Mixing Senses - der Podcast zum Kunstprojekt vi · son

Benjamin Doubali

vi · son ist eine audioreaktive Digitalkunst-Performance. Das Projekt setzt sich mit multisensorischer Wahrnehmung von Musik im digitalen Zeitalter auseinander - also mit der Frage, welche sinnliche Qualität Musik hat und wie digitale Technik sie sichtbar machen kann. Dabei liegt der Fokus auf der Visualisierung von Musik. Dieser Podcast begleitet unsere digitale Ausstellung und wirft Schlaglichter auf einzelne inhaltliche Gesichtspunkte. In jeder Episode tauschen wir uns mit Fachleuten, interessanten Personen oder im Projektteam zu einem Thema aus.

Episodes

  1. 07/20/2021

    Warum sind Kunstvereine wichtig?

    Wusstet ihr, dass Kunstvereine Kulturerbe sind, und zwar sogenanntes Immaterielles Kulturerbe? Die Auszeichnung “Immaterielles Kulturerbe” verleiht die UNESCO und unterstreicht damit die Bedeutung von kulturellen Instiutionen und Traditionen. Kunstvereine ermöglichen flächendeckend und niedrigschwellig kulturelle Teilhabe durch ehrenamtliche Kunstvermittlung. Sie sind nach dieser Auffassung wichtige Akteure für den zeitgenössischen Kunstdiskurs und auch die Demokratie. Grund genug, sich das einmal genauer anzuschauen: Was macht Kunstvereine so wichtig und wie sieht man das am konkreten ehrenamtlichen Engagement eines Kunstvereins? Wie hat sich die Pandemie auf diese Arbeit ausgewirkt, was hat sich vielleicht verändert? In unserem Podcast wollen wir diese Fragen aus einer praktischen Perspektive beleuchten. Für unser Digitalkunstprojekt arbeiten wir mit dem Kunstverein Hockenheim zusammen. In dieser Episode spricht Benjamin mit Clemens, dem 1. Vorsitzenden. Sie sprechen über die Arbeit des Kunstvereins und die vielen Projekte, die in der Vergangenheit, aktuell und auch in Zukunft durchgeführt werden. Wie kam es eigentlich zur Zusammenarbeit und welche Bedeutung hat Digital- und Medienkunst für Kunstvereine in einer Kreisstadt wie Hockenheim? Wie läuft die Zusammenarbeit im Kunstverein, was sind die Pläne, aber auch Herausforderungen, vor denen die Aktiven stehen? Wie bleibt man für alle Bürger:innen und Generationen relevant, wie spricht man insbesondere junge Leute an? Und was motiviert Menschen wie Clemens, sich für die Kunst und die kulturelle Teilhabe in ihrer Region einzusetzen?

    Warum sind Kunstvereine wichtig?
  2. 04/19/2021

    Was es mit Cryptokunst und CleanNFT auf sich hat

    Kunstwerke auf der Blockchain: NFT sind digitale Items, die einem tatsächlich gehören. So ungefähr lässt sich das Phänomen NFT-Kunst definieren; und gleichzeitig seine inneren Widersprüche aufzeigen: Als Technologie, die Echtheit und Herkunft von digitalen Dateien nachweisen kann, schütteln NFTs die Kunstwelt gerade ganz schön durcheinander. Neben faszinierenden und verblüffenden Gegebenheiten, die damit einher gehen, ist ein Themenfeld ganz besonders relevant: der ökologische Fußabdruck von NFTs. Das Problem in einem Satz: Der NFT-Hype frisst wahrscheinlich in unbekannter aber doch nicht irrelevanter Höhe CO2-Budget. Diese Erkenntnis wird öffentlich schon breit diskutiert, neben anderen, wichtigen Kritikpunkten, aber auch Wünschen und Hoffnungen, die mit der NFT-Technologie verbunden werden. Welches Problem lösen NFTs? Wer macht NFT-Kunst, wo finde ich sie? Was führt zum hohen Energieverbrauch? Warum kann man darüber nur Schätzungen anstellen? Etwas unter dem Radar arbeitet die CleanNFT-Community an Gegenentwürfen zum “klassischen” NFT-System. In dieser Podcast-Episode wollen wir die Diskussion aufbereiten, Begriffe und Sachverhalte klären und für Menschen öffnen, die dem Thema bisher nur oberflächlich begegnet sind. Insbesondere legen wir einen Schwerpunkt auf CleanNFT sowie die OpenSource-Plattform hic et nunc und versuchen zu erörtern, was dahintersteckt, was die Vorteile sind und warum es sich lohnt hier dran zu bleiben. Zum Schluss ordnen wir die neuen Möglichkeiten rund um NFT für uns selbst ein und fragen uns, wie wir NFT als Kunstprojekt kreativ und mit gutem Gewissen verarbeiten könnten.

    Was es mit Cryptokunst und CleanNFT auf sich hat

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vi · son ist eine audioreaktive Digitalkunst-Performance. Das Projekt setzt sich mit multisensorischer Wahrnehmung von Musik im digitalen Zeitalter auseinander - also mit der Frage, welche sinnliche Qualität Musik hat und wie digitale Technik sie sichtbar machen kann. Dabei liegt der Fokus auf der Visualisierung von Musik. Dieser Podcast begleitet unsere digitale Ausstellung und wirft Schlaglichter auf einzelne inhaltliche Gesichtspunkte. In jeder Episode tauschen wir uns mit Fachleuten, interessanten Personen oder im Projektteam zu einem Thema aus.