Deutsche Börse-Podcast

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Näher dran geht nicht – spannende und relevante Börsenthemen für Anlegerinnen und Anleger.

  1. Oct 14

    Edda Vogt: Der Börsen-Werkzeugkasten für die Ideen vom Berliner Anlegertag

    Neun Experten, neun Börsenthemen – ein Werkzeugkasten! Edda Vogt von der Deutschen Börse verbindet die Interviews des Anlegertags Berlin. Was hilft gegen Börsenpanik? Wie kauft man bei Kursturbulenzen? Welche Kosten lauern beim Bitcoin-Handel? Wann schützen Limits, Stops oder Kombi-Orders? Und warum ist Nichtstun beim langfristigen Vermögensaufbau häufig die beste Strategie? Wessen Ideen flossen ein? Tobias Kramer (DZB / wikifolio) - Langfristig investieren: Aktien kaufen und zehn Jahre liegen lassen. Edda Vogt bestätigt: "Nichtstun ist tatsächlich häufig die beste Empfehlung." Breit gestreute ETFs bilden das Kerninvestment. Einmal jährlich prüfen genügt. Richard Dittrich (Börse Stuttgart) - Börse kann jeder: Anfänger starten mit Sparplänen oder einfachen Limitorders. Vogt warnt vor unlimitierten Käufen: "Man sollte meiner Ansicht nach immer ein Limit platzieren." Andreas Lipkow (CMC Markets) - Turbulente Märkte: Starke Kursschwankungen vergrößern die Handelsspannen. Vogt empfiehlt tagesgültige Limits, den Referenzmarkt und das offene Orderbuch. David Kurz (Bitvavo) - Bitcoin und Kryptowährungen: Kryptopreise entstehen auf zahlreichen Handelsplätzen. Vogt warnt vor hohen Spreads und versteckten Handelskosten. Krypto-ETNs bieten mehr Börsentransparenz. Nikolas Kreuz (INVIOS) - Börsenpsychologie: Emotionen verleiten Anleger zu Fehlern. Harte Stops begrenzen Verluste. Vogts Favorit: "Trailing-Stops" sichern Gewinne automatisch. Thomas Timmermann (TimmInvest) - Risikobegrenzung: Absicherung schützt, kostet aber Rendite. Vogt bevorzugt bei aktiven Strategien harte Stops. Die Verlustgrenze steht idealerweise bereits beim Kauf fest. Robert Halver (Baader Bank) - Frankreich und Börsenschocks: Was passiert bei einem plötzlichen Markteinbruch? Vogt empfiehlt One-Cancels-Other-Orders. Zwei Verkaufsaufträge berücksichtigen steigende und fallende Kurse. Die Ausführung eines Auftrags löscht den anderen. Dirk Althaus (wikifolio) - Cybersecurity und Technologieaktien: Hohe Volatilität erschwert die Absicherung. Enge Stops können Anleger unnötig aus Positionen werfen. Vogt erklärt Stop-Buy-Orders: Erst ein Kursanstieg aktiviert den Kaufauftrag. Edda Vogt (Börse Frankfurt / Deutsche Börse) - Edda erklärt anschaulich die passenden Werkzeuge für Anfänger und Fortgeschrittene. Der Schlussgedanke: Aktive Anlegerinnen und Anleger sollten jede Position regelmäßig hinterfragen. "Das ist der einzige Grund, Wertpapiere zu halten: wenn man sie heute noch kaufen würde."

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