16 episodes

Von der ersten bis zur letzten Menstruation, vom ersten Mal bis zum Sex im Alter. Alle zwei Wochen widmet sich Chefärztin Dr. Mandy Mangler den wichtigsten Stationen im Leben vieler Frauen.

Mit den Tagesspiegel-Redakteurinnen Esther Kogelboom und Julia Prosinger spricht die Gynäkologin über Kinderwunsch und Kinderkriegen, Lust und Verhütung, Glück und Schmerz. Dabei bleibt es im „Gyncast“ nicht immer streng medizinisch.

Schonungslos und mit vielen Anekdoten widmet sich dieser Podcast Sexspielzeug, Rasurtrends und Beckenbodengesundheit, aber auch ernsten Themen wie Abtreibung, Fehlgeburt und Brustkrebs. Produktion: Markus Lücker

Gyncast Der Tagesspiegel

    • Sexuality
    • 5.0 • 2 Ratings

Von der ersten bis zur letzten Menstruation, vom ersten Mal bis zum Sex im Alter. Alle zwei Wochen widmet sich Chefärztin Dr. Mandy Mangler den wichtigsten Stationen im Leben vieler Frauen.

Mit den Tagesspiegel-Redakteurinnen Esther Kogelboom und Julia Prosinger spricht die Gynäkologin über Kinderwunsch und Kinderkriegen, Lust und Verhütung, Glück und Schmerz. Dabei bleibt es im „Gyncast“ nicht immer streng medizinisch.

Schonungslos und mit vielen Anekdoten widmet sich dieser Podcast Sexspielzeug, Rasurtrends und Beckenbodengesundheit, aber auch ernsten Themen wie Abtreibung, Fehlgeburt und Brustkrebs. Produktion: Markus Lücker

    Endometriose - Bin ich betroffen?

    Endometriose - Bin ich betroffen?

    10 – 15 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter sind davon betroffen, doch viele haben nie von ihr gehört: Endometriose. Das sind gutartige, aber oft extrem schmerzhafte Wucherungen, die im Bauchfell, im Uterus, in der Blase, an den Eierstöcken, im Darm und sogar in den Gelenken auftreten können.

    Folge 16 der unzensierten Sprechstunde mit Dr. Mandy Mangler widmet sich der chronischen Erkrankung, die höllische Regelbeschwerden auslösen kann, weil die Endometriose-Herde zyklisch mitbluten und oft erst nach einem jahrelangen Leidensweg entdeckt werden. Betroffene konsultieren durchschnittlich sieben Ärzt*innen bis eine Diagnose erfolgt. Frauen, die sich vor Regelschmerzen krümmen - ein Bild, das zu selten hinterfragt wird.

    Gemeinsam mit den Tagesspiegel-Redakteurinnen Esther Kogelboom und Julia Prosinger bespricht die Chefärztin wie sich Endometriose diagnostizieren lässt. Gynäkolog*innen bezeichnen sie als Chamäleon, weil ihre Symptome so unterschiedlich ausfallen können. Welche Komplikationen können bei einer Bauchspiegelung auftreten? Weshalb sind so viele Patient*innen unfruchtbar? Ist Endometriose vererbbar? Welche Ähnlichkeiten hat sie mit Krebs? Wann hilft es, die Pille zu nehmen und wann muss eine Operation sein? Was, wenn man sie erst spät entdeckt? Und welchen Nutzen kann das heftige Kontrahieren des Uterus evolutionär haben?

    Außerdem geht es in dieser Folge des Gyncast um Schmerzen beim Sex, Beckenbodentraining zur Entspannung und Cannabis als Krampflöser.

    Produktion: Markus Lücker

    • 46 min
    HIV 2020 - Der Kampf ist noch nicht vorbei

    HIV 2020 - Der Kampf ist noch nicht vorbei

    Ein erfülltes Leben mit HIV ist längst möglich. Doch die Mythen halten sich. Ist das Stigma stärker als das Virus?

    In Folge 15 der unzensierten Sprechstunde mit Dr. Mandy Mangler, Chefärztin am Auguste-Viktoria-Klinikum in Berlin-Schöneberg, dreht sich alles um das Virus, das die Welt in den 80er und 90er Jahren in Atem hielt. Wie entstand es überhaupt? Warum ist es so besonders tückisch und woran erkennt man es? Was unterscheidet HIV von Aids?

    Dr. Mandy Mangler berichtet den Tagesspiegel-Redakteurinnen Esther Kogelboom und Julia Prosinger von ihrem Engagement für die Berliner Aids-Hilfe und den Quantensprüngen der Forschung: Wie wirken Präexpositionsprophylaxe (PrEP) und Postexpositionsprophylaxe (PEP)? Welche Nebenwirkungen haben sie und für wen sind sie geeignet? Kann man Aids-Symptome rückgängig machen und was bedeutet die Infektion für Mütter und Babys?

    Außerdem besprechen die drei Podcasterinnen, wo die langersehnte Impfung bleibt – für Hepatitis gib es sie! – und warum die Infektionsraten in Subsahara-Afrika weiterhin so hoch sind.

    Produktion: Markus Lücker

    • 50 min
    Syphilis, Tripper und Co.

    Syphilis, Tripper und Co.

    Syphilis hatten sie alle. Napoleon, Katharina die Große und van Gogh, Beethoven, Heine und Goya, Nietzsche und Schopenhauer. Iwan der Schreckliche ließ aus Frust und Schmerz Leute ermorden, Heinrich VIII. litt unter syphilitischen Geschwüren und krankheitsbedingt fehlendem Nachwuchs. Dass er sich von der römischen Kirche trennte und die anglikanische gründete, hat mit den Nebenwirkungen seiner Erkrankung zu tun. Ohne Syphilis wäre die Welt eine andere.

    Mit der Erfindung des Penicillin 1928 allerdings, bekam man die Krankheit, die auch Lues genannt wird, langsam in den Griff. Vielerorts war sie seither völlig verschwunden. Nun ist sie zurück, allein in Deutschland infizieren sich jährlich etwa 8000 Menschen damit. Genau wie Tripper, das in den Industrienationen ebenfalls lange ausgerottet war. In Folge 14 des "Gyncast" geht es um sexuell übertragbare Krankheiten. Während Tripper und Syphilis ihr großes Comeback erleben, waren Chlamydien und Trichomoniasis, Herpes genitalis und Hepatitis nie weg.

    Die Tagesspiegel-Redakteurinnen Esther Kogelboom und Julia Prosinger besprechen mit Dr. Mandy Mangler, Chefärztin am Auguste-Viktoria-Klinikum, woran das liegt und welche Rolle dabei die medizinischen Fortschritte im Kampf gegen HIV spielen. Außerdem beantworten sie, ob Tripper mit einer Mundspülung vorgebeugt werden kann, sich Chlamydien im Schwimmbad ausbreiten können und bei welchem Befund man seine Ex-Partner*innen rasch anrufen sollte.

    Welche Krankheit produziert schäumenden Ausfluss und welche eitrige Gummen? Wann sind Apps sinnvoll oder hilft nur ein Besuch bei Fachärzt*innen? Welche Impfungen lohnen sich und warum sind nur bestimmte Krankheiten bei den Gesundheitsämtern meldepflichtig? Welche Untersuchungen machen die Gynäkolog*innen automatisch und wo bekommt man kostenfreie Tests? Wie sinnvoll sind Testkits aus dem Internet für zu Hause und warum hat Kaiser Tiberius das Küssen verboten?

    Produktion: Markus Lücker

    • 46 min
    HPV – die Geschlechtskrankheit, die wir alle haben

    HPV – die Geschlechtskrankheit, die wir alle haben

    Früher hatten Geschlechtskrankheiten noch illustre Namen wie "weicher Schanker" oder "Lustseuche". In den letzten Jahrzehnten galten viele als erfolgreich ausgerottet. Heute sind einige von ihnen, darunter Syphilis und Tripper, aber wieder auf dem Vormarsch.

    In Folge 13 des Gyncast, Dr. Mandy Manglers unzensierter Sprechstunde, geht es um die Humanen Papillomviren, mit denen die meisten von uns bereits einmal in ihrem Leben in Verbindung gekommen sind – ohne es zu wissen. Denn eine HPV-Infektion heilt oft von selbst und ohne jegliche Anzeichen wieder aus, ein starkes Immunsystem kann dabei helfen. Nur einige Typen der insgesamt mehr als 200 Viren verursachen Feigwarzen, auch Kondylome genannt, die eher harmlos, aber auch lästig sind und häufig wiederkehren können.

    Mehr als 400.000 Frauen in Deutschland erkranken darüber hinaus jährlich an Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs, der in fast allen Fällen die Folge einer HPV-Infektion ist. Aber auch Männer können so Penis-, Anal- oder Rachenkrebs bekommen und ihre Viren an ihre Partner*innen weitergeben. 2013 machte beispielsweise Michael Douglas öffentlich, dass sein Kehlkopf-Karzinom auf Cunnilingus zurückzuführen ist.

    Im Gyncast besprechen die Tagesspiegel-Redakteurinnen Esther Kogelboom und Julia Prosinger gemeinsam mit Dr. Mandy Mangler wie man sie erkennt, loswird und gar verhindert. Hilft ein Kondom oder muss es doch ein Lecktuch sein? Welchen Einfluss hat Nikotin auf den Verlauf einer Infektion? Lohnt sich eine Impfung auch nach dem ersten Intimkontakt noch? Müssen auch Jungs unbedingt standardmäßig geimpft werden? Welche Krankenkassen zahlen das teure Verfahren? Und welche Zervix-OP hilft Frauen, die Kinder haben wollen, aber Krebs an einem Organ haben, das sie dazu brauchen?

    Außerdem geht es in der neuen Folge des Tagesspiegel-Podcasts um die Frage, wie oft und wo man sich auf sexuell übertragbare Krankheiten testen lassen soll. Sven Schellberg, der mit seinen Kolleg*innen in Berlin-Mitte die darauf spezialisierte "Novopraxis" betreibt, rät: "Wer in drei Monaten drei Sexualpartner*innen hat, sollte sich auch alle drei Monate umfangreich testen lassen".

    Produktion: Markus Lücker

    • 45 min
    Hatten Frauen im Osten wirklich besseren Sex?

    Hatten Frauen im Osten wirklich besseren Sex?

    Sie waren weniger gestresst durch amerikanische Schönheitsideale, gingen dank FKK natürlicher mit Nacktheit um und konnten sich die Männer fernab von ökonomischen Erwägungen aussuchen, weil die Familien- und Gleichstellungspolitik der DDR sie unabhängig machte. So lautet eine These, wonach Frauen im Sozialismus besseren Sex und mehr Orgasmen hatten.
    Pünktlich zum Einheits-Jubiläum widmet sich Folge 12 des Gyncast den Unterschieden zwischen Frauen in der BRD und der DDR.

    In ihrer unzensierten Sprechstunde berichtet Chefärztin Dr. Mandy Mangler diesmal von ihrer Kindheit im Osten. Die Begriffe „Hausfrau“, „Rabenmutter“ oder „Schlampe“ gab es nicht, als Schlüsselkind aufzuwachsen war völlig normal, die Scheidungsraten waren hoch, Abtreibungen sozial nicht geächtet und seit einem revolutionären Gesetz legal.

    Im Gespräch mit den Tagesspiegel-Redakteurinnen Esther Kogelboom und Julia Prosinger widmet sich die Gynäkologin allen Aspekten des Frauseins in der DDR: Was macht es mit Mädchen, wenn sie Kranführerin werden können? Warum hießen Kondome auch „Gummifünfziger“? War Stillen in der Öffentlichkeit gewünscht? Welche Windeln, welche Babynahrung gab es zu kaufen und was nützt ein Frauentag am 8. März, wenn die Mutter und Arbeiterin im Kombinat unter der Doppelbelastung zusammenbricht?

    Welcher Ton herrschte in den Kreißsälen des Ostens und warum ist die Kaiserschnitt-Rate in den Ost-Bundesländern noch heute derart viel niedriger als im Westen? Außerdem geht es in der neuen Folge um Ehekredite, die sich „abkindern“ lassen, Tampons, deren Fäden reißen und Stielmassagegeräte, die offiziell nur die Verspannungen der werktätigen Frau lösen sollten …

    Produktion: Markus Lücker.

    • 41 min
    Wie sexualisierte Gewalt unser Leben beeinflusst

    Wie sexualisierte Gewalt unser Leben beeinflusst

    Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über verbale und körperliche Angriffe. Außerdem sind stellenweise die Erfahrungen von Frauen mit sexualisierter Gewalt im Detail zu hören. Das kann für Betroffene belastend oder sogar retraumatisierend sein.

    Jede zweite bis dritte Frau in Deutschland kennt sexualisierte Gewalt in Form von ungewollter Anmache auf der Straße, von Sprüchen an der Bushaltestelle oder dem Typen, der nachts in der S-Bahn vor ihr masturbiert. 13% der in Deutschland lebenden Frauen haben seit dem 16. Lebensjahr sogar strafrechtlich relevante Formen erlebt, also Vergewaltigung, versuchte Vergewaltigung oder unterschiedliche Arten von sexueller Nötigung.

    In Folge 11 des Gyncast besprechen die Tagesspiegel- Redakteurinnen Esther Kogelboom und Julia Prosinger mit Chefärztin Dr. Mangler, welche lang- und kurzfristigen Folgen solche Übergriffe für Menschen haben, wie eine Spurensicherung beispielsweise bei der Berliner Gewaltschutzambulanz abläuft und wie man sich im Alltag schützen kann.

    Um die Angst vor der Vergewaltigung hat sich eine ganze Industrie entwickelt: Vom Selbstverteidigungskurs über Pfefferspray, Warn-Apps, unzerreißbare Shorts und Stinkearmbänder. Doch damit überlassen wir stets Frauen die Verantwortung für ihre eigene Sicherheit. Wo bleibt der Aufschrei der Männer? Außerdem besprechen die Podcasterinnen, wann sie bei Angriffen erstarren, wie sie ihre Söhne erziehen und was sie sich nachts auf der Straße von Männern wünschen.

    Produktion: Markus Lücker

    • 48 min

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