Rockster.tv der POTTCAST mit Florian

Florian Pätzold

Der POTTCAST ist kein Hochglanzstudio mit aufgesetztem Mediengelaber und geschniegelt formulierten Antworten, die vorher durch drei PR-Abteilungen gegangen sind. Hier sitzen Menschen am Mikrofon, die wirklich etwas erlebt haben. Menschen aus der Mountainbike-Szene, aus dem Ruhrgebiet, aus dem Sport, aus Medien, Musik, Politik, Wirtschaft oder einfach aus dem echten Leben. Direkt, ungefiltert und manchmal auch unbequem. Eben so, wie Gespräche eigentlich sein sollten. Verrücktes Konzept heutzutage. Menschen reden miteinander, ohne dass vorher jemand ein Social-Media-Statement freigegeben hat. Host des Formats ist Florian Pätzold von Rockster TV. Seit vielen Jahren unterwegs in der Mountainbike- und Medienwelt. Mit Wurzeln im Ruhrpott, einem klaren Blick auf Menschen und einer großen Liebe für ehrliche Geschichten. Der POTTCAST lebt genau davon. Keine Kunstfiguren, keine gekauften Emotionen, keine „Bro, wir sind alle eine Family“-Inszenierung. Sondern echte Gespräche mit Charakter. Im Mittelpunkt stehen oft Mountainbike- und Outdoor-Themen. Trails, Reisen, Rennen, Bikeparks, Technik, Community, mentale Themen, Scheitern, Motivation und alles, was dazugehört, wenn man sich auf zwei Rädern durchs Leben bewegt. Gleichzeitig geht es aber auch weit darüber hinaus. Denn viele Gäste bringen Geschichten mit, die weit mehr sind als nur Sport. Geschichten über Druck, Erfolg, Verlust, Leidenschaft, Gesundheit, Politik, Gesellschaft oder den Versuch, in einer komplett überdrehten Welt halbwegs normal zu bleiben. Funktioniert mal besser, mal schlechter. Willkommen auf Planet Erde. Der POTTCAST ist bewusst locker gehalten. Teilweise laut, teilweise chaotisch, manchmal tiefgründig und manchmal einfach nur kompletter Blödsinn mit viel Gelächter. Genau das macht das Format aus. Menschen sollen sich hier nicht fühlen wie in einem Bewerbungsgespräch, sondern wie an einem Küchentisch nach einer langen Tour. Die Mikrofone laufen einfach mit. Zu Gast waren bereits bekannte Namen aus der Bike- und Medienwelt, darunter Fahrerinnen und Fahrer, Fotografen, Veranstalter, YouTuber, Unternehmer, Musiker und Persönlichkeiten mit echten Geschichten. Dabei geht es nie darum, jemanden künstlich größer zu machen, sondern den Menschen hinter der Fassade sichtbar zu machen. Oft entstehen genau daraus die stärksten Folgen. Produziert wird der POTTCAST von Rockster TV. Mitten aus dem Ruhrgebiet. Zwischen Halden, Regen, Waldwegen, E-Bikes, dreckigen Schuhen und Kaffeebechern, die seit drei Stunden kalt sind. Der Podcast erscheint als Audio- und teilweise auch als Videoformat. Viele Folgen werden zusätzlich filmisch begleitet oder auf Social Media weitergeführt. Dadurch entsteht nicht nur ein Podcast, sondern ein wachsendes Archiv aus Gesprächen, Gedanken, Touren und Momenten aus der Szene. Der POTTCAST richtet sich an Menschen, die Mountainbiken nicht nur als Sport sehen, sondern als Teil ihres Lebens. Gleichzeitig aber auch an alle, die ehrliche Gespräche mögen und keine Lust mehr auf perfekt polierte Medienfassaden haben. Hier darf man lachen, diskutieren, widersprechen und auch mal komplett abschweifen. Genau daraus entstehen oft die besten Momente. Und ja, manchmal geht es um Federwege, Reifenbreiten oder Motoren. Manchmal aber auch um Angst, Freundschaft, Depressionen, Neustarts oder die Frage, warum Menschen sich freiwillig bei Regen den Berg hochquälen, um danach grinsend wieder runterzufahren. Der Mensch ist ein seltsames Wesen. Aber genau deshalb lohnt sich dieses Format. Der POTTCAST von Rockster TV. Ehrliche Gespräche aus dem Ruhrgebiet. Zwischen Trails, Alltag, Chaos und echten Geschichten.

  1. 4d ago

    Pottcast 27 mit Alexander Gebert von Giant Deutschland

    Pottcast 27 mit Alexander Gebert von Giant Deutschland In Pottcast 27 ist Alexander Gebert zu Gast, Geschäftsführer von Giant Deutschland. Und wir reden nicht nur darüber, wie man vom Produktmanager über Head of Product und Head of Sales irgendwann auf dem Stuhl des Geschäftsführers landet. Alex spricht ziemlich offen darüber, was in den vergangenen Jahren bei Giant Deutschland passiert ist. Nach den schwierigen Jahren der Fahrradbranche musste auch Giant reagieren. Alex erzählt, warum Umstrukturierungen notwendig wurden, wie Giant Deutschland heute dasteht und welchen Einfluss die deutsche Niederlassung überhaupt auf die Produkte eines weltweit agierenden Fahrradherstellers hat. Dabei wird es ziemlich schnell technisch. Wir sprechen über E Bikes und E MTBs, die Entwicklung des Marktes und natürlich über Giants SyncDrive Antriebe. Alex erklärt konkret, wie die Zusammenarbeit mit Yamaha funktioniert. Giant kauft nicht einfach ein komplettes Yamaha System ein. Die Motorhardware kommt von Yamaha, während Akkus, Displays sowie große Teile der Abstimmung und Software von Giant stammen. Natürlich kommen wir dabei auch an DJI Avinox nicht vorbei. Wie wichtig ist heute eigentlich der Name auf dem Motor? Kaufen Kunden noch ein Giant, Specialized oder ein anderes E MTB oder kaufen sie inzwischen zuerst Bosch, Avinox oder Yamaha und suchen sich danach das passende Fahrrad aus? Und dann lässt Alex etwas raus, womit ich so nicht gerechnet hatte: Giant wird 2027 neben Yamaha einen weiteren Motorlieferanten ins Portfolio aufnehmen. Welcher der Kandidaten es wird, verrät er allerdings nicht. Beim Mountainbike geht es anschließend um Reign und Trance, High End Bikes als Technologieträger und die Frage, warum ein 10.000 Euro Bike für Giant trotzdem wichtig sein kann, obwohl davon keine riesigen Stückzahlen beim Händler stehen. Auch 32 Zoll kommt auf den Tisch. Alex hält die größeren Laufräder keineswegs für Quatsch und berichtet davon, dass Giant bereits damit testet. Dazu sprechen wir über elektronische Fahrwerke, automatische Fahrwerksanpassung und darüber, wie viel Elektronik ein Mountainbike überhaupt verträgt, bevor aus sinnvoller Unterstützung technischer Overkill wird. Und dann kommt noch Leak Nummer zwei: Giant arbeitet selbst an einer elektronischen Suspension Lösung. Eine Stunde mit Alexander Gebert über Giant, den Fahrradmarkt, Produktentwicklung, E Bikes, SyncDrive und Yamaha, DJI Avinox, 32 Zoll, elektronische Fahrwerke und darüber, wohin sich Mountainbikes und E MTBs in den kommenden Jahren entwickeln könnten. Links zur Folge: Giant Deutschland: https://www.giant-bicycles.com/de Alexander Gebert auf LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/alexander-gebert-67622a1b3 Giant Deutschland auf LinkedIn: https://de.linkedin.com/company/giant-deutschland-gmbh rockster.tv: https://www.rockster.tv/

    Pottcast 27 mit Alexander Gebert von Giant Deutschland
  2. Sep 22

    Pottcast 26 mit Dominik - MAGURA RACE PRO

    MAGURA hat mit der neuen RACE PRO eine Bremse vorgestellt, die ziemlich deutlich zeigt, wohin die Reise bei den Schwaben geht. Für Pottcast Folge 26 habe ich mir deshalb Dominik Voss von MAGURA geschnappt. Knapp 46 Minuten sprechen wir über die neue Bremse, ihre Entwicklung und darüber, warum MAGURA bei seinem neuen High Performance Modell auf Aluminium setzt. Denn bei der RACE PRO ist einiges anders als bei der bekannten MT7. Dominik bezeichnet sie vereinfacht als deren Nachfolger. Der Wechsel auf Aluminium bedeutet allerdings nicht, dass MAGURA Carbotecture den Rücken kehrt. Wir sprechen darüber, warum der Werkstoff weiterhin seine Berechtigung hat und weshalb man bei der RACE PRO trotzdem bewusst einen anderen Weg eingeschlagen hat. Dabei spielen auch die Wünsche der Community eine Rolle. Über Jahre gab es immer wieder die Forderung nach einem Aluminiumgeber und einer Aluminium Bremszange. MAGURA hat zugehört. Griff und Zange werden aus Aluminium geschmiedet und anschließend aufwendig CNC nachbearbeitet. Trotzdem sollte daraus kein unbezahlbares Boutique Produkt entstehen, sondern eine Bremse, die auch in Serie funktioniert und direkt an kompletten Bikes zu finden ist. Natürlich geht es um die entscheidende Frage: Für wen ist die RACE PRO gedacht? Mit rund 700 Euro für das Set spielt sie klar im High Performance Bereich. Besonders interessant ist der Vergleich mit der GUSTAV PRO. Beide liefern ordentlich Bums, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Die RACE PRO kombiniert aggressive Bremsleistung mit niedrigem Gewicht und 2,0 Millimeter starken Bremsscheiben. Die GUSTAV PRO setzt auf 2,5 Millimeter dicke Scheiben und bietet damit noch größere thermische Reserven für lange und harte Abfahrten. Mit 310 Gramm bei einem Meter Bremsleitung wird es besonders spannend. Obwohl MAGURA die RACE PRO als High Performance Gravity Bremse entwickelt hat, landet sie gewichtsmäßig bereits in einem Bereich, der auch für moderne Cross Country Bikes interessant ist. Denn moderne XC Strecken sind mittlerweile teilweise so anspruchsvoll, dass eine leistungsfähige Vierkolbenbremse auch dort Sinn ergibt. Wir gehen außerdem ordentlich in die Technik. Easy Link ist wieder dabei, jetzt mit einem gedichteten Ventil. Dazu kommen das Entlüftungsventil an der Zange, überarbeitete Hebelergonomie, ein größerer Einstellbereich der Griffweite, Kugellager am Hebeldrehpunkt und mehr Grip am Bremshebel. Und selbstverständlich bleibt MAGURA beim Mineralöl. Dann landen wir noch tief im Thema Bremsbeläge. Schwarz, Silber oder Gelb? Dominik erklärt die unterschiedlichen Mischungen, ihre Bremsleistung und warum maximale Performance auch Auswirkungen auf Geräuschentwicklung und Verschleiß haben kann. Außerdem sprechen wir über die Shim Beläge mit zusätzlicher Isolatorschicht gegen Vibrationen, Rubbeln und Bremsgeräusche. Zum Schluss geht es um MAGURAs Nähe zur Bike Community, die Breaks and Bites Tour und die Zukunft des Bremsenportfolios. Denn die RACE PRO zeigt ziemlich gut, was passiert, wenn Hersteller nicht nur entwickeln, sondern auch zuhören. Pottcast 26 mit Dominik Voss von MAGURA. Knapp 46 Minuten über Aluminium, CNC Fertigung, Bremskraft, Gewicht, Bremsbeläge, Montage, GUSTAV PRO gegen RACE PRO und natürlich ein bisschen Hater Talk. Mein ausführlicher Artikel zur RACE PRO: https://www.rockster.tv/magura-race-pro-die-schwaben-lassen-es-krachen/ MAGURA RACE PRO: https://magura.com/de/product/race-pro/

    Pottcast 26 mit Dominik - MAGURA RACE PRO
  3. Aug 11

    POTTCAST #24 mit Alex Thusbass von HE​​PHA

    In Folge 24 wird es technisch, aber vor allem grundsätzlich. Zu Gast ist Alex Thusbass von HE​​PHA. Alex ist Industriedesigner und seit fast 20 Jahren in der Fahrradindustrie unterwegs. Seine Geschichte reicht von den frühen Tagen des E-Bikes über die Entwicklung des Haibike XDURO bis zu der Frage, wie das E-Bike der nächsten Jahre überhaupt aussehen wird.  Wir sprechen darüber, wie stark Produktdesign eine Marke prägt und warum Alex der Meinung ist, dass ein Fahrrad nicht einfach aus einem Rahmen und den immer gleichen Komponenten bestehen sollte. Dabei geht es auch um Apple, Dieter Rams, KTM und die Frage, warum gutes Design weit mehr bedeutet als eine schöne Form.  Natürlich landen wir ziemlich schnell beim E-Mountainbike. Alex erzählt, wie das erste Haibike XDURO entstand, warum das Projekt intern teilweise regelrecht gehasst wurde und wie ausgerechnet dieses Fahrrad auf der Eurobike 2010 plötzlich die Aufmerksamkeit auf sich zog. Rückblickend kaum vorstellbar, wenn man sieht, welchen Stellenwert E-Mountainbikes heute haben. Damals war die Reaktion der klassischen Bike-Community allerdings ziemlich eindeutig. Begeisterung sieht anders aus.   Danach schauen wir nach vorne. Alex stellt seine Sicht auf das HE​​PHA Urban X vor und erklärt, warum Digitalisierung beim Fahrrad seiner Meinung nach gerade erst anfängt. Ein Antrieb ohne klassische Schaltung, elektrische Motorbremse mit Rekuperation, automatische Funktionen, digitale Zugangssysteme und deutlich schnelleres Laden sind einige der Themen, über die wir sprechen. Für Alex geht es dabei nicht darum, dass das Fahrrad selbst fährt. Es soll im Gegenteil einfacher und intuitiver werden.  Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich außerdem um Akkus und Motoren. Brauchen wir tatsächlich immer größere Akkus? Sind 150 Newtonmeter wirklich sinnvoll? Oder reden wir in der Fahrradbranche schlicht zu viel über Leistungswerte und zu wenig über Effizienz? Alex vertritt hier eine ziemlich klare Position. Er erwartet, dass Akkus langfristig wieder kleiner werden und stattdessen Ladegeschwindigkeit, Leistungsabgabe und vor allem die Effizienz des gesamten Systems wichtiger werden. Auch beim aktuellen Wettrennen um immer mehr Drehmoment sieht er Grenzen.   Und dann kommen wir zu einer Frage, die mich schon länger beschäftigt: Kaufen Menschen ein E-Bike wegen der Fahrradmarke oder wegen des verbauten Motors? Für Alex liegt genau hier eines der großen Probleme der Branche. Wenn Motor, Schaltung, Fahrwerk und viele weitere Bauteile bei zahlreichen Herstellern identisch sind, muss die Fahrradmarke selbst wieder stärker werden. Ein Produkt muss als Ganzes funktionieren und einen eigenen Charakter besitzen. Sonst wird die Marke irgendwann austauschbar.  Am Ende geht es deshalb um deutlich mehr als E-Mountainbikes. Alex sieht den nächsten großen Entwicklungsschritt in der urbanen Mobilität. E-Bikes sollen nicht nur Sportgeräte sein, sondern für ganz normale Menschen eine echte Alternative im Alltag werden.  Eine gute Stunde über E-Bikes, Produktdesign, Motoren, Akkus, Marken, technische Sackgassen und die Frage, wohin sich die Fahrradindustrie eigentlich bewegen sollte. HE​​PHA: https://hepha.com/ Alex Thusbass auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/alex-thusbass/

    POTTCAST #24 mit Alex Thusbass von HE​​PHA
  4. Jul 28

    Pottcast 23 mit Vincent Stoyhe von NICOLAI Bicycles

    In dieser Folge des Rockster TV Pottcasts ist Vincent Stoyhe von NICOLAI Bicycles https://www.nicolai-bicycles.com/ zu Gast. Seit über 20 Jahren gehört er zum Unternehmen und hat die Entwicklung einer der außergewöhnlichsten Fahrradmarken Deutschlands aus nächster Nähe miterlebt. In einer Zeit, in der viele Menschen regelmäßig den Arbeitgeber wechseln und sich die Fahrradbranche immer schneller verändert, ist das alles andere als selbstverständlich. Doch warum bleibt jemand so lange bei einem Unternehmen? Was sorgt dafür, dass man sich auch nach zwei Jahrzehnten noch jeden Morgen auf die Arbeit freut? Genau darüber sprechen wir in dieser Folge. Vincent erzählt offen, wie sein Weg bei NICOLAI begonnen hat, welche Herausforderungen ihn geprägt haben und warum Loyalität für ihn weit mehr ist als nur ein Schlagwort. Natürlich geht es auch um die Marke NICOLAI selbst. Das Unternehmen aus Niedersachsen hat sich über viele Jahre einen Ruf erarbeitet, kompromisslos eigene Wege zu gehen. Aluminium statt Carbon, Fertigung in Deutschland statt Massenproduktion im Ausland und technische Lösungen, die häufig gegen den Mainstream entwickelt werden. Doch wie lebt sich diese Philosophie eigentlich im Alltag? Ist es manchmal schwierig, konsequent an den eigenen Überzeugungen festzuhalten? Und wie reagiert der Markt auf eine Marke, die bewusst nicht jedem Trend hinterherläuft? Wir sprechen außerdem über die Entwicklung der Bikebranche in den vergangenen Jahren. Welche Veränderungen waren sinnvoll? Welche Entwicklungen sieht Vincent kritisch? Wie haben sich Kunden verändert? Und welche Rolle spielen Themen wie E-Mountainbikes, Getriebesysteme, Nachhaltigkeit und die wachsende Erwartungshaltung vieler Käufer? Besonders spannend wird es immer dann, wenn das Gespräch persönlicher wird. Vincent spricht darüber, wie er mit schwierigen Entscheidungen umgeht, welche Fehler ihn im Berufsleben weitergebracht haben und warum Vertrauen für ihn oft wichtiger ist als schnelle Erfolge. Dabei wird schnell klar, dass hinter dem Mitarbeiter eines bekannten Fahrradherstellers vor allem ein Mensch steht, der seinen Beruf mit Überzeugung lebt. Natürlich werfen wir auch einen Blick hinter die Kulissen von NICOLAI. Wie laufen Entscheidungen im Unternehmen wirklich ab? Wie eng arbeitet Vincent mit Kalle Nicolai zusammen? Welche Diskussionen gibt es intern und warum entstehen manche der besten Ideen gerade dann, wenn nicht alle einer Meinung sind? Genau diese Einblicke machen das Gespräch so interessant, weil sie zeigen, dass hinter jedem Fahrrad weit mehr steckt als nur Technik. Auch das Thema Zukunft kommt nicht zu kurz. Wohin entwickelt sich die Fahrradbranche? Welche Herausforderungen warten auf Hersteller in den nächsten Jahren? Wird der Innovationsdruck immer größer oder braucht die Branche vielleicht wieder mehr Mut, Dinge einfacher zu machen? Vincent teilt seine ganz persönliche Sicht auf die kommenden Jahre und erklärt, warum er trotz aller Veränderungen optimistisch bleibt. Dieses Gespräch ist kein klassisches Produktinterview und auch keine Werbeveranstaltung. Es geht um Menschen, um Werte, um Erfahrungen und um die Leidenschaft für das Mountainbiken. Wer NICOLAI bereits kennt, wird viele neue Seiten des Unternehmens entdecken. Wer die Marke bisher noch nicht auf dem Schirm hatte, bekommt einen ehrlichen Einblick in die Denkweise eines Herstellers, der seit Jahrzehnten konsequent seinen eigenen Weg geht. Ich wünsche euch viel Spaß mit Folge 23 des Rockster TV Pottcasts. Wenn euch das Gespräch gefallen hat, lasst gerne ein Abo da, aktiviert die Glocke und schreibt eure Meinung oder eure Fragen an Vincent in die Kommentare. Viel Spaß beim Zuhören!

    Pottcast 23 mit Vincent Stoyhe von NICOLAI Bicycles

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Der POTTCAST ist kein Hochglanzstudio mit aufgesetztem Mediengelaber und geschniegelt formulierten Antworten, die vorher durch drei PR-Abteilungen gegangen sind. Hier sitzen Menschen am Mikrofon, die wirklich etwas erlebt haben. Menschen aus der Mountainbike-Szene, aus dem Ruhrgebiet, aus dem Sport, aus Medien, Musik, Politik, Wirtschaft oder einfach aus dem echten Leben. Direkt, ungefiltert und manchmal auch unbequem. Eben so, wie Gespräche eigentlich sein sollten. Verrücktes Konzept heutzutage. Menschen reden miteinander, ohne dass vorher jemand ein Social-Media-Statement freigegeben hat. Host des Formats ist Florian Pätzold von Rockster TV. Seit vielen Jahren unterwegs in der Mountainbike- und Medienwelt. Mit Wurzeln im Ruhrpott, einem klaren Blick auf Menschen und einer großen Liebe für ehrliche Geschichten. Der POTTCAST lebt genau davon. Keine Kunstfiguren, keine gekauften Emotionen, keine „Bro, wir sind alle eine Family“-Inszenierung. Sondern echte Gespräche mit Charakter. Im Mittelpunkt stehen oft Mountainbike- und Outdoor-Themen. Trails, Reisen, Rennen, Bikeparks, Technik, Community, mentale Themen, Scheitern, Motivation und alles, was dazugehört, wenn man sich auf zwei Rädern durchs Leben bewegt. Gleichzeitig geht es aber auch weit darüber hinaus. Denn viele Gäste bringen Geschichten mit, die weit mehr sind als nur Sport. Geschichten über Druck, Erfolg, Verlust, Leidenschaft, Gesundheit, Politik, Gesellschaft oder den Versuch, in einer komplett überdrehten Welt halbwegs normal zu bleiben. Funktioniert mal besser, mal schlechter. Willkommen auf Planet Erde. Der POTTCAST ist bewusst locker gehalten. Teilweise laut, teilweise chaotisch, manchmal tiefgründig und manchmal einfach nur kompletter Blödsinn mit viel Gelächter. Genau das macht das Format aus. Menschen sollen sich hier nicht fühlen wie in einem Bewerbungsgespräch, sondern wie an einem Küchentisch nach einer langen Tour. Die Mikrofone laufen einfach mit. Zu Gast waren bereits bekannte Namen aus der Bike- und Medienwelt, darunter Fahrerinnen und Fahrer, Fotografen, Veranstalter, YouTuber, Unternehmer, Musiker und Persönlichkeiten mit echten Geschichten. Dabei geht es nie darum, jemanden künstlich größer zu machen, sondern den Menschen hinter der Fassade sichtbar zu machen. Oft entstehen genau daraus die stärksten Folgen. Produziert wird der POTTCAST von Rockster TV. Mitten aus dem Ruhrgebiet. Zwischen Halden, Regen, Waldwegen, E-Bikes, dreckigen Schuhen und Kaffeebechern, die seit drei Stunden kalt sind. Der Podcast erscheint als Audio- und teilweise auch als Videoformat. Viele Folgen werden zusätzlich filmisch begleitet oder auf Social Media weitergeführt. Dadurch entsteht nicht nur ein Podcast, sondern ein wachsendes Archiv aus Gesprächen, Gedanken, Touren und Momenten aus der Szene. Der POTTCAST richtet sich an Menschen, die Mountainbiken nicht nur als Sport sehen, sondern als Teil ihres Lebens. Gleichzeitig aber auch an alle, die ehrliche Gespräche mögen und keine Lust mehr auf perfekt polierte Medienfassaden haben. Hier darf man lachen, diskutieren, widersprechen und auch mal komplett abschweifen. Genau daraus entstehen oft die besten Momente. Und ja, manchmal geht es um Federwege, Reifenbreiten oder Motoren. Manchmal aber auch um Angst, Freundschaft, Depressionen, Neustarts oder die Frage, warum Menschen sich freiwillig bei Regen den Berg hochquälen, um danach grinsend wieder runterzufahren. Der Mensch ist ein seltsames Wesen. Aber genau deshalb lohnt sich dieses Format. Der POTTCAST von Rockster TV. Ehrliche Gespräche aus dem Ruhrgebiet. Zwischen Trails, Alltag, Chaos und echten Geschichten.

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