“ oft das Gegenteil von hilfreich?   • Wie erkennst du den Moment, in dem ein schlauer Spruch dich eher blockiert als inspiriert? Und: Du erfährst, warum dein Unvollständigsein ein Feature ist – kein Bug. Du hörst, warum gerade Coaches und Solopreneure so anfällig für inspirierende Vereinfachungen sind – und wie du dich davon lösen kannst, ohne gleich zynisch zu werden. Es geht nicht darum, Sinek oder Jobs schlechtzureden. Es geht darum, sich zu erlauben, **nicht perfekt zu sein – und trotzdem zu gestalten**. Am Ende der Folge wirst du mit einem neuen Blick auf Business-Sprüche, Denkmodelle und deinen eigenen Umgang damit schauen. Du wirst dich vielleicht ertappt fühlen – aber nicht allein. U

    14 min

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