IT Manager Podcast (DE, german) - Aktuelle IT-Themen vorgestellt und diskutiert

ITleague GmbH | Ingo Lücker

Aktuelle IT-Themen vorgestellt und diskutiert, das ist der IT Manager Podcast! Wer in der IT arbeitet, auf den prasseln täglich neue Informationen ein, die fast nicht zu verarbeiten sind. Dies sorgt für Verwirrung! Wir helfen IT-Verantwortlichen, vom Azubi bis zum Management, die IT besser zu verstehen.

  1. 05/06/2024

    Erfolgsgeschichte: Schnelle Datenrettung durch das ITleague-Netzwerk - Datenretter DATA REVERSE®

    🆘 Dringende Datenrettung: In einer kritischen Situation mit einem Neukunden der IT-Firma kam es zu einem unerwarteten Serverausfall, bei dem wichtige Daten auf einem RAID-System verloren gingen. Die vorhandenen Backups waren korrupt, was eine schnelle und effiziente Lösung erforderte. 🤝 Zusammenarbeit im Netzwerk: Das ITleague-Netzwerk, eine Kooperation verschiedener IT-Dienstleister, ermöglichte eine rasche Reaktion. Durch die gute Vernetzung und das schnelle Handeln konnte eine Kontaktaufnahme mit dem Datenrettungsexperten Jan Bindig von DATA REVERSE® erfolgen. 🚚 Effiziente Logistik und technische Lösung: Durch koordinierte Logistik wurden die defekten Festplatten über Nacht zu Jan gebracht, der in seinem Labor in Leipzig mit der Datenrettung begann. Die beschädigten Platten wurden repariert und die Daten erfolgreich rekonstruiert. 🔄 Backup-Strategien und Prävention: Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von zuverlässigen Backup-Strategien und regelmäßigen Überprüfungen. Es wird betont, dass einfache Backups oft nicht ausreichen und durch regelmäßige Tests auf ihre Zuverlässigkeit geprüft werden müssen. 🔗 Netzwerk und Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor: Die schnelle und erfolgreiche Datenrettung war nur durch die starke Vernetzung innerhalb des ITleague-Netzwerks möglich. Die Zusammenarbeit und das professionelle Agieren der beteiligten Partner trugen maßgeblich zum Erfolg bei.

  2. 06/15/2021

    #2021-004 Interview mit Markus von Pescatore zu Förderungen von IT-Projekten

    Ingo Lücker: Herzlich willkommen, lieber Markus hier beim IT-Manager-Podcast. Schön, dass du zum Interview da bist und dass du Zeit hattest, dir das einrichten konntest. Stell doch mal so ein bisschen deine Person vor. Wo kommst du her? Was hast du ursprünglich mal gemacht? Was hat dich dann zum Thema Förderung eigentlich gebracht? #00:00:36-0#   Markus von Pescatore: Ja, vielen Dank erst einmal für die Einladung für diesen Podcast. Ja, wo komme ich ursprünglich her? Du meinst beruflich natürlich. Also ich habe ursprünglich Betriebswirtschaftslehre studiert, bin also Diplom-Kaufmann in Richtung Controlling und Marketing, habe dann anschließend mit 19 mich selbstständig gemacht. Da hatte ich also, wie man es erkennen kann, noch nicht angefangen zu studieren. Dann habe ich mit Ende zwanzig alle meine Anteile, die ich von meinem Unternehmen hatte, verkauft, habe dann so ungefähr ein, anderthalb Jahre lang Pause gemacht, bin dann in einem Coaching-Unternehmen. Bei meinem Vater habe ich gestartet, das haben wir zusammen aufgebaut und in diesem Zuge kam dann halt die Thematik, dass ein Kunde auf mich zukam und meinte, dank des Coachings konnte ich jetzt mein Unternehmen weiter ausbauen. Ich kriege auf eine Investition von drei Millionen Euro dreißig Prozent als Zuschuss. Und dann hatte ich ihn gefragt, oh, interessant, wie lange wirst du denn brauchen, um das zurückzubezahlen? Und dann meint er, nee, nee, denn das ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss. Also das heißt, ich muss ihn nicht zurückbezahlen. Und dann dachte ich in dem Moment, oh, 900.000 Euro kriegt er vom Staat geschenkt, in Anführungsstriche, da musst du dich drum kümmern, Markus. Und so habe ich dann angefangen, Lehrgänge zu belegen. Habe gesehen, es gibt kein Studium dafür. Das gibt es erst neuerdings. Damals waren es nur Lehrgänge, habe eins nach dem anderen belegt und habe dann anschließend in 2017 ein Fördermittel Beratungsunternehmen in Erfurt gekauft. Das war für die Georg Gläve GmbH. Die besteht seit 1991. Von dem bin ich der Nachfolger. Und dann habe ich halt in Erfurt die Mitarbeiter gehabt. Die wollten aber in Rente gehen. Das waren nur noch zwei, die da waren und somit habe ich in Berlin neu gestartet. So ist das Ganze mal entstanden. #00:02:24-0#   Ingo Lücker: Cool. Du sagst, da gibt es jetzt ein Studium zu dem Thema Förderung tatsächlich, oder? #00:02:30-0#   Markus von Pescatore: Man kann jetzt Fördermittel, Manager oder sowas studieren. Ich glaube, es gibt einen Lehrgang mittlerweile. Es ist aber halt grundsätzlich eine Mischung aus, wie soll man sagen, Steuerberatung, BWL. Das heißt, es geht halt häufig um gewisse Fragen, die man sich stellt, wie in der Steuerberatung. Also wenn ich zum Beispiel ein Förderprojekt ansetzen möchte, muss ich gegebenenfalls etwas aktivieren in der Bilanz, damit es überhaupt gefördert werden kann. Und in dem Moment beschäftigen wir uns halt mit, ja, Bilanzen et cetera, was ist aktivierungsfähig und was nicht. Und dann sind wir quasi schon ähnlich wie eine Steuerberatung unterwegs. #00:03:08-0#   Ingo Lücker: Naja, okay. Naja, sehr gut. Ja, das Förderungsthema ist natürlich ein total spannendes. Aber neben diesem Thema, wenn du nicht beruflich unterwegs bist, was gibt es denn da für Hobbys, auch wenn wir gerade in einer besonderen Situation sind? Welchen Hobbys frönst du sonst? #00:03:27-0#   Markus von Pescatore: Ja, ich habe zwei Kinder, also habe ich immer viel zu tun. Die sind sechs und drei. Aber ansonsten, ich habe jahrelang American Football gespielt. Ich habe jahrelang Fußball und Basketball gespielt und ich interessiere mich in letzter Zeit verstärkt für Schach. #00:03:43-0#   Ingo Lücker: Ja, sehr cool. Ja, das geht natürlich auch unter solchen Bedingungen. (lacht) #00:03:47-0#   Markus von Pescatore: Das geht da runter. Es geht halt, unter solchen Bedingungen ist das Ganze entstanden, nach dem Motto „Welchen Sport kannst du noch machen?" Und dann bin ich, ganz ehrlich, habe ich die Serie das „Damengambit" gesehen. Und in dem Moment ging es dann los, als ich gesagt habe, okay, gut, wieso fängst du nicht selber mal wieder an zu spielen? Und in dem Sinne war es die einzige Möglichkeit, mit anderen wieder Kontakt aufzunehmen und zu sagen, lass mal eine Partie spielen. Und so ist das Ganze dann entstanden und seitdem habe ich mich mehr damit beschäftigt als jemals zuvor. #00:04:14-0#   Ingo Lücker: Okay. Du hattest jetzt ja noch nicht die Möglichkeit zum Studium zu diesem Thema. Wie hast du dich oder wie hältst du dich dann auch auf dem Laufenden? Und woher bekommst du denn immer die aktuellsten Informationen? Ist das so ein ständiger Lernprozess, der eigentlich nie aufhört oder wie muss ich mir das vorstellen? #00:04:33-0#   Markus von Pescatore: Genau so ist es. Also das heißt, man ist in ganz, ganz vielen Newslettern angemeldet. Man hat auch häufig Konferenzen, die man besuchen kann von den ganzen Investitionsbanken. Also das heißt, da geht es schon mal los, gibt einen Unterschied zwischen Kreditbanken, Investitionsbanken, Investmentbanken et cetera. Und das heißt, bei den Investitionsbanken, das gibt es bei jedem Bundesland. Es hat unterschiedliche Programme. Und da gehen wir dann regelmäßig zu Veranstaltungen. Dann müssen wir mit den Leuten, die da sind, sprechen und Lösungen finden und Themen besprechen. Und so kriegt man halt das den Input, was haben die gerade vor und was wird gemacht. Auf der anderen Seite lese ich mir zum Beispiel jedes Wahlprogramm durch. Nicht nur, um wählen zu gehen, sondern um auch zu sehen, was wird auf uns zukommen. Also wir werden ganz viel zum Thema Nachhaltigkeit und Energie bekommen, egal wer gewählt wird. Und so wissen wir halt, okay, wir sollten uns mit diesen Themen nochmal mehr auseinandersetzen. So holt man sich sein Knowhow. Oder so wie ich es auch gemacht habe. Man geht zu anderen Beratern und in dem Falle habe ich mir das Knowhow mit eingekauft. Naja. Aber man muss ja trotzdem lernen irgendwo. #00:05:48-0#   Ingo Lücker: Jetzt sind wir ja hier beim IT-Manager-Podcast und Förderungen sind jetzt nicht direkt ein IT-Thema. Aber welche Schnittmengen gibt es hier denn eigentlich, wo, ja ich sage mal, Unternehmen davon profitieren können, gerade auch in ihrer IT zu investieren? #00:06:05-0#   Markus von Pescatore: Ja, es gibt unterschiedliche Schnittmengen. Die eine Schnittmenge ist, dass ein Unternehmen sich IT-Dienstleistungen, zum Beispiel die Implementierung einer Cloud-Struktur, die IT-Sicherheit, die Schaffung von digitalen Geschäftsprozessen zum Beispiel über Formulare, über Genehmigungsprozesse, über, ich sage jetzt mal, das Handwerksunternehmen, das digitalisiert wird, vorher ist man rausgegangen und hat letztendlich auf einem Blatt Papier einen Auftrag gehabt, hat den abgearbeitet, hat ein Foto gemacht. Das war vielleicht auf einer SD-Karte jetzt, früher nicht, und so weiter und so fort. Und heute kann man quasi als Handwerker mit einem Laptop rausgehen, Fotos machen, diese direkt ablegen beim Unternehmen, man kann Prozesse direkt vom iPad oder von einem Surface, was auch immer, direkt starten. Und man verliert die Unterlagen nicht. Man kann digitale Projekt-Akten bei der Baustelle zum Beispiel haben, dass die Subunternehmer, die Bauherren, wer auch immer, drauf zugreifen kann. Man möchte also die Kommunikation zum Beispiel vereinfachen. Es ist schwierig, dass die Hardware gefördert wird. Es gibt die theoretische Möglichkeit. Ja, die gibt es. Aber das ist halt nicht so einfach. Es ist zum Beispiel die eine Schnittmenge, also die Dienstleistungen bei den Systemhäusern. Die zweite Möglichkeit, die es gibt, ist zum Beispiel, dass sogar Systemhäusern oder Software-Unternehmen die Herstellung von Software sich bezuschussen lassen können. Also Beispiel, ich habe hier ein Unternehmen in Berlin gerade. Das erweitert das Team um ungefähr zwanzig Mitarbeiter. Die wollen also ihre eigene Software ausbauen. Das heißt, die programmieren und machen zum Teil auch, ja, künstliche Intelligenz und programmieren Chatboxen und Ähnliches. Die haben so eine Community-Plattform, die sie betreiben und für das Einstellen der Mitarbeiter können sie einen Zuschuss bekommen und da wird es wieder kompliziert, ja, weil die dürfen halt zum Beispiel das zehnfache von den Sachausgaben, die sie haben, als Personalkosten ansetzen. Ist aber in Brandenburg schon wieder anders, da sind es nur das Fünffache und so muss man sich das angucken. Und das heißt, die Personalkosten werden zum Beispiel für einen Mitarbeiter zwischen 30 und 72.000 Euro, also genau genommen 24 und 72.000 in Berlin. In Brandenburg sind es wieder maximal 50.000. Jetzt siehst du schon, wie kompliziert sowas wird, dass dafür zwei Jahre pro Mitarbeiter angesetzt werden. Davon kriegt man dann so vielleicht dreißig Prozent zurück. Lange Rede, kurzer Sinn. Der investiert in ungefähr zwanzig Mitarbeiter und könnte oder kann Pi-mal dauernd eine Million als Zuschuss bekommen dafür, dass es Software programmiert. Warum ist das so in dem Falle? Weil bei Software-Unternehmen in der Regel die Sache Investition sehr gering sind. Das heißt ein Tisch, zwei PCs, drei Bildschirme, das ist jetzt nicht die Rieseninvestition gegenüber den Gehältern. Und deswegen kann man sagen, digitale Geschäftsmodelle, in welcher Form auch immer, sind in Zukunft mit Sicherheit interessant und gegebenenfalls förderfähig. Und die Dienstleistungen von IT-Systemhäusern, sei es wie gesagt die Cloud-Struktur oder, oder, ist genauso grundsätzlich momentan förderfähig. #00:09:24-0#   Ingo Lücker: Ja, wenn wir hier von IT-Systemhäusern sprechen wir natürlich auch von IT-Dienstleistern, weil nicht mehr jedes IT-Unternehmen kategorisiert sich da sicherlich als IT-Systemhaus. Aber genau die passen da auf jeden Fall zu. Da gibt es sehr viele Schnittmengen dazu, gerade die von dir genannten IT-Dienstleistungen, IT-Sic

  3. 06/10/2021

    #2021-003 Staatliche Förderungen - kostenloses Geld vom Staat

    Willkommen beim IT-Manager Podcast. Aktuell IT-Themen vorgestellt und erklärt. Abonniere den IT-Manager Podcast über Apple, Spotify oder auf unserer Website. Folge uns bei YouTube, Facebook, Instagram oder Twitter. #00:00:18-1#   Herzlich Willkommen beim IT-Manager Podcast. Mein Name ist Ingo Lücker, ich bin Gründer und Geschäftsführer der ITleague GmbH. Und ich freue mich, dass Sie wieder eingeschaltet haben. Ja, heute und auch natürlich in der nächsten Folge geht es um das Thema der staatlichen Förderungen. Staatliche Förderungen, das schwirrt immer so ein bisschen, ja, in der Gegend herum im Prinzip von Begrifflichkeiten her oder auch einfach nur Förderungen. Und diese staatlichen Förderungen gibt es natürlich in den verschiedensten Bereichen. Viele kennen das sicherlich schon aus den Förderungen für die, ja, Solarkraftanlagen und Solarpanels auf den Dächern, aber auch viele andere Dinge. Und staatliche Förderungen in der IT gibt es schon sehr lange, und im Moment nicht nur aufgrund von Corona natürlich auch die verschiedensten Fördertöpfe, die dort zur Verfügung stehen. Doch nicht jeder Unternehmer und nicht jedes Unternehmen setzt sich wirklich mit diesen Förderungen, ja, auseinander. Denn häufig geht es bei diesen Förderungen auch darum, dass man natürlich - ich sage mal - sich selber als Unternehmen so ein bisschen nackig machen muss, was die Unternehmenskennzahlen angeht, und natürlich auch, dass damit ein gewisser bürokratischer Aufwand verbunden ist, Projekte, die gefördert werden sollen, dass diese aufbereitet werden, dass diese entsprechend angefragt werden et cetera. Und deswegen ist es immer wieder so ein Punkt, mit dem sich Unternehmen und Unternehmer, ja, wenig auseinandersetzen. Wir möchten dazu ganz gerne ein bisschen mehr Aufklärungsarbeit leisten. Und, ja, die Besonderheiten von Förderungen ist vor allen Dingen, im ersten Stepp muss immer mal geklärt werden: Ist das Unternehmen denn überhaupt förderfähig? Also wie groß ist das Unternehmen? Wie viel Mitarbeiter beschäftigt es? Aber auch, welcher Umsatz wird erzielt? In welcher Branche ist ja auch das Unternehmen tätig? Und (lacht) vor allen Dingen natürlich auch, nicht zu vergessen: In welchem Bundesland ist das Unternehmen ansässig? Und hat das Unternehmen in den letzten Jahren schon mal Förderungen in Anspruch genommen? Und neben dem Aspekt, ob das Unternehmen förderfähig ist, ist dann auch immer noch der Part wichtig, ob das beratende Unternehmen förderfähig ist. Also für gewisse Fördertöpfe muss nämlich der Dienstleister, der dann ja im Prinzip das beim Unternehmen einrichtet, das Projekt oder die Dinge anliefert, selbst dafür akkreditiert sein. Und, ja, ohne so eine erfolgreiche Akkreditierung ist dann halt auch eine Förderung für bestimmte Fördertöpfe nicht möglich, ne? Ja, und neben diesen beiden Aspekten ist dann auch noch der Punkt des Fördervorhabens, zu klären, ob das förderfähig ist. Also sollen Dinge angeschafft werden? Geht es hier nur um Beratungsleistungen? Da muss halt sehr, sehr genau drauf geachtet werden. Und dass ist natürlich auch verschiedene Fördertöpfe gibt, also einmal die Bundesebene, die Landesebene und auch einige Spezialförderungen, manchmal sogar rein auf gezielte Städte bezogen. Ich freue mich sehr darüber, dass wir sehr viel detaillierter in dieses Thema einsteigen, wenn es für Sie denn spannend ist, dort mehr Details drüber zu erfahren. Wir haben dazu in unserer nächsten Folge den Markus von Pescatore von den Nuviu aus Berlin im Interview dazu, der uns viel detaillierter über die, ja, Dinge zu Förderungen - was ist wichtig, was ist zu beachten, und an wen kann man sich dann auch wenden, wenn man hierzu Hilfestellung benötigt - / Ich freue mich schon ganz riesig auf das Interview. Und, ja, wenn Sie Fragen dazu haben, dann kommen Sie gerne auf uns zu oder auf den Markus von Pescatore beziehungsweise hören Sie gerne auch in das Interview von uns beiden rein. Ich freue mich auf Sie. Bis dann. #00:04:05-8#

  4. 05/07/2021

    #2021-002 Microsoft Teams im Unternehmenseinsatz - Interview

    Ingo Lücker: Herzlich Willkommen beim IT-Manager-Podcast. Mein Name ist Ingo Lücker und ich freue mich riesig darauf, dass ich heute Fabian Alfes von der connecT SYSTEMHAUS AG zu Gast habe im Interview zum Thema Microsoft Teams zum Einsatz in Unternehmen. Und ja, ich freue mich sehr auf das Interview. Somit starten wir direkt ein. #00:00:38-4#    Ingo Lücker: Herzlich willkommen lieber Fabian. Ich freue mich sehr, dass du Zeit gefunden hast und hier uns heute für ein Interview auch zum IT-Manager-Podcast zur Verfügung stellst. Stell dich doch einmal den Hörern vor. Was hast du früher so gemacht? Wo kommst du her? Wie bist du jetzt in deinen Fachbereich eigentlich auch und zum Thema Microsoft Teams, worum es ja heute gekommen? Erzähl doch ein bisschen dazu. #00:01:02-8#    Fabian Alfes: Ja, hallo Ingo. Erstmal danke schön, dass du mich eingeladen hast, dass ich dabei sein darf. Mein Name ist Fabian Alfes. Ich bin 29 Jahre alt und Senior IT Consulting bei der connecT SYSTEMHAUS AG. Ich bin bei uns verantwortlich für den Bereich Cloud und Kollaboration. Und dazu gehört dann eben auch ausdrücklich alles rund um Office 365 und damit auch Microsoft Teams dazu. Ich mache das Ganze seit fünf Jahren bei uns, habe vorher in Dortmund Informatik studiert und, ja, bin letztlich schon immer sehr technisch interessiert gewesen, habe mich in meiner Freizeit viel damit beschäftigt. So war eigentlich, sage ich mal, mal der Weg für mich da sehr vorbestimmt, dass es so in die Richtung gehen würde. Und ja, bin auch eigentlich von Anfang an, also seit ich im Beruf bin, auch vorher schon immer sehr interessiert an Microsoft-Lösungen gewesen und habe da eben das Glück, dass ich bei der Connect mich in dem Bereich immer weiterbilden durfte, habe viele Schulungen besuchen können. Und wenn man im Microsoft-Bereich unterwegs ist, dann kommt man natürlich auch am Thema Office 365 nicht vorbei. So ist das quasi ganz automatisch passiert und ja, ist aber mittlerweile letztlich auch mein Spezialgebiet geworden. #00:02:15-8#    Ingo Lücker: Ja, cool. Hört sich klasse an. Wenn du neben den ganzen Themen, die du gerade genannt hast, den ganzen beruflichen Themen, wie sieht es denn da im Privaten aus? Ja, ist da überhaupt noch Zeit für Privates und für Hobbys? #00:02:29-3#    Fabian Alfes: Doch definitiv. Also mir ist eigentlich Sport immer wichtig gewesen. Ich habe da ganz viele verschiedene Sachen ausprobiert, bin eine Zeit lang Bouldern gewesen. Das hatte ich neu für mich entdeckt. Das war dann natürlich zur Corona-Zeit jetzt im letzten Jahr alles ein bisschen schwieriger. Da habe ich eher versucht mich zu Hause fit zu halten. Aber genau, dann mit ein paar Kollegen tatsächlich angefangen zu Corona-Zeit nochmal Age of Empire zu spielen. Das ist ein Echtzeit-Strategiespiel. Das machen wir so einmal die Woche, treffen wir uns da abends und spielen eine Runde oder zwei. Genau, aber gerade zuletzt, ich bin vor Kurzem Vater geworden. Und deswegen geht jetzt gerade letztlich jede freie Minute irgendwo in die Familie. #00:03:09-7#    Ingo Lücker: Ja, das ist ja eine ganz neue Welt dann zu Hause, ne? #00:03:13-3#    Fabian Alfes: Ja, genau. #00:03:14-6#    Ingo Lücker: Ja, cool. Ja, und an die eine oder andere Laufrunde mit dir kann ich mich ja noch gut erinnern an der Siegarena, von daher. #00:03:20-2#    Fabian Alfes: Ja, genau. #00:03:21-7#    Ingo Lücker: Sobald das Wetter wieder schöner wird, hat man da ja auch weniger Schweinehund, der dahinter hängt. #00:03:26-3#    Fabian Alfes: Richtig. #00:03:27-3#    Ingo Lücker: Sehr gut. Ja wie hältst du dich denn eigentlich auf dem Laufenden zu den aktuellen Themen, gerade was Microsoft Teams angeht? Woher bekommst du so deine Information als Experte, um da auf dem Laufenden zu bleiben? Weil ich bekomme ja auch mit, Teams entwickelt sich ja irgendwie ständig weiter. Ich meine, Updates gibt es für viele Anwendungen und Lösungen. Aber bei Teams kann man ja gefühlt im Wochentakt mit neuen Funktionen und Verbesserungen rechnen. Da ist natürlich immer spannend, wie hältst du dich da auf dem Laufenden, um da auch wirklich am Ball zu bleiben? #00:03:58-4#    Fabian Alfes: Ja, also das mache ich einmal ganz klassisch letztlich über den Newsletter von Microsoft. Da wird man über anstehende Änderungen immer informiert, meist auch ein paar Monate im Voraus, dass man sich so ein bisschen drauf einstellen kann, vielleicht Schulungsmaterialien und so weiter daraufhin abstimmen kann. Natürlich in der heutigen Welt geht ganz viel auch über Social Media, wo man den entsprechenden Kanälen folgt, gerade auch den MVPs auf dem Bereich. Haben wir in Deutschland zum Beispiel den Alexander Eggers. Dem folge ich. Da ist man auch immer mal wieder im engeren Kontakt, kann man eine direkte Frage platzieren. Und ansonsten halt eben über diverse Schulungen, die ja auch letztlich laufend aktualisiert werden, kann man da ganz gut auf dem Laufenden bleiben. #00:04:44-9#    Ingo Lücker: Ja, cool. Ja, Microsoft Teams ist ja heute unser Thema. Es ist ja durch Home-Office im Prinzip in den letzten Monaten und auch im letzten Jahr durch die Decke geschossen. Was meinst du, was war der Grund dafür? Warum ist gerade Microsoft Teams da so sehr von den Unternehmen ja genommen worden und wurde so sehr dafür genutzt, um mit den Mitarbeitern untereinander zu kommunizieren? #00:05:11-0#    Fabian Alfes: Also Microsoft hat es den Unternehmen einmal sehr einfach gemacht. Microsoft hatte relativ schnell im letzten Jahr ja reagiert und Teams-Lizenzen erstmal sehr großzügig kostenlos zur Verfügung gestellt. Und so Unternehmen natürlich diese Entscheidung erstmal sehr einfach gemacht, das dann auszuprobieren. Ich denke, viele Unternehmen sind sowieso sehr in der Microsoft-Welt unterwegs, was die Server-Landschaft angeht, was irgendwie Outlook, Exchange und so weiter angeht. Deswegen ist, denke ich, da für viele Unternehmen der Schritt erstmal sehr naheliegend gewesen, auch da auf die Microsoft-Lösung zu setzen. Zum Anderem war natürlich im letzten Jahr einfach die Notwendigkeit da für die Unternehmen plötzlich, sage ich mal, irgendwie sehr viel mobiler zu arbeiten als es vorher notwendig war. Und das hat natürlich für Microsoft Teams einen sehr großen Aufwind erstmal bedeutet. #00:06:03-8#    Ingo Lücker: Ja klar, verständlich auf jeden Fall. Für die Hörer, die sich unter Microsoft Teams jetzt noch nicht sowas vorstellen können, was ist Microsoft Teams denn eigentlich? Denn häufig wird es ja auch schnell mal mit Zoom und anderen Videokonferenzen in einem Satz oder in einem Bericht genannt. Doch Microsoft Teams ist ja dann doch deutlich mehr. Vielleicht kannst du da mal so einen kleinen Überblick dazu geben, was man sich unter Microsoft Teams vorstellen kann und was damit auch machbar ist. #00:06:36-7#    Fabian Alfes: Genau, also der Einstieg für ganz viele in Teams ist ja genau das, was du beschrieben hast. Das ist irgendwie ein Tool. Da kann man mit chatten. Da kann man Videokonferenzen mit machen, innerhalb vom Unternehmen, auch mit Externen. Das ist so der erste Berührungspunkt und damit kratzt man aber genau wie du sagst letztlich an der Oberfläche von dem, was in Teams möglich ist. Also Teams ist letztlich das zentrale Kommunikations-, Kollaborationstool für Unternehmen. Die letztlich ja so die interne E-Mail letztlich überflüssig machen kann. Man kann sehr schön sich strukturieren in verschiedene Bereiche des Unternehmens, Prozesse integrieren. Es gibt von Drittanbietern unheimlich viele Apps, ich glaube, es sind mittlerweile über tausend Drittanbieteranwendungen, die sich in Teams integrieren lassen. Und ja, das Ganze geht halt bis zur Telefonie. Also ich kann letztlich meine Festnetztelefonie auch nach Microsoft Teams telefonieren und bin damit mit meinen Geräten überall flexibel auf meiner klassischen Festnetztelefonnummer erreichbar. #00:07:45-7#    Ingo Lücker: Das hört sich sehr umfangreich an, tatsächlich auch was diese Funktion angeht. Und du hast gerade auch die Telefonie schon angesprochen. Das bedeutet, man hat dann tatsächlich auch die Möglichkeit aus Microsoft Teams heraus direkt zu telefonieren. Wie muss ich mir das vorstellen? Muss ich eine neue Telefonnummer haben oder wie muss ich mir das vorstellen, dass ich dann aus Teams heraus telefonieren kann tatsächlich über das normale Festnetz ja eigentlich, ne? #00:08:14-5#    Fabian Alfes: Genau, da gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten für. Die eine Möglichkeit ist, dass letztlich Microsoft der Provider wird. Das heißt, ich mache am Ende des Tages eine Portierung meiner Rufnummer von der Telekom, Vodafone, was auch immer, zu Microsoft hin und zahle dann auch meine Minutenpreise an Microsoft. Der erstmal einfachere Weg, technisch nicht ganz so aufwendige, wäre der, dass ich letztlich meinen Telefonanbieter behalte und über einen SBC, über einen Session Border Controller die Rufnummern dann umleite in Microsoft Teams rein. Dann habe ich meinen Provider, an den ich meine Minutenpreise oder meine Flatrate bezahle. Und es klingelt aber dann eben am Ende des Tages mein Teams, sodass ich letztlich keine neue Telefonanlage brauche, aber in vielen Fällen einen zu Microsoft Teams kompatiblen Session Border Controller benötige. #00:09:11-6#    Ingo Lücker: Habe ich dann dadurch auch den Vorteil tatsächlich, dass, wenn ich dann in so einem Telefonat über Teams bin, bin ich auch über anderem Wege in Teams gerade nicht mehr erreichbar? Das heißt, ich habe dann da tatsächlich auch den Status, dass ich eben gerade belegt bin, weil ich dann über eine andere Telefonieverbindung tatsächlich gerade besetzt bin? #00:09:29-2#    Fabian Alfes: Genau. Der Teams-Status wechselt dann, am Telefon oder im Telefonat oder sowas heißt der Status. Genau, ist dann für die Kollegen auch sichtbar und in dem Moment bin ich dann auch

  5. 04/28/2021

    #2021-001 Was ist Microsoft Teams?

    Herzlich Willkommen beim IT-Manager Podcast. Mein Name ist Ingo Lücker, ich bin Gründer und Geschäftsführer der ITleague GmbH und in unserer heutigen Folge geht es um Microsoft Teams. Was ist Microsoft Teams eigentlich? Ja, im Prinzip ist es eine Kollaborationsplattform mit der sehr sehr viel möglich ist. In Zeiten von Corona und dem Homeoffice wurde Microsoft Teams meistens immer in Verbindung mit Zoom und anderen Videokonferenzen auch erwähnt. Klar, Videoconferencing ist einer der Themen, die Microsoft Teams beherrscht. Aber es geht so viel mehr. Man kann damit Besprechungen natürlich durchführen, chatten untereinander, man kann dort auch reine Telefonie drüber betreiben und natürlich auch eine Zusammenarbeit an einem Ort. Und ja, ich gehe auf die einzelnen Dinge mal so ein bisschen ein. In unserem zweiten Teil der Folge wird es dann im Interview noch viel detaillierter gehen. Aber dazu später mehr. Jetzt möchte ich erstmal so ein bisschen auf die Themen eingehen, ja, was kann ich dann eigentlich damit tun? Also zum Beispiel ein Videoanruf mit einem anderen Teilnehmer oder aber auch einer Gruppe, ist nur ein Click entfernt. Und dazu brauche ich lediglich im Prinzip die Email-Adresse des Gegenübers und somit kann ich dann ohne Probleme auch einen Videocall zu ihm herstellen. Das Ganze natürlich über eine sichere Verbindung und diese kann gleichzeitig benutzt werden dafür, um auch mal Dateien zusammen zu teilen, an diesen gleichzeitig auch zu arbeiten oder neu zu erstellen. Und man kann in diesen Besprechungen auch jederzeit Notizen erstellen und ja diese Notizen auch später wieder abrufen, weil der Besprechungschat auch später immer wieder zur Verfügung steht. Ja und das Chatten selber, das ist natürlich unabhängig von den eigentlichen Besprechungen auch möglich. Also ich habe hier die Möglichkeit sowohl unternehmensintern, als auch mit externen Parteien einfach in einen Chat zu starten. Diese Chats kann ich auch ja umbenennen. Sodass ich die auch thematisch sortieren kann und mir organisieren kann. Ebenso kann ich zu einem Chat weitere Teilnehmer hinzufügen. Dort auch ganz klar bestimmen, wie viel sieht denn dann derjenige eigentlich auch von den Inhalten, die dort schon gechattet wurden. Und wie man es auch aus anderen messenger-Systemen kennt, kann ich hier natürlich auch das Ganze ein bisschen persönlicher gestalten, indem ich hier auch mal GIF-Sticker und Emojis verwende. All das ist natürlich im Chat ohne Probleme möglich. Bei den Videokonferenzen, auf die ich eben schon eingegangen sind, da können sich je nachdem, welche Plattform man verwendet, bis zu zehntausend Teilnehmer zusammenschalten. Und tatsächlich ein und denselben Content hören, sehen und auch dran arbeiten. Eine wirklich tolle Plattform, die auch ja endgeräteübergreifend sehr, sehr gut und seamless funktioniert. Egal, ob ich an einem Desktop bin oder ob ich das über meine mobilen Endgeräte aufrufe, überall habe ich einen idealen Einsatz von den Meetings. Ja und das Telefonieren, das hat der ein oder andere eventuell schon mitbekommen, das ist auch direkt über Microsoftteams möglich. Da will ich jetzt im Detail nicht drauf eingehen, weil da würde ich dann unserem Interview vorweggreifen, aber hier ist es möglich, dass ich tatsächlich einfach mein Microsoftteams als meine eigentliche Telefonie-Plattform nutze und dort natürlich auch Gruppenanrufe und sowas, wie eine Voicemail nutzen kann und auch eine Anrufweiterleitung, et cetera. Also das sind Dinge, die gehen sehr, sehr leicht und einfach auch alles aus der Cloud heraus. Ja und beim Thema Zusammenarbeiten ist es natürlich total stark, dass man die Dateien direkt in Microsoftteams ablegen kann, organisieren kann. Ich kann die in Echtzeit in den Anwendungen auch in den Office-Anwendungen von Word, PowerPoint und Excel direkt dran arbeiten. Ich sehe auch, wer daran arbeitet, kann Kommentare hinterlegen und somit natürlich auch hier viel interaktiver an gemeinsamen Ergebnissen arbeiten. Sie sehen, Microsoftteams ist da sehr, sehr vielschichtig aufgebaut und ja, das wichtigste ist sicherlich, dass man sich gerade bei der Einführung von Microsoft Teams in Unternehmen immer auch einen Spezialisten zur Seite nimmt, der einen bei der Einführung, bei der Organisation und Struktur und dem Aufbau unterstützt. Und hier will ich auch die Brücke schlagen zu unserer Folge, die dann in Kürze veröffentlicht wird, wo wir den IT-Spezialisten Fabian Alfes, von der connecT SYSTEMHAUS AG im Interview haben. Und ja, dort gehen wir auch mal im Detail darauf ein, warum denn Microsoft Teams eigentlich dann auch so durch die Decke gegangen ist und was man alles beachten muss, auch wenn man Microsoftteams einführen möchte im Unternehmen. Welche Voraussetzungen es dafür gibt und ja, wie auch die Nutzung mobil oder auch in einer Citrix-Umgebung aussieht. All das und mehr, werden wir dann im Interview miteinander besprechen. Also, wenn dich das Thema Microsoftteams interessiert, dann höre doch gerne auch in unser Interview rein, was in Kürze online gehen wird. Ja, ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag. Und freue mich schon auf die nächsten Folgen. Bis dann, dein Ingo. Ciao.

  6. 01/17/2020

    #133 - Was ist eigentlich WIPS?

    Heute dreht sich alles um das Thema: „Was ist eigentlich ein WIPS?"    Bevor ich Ihnen diese Frage beantworte, möchte ich kurz -der Verständlichkeit halber- auf die Begrifflichkeiten Intrusion Detection System und Intrusion Prevention System eingehen.   Intrusion Detection Systeme (IDS) und Intrusion Prevention Systeme (IPS) sind beides Bestandteile der Netzwerkinfrastruktur und dienen dazu den Datenverkehr in Netzwerken vor Gefahren bzw. Angriffen zu schützen. Das Intrusion Detection System, kurz IDS, ist dabei in der Lage, anhand bestimmter Muster Angriffe auf Computersysteme oder Netzwerke zu erkennen und Anwender oder Administratoren zu informieren. Das Intrusion-Prevention-Systeme, kurz IPS, hingegen geht einen Schritt weiter und ist in der Lage, Angriffe auf Netzwerke oder Computersysteme abzuwehren. Kommen wir zurück zu unserer Ausgangsfrage, was ist eigentlich ein WIPS? Die Abkürzung WIPS steht für Wireless Intrusion Prevention System. Und wie der Name schon vermuten lässt, handelt sich hierbei um ein System, dass Angriffe wie DoS-Attacken, Honeypots oder Man-in-the-Middle-Angriffe und nicht autorisierte Zugriffe durch beispielsweise Access Points auf ein WLAN detektiert und abwehrt.   Dabei erfolgt die Steuerung des Wireless Intrusion Prevention Systems über eine zentrale Administrationsoberfläche. Die WIPS sind in der Regel so konfiguriert, dass sie bei erkannten Bedrohungen selbständig Abwehrmaßnahmen ergreifen und gleichzeitig einen vorher festgelegten Personenkreis alarmieren.   Prinzipiell besteht ein Wireless Intrusion Prevention System aus drei Komponenten. Diese sind: Sensoren zur Überwachung des Netzwerks und des Funkspektrums ein Managementsystem zur Verwaltung und Bedienung des Wireless Intrusion Prevention Systems sowie zentrale Server für die Analyse und die Kommunikation mit den Sensoren Die einzelnen Komponenten können dabei entweder dediziert* ausgeführt oder in den vorhandenen WLAN-Geräten als zusätzliche Funktionen auf Softwarebasis integriert sein. Der Vorteil von Wireless Intrusion Prevention Systeme aus dedizierten Komponenten ist, dass sie sich als Overlay-System betreiben lassen. Das bedeutet, dass Anwender ein Drahtlosnetzwerk nicht verändern müssen. Außerdem sorgt die Separierung von Überwachung und produktivem Netz für ein höheres Schutzniveau.   Schauen wir uns die Funktionsweise eines Wireless Intrusion Prevention Systems etwas genauer an.   Für eine wirksame Erkennung und Abwehr von nicht autorisierten WLAN-Zugriffen oder falschen Access Points überwacht und analysiert ein Wireless Intrusion Prevention System, sowohl die Funkfrequenzen als auch die im WLAN ausgetauschten Daten. Sobald ein Wireless Intrusion Prevention System einen Rogue Access Point -sprich einen nicht autorisierten Zugriffspunkt- im WLAN Netzwerk identifiziert, verschickt es De-Autorisierungspakete an den nicht autorisierten Access Point und die mit ihm verbundenen Clients. Die De-Autorisierungspakete geben sich gegenseitig als Client oder Accesspoint aus und veranlassen die Kommunikationspartner die Verbindung zu trennen. Werden zudem verdächtige Aktivitäten auf bestimmten nicht vorgesehenen Funkkanälen festgestellt, werden diese durch verschiedene Maßnahmen gesperrt. Sie können sich das Ganze auch so vorstellen: Mal angenommen, sie sind Unternehmer und betreiben eine eigene Wireless LAN Infrastruktur, um Ihren Vertriebsmitarbeitern das mobile Arbeiten mit Laptop und SmartPad zu ermöglichen. Max Mustermann ist Angestellter in der Fertigung und möchte während der Arbeitszeit auch mit seinem Smartphone per WLAN surfen. Daher hat er seinen privaten Access Point mitgebracht, den er heimlich in das Firmennetz integriert hat. Dank Ihres implementierten Wireless Intrusion Prevention Systems, wird der Rogue Access Point im eigenen Netzwerk identifiziert und automatisch abgewehrt. Gleichzeitig werden die verantwortlichen Administratoren alarmiert.   Neben diesem gerade genannten Beispiel gibt es noch folgende Anwendungsfälle und Szenarien, die für den Einsatz eines Wireless Intrusion Prevention System sprechen: Szenario 1: Datendiebstahl im Netzwerk Durch den Einsatz von WIPS kann der Netzwerk-Traffic vor Snooping plus Datendiebstahl geschützt und durch Angriffe verursachte Traffic-Störungen verhindert werden. ●       Szenario 2: Gastnetzwerke Durch den Einsatz von WIPS, kann das produktive Büronetzwerk vom Gastnetzwerk separiert und somit geschützt werden. Den Gästen stellt man genau genommen ein separates Netzwerk zur Verfügung und verwendet dafür ein gemeinsam genutztes Passwort. ●       Szenario 3: Netzwerk-Monitoring und -Untersuchungen: Durch den Einsatz von WIPS können Angriffsversuche erkannt werden, indem für diese eine Log-Datei geschrieben wird. Weiterhin benachrichtigen sie bei bestimmten Angriffsaktivitäten und loggen auch andere Ereignisse, die man später untersuchen kann. Dabei ist es irrelevant, ob diese geblockt wurden oder nicht. ●       Szenario 4: Netzwerk- und Geräteklassifizierung und -identifikation: Durch den Einsatz von WIPS, werden alle Geräte, die auf das drahtlose Netzwerk zugreifen, geprüft ob sie die notwendigen Rechte haben. Eine weitere sinnvolle Funktion von WIPS ist, dass sie die Netzwerkarchitektur, alle drahtlosen Access Points und deren Standorte identifizieren können. ●       Szenario 5: Richtlinienkonformität (Policy Compliance): Durch den Einsatz von WIPS wird sichergestellt, dass alle drahtlosen Geräte identifiziert werden, die den Compliance-Regularien nicht entsprechen. Welche Vorteile ergeben sich durch den Einsatz eines Wireless Intrusion Prevention Systems? Ein Wireless Intrusion Prevention Systems bietet Anwendern gleich mehrere Vorteile. Dazu zählen unter anderen zusätzlicher Schutz der WLAN-Infrastruktur automatische Erkennung von Bedrohungen des drahtlosen Netzwerks automatische Abwehr von diversen Angriffsmethoden Erkennung und Abwehr von Rogue Access Points und Rogue Clients Erkennung und Abwehr von Evil Twin Access Points Erkennung und Neutralisation von falsch konfigurierten Access Points Durchsetzung der WLAN-Policies BYOD-Absicherung, steht für Bring your own device automatische Alarmierung bei verdächtigen Aktivitäten Wir kommen nun zum Ende unsere heutigen Podcast. Zusammenfassend lässt sich sagen: Unternehmen müssen sich heutzutage gegen zahlreiche Bedrohungen und Angriffe wie DDoS-Attacken, Honeypots oder Man-in-the-Middle-Angriffe wappnen, die ihr WLAN betreffen können. Durch den Einsatz eines Wireless Intrusion Prevention Systems, können sie nicht nur bösartige Angriffe abwehren, sondern auch beispielsweise unbeabsichtigte Vorfälle verhindern, wie das versehentliche Anmelden an einem Netzwerk in der Umgebung, welches nicht zum Firmennetzwerk gehört. Dieses Szenario könnte zu einem schwerwiegendem Sicherheitsproblem führen, da die Datensicherheit in dem unbekannten und nicht vertrauenswürdigen Netzwerk nicht sichergestellt werden kann. Das sind nur ein paar wenige Beispiele, die die Notwendigkeit einer WLAN-Absicherung durch ein Wireless Intrusion Prevention Systems, unterstreichen. So liebe IT Profis, das wars auch schon für heute vom IT Manager Podcast, ich hoffe es hat Ihnen gefallen – wenn ja freue ich mich wie immer sehr über ein Like auf Facebook und eine fünf Sterne Bewertung bei iTunes. Nächste Woche Freitag gibt es dann natürlich wieder eine neue Folge des IT Manager Podcasts. Sie wollen selbst mal in einem Interview dabei sein? Oder eine Episode unterstützen? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail. Kontaktdaten finden Sie in unseren Show-Notes oder auf unserer Website. Kontakt: Ingo Lücker, ingo.luecker@itleague.de

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Aktuelle IT-Themen vorgestellt und diskutiert, das ist der IT Manager Podcast! Wer in der IT arbeitet, auf den prasseln täglich neue Informationen ein, die fast nicht zu verarbeiten sind. Dies sorgt für Verwirrung! Wir helfen IT-Verantwortlichen, vom Azubi bis zum Management, die IT besser zu verstehen.