Trending Topics Tech Talk

Trending Topics

Trending Topics spricht täglich mit den smartesten Köpfen über die wichtigsten Trends bei Startups, AI, Fintech, Crypto, E-Mobility, Sustainability, Tech und Gründertum. Die News, Berichte und Hintergrundberichte gibt es täglich auf www.trendingtopics.eu und www.techandnature.com.

  1. 18h ago

    „Meta ist wieder voll im Game“ | Wasner + Steinschaden #27

    Vom Llama-4-Bauchfleck zurück an die Spitze in nur 14 Monaten: Mit Muse Wonder hat Meta soeben ein Modell vorgestellt, das bei Artificial Analysis auf 52 Punkte kommt und damit fast gleichauf mit Claude Fable 5.1, GPT-6 Astra und Gemini 4 liegt. Nur Claude Opus 5.5 ist mit 58 Punkten klar vorne. Billig ist der Comeback-Kandidat allerdings nicht, pro Aufgabe sind nur die Anthropic-Modelle teurer. Dazu kommt mit Muse Spark Open das beste nicht-chinesische Open-Weight-Modell, das Meta gemeinsam mit Apple für den Mac Studio optimiert hat, und das ausgerechnet nach Jahren erbitterter Fehden zwischen den beiden Konzernen. Darüber sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Clemens Wasner, Gründer von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria. Die Themen: Das Meta-Comeback: Wie sich Meta nach dem Abgang von Yann LeCun mit rund 160 Milliarden Dollar, Gehaltspaketen in Milliardenhöhe und einem neuen Team zurück in die Oberliga gekämpft hat.Alexandr Wang: Wer der Scale-AI-Gründer und Chief AI Officer ist, der mit 24 Jahren zum jüngsten Selfmade-Milliardär wurde und bei der Präsentation in Camouflage-Crocs für Aufsehen sorgte.Open Weight ist nicht Open Source: Warum Muse Spark Open zwar das beste westliche offene Modell ist, die Muse Model License ab 20 Millionen Dollar Umsatz aber einen Vertrag mit Meta verlangt und einen „Built with“-Hinweis vorschreibt.Meta als Neocloud: Warum Meta mit API, offenen Modellen und riesigen Rechenkapazitäten den Weg von Google Cloud oder Mistral geht, nur in deutlich größerem Maßstab.Der Pakt mit Apple: Warum Meta und Apple nach App Tracking Transparency, Cambridge Analytica und dem Brillen-Wettlauf plötzlich gemeinsame Sache machen, und warum zwei vernetzte Mac Studios mit je 512 GB RAM rund 21.000 bis 25.000 Euro pro Stück kosten dürften.Das Muse-Geschäftsmodell: Warum Amazon und US-Banken den Agenten aussperren, Meta mit Transaktionsgebühren statt Werbung verdienen will, und warum Clemens daran zweifelt, wenn lokale Modelle auf jedem Handy dieselben Aufgaben erledigen können.Ausblick: Was die Nvidia-Konferenz GTC kommende Woche bringen könnte.

    „Meta ist wieder voll im Game“ | Wasner + Steinschaden #27
  2. 3d ago

    „Das eingespielte Team von früher ist heute der Superstar mit genügend Tokens“ | Founders Dispatch

    Wien hat jetzt eine Satoshi-Nakamoto-Statue, praktischerweise in Sichtweite zum Bitpanda-HQ, doch Beten allein bringt keinen Börsengang: Mit dem Wechsel von CEO Lukas Enzersdorfer-Konrad zur Erste Group und der Rückkehr von Mitgründer Christian Trummer an die Spitze ist der kolportierte Bitpanda-IPO in Frankfurt vorerst vom Tisch. Das IPO-Fenster ist für Krypto-Firmen 2026 ohnehin zu, Kraken, Ledger und Co. haben ihre Pläne verschoben, und im Tech-Bereich warten alle auf den Börsengang von Anthropic. Gleichzeitig zeigt die Pleite von Character.AI, wie brutal Acquihires im KI-Zeitalter geworden sind. Darüber sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Stefan Köppl, Managing Partner der Wiener Tech-M&A-Boutique Samira Advisors. Die Themen: Bitpanda ohne IPO: Warum der Bitcoin-Kurs rund 35 bis 40 Prozent unter dem Allzeithoch liegt, das C-Level fast komplett ausgetauscht wurde und das B2B-Geschäft etwa mit der RBI für mehr Stabilität sorgen soll.Krypto als Margenbringer: Warum Bitpanda mit Aktien und ETFs in Konkurrenz zu Trade Republic und Scalable Capital steht, während Revolut und Robinhood viel Geld mit Krypto verdienen.Das IPO-Fenster: Warum Anthropic die US-Midterms abwarten soll, OpenAI auf 2027 schiebt und drei Billionen-Dollar-IPOs das Kapital für alle anderen absaugen könnten.EU-Superbörse: Warum laut Wiener-Börse-Chef Christoph Boschan nicht die Technik, sondern die Markttiefe fehlt, und warum europäisches Kapital lieber in den USA investiert wird.Der Exit-Rückstau: Warum Private-Equity-Fonds ihre Firmen nicht loswerden, Second-Tier-IPOs in Europa fehlen und Neobroker plötzlich Private-Equity-Sparpläne für Kleinanleger:innen anbieten.Bending Spoons: Warum ein zusätzliches Investment von Berkshire Hathaway die Aktie des Tractive-Käufers in die Höhe schickte.Acquihires neu gedacht: Warum Konzerne heute nur noch zwei, drei Köpfe statt ganzer Teams übernehmen, Schulden und Haftungen in der Hülle zurückbleiben und Investor:innen oft leer ausgehen.Der Fall Character.AI: Wie Google erst die Gründer holte und Disney nun die Reste aus der Insolvenzmasse kauft.

    „Das eingespielte Team von früher ist heute der Superstar mit genügend Tokens“ | Founders Dispatch
  3. 5d ago

    "Die EU-Superbörse ist schon da, aber die Markttiefe fehlt"

    Europa diskutiert über ein neues Börsengebäude, dabei steht die Superbörse längst, nur der Tank ist leer. Das sagt sinngemäß Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse, im Podcast von Trending Topics. Anlass ist die Frage, warum europäische Tech-Firmen wie Bending Spoons lieber an die Nasdaq gehen und ob ein europäisches Pendant zu New York das Problem lösen würde. Boschan spricht mit Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, über Rekordstände am ATX, die Strukturunterschiede zwischen den USA und Europa und darüber, warum die Antwort eher in der Pensionspolitik als in der Marktinfrastruktur liegt. Die Themen: Rekorde trotz Krisenstimmung: Warum der ATX Höchststände erreicht und österreichische Aktien ihren Bewertungsabschlag aufholen.Weltportfolio statt Market Timing: Warum Boschan Privatanleger:innen zum lebenslangen Aktiensparplan rät und die KI-Blase offenlässt.Ein starkes IPO-Jahr: Warum nach dem SpaceX-Rekord viel Kapital und teure Kredite Börsengänge antreiben.Warum Tech-Firmen nach New York gehen: Warum das US-Listing für KI-nahe Riesen Sinn macht, für Firmen mit 500 Millionen bis 3 Milliarden Euro Bewertung aber selten.Die Superbörse steht schon: Warum hinter Europas Börsen nur wenige Handelssysteme stecken, und was Befürworter:innen wie Friedrich Merz dazu sagen.Das Problem heißt Markttiefe: Warum die USA über Eigenkapital finanzieren, Europa über Kredite, und der Ferrari hier weniger Sprit hat.Pensionen als Hebel: Warum Kapitaldeckung die Umlage ergänzen soll, wie es Niederlande, Dänemark und Schweden vormachen. Mehr dazu im Bericht zu Boschans Aktionärsstudie.Steuer und Tempo: Warum Tschechien Aktiengewinne nach drei Jahren steuerfrei lässt, Österreich 27,5 Prozent verlangt, und Europa vor allem schneller werden muss.

    "Die EU-Superbörse ist schon da, aber die Markttiefe fehlt"
  4. Oct 12

    Mistral Large 4: Der große KI-Wumms aus Europa?

    Europa ist zurück im KI-Rennen, zumindest ein bisschen: Mit Mistral Large 4, intern liebevoll „le Chonk“ genannt, hat das Pariser Startup soeben ein Modell mit einer Billion Parametern vorgestellt, das bei Artificial Analysis auf 38 Punkte und Platz 8 unter den offenen Modellen kommt. Das reicht nicht für die Spitze, die chinesischen Open-Weight-Modelle wie Xiaomis MiMo-V2.6-Pro liegen weiter vorne und kosten pro Aufgabe nur ein Zehntel. Wie hart der Wettbewerb ist, zeigt ausgerechnet die europäische Suchmaschine Ecosia: Sie hat Mistral kürzlich gegen offene Modelle aus China getauscht, weil die Qualität nicht mehr gereicht habe. Darüber sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Clemens Wasner, Gründer von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria. Die Themen: Der Narrative Shift: Warum Mistral Large 4 weniger wegen der Benchmarks zählt, sondern weil der Westen viel früher als erwartet wieder ein konkurrenzfähiges Open-Weight-Modell hat, nachdem chinesische Modelle ihren Anteil bei OpenRouter über den Sommer verdreifacht hatten.Benchmarks und Kosten: Wo sich Mistral Large 4 zwischen DeepSeek V4.1 und GPT-6 Luna einreiht, und warum Mistral Large 5 schon im Pretraining sein soll.Mistral als Neocloud: Warum das Unternehmen mit der eigenen App Vibe, Partnermodellen wie GLM 5.3 und 3.800 Blackwell-Chips den ganzen Stack anbieten will.Das Open-Weight-Paradox: Warum Unternehmen offene Modelle bevorzugen, aber nur wechseln, wenn sie auf Augenhöhe sind, und warum der Abstand zu den Closed-Modellen nur noch vier bis sechs Monate beträgt.Die Konkurrenz: Aleph Alphas kleines Modell Kolibri, Nvidias Nemotron und DeepSeek in Windows sowie neue Surface-Laptops ab 2.500 Euro für lokale KI.Ecosia steigt aus: Warum Gründer Christian Kroll das bessere Open-Weight-Modell wählt, und warum chinesische Modelle mit Kohlestrom und US-Modelle mit Gaskraft beim Klima wohl schlechter abschneiden als das vermutlich mit Atomstrom trainierte Mistral-Modell.Grüne Tokens: Wie das französische Startup Proxima Green KI-Workloads dorthin schickt, wo der Strom am saubersten ist.Super-App aus Europa? Warum Clemens in Vibe den Ansatz für eine europäische White-Label-Lösung für digitale Identität und Behördenwege sieht.Ausblick: Warum Clemens fast ganz zu OpenAI zurückgewechselt ist, und warum sich die Umsätze von OpenAI und Anthropic kaum vergleichen lassen.

    Mistral Large 4: Der große KI-Wumms aus Europa?
  5. Oct 9

    NOW Days: Pflichttermin für Wiener Founder

    Von Green Economy über Innovation und Tech bis zu Tax & Finance: Mit den NOW Days hat die Wirtschaftskammer Wien eine neue Veranstaltungsreihe gestartet, die sich über vier Leitevents von September bis ins Frühjahr zieht. Die Idee dahinter geht in zwei Richtungen: Unternehmen sollen mitnehmen, was sie heute brauchen, und die Kammer will im Gegenzug hören, wo es in den Betrieben wirklich klemmt. Dahinter steht eine Maschinerie, die man von außen kaum sieht. Mehr als 2.500 Veranstaltungen pro Jahr organisiert die Wirtschaftskammer Wien, im Schnitt also fast sieben pro Tag. Der nächste Termin der Reihe sind die NOW Innovation Days Anfang November im Haus der Wiener Wirtschaft, Schwerpunkt: Künstliche Intelligenz. Darüber sprechen wir heute im Podcast mit Silvia Spendier, Leiterin des Service-Bereichs der Wirtschaftskammer Wien, und Constantin-Otto Wollenhaupt, Leiter des Veranstaltungsmanagements. Die Themen: Bedarf: Was Gründer:innen heute von ihrer Wirtschaftskammer am dringendsten brauchen, und wie stark sich dieser Bedarf in den vergangenen Jahren verschoben hat.7 Events pro Tag: Wie man ein Programm dieser Größenordnung im Überblick behält, und warum es neben Webinaren, Podcasts und Online-Angeboten weiterhin Offline-Formate braucht.Vier Themenblöcke: Warum die Reihe auf Green Economy, Innovation, Tax & Finance und Founder aufgebaut ist, und welcher Dramaturgie die vier Einzelveranstaltungen folgen.Format: Was die NOW Days von klassischen WKW-Veranstaltungen unterscheidet, und was bewusst weggelassen wurde.KI in der Praxis: Wie man jene Betriebe abholt, die Künstliche Intelligenz ausprobiert haben und dann steckengeblieben sind, und welche KI-Services für Startups und Gründer:innen zum Einsatz kommen.Frühwarnsystem: Woher eine Institution weiß, was morgen wichtig wird, zwischen Daten, Beratungsgesprächen, Netzwerk und Bauchgefühl, und wie kurz die Reaktionszeit von der Idee bis zum fertigen Event ist.Rückkanal: Welche Kritik das Team bei solchen Events zu hören bekommt, die sonst nie ankommt, und wie diese Learnings in künftige Angebote zurückfließen.Anmeldung: Was man außer der Visitenkarte mitbringen sollte, und wie man zu einem Platz bei den NOW Innovation Days kommt.

    NOW Days: Pflichttermin für Wiener Founder
  6. Oct 7

    „In zwei Jahren wundern wir uns, dass wir Chat-Sessions hatten“ | Wasner + Steinschaden #25

    Das Chatfenster hat bald ausgedient: Mit Dots hat OpenAI soeben seine Antwort auf Metas Muse und xAIs Grok Bots vorgestellt, einen KI-Agenten, der rund um die Uhr auf einem eigenen Cloud-Rechner läuft und sich von selbst meldet, etwa wenn man beim Versand einer E-Mail den falschen Anhang erwischt hat. Offiziell ist Dots, wie Muse und Siri AI, vorerst nicht in der EU verfügbar, über Business-Accounts kommt man aber trotzdem ran. Clemens Wasner hat ihn bereits getestet. Was solche Agenten für die Büroarbeit bedeuten, weiß kaum jemand besser als Peter Allan, Managing Partner und Leiter der Technology Practice bei der Wiener Beratung accilium. Das Unternehmen entwickelt sich selbst in wöchentlichen Releases weiter, mit neuen Agents, Skills und Trainings, und hat seine Website zuletzt durch ein eigenes LLM mit Suchfeld ersetzt. Darüber sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Clemens Wasner, Gründer von enliteAI und Vorsitzender von AI Austria, mit ihm. Die Themen: Dots im Praxistest: Was der Always-on-Agent von OpenAI schon kann, was ihm im Vergleich zu Muse und Grok Bot noch fehlt und warum er bald deutlich mehr kosten dürfte als die rund 170 Euro für das Pro-Abo.Europa im Abseits: Warum Datenschutz, Digital Markets Act und AI Act die neuesten KI-Agenten vorerst von der EU fernhalten.Die Zukunft der Büroarbeit: Warum Allan keine Angst um die Jobs hat, und warum Geschwindigkeit der größere Hebel ist als Effizienz, wenn aus zwei Monaten Arbeit zwei Tage werden.Die Organisation als Produkt: Wie accilium im Programm aIQ jeden Freitag eine neue Version seiner selbst ausliefert, mit Pioneer-, Ninja- und All-Company-Track.Beratung unter Druck: Warum Stundensätze als Abrechnung ausgedient haben, Commodity-Beratung unter Druck gerät und Spezialist:innen profitieren, während Mitbewerber:innen mit „günstiger durch KI“ werben.Cloud oder eigener Keller: Warum für die meisten Unternehmen die europäische Data Boundary zählt, On-Premise-KI sich kaum rechnet und Nachttarife für Tokens kommen könnten.Der neue Lock-in: Warum Unternehmen bei Modell und Harness flexibel bleiben, ihr Memory in offenen Standards selbst halten und auf Router statt auf Anbieter-SDKs setzen sollten.Die Website als Pull Request: Warum bei accilium ein Website-Update nur noch ein Prompt ist und die Seite in jeder Sprache zur Laufzeit ausgespielt wird.

    „In zwei Jahren wundern wir uns, dass wir Chat-Sessions hatten“ | Wasner + Steinschaden #25
  7. Oct 5

    "Die haben die Taschen voller Geld und müssen es deployen" | Founders Dispatch #3

    Die Faustregel vom zehnfachen ARR ist passé: Für Top-Assets mit starkem Wachstum und null Schaden durch KI zahlen Private-Equity-Häuser inzwischen das Elffache des Jahresumsatzes und mehr, wer diese Kriterien nicht erfüllt, bekommt dagegen gar kein Angebot. Wie das Geschäft läuft, zeigen aktuelle Deals wie der Verkauf von myflexbox an die Deutsche Post oder der Weg von foodora Österreich zu SSW Partners. Darüber sprechen Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, und Stefan Köppl, Managing Partner der Wiener Tech-M&A-Boutique Samira Advisors. Die Themen: Bewertungen: Warum Private Equity für Top-Assets inzwischen das Elffache des ARR zahlt und sich die Welt der Finanzinvestoren jener der VCs annähert, wo KI-native Startups laut einer aktuellen Studie rund das 21-Fache bekommen.Das Private-Equity-Playbook: Plattform-Investments, Zukäufe mit Multiple-Arbitrage und warum im Tech-Bereich eher der Umsatz wachsen soll als die Kosten schrumpfen.Stratege oder Finanzinvestor: Warum Konzerne ein strategisches Premium zahlen, aber langsam und unberechenbar sind, und ein Deal oft platzt, wenn der interne Champion den Job wechselt.RM Equity Partners: Wie aus dem Vorarlberger Medienhaus Russmedia ein eigenständiges Private-Equity-Haus mit rund 500 Millionen Euro verwaltetem Vermögen wurde, das auch B2C-Firmen kauft.Das Ende der Mission-driven Founder? Warum erfolgreiche Gründer:innen wie Monzo-Gründer Tom Blomfield zu den großen KI-Labs wechseln und gezielte Acquihires einzelner Teammitglieder zum Problem für Early-Stage-VCs werden.Moat im KI-Zeitalter: Warum das Produkt allein kaum noch schützt, Vertriebskanäle und Marke dafür wichtiger werden und Seed-Strapping nach der ersten Runde vielleicht doch nicht reicht, wie das Beispiel fonio.ai zeigt.Das IPO-Fenster: Warum die IPO-Gerüchte um Bitpanda verebbt sind, der finnische Smart-Ring-Hersteller Oura seinen Börsengang abgeblasen hat und alle auf den Börsengang von Anthropic warten.

    "Die haben die Taschen voller Geld und müssen es deployen" | Founders Dispatch #3
  8. Oct 2

    „Setzt bei der AI-Content-Strategie nicht nur auf ChatGPT!“

    Das Abo pro Nase hat ausgedient, und wer sich in eigenen Listicles selbst auf Platz eins setzt, wird von ChatGPT und Google zunehmend ignoriert. Das zeigt der SaaS & AI Pricing Report von OMR Reviews, der hy Consulting Group und Appinio. Demnach planen 80 Prozent der SaaS- und KI-Unternehmen, ihre Preismodelle innerhalb eines Jahres zu ändern. Der Grund: KI-Funktionen verursachen laufende Rechenkosten, die Grenzkosten pro Kund:in sinken also nicht mehr wie bei klassischer Software. Gleichzeitig verschiebt sich die Kund:innengewinnung von Google-Links zu KI-Antworten. Laut Analysen des Tools AirOps stammen 85 Prozent der Markennennungen in KI-Antworten von fremden Domains wie Medien, YouTube, Wikipedia oder Bewertungsplattformen. Ganz so dramatisch ist der Umbruch aber nicht überall: Vor allem in kleinen Unternehmen bleibt der simple Fixpreis gefragt, und 38 Prozent der Anbieter rechnen weiterhin pro User ab. Darüber spricht Jakob Steinschaden, Mitgründer von Trending Topics, mit Marvin Müller, Host des Podcasts OMR TechCheck. Die Themen: Abschied vom Seat: Warum der Anteil klassischer Abos laut OMR-Daten binnen zwei Jahren von 92 auf 75 Prozent gefallen ist und hybride Modelle aus Grundgebühr plus Credits kommen.Outcome-based Pricing: Warum das Bezahlen nach Ergebnis beim Kundensupport von Fin (vormals Intercom) funktioniert, bei Marketing-Tools aber kaum messbar ist und CFOs vor allem Planbarkeit wollen.Fixpreise für KMUs: Warum das Wiener KI-Telefonie-Startup fonio.ai von Minutenpreisen auf Monatspakete umgestiegen ist.Subventionierte KI-Abos: Warum ChatGPT- und Claude-Abos weit unter den API-Preisen liegen, Google sich das dank Werbung leisten kann und Meta mit Muse auf Transaktionsgebühren setzt.Das Ende der Werbung? Warum sich auch im Zeitalter der KI-Agenten nicht alles automatisieren lässt, weil Menschen weiter emotional und impulsgetrieben kaufen.Bewertungen: Legacy-SaaS erzielt rund das 5,5-Fache des Jahresumsatzes, KI-native Startups das 21- bis 22-Fache. Ist das schon eine Blase?Generative Engine Optimization: Warum Google-AI-Overviews die Klickrate des Topergebnisses von rund 22 auf 7 Prozent drücken, die Zahl der Leads aber oft stabil bleibt.Web of Consensus: Warum Salesforce und HubSpot in KI-Antworten dominieren, selbstgeschriebene Rankings abgestraft werden und Reddit, YouTube und Fachmedien an Gewicht gewinnen.ChatGPT-Plugins: Warum Marken die neuen Mini-Apps in ChatGPT nutzen, aber nicht alles auf ein Pferd setzen sollten.

    „Setzt bei der AI-Content-Strategie nicht nur auf ChatGPT!“

About

Trending Topics spricht täglich mit den smartesten Köpfen über die wichtigsten Trends bei Startups, AI, Fintech, Crypto, E-Mobility, Sustainability, Tech und Gründertum. Die News, Berichte und Hintergrundberichte gibt es täglich auf www.trendingtopics.eu und www.techandnature.com.

You Might Also Like